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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Messprinzip Balkenfinder


Autor: Gerd L. (gerd)
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Hallo,

hat jemand Ahnung, auf welchem Messprinzip ein "Balkenfinder" aus dem 
Heimwerkermarkt beruht?

Gruß
Gerd

Autor: HansHans (Gast)
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Hallo,
ich verwende folgendes „Meßprinzip“:
Wo der Balken ist, da ist auch eine Klammer ,
Schraube oder Nagel und die findet man mit
einem Magnet oder wenn es sein muß mit dem
Metallsucher .

Autor: Gerd L. (gerd)
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Hallo HansHans,

ich bezweifle nicht, dass deine Methode funktioniert. Doch ich möchte 
wissen, auf welchem Messprinzip ein Balkenfinder aus dem Baumarkt 
beruht. Ein Metalldetektor beruht auf einem induktiven Messprinzip, doch 
welchen Effekt nutzen die Balkenfinder aus?

Gruß
Gerd

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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knock-on-wood
der klopft möglicherweise mit Ultraschall und registriert das Echo ( 
primitive Ultraschallmessung) ?

Autor: Alf Sch (alfsch)
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...evtl. kapazitiv, bei holz : kapazität > luft

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Eine Kombination mehrerer Verfahren erhöht die Trefferquote. Aber die 
Hersteller lassen sich nicht gern in die Karten sehen, das Prinzip wird 
nirgends erklärt.
http://www.wallscanner.de/de/start/index.htm
sehr hübsch, mit animierter Darstellung, sicher nicht ganz billig.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Na da stehts ja:
"Wie funktioniert der D-tect 100?

Der D-tect 100 arbeitet nach einem
neuartigen, von Bosch entwickelten,
kapazitiven Prinzip mit einem hochfrequenten
elektromagnetischen Feld.
Durch die Frequenz im Gigahertz-Bereich
wird eine hohe Empfindlichkeit erreicht,
so dass sogar leere
Kunststoffrohre oder Hohlräume in
Wänden detektiert werden können.
Beim Überfahren von Einschlüssen mit
unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften
in der Wand ändert sich die
Feldstärke, diese wird in Verbindung mit
der Gerätebewegung ausgewertet und
von einem Mikroprozessor digital aufbereitet.

Hochfrequentes elektromagnetisches
Feld – in welchem Frequenzbereich?
Die Arbeitsfrequenz des Sensors liegt
bei ca. 2,5 GHz, d.h. in ähnlicher Größenordnung
wie Mobiltelefone."

aber die normalen Balkenfinder/-sucher arbeiten eher mit Schall

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Christoph Kessler (db1uq) wrote:
> Aber die Hersteller lassen sich nicht gern in die Karten sehen, das Prinzip wird 
nirgends erklärt.

Nicht ganz richtig: Es gibt mehrere Patente dazu, irgendwo habe ich die 
Patentnummern.

Die einfachen Verfahren mit denen die billigen "Stud-Detector" 
funktionieren, sind einfach:
Im innern befinden sich 3 Elektroden an die einige 10kHz angelegt 
werden. Jetzt wird die Kapazität gemessen und sobald die Kapazität 
zwischen den beiden Kondensatoren unterschiedlich ist, (also sich 
unterschiedliche Materialien unter dem Gerät befinden) dann piepst das.
Ich habe so ein billiges Ding das es bei Reichelt gibt, funktioniert mit 
einiger Übung ganz gut.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Gut das hat mich überzeugt. Ich kannte nur geschäftlich den Bondcheck 
für Flugzeug-Zwischenböden, der arbeitet mit piezoelektrisch erzeugten 
Schallimpulsen, Abbildung des Meßkopfs hier:
http://www.tc.faa.gov/its/worldpac/techrpt/ar02-121.pdf

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