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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR als Widerstand


Autor: Gerd Schroer (Gast)
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Hallo,

ich brüte gerade über ein Problem mit meinem Auto. Der Tankgeber ist -
vereinfacht gesagt - ein Poti. Bei vollem Tank ist der Widerstand
gross, bei leerem Tank ist derselbe klein.
Nun brauche ich ein Invertiertes Signal vom Geber. Ein passender
Tankgeber ist zwar erhältlich (dieser liefert das normale Signal für
die Tankuhr und ein invertiertes für den BC), jedoch ist dieser
Schweineteuer und gebraucht nicht zu bekommen.
Nun habe ich mir überlegt, ob ich nicht das normale Signal mit einem
AVR selbst invertieren kann.
Geht das, oder ist das technisch nicht machbar?

Gruss

Autor: TravelRec. (Gast)
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Macht sich da ein einfach zu versorgender OV, mit Rail to Rail Eingang
und Ausgang nicht besser und einfacher? OV in invertierender
Betriebsweise mit Verstärkungsfaktor 1 aufbauen, dazu braucht´s 5
Widerstände, 1 Kondensator und freilich den OV.

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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Glaubst du, das ist kompatibel? Vielleicht will die
Auswertungselektronik ja nen Widerstand, dann bräuchteste wohl nen
Digitalen Widerstand, sonst TravelRecs Lösung.

Autor: Sonic (Gast)
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Bei Tankgebern lieber 2x hingucken, die sind meist sehr robust aufgebaut
und gehen direkt auf die Anzeige, das heißt es fließt Strom! Also erst
mal die Technik genauer erforschen!

Autor: Gerd Schroer (Gast)
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Hi,

also, gemessen habe ich bisher noch nix, versuche derzeit nur mir
darüber klar zu werden, wo ich ansetzen könnte.
Allerdings habe ich mir mal den Kabelbaum angeschaut. Das Signal vom
Tankgeber ist nur ne dünne Litze - da fliesst bestimmt kein Strom.

Gruss

Autor: Sonic (Gast)
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Was ich meinte sind Ströme im 100mA-Bereich, das was die
Drehspulanzeigen eben brauchen. Ich kenne das Auto ja nicht (wie alt,
welcher Typ). Mit diesen Strömen sind elektronische Widerstände
hoffnungslos überfordert. Musste dann für'n AVR aufbereiten und am
Ausgang wieder verstärken, alsco schon ein kleiner Aufwand. Hatte mal
angedacht, eine el. Tankuhr mit dem Originalgeber für mein Boot zu
bauen, war mir aber bisher zu aufwändig. Im Geber sitzt ein 2W-Poti,
wie beim Öldruckgeber auch.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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wenn das ein widerstand ist kannst du ja den in reihe mit nem anderen
schalten, und dir so nen spannungsteiler bauen, den du mit dem avr
einließt. Dann baust du dir nen regelbaren widerstand mit widerständen
und transistoren...
Ich weiss zwar nicht was du vorhast, aber evtl gibt dein gerät ja eine
spanung auf den widerstand und mißt die resultierende spannung am
eingang (gleiches prinzip wie oben). da könntest du mit einem DAC
mogeln

Autor: Läubi (Gast)
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@Sonic: Hab ich bei mir im Auto auch gemacht, klappt wunderbar :)
( http://elektronik.laeubi-soft.de/index.php?id=15 ) Ist jezt
allerdings die alte version, neue hab ich zwar auch Bilder von, aber
bisher noch nicht dazu gekommen die online zu stellen.

Autor: Reiner (Gast)
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Ich weiß nicht was Du für einen (modernen?) Tankgeber hast.

Ich habe so eine Anzeige für mein Boot gemacht.  Der Geber ist recht
niederohmig und ist kein Poti, sondern ein veränderlicher Widerstand.
Ich habe die Umsetzung mit einer Konstantstromquelle gemacht, die den
Geber speist. Die Spannung am Geber geht direkt an einen ADC Eingang
eines Atmel, der in Tanknähe sitzt. Die Werte werden dann über RS232 an
einen zweiten Atmel geschickt, der sich um das Display kümmert.

Spaßig ist übrigens das Kalibrieren, denn die Kennlinie ist, je nach
geometrischer Form des Tanks, alles andere als linear.  Die Lösung
heißt dann Tank komplett leeren und in ein Liter Schritten wieder
füllen.

Autor: Sonic (Gast)
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Der Tank ist bei mir ein Quader aus Edelstahl, die Tankuhr aus einem VW
Käfer (Antiquität, aber schon elektrisch!), funktioniert aber prima. Da
die Tankuhr wegen der Tankform bei mir recht linear ist, sehe ich keinen
Bedarf dran 'rumzubasteln.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Nun habe ich mir überlegt, ob ich nicht das normale Signal mit einem
AVR selbst invertieren kann."


Das ist doch völlig wurscht.
Ob nun maximale Spannung oder minimale Spannung = voller Tank ist, ist
reine Vereinbarungssache.
Du kannst ja in der Software machen, was Du willst.


Peter

Autor: Gerd Schroer (Gast)
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[Zitat: Peter]
Das ist doch völlig wurscht.
Ob nun maximale Spannung oder minimale Spannung = voller Tank ist, ist
reine Vereinbarungssache.
Du kannst ja in der Software machen, was Du willst.
[Zitat ende]

Eben das hab ich mir ja auch gedacht. Ich gehe mal davon aus, dass in
der Ansteuerelektronik der Tankuhr der Spannungsabfall im Tankgeber
gemessen wird. Letztendlich messe ich mit einem ADC vom AVR die
anlegende Spannung, berechne die benötigte Spannung eines Invertierten
Signals und gebe das per PWM mit nachfolgender Glättung aus.

Aber ich sehe schon, ohne die tatsächlichen Verhältnisse in meinem
Fahrzeug ausgemessen zu haben kann ich nicht mal genau sagen, aus
welchem Eingangssignal ich was für ein Ausgangssignal basteln will...

Also, Messgerät hervorkramen und ab ins Auto... :)

Gruss

Autor: Reiner (Gast)
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"Ob nun maximale Spannung oder minimale Spannung = voller Tank ist, ist
reine Vereinbarungssache. Du kannst ja in der Software machen, was Du
willst."

Absolut richtig!  Und, das invertieren ist das kleinste Problem bei der
Sache.  Look-up Tabelle wegen der meist nicht linearen Kennlinie,
Lineare Interpolation zwischen den Stützwerten, Tiefpaßfilter zum
Glätten der Anzeige (Tankinhalt schwappt) etc. - das sind die grösseren
"challenges".

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Tankinhalt schwappen kannst du in software machen. vw nimmt da zb das
tachosignal. tachosignal weg= tank schwappt lustig hin und her in den
kurven

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