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Forum: Offtopic Normalverteilung (Gausskurve) in excel


Autor: Schnurr (Gast)
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Hallo! Ich habe Messwerte in einem Bereich von 1000 bis 1020, die tlw.
doppelt sind und würde gerne eine Häufigkeitsverteilung in Form einer
Gausskurve erhalten. Wie geht das in Excel?

Habe jetzt erstmal meine 10 Messwerte einzeln Definitionsbereich in
einer Spalte. Den Wertebereich wollte ich mir der Funktion Normvert
benutzen, dazu habe ich jeden einzelnen Messwert, sowie den Mittelwert
und die Standardabweichung der Messreihe in die Formel eingebaut, und
habe jetzt 10 Werte, die aber ganz und gar nicht einer Glockenkurve
entsprechen, wenn ich die Datensätze dann zeichnen lasse. Wie mache ich
das? Habe es auch schon mit einer linearen Reihe min(Messreihe) ...
max(messreihe) versucht, sieht auch nicht nach Glocke aus.
Irgendwie benutze ich den Befehl wohl falsch.

Autor: Alpha (Gast)
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Also zuerst willst Du Deine Messwerte in ein Histogramm bringen. Dazu
klickst Du unter Tools auf Data Analysis. Da kannste "Histogramm"
auswaehlen. Danach gehst Du zu Google und gibst Gaussian Excel ein. Der
erste Hit sagt Dir wie Du gaussverteilte Messwerte mit Excel generierst.
Davon machst Du sehr viele ueber Deinen Bereich und laesst sie als Kurve
anzeigen (die dann gegen flach konvergiert ;-). Darunter zeigst Du Deine
Messwerte. Kannste Dir dann raussuchen ob die normalverteilt sind...
Mit zehn Werten bekommst Du aber ah nie eine Gaussverteilung. Wenn Du
wirklich nur so wenige Werte hast schau Dir mal Bootstrapverfahren an.
Die koennen ab ca. 10-20 Messwerte Aussagen ueber gewisse Parameter
Deiner Verteilung machen. Aber meine Vermutung bei 10 Messwerten-->
Konvergenz gegen total bullshit in 0.00001 sec.

Autor: Beta (Gast)
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Weißt du überhaupt was du da machen willst. Sich aus den 10 Messwerten
eine Gaußverteilung ist einfach wiel zu wenig. Da muss man sich nicht
wundern, dass man keine Glockenkurve erhält.

Die Standardabweichung berechnet man in Excel mit der Funktion
STABW(zahl1:zahl2)

den Mittelwert mit der Funktion MITTELWERT(zahl1:zahl2)
Der Mittelwert wird als Erwartungswert bezeichnet.

µ: Erwartungswert
o: Standardabweichung

Daraus kannst du deine Gaußkurve berechnen:


f(x)=1/(o*sqrt(2*Pi)) * e^ (-0,5 *((x-µ)/o)^2)

Aber nicht wundern wenn da keine Glocke rauskommt.

Autor: Schnurr (Gast)
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Danke, ihr habt mir beide sehr geholfen! Ich nehme jetzt einfach >100
Messwerte, ist einfacher als ein neues Verfahren (BS) zu verstehen und
zu implementieren.

Autor: Alpha (Gast)
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@Beta: Die Excel Funktionen bringen nix. Dafuer sind es zuwenig Werte.
Und die Funktion die Du gegeben hast gibt (fast) immer eine Gausskurve.
Nur dass die evtl. nicht viel mit den.
Mehr Messwerte ist def. besser.

Uebrings koennen 10 Werte durchaus naeherungsweise gaussverteilt sein:

   O
  OOO
O OOOO O

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