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Forum: PC-Programmierung WinXP unter DOS installieren


Autor: Patrik (Gast)
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Hallo, ich habe da ein großes Problem.
Und zwar habe ich eine BOOTDISK DOS6.2. Mit der greife ich auf die
WinXP CD zu. Das funktioniert ja auch, nur ich kann das scheiss WinXP
unter DOS nicht installieren. So wie das aussieht unterstützt WinXP DOS
gar nicht.
WIe kann ich trotz allem unter DOS winXP installieren?
Ich brauch dringend Hilfe!

Autor: Ronny (Gast)
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Die WinXP-CD ist bootfähig,Disketten brauchst du im Normalfall gar
keine.Nur für Rettungsfälle will XP noch eine Diskette,gebootet wird
aber trotzdem von der CD.Schau mal im BIOS nach,da stellst du zum
installieren CDROM als FirstBootDevice ein.Und als SecondBootDevice
dann die Festplatte.

Lediglich Win9x brauchte noch eine Pseudo-DOS Installation als
Basis.Bei WinME bin ich mir nicht sicher,denkemal da war´s DOS schon
etwas versteckter.

Auf jedenfall:WinXP ist ABSOLUT inkompatibel mit DOS.Alle DOS-Sachen
die unter XP laufen sind emuliert.Und wenn du versuchst mit DOS auf
Datenträger zuzugreifen die unter XP erstellt wurden,führt das sogut
wie sicher zu einen Datenverlust.

Autor: Geniesser (Gast)
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"Lediglich Win9x brauchte noch eine Pseudo-DOS Installation als
Basis"

Nee, Windows 98 SE braucht(e) kein vorhandenes MS-DOS. Die
Betriebssystem-CD ist bootfähig und lässt sich auf einer leeren
Partition installieren. Es bringt aber noch ein DOS im Gegensatz zu XP
mit (DOS 7.0). Bei XP gibt es die Konsole mit DIR etc. auch noch, ist
aber alles von der Win32-API bereitgestellt und ab und an etwas träge
im Verhalten.

Sogar Vista hat das schöne alte Debug noch. Herrlich! :)

Wenn du noch unbedingt ein altes DOS brauchst (wozu eigentlich?),
installier es doch auf eine eigene kleine Partition (z.B. durch
wechselseitiges Verstecken der Primärpartition C: via Bootmanager).

Autor: Ronny (Gast)
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Dann versteck besser alle NTFS-Partitionen wenn DOS läuft ;)
Oder vielleicht einen NTFS4DOS-Treiber probieren...

Ja,die SecondEdition war bootfähig.Aber auch die konnte noch klassisch
von einer DOS-Bootdiskette installiert werden.Und wenn man von der CD
gebootet hat,lief auch erstmal ein 16-Bit-artiges als Basis für die
Installation.

Autor: DOSi (Gast)
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@Geniesser

> Wenn du noch unbedingt ein altes DOS brauchst (wozu eigentlich?),

manchmal überkommt einen halt die Lust noch so richtig in die Tasten
zuhauen als nur öde mit der Maus am Bildschirm zu rödeln.

Autor: *.* (Gast)
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Google ist dein Freund (falls der PC nicht von CD booten kann)

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?Fa...



> Und wenn du versuchst mit DOS auf Datenträger zuzugreifen die unter
XP erstellt wurden,führt das sogut wie sicher zu einen Datenverlust.

Wenn es eine FAT16-Partition ist muß es funktionieren. Andere
Partitionstypen werden von DOS gar nicht erkannt.

Autor: Ronny (Gast)
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soso....und eine fat32 SCHEINT zu funktionieren.Nur wenn man dann das
nächste mal mit DOS 7.0 bzw Win9x auf die FAT32 zugreift ist das
staunen oft gross.Gleiches gilt für DOS 6.22 Tools wie fdisk oder
scandisk.

Anders sieht es aus wenn man Win9x nur bis zum Prompt bootet.DOS 7.0
das als Basis für Win9x fungiert unterstützt zumindest FAT32 ganz gut.

Lange Rede kurzer Sinn:

Man riskiert bösen Datenverlust wenn man DOS 6.22 auf einem Windoof
Rechner installiert.Um z.B Turbopascal-Programme hardwarenah zu
schreiben oder etwas mit x86-Assembly rumzuspielen (was ich auch mal
gerne tu) ist DOS 7.0 prima geeignet.Und viele hardware-nahe Sachen
funzen auch unter einem echten Win98SE ganz gut.

Autor: Geniesser (Gast)
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Wenn man mit Win9x auf FAT32 zugreift ist das Staunen groß?

Da staune ich in der Tat, aber mehr über deinen Satz, Ronny?! FAT32 war
bzw. ist DAS Filesystem schlechthin für Windows 9x. Wer würde sich denn
oder besser hat sich denn sein Windows 9x auf eine FAT16 Partition
installiert, die max. 2 GB groß sein darf und nur 8.3 Dateinamen
unterstützt?

Wenn du alte 16-bit Software noch laufen lassen möchtest, würde ich
einfach probieren, ob es im DOS-Modus unter Windows 98 SE noch korrekt
läuft. Das alte 3.0 er Turbo C läuft soweit ich weiß und zu Pascal gibt
es notfalls ja auch sogar freie 32-bit Derivate. Vielleicht läuft das
ein- oder andere sogar noch unter XP (direkte Hardware Zugriffe sollte
XP abfangen). Und für ganz alte spezielle Programme (z.B. um Hardware
anzusteuern) kann man ja auch einen alten 486er mit Netzwerkkarte
verwenden oder ein altes Labtop.

Windows 98 SE hat schon noch seinen Stellenwert (wie du selbst
geschrieben hast), es läuft auf älterer Hardware wesentlich flüssiger
als XP und falls es mal wieder abschmiert, ist es auch schnell wieder
gebootet. Ich teste gerade ein wenig Vista. Das schaut zwar auf den
ersten Blick nett aus, aber es leidet trotz seine Riesengröße unter
akuter Treiberschwäche und die Gängelung aus Redmond schreitet hurtig
voran und wird einen später sicher ständig mit nervigen Lizenzfragen
überziehen oder bestimmte Vorgänge komplett verweigern.

Wird Zeit, dass Linux in die Puschen kommt (mindestens rein optisch
:)). Nicht mal eine erweiterte FAT32-Partition kann gparted erstellen,
ohne dass es später unter Windows Probleme gibt. Es hakelt an allen
Ecken und Enden, wenn man genauer hinschaut - bunte Oberfächen täuschen
da leider schnell drüber hinweg.

Autor: Geniesser (Gast)
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Kleiner Nachtrag nochmal. Ich hab das mit MS-DOS und Win9x immer so
gemacht: Eine kleine Startpartition C: mit FAT16 (z.B. 500 MByte) und
darauf MS-DOS 6.22 installiert. Dann Windows 98 SE unter FAT32 auf D:
und im Windows Startmenü die Option "MS-DOS 6.22 booten". DOS hat
dann das FAT32 Laufwerk natürlich nicht gesehen, aber es gab ja
notfalls auch die Möglichkeit den DOS-Modus von Win9x zu verwenden.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> FAT32 war bzw. ist DAS Filesystem schlechthin für Windows 9x.

Nur für Windows 98. Unter dem Original-Windows 95 und Windows 95a gab
es keine FAT32-Unterstützung. Erst Windows 95b hatte sie dann.

> Wer würde sich denn oder besser hat sich denn sein Windows 9x auf
> eine FAT16 Partition installiert, die max. 2 GB groß sein darf

Vor der FAT32-Einführung: Jeder, der es nutzen wollte.

> und nur 8.3 Dateinamen unterstützt?

Die Dateinamengeschichte hat nichts mit FAT32 zu tun. Lange Dateinamen
gibt's auch bei FAT16.

Autor: Geniesser (Gast)
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FAT32 wurde (wie du selbst bestätigt hast) bereits seit der OEM-Version
von Windows 95 OSR-2 (950b) im Rahmen der Installation angeboten und
darauf hinzuweisen, dass man etwas nicht nutzt was es (noch) gar nicht
gab ist trivial. Was die Dateinamen betrifft, da hast du recht. Mit
Einführung von Windows 95 gab es lange Dateinamen auch unter FAT16
(kleiner schneller Lapsus Memoriae meinerseits :)).

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