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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzteil Siebung


Autor: Coil (Gast)
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Hallo,

ich habe eine ganz dringende Frage:
Wie kann ich die Gleichspannung eines Labornetzgerätes noch weiter 
sieben? Ich dachte an einen LC-Filter mit einer/mehrerer 
Entstördrossel(n) und Elkos. Da der Strom 10 A bei 14 V beträgt frage 
ich mich nun ob das zu machen ist...
Hat jemand eine Ahnung wie hoch der DC-Widerstand der Entstördrosseln 
etwa ist?

Vielen Dank!

Autor: Stefan (Gast)
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DC-Widerstand bzw Kupferwiderstand hängt von der verwendeten Drossel ab.
Generelle Ausagen dazu gibt es nicht.
Die Auswahl der Drossel hängt auch vom Frequenzbereich ab den du 
wegfiltern willst (getaktetes Netzteil [zig. kHz] oder längsgeregeltes 
Netzteil [100 Hz] )

Autor: Coil (Gast)
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Längsgeregelt, das hier:
EA-PS 2316-050 von Conrad
Kann man solche Siebungen kaufen? Es geht nur darum die 5mV 
Restwelligkeit auf 1 mV zu drücken.

Autor: Reinhard Pölzleithner (carnival)
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Würd mal sagen ein LC-Filter müsste reichen. Die Spule sollte natürlich 
entsprechend gewählt werden (vor allem wegen Strombelastbarkeit. Bei den 
Kondensatoren nicht nur einen fetten Elko nehmen sondern auch einen 100n 
Kerko. Natürlich wär auch noch interessant ob du schlelle Laständerungen 
hast.

Autor: Coil (Gast)
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Nein, das Netzteil wird nur eine Lampe betreiben, aber die dafür ohne 
Flackern...

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Bei 5mV flackert die Lampe?

Autor: Coil (Gast)
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Oh ja, leider. Das Licht muss mindestens 0,01% stabil sein.

Autor: Reinhard Pölzleithner (carnival)
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Was ist das denn für eine Lampe???

bei einer normalen Glühbirne kann ich mir ein Flackern bei 5mV nicht 
vorstellen.

Autor: Coil (Gast)
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Der Witz ist, dass es um eine ganz spezielle Anwendung geht: 
Fluoreszenzbildgebung. Dabei haben wir ein hohes Restlichtsignal auf dem 
ein winziges dynamisches Signal liegt. Das ist nur etwa 10^-4 mal so 
groß wie das Restlicht. Flackert also die Lampe auch nur minimal ist es 
aus mit der Detektierbarkeit. Da eine Lampe selbst Wechselspannung etwas 
glättet müsste ein einfacher LC Filter nach einem guten Netzgerät 
reichen, um das Licht stabil genug zu bekommen.

Autor: Arno H. (Gast)
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Was ist mit einem LC-Filter und anschliessend einem 12V Bleiakku mit 
einigen Ah. Bei 100Hz Ripple werden die Spulen bei mehrstufigen 
LC-Filtern dieser Stromstärke schnell unhandlich.
Arno

Autor: Reinhard Pölzleithner (carnival)
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Du könntest auch einen Linearregler zwischen das C-Netzgerät und deine 
Lampe schalten.
Das kannst du ja dann auf die 1mV Restwelligkeit hin dimmensionieren.

Sollt nicht auch ein RC-Filter den gewünschten Effekt bringen können.
So aus den Daumen gnuckelt: 100nF + 0.05R + 100nF 2200µF Elko?

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Coil wrote:
> Der Witz ist, dass es um eine ganz spezielle Anwendung geht:
> Fluoreszenzbildgebung. Dabei haben wir ein hohes Restlichtsignal auf dem
> ein winziges dynamisches Signal liegt. Das ist nur etwa 10^-4 mal so
> groß wie das Restlicht. Flackert also die Lampe auch nur minimal ist es
> aus mit der Detektierbarkeit. Da eine Lampe selbst Wechselspannung etwas
> glättet müsste ein einfacher LC Filter nach einem guten Netzgerät
> reichen, um das Licht stabil genug zu bekommen.

Eine andere Möglichkeit wäre evtl. den Strom präzise (also besser 10^-4) 
und vor allem synchron zum eigentlichen Messsignal aufzuzeichnen. Dann 
kann man den Messwert entsprechend korrigieren. Geht natürlich nur so 
einfach, wenn der Sensor durch das "Flackern" nicht übersteuert wird und 
linear bleibt.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Vergiß es.

Eine Drossel, die bei 14V/10A 50Hz merkbar filtern kann, wird mindestens 
50kg wiegen.

Woher weißt Du denn überhaupt, daß das Flackern am Netzteil liegt ?

Was ist das denn für eine Lampe ?

Normale Glühlampen sind nicht für konstantes Licht konstruiert.

Ich würde mal LEDs als besonders konstant einschätzen..


Peter

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> Vergiß es. ...wird mindestens 50kg wiegen.

Das ist doch gut. Schwer ist gut ;-) Zumindest kann das Gerät dann nicht 
so einfach ins Nachbarlabor "laufen".


> EA-PS 2316-050 von Conrad
> Kann man solche Siebungen kaufen? Es geht nur darum die 5mV
> Restwelligkeit auf 1 mV zu drücken.

Die einfachste Lösung wäre also gewesen gleich ein solides Netzteil zu 
beschaffen, was von vornherein das eine Millivolt kann...

Was man mal noch überlegen könnte, wäre die Lampe in den Regelkreis mit 
einzubeziehen. Also eine Leistungsregelung zu machen, die Intensität der 
Lampe optisch abpicken in in die Regelung zurückführen. Bei Lasern macht 
man das durchaus so. Die entscheidende Frage ist allerdings, ob die 
Trägheit der Lampe die Regelung nicht zu langsam macht, als dass es für 
das Messverfahren dann noch praktikabel wäre.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Du machst Dir einfach zuerst einen LC-Filter für die hohen Frequenzen, 
und danach einen Linearregler für die niedrigen Frequenzen. Da die Lampe 
wohl nur eine rein ohmsche Last ist, kann man im Regler eine hohe 
Schleifenverstärkung fahren.

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