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Forum: Offtopic (die schönste) DSL Verbindung..


Autor: Briegel (Gast)
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Hallo liebe Kollegen,

wegen meines chronisch leeren Kontos möchte ich weg vom Rosa-Riesen "T" 
und konnte Alice mit gut 40 Euro für DSLflat und Telefon und ohne 
Mindestlaufzeit als die gangbarste Alternative ausmachen.

Hat jemand Erfahrung mit dem Anbieter? Wie lang hat es gedauert? Oder 
ist davon sogar abzuraten?

Grüße

Autor: Bernd (Gast)
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Hmm.. also wenn du in einem von Hansenet versorgten Bereich wohnst und 
du einen "echten" Telefonanschluss bekommst, ist Alice völlig in 
Ordnung. Die Variante über dritte (Daten-)Carrier .. (Saphiron-Variante) 
ist zur Zeit noch zu unstabil, als dass ich sie empfehlen könnte :/

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Ist Alice wirklich ein eigener Telefon-Anschluß mit DSL-Zugang?
Bei vielen (1&1, freenet, Kabeldeutschland) braucht man noch den rosa 
Telefonanschluß, um überhaupt an Netz zu kommen.
Dann telefoniert man zwar mit der Telefon-Flatrate, kann den 
Festnetzanschluß aber trotzdem noch (im Notfall, für Vorvorwahlen) 
nutzen.
Arcor, Versanet, kielnet, Hansenet (?) und andere sind Anbieter von 
denen man einen kompletten Anschluß bekommt. Da kommt dann nur ein rosa 
Techniker zwecks Anschluß vorbei...

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Scheint so, als wäre man dann wirklich vom rosa Riesen halbwegs 
unabhängig.

Autor: Diddel Maus (Gast)
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kann ich bestätigen...
funktioniert bei mir seit etwa 5 monaten...

der tarifwechsel innerhalb von alice kostet 10€, dass ärgert mich - wenn 
die mal wieder einen günstigeren tarif rausbringen...
aber nach 2 Monaten habe ich die dann auch wieder drin.

mit der t-kom habe ich jetzt gar nichts mehr zu tun...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Alternativen zur Italienerin*, die einen echten Telephonanschluss zur 
Verfügung stellen, wären versatel und arcor.

Diese Anbieter bieten auch eine echte Telephonflatrate - was 1&1 und 
Konsorten großmundig so nennen, ist nur eine VoIP-Flatrate.

Die Zuverlässigkeit und Störungssicherheit von VoIP ist nicht mit der 
herkömmlicher Telephonie zu vergleichen, sei es nun POTS oder gar ISDN. 
Dessen Leistungsmerkmale wird VoIP in den nächsten Jahren auch nicht 
umsetzen können, da VoIP eine weitestgehend US-amerikanische Entwicklung 
ist, und das ist telephonietechnisch gesehen ein Entwicklungsland. SIP 
ist nicht ansatzweise weit genug, um ISDN inhaltlich Paroli bieten zu 
können.

Sicher; telephonieren kann man über SIP auch. Aber das kann man mit zwei 
Blechbüchsen und 'ner straff gespannten Schnur dazwischen auch.



*) Vanessa Hessler, ein Kinderstar mit wohl gerade mal 18 Jahren

Autor: Jens (Gast)
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> Alternativen zur Italienerin*, die einen echten Telephonanschluss
> zur Verfügung stellen, wären versatel und arcor.

"arcor" ist nicht wirklich eine Alternative.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wo liegen die Probleme? Auf der technischen Seite, beim Kundendienst 
oder beim Angebot? Oder gefallen Dir die in der Werbung verwendeten 
rothaarigen Frauen nicht?

Autor: Danny (Gast)
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Kann über Arcor nichts negatives sagen. Hatte es bis vor 6 Wochen. Bin 
dann aber ins fränkische umgezogen und da ist Arcor leider nicht 
verfügbar. Was ganz gut war bei Arcor, war der Wechsel. Super bequem, 
weil die alles für mich erledigt haben (inkl. Kündigung bei der 
Telekom). Habe jetzt 1&1.

Autor: Jens (Gast)
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> Wo liegen die Probleme?

> Auf der technischen Seite

Eher nicht. Die Technologie ist seit einigen Jahren etabliert, da kann 
man nicht viel falsch machen. Gilt eigentlich für jeden Anbieter.

> beim Kundendienst

Der Kundendienst (bei Arcor) ist faktisch nicht vorhanden. Die Hotline 
lässt sich in einem öffentlich Münzfernsprecher nicht anrufen, da es 
irgend so einen Mehrwertdienst darstellt. Bei Problemen bist du daher 
gezwungen, dein Händie zu benutzen -> hohe Kosten

Generell hast du extrem lange Warteschleifen, die Mitarbeiter/innen sind 
völling inkompetent. Jeder sagt dir etwas anderes.

> oder beim Angebot?

Kann man auch nichts dagegen sagen.

Wie oben schon erwähnt, ist die Technik seit Jahren vorhanden und bei 
der Einrichtung sollte es keine Probleme geben. Die Qualität eines 
Unternehmens zeigt sich dann, wenn Probleme auftauchen. Und da ist Arcor 
eine einzige Katastrophe. Sehr schön kann man das auf 
http://www.dslteam.de/forum nachlesen. Macht keinen Sinn, dass hier alls 
zu erwähnen.

Grundsätzlich gilt, dass ich nie mehr ein Vertrag mit nicht geringen 
monatlichen Verpflichtungen bei einem Unternehmen abschließen werde, 
dass bei Problemen 1 Euro pro Minute für die im Grunde genommen nicht 
vorhandene Abwicklung verlangt.

Ich selbst hatte mal einen Anschluß bei denen bestellt. Nach drei 
Monaten Wartezeit hatte ich dann storniert. Man sagte mir, dass es bei 
der Schaltung zu Verzögerungen aufgrund des schlechten Ausbaus komme. 
Ich wohne in einer großen deutschen Stadt, mein Nachbar auf dem selben 
Stockwerk ist Arcor-Kunde seit einigen Jahren.

Nach der Stornierung ging ich zu T-COM, 10 Tage später war T-NET und 
T-DSL geschaltet. So muß das laufen, und nicht anders. Da bin ich auch 
gerne bereit, 5 Euro mehr im Monat zu bezahlen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Habe mir gerade mal die Vertragsbedingungen (Laufzeiten und 
Kündigungsfristen) der drei Anbieter Arcor, Versatel und Alice 
angesehen.

Und da kommt die kleene Italienerin mit Abstand am besten weg; Vertrag 
ist jederzeit vier Wochen zum Monatsende kündbar. Bei Arcor gibt es eine 
Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr, der Vertrag verlängert sich ohne 
Kündigung auch jeweils um ein ganzes weiteres Jahr.

Versatel hat eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren, die sich ohne 
Kündigung um jeweils ein ganzes Jahr verlängert.


Im Klartext:

Alice

13 Vertragsdauer/Kündigung/Vertragsabwicklung
13.1 Die Laufzeit des Vertrages beginnt mit dem vertraglich vereinbarten 
Termin spätestens jedoch mit dem Tag der Freischaltung des Anschlusses 
bzw. Netzzugangs.
13.2 Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann von 
jeder Vertragspartei mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende 
schriftlich gekündigt werden. Diese Kündigungsfrist gilt auch für die 
gewählten Produktoptionen. Der Kunde kann die Kündigung alternativ auch 
telefonisch unter der aus dem Festenetz kostenfreien 
Service-Telefonnummer 0800 - 411 0 411 aussprechen.


Anmerkung:
Alle Angebote: Keine Mindestvertragslaufzeit, kündbar 4 Wochen zum 
Monatsende.

Arcor

10. Laufzeit und Kündigung des Vertrages über 
Telekommunikationsdienstleistungen
10.1 Jede der Vertragsparteien ist berechtigt, den Vertrag mit einer 
Frist von einem Monat frühestens zum Ablauf einer vereinbarten 
Mindestlaufzeit zu kündigen.
Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Wird der Vertrag nicht 
rechtzeitig zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gekündigt, verlängert 
er sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

Anmerkung:
Produkt "DSL Komplettpaket": Laufzeit mindestens 24 Monate


Versatel

12. Vertragslaufzeit und Kündigung
12.1 Die Mindestvertragslaufzeiten, Vertragsverlängerungen und 
Kündigungsfristen der Vertragsprodukte und der optionalen Zusatzmodule 
(z. B. Sprachmodule, Internet-Module, Service-Pakete) sind der 
Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Eine Kündigung ist für beide Seiten erstmals auf das Ende der jeweiligen 
Mindestvertragslaufzeit des Vertragsproduktes/Zusatzmoduls möglich.
12.2 Bei Buchung optionaler Zusatzmodule (z. B. Sprachmodule, 
Internet-Module, Service-Module) kann der Vertrag über ein 
Vertragsprodukt nicht vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeiten der 
gewählten Zusatzmodule gekündigt werden, auch wenn die Mindestlaufzeit 
des Vertragsprodukt beendet ist.

Anmerkung:
Mindestvertragslaufzeit Flatrater 2000/6000/16000 24 Monate, 
Kündigungsfrist 3 Monate. Sofern nicht gekündigt, Verlängerung um 
jeweils 12 Monate.


Autor: Micro Mann (micromann)
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Auch ganz nett ist (zwar kein DSL aber immerhin) die Base-Flatrate mit 
Handy und Internet-Flat.

Ist dann alles drin für 45 Euros (ohne Hardware)

Internet Flat ohne Volumenbegrenzung
Telefonie ins Festnetz und zu Eplus kostenlos.

Ich finde, wenn mann es im Internet nicht so eilig hat, und auch noch 
ein handy braucht, absolut gangbar.

Zudem kann man das Lappi dann auch mal mit zum Kupmel ohne Internet 
mitnehmen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Übrigens ist Leuten, die ISDN nicht nur zum Telephonieren nutzen wollen, 
von Alice DEUTLICH abzuraten, die nämlich schreiben in ihren AGB, daß 
sie nur Sprach- und Faxverbindungen zulassen, Datenverbindungen egal 
welcher Art aber nicht.

Das relativiert die ansonsten erfreulichen Vertragsbedingungen 
(Kündigungsfrist etc.) doch wieder erheblich.

Wird für mich doch wohl auf Versatel hinauslaufen.

Autor: Geniesser (Gast)
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Wäre es nicht mal an der Zeit sich vom strohlahmen uralten ISDN 
abzunabeln?
(nur mal so gefragt)

Autor: pripri (Gast)
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hab seit ca. 1 Jahr Versatel 6 MegaDSL + Telefonflat, früher schwankte 
mein Tele+Internet zwischen 100 - 150 teuronen, heute zwischen 49 - 51 
Teuro. Bisher keine Probleme mit Erreichbarkeit, Einloggen etc. Hotline 
fast sofort dran, aber bisher eigentlich nur 1 bis 2 mal gebraucht 
(Anfangsschwierigkeiten). Ok, 24 Monate Vertragslaufzeit, aber volle 
Kostenkontrolle, reichlich emaliplatz und 10MB für Internetseite. Ich 
bin damit zufrieden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wäre es nicht mal an der Zeit sich vom strohlahmen uralten ISDN
> abzunabeln?

Je nachdem, wofür man es nutzen will, gibt es keine Alternative. 
Zuverlässige Telephonie mit mehr als einer Rufnummer ist nur mit ISDN 
möglich (VoIP muss noch sehr viel dazulernen), und manche fernzuwartende 
Systeme sind einfach aus Sicherheitsgründen nicht übers Internet, und 
auch nicht via VPN erreichbar.

Da braucht man dann ISDN.

Für Otto Normalverbraucher, der nur ein Telephon hat, ist sowas 
natürlich uninteressant ...

Autor: Dieter Werner (Gast)
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ISDN ist ausserdem noch für Leute interessant, die ausserhalb der 
"vielen Bereiche" wohnen in denen "DSL verfügbar" ist.

Bei einem Bekannten von mir auf dem (nicht ganz) flachen Land mit 9,5 km 
Entfernung zur Vermittlungsstelle geht halt nichts anderes.

Und warum sollte der rosa Riese ein Interesse an DSL in einem Ort mit 
ca. 600 Einwohnern haben, wenn er für den Internetzugang mit Modem bei 
weniger Leistung ein vielfaches an Einnahmen gegenüber DSL hat?

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