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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Personaldienstleister


Autor: Peter (Gast)
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Hallo an Alle,

es ist wohl unbestritten das es den Personaldienstleistern immer besser
geht und diese sozusagen im Aufwind sind.

Viele Firmen greifen sehr stark auf Personaldienstleister zurück um
anstehende Überkapazitäten abzuarbeiten.

Das was sie dann dem Personaldienstleister zahlen, ist doch mit
Sicherheit mehr als der Lohn eines fest oder befristet angestellten
Ingenieurs, da von dem Lohn der Personaldienstleister und der Ingenieur
leben müssen.

Mich würde interessieren, wieviel % von dem was der Kunde dem
Personaldienstleister zahlt, sieht der Ing. als Lohn.

Gruß
Peter

Autor: Herbert (Gast)
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dies variiert sehr stark und hängt von den Fähigkeiten des Ing. ab. Mir
sind Bereiche von ca.60..70% bekannt.
gruss herbert

Autor: DiScha (Gast)
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Typisch schlagen die Vermittler 20 - 30% auf den Stundensatz des Ing's
drauf. Manchmal, wen die eine unerfahreren Ing finden, sind es auch 50
- 100% ! Und bei den Verträgen ist auch große Vorsicht geboten. Vor dem
Unterschreiben mal einen sachkunigen Anwalt fragen.

Gruß
Dieter

Autor: Kritiker (Gast)
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Einige konkrete Beispiele von Siemens:

1) Dienstleister Mo. bekommt 52,- der Facharbeiter erhält davon 39,-
2) Dienstleister Ha. bekommt 58,- der FH-Ingenieur erhält davon 44,-
3) Dienstleister Pe. bekommt 61,- der FH-Ingenieur erhält davon 48,-
4) Dienstleister Ax. bekommt 64,- der Uni-Ingenieur erhält davon 50,-

Im letzten Fall verrechnet die zahlende Abteilung, die 64,- abdrücken
muss je Stunde 81,- an den internen Kunden weiter.

Autor: Kritiker (Gast)
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Und noch zwei konkrete Beispiele (auch Siemens-VDO) für einen
Test/Laborjob in der Endfertigung / QK:

Brunel bietet einen FH-ING für 50,- an, Ferchau einen BA-ING für 48,-
Eine Testanfrage bei Ferchau ergibt, daß INGs dieser Projektklasse etwa
mit 35,- bis 40,- die Stunde rechnen können. Von einige dort
Beschäftigten weis ich, daß z.T. sogar unter 30,- bezahlt wird.

Ich sage mal, dass das, was die Dienstleister so einbehalten, schon
teilweise etwas überzogen erscheint, besonders, weil sie ja im Grunde
keine Leistung erbringen. Eine besondere Personalvorauswahl findet auch
nicht statt: Man präsentiert eben den, den man gerade hat. Will man den
ING dann später fest einstellen, kann man bei Ferchau eine Ablösesumme
zahlen. Ist Kein Witz!

Autor: Daniel (Gast)
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> Von einige dort Beschäftigten weis ich, daß z.T. sogar unter 30,-
> bezahlt wird.

30EUR/h * 8h/Tag * 21Tage/Monat = 5040EUR/Monat (brutto). Wo ist der
Fehler in meiner Rechnung? Was geht davon (außer den normalen Steuern
und Sozialabgaben...) noch alles ab? Urlaub? Krankheit?
Oder sind die Verleihingenieure grundsätzlich alle Selbständig?

(Für den Uni-Ingenieur von oben wären das bei gleicher Rechnung
8400,-EUR brutto. Hört sich ja soo schlecht nicht an).

Autor: DiScha (Gast)
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@Daniel
kennst Du die Verträge dieser Vermittler? Das ist die moderne Form des
Sklavenhandels. Du wirst als (Schein)Selbständiger angeheuert - d.h Du
muß die Sozialversicherungen komplett selbst bezahlen, keine
Lohnfortzahlung im Krankheitfall, kein bezahlter Urlaub oder
Weiterbildung usw. usw.
Die Kosten vor Ort, Reiskosten etc. zahlst Du alles selbst !
Teilweise sehen diese "Verträge" Kündigungsmöglichkeiten von einem
Tag zum nächsten vor. Das Insolvenzrisiko trägst Du doppelt - daß des
Vermittlers und daß des Entleihers. Zahlungsziel üblich 30Tage - also
nichts mit Geld am Monatsende.
Außerdem noch Vertragsstrafen - teilweise höher als der Umsatz im
konkreten Projekt ... von dem Stundensatz mußt Du nebenbei noch einen
Rechtsanwalt bezahlen.

Finger weg von den Vermittlern !!!

Dieter

Autor: Smörre (Gast)
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Ich kann Dieter nur zustimmen - wer sich auf solche Vermittler mit
Verträgen übelster Machart einläßt, ist selbst Schuld - das geht schon
gegen die eigene Ehre.
Es ist eine Schande, daß solche Adressenverschieber (denn mehr machen
sie ja im Endeffekt nicht) überhaupt so frei agieren dürfen.
Na ja, die Firmen sparen Kosten in der Personalabteilung und die Leute
bekommen keine Festanstellung, das ist der Deal - ein Unding!

Autor: Smörresymphatisant (Gast)
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Ich stimme euch komplett zu, was die Vermittler angeht, die nur auf
temporäre Festanstellungen aus sind. Dort werden die Techniker und
Programmierer hemmungslos ausgenutzt. Wer dort zu 30,- arbeiten muss,
ist definitiv unterbezahlt und selbst die, die auf 50,- kommen, stehen
nicht wesentlich besser dar, als in einem Angestelltenverhältnis, wenn
sie dort eine derart wichtige Funktion ausfüllen, die einen solchen
Stundensatz rechtfertigt.

Sicher, wenn einer vollbeschäftig ist, hat er mit 50x8x22x12 theretisch
über 100.000 im Jahr. Praktisch sieht es so aus, daß er eine Stunde
umsonst arbeitet, weil sein Hotel finanzieren muss, und zudem eine
Reihe von unkalkulierbaren unbezahlten Tätigkeiten hat, die 10% (1-2
Tage im Monat) ausmachen. Hinzu kommen 1-2 Tage für Weiterbildung und
Projektbeschaffung, sowie Zeitverluste für lange Anreisen! Rechnet man
den bezahlen Urlaub, Feiertage und Weiterbildung dagegen, kann man nur
10Mon im Jahr arbeiten, um vergleichbar zu sein. Zieht man nun
effektive Mehraufwände von 10% am Stundensatz ab und veranschlagt damit
eher 45,-, so sieht die Rechnung für die Meisten eher so aus: 45x7x18x10
= 56000. Das ist von gut bezahlten Angestellten durchaus zu übertreffen.
Nun fehlen aber die Arbeitgeberanteile für KV+PV, RV und AL -> rund
5000-7000 Miese im Jahr!  Das Einkommen vor Steuer ist also schonmal
unter 50.000 und wehe, man hat keine genügende Auslastung:
Arbeitslosengeld gibt's keins! Dafür macht man oft die Jobs, die die
Festen nich machen wollen und hat dämliche Arbeitszeiten und viele
unbezahlte Fahrten zwischen Tochterfirmen.

Autor: Brökel (Gast)
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... und man muss NACHTS arbeiten, wenn der Server gewechselt werden
muss! Dafür kriegt man dann aber auch €80,- die Stunde.

Autor: Mitarbeiter (Gast)
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So, dann gebe ich mal meinen Senf zum Thema. Bin selber nach dem Studium 
bei Brunel gelandet und kann einige Ausführungen bezogen auf mich als 
Berufsstarter keinesfalls bestätigen. Ich weiß ungefähr, was meine ehem. 
Kommiltionen hier im Ruhrgebiet so verdienen und sehe mich da mit Brunel 
ganz klar über dem Durchschnitt. Ich habe einen unbefristeten Vertrag 
mit allen üblichen Sozialleistungen - won wegen Scheinselbständiger. Als 
arme Sklavensau würde ich mich nicht bezeichnen. Im Übrigen ist es ja 
auch ein Vorteil sich Firmen von innen anschauen zu können, bevor man 
sich dann vielleicht dorthin endgültig bewirbt oder es doch besser läßt, 
was bei mir z.B. grad der Fall ist.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Aus dem Bekanntenkreis kenne ich folgenden Fall. Uni-Absolvent hat sich 
bei Brunel (Ingenieurdienstleister) beworben, und hätte dort EUR 
3.000,00 Brutto im Monat als Einstiegsgehalt bekommen. Naja bei einer 
40h-Woche wären dass dann umgerechnet EUR 18,75 Brutto. Hört sich wenig 
an (soviel habe ich als Aushilfe während des Studiums verdient), aber es 
liegt im Durchschnitt. Im Jahr wären das EUR 36.000,00, hinzu kommen 30% 
Weihnachtsgeld und Reiskosten sowie gegebenenfalls Unterkunftskosten. 
Also ich würde sagen, für den Ingenieur ok. Ist ja auch nur das 
Anfangsgehalt, welches nach der Probezeit (6 Monate) schon angehoben 
wird.

Naja und Brunel vermittelt seine Ingenieure an die Industrie für EUR 
60,00 - EUR 100,00 pro Stunde.

Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist folgendes. Warum wenden sich 
Firmen wie z. B. Daimler-Crysler an Dienstleister? Wo ist der 
Unterschied für die Firma, wenn ich als Absolvent z. B. über Brunel zu 
DC komme oder direkt. Meine Fähigkeiten sind ja die gleichen nur mit dem 
Unterschied, dass Brunel mich als Experte verkauft und ich mich erst mal 
als Absolvent verkaufen würde. Somit hat doch DC einen enormen 
Unsicherheitsfaktor, ob ich der Aufgabe überhaupt gewachsen bin. Oder 
sehe ich das falsch?

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
Datum:

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Es ist für die Firmen einfacher (und billiger), sich von den Leuten 
wieder zu trennen.
Ingenieurdienstleister arbeiten auf zwei Arten: Entweder als 
Mitarbeiterüberlasser (Man ist beim Verleiher angestellt, meist mit 
einem unbefristeten Vertrag) oder als Vermittler.
Für Absolventen bietet es sich meist an, bei den Verleihern als 
Arbeitnehmer angestellt zu werden.
Wenn sie als Vermittler auftreten, ist der Arbeitnehmer selbständig, und 
sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Eigentlich fällt mir zum Thema "Ingenieurdienstleister sind 
Sklavenhändler" nur ein: "Eimfach mal die Fresse halten, wenn man keine 
Ahnung davon hat."

Autor: Kritiker (Gast)
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Ich halte mal die Fresse nicht, da ich durchaus Ahnung habe und die 
ING-DL sowohl von Innen, als auch von Aussen kenne. "Sklavenhändler" ist 
vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber "Zecke" würde ich schon 
sagen:

Es ist in den seltensten Fällen so, daß die DL tatsächlich hochkarätige 
Experten anbieten und weitervermitteln, denn die Experten sind durch 
jahrelanges Arbeiten in den Branchen erst zu Experten geworden, kennen 
daher das Umfled und die Ansprechpartner. Sie haben selber genug 
Kontakte und arbeiten voll auf eigene Rechung.

Die DL nutzen im Grunde mehrer Umstände aus, um am großen Kuchen mit zu 
verdienen:

a) Firma kann und will nur kurzfrisitg handeln, möchte sich nicht mit 
festen Mitarbeitern belasten

b) Abteilungsleiter hat keine Planstelle, muss aber Projekttermin halten

c) Personalabteilung / Einsteller ist zu unfähig und zu faul, sich 
jemanden zu suchen

d) Für Schrottaufgaben findet sich kein interner, der es machen will

e) Dienstleister klüngelt mit (und schmiert den) Abteilungsleiter !!!

So kommt es, daß die Firmen WIDER JEGLICHE KOSTENWIRTSCHAFTLICHKEIT 
Mitarbeiter zu überhöhten Tarifen anstellen, welche dann aber selber nur 
einen reduzierten Teil davon ernten. Weil man dort aber nicht voll 
verdient und es die Guten nicht nötig haben, hängen in den DL-Firmen nur 
die Klasse 2 und die Anfänger. Das scheint die auftraggebenden Firmen 
aber nicht zu stören, oder so wollen es nicht wissen.  Hauptsache, man 
hat den Auftrag ausgelagert, und ist die Verantwortung los, knn sich 
sogar im GAU-Fall noch regresstechnisch bedienen.

Egal, wie man es sich hinrechnet: Auch die Firmen können nicht belibeig 
hoch zahlen und de Aufwand der DL an Koordintaion (Händeschütteln, 
Reisen, Verwalten) muss bezahlt werden. Dasselbe gilt für das Risiko, 
für einige der Angestellten keine Auträge zu haben, deren Krankheiten, 
Unfähigkeit und Ineffizienz finanzieren zu müssen. Auch das 
Haftungsrisiko der Dienstleister müssen sie irgendwie über die 
durchschnittlichen Einnahmen finanzieren. All dies führt zu einem 
reduzierten Gehalt der Angestellten.

Um es deutlich zu sagen: Die Dienstleister lohnen nur für Anfänger / 
solche, die öfters krank sind /  Alte, die sonst nix kriegen / 
Unterqualifizierte und Faulpelze! Wer was drauf hat, sollte zusehen, daß 
er nicht zu lange dort bleibt und sich eine ordentliche Firma aussucht. 
Problem: "ordentliche" Firmen haben kaum Fluktuation und stellem kaum 
jemanden ein. Die meisten Firmen. in die man vermittelt wird, sind daher 
nicht die, in denen man langfrisitg arbeiten möchte und auch das hat ja 
ein Schreiber hier oben erkannt.

Autor: Smörre (Gast)
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@inoffizieller WM-Rahul
Eigentlich fällt mir zum Thema "Ingenieurdienstleister sind
Sklavenhändler" nur ein: "Eimfach mal die Fresse halten, wenn man keine
Ahnung davon hat."
-> Na klar, aber Du hast ja die Ahnung!
Dann lehne mal beim Arbeitsamt einen Dienstleister ab; die stecken 
nämlich unter einer Decke mit den Personalserviceagenturen - andere 
Angebote wirst Du vom Arbeitsamt kaum noch kriegen.

@Aufreger deluxe
"Also ich würde sagen, für den Ingenieur ok."
Als Anfangsgehalt ist leider heute nicht mehr viel möglich, weil sie 
sich ja mittlerweile gegenseitig unterbieten - deswegen ist das aber 
noch lange nicht okay!
Du sagst es ja selber: Als HiWi hast Du in Deiner Studienzeit fast 
genauso viel verdient - und dafür hast Du jetzt lange Zeit studiert, um 
genauso viel wie vorher zu verdienen.
Eine grandiose Steigerung wirst Du auch nicht unbedingt erleben 
(Gehaltssteigerung schon, aber nicht so stark wie in einem regulärem 
Arbeitsverhältnis), dann mußt Du aber schon besser als Deine Nachfolger 
sein und es ist auch nicht gesagt inwieweit Dir das Wissen Deiner Arbeit 
für die weitere Karriere förderlich ist, d.h. Du mußt u.U. die 
Ausputzerjobs machen.
Wenn Du Dir nur einmal die Gewinnspanne dieser Dienstleister anschaust, 
kann einem schon schlecht werden - rechnen wir mal:
Ing. bekommt 19 Euro, PSA verlangt 60 Euro = 41 Euro Gewinn also knapp 
über 2/3 pro Teilnehmer für ein wenig Adressen verschieben und 
"Marketing" bei den Firmen (die sich Ihre Personalabteilung oder Teile 
davon einsparen), ganz schön heftig!

Kein Wunder, daß es immer mehr Sklavenhändler gibt - die Einstellpraxis 
der Firmen hat sich aufgrund dieser Dienstleister ja auch schon 
verändert!

Autor: Mitarbeiter (Gast)
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Interessant finde ich es jedenfalls mehr zu bekommen als mein ex 
Studienkollege in der gleichen Firma, gleiches Projekt und 
festangestellt im Gegensatz zu mir als Brunel-Externer. Ok, das war 
natürlich auch mein Verhandlungsgeschick (>40,5 k€). Wir hatten uns 
ursprünglich beide in der Firma zum gleichen Zeitpunkt beworben, ich 
wurde aber nicht genommen. Heute sage ich mir, was ein Glück.
Den obigen Punkten a), b) und d) kann ich allerdings zustimmen, wobei es 
sich mir auch als marktwirtschaftliche Feigheit darstellt, mit Externen 
zu arbeiten.

Langfristig möchte ich auch woanders hin, um mich auch weiter 
qualifizieren zu können. Denn da sehe ich schon eine Sackgasse als 
Externer -> d).

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Einen Vorteil sehe ich aber bei Dienstleistern, zumindest bei Brunel. 
Wenn dein Job als Externer vorbei ist und nicht gleich ein Folgeprojekt 
in Aussicht ist, erhälst du dein volles Gehalt ohne Abzüge weiter.

Das muß nicht so sein. Ein ehemaliger Kommilitone war nach seinem 
Studium 1 Jahr arbeitslos, fand dann eine Anstellung bei einem 
Dienstleister. Leider dauerte das Projekt nur 6 Monate (so seine 
Aussage). Oder aber es dauerte länger, nur hat er die Probezeit nicht 
bestanden, keine Ahnung. Jedenfalls ist er jetzt wieder arbeitslos und 
ws. auf Hartz IV, denn normales Arbeitslosengeld bekommt man ja glaube 
ich nur, wenn man mindestens 1 Jahr gearbeitet hat.

Autor: Smörre (Gast)
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@Mitarbeiter
Da kann ich wirklich nur sagen Glückwunsch, weil so etwas gibt es eher 
selten!
Ich nehme mal an Du hattest ein paar Trumpfkarten bezüglich Skills, dann 
sieht die Sache deutlich besser aus.
Dann müßte ja die Firma Ihrem regulärem Mitarbeiter noch wesentlich 
weniger zahlen als dem Dienstleister (der Dienstleister muß ja auch von 
irgendwas leben) - bei so einer Firma möchte ich auch nicht 
festangestellt sein ;-)

@Aufreger deluxe
Es gibt sicherlich auch ein paar gute Dienstleister, das will ich gar 
nicht bestreiten, und man kann das auch mal eine zeitlang machen.

"Jedenfalls ist er jetzt wieder arbeitslos und
ws. auf Hartz IV, denn normales Arbeitslosengeld bekommt man ja glaube
ich nur, wenn man mindestens 1 Jahr gearbeitet hat"
-> Stimmt; wenn er noch sonstige Vermögenswerte hat, die den Rahmen 
irgendwie übersteigen, gibt es auch kein Hartz IV.






Autor: Kommentator (Gast)
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@Smörre: "Unter der Decke" stecken die Vermittler mit der AA sicher 
nicht, es ist eher ein stillschweigendes Abkommen: Indirekt werden 
dadurch die Gehälter gedrückt und zwar massivst und wie Du vermutest, 
besteht dann eine ArtZwang, dort einzusteigen. Allerdings ist auch das 
allesamt eine Frage von Angebot und Nachfrage: Wer arbeitet denn schon 
für 19,- über einen Dienstleister, wenn er direkt oder woanders für 25,- 
drin sein könnte? Und für 25,- die Stunde kommt man als Anfänger überall 
rein, weil derzeit die, die nur so wenig haben, dorthin wechseln, wo es 
30,- und 35,- gibt!

Und noch ein Punkt: Welcher AG zahlt schon 60,- für einen "ingenieur", 
der nur 19,- wert ist? Bei meinem letzten Projekt weis ich, was mein 
Vermittler in Rechung gestellt hat, weil ich den Posten zufällig gesehen 
habe: Er bekommt 62,15, während ich 51,50 später 52,00 erhielt.

Ich sehe das ganz nüchtern: Jeder kriegt das, was er Wert ist und was er 
leistet. Das gilt für den Ingeneiur und auch für den Dienstleister. Die 
machen sich auch immer mehr Konkurrenz und muessen von ihren hohen 
Spannen runter und müssen mit den Stundensätzen für die Mitarbeiter 
hoch.. Wenn es heute ein Ingeneiur nicht schafft, wenigstens mal 40,- 
als Selbständiger, oder 25,- als Angestellter auszuhandeln, dann gute 
Nacht.

Umgekehrt kriegt aber auch der Arbeitgeber, der auf dem extremen 
Spartripp ist und die Mitarbeiter nur ausnutzen will, das, was ihm 
gebührt: Einen schlechten unmotivierten Ingenieur, der woanders nicht 
landen konnte!!!!

Da wo ich jetzt bin, verfährt man nach dem umgekehrten Prinzip: Es 
werden nur die hochpreisigen Entwickler als Selbständige angeworben, die 
sonst noch Angebote haben, denn wenn die trotz Superauswahl dennoch bei 
uns zusagen, haben sie sich die beste Firma rausgesucht und sind 
hochmotiviert. Und ich kann Dir versichern, hier sind die Leute wirklich 
hoch motiviert , im Gegensatz zu den vielen Dienstleistern mit ihren 
zusammengestöpselten, angeblich motivierten "Teams", die das Wort nicht 
einmal verdienen.

Autor: unsichtbarer WM-Rahul (Gast)
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@Smörre: Dazu kann ich nur sagen, dass ich bisher prima ohne die AA 
ausgekommen bin. Die Anstellung hat bei mir zwar auch etwas gedauert, 
dann bin ich auch bei einem Dienstleiter untergekommen als Absolvent 
finde ich das Gehalt in Ordnung, wobei dessen Höhe auch stark vom 
eigenen Verhandlungsgeschick abhängt...
Ausserdem gilt auch noch der Grund, den irgendwer oben schon brachte:
Man bekommt Einblick in Firmen. Mir ist die Bezahlung durch einen 
"Verleiher" lieber, als wenn ich von der "Stütze" leben müsste.

Autor: grünbär (Gast)
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Es kann doch nicht so schwer sein, bei einer Firma direkt einzusteigen. 
Verrate uns mal, was Du effektiv bekommst (auch an Zulagen und 
Reisekosten)?

Autor: anonymer Gast (Gast)
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Ich will mal ein wenig aus dem Nähkästchen meines Berufsumfeldes 
plaudern:
46 Jahre, gelernter "Meß-und Regelungstechniker", dann Studium der 
Informatik  Elektrotechnik  Betriebswirtschaft (Abschluss: 
Dipl-Inform). Seit 17 Jahren "im Job", davon die letzten 10 Jahre im 
Bereich Telekommunikation. Ich war die letzten 10 Jahre immer fest 
angestellt bei sogenannten "Beratungs-Unternehmen" und 
"Software-Unternehmen", welche halt Manpower bei Industrieunternehmen 
unterbringen. Ich bin kein "Powerpoint-Berater", sondern mach halt ganz 
reguläre Ingenieurs-Arbeit im Bereich der Qualitätssicherung und 
Projekt-Koordination.

Zum "monetären":
"Einnahmen" des Arbeitgebers: Der Kunde zahlt meinem Arbeitgeber 75 
EUR/Stunde für meine Arbeit, es sind langfristige Verträge, und ich 
komme auf eine Jahresarbeitsleistung von ca. 2000 Stunden. Ich koste dem 
Auftraggeber (unseren Kunden) also ca. 150 TEUR im Jahr.

mein Gehalt: Ich bekomme 80 TEUR Brutto im Jahr für Regelarbeitszeit (8 
Std/Tag), bei voller Ausnutzung der 30 Urlaubstage sind das dieses Jahr 
so ca. 1600 Stunden, Ich hab jedoch einen Stundenüberhang von ca. 400 
Stunden. Mein Überhang wird vergütet mit ca. 36 EUR/Std, also nochmal 
ca. 15 TEUR Brutto, macht zusammen ca. 95 TEUR Brutto. damit ist alles 
abgegolten. Reisekosten etc. gibts nicht, die kann ich höchstens selbst 
beim Finanzamt einreichen als "Aufwendungen zwischen Wohnung und 
Arbeitsstätte". Diese liegt ca.40 Km (einfache Entfernung) von meinem 
Wohnort entfernt.

"Ausgaben" des Arbeitgebers: neben den benannten 95 TEUR kommen 
(Faustregel) nochmal 15% "Arbeitgeberanteil" an Sozialabgaben (RV, AV, 
KV, PV) drauf, also ca. 14 TEUR. Zusammen also 109 TEUR 
Personalausgaben, gegenüber 150 TEUR  Einnahmen

Bewertung:
Ich bin mit meiner momentanen monetären Situation zufrieden, obwohl eine 
Steigerung weder absolut noch relativ in den nächsten Jahren statt 
finden wird. Wenn ich auf eine interne Stelle wechsle (wechseln könnte) 
läge ich so bei ca. 67-70 TEUR (gegenüber jetztigen 95 TEUR) mit fester 
Regelarbeitszeit von 1550 Stunden, sowie "garantierter" jährlicher 
Gehaltssteigerung um 1-2%.

Mir macht meine Arbeit Spaß, und ich empfinde die Mehrarbeit nicht als 
belastend (wir haben keine Kinder, und außer Haustieren keine weiteren 
Verpflichtungen). Aber ich bin inzwischen ein "alter Sack", und muß auch 
schauen wo ich bleibe oder hin will. Auf jeden Fall will ich nicht mit 
50 in "Zwangsrente" gehen. Also werde ich versuchen, "Interner" zu 
werden. Dies ist aber garnicht mal so einfach.
---

Aussage:
"Es kann doch nicht so schwer sein, bei einer Firma direkt 
einzusteigen."

Doch, es ist recht schwierig. Die "variable Masse" an "freien 
Mitarbeitern" die sich der Kunde da hält, ist ein wunderbar 
disponierbares und steuerlich und betriebswirtschaftlich nutzbares 
Material.

Ab hier setzt der Verstand aus und die betriebswirtschaftliche Rechnung 
ein:

Auf der einen Seite stehen Ausgaben von ca. 90 TEUR (70 + Sozialabgaben) 
für eine "interne" Stelle, gegenüber 150 TEUR (fix) für eine "externe" 
Stelle. Zumindest für die Abteilung in der ich arbeite, gilt: "interne" 
Stellenkosten sind OPEX, "externe" Stellenkosten sind CAPEX

Für die Bedeutung der Begriffe OPEX und CAPEX:
http://de.wikipedia.org/wiki/OPEX
http://de.wikipedia.org/wiki/CAPEX
"CAPEX ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre und die 
Abkürzung für die englische Bezeichnung "CAPital EXpenditure". Damit 
sind die Investitionsausgaben eines Unternehmens für längerfristige 
Anlagegüter gemeint (beispielsweise neue Geräte und Maschinen oder 
Immobilien). Im Gegensatz dazu stehen die Aufwendungen für den 
operativen Geschäftsbetrieb, genannt Opex (für "OPErational 
eXpenditure").

Zur Verdeutlichung: Die "externen" Stellen (=CAPEX) werden wie 
Investitionsausgaben gerechnet 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Investition) und erhöhen den Bilanzwert 
des Unternehmens!!!

Also: die 90 TEUR die für einen "internen" ausgegeben werden sind am 
Jahresende futsch und einfach als "Ausgaben" versickert. die 150 TEUR 
werden zwar abgeschrieben (z.B. auf 5 Jahre), aber der Auftrag wird 
kontinuierlich verlängert, und kontinuierlich fließt "Anlagenvermögen" 
der Bilanz zu. Steuerlich lassen sich die Capex-Kosten wegen 
Abschreibungen auch wunderbar nutzen, um seine Steuerlast zu senken.

Den Rest mag man sich aus entsprechenden BWL-Fachbüchern zusammen 
suchen, warum und unter welchen Bedingungen es sich für Betriebe rechnet 
(sofern es abbildbar ist), Stellen mit externen anstatt internen 
Mitarbeitern zu besetzten.

Nun ist vermutlich klarer, warum es garnicht so einfach ist 
"reinzuommen":

1. Wenn tatsächlich die Dinge die ich jetzt mache, als interne Stelle 
"transformiert" werden soll (interne Planstelle schaffen, also "externe" 
in "interne" Stelle transformieren), dann kommt das 
betriebswirtschaftliche Gefüge durcheinander.

2. Der Lieferant (mein Arbeitgeber) hat durch die langfristigen 
Zuliefer-Verträge (*1)auch gewisse Rechte, nämlich z.B. eine gewisse 
vereinbarte Kopfanzahl zu liefern. Demzufolge ist ein derartiger 
"Vermittler" im wesentlichen Vertragspartner mit der Verpflichtung, 
vakante Stellen aufzufüllen. [ Als auftraggebendes Unternehmen hat man 
kein Interesse, zig Einzeltänzer" Verträge abzuschließen, sondern möchte 
EINEN Vertragspartner haben, den man bezüglich der Zuführung von "human 
ressources" angehen kann ]. Wenn aber meine Stelle wegfällt, wohin dann 
mit dem Ersatzkandidaten? eine derartige "externe" Stelle müßte ja auch 
erst mal wieder geschaffen werden, oder grade verfügbar sein. Die Menge 
der Arbeit dei in einem Unternehmen anfällt ist jedoch nicht beliebig 
vervielfältigbar (im Gegenteil, man versucht ja imemr mehr Arbeit auf 
immer weniger Personen zu bündeln)

3. Bliebe nur, mich auf eine "andere" Stelle innerhalb des Unternehmens 
zu bewerben: Ich geh also zum Abteilungsleiter xxx (der was anbietet). 
Der kennt mich nicht, also fragt er bei meinem jetzigen Abteilungsleiter 
yyy nach was ich so mache und wie ich so bin. Das ist für alle 
Beteiligten mit großen Risiko verbunden, auf jeden Fall einem wesentlich 
größeren Risiko als wenn sich jemand ganz externes auf eine Vakanz 
bewirbt.





Autor: Ingenieur (Gast)
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Vielen Dank für die wertvollen Infos. Mein erster Eindruck ist, daß du 
es eigentlich gut getroffen hast, mit Deinem jährlichen Umsatz. 
Jedenfalls hört sich das nicht nach den 19,50 von oben an. Ich gehe 
allerdings davon aus, daß Du auch viel im Bereich interner Abwicklung 
machst, gut informiert bist und das fachgerechte Knowhow besitzt und 
daher die Kohle wert bist. Mit dem Einkommen ist man auf Dauer auch gut 
bedient denke ich, ich sehe da also Hoffnung für mich (ich bin 10 Jahre 
jünger).

Ich sage jetzt mal, daß man mit 50 nicht unbedingt in den Zwangsurlaub 
gehen muss, wenn man noch über Knwohow und Fachwissen verfügt. Im 
schlimmsten Fall geht man mit dem Stundensatz runter. Ich habe mir 
jedenfalls vorgenommen, mit 50 meine "Altersteilzeit" einzuleiten und 
maximal noch 35h zu arbeiten. Bis dahin muss ich halt meine Kohle 
zusammen haben.

Autor: Finger_Weg_von_Ferchau (Gast)
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[gelöscht]

Autor: Ratgeber (Gast)
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Wenn Ferchau die im anderen Thema heute diskutierten 45,- Euro 
investiert und Deine IP ermitteln lässt, um festzustellen, wer dort das 
Wort Z... benutzt, dann kriegst Du mit Sicherheit ein schlechtes 
Zeugnis. Ob sie Dir ein gutes geben, hängt davon ab, wie loyal Du dich 
denen gegenüber gezeigt hast. Mit Deiner (gfs sogar berechtigten) 
Einstellung sollte da wohl kaum Positives gelaufen sein. Daher würde ich 
schon die Firmen, in denen Du gearbeitet hast, um eine Bestätigung 
bitten. Ich denke, das ist ok.

Zu Deinen Fragen: Uns hat Ferchau mal einen angeboten und wollte eine 
Art Ablösesumme. Das haben wir dann gelassen. Der Typ war wohl ganz i.O. 
aber das Geld war es nicht wert. Kannst Du nicht einfach regulär 
kündigen?

So schlecht stehtst Du aber nicht dar, denke ich: Du hast ja 3 Jahre 
dort gearbeitet und das tun die nicht, wenn Du Dich nicht rechnest. Du 
kannst dies als Argument für Dich nutzen und gleichzeitig behaupten, daß 
es dort gehaltsmäßig nicht weitergeht, weil Du schon am Limit bist. 
Damit das klappt, musst Du zum Jahresende wechseln, damit das mit der 
Lohnsteuerkarte hinhaut und dort kein Minigehalt drinsteht, das Du 
vermutlich bekommst.

Autor: Hopser (Gast)
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> Werden diese Zuhälter mich einfach ziehen lassen, oder können Sie
> mich fertig machen (Zeugnis)?

Was soll denn so ein schwachsinniger Spruch?


Wenn du da weg willst, guck in deinen Arbeitsvertrag, was da zum Thema 
Kündigungsfrist drin steht.

Ein Zeugnis muß dir die Firma ausstellen, dazu ist sie gesetzlich 
verpflichtet. Wenn dieses Zeugnis eher negativ für dich ausfällt, hast 
du die Möglichkeit, im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit Ferchau 
um Änderung zu bitten, oder du mußt vor das Arbeitsgericht ziehen.

> Wenn Ferchau die im anderen Thema heute diskutierten 45,- Euro
> investiert und Deine IP ermitteln lässt, um festzustellen, wer
> dort das Wort Z... benutzt, dann kriegst Du mit Sicherheit ein
> schlechtes Zeugnis.

Und vermutlich eine Anzeige.

Autor: HariboHunter (Gast)
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lol, Zuhälter darf ich als Personaldienstleister bezeichnen.
Umgekehrt gibts Ärger. ^^

Autor: tipp (Gast)
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Noch besser: Einen solchen Personaldienstleister könnte man ja als

"L-iebenswürde U-niversal D-ienstleistungs E-xperten", kurz LUDE 
bezeichnen. :-)

Autor: Cheffe (Gast)
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Aha, da hat wohl Ferchau tatsächlich Druck gemacht und die Löschung des 
Beitrags gefordert :-)

Wie schaut es eigentlich mit anderen aus?

Blättert man nur beim ersten Buchstaben im Alphabet, dann fallen gleich 
Access, Accent, Axis und Axenon ins Auge. Was ist von denen zu halten? 
Kriege ich dort einen fähigen Entwickler, enn ich mal einen brauche?

Autor: Karl (Gast)
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Ich hatte auch ein negatives Erlebnis mit Ferchau:

Ich habe mich per Online-Formular auf eine Stelle beworben. Ich dachte, 
das ist ja ganz einfach, ich brauche keine Unterlagen per Post zu 
schicken.

Falsch gedacht: Es kam die Bitte, doch meine vollstaendigen Unterlagen 
per Post zu schicken. Das habe ich dann auch gemacht.

Danach kam dann noch die Frage nach dem Gehaltswunsch. Als ich den per 
Mail genannt habe, kam eine Absage.

Da habe ich mich natuerlich gefragt, warum nicht schon im Onlineformular 
nach dem Gehaltswunsch gefragt wurde. Dann haette ich mir die ganze 
Muehe des Erstellens der schriftlichen Unterlagen sparen koennen.

Wer sich so verhaelt wie Ferchau, muss sich nicht wundern, einen 
schlechten Ruf zu haben.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Der Ablauf ist doch aber nachvollziehbar:

zuerst einmal schauen, wer als Kandidat überhaupt anbeist. Und dann 
schauen was er sonst so drauf hat (kompletten Unterlagen schicken). Ob 
das wirklich alles per Papier sein mu ßwage ich zu bezweifeln. Wenn da 
das hübsch als PDF in ausdruckbarer Form vorliegt, wird es für diese 
Stufe der Bewertung verwendbar sein.


Und dann wird ein biscen mit dem Kunden gezockt und gepokert, und dann 
wird der Personaldienstleister och überlegen, ob man s einen 
Kracher-Kandidaten nicht doch besser oder statt dessen woanders 
verwerten kann.

Tja, und dann gehts in die Preisvergleiche bzw. Preisverhandlungen. Wenn 
da genügend Potential vorhanden ist, den bewerber auch noch woanders zu 
verwerten, dann sind halt noch 2 EUR mehr drin, ansonsen ist halt nix 
mit Stelle

Autor: Karl (Gast)
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@ Wegstaben Verbuchsler:

Fuer Dich ist das alles vielleicht verstaendlich und nachvollziehbar. 
Ich finde das ganze aus Bewerbersicht total bescheuert und deshalb 
wuerde ich mich auch nie wieder bei Ferchau bewerben.

Ich habe mich auch mal per Online-Formular bei Intel beworben und wurde 
daraufhin von denen angerufen. Es wurde dann u.a. nach dem Gehaltswunsch 
gefragt. Darauf folgte die Einladung zum Gespraech, ohne dass ich noch 
irgendwelche Unterlagen schicken musste.

Was lernen wir daraus: Es gibt auch gute Firmen, bei denen es 
vernuenftig ablaeuft. Bei solchen Firmen bewirbt man sich dann auch 
spaeter noch ein zweites Mal, weil man sie positiv in Erinnerung hat. 
Bei Ferchau ist es genau umgekehrt. Ich habe es im Moment nicht noetig, 
mich bei einer so schlechten Firma zu bewerben. Wenn ich mal arbeitslos 
werden sollte, sieht das natuerlich anders aus. Aber im Moment kommen 
die fuer mich niemals in Frage.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Ferchau mit Intel zu vergleichen ist aber gleich mehrfach fragwürdig: 
Die bewegen sich weder auf gleichen Arbeitsfeldern, noch 
Positionsleveln. Zudem ist Ferchau ein auftragsorientierter 
Dienstleister/Vermittler. Zu denen kann ich offiziell nur so viel sagen, 
daß ich in der Anfangszeit eine Bewerbung dort plaziert hatte, die sehr 
nachlässig bearbeitet wurde, sodaß ich mit denen nichts ins Boot kam. 
Später hatte ich dann mehrfach Gelegenheit, mit Leuten 
zusammenzuarbeuten, die von dort in die jeweilige Firma geschickt 
wurden. So richtig umgehauen hat mich von denen keiner :-)

Inoffiziell gäbe es dazu noch mehr zu sagen, aber naja.. wir haben ja 
Weihnachten. :-)

Autor: Red (Gast)
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Hi All,

ich habe momentan (mind.) 2 feste Zusagen bekommen, die für mich in 
Frage kommen. Die eine ist bei der Tochterfirma eines deutschen Konzerns 
mit einem (sehr!) lauten Namen in einer ca. 200k-Einwohnerstadt in 
Mitteldeutschland. Die andere ist über Ferchau bei einem europäischen 
Konzern mit einem ebenfalls sehr großen Namen in einer norddeutschen 
Metropole. Gehaltsmäßig unterscheiden sich beide Angebote (auch wenn man 
Wohngebiete in Betracht zieht) nicht besonders von einander. Die 
Tätigkeiten sind beide interessant. Ich persönlich würde aus einigen 
persönlichen Gründen zum zweiten Angebot tendieren, wäre da nicht 
Ferchau im Spiel. Ist dieser Dienstleister wirklich so schlimm?

Ich bin Dipl.-Inform. (Uni) und bin (eigentlich nicht mehr) auf der 
Suche nach einem guten Einstieg. Zusagen habe ich eigentlich mehr als 
diese zwei bekommen - diese sind jedoch für mich am interessantesten.
Ein Projektgespräch fand schon statt, ich habe also die Leute, mit denen 
ich zusammenarbeiten würde, schon gesehen. Das Projekt wird zunächst auf 
1.5 Jahre ausgelegt, wird aber wahrscheinlich verlängert und laut 
Ferchau bestehen sehr gute Chancen später zu diesem Konzern zu wechseln 
- würde es anders aussehen, hätte ich die Stelle wahrscheinlich nicht 
angenommen. Wie gesagt, eigentlich bin ich mit den ganzen Konditionen 
zufrieden. Nun lese ich hier so viel schlechtes über Ferchau und bin 
ziemlich verwirrt. Kann jemand definitiv bestätigen, dass Firmen eine 
Art Ablöse zahlen müssten, wenn sie Ferchau-Leute übernehmen?
Meine Überlegungen gehen auch in die Richtung, dass wenn mich dieses 
Konzern nach 1-2 Jahren nicht übernehmen sollte, was hindert mich daran 
Ferchau zu verlassen? Dann habe ich schon auf jeden Fall Berufserfahrung 
bei einem namhaften Unternehmen gesammelt (ich denke, dass es über 
Ferchau lief, spielt auch keine große Rolle). Das einzige, was schief 
gehen kann ist, dass Ferchau sich irgendwie komisch anstellt und mir 
z.B. unberechtigterweise schlechtes Zeugnis ausstellt. Aber ich glaube 
nicht, dass der Laden sooo unseriös ist.

Ich kann auf jedem Fall schon mal sagen, dass Ferchau SO schlecht, wie 
hier einige schreiben, NICHT zahlt. Gehaltsmäßig lagen sie bei mir 
zumindest im oberen Durchschnitt und ich habe schon mehrere Angebote 
gehört.

Autor: Karl (Gast)
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"Meine Überlegungen gehen auch in die Richtung, dass wenn mich dieses
Konzern nach 1-2 Jahren nicht übernehmen sollte, was hindert mich daran
Ferchau zu verlassen? Dann habe ich schon auf jeden Fall Berufserfahrung
bei einem namhaften Unternehmen gesammelt (ich denke, dass es über
Ferchau lief, spielt auch keine große Rolle)"

Aus meiner Sicht spielt es eine grosse Rolle, ob du direkt bei dem 
namhaften Unternehmen angestellt warst oder ueber einen 
Personaldienstleister dort gearbeitet hast. Das sieht man dann schon am 
Zeugnis: Dort steht dann eben das  Firmenlogo von Ferchau und nicht das 
des grossen Konzerns. Du kannst lediglich im Lebenslauf mit dem grossen 
Konzern angeben.

Vielleicht blaettert jemand irgendwann deine Unterlagen nur kurz durch. 
Da macht es schon einen grossen Unterschied, ob du nur im Lebenslauf den 
grossen Konzern erwaehnen kannst oder ob du ein richtiges Zeugnis mit 
Firmenlogo des grossen Konzerns hast. Das kann dann schnell Sortierung 
auf den Absagestapel bedeuten.

Autor: Ratgeber (Gast)
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Diesen Umstand des Zeugnisses würde ich nicht so hoch bewerten. Eher 
schon kann es nachteilig gesehen werden, bei Ferchau gewesen zu sein und 
nicht direkt irgendwo gearbeitet zu haben. Mein Rat: In jedem Fall in 
eine gute Firma rein und ein gute Position haben auf der man viel lernen 
kann. Egal, was finanziell am Anfang dabei rauskommt!

Autor: herbert (Gast)
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@Red
versteh ich nicht -- der Berufseinstieg über eine Zeitarbeitsfirma -- 
was ist dein Manko oder willste Werbung für 'F***' machen?
Jeder normale Absolvent kann sich doch zur Zeit die Firmen direkt 
auswählen und geht nicht über eine Zeitarbeit..... (laut VDI, Bundesreg. 
und sonstigen Werbeblättern fg)


gruss herbert.

Autor: Maik (Gast)
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Ich bin ja noch nicht im Berufsleben, aber den Gang zu einem 
Dienstleister müsste ich mir echt dreimal überlegen.
Wie Ratgeber schon sagt, kann einem dass sicher mal so ausgelegt werden, 
dass der Kandidat in einem "richtigen Unternehmen" keinen Job gefunden 
hat und deswegen bei Ferchau angefangen ist.
Mal angenommen, du könntest bei dem Konzern längere Zeit bleiben, wirst 
du wohl eher keine Gehaltserhöhung bekommen, da die ja einen Vertrag mit 
dem Dienstleister haben. Als Festangestellter sollte da bei guten 
Leistungen schon eher was drin sein.

Versau dein Leben (bzw. deinen Lebenslauf) nicht! :-)

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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Vorteil des Dinestleisters:
Festanstellung.
Wenn man bei einem "grossen" Konzern angestellt wird, ist das meistens 
befristet (2 Jahre). Dann kommt entweder die nächste Verlängerung, die 
Trennung oder die Festanstellung.
Festanstellung ist ganz nett, wenn man nicht dann doch nach einem Jahr 
wieder gekündigt wird, weil die Firma zu einem amerikanischen Konzern 
gehört und dieser der Meinung ist, dass der Gewinn nicht hoch genug 
ausgefallen ist und deswegen ein paar Leute ihren Stuhl räumen müssen.
Und wer räumt seinen Stul als erses? Der, der zuletzt kam...
So muß es zwar nicht laufen; das Beispiel gibt es aber in meinem 
Bekanntenkreis.
Wenn es als Leiharbeiter in einer Firma nicht weitergeht (z.B. aus o.g. 
Gründen), dann ist der Geldgeber (bzw. Arbeitsvermittler) dafür 
zusändig, einen neuen Job zu finden. Das Geld fliesst aber weiter. Beim 
neuen Projekt hat am dann auch keine Probezeit mehr.

Es passiert auch gelegentlich, dass man von der Firma  abgeworben wird, 
für die man eigentlich tätig ist.

Und wenn jemand über mehrere Jahre über einen Verleiher in einer Firma 
tätitg ist (was sehr häufig der Fall ist), dann sollte das zukünftigen 
Arbeitgebern egal sein. Denn der Mitarbeiter sollte die gleiche Menge an 
Erfahrung haben, wie jemand, der dort festangstellt war/ist.
Also: Die Diskussion ist totaler Schwachsinn, bloß weil jemand zu hoch 
gepokert hat, und deswegen mal wieder eine Absage bekommen hat.
Wenn man ein Jahr nach Studiumsende noch keinen Job hat, sollte man 
seine (Gehalts-)Ansprüche senken...

Autor: Karl (Gast)
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@  fieser Rahul (auch Oskar genannt)
"Wenn es als Leiharbeiter in einer Firma nicht weitergeht (z.B. aus o.g.
Gründen), dann ist der Geldgeber (bzw. Arbeitsvermittler) dafür
zusändig, einen neuen Job zu finden. Das Geld fliesst aber weiter. Beim
neuen Projekt hat am dann auch keine Probezeit mehr."

Und der Angestellte muss dann umziehen, wenn der Job nicht in der Region 
ist. Viel Spass.

"Also: Die Diskussion ist totaler Schwachsinn, bloß weil jemand zu hoch
gepokert hat, und deswegen mal wieder eine Absage bekommen hat.
Wenn man ein Jahr nach Studiumsende noch keinen Job hat, sollte man
seine (Gehalts-)Ansprüche senken..."

Wenn Du damit meinen Beitrag meinst, dann liegst Du voellig falsch. Ich 
habe mich damals aus einer ungekuendigten Anstellung heraus beworben. 
Der Gehaltswunsch hatte auch nichts mit Pokern zu tun. Ich habe einfach 
mein damaliges Gehalt genannt. Das war fuer Ferchau fuer den Job aber 
eben zu hoch.

Zitat Maik:
"Wie Ratgeber schon sagt, kann einem dass sicher mal so ausgelegt 
werden,
dass der Kandidat in einem "richtigen Unternehmen" keinen Job gefunden
hat und deswegen bei Ferchau angefangen ist."

Das sehe ich genauso.

Autor: Axel (Gast)
Datum:

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Also, wenn die Leistungen gut sind, hätte ich kein Problem auch bei der 
Firma um ein Zeugniss zu bitten, wo ich tatsächlich gearbeitet habe. 
Wenn das keine völligen Idioten sind und man gut klargekommen ist, 
werden die das auch ausstellen.

Ansonsten kann man auf das Zeugniss eh verzichten.

Gruss
Axel

Autor: Karl (Gast)
Datum:

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"Also, wenn die Leistungen gut sind, hätte ich kein Problem auch bei der
Firma um ein Zeugniss zu bitten, wo ich tatsächlich gearbeitet habe.
Wenn das keine völligen Idioten sind und man gut klargekommen ist,
werden die das auch ausstellen."

Bitten kannst Du ja darum. Ich bezweifel aber, dass die Dir ein Zeugnis 
ausstellen werden. Die werden sagen, sie sind beim Dienstleister 
angestellt und der ist fuer Ihr Zeugnis zustaendig. Deshalb sind das 
noch lange keine voelligen Idioten.

Es wird sicherlich eine Beurteilung des Auftraggebers geben, die in das 
Zeugnis des Dienstleisters einfliesst. Aber selbst die wirst Du 
wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen. Da wird wahrscheinlich so oder 
so nur angekreuzt oder zu einzelnen Punkten Noten vergeben.

Autor: Magermilchonsument (Gast)
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Ein Arbeitszeugnis muß der Arbeitgeber ausstellen, bei dem man unter 
Vertrag stand. Ein Arbeitszeugnis vom Kunden ist zwar nett, hat aber 
keinerlei Relevanz. Daher Sollte man den Kunden bitten, die Beurteilung 
an den Arbeitgeber zu senden, dieser muß dann das Zeugnis ausstellen.

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Bitten kannst Du ja darum. Ich bezweifel aber, dass die Dir ein Zeugnis
>ausstellen werden. Die werden sagen, sie sind beim Dienstleister
>angestellt und der ist fuer Ihr Zeugnis zustaendig.

So ist es.

>Da wird wahrscheinlich so oder so nur angekreuzt oder zu einzelnen >Punkten Noten 
vergeben.

Das ist bei Festanstellungen doch nicht anders. Die Zeugnisse sind doch 
nur in Worte gefasste Notenspiegel.

>Und der Angestellte muss dann umziehen, wenn der Job nicht in der Region
>ist. Viel Spass.

Man muß im einem gewissen Rahmen mobil sein.
Die meisten Ing.-Dienstleister haben mehrere Niederlassungen.
In den seltensten Fällen, wird ein Arbeitnehmer aufgefordert aus dem 
Norden im Süden zu arbeiten.
Übrigens ist das bei Festanstellungen auch nicht anders:
Wenn der Firmensitz verlegt wird, muß man auch umziehen.
Sowas ist auch in meinem Bekanntenkreis passiert (Siemens lässt 
grüssen).
Im Regelfall wird der Verleiher nach einem Job in seinem Gebiet und wenn 
es sehr schlimm ist (viele Leute auf einmal unterbringen) in den 
umgebenden Gebieten (andere Niederlassungen) suchen.
Das sind auch keine Aktivitäten von heute auf morgen...

>Wenn Du damit meinen Beitrag meinst, dann liegst Du voellig falsch. Ich
>habe mich damals aus einer ungekuendigten Anstellung heraus beworben.

Warum aus einer ungekündigten Anstellung bei ein Dienstleister bewerben? 
Zweiter Frühling?

>Der Gehaltswunsch hatte auch nichts mit Pokern zu tun. Ich habe einfach
>mein damaliges Gehalt genannt. Das war fuer Ferchau fuer den Job aber
>eben zu hoch.

Tja, so ist es eben...
Übrigens nehmen die (und viele andere Arbeitgeber inzwischen) gerne 
ausdruckbare pdf-Bewerbungen entgegen.

Autor: Axel (Gast)
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"Ich bezweifel aber, dass die Dir ein Zeugnis ausstellen werden."
Naja, wenn man sich dumm anstellt, wird das wohl nix. Einem fähigem 
Mitarbeiter mit vernünfigem Sozialverhalten stellt man das auch mal so 
aus. Ist zumindest meine Erfahrung. Habe übrigends auch schon als 
Freiberufler hervorragende Zeugnisse bekommen. Gibt es auch keinen 
Rechtsanspruch drauf.

"Ein Arbeitszeugnis vom Kunden ist zwar nett, hat aber keinerlei 
Relevanz."
Für wen ?

Für einen potentiellen Arbeitgeber hat das allemal mehr Relevanz als ein 
Zeugniss von der Verleiherbude, die den Mann nur zweimal gesehen hat.

Gruss
Axel

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Für einen potentiellen Arbeitgeber hat das allemal mehr Relevanz als ein
>Zeugniss von der Verleiherbude, die den Mann nur zweimal gesehen hat.

Du wirst von dem Leihende aber keins bekommen.
Du bekommst eins von deinem Arbeitgeber. Das ist aber der, von dem Du 
das Geld und in diesem Fall nicht direkt die Arbeit gegeben bekommst.

Autor: Axel (Gast)
Datum:

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"Du wirst von dem Leihende aber keins bekommen."

Hast Du schon mit dem gesprochen oder woher weisst Du das ?

Gruss
Axel

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Hast Du schon mit dem gesprochen oder woher weisst Du das ?

Hab meinen Kollegen gefragt (der ist von Ferchau).

Autor: Axel (Gast)
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"Hab meinen Kollegen gefragt (der ist von Ferchau)."

Es geht nicht um Ferchau. Es geht um den Betrieb, bei dem man arbeitet. 
Hat Ferchau nichts mit zu tun.

Ich habe ja selbst mal bei so einer Bude gearbeitet, wo ich auch mal 
entliehen wurde und hatte kein Problem damit, so ein Zeugniss zu 
bekommen.

Nett fragen muss man halt. Anspruch hat man natürlich keinen.

Gruss
Axel

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Anspruch hat man natürlich keinen.

Das meinte ich auch...

Autor: kein Rahul (Gast)
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Ja, man hat keinen Anspruch. Man arbeitet ja bei einem Kunden des 
Arbeitgebers. Trotzdem hat man ja eine Referenz, wenn sich der Kunde 
bereit erklärt, eine zu sein :-)

Autor: Karl (Gast)
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@ Red:

Wofuer hast du dich denn entschieden?

Autor: Projektmitarbeiter (Gast)
Datum:

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Und Du wirst auch noch aus Deiner Traumwelt aufwachen!
Zeitarbeit bedeutet: einfache Arbeit verrichten, keine Lehrgänge 
bekommen, Zweckentfremdet zu werden, keinen festen Lebensmittelpunkt 
mehr zu besitzen, ständig belogen zu werden, der erste zu sein, der 
gehen darf!

Autor: Hans (Gast)
Datum:

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Was ich nicht verstehe: vielleicht kann mich mal einer aufklären.

Warum schrecken die Firmen davor zurück jemanden fest einzustellen wenn 
im Endeffekt die Zuhälter dann teuerer kommen?
Angenommen kostet der Firma einer vom Zeitarbeitsstrich 20% mehr als 
fest eingestellt. Hingegen muss man für Festeingestellten mit 3 Monaten 
Kündigungszeit rechnen. Und wirklichen Kündigungsschutz gibt es ja eh 
net, es sei denn man man 3 Kinder etc. dann sieht es anders aus. Z.B. 
wegen finanzieller Probleme kann man immer kündigen, da kann auch 
Arbeitsgericht nix gegen.

Deswegen verstehe ich es nicht. Jemanden 3 Monate länger zu behalten 
muss doch billiger sein als 20-30% mehr Gehalt zu bezahlen und das 
bestimmt dauerhaft. Diese Leihverhältnisse durch Dienstleister dauern 
Jahre, gerade im Ingenieurbereich.

Machen die Firmen das rein symbolisch als Generallangriff gegen 
Kündigungsschutz, der eh nur zahnloser Papiertiger ist?

Autor: Soeren A. (abraxa)
Datum:

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> Warum schrecken die Firmen davor zurück jemanden fest einzustellen wenn
> im Endeffekt die Zuhälter dann teuerer kommen?

Thread lesen hilft, besonders das posting vom 11.11.2006, 22:26h.
Kurzfassung: die Abrechnung erfolgt anders und es sind somit 
Investitionen, keine Personalkosten.

Autor: Onkel Kapott (Gast)
Datum:

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Ferchau kann man vergessern. Da arbeiten sogar zu irrationalen 
Unmenschen degenerierte Diplom-Informatikerinnen und Diplom-Ingenieure 
in der Personalabteilung.

Der mir bekannte Dipl.-Ing. ist nur ein Wirtschaftsingenieur, der 
außerdem noch Betrug begeht, weil auf der Ferchau-Seite steht, er sei 
Dipl.-Ing., obwohl er Dipl.-Ing. (FH) ist, laut Xing. Die mir bekannte 
Informatikerin behauptet von sich, dass sehr gerne mit Menschen 
zusammenarbeite, und das dies der Sinn ihres Lebens sei. Ich fasse das 
als Drohung auf.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Soeren A. schrieb:
> Thread lesen hilft, besonders das posting vom 11.11.2006, 22:26h.
> Kurzfassung: die Abrechnung erfolgt anders und es sind somit
> Investitionen, keine Personalkosten.

Im Grunde genommen ist das doch aber eine Art von Bilanzfälschung. Denn 
die Kosten werden ja indirekt genau für Personal ausgegeben und für 
nichts anderes.

Autor: Fredi (Gast)
Datum:

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Bilanzfälschung im Sinne des sich selbst belügens, ja! 100%

Rechtlich ist es ok und auch sachlich kann man Kosten beim Dienstleister 
konzentrieren, während man den Festangestellten jahrelang schleppen 
muss. Erstmal, um ihn überhaupt dahin zu kriegen, dass er gut genug ist 
(oder teuer einkaufen) und dann, um ihn loszuwerden.

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