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Forum: Platinen Braucht jemand Platinenbohrer?


Autor: Felix Opatz (zotteljedi)
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Hallo Leute,

ich habe hier dieses Bohrerset (afaik von Bungard), bei Reichelt
gekauft ("BOHRERSET"). Die drei häufigsten Bohrer sind zwar doppelt
vorhanden, aber je ein Exemplar von 0,6mm und 0,8mm ist mir inzwischen
schon verschlissen, und ich will nicht irgendwann völlig ohne dastehen.
Jetzt möchte ich nur diese nachkaufen, aber es gibt die Dinger nur im
10er-Pack ("BOHRER 0,6" bzw. "BOHRER 0,8").

Kann jemand 5 x 0,6mm und 5 x 0,8mm brauchen, sodaß wir uns mit einer
Bestellung zusammentun können? Ich würde dann für je 23,95 EUR eine
10er-Box bestellen, und entsprechend mixen und weiterschicken.

Oder ist das wie Soda in der Apotheke kaufen, und es gibt bessere
Quellen für Platinenbohrer? Wo kauft ihr denn ein? Ich war mit diesen
recht zufrieden.

Gruß,
    Felix

Autor: Schoasch (Gast)
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Ich kaufe mir immer die ganz billigen von Zgonc. Da kosten 10 Stück
ca.4,50Euro. Sie halten sicher nicht so lange wie deine Bohrer, aber da
mir beim Bohren von Hand schon hin und wieder mal ein Bohrer abgerissen
ist, ist es mir einfach lieber wenn das mit billigen Bohrern passiert
und nicht mit so teuren ;-).

Es gibt die Bohrer von 0.5mm bis 2.5mm in 0.1mm Schritten, wenn ich
mich recht erinnere.

Autor: Felix Opatz (zotteljedi)
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Die Frage ist, wie oft das passiert, evtl. liegt ja da schon das
Geheimnis... außerdem riskiert man ja irgendwie die Leiterplatte, wenn
der Bohrer vermurkst. Ich habe auch den durch Recherche gesicherten
Verdacht, daß das Epoxid-Basismaterial für den Tod der Bohrer
verantwortlich ist. Aber von Bungard krieg ich doppelseitig nur in
Epoxid.

Du meinst zgonc.at? Im Online-Shop gibt's da jedenfalls keine
passenden Bohrspitzen, in unseren Baumärkten habe ich auch noch nichts
gesehen, bzw. die sind dann über die ganze Länge so dünn wie an der
Spitze, d.h. mein Bohrfutter greift alles unterhalb von 1mm nicht mehr
sicher.

Autor: Fritz M. (Gast)
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> Epoxid-Basismaterial für den Tod der Bohrer verantwortlich

  das ist doch mit Glasfaser verstärkt oder irre ich mich ?

Autor: Felix Opatz (zotteljedi)
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Soweit ich weiß: ja. Sieht an den Schnittflächen auf jeden Fall sehr
danach aus. Aber angeblich gibt's da trotzdem kein besseres (preislich
erwinschgliches) Werkzeug als Hartmetallbohrer. Zum Trennen nimmt man
wohl diese Trennscheiben mit Diamantblättern, aber was vergleichbares
zum Bohren ist mir noch nicht untergekommen.

Autor: Schoasch (Gast)
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Ich weis es leider nicht ob es die im Online-shop gibt. Ansonst müsste
man vl ein mail schreiben.

Das ist halt der nachteil, das die Bohrer auf der ganzen länge so dünn
sind. Aber das Bohrfutter des Dremels/Proxxon kann die aufnehmen.
Ausserdem brauchst du für kleine bohrer sowieso höhere Drehzahlen, was
die standbohrmaschine ausscheiden lässt.

Das FR4-Basismaterial läst die Bohrer schon ziemlich schnell stumpf
werden. Aber ich glaube, wenn man es ausrechnen würde, dann kommt es
billiger wenn man sich viele billige kauft, anstatt einige teurere.
Wieviele Bohrungen kannst du mit dem teuren machen?

Und die stumpfen Bohrer werfe ich nicht weg... für Zentrierbohrungen in
Holz/Kunststoff sind sie allemal geeignet. Und hin und wieder brache ich
die spitze eines Bohrers ab... und mit der scharfen Kante die dann
entsteht, kann man sehr gut Fräsen.Falls man zb Drahtbrücken beim SMD
ICs hat.

Wie schnell würdest du denn die Bohrer eigentlich brauchen?

mfg Schoasch

Autor: Felix Opatz (zotteljedi)
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Ich habe eine Bohrmaschine mit kräftig Wumms im Bohrständer, allerdings
bohre ich nicht mit so wahnwitzig hoher Drehzahl, nachdem ich da keinen
Unterschied bemerkt habe (zumindest keinen auf die Schnelle
offensichtlichen). Die beiden gestorbenen Bohrer haben eigentlich bis
zuletzt gebohrt, dann sind sie abgebrochen und z.T. in der Platine
stecken geblieben. Ich kann schwer sagen, wie viele Bohrungen ich damit
in Epoxid hinkriege, weil zwischendrin auch viel Hartpapier drunter lag.
Wenn ich raten soll: 800-1000 Löcher insgesamt vielleicht? Davon ca. 1/3
in Epoxid.

SMD-Brücken ritze ich eigentlich meistens mit einem Messer weg, ich
habe Schiß daß es die Leiterbahnen abhebt, wenn ich da mit dem Bohrer
rumfräsen will. Aber Brücken habe ich bisher auch nur vereinzelt
zwischen den Pads von TQFP mit 0,25mm Abstand gehabt, alles darüber
klappt recht zuverlässig.

Im Moment brauche ich die Bohrer nicht dringend, weil ja von jeder
Sorte noch ein Exemplar lebt, aber die wurden sicher zwischendrin auch
schon benutzt, sind also nicht mehr taufrisch, und könnten jeden Tag
kaputt gehen. Sagen wir es so: ich wäre froh, wenn sich in den nächsten
zwei Wochen eine Lösung finden würde.

Ansonsten finde ich einen Bohrer für 2,30 EUR für vielleicht 6-10
Platinen nicht sooo tragisch, dafür haben die einen tadellosen Sitz im
Bohrfutter. Nur würde mir die Anschaffung von 5 pro Sorte erstmal
reichen, daher der Anfall von Geiz.

Autor: Jojo S. (Gast)
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ich habe auf einen Tipp von hier gebrauchte VHM Bohrer gekauft. Die
werden auch bei eBay angeboten, fragt mal per Mail nach bei
pewetro@gmx.de . Ich habe für 10 Stck. 5 Euro bezahlt .

Autor: Agilent (Gast)
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Ich habe mir vor 6 Jahren diesen Bohrer gekauft:

http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNl...

Er war bis letzte Woche sehr häufig im Einsatz und bis zur letzten
Minute einwandfrei. Dummerweise brechen die Bohrer beim Verkanten sehr
schnell :)

Autor: Geniesser (Gast)
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Link funktioniert nicht, besser bei Conrad einfach die Artikelnummer
angeben.

Autor: Agilent (Gast)
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Tut mir leid, habe nicht daran gedacht.
Bestellnummer: 814513

Autor: Felix Opatz (zotteljedi)
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Ah, sau clever, diese Bohrer sind im Katalog natürlich beim
Elektrowerkzeug, während bei den Leiterplatten die von Bungard sind.
"Speziell für Epoxplatten" klingt ja nicht schlecht. Bei den
Gangstern muß ich eh noch was bestellen, das alle anderen mal wieder
nicht haben, dann probiere ich so ein Ding mal aus. Danke für den Tipp!

Autor: Agilent (Gast)
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BTW:

Der nicht funktionierende Link, den ich eben postete, hat 1048 Zeichen.
C* hat doch echt ein Knall!

Autor: hmpf (Gast)
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Wieso 'nen Knall ?
Es sind lediglich 1043 Zeichen.

Warte - Ich diktier dir mal grad' den Link lol

Autor: Agilent (Gast)
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> Es sind lediglich 1043 Zeichen.

Dann mußt du nochmal nachzählen es sind 1048.

Autor: Geniesser (Gast)
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Hat eigentlich jemand Erfahrung mit diesen Bohrern (in Sachen FR4)? Im
Auktionshaus gibt es verschiedentlich gebrauchte/ausgemusterte
ebenfalls aus HM in größerer Stückzahl. Wieviel schlecher sind die
gegenüber einem Neuerwerb? (halbe Standzeit? Viertel?).

Autor: Thorsten (Gast)
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Hallo!

Die Bohrer sind sehr gut geeignet für FR4. Ich benutzte auch mal eine
zeitlang die von Conrad, habe mir dann aber vor 4 Jahren 50 Stück bei
eBay für < EUR 10,00 gekauft. Diese Bohrer stammen aus dem
"vorsorglichen Werkzeugaustausch", sind also gebraucht aber in top
Zustand und auch frisch nachgeschliffen. Im Grunde genommen benutze ich
von den 50 Stück immer noch den ersten Bohrer, wenn mir zwischenzeitlich
nicht zwei Stück abgebrochen wären. Und es gibt Zeiten, in denen ich
wirklich sehr viel Platinen herstelle.

Also 100% empfehlenswert, zumal für den Preis! Ein Problem ist
vielleicht, dass man bei eBay nicht unbedingt die Größen bekommt, die
man gewohnt ist (0.6mm, 0.8mm, 1mm), sondern eher 0.5mm, 0.7mm und
1.05mm (so war es bei mir). Aber damit sollte man leben können.

Gruß
Thorsten

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