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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schachprogramm


Autor: Peter Höffner (Gast)
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Hallo!
Früher (vor allem 80er und 90er) gab es die Schachbretter mit festen 
oder einsteckbaren Modulen darin, z.B. Mephisto Exclusive oder München.
Meine Frage ist, aus was besteht so ein Modul? Nennt man sowas 
Mikrocontroller? Kann man so einen ´Mikroconroller´ in seiner Reinform 
kaufen (also ohne einprogrammiertes Schach-Programm)? Gibt es solche 
Bauteile heutzutage in höheren Frequenzen als die damaligen 8-16 MHz? 
Kann man Freeware-Schachprogramme aus dem Internet irgendwie auf dieses 
Bauteil (=Modul, Mikrocontroller, oder wie auch immer) transferieren?
Gern würde ich so ein Modul aus fertigen Bauteilen und frei zugänglicher 
Software zusammenbauen. LCD-Anzeige und Tasteneingabe würden mir reichen 
(d.h. ohne zusätzliches Brett bei denen die Leuchtdioden an den 
jeweiligen Feldern leuchten, wo die Figur hinsoll oder wohin man gezogen 
hat).

Vielen Dank für Eure Antworten und Tipps!

Autor: domi (Gast)
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es gibt zwar viele schachprogis im internet, aber hab noch nie den 
quellcode von einem gesehen... und wenn, würde dieser sicher nicht mit 
dem compiler übereinstimmen den du verwendern wirst...
naja sicher gibt es prozis mit mehr als 8-16 MHz, ich würd zwar bei der 
geschwindigkeit nicht nur auf die MHz schauen... z.b. die XC166 Rheie 
von infineon läuft mit bis zu 40MHz und macht ne instruktion in 25ns...
wobei vor du den yu auswählst, würd ich mal die päripherie bestimmen, 
und schauen was du so für funktionen brauchst und wie du diese 
realisieren möchtest...

Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Das Thema hatten wir vor einiger Zeit schonmal und das Projekt ist 
damals daran gescheitert, dass es kein !gutes! open source schachproggi 
gab.
Vielleicht solltest du erstmal nach der software suchen, bevor du dir 
dann die hardware zusammenbaust und dann nichts findest!

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Ich unterstelle dir jetzt mal, dass es vorallem ums Resultat geht - 
nämlich einen kleinen Schachcomputer zu haben. Da kommst du mit einem 
gekauften Gerät deutlich besser und günstiger weg... Hier lohnt sich 
Basteln definitiv nicht. (Ausser es ist Zweck der Übung.)

Gruss

Michael

Autor: saibot (Gast)
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nicht nur, dass es genau die gleiche frage schonmal gab, sie kam auch 
vom selben fragensteller:

http://www.mikrocontroller.net/forum/1?filter=schach%2A

ROFL!

Autor: PSJ (Gast)
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Bezüglich der Variante Tastatur und LCD-Textanzeige gibts bereits 
fertige Projekte.

z.B. Deep Evelyn (mit Controller AT89S53) :

http://i61www.ira.uka.de/users/azad/homepage/homep...

MfG PSJ

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> dass es kein !gutes! open source schachproggi

Nicht das ich der Schachexperte wäre, ganz im Gegenteil.

Was ist mit GNU-Chess?

Autor: yalu (Gast)
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Genau! GNU-Chess ist ziemlich gut (für mich zu gut :-)), Open Source
und in C, d.h. leicht portierbar.

Mein Mephisto Modular (mit Sensorbrett) hat einen 1806-Prozessor
eingebaut, spätere Modelle von Mephisto setzten 680x0 (bis
enschließlich 68040) ein. Ob's für den 1806 einen leicht erhältlichen
C-Compiler gibt, weiß ich nicht, aber für 680x0 geht der GCC. Man muss
natürlich noch herausfinden, wie die ganze Peripherie (Brettsensoren,
LEDs, Tastatur und LCD) angeschlossen sind. Vielleicht gibt's da was
auf dem Netz. Ansonsten hilft nur die Analyse der Schaltung und
Rumprobieren. Da die Software m.W. in EPROMs gespeichert ist, ist ein
EPROM-Emulator sicher eine große Hilfe.

Ansonsten besteht natürlich die Möglichkeit, ein eigenes Modul mit
einem Prozessor nach Wahl zu basteln und als Ersatz in das Schachbrett
reinzuschieben.

Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Karl heinz Buchegger wrote:
>> dass es kein !gutes! open source schachproggi
>
> Nicht das ich der Schachexperte wäre, ganz im Gegenteil.
>
> Was ist mit GNU-Chess?

ich bin auch kein schachexperte, gnu-chees kenne ich nicht :)

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