Datum: 03.09.2006 17:37
Hallo zusammen, ich bin 28 und habe Anfang April mein Stdium abgeschlossen(1,9 insgesammt 1,3 Diplom). Ich habe ca. 30 Bewerbúngen abgeschickt aber bis jetzt kein Erfolg gehabt. Nur ein Vorstellungsgespräch, aber damit ist nix geworden. Ich glaube ich habe zu wenig Fachwissen z.B. habe ich C++ Grundkenntnisse, aber dies nützt nix wenn sehr gute C++ Kenntnisse gefordert werden d.h ich falle schon mal durchs Raster. Meine Bewerbung haben ich schon mal einem Bewerbungscenter vorgelegt. Die hatten nix großartig zu meckern. Nun ist fast ein halbes Jahr vergangen und hab immer noch nix. Ich kriege bald die Krise. Was soll ich jetzt machen? Soll ich noch ein master Studium anhängen? aber ich glaube danach bin ich zu alt. Oder soll ich eine Fortbildung machen, aber das soll man sehr schwer genehmigt bekommen wenn man absolvent ist. Wenn Ihr mir ein guten Rat geben könntet, wäre es echt super. Danke im Voraus.
Datum: 03.09.2006 17:40
Weiter bewerben, irgendwann klappt es. Eine Fortbildung macht glaube ich wenig sinn. Oder melde dich Arbeitslos und beantrage ALG II. Die werden dann schon alles in ihrer Macht tun, um dich angemessen - d. h. fachbezogen - zu vermitteln.
Datum: 03.09.2006 18:40
...Oder melde dich Arbeitslos und beantrage ALG II. Die werden dann schonalles in ihrer Macht tun, um dich angemessen - d. h. fachbezogen - zu vermitteln.... du bist ein träumer, 1x arbeitslos = immer arbeitslos oder auswandern. er ist zu alt für die vermittlung hat zu lange studiert, keine lebenserfahrung usw..usw.. habt ihr selber schuld, wenn alle studieren wollen mit diplom und keiner will mehr körperlich arbeiten.
Datum: 03.09.2006 19:05
Hallo, ich kann dir nur raten nicht aufzugeben. Der BND sucht öfter Diplom Ingenieure für Nachrichtentechnik. Magie
Datum: 03.09.2006 19:29
hallo, was Weltweit abgeht ist unter aller Sau. Immer weniger Menschen produzieren immer mehr. Die großen steigern ihren sogenannten "Gewinn" indem sie die kleinen an die Wand klatschen und deren Raum ausfüllen. An dieser Stelle möchte ich allen, die von der Schule abgehen und keine Ausbildung bekommen, da angeblich zu blöd, empfehlen, vor den Firmenpforten der großen zu demonstrieren. @ H.F. Glückwunsch zu deiner passablen Note. Dipl. Ing. Nachrichtentechnik ist mit Sicherheit nicht das einfachste Studienfach. Da wird schon einiges abverlangt. Um so deprimierender, wenn man danach nicht gleich was findet. Aber da hilft nur weiter bewerben und den Kopf nicht sinken lassen. Das mit dem Fachwissen ist nicht der springende Punkt. Es kann kein vernunftiger Mensch von dir erwarten, dass du nach dem Studium ein Experte auf einem Gebiet bist. Außerdem spricht deine Note für Qualität. Du musst den Personaltr...el oder deinem Vorgesetzten nur suggerieren, das du ein smarter, weichgespülter und biegsamer arbeitssklave bist oder werden könntest, der für sie die Kohlen aus dem Feuer holen könnte. Je größer das Unternehmen, desto weniger mußt du leisten aber umso höher ist deine Verantwortung. Die Großen verwalten nur noch und geben die Arbeiten in die Gehirnschmalz einfließen muß, an externe die für weniger Geld buckeln dürfen. Also: Je smarter, gepflegter, wortgewandter du wirkst, desto eher wirst du in diesem System eine Anstellung finden. Ob du etwas kannst oder nicht, ist erst zweitrangig. Das ist wie mit den Frauen. In erster Linie soll sie gutaussehend sein und vielversprechend wirken. Um so besser, wenn sie dann auch noch kochen kann. Gruß $$$
Datum: 03.09.2006 19:31
Hallo H.F. im Deutschlandfunk gab's vor kurzem mal einen Beitrag über einen aktuellen Ingenieursmangel. Ich zweifele schon die ganze Zeit daran, ob das wirklich zutrifft. Bist Du da eine Ausnahme oder haben Deine Mitstudenden auch keine Stelle gefunden? Das fehlende C++ Kenntnis ein Problem ist, kann ich mir nicht recht vorstellen.
Datum: 03.09.2006 19:37
Habt ihr mal in den Jobbörsen und auf der Seite des Arbeitsamts geschaut, dort gibt es Stellen gerade für Nachrichtentechniker wie Sand am Meer.
Datum: 03.09.2006 20:24
Hallo, vor sehr langer Zeit Zeit ist es mir als Dipl.Ing (E-Tech.)auch ähnlich gegangen. Ich habe sehr rasch studiert und schlechte Noten gehabt. Dadurch war ich ein halbes Jahr arbeitslos. Mein Weg aus der Kriese war, bei einer Stelle mit ca 70% des damals üblichen Gehalts einzusteigen. Dabei durfte ich einen Nebenjob haben. Nach dem Einstieg konnte ich vorteilhaft wechseln. (Nebenjob wure zum Hauptjob) Natürlich empfehle ich eine derartige Strategie, weil diese bei mir erfolgreich war. Es gibt aber sicher auch noch ander Wege. Ich könnte mir auch vorstellen, bei einer Messe (Elektronika, Systems ...) von Stnd zu Stand zu gehen und einfach "Klinken zu putzen" Gruß und viel Erfolg Fritz
Datum: 03.09.2006 20:38
Hallo, 1/30 Einladungsquote kommt mir sehr gering vor. Für die Bewerbung hast du ja anscheinend schon Rat eingeholt, aber eventuell könntest du Lebenslauf und v.a. Anschreiben trotzdem noch optimieren. Also keine Standardanschreiben, sondern auf die Stellenausschreibung anpassen. Motivation klar herausstellen - nicht nur die Note zählt - auf Praktika und Diplomarbeit eingehen, auch ausführlicher, wenn es auf die Stelle passt. Falls du hobbymäßig was in diese Richtung machst/gemacht hast, würd ich das auf jeden Fall auch erwähnen. Der Lebenslauf muss natürlich auch lückenlos sein. 28? Hmm.. hast du eine Ausbildung davor gemacht? War sie aus demselben Bereich? Falls nicht, sollte klar werden, warum du die Richtung geändert hast. Wenn keine Ausbildung, wo hast du die Zeit gegenüber anderen verloren? Viel Erfolg!
Datum: 03.09.2006 20:50
Habe gerade die Deutschlandfunkbeiträge zum Ingenieusmangel wieder gefunden: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/536225/ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/536438/ Man kann sich die Beiträge auch anhören ( rechts auf der Seite ). Mich würde interessieren, ob diese Sichtweise der Realität entspricht. Was mein Ihr?
Datum: 03.09.2006 21:03
Leute ihr müsst auch beachten, Das es im moment zu viele Nachrichtentechniker gibt! Nach dem Telekommmunikatinsboom hat jeder gemeint jetzt irgendwas in der Richtung machen zu müssen. Aber was viel wichtiger ist: Ein FH Ingenieur ist eben auch nur ein diplomierter Handwerker, und die gibts schließlich auch günstiger! Geht verdammt nochmal auf die Uni und macht was Richtiges!
Datum: 03.09.2006 21:07
> Geht verdammt nochmal auf die Uni und macht was Richtiges!
Dann mach mal einen Vorschlag!
Datum: 03.09.2006 21:26
Ich habe leider keine Ausbildung. Ich habe aber den Studiengang gewechselt so das mir 2 Jahre flöten gegangen sind. Habe ich natürlich im Lebenslauf angegeben. Das Studium selbst an der FH hab ich in der Regelstudienzeit absolviert. Kollegen von mir die vorher abgeschlossen haben, haben etwas gefunden eineige relativ schnell einige nach ca 5-8 Monaten. Vom Alter waren einige sogar älter als ich und vom fachlichen war ich zumindest glecihwertig. Kollegen die mit mir abgeschlossen haben, haben auch noch nix. Von den Stellenangeboten kann ich eigentlcih nicht klagen. Hälfte der angebote ist jedoch mit berufserfahrung. Bei den Stellenangeboten versuche ich immer auf die Stellenausschreibungen einzugehen und immer jedes Argument für mich zu begründen. Problem ist aber z.B. es werden Java Kenntnisse gefordet. Ich habe da z.B nur Grundkenntnisse bzw. habe eine Vorlesung besucht. Die firmen wollen allerdings, dass man schon so etwas praktisch eingesetzt hat.
Datum: 04.09.2006 06:51
Es ist doch völlig egal welche Kenntnisse man in einer Programmiersprache hat. Wenn man das Prinzip verstanden hat (Programmierung an sich und im Fall von Java/C++ noch die Objektorientierung) dann kann man jede Sprache in ein paar Tagen lernen. Zur Not setzt man sich halt in der Freizeit hin und lernt. Wenn man natürlich die Transferfähigkeit nicht hat, bekommt man Probleme. Bewirbst du dich auf die Stellen, die mit Berufserfahrung ausgeschrieben sind? Weil oft sind das ja eher Wunschprofile und es heißt nicht dass man da nicht als Absolvent genommen wird.
Datum: 04.09.2006 07:13
Natürlich bewerbe ich mich auf die Stellen ohne Berufserfahrung oder wenn wenn setht das gerne absolventen sich auch bewerben können.
Datum: 04.09.2006 08:52
Hallo H.F. Bewirbst Du Dich im ganzen Bundesgebiet, oder nur bei Dir in der Gegend? Wärst Du auch bereit ins Ausland zu gehen? mfg Sebastian
Datum: 04.09.2006 09:20
Moin, moin HF ohne weiteres über Deine Person zu wissen ist es natürlich schlecht irgend welche Aussagen zu machen. Aus eigener Erfahrung bei Vorstellungsgesprächen ist es auch sehr maßgebend ob und wie souverän Du auftrittst. Geht natürlich nur, wenn Du zu Gesprächen eingeladen wirst! ;-)) Ansonsten solltest Du Dir vielleicht mal überlegen eventuell als freiberuflicher Mitarbeiter bei einem Projektvermittler zu arbeiten. Ich mach das schon ein paar Jahre und es läuft super. Und zum Schluß ganz wichtig: Laß Dich von solchen Klugscheißern a la Blaubär ... nicht ins Bockshorn jagen!!! Manchmal dauert es ein wenig! Viel Glück mfg Asterix-007
Datum: 04.09.2006 09:56
Hallo! Also dass mit dem Ing-Mangel kann ich bestätigen. Bei uns melden sich bei jeder ausgeschriebenen Stelle weniger Bewerber. Vor 2 Jahren, wie ich zur Firma kam, meldeten sich 42 Bewerber, bei der letzten Ausschreibung, war im Jan, waren es noch gerade mal 8. Musste aber auch selber schon feststellen, dass es nicht so einfach ist ne passende Stelle zu finden, schau mich gerade auch nach was neuen um. Mir hat neulich einer bei nem Bewerbungsgespräch einer erzählt, dass sich die ganzen Firmen jetzt noch die guten Leute sichern wollen, bevor der Markt leer ist. Warum da manche Leute durchs Raster fallen, ist von Firma zu Firma sehr unterschiedlich. Aber ich denke, im laufe der Zeit, kommt jeder unter. Ein Prof. von der FH-Coburg hat mir neulich erzählt, dass er nahezu von den Firmen angebettelt wird, seine Studenten zu ihnen zu schicken. Leider meinte er herschen aber oft unrealistische Vorstellungen vor, wie ein frichgebackener Dipl-Ing sein sollte. @Asterix-007: Was ist das genau was du machst? Würde mich interressieren. mfg Owz
Datum: 04.09.2006 10:06
Hallo, diese Urteile vom Blaubären treffen wirklich nicht ins Schwarze und solltest Du diese beachten. Natürlich hast du dich erfolgreich angestrengt und mit 29 einen guten FH Abschluss gemacht. Die Pressbereicht, dass viele Ingenieure gesucht werden stimmt sicher (ca 15.000). Tatsächlich existieren daneben schon seit Jahren in Deutschland mehr als 50.000 arbeitslose Ingenieure. Der Grund ist, dass die Qualifikationen nicht übereinstimmen. Dazu vielleicht zwei Beispiele: Ein Bergbauingenieur kann nach Auflassen seines Bergwerks kaum als Maschinenbauingenieur abeiten. Auch ein Ing. der nur Kenntnisse hat, die im speziellen Betrieb nützlich sind, ist bei einem Produktwechsel für andere Arbeitgeber nicht interessant. Eine Umschulung dieser Ingenieure ist sehr aufwändig (schätze 2 Jahre) und mit dem selben Aufwand, kann man einige (2-4) Langzeitarbeitslose aus der Misere herausholen. Für Ingenieure sollten spezielle Unterstützungen fürs lebenslange lernen angeboten werden. Also, die offen Stellen täusche einen Bedarf vor. Wenn die normalen Wege einer Bewerbung ausgeschöpft sind, das sehe ich allerdings bei 30 Bewerbungen noch nicht, würde ich andere Wege suchen und unbedingt einen Einstieg forcieren. Ich haltees es für günstiger um 1000 Euro zu arbeiten als nur anzufangen, wenn man das übliche verdient. Aus einer Stelle heraus kann man viel besser Kontakte finden und einen Wechsel vorbereiten. Ich habe in Österreich in der Vergangenheit Jobbörsen für HTL'er veranstaltet. Vielleicht kannst Du aus dem Link anregungen finden? Gruß, Zähigkeit und Erfolg wünscht Dir Fritz PS http://schulen.eduhi.at/htlbraunau/lehrer/ploetz/J...
Datum: 04.09.2006 11:55
Guten Morgen! Ja ja, die Qualifikation passt nicht. So einfach ist das. Ich sage mal, die Firmen haben oft leider keinen Bock mehr, Leute auszubilden. Wenn das bei mir auch so gewesen wäre .... Zu mir sagte man, als ich ein Vorstellungsgespräch hatte "trauen Sie es sich zu, sin in 6-9 Monaten das Wissen anzueignen?" Ja, und es klappte. Das sollte den Chefs auch bewusst sein, dass ein Ingenieur ein halbes Jahr unprodiktiv ist, bevor er Geld für die Firma verdienen kann. Die Technik ist so vielseitig geworden, das bleibt nun mal nicht aus. Wenn natürlich eine Firma keinen Wert auf Mitarbeiterbindung legt und Leute einstellt und austellt, dann ist das natürlich keine Grundlage Qualifiziertes Personal zu besitzen.
Datum: 04.09.2006 12:09
"Das sollte den Chefs auch bewusst sein, dass ein Ingenieur ein halbes Jahr unprodiktiv ist, bevor er Geld für die Firma verdienen kann." Naja, vollkommen unproduktiv ist der blutigste Anfänger nicht, aber du hast schon recht: Viele Einsteller unterschätzen die Komplexität der Stelle, da sie selber kaum noch entwickeln und meinen, es müsse alles HopHop gehen. Wenn's dann nicht so ist, folgt Kritik. Ich war selbst schon davon betroffen, komischerweise aber in einem Job, nachdem ich schon 5 Jahre Erfahrung hatte, während der erste Job ohne BE gut klappte. Ich würe F.H. raten, eine der Forschungsstellen anzunehmen. Viele Institute und öffentlichen Stellen suchen ING mit nur etwas Allgemeinbildung, da sie ein Spezialthem bearbeiten. Sie können meist nicht viel zahlen, da sie an BAT gebunden sind.
Datum: 04.09.2006 12:11
Hallo Roman, kann dir nur gratulieren, dass Du eine Stelle bekommen hast, bei der Du dich 6 Monate einarbeiten konntest. Leider suchen immer mehr Firmen einen, der das Gewünschte sofort kann. Das ist leider ein Weg, Leute "auszusaugen" und dann den nächsten zu nehmen. Eine Methode, dem zu entgehen, ist sich mit Inhalten zu beschäftigen, die aus außerhalb der Firme einen Marktwert besitzen. Manchmal kann man durchaus bestimmen (zu gewissen Zeitpunkten zugreifen ..) welchen fachlich Schwerpunkt man setzt. Das Bewustsein eine Qualifikation aufzubauen, die für eine andere Firma einen Wert hat, wird nach meiner Beobachtung von vielen Ingenieuren zu wenig beachtet. Fritz
Datum: 04.09.2006 12:47
@OWZ: Zur Zeit bin ich noch im Car-Infotainment-Sektor tätig, demnächst werden es "Automatische Einparksysteme" sein. Das alles als Embedded Software Entwickler + Tester, sprich C-Programmierung und ein wenig Messen und Testen. Anpruchsvolle Tätigkeit im automotive Bereich und macht riesen Spaß. Der Wermutstropfen bei dem ganzen Spaß ist, das dieser 500km von meinem Wohnort stattfindet!! Will sagen, Projektmitarbeiter (und Familie) sei flexibel..... Aber ab und zu kann ich auch Arbeitspakete zu Hause machen. mfg Asterix-007
Datum: 04.09.2006 13:23
Hallo! Viel wichtiger als Noten (aus meiner 20 Jährigen Erfahrung), ist die Frage wie präsentiere ich mich (Lebenslauf, Anschreiben etc.). Auch der optische Eindruck deiner Bewerbung ist sehr wichtig. Du musst dich von der Masse abheben. Da gibt es prima Bücher drüber, wenn Du keinen Profi auf diesem Gebiet zahlen kannst (es gibt auch prof. Dienstleister auf diesem Gebiet). Ich habe mir mal zwei erstklassige Bücher, die mit reichlich Beispielen bespickt sind gekauft. Es gab kein Vorstellungsgespäch, bei dem man mich nicht auf meine auffallende Bewerbungsakte angesprochen hätte. Ich glaube mittlerweile, dass die Präsentation wesentlich wichtiger ist, als herausragende Noten. Schliesslich sagt das auch Vieles über deine Persönlichkeit aus.
Datum: 04.09.2006 18:11
Hallo,
@ joerg,
das mag stimmen das die Bewerbungsaufmache mittlerweile mehr beachtet
wird als die Noten.
Noten mußt du dir ein ganzes Leben lang erarbeiten.
Wüsste nicht wo man die einsen oder zweien nachgeschmissen bekommt.
Für eine Aussagekräftige Bewerbung brauchst du nur ein gutes Buch oder
einen Internetanschluß oder gute Freunde und schon hast du ein 1A
Bewerberanschreiben.
Der Lebenslauf und die Noten lassen sich dahingehend schlechter
aufpolieren.
somit:
* Sieh zu, das deine Frisur sitzt!
* Eine Fremdsprache (englisch) ist Pflicht. Eine zweite Kür.
* Habe passable Noten.
* Sieh zu, das deinem Lebenslauf sowas wie soziales engagement
zu entnehmen ist. (Darfst auch Schönreden(schreiben) Firmen tun
dies ja auch.(Kämpfe also mit den gleichen Bandagen))
* Habe keine Lücken im Lebenslauf. Wenn ja, fülle diese mit Reisen,
oder Nebenjob's.
* Schreibe oder verhalte dich nach möglichkeit neutral.
* Deine Gehaltsvorstellung sollte nicht zu hoch und nicht zu tief
angesiedelt sein.
Merke: Wenn die Deutsche Telekom, Daimler Chrysler, Infineon .....
(siehe Börse) dir Scheise als Gold verkaufen kann, dann
kannst du das im Gegenzug auch.
Du spielst also nur nach deren Spielregel.
Sie wünschen du spielst.
Gruß
$$$
Datum: 05.09.2006 08:02
Hallo! @Asterix-007 Oh je das ist doch nix für mich. Bin sehr Hardwarelastig, SW geht bei mir hier auf der Arbeit selten über 80 Seiten Quellcode in c hinaus, und das ist gut so. Ich Programiere meist nur Test-SW für den Hardware-Selbsttest, nach der Fertigung, Bootloader, und Steuerrutien für Externe ICs. Diese Art MiniBios verwenden dann unsere Embedded-Softwerker und setzten dort die eingentliche Steuersoftware auf. Meine Arbeit als Hardwareentwickler macht mir zwar spaß, aber jeden Tag 84km einfach auf die Arbeit, ist net so toll. Dann muss man Ständig befürchten, wieder zu irgend einem Kunden geschickt zu werden, weil wieder irgend was net läuft, und hinter her bekommt mer eines auf den Deckel, weil mer die Zeitvorgaben net einhalten kann. In dem Zusammenhang fragt man sich auch, was unsere Servisabteilung eingentlich tut. OK genung gemosert. Und Sorry für Offtopic. mfg Owz
Datum: 05.09.2006 10:41
"* Sieh zu, das deinem Lebenslauf sowas wie soziales engagement zu entnehmen ist. (Darfst auch Schönreden(schreiben) Firmen tun dies ja auch.(Kämpfe also mit den gleichen Bandagen))" Und etwas Engagement im angepeilten Beruf kann auch gerne rüberkommen. Ein Ingenieur, der nicht Tag und Nacht Elektronik denkt, ist keiner (etwas übertrieben). Wir hatten an der Uni einen Haufen Leute, die nicht wirklich Interesse an der Technik hatten, aber gute Lerner waren und gute Noten hatten. Die hätten genausogut BWL machen können, aber das war zu überlaufen. Die haben nach dem Studium irgend etwas anderes gemacht, naja, 1992 war auch eine schlechte Zeit für Ingenieure. Es ist daher eine gute Idee, nicht nur Praktika oder so etwas anzugeben (alles Fremdbestimmt) sondern mal Projekte vorzustellen, die man aus Eigeninitiative gemacht hat. Gruss Axel
Datum: 05.09.2006 13:19
"Wir hatten an der Uni einen Haufen Leute, die nicht wirklich Interesse an der Technik hatten, aber gute Lerner waren und gute Noten hatten. Die hätten genausogut BWL machen können, aber das war zu überlaufen." Wem sagst Du das ... "Die haben nach dem Studium irgend etwas anderes gemacht, naja, 1992 war auch eine schlechte Zeit für Ingenieure. " Wem sagst Du das 2 Ich kenne da einen, der in 9 Semestern mit 1,3 abgeschlossen hat, um dann dauerhaft an der Uni zu bleiben und den Assistenten zu miemen. Für ihn trafen beide Punkte zu (keine Jobs um 1993 und selber keinen Bezug zur Technik).
Datum: 05.09.2006 13:55
Naja so Leute sind doch optimal für Assistentenjobs... haben ein Haufen Wissen angesammelt, wissen aber nichts anzufangen. Die können dann aber vielleicht noch anderen was beibringen und müssen sich nicht in der freien Wirtschaft behaupten.
Datum: 05.09.2006 14:31
Hallo, bin vor kurzem mit meinem Nachrichtentechnikstudium (Uni) fertig geworden. Habe einen Notenschnitt von 3 mit einigen Vieren in den für Nachrichtentechnik wichtigen Fächern. Habe 18 Fachsemester studiert und bin über 30 Jahre alt. Studienbegleitend arbeitete ich als Aushilfe in einer Elektronikfirma. Soweit die Fakten! Bisher habe ich 6 Bewerbungen geschrieben und wurde zu 6 Vorstellungsgesprächen eingeladen. > Ich habe ca. 30 Bewerbúngen abgeschickt aber > bis jetzt kein Erfolg gehabt. Nur ein Vorstellungsgespräch, > aber damit ist nix geworden. Also ich denke, dass dann in deiner Bewerbung irgendwo der Wurm drin sein muß. Übrigens ist meine Erfahrung, dass es Stellen ohne Ende gibt. Man muß allerdings bereit sein, auch mal in einem anderen Bundesland zu arbeiten bzw. ggfs. sogar umziehen. Und wenn man etwas Hardware- und Softwareerfahrung nachweisen kann, steht man nicht schlecht da. Leider erhielt ich bisher keine Zusage aber die Tatsache, dass ich bisher immer eingeladen wurde, zeigt ja, dass Alter, Noten und Studium alleine kein KO-Kriterium ist.
Datum: 05.09.2006 14:32
Wo wir gerade von Assistentenjobs reden.... Bei uns an der Uni war einer (ein Bastlertyp!), der hat fürs Studium 8 Jahre benötigt und für die anschließende Doktorarbeit glatte 10 Jahre !! Als es dann darum ging, die Stelle für den 'Akademischen Oberrat' neu zu besetzen (Beamtenstelle versteht sich), wurde er genommen !! Angeblich wegen 'sozialer Gründe', er hatte schon Frau und Kinder, die anderen Bewerber mit ihren 1er Noten und schneller Promotion waren noch alle ledig. Mann, mann, mann..... Nix gerissen im Leben und dann eine gutdotierte Beamtenstelle in den Hintern geschoben bekommen. Wieso passiert mir sowas nicht ?
Datum: 05.09.2006 19:27
Seit wann hat ein Nachrichtentechniker was mit Klingeltönen zu tun? Meine Güte, du bist so saublöd.
Datum: 05.09.2006 20:02
Da hast du allerdings Recht. Hier ist klar die Politik gefordert, um diesen Klingeltonwahn zu unterbinden.
Datum: 05.09.2006 20:19
Was kann die Politik dafür? Um Rudi Carell zu zitieren: "... und schuld ist nur die SPD..." Wenn sich Kinder das Geld für Klintongedöns aus der Tasche ziehen lassn, ist das in erster Linie die Schuld der Eltern, weil die dem Treiben ihrer Kinder keinen Einhalt gebieten.
Datum: 05.09.2006 20:21
Hallo H.F. unsere Firma sucht ständig Leute (µC, Automotive). Kannst Du mir bitte Deine EMail Adresse zuschicken? Danke V.
Datum: 05.09.2006 20:22
Die Politik will die Spielsucht kontrollieren, sie will das Rauchen
bekämpfen. Also kann sie auch dafür sorgen, dass Kinder durch
stundenlange Klingeltonwerbung auf MTV und Viva nicht dazu verleitet
werden, so ein Quatsch zu kaufen.
> [...] weil die dem Treiben ihrer Kinder keinen Einhalt gebieten.
Es gibt auch Eltern die arbeiten und somit keine vollständige Kontrolle
haben.
Und was die SPD angeht, so hat Rudi recht.
Datum: 05.09.2006 20:36
>Es gibt auch Eltern die arbeiten und somit keine vollständige >Kontrolle haben. 24 Stunden am Tag? Das bezweifle ich. Das hat eher damit zu tun, dass diese Eltern ihre Kinder ruhig stellen wollen; sprich: gar keine Lust darauf haben, sich mit ihnen (nach der Arbeit) zu beschäftigen. Da finde ich es auch völlig berechtigt, wenn die Eltern dafür bluten müssen. Selber schuld!
Datum: 05.09.2006 20:37
Man merkts, du hast keine Kinder.
Datum: 05.09.2006 23:06
Um das Thema wieder zum Topic zurückzubringen. @H.F: hast Du schonmal darüber nachgedacht, daß Du Dich auf die falschen Stellen bewirbst? C++ Kenntnisse schaut mir nicht sehr danach aus, daß die einen Nachrichtentechniker suchen. Wenn Dein Profil nicht passt (du bist Nachrichtentechniker!!!), dann kannst Du Dich bewerben bis Du schwarz wirst. Ich habe mich damals nur auf Stellenanzeigen gemeldet, wo ich das Gefühl hatte: "Genau das bin ich, den die da beschreiben". 4 Bewerbungen, 3 Vorstellungsgespräche und eine Zusage. Ich habe zwar auch ein halbes Jahr gebraucht, aber eher auf Qualität statt Quantität gesetzt. Und ich habe schon während meiner Diplomarbeit mit dem Bewerben begonnen. Ich bin übrigens 30, seit einem Jahr im Job; Du bist IMO nicht zu alt. mfg, Stefan.
Datum: 06.09.2006 09:13
Hallo @smay4finger: Ich studiere selber Kommunikationstechnik und wir haben c/c++ natürlich auch im studium. auch uml war ein eigenes fach. software ist gerade in der nachrichtentechnik genauso angesagt, wie in anderen bereichen. daher verstehe ich die verwunderung nicht. was ist den deiner meinung nach ein nachrichtentechniker, oder läuft auf deinem handy keine software? Dein Auto bewegt sich keinen zenti. -informationstechnologie steckt überall drin. EADS sucht im moment sehr viele leute. www.eads.net @h.f.:bei 30 bewerbungen nur eine einladung ist für mich sehr verwunderlich. da scheint wirklich etwas mit der bewerbung nicht zu stimmen. benutzt du immer das selbe anschreiben und den selben lebenslauf? der sollte schon auf die stellen angepasst werden. Bewerben kann man sich auch auf stellen mit berufserfahrung. Insgesammt würde ich dir raten, wenn bewerben für dich schwirig ist, da wirklich profesionelle hilfe zu suchen. ich selber habe das so gemacht und habe mich auf 4 stellen beworben. 2 haben mich eingeladen (mit übernahme aller reisekosten etc.) und haben mir im persönlichen gespräche angebote gemacht. eins hab ich dann genommen. das alles innerhalb von 1 monat.
Datum: 06.09.2006 09:49
@leon: Ich weiß nicht genau, was ein Nachrichtentechniker überhaupt macht. Aber wenn ich das lese, dann würde mir eher einfallen, daß es da um HF und viel Elektrotechnik geht. Ich weiß, daß ist ein Vorurteil, basierend auf sehr wenig bis gar kein Wissen, was da überhaupt passiert. Aber versetze Dich in die Rolle eines Personalers, der über die beiden Stapel entscheidet. Vorurteile spielen dabei eine große Rolle. Eine Faustregel ist, die Bewerbung muß die ersten 10 bis 30 Sekunden überleben. Wenn man das geschaft hat, stehen die Chancen auf eine faire Bewertung nicht schlecht. Ich denke aber, daß H.F sich auf Stellen beworben hat, die nicht zu seinem Profil passen. Da mag dann die Bewerbung noch so chick, fehlerfrei und interessant sein. Es hilft auch nicht das tolle Anschreiben. Wenn ich jemanden suche, der Software schreiben soll, dann nehme ich halt den Informatiker anstatt des Nachrichtentechniker. Zu den C++-Kenntnissen möchte ich auch nochmal was los werden. C++ wird immer wieder in den Stellenanzeigen verlangt. Ich kann von mir nicht behaupten, daß ich gut in C++ bin, trotz 2 Jahren Berufserfahrung mit dieser Sprache. Das was Du im Studium mit C++ hattest, ist leider nichtmal ein Bruchteil dessen, was C++ ausmacht. C++ ist leider ein Minenfeld, in das man sich nicht reintrauen sollte. In den Bewerbungsgesprächen, an denen ich auf der einstellenden Seite dabei war, brauchte ich nur 3 Fragen stellen. Keiner derjenigen, die gute bis sehr gute C++-Kenntnisse hatten, konnte die Fragen 100% richtig beantworten. Leider sind dies die 3 wichtigsten Fallen, in die man bei der Programmierung immer wieder hineintappt. Den Tip mit der professionellen Hilfe finde ich interessant. Wo nimmt man sowas in Anspruch? Was kostet sowas? mfg, Stefan.
Datum: 06.09.2006 10:15
An unserer FH gab es Seminare (Coaching) und Bewerber-Trainingstage. Da hatte irgendwer schon den richtigen Riecher... Es gibt aber auch professionelle Bewerbungsschreibunterstützer. Die bieten i.d.R. auch ABM oder Umschulungsmaßnahmen an.
Datum: 06.09.2006 13:11
An hochschulen gibt es in der regel einen career service, den man meist kostenlos als student dort nutzen kann. ich selbst habe das nicht gemacht. einfach auf der jeweiligen hochschulseite im internet mal nachschauen. Über die Kosten kann ich dir nicht genau auskunft geben. das hängt von den trainern ab. Es ist nicht ganz billig, aber sein geld wirklich wert. in meinem fall war das eine frau, die sich mit personalentwicklung beschäftigt und in einer grossen internationalen firma in der pa tätig ist. somit kennt sie genau die seite, dir dir später gegenübersitzt. Du hast recht, wenn du sagst, das die erste minute über deine bewerbung entscheidet, wenn die sich die unterlagen nur mal so in die hand nehmen. Daher sollte hier wirklich wert drauf gelegt werden. Dazu gehört auch klar ein foto, was nicht aus dem fotofix automant ist. in meinem Fall war das ein Fotoraphenteam, das speziell bewerbungsfotos mit anbietet. Normalerweise machen die Werbefotographie. Auch das kostet sein geld, waren ca 100 studiokosten ohne fotos. dafür hat man dann dort auch echte profis sitzen, die sich eine stunde zeit nehmen und die fotos noch digital nachbearbeiten. also wirkich top. http://www.hoffotografen.de/ ich geb dir recht, das bei 30 bewerbungen etwas nicht stimmt. sein profil kenne ich ja nicht, daher kann es gut daran liegen. Sicher ist das in der Uni nur ein einstieg in die welt der programmierung. daher bin ich auch nicht der freak in diesen dingen. aber mit uml haben wir schon meist mehr gemacht, als viele anderen. Un c/c++ wird auch die gesamte zeit im studium bei uns abgevordert. Ich kenn die fragen ja nicht, die du den bewerbern so stellst. Es gibt ja durchaus auch mehrere lösungsvorschläge. Ich selbst arbeite im bereich embedded systems und programmierung ist da täglich brot. es gibt bei der nachrichtentechnik sicher verschiedene schwerpunkte. bei mir an der uni heißt das fach ja kommunikationstechnik und elektronik. somit war viel e-technik und digitaltechnik drin. natürlich hf und messtechnik und spezielle fächer der kommunikationstechnik. schwerpunkt war bei mir digitale funkssysteme. ich würde das eher als ein universalstudium ansehen, in dem man viel sieht und sich erst im beruf wirlkich speziallisiert.
Datum: 06.09.2006 22:08
Im Internet habe ich erst einen Text gefunden wie man Bewerbungsschreiben heute schreibt. http://www.freenet.de/freenet/finanzen/jobs/bewerb... Kuckst mal dort. Viel Glück noch gruß matthias
Datum: 06.09.2006 22:47
Jaja,analoge und digitale Schaltungstechnik, Mikrocontroller- design+Programmierung,Hf-Technik inklusive Maxwell, meist anspruchsvolle Grundlagen-Physik und 2 Jahre höhere Mathematik.Dazu dann noch diverse Bus-System und Kommunikationsprotokolle verstehen und in Praktikas durchmessen/analysieren,das ist wirklich ein Klacks.Da verwundert es doch,das über die Hälfte der angehenden Nachrichtentechniker es nicht bis zum Diplomsemester schaffen,der Grossteil schon im Grundstudium ausscheidet.Und wer´s doch packt,der bekommt von dem Jamba-Klingelton-Gedudel nicht mal einen Cent,das wird von BWLern und Konsorten kassiert.Ein Ingenieur würde auch nicht auf den Gedanken kommen,3Euronen für ein nerviges Tönchen zu kassieren...
Datum: 06.09.2006 23:07
Ich werd mich bald auch Bewerben müssen , allerdings nerven mich die ganzen Tips von "Bewerbungsprofis". Eigentlich traurig das ganze Berufzweige davon Leben um jemmandem zu zeigen, wie man sich bewirbt. Und wenn man dann endlich in einer Firma drin ist soll man wohl nicht so lange bleiben; ist wohl schlecht für den Lebenslauf. Versteh das wer will.
Datum: 07.09.2006 08:16
Ihr mit euern sch**** klingeltönen. das sind alles keine nachrichtentechniker sondern die informatiker. das studium für nachrichtentechnik zählt mit abstand nicht zu den einfachsten. wie ein vorredner gesagt hat, mathe, physik signale und systeme, digitale signalverarbeitung. da möcht ich mal die mehrzahl der leute sehen, die hier schreibt, wie sie mit fourier, laplace und ko umgeht. prozentrechnung ist doch schon für viele ein grosses problem.
Datum: 07.09.2006 08:57
@H.F Hallo Kollege, dass Du keine Arbeitsstelle findest, liegt vielleicht daran, dass die sog. Personalentscheider keine Ahnung haben, was Nachrichtentechnik eigentlich ist. In einem Bewerbungsgespräch behauptete der Personalchef mit vollem Ernst, dass Nachrichtentechnik-Ingenieure Radios reparieren. Also bezeichne Dich eher als Dipl.-Ing. (FH), Elektrotechnik, Vertiefungsrichtung Nachrichtentechnik. Da ich auch die "andere Seite" kenne: Nicht das Anschreiben zu einem zusammengefassten CV machen und sich als Genie verkaufen wollen. So was landete bei mir im Mülleimer. Bitte auch keine Zitatesammlung aus dem Hesse-Schrader abliefern, versetze Dich selbst mal in die Lage eines Arbeitgebers, was für Dich ein idealer Kandidat wäre. Gruss... A. N.
Datum: 07.09.2006 08:59
> Und wenn man dann endlich in einer Firma drin ist soll man wohl nicht > so lange bleiben; ist wohl schlecht für den Lebenslauf. Versteh das wer > will. Was heißt schlecht für den Lebenslauf? Ich glaube das ist Bullshit. Unflexibel bist Du nur, wenn Du innerhalb des Unternehmen jahrelang dasselbe machst. Karriereentwicklung ist wichtig. Und: Du mußt die Tips der "Bewerbungsprofis" nicht nachmachen. Meine Meinung: Sei ehrlich, verstelle Dich nicht. Wenn Dich ein Unternehmen nicht einstellt, denke immer daran, daß Dir der Job wahrscheinlich sowieso nicht gefallen hätte. Wichtig ist doch vor allem eines: Der Job muß Spaß machen! Was nützt mir ein Job mit 100000 Euro/anno, wenn ich jeden Morgen mit Unlust ins Büro muß? Mein Motto bei allen Bewerbungen und auch Gesprächen: Sei Du selbst. Die einzige Maske, die ich anlege ist ein Anzug, das war es aber auch schon. Zur Schwere eines Studium möchte ich auch nochmal was loswerden. Wenn jemand behauptet Nachrichtentechnik sei leicht, der hat in meinen Augen einen an der Waffel. Wer im Gegenzug behauptet BWL ist ein Klacks, der hat auch einen an der Waffel. Jeder hat seine Schokoladenthemen, die ihm leicht fallen. Über andere herzuziehen, ist in meinen Augen total bescheuert. mfg, Stefan.
Datum: 07.09.2006 17:33
Also, ich hab auch Nachrichtentechnik an einer FH studiert, und muß sagen, daß der Name "Nachrichtentechnik" falsche Inhalte suggeriert, denn wir haben alles gemacht, Analogtechnik, HF, Sensorik, Software. Hängt natürlich davon ab, was man für Fächer gewählt hat, aber mit einem solchen Studium kann man in ziemlich viele Bereiche rein (Ich mach jetzt z.B. recht viel Optik, und meine Studienkollegen machen auch alle unterschiedliche Sachen). Nur mal so als Denkanstoß. Zu dem Bewerbungskram: Du kannst auf http://www.heiko-mell.de/ mal ein bißchen stöbern, da findest Du einige Tips. (Ich meine dagegen nicht, daß Du die sündhaft teure Beratung in Anspruch nehmen sollst...)
Datum: 07.09.2006 20:20
@blaubär mann, muß Dein Leben armselig sein.
Datum: 07.09.2006 21:01
@Bewunderer Naja, wenn man nach 7 Jahren Physik Studium und 3 Jahren Bewerbungen immer noch nichts hat, versucht man halt andere Sachen madig zu machen. Immer schön von der eigenen Misere ablenken!
Datum: 08.09.2006 00:09
Ich hatte vergessen zu erwähnen. Von den 30 Bewerbungen sind allerdings noch 16 offen. Und heute habe ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen. Mal gucken was daraus wird.
Datum: 08.09.2006 07:58
Die Bewerbungen hast du demnach alle in einem recht kurzen Teitraum geschrieben, oder?
Datum: 08.09.2006 08:24
Wenn Du nicht genommen worden bist (nicht bei einer Intitiativbewerbung sondern auf eine Anzeige), dann ruf die Jungs nochmal kurz an und frag nach dem Grund für die Absage. Dann bekommst Du vieleicht einen Hinweis Deine Unterlagen zu verbessern. Viel Glück.
Datum: 08.09.2006 10:32
@Blaubär: Halleluja, der Forumsclown ist erwacht!
Datum: 08.09.2006 10:43
Irgendwie hat er doch Recht. Betrachtet es doch einmal anders: Wenn es keine Nachrichtentechniker gäb, könnte er uns in diesem Forum nicht nerven :)
Datum: 08.09.2006 11:51
@Stefan May: Du schriebst "brauchte ich nur 3 Fragen stellen. Keiner derjenigen, die gute bis sehr gute C++-Kenntnisse hatten, konnte die Fragen 100% richtig" Diese 3 Fragen hätte ich gerne mal gesehen :-)
Datum: 08.09.2006 14:06
Wie ist Dein Name? Wie lautet Dein Auftrag? Was ist Deine Lieblingsfarbe?
Datum: 08.09.2006 14:08
Alternativ zur 3. auch. Was ist die Hauptstadt von Assyrien. oder Was ist die Höchstgeschwindigkeit einer unbeladenen Schwalbe?
Datum: 08.09.2006 17:29
1: Wie heißt Karl Marx mit Vornamen? 2: Womit ist die Straße von Gibraltar gepflastert? 3: Kann ein Mann in China die Schwester seiner Witwe heiraten? Solche Fragen habe ich bei einem Einstellungstest bei einem deutschen Autokonzern gesehen. Da kann man sich schon fragen, ob das eine Außenstelle der Heilanstalt ist. :-) MfG Paul
Datum: 08.09.2006 18:15
Hört sich an wie Karsten Dusse, alias "Wulf Assols" in Freitag Nach News :-) "Wie heißt Karl Marx mit Vornamen?" : Er hiess in Wirklichkeit Harpo! Allerdings gab sich aber auf Anraten seines Bruders Groucho gezielt einen deutsch klingenden Vornamen, als er damals loszug, den Osten zu verkackeiern. Er hätte zwar im Prinzip seinen echten Vornamen Aldolph verwenden können, doch dieser Vorname war geschichtlich bereits für später reserviert. Sein Bruder Zeppo (ursprünglich Herbert) hatte zwar schon einen deutschen Vornamen, eignete sich aber aufgrund seines Dialektes nicht. Er machte später in Österreich unter dem Namen "Feuerstein" Karriere. 2: Womit ist die Straße von Gibraltar gepflastert? Mit versenkten U-Booten aus dem zweiten Weltkrieg! 3: Kann ein Mann in China die Schwester seiner Witwe heiraten? Klar, wenn er aufgrund eines Flugzeugsturzes in Nordchina verschollen ist, nach 5 Jahren danach für Tod erklärt wird, hat er faktisch eine Witwe, die in Südchina lebt. Deren Schwester könnte aber wiederum in Nordchina auf exakt diesen Mann treffen, den sich aufgrund der Brandwunden nicht erkennt, oder noch nie kannte, er wiederum hält sich für unverheiratet und ehelicht die Schwester. Solange seine EX- das nicht mitbekommt, gilt sie faktisch als Witwe, er behördlich als als Tod. Damit er formell heiraten kann und der Konstrukt juristisch passt, müsste er kurz vor dem Absturz seine Ehe annulieren haben lassen, was die Witwe nicht mitbekommen haben müsste. Er wiederum müsste unter GEdächtnisverlust leiden, sodaß er nichts von der Ex weiss. In der kurzen Übergangsphase, bis sich die Juristen geeinigt haben, daß er nicht mehr verheiratet war und seine Ex keine Ehefrau war und damit keine Witwe, ist dieser paradoxe Zustand existent!!!! Laufzeiten für Behördenbriefe verursachen nämlich dieselben Probleme an einem gewissen Stichtag, wie asychrone Signale zu ma