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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DSO-220 USB


Autor: André B. (cassiopaya8)
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Hallo Leute,

ich möchte heute mal einen kleinen Erfahrungsbericht zum besagten 
Speicheroszilloskop abgegen. Wie ich dazu komme? Nun, mein RFT EO213 hat 
am Wochenende den Dienst quittiert, also hab ich mir das vor etwa zwei 
Wochen angeschaffte DSO von meinem alten Herrn von Arbeit mitbringen 
lassen. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen, das Gerät einmal etwas 
genauer unter die Lupe zu nehmen und bin erschrocken.
Zunächst zum sachlichen Teil. Ein erster Blick auf die Platine zeigt 
einen USB-Controller von AnachorChips EZ-USB AN2131QC made in Korea. 
Etwas daneben findet sich ein "unkenntlich" gemachter Chip im TQFP100 
Gehäuse. Ein wenig mit der Lampe hin und her gefunzelt, etwas mit der 
Lupe geschaut, ein wenig mit dem Bleistift vorsichtig die Oberfläche 
angemalt und schon lässt sich das Xilinx-Logo ganz schwach erkennen. Der 
genaue Typ dagegen nicht, spielt auch nicht so wirklich die Rolle, die 
Auswahl ist ja dann eh nicht mehr sehr groß.
Also schweift mein Blick etwas weiter über die Platine... komisch, ist 
das eine Lötperle und da noch eine und überhaupt fällt mir mit einmal 
auf, das viele SMD-Bauteile wie von einem schlechten Lötanfänger 
eingelötet ausschauen. Jetzt will ich es genau wissen, ich löse die vier 
schon etwas abgenutzten Schrauben (soetwas würde nicht einmal ich in 
einem neuen Gerät verbauen) und befreie die Platine von ihrem mit 
Alu-Folie ausgekleideten Plastikgehäuse... was sich mir da zeigt lässt 
mir die Haare zu Berge stehen. Ob das so wirklich funktioniert? Einige 
Lötklumpen sehen wie kalte matte Lötstellen aus... jaja, Lötklumpen an 
SMD-Bauteilen, ihr habt das schon richtig verstanden. Die ganze Platine 
schaut aus, wie von einem Lötanfänger aufgebaut und überall Lötperlen. 
Von den Flussmittelresten will ich noch nicht einmal reden.
Das ganze "Gerät" trägt zudem auch noch den Namen Voltcraft. Einfach 
unglaublich. Ich werde das Gerät, wenn ich denn morgen noch die Software 
dazu bekomme, einmal testen. Ich bezweifele schon jetzt, dass das Gerät 
funktionieren wird, erste Anzeichen für Probleme gab es nämlich bereits. 
Software wurde schon auf einem Laptop installiert, mit diesem wollte ich 
dann heute das Gerät in Betrieb nehmen... was soll ich sagen... 
USB-Fehler, Frage nach der CD...
Wenn das die neue Voltcraft-Qualität sein soll, dann kann ich bloß 
sagen, Finger weg!!!
Ich habe mal einige Bild gemacht, anbei mal eines von der Unterseite der 
Platine, damit ihr nicht glaubt, ich will euch ein Märchen erzählen
Morgen wird es dann hier an dieser Stelle weiter gehen, mit der 
Inbetriebnahme.

Erschrockene Grüße, André

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Servus Leute,

auch wenn das Interesse an diesem Beitrag scheinbar nicht sonderlich 
groß ist, so möchte ich dennoch den Bericht weiter führen.
Um die Zeit bis zum Test noch etwas zu überbrücken, bekomme heute Abend 
die CD, möchte ich noch mit ein paar Widersprüchen aufwarten.
Dem Katalog lässt sich folgendes entnehmen:

Bandbreite 5MHz (-3db), periodische Signale bis 8MHz
Max. Abtastrate 20MS/s
Zwei Kanäle,
Externer Triggereingang
Tastkopfkalibrierung 1kHz, 2Vpp
Auflösung 8bit
Vertikale Ablenkung 50mV/DIV - 5V/DIV in 7 Schritten
Genauigkeit +- 3%
Horizontalablenkung 50ns/DIV - ,5 s/DIV in 22 Schritten
Eingangskopplung AC/DC/GND
X-Y Betrieb
Speichertiefe 32kB/Kanal
Umfangreiche Triggerfunktionen (was auch immer das im Detail heißen mag)
Auto-Set
Max Eingangsspannung 35V (bei Tastkopf 10:1 350V)
Abm. 190 x 100 x 40mm
Gewicht 340g

Auf dem nun gelieferten Gerät steht aber folgendes:

Bandbreite 20MHz
60 MS/s Real Sampling
tatsächliche Abmaße 205 x 100 x 35mm
tatsächliches Gewicht 293g, mit dem gelieferten USB-Kabel sind es dann 
338g (immerhin das stimmt)

Was darf man als Besitzer eines solchen Gerätes nun also glauben?
Weiter geht es heute Abend. Bis dahin vertröste ich die vielleicht doch 
vorhandenen Leser mit einem Bild der Platinenoberseite.

Beste Grüße, André

Autor: alfsch (Gast)
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kannst du erkennen, welcher adc da druff is?

+ interessiert mich zb....

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Ja klar kann ich darüber etwas sagen:

Als ADC kommen zwei ADC1175-50 Bausteine von National Semiconductor zum 
Einsatz. Auch verfügt das Gerät über zwei Speicherbausteine 
IS62LV256L-15T der Firma ISSI.
Der Oszillator ist ebenfalls unkenntlich gemacht worden.

Gruß, André

Autor: Dirk (Gast)
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@André: Interessanter Beitrag! Sowas sieht und liest man immer gerne!

Viele Grüße,

Dirk

Autor: Thorsten (Gast)
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Jetzt mal ganz blöd gefragt, aber das ist ja wohl definitiv nicht 
maschinell bestückt und gelötet, oder?

Grauenvoll...

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Hallo Thorsten,

sieht wohl ganz nach Handarbeit aus. Und selbst für handgelötet ist das 
noch grauenhaft. SMD kann man auch wesentlich sauberer und besser löten. 
Ich werde mich, nach dem Test, mit den Bildern auch an Conrad wenden. 
Qualität ist alles, nur nicht das.

Hallo Dirk,

danke für die Blumen ;) Aber ob man solch ein Ergebnis gerne sieht, das 
wage ich zu bezweifeln ;)

Gruß, André

Autor: Thorsten (Gast)
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André, dürfte ich dich mal bitten, mir die Bezeichnung der beiden ICs zu 
nennen, die auf dem Bild im Anhang markiert sind?

Bin doch mal neugierig denn wenn ich das so sehe, dann überlege ich mir 
doch ernsthaft, ob ich meine 40MHz Flashwandler-ICs von Philips mal 
hernehme, und was in der Richtung baue. Wäre ja mal ein kleiner Einstieg 
:)

Dir schon mal besten Dank!

Autor: Thorsten (Gast)
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> Max. Abtastrate 20MS/s

Hmm, die Wandler können ja eigentlich 50MHz. Ob man da was tunen kann?

Autor: tom (Gast)
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Wieso wundert Ihr euch so, ich hab noch nix von VOLTCRAFT gesehen das 
irgendwie akzeptable Qualität hatte.

Autor: Gast ein anderer (Gast)
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Wirklich interessant (aber auch erschreckend) dein Bericht . Die 
Leistungsdaten vom Speicher und Wandler liegen ja beinahe noch im 
Bereich den hier einige für eigene „DSO“ oder Handyscope  Projekte 
anpeilen (siehe Torsten)  Mich interessiert, was  man mit ca. 7 bit und 
50 MHz AD-Wandler noch halbwegs darstellen kann. Ich hoffe das du noch 
einen entsprechenden Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Gerätes postest 
(vorausgesetzt das Ding funktioniert überhaupt (das kann man sich nach 
Anblick der Bilder ja kaum vorstellen).
Gruß

Autor: Selma (Gast)
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> SMD kann man auch wesentlich sauberer und besser löten.

Definitiv, nur dann wirds teuer. Sauber löten bedeutet wesentlich mehr 
Zeit und das wiederrum bedeutet, dass man dem armen Chinesen ws. 1 Euro 
mehr am Tag zahlen muß.

Aber deine Bilder sind erschreckend, sowas habe ich noch nie gesehen. 
Die Rückseite ist einfach nur unglaublich. Was zum Henker haben die da 
an der USB-Buchse fabriziert?

Der Hammer ist, dass dieses Gerät ja jetzt nicht sooo billig ist.

Nach deinem Beitrag sollte eigentlich jedem klar sein, welche Marke zu 
meiden ist.

Vielleicht hast du ja auch einfach nur versehentlich den Prototyp 
bekommen :)

> Erschrockene Grüße

Dito!

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Hallo Tom,

deinen Beitrag lasse ich mal unkommentiert so im Raum stehen.

Hallo Thorsten,

bei dem oberen gekennzeichneten handelt es sich um einen74HC405D, 
darunter hat nur 41A00V8 und HC04 als Aufschrift, handelt sich also 
möglicherweise ebenfalls um einen 74-Typ, genauer gesagt ein 
HEX-Inverter???
Das die AD-Wandler diese Bandbreite hergeben erklärt, dass es noch 
zweites "größeres" Gerät gibt, mit eben 50MHz Bandbreite, das DSO2100 
für 399,-€.
Der Unterschied zwischen beiden dürfte in der Software des Xlinx liegen.

Und nun zu den ersten Tests.
Unglaublich, aber das Gerät läuft. Angeschlossen an den PC, Software 
installiert und Treiber draufgenuddelt meldet sich die sehr 
übersichtliche Software zum Gerät. Schon hier zeigt sich, dass ein 
echtes DSO doch etwas anderes ist. Eine kleine 3mm LED blinkt lustig mit 
blauem Licht und soll wahrscheinlich das Gerät aufwerten.
Was kann man alles einstellen:

Horizontale Einstellungen:

Hori. Display: Auto - NORM - SINGLE
Time: 10, 20, 50 ns, 0.1, 0.2, 0.5, 1, 2, 5, 10, 20, 50us, 0.1, 0.2, 
0.5, 1, 2, 5, 10, 20, 50ms, 0.1, 0.2, 0.5, 2.5, 5, 10, 30s, 1, 2, 5, 10, 
30min, 1h

Trigger:

Source: CH1, CH2, ALT, EXT
Pre Trig: 0%, 25%, 50%, 75% +-

Darstellung: CH1, CH2, ADD, X-Y
             DC, AC, GND
             50mv, 0.1, 0.2, 0.5, 1, 2, 5V

Zusätzlich verfügt die Software über eine Auto-Setup-Funktion. Die 
Samplingrate bestimmt das Gerät selbst aus den eingestellten Werten, man 
hat aber noch die Möglichkeit die PointSampling-Rate zu verändern.

PointSampling: /1 /2 /5 /10 /20 /50 /100 /200 /500 /1000

Weiterhing gibt es, neben der eigentlichen Aufnahmemöglichkeit, noch 
eine Stop and Hold-Funktion, die Möglichkeit die horizontale Darstellung 
um den Faktor 10 zu vergrößern MAGx10, das Raster ein und ab zu 
schalten, eine Cursor-Funktion, eine Liniensuchfunktion, die Wahl der 
Abtastung (Linear = weicher Übergang, Sampling = Treppenform), Wahl der 
Darstellung (Linie oder Punkte), eine FFT-Darstellung, die Wahl der 
Messtaster 1:1 und 10:1 und natürlich noch die Output Exel 
Report-Funktion.
Ich kann mir nicht helfen, aber als ich zuletzt vor einem echten DSP 
saß, das war noch bei Eupec, da wurde man mit wesentlich mehr 
Einstellungen bombardiert...
Okay, die Messung, oder das, was ich derzeit damit gemessen habe...
Anbei also mal ein Bild zweier PWM mit variierender Pulsweite (Projekt 
3-Farben-LED-Wechsler auf einem Tiny2313), die mit jeweils 15,625kHz 
laufen. Das Rauschen ist schon beeindruckend. Hier bräuchte es noch eine 
Rauschunterdrückungsfunktion??? Kann mir nicht helfen, aber die Linien 
sind mir erstens viel zu dick gewählt, hier wäre eine individuelle 
Einstellmöglichkeit gefragt. Auch eine Farbwahl kann leider nicht 
vorgenommen werden. Man kann nur durch raten feststellen, welcher Kanal 
in welcher Farbe dargestellt wird. Irgendwie gefällt die gesamte 
Präsentation überhaupt nicht und wirkt eher semi-professionell. Hier ist 
deutlicher Nachholbedarf. Jedoch wird nirgends ersichtlich, wo man sich 
gegebenenfalls auftauchende Updates herholen kann. Die Software könnte 
sicherlich noch um einiges ausgebaut und aufgewertet werden. 
Möglicherweise gibt es ja auch Alternativ-Software? Wenn ich es mit dem 
Auftreten von EScope vergleichen soll: 
http://www.pldesignline.com/howto/architectureimpl... 
so hinkt allein schon der Vergleich der Oberflächen. Da die Daten nun 
schon via USB zum Rechner kommen, könnte man mit besserer Software 
sicherlich noch um einiges mehr machen.
Warum die Daten nun ausgerechnet in Excel geladen werden können 
(expliziter Button zum Export) ist mir zweifelhaft. Excel zählt ja nun 
nicht wirklich zu den Profi-Tools, eher wohl Origin. Vielleicht ließe 
sich die Software dahingehend auch noch ausbauen, sodass man einen 
Editor seine Wahl wählen kann.
Wie auch immer, bleibt zu sagen, dass es beeinduckt, dass dieses Gerät 
überhaupt funktioniert, ich hatte meine Zweifel. Ich werde in den 
nächsten Tagen weiter mit diesem Gerät testen... mal schauen, wie man 
den internen Takt eines auf 4MHz laufenden Tiny2313 auf einen Ausgang 
legen kann, damit man ihn mal mit dem Scope darstellen kann.

Fragen sind weiterhin willkommen.

Beste Grüße, André

Autor: alfsch (Gast)
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das rauschen...guck mal das bild von nem tek an...eher noch schlechter.
wenn du natürlich ein 15000eu - gerät vergleichst....is aber unfair :-)

Autor: Thorsten (Gast)
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> das rauschen...guck mal das bild von nem tek an...eher noch
> schlechter.

Definitiv, die kleinen TDS100x sind mindestens genauso schlimm.

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Servus alfsch,

dir dürfte aufgefallen sein, dass ich es nicht am Rauschen fest mache, 
sondern  eher das ganze drum herum ;)

Gruß, André

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Servus,

also den Fall habe ich gestern Nacht der Firma mit dem großen "C" im 
Firmenlogo noch via Mail geschildert. Heute kam dazu jedoch noch kein 
Kommentar oder eine Stellungnahme... ich werde das aber natürlich 
posten, wenn etwas kommen sollte und den Thread diesbezüglich schön 
pflegen.
Wenn man nur mit CPLDs umgehen könnte... es gibt da ein paar sehr 
interessante Seiten im Netz... auch das Forum hat dazu einige Links auf 
Lager, wenn man in der Suche mal das Wort "Scope" eintippt.

Den Tiny2313 konnte ich heute leider noch nicht überreden mal das 
Taktsignal von 4MHz auszuspucken.

Beste Grüße, André

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Tag auch,

heute kam eine Mail von Conrad mit den folgenden Zeilen:

Guten Tag, Herr B***,

vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Ein Software-Update für den gelieferten Artikel ist nicht vorgesehen.

Alternativ können wir Ihnen die höherwertigeren Geräte 121829-82, 
121848-82
oder 121666-82 anbieten.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.conrad.de.

Bei Rückfragen senden Sie bitte den kompletten Vorgang, damit wir Ihre
Anfrage schneller bearbeiten können.

Freundliche Grüße aus Hirschau
...

Ich denke damit ist jeder selbst in der Lage sich ein Bild über das 
Unternehmen "C" seine Produkte und seinem Service zu machen.
An dieser Stelle ist für mich jedoch noch nicht Schluss. Ich erwarte 
einfach eine vernüftige Stellungsnahme, wenn ich denen schon schreibe 
und nicht den Verweis auf ein anderes Produkt. In meinen Augen ist das 
blinde Arroganz und eine Frechheit so auf Kritik zu reagieren.

MFG, André

Autor: Thorsten (Gast)
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Hast du die Bilder mitgeschickt?

> Alternativ können wir Ihnen die höherwertigeren Geräte 121829-82,
> 121848-82 oder 121666-82 anbieten.

Genau diesen Satz habe ich bzw. mein Vater schon im Jahre 1989 gehört. 
Damals ging es um ein CB-Funkgerät welches mechanisch doch sehr übel 
verarbeitet war obwohl es von Stabo war. Man hatte meinem Vater damals 
dann auch ans Herz gelegt, die höherwertige Stabo SH 8000 zu kaufen, die 
fast dreimal so teuer war.



Aber eine Frage hätte ich zu dem DSO-220 bzw. der Software. Ich muß dazu 
sagen, dass ich mit diesen PC-basierenden Teilen keine Erfahrung habe. 
Wie muß man sich das mit der Software vorstellen? Vermittelt die den 
Eindruck einer kontinuierlichen Datenanzeige? Weil ich stelle mir das so 
vor, dass das Scope die 32kB mit Samples füllt und anschließend den 
gesamten Inhalt via USB an den PC sendet da ja die verbauten RAMs keine 
dual-port RAMs sind. Somit könnte ich mir vorstellen, dass die Anzeige 
etwas träge wirkt.

Gruß
Thorsten

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Hallo Thorsten,

mit einem Mitarbeiter der Firma kann man ja nur über das Kontaktformular 
auf deren Homepage aufnehmen, wo ich dann natürlich in aller 
Deutlichkeit den Sachverhalt geschildert habe. Bilder kann man zu dem 
Zeitpunkt jedoch nicht versenden. Da mir heute dann ein Mitarbeiter 
geantwortet habe, hab ich nun eine direkte Adresse an die ich auch 
gleich die Bilder gsendet habe.
Als Kunde erwarte ich einfach eine Stellungnahme und nicht einfach nur 
einen Produktverweis, ohne auch nur ein Wort über meine Kritik zu 
verlieren. Das hat meiner Meinung nach auch einfach etwas mit Achtung 
und Respekt zu tun, auf das einzugehen, was ein anderer zu sagen hat und 
das nicht einfach sang und klanglos unter den Tisch zu kehren.
Und wenn die Mitarbeiter da auch nur einen Funken von elektronischem 
Sachverständnis haben, dann werden sie mir in meinen Punkten zustimmen.

Zu deiner Frage:
Also man hat schon das Gefühl, dass man genau das sieht, was man misst, 
natürlich mit einer kleinen Zeitverzögerung. Habs einfach mal getestete, 
indem ich den Tastkopf gegen eine Signalleitung gehalten und wieder 
weggenommen habe, immer schön im Wechsel. Wie gesagt, es gibt eine 
minimale Zeitverzögerung, aber ich glaube das sind Verzögerungen 
aufgrund der Signalwege.

MFG, André

Autor: Henry9 (Gast)
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Hallo André,

gibt es neue Erkenntnisse über dieses Ding ?

Vorausgesetzt, es funktioniert tatsächlich, was man wegen des 
stümperhaften Zusammenbaus ja nicht unbedingt erwartet werden muss, - 
wäre für mich interressant, ob dieses Gerät im Bereich der 
Leitsungselektronik brauchbar wäre, also zur Darstellung von 
Phasenanschnitt, PWM in Wechselrichtern und Schaltnetzteilen, usw..

Die geringe Größe und Gewicht haben schon was für sich, wenn man sowas 
auf Baustellen mitschleppen muss, statt eines kompletten (Speicher-) 
Oszis, den Laptop brauche ich sowieso.

Oder kennt jemand alternative bessere, aber nicht wesentlich teurere 
Geräte in diesem Bereich ?

Gruß, Henry9

Autor: André B. (cassiopaya8)
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Hallo Henry,

das Gerät funktioniert bisher soweit. Ob es deinen Ansprüchen im 
speziellen Fall genügt musst du selbst entscheiden.
Eine ausführliche Stellungsnahme von Conrad blieb leider aus, lediglich 
der Hinweis kam, dass ich ein Rücktauschrecht hätte und das man prüfen 
würde, es jedoch bisher keine Beanstandungen gab. Und ich glaube immer 
noch nicht, dass die großen Lötklekse wegen des Skin-Effektes auf die 
Platine getropft wurden ;)
Ein Software-Update ist leider nicht vorgesehen, schade meine ich, weil 
gerade hier noch einiges getan werden könnte. Auch die FFT-Funktion 
klappt. Weiterempfehlen würde ich das Gerät aufgrund seiner Qualität 
nicht, dennoch ist es brauchbar.

Beste Grüße, André

Autor: filzi (Gast)
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Hatte mal das selbe Oszi, nur in der Parallelport-Variante. Fand die 
Software dazu eine einzige Katastrophe. Das Teil hat mich pausenlos 
geärgert und wenn man gewohnt ist mit richtigen Oszis zu arbeiten dann 
wird man damit nicht froh.

Autor: Henry9 (Gast)
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Hallo André und filzi,

danke für die Antworten.
Da es keine preislich interressanten Alternativmöglichkeiten gibt, werde 
ich wohl auf dieses Teil zurückgreifen müssen, wenn überhaupt.

Software und Anleitungen dazu sind oft miserabel bis katastrophal, das 
fängt schon mit der Bedienung eines Hady an. Irgendwie kriegen diese 
Heinis das nicht gebacken, die sowas machen. Die meinen immer, wen sie 
es vestehen, müsste es jeder andere auch verstehen, als müsste man 
Gedanken lesen können.

Kaufermutigend ist das nicht gerade, besonders, wenn kein 
Software-Update vorgesehen ist.

Werde die Sache wohl solange wie möglich aufschieben und dabei hoffen, 
dass ich das mal selbst life testen kann.

Viele Grüße, Henry9

Autor: Francesco Na (franceso-)
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Die Rams scheinen 15ns Teile zu sein.
Mich würde interressieren, ob diese Übertaktet sind oder ob die Sw/Hw
bei kleineren Auflösungen (ab)rundet.

Autor: MisterMime (Gast)
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Hallo André und die anderen,

Könntet ihr, da ihr ja ein DSO habt eine Aufzeichnung vom Anstecken der 
Tastatur an den PC für mich machen? (Von CLK und Data, siehe 
Beitrag "AT-Tastatur - PC - µC "einschleifen" -> RS232" )

CLK und Data müssen nicht synchron aufgezeichnet werden(falls ihr keines 
mit 2 Kanälen habt.

Wäre sehr nett von euch.

Danke schonmal im Voraus,

MisterMime

Autor: Henry9 (Gast)
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Wie ist es mit anderen PC- Oszilloskopvorsätzen ?

Der PCS500A (Conrad 120530 oder bei VS- Electronic 
http://www.vs-electronic.com/index.php?CATID=549&S...)
macht einen etwas solideren Eindruck.

Hat jemand Erfahrungen damit ? Oder noch andere Geräte ?

Gruß, Henry9

Autor: H.H. (Gast)
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Oh Gott,Vellemann,Belgien, 0-Service,keine Antworten bei 
Fragen,Vellemann,nie wieder

Autor: Digi-Chris (Gast)
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Hi everybody,
bin inzwischen auch stolzer Besitzer eines DSO-220 und war etwas 
schockiert über diese Beiträge und Hardware-Erkenntnisse. Ich bin über 
diese Seite gestolpert weil die SOftware niocht ordentlich funktioniert. 
Die Kalibrierung der Zeitbasis ist deutlich unterschiedlich bei normaler 
und gedehnter (MAG10) Darstellung - ein 14 µs Puls mnutiert unter MAG10 
zu 8.7 µs (dies gilt auch für den Datenexport nach EXCEL). Übrigens, der 
Puls ist tatsächlich 14 µs - Erfahrungen damit?

Digi-Chris

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Uebliche Sache... da weiss man ja dass man diese Marke niemals nicht 
kaufen wird. Danke fuer den Beitrag. Anderseits koennte man auch sagen: 
Gleich Qualitaet kaufen passiert sowas nicht. Wiederum anderseits ist es 
eine unglaubliche Frechheit, einem sowas anzudrehen. Das sollte 
postwendend zurueckgeschickt werden mit Geld-Zurueckerstattung. Und 
wennse sich weigern gleich nen Anwalt einschalten. Also so geht's ja 
wohl nicht.

Michael

Autor: Chrisi (Gast)
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Der Thread ist ja nun schon älter, aber danke, dass den jemand 
hervorgeholt hat. Ich kann aber nicht glauben, dass die Bilder von André 
Serienstand sind. Nicht mal ein Prototyp sieht so übel aus. Immerhin 
habe ich keine Fädeldrähte gesehen. Wenn das mein Gerät wäre, würde ich 
erst mal alle Lötstellen nachlöten bzw. das Kilo Lötzinn von der Platine 
runternehmen, um ruhig schlafen zu können. Funktionieren tut das Gerät 
ja scheinbar. Vielleicht sieht sich ein Leser ermutigt, auch mal sein 
DSO-220 USB aufzuschrauben?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ja, ich hab gesucht. Konnt ich dann doch nicht unkommentiert lassen... 
ich mein wenn sie wenigstens die Platine nach dem Loeten gesaeubert 
haetten. Also das is ja wirklich unter aller Sau - da haettest mehr 
davon das Ding gleich als Bausatz zu kaufen dann koennte man es 
wenigstens gescheit loeten.

Autor: Winne (Gast)
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do never  stop a running system !
never, never!
;-))))))))

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Winnie... sehr geistreicher Beitrag ;) Ausserdem heisst es "never 
touch...".
Ich hab mein TDS2002B mal aufgeschraubt... wollte es doch mal wissen. 
Ziemlich enttaeuschend hehe ;) Das Gehaeuse is hauptsaechlich mal eines: 
leer. Gibbet nich mehr so viel zu entdecken an moderner Elektronik, 
leider.

Autor: Ed-Man (Gast)
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Moinsen!

Ich nutze hier bei der Arbeit das DSO-220. Der zeigt mir auf dem 
Osko-Bildschrim was vernünftiges an, aber ich kann mir die Daten nicht 
als xl-sheet ausgeben lassen.

Er generiert entweder nur leere Dokumente oder gibt immer eine 
identische Kurve aus. Und zwar wirklich identisch, bis auf den letzten 
Datenpunkt, hab in xl mal zwei Ausgaben voneinander abegzogen und 
überall standen nur noch Nullen. In den Daten rumscrollen kann ich auch 
nicht.

Betriebssystem: Win 2000 Prof. mit Office 2000

Software- oder Treiberupdates werden so weit ich das erkennen kann nicht 
von Voltcraft angeboten.

Kann mir da jemand einen schlauen Tipp geben? (nein, ich werde keine 
Briefbombe bauen...)

Byesen,

Ed

Autor: KRXBRX (Gast)
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Hallo,
habe mir ein DSO-220 gebraucht gekauft.
Auf der Orginal-CD gibt es ein Treiber-Verzeichnis mit 3 Dateien:
DS2201.sys, DSO2202.sys, driver.inf.
Wenn ich das USB-Kabel im Computer (mit XP) einstecke, zeigt der 
Computer
ein neues Gerät. Der Treiber kann aber nicht installiert werden.
Der Gerätemanager zeigt zeigt den Geräte-Identifer:
USB\VID_0547&PID_1006\5&10CD910C&0&2 -> Gerät ist also ein 
VID_0547&PID_1006.
Im Drider.inf gibt es aber nur was für VID_0547&PID_1002 und 
VID_0547&PID_1005
Hat da irgend jemand einen funktionierenden Treiber.
Weder bei Voltcraft noch bei Conrad (= die selbe Firma) gibt es
irgend eine Hilfe oder Support.

Autor: filzlaus (Gast)
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Hatte mal ein DSO-2100. Hier:

http://freenet-homepage.de/kritikus/clicliclic/dso2100.html

hat jemand ein Treiberupdate für XP online gestellt. Bei mir hats 
funktioniert. Vlt. hilfts ja auch bei dir.

Autor: Blue Dun (Gast)
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Hallo KRXBRX,
Ich habe dasselbe Problem! Der Treiber passt nicht zu meinem DSO220.

Ich habe aber ein DSO220 mit PID "1005" - mein Treiber ist leider nur 
für 1002/1004 ...

Kannst Du mir Deinen Treiber vielleicht mal zukommen lassen?

Wäre super!

Kontakt:
z.B. über Skype, Name: CDCFAN
oder auf meine "spam" adresse:
abcdstutzer@evard.ch

Danke schon mal,
CdcFan

Autor: miniHAHN (Gast)
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Hallo,

entdecke hier über eine Suchmaschine diesen interessanten Thread zum 
DSO-2100 von Conrad.
War nun ehrlich gesagt nicht sooo fleißig zu prüfen ob nicht schon 
irgendwo wer diese Info geliefert hat:
m.E. scheint Conrad von "linkinstruments.com" die "discontinued"-Modell 
aufgekauft zu haben?
Hier gibts auch Downloads von eine Software 2.90 und Update 2.95 dazu.
Hab' die aber noch nicht testen können:
http://www.linkinstruments.com/dcpupdate.htm
http://www.linkinstruments.com/doupdate.htm

Wenn ich dazu komme diese Downloads mal zu prüfen, werde ich hier auch 
darüber berichten.

viele Grüsse aus dem Neandertal :)

Autor: Hmm... (Gast)
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Entschuldigung wenn ich hier Leichen ausgrabe, aber hat jemand das Scope 
eventuell unter Linux im Einsatz?

Autor: Der wohl ahnungslose (Gast)
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Hab da was gefunden ... nur wollen die 5$ haben ...
Mal schauen, ob es das File nicht doch noch irgendwo gibt ...

http://www.dll-provider.com/de/search/dso2100%20li...
DOWNLOAD nur nach registrierung möglich - !! KOSTET 5$ !!

Autor: Fritzler (Gast)
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Moinsen,
auch wenn ich hier ne Leiche ausgrabe, aber ich hab da was gefunden:
http://www.produktinfo.conrad.com/
Dort die Bestellnummer (121807) eintippen und dann gibts da Treiber für 
XP und Win7, aber kein x64....

Autor: mui (Gast)
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hier gibt's die aktuellste software direkt vom "hersteller":

http://www.hantek.com.**/english/produce_list.asp?unid=62

mal gucken, ob die besser ist, als die bisherige :-/

PS: ** durch cn ersetzen, forensoftware erkennt link sonst als spam

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