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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrocontrollerboard


Autor: Andi (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe vor mir ein Mikrocontrollerboard zuzulegen
ich weiß aber nicht welches.

Welche Lösungen gibt es. Sollte schon einwenig
peripherie drumherum sein wie Taster, LEDs, Potis usw..
Möchte erstmal einbisschen Spielen, sollte daher auch leicht
in der Anwendung sein.

Hoffe mir kann jemand helfen.


Gruß Andi

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Hast du dir preislich ein bestimmtes Limit gesetzt?

Weil Peripherie usw. bekommst du beim STK500. Die 100 Euro dafür sind 
kein raus geschmissenes Geld.

Autor: Andi (Gast)
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Ja 100 Euro wäre ao die Grenze.
Ist denn da alles dabei um den µC zu Programmieren(Compiler etc)

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Definitiv, ja!

Hier nur mal ein erster Link, sieh selbst: 
http://elmicro.com/de/stk500.html

Autor: Holger H. (holgerh)
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Hallo,

ich habe das STK500 zum Programmieren.
Schaltungen zum experimentieren baue ich auf einem Steckbrett auf.
Ansonsten habe ich gerade die Platine aus dem RoWalt-Buch nachgebaut,
aber noch nicht in Betrieb genommen.

Ansonsten guck mal bei RoboterNetz, da gibt es einige Boards.

Viele Grüße
Holger

Autor: Andi (Gast)
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Das heißt also mit der AVR Software habe ich C-Editor und C-Compiler?

Acht Taster und LEDs sind ja schonmal nicht schlecht.
Und viele Steckplätze.

Autor: Stefan (Gast)
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Nö. Aber du kannst dir leicht ein Paket zusammenstellen.

Für C nimmst du den WINAVR. Da ist der GNU C Compiler (GCC) für AVR 
enthalten. Der ist Open Source und kostet nix. Den installierst du.

Du nimmst von Atmel das AVR Studio. Das ist eine kostenlose 
Entwicklungsumgebung. Allerdings ist es für Assembler. Aber ein zuvor 
installierter GCC wird erkannt und integriert.

Schwupp fertig.

Autor: Andi (Gast)
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Das klingt doch gut.
Somit kann ich dann im Avr-Studio in C Entwickeln?

Ich nehme an das das AVR Studio ein hex-file erzeugt und das kann ich 
dann flashen.

Gibt es eine Begrenzung was die größe des Codes angeht?

Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten.

Und da fällt mir gleich nochetwas ein.
Wie sieht es mit Debug Möglichkeiten aus. Breakpoints Ram-Manipulation 
und
Zugriff auf SFRs.

Danke!

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> Somit kann ich dann im Avr-Studio in C Entwickeln?

Ja.

> Ich nehme an das das AVR Studio ein hex-file erzeugt und das kann ich
> dann flashen.

Genau.

> Gibt es eine Begrenzung was die größe des Codes angeht?

Nicht im geringsten.

> Und da fällt mir gleich nochetwas ein.
> Wie sieht es mit Debug Möglichkeiten aus. Breakpoints Ram-Manipulation
> und
> Zugriff auf SFRs.

Alles gegeben, sofern du simulierst. Direkter Zugriff auf die Register 
deiner Zielhardware ist nur mit einem zusätzlichen Debugger möglich.

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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> Das klingt doch gut.
> Somit kann ich dann im Avr-Studio in C Entwickeln?

Jep.

> Ich nehme an das das AVR Studio ein hex-file erzeugt und das kann ich
> dann flashen.

Genau.

> Gibt es eine Begrenzung was die größe des Codes angeht?

Ja. Die Grösse des Flashs vom verwendeten Controller ;)

> Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten.
>
> Und da fällt mir gleich nochetwas ein.
> Wie sieht es mit Debug Möglichkeiten aus. Breakpoints Ram-Manipulation
> und
> Zugriff auf SFRs.

JTAG-Unterstützung hat das STK500 (leider) nicht, daher ist nix mit 
Breakpoints auf dem Device. Aber es hat einen guten Simulator, im 
Allgemeinen kommt man damit schon recht weit.

Autor: olfi (Gast)
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Andi wrote:

> Ich nehme an das das AVR Studio ein hex-file erzeugt und das kann ich
> dann flashen.
So ist es.

> Gibt es eine Begrenzung was die größe des Codes angeht?
Das was in den µC reinpasst.

> Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten.
Gerne

> Und da fällt mir gleich nochetwas ein.
> Wie sieht es mit Debug Möglichkeiten aus. Breakpoints Ram-Manipulation

Das zugehörige AVR-Studio besitzt einen Simulator, C ist allerdings 
nicht meine Sprache. Ich kann nur sagen das er für Assembler diese 
Funktionen unterstützt.


>... und
> Zugriff auf SFRs.

Was ist das?

Als Schnittstelle zur Außenwelt dienen mehrere Pfostenleisten. Dort 
lassen sich dann Poti's u.ä. anschließen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Teil.
Ich habe zuerst mit Pony-Prog und selbstgebasteltem Adapter gearbeitet. 
Ist bei weitem nicht so komfortabel. Die Ausgabe für das STK500 habe ich 
nicht bereut.

Gruß, olfi

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Hi hi, die Funktion "Antwort mit Zitat" macht Spaß, gelle?

Autor: Mike (Gast)
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Das AVR STK 500 gibt es bei Reichelt für 78 Euro und
es ist scheinbar auch wieder lieferbar.

Autor: Florian (Gast)
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Andi wrote:
>
> ich habe vor mir ein Mikrocontrollerboard zuzulegen
> ich weiß aber nicht welches.
>

Das von Elektor ist recht umfangreich und preiswert 
http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=28&year=2...

Autor: Mike (Gast)
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@ Florian

Oh ja, mit 53,50 Euro geradezu ein Schnäppchen!
(http://www.geist-electronic.de/Elektor-Projekte/Mo...), 
nur zusammenlöten und los geht´s.

Wenn ich die Wahl hätte, käme Elektor ganz hinten.
Vorher sicherlich noch Pollin mit 14,95 Euro.
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=Nzc...

Autor: Florian (Gast)
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Mike wrote:
> @ Florian
>
> Oh ja, mit 53,50 Euro geradezu ein Schnäppchen!
> 
(http://www.geist-electronic.de/Elektor-Projekte/Mo...),
> nur zusammenlöten und los geht´s.
>
> Wenn ich die Wahl hätte, käme Elektor ganz hinten.
> Vorher sicherlich noch Pollin mit 14,95 Euro.
> http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=Nzc...

Es geht nicht immer nur um Schnäppchen, dann würde ich nämlich einen 
ATmega8 und einen Quarz auf ein Steckbrett stecken und bin mit 4,- 
glücklich. Mal abgesehen davon, daß bei Pollin kein LCD dabei ist, was 
1. auch Geld kostet und 2. erst einmal angeschlossen werden muß, was 3. 
nicht Jedermanns Sache ist bei einem Einstieg. Zudem ist bei Elektor 
schon eine "Grundausstattung" an Software dabei, um wirklich gleich 
loszulegen. Zumal bei Elektor der A/D Wandler beschaltet ist und ein 
wenig mehr LEDs und taster vorhanden sind, um den Anforderungen von Andi 
entgegenzukommen: einfach, spielen.

Autor: Stefan Kleinwort (_sk_)
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zum debuggen:

die AVRs kann man sehr gut in-system debuggen über die 
jtag-Schnittstelle. Dazu brauchst Du aber noch ein jtag-Modul. Das 
jtagICE von Atmel ist ziemlich teuer, aber Atmel hat gerade ein 
Low-Cost-jtag Modul für ca. 50 Euro rausgebracht (ist aber etwas 
limitiert, nur 32kbyte Code und nicht alle AVR-Typen). Noch günstiger 
geht es mit einem Olimex-jtag oder einem Selbstbau.

Debuggen über jtag ist endgeil! Du kannst sowohl C-Code als auch 
Assembler debuggen, Du kannst Variablen anschauen, ändern, auch komplexe 
Sachen wie Structs oder die Variablen, auf die ein Pointer zeigt. Und 
vor allem: es geht schnell. 32kbyte Code runterladen in ca. 3s.

Ich benutze dafür:
* jtag ICE mkII (muss aber nicht sein,
  jeder jtag, der für AVR geeignet ist, ist ok)
* WINAVR gcc Compiler
* AVRStudio

Wenn Du vom Geld limitiert bist, würde ich eher ein günstigeres Board 
kaufen oder mir die LEDs selber anlöten, als auf jtag-Debuggen 
verzichten.

Viel Spass, Stefan

Autor: Mike (Gast)
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@Florian:

Doch, es geht um den Preis, konkreter geht es um völlig überzogene 
Preisvorstellungen!
Sorry, ich hatte noch die Platine vergessen, die ist ja bei dem Preis 
such noch nicht mit dabei.
Damit wären wir dann bei 70 Euro.


>Zudem ist bei Elektor schon eine "Grundausstattung" an Software dabei, um 
>wirklich gleich loszulegen.
Alles Demo-/Freeware die man aus dem Netz laden kann, kein Gehirnschmalz 
der Redakteure.

Kein LCD dabei?
Der Kollege wird genug Probleme haben die Fusebits zu setzen,
geschweige ein Display anzusteuern (Bascom ok, aber zu Fuß wird es 
dauern).


@Andi:
Schau Dir mal dieses Projekt an, die Platine gibt es zu kaufen.
http://www.rowalt.de/mc/index.htm

oder http://www.myavr.de/ (ab 12,99Euro geht´s los)

WICHTIG: Spar Deine Kohle und investiere lieber etwas Zeit.
Du findest jede Menge Projekte zum nachbauen, das bringt mehr als ein 
Kauf.

Autor: Andi (Gast)
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Jetzt habe ich ja reichlich informationen bekommen. Danke!

Nächste Frage wäre wie sieht es mit des bestromung der Bauteile aus die 
ich an das board anschließe. Wenn ich sie über das Board versorge, 
wieviel Strom kann men da zulassen. Was für ein Netzteil brauche ich für 
das Bord?

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Die Frage nach den Kosten würde ich mal leicht nach hinten verschieben. 
Die Frage ist erst mal: Kanst du löten, kannst du gut löten? Was nützt 
der schönste Bausatz /Plan wenn jemand noch nie einen Lötkolben in den 
Fingern hatte. Manchmal wird mehr versaut, als Geld gutgemacht. Und dann 
der Frust.Mal ein bischen abstrakt: Jede Menge der Hobbyelektroniker 
haben ein Scope, aber frag mal, wie viele es selbst gebaut haben.
Wenn du gleich loslegen willst mit Programmieren würde ich das STK500 
favorisieren, da kannst du praktisch alle chips bis 40-polig raufwerfen 
hast ein wenig Peripherie dabei und kannst damit deine Projekte "in 
circuit" programmieren.
Wie gesagt, es kommt auch auf die handwerklichen Fähigkeiten an. 
Entscheiden mußt du letztlich selbst. Have fun.

Autor: Andi (Gast)
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Ja da ich nicht so der Löter bin werd ich mir ein fertiges Bord kaufen.
Sonst kommt wirklich nur frust auf.

Autor: Stefan (Gast)
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Setz dich doch einen Nachmittag hin und übe ein bisschen löten. Etwas 
stabiler Kupferdraht Durchmesser, eine Zange zum Abschneiden und 
Geradebiegen, Lötzinn, einen feuchten Schwamm oder Baumwolllumpen und 
einen Lötkolben.

Zwei Drähte miteinander verbinden. Noch ein Draht dran, ohne dass der 
erste abgeht, noch einer dran. Wegschmeissen und Neuanfangen. Ein Draht, 
noch einer... vielleicht bis zum Pentagramm? Sieht schon gut aus. Jetzt 
mal in 3D einen Würfel löten...

Ist besser als Fernsehenkucken ;-)

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