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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Vektorgrafik auf dem M16C mit Grafik-LCD


Autor: Holger Buss (Gast)
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Hi Folks!

Nach dem Artikel in der Elektor wurde ich neugierig auf den 
M16C-Prozessor. Weil der 256k internes Flash hat, 20k RAM und über die 
serielle Schnittstelle Downloadbar ist, finde ich das Ding sehr 
interessant.

Nun hatte ich also ein Eval-Board auf dem Schreibtisch liegen und wusste 
nix damit anzufangen. Als erstes musste eine VERNÜNFTIGES Flsher-Tool 
her. Und weil die Tools, die ich gefunden hatte zwar funktionieren, aber 
zu aufwendig zu bedienen und zu langsam sind, haben Ingo und ich 
kurzerhand ein eigenes (besseres) programmiert. Das lässt sich nun auch 
aus der Kommandozeile starten (Mausfaulheit)

Nun, wo alles vernünftig funzt, musste eine rechenintensive Aufgabe her.
Also: grafikfähiges Display anschliessen und Grafik programmieren.
Nach einer Stunde war das Display (mit T6963) angeklemmt und die 
Ansteuerung programmiert. Linien und Kreise liessen dann nur eine halbe 
Stunde auf sich warten.
Was nun mit dem restlichen Abend anfangen? Der M16C ist noch reichlich 
unbeeindruckt.
Vektorgrafik wäre mal interessant. Zum Glück hatte Ingo schon zu 
C64-Zeiten ein Buch aufgetrieben und rotierende Kugeln im zeitlupentempo 
(10Minuten pro Ball?) auf den Bildschirm gezaubert.

Nun musste das noch auf dem M16C programmiert werden. Eine Sinus und 
Cosinus-Tabelle musste her (schneller) und dann noch einige 
Matritzenberechnungen, fertig war der rotierende Ball. (das hat 
allerdings auch schon die ganze Nacht gedauert)

Dann habe ich noch etwas mit der Rotationsmatritze (davon hatte ich 
übrigens vorher auch noch nichts gehört) herumgespielt und damit Würfel, 
Pyramiden usw auf dem LCD rotieren  lassen.
Allesmögliche, was sich aus Linien zeichnen lässt, habe ich mal 
ausprobiert. Zuletzt habe ich eine Viper (aus C64-Elite) gebastelt.

Alles in allem ist nun ein Raumschiff dabei herausgekommen, das um einen 
Planeten kreist. Beide rotieren dabei noch um sich selbst. Der 
Betrachter ändert dabei seinen Abstand zu beiden.
Das läuft nnoch sehr flüssig.

Wenn genügend Interesse besteht, bereite ich den Code mal auf und stelle 
ihn auf unsere Homepage:
http://www.mikrocontroller.com

Achja, das Programmier-Tool zum M16C ist auch schon drauf. (M16C62 
Flasher)

Gruss,
Holger

Autor: Lanius (Gast)
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hat der MC wirklich 256k Flash?

klingt sehr interessant... euer Projekt allerdings auch!
werde mir beides mal angucken. :)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das mit dem M16C klingt ja SEHR interessant! Hast du das Evalboard von 
Glyn? Gibt's dort ja unter 50 Euro, ich denke ich werde mir sowas auch 
kaufen.

MfG
Andreas

Autor: Ingo B. (Gast)
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Hi,

ja das Evalboard kommt von Glyn und kostet 50 EUR.
und JA, der hat 256 kB Flash (M16C62)
Ist ganz nett, aber ich denke wir werden ein eigenes EvalBoard 
entwerfen. Mal sehen was da so drauf kommt.....

Bis dann,
Ingo.

Autor: Holger Buss (Gast)
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Acha,

hatte ich noch vergessen:
Der C-Compiler für den Prozessor ist kostenlos und taugt dabei auch noch 
was!
Ich konnte bislang noch keine Fehler feststellen. Die Floating-Point 
Einbindung soll nicht ganz fehlerfrei sein, aber Fixkomma reicht ja auch 
meist.
Den Compiler habe ich in Codewright eingebunden. Nun habe ich eine sehr 
komfortable Entwicklungsumgebung.

Vielleicht würde sich ein eigenes Experimentierboard (ähnlich wie 
AVR-CTRL) echt lohnen. Vielleicht sogar mit Grafik-LCD-Anschluss?

Allerdings wird man den Prozzeor auch mit der Hand löten müssen (SMD)

Gruss,
Holger

Autor: Günter König (Gast)
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Hi Jochen,
in welcher Preisklasse ist den dieser Bruder angesiedelt?

Gruß,
Günter

Autor: Holger Buss (Gast)
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Hi Günter!

Der M30624FGAFP (der ist auf diesem Board) kostet 14,-EUR

Gruss,
Holger

Autor: Günter König (Gast)
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Hi Holger,

mein Gott, wie kam ich bloß auf Jochen. Lag wohl daran, das mein Kumpel 
vorhin hier war und mir die Ohren vollgedröhnt hat. Sorry.

Gut, zum Controller. Das ist eigentlich ein interessanter Preis. Gibts 
den eigentlich nur bei Glyn? Habe den noch nirgendwo anders gesehen. Ist 
für den Vogel auch eine Assemblersoftware vorhanden oder wird irgendwo 
angeboten? Weil..... C ist nicht so mein Ding und ich hatte auch nicht 
vor mir das anzutun.

Glückauf,
Günter

Autor: Holger Buss (Gast)
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Hey Günter,

Reichelt hat den Chip für 26,-EUR
Den Preis habe ich von Glyn. Es kann sein, dass der Chip bei 
Einzelstücken etwas teurer ist (vielleicht 17,-EUR?)

Immer noch ein guter Preis für einen 16-Biter mit diesen Ausstattungen.

Assembler gibt es natürlich auch für diesen M16C62-Typen.
Ich ziehe C allerdings vor :-). Du solltest es mal zum Spass versuchen. 
Macht einiges einfacher.

Gruss,
Holger

Autor: Holger Buss (Gast)
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Hi Folks!

So, das Programm ist ausreichend dokumentiert und steht bei:
http://www.mikrocontroller.com
zum Download bereit. Ich habe noch einige Fotos als Screenshot in dem 
Zip-File.

Unter der Rubrik "M16C62" findet ihr unter anderem einen Screenshot und 
ein Foto vom Aufbau.

Gruss,
Holger

Autor: Ingo B. (Gast)
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Hi,

ich habe jetzt den Quellcode für die Vektorgrafik auf die Homepage 
gestellt.
In der ZIP-Datei sind auch ein paar Screenshots vom Display....

Bis dann,
Ingo.

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