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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Medienberater über Actera?


Autor: andreas (Gast)
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Hallo Hallo!
Ich bin seit einiger Zeit als Verkäufer in einem sehr großen Elektronik 
Kaufhaus angestellt und schon seit längerem schwer unzufrieden über 
meinen
Lebenszustand und möchte mich jetzt beruflich unbedingt verändern!
Im Netz bin ich auf www.actera.de gestossen und wüsste gerne, ob hier 
jemand schon mal Bekanntschaft mit denen gemacht hat.
Ich habe mir deren Seite durchgelesen und die sind wohl so eine art 
Agentur, die für Unternehmen Medienberater suchen.
An anderer Stelle habe ich gelesen, dass Mediaberater momentan sogar 
gesucht werden!!??
Hört sich jedenfalls interessant an.
Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet,
viele Grüße, andreas

Autor: W.Kästner (Gast)
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Mädchenberater ist bestimmt interessanter als Medienberater. :-)

Autor: Klaus (Gast)
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Was soll denn ein Mediaberater? KLingt wie Avonberater oder 
Tupperwareverkäufer. Verkaufe lieber vorort Dildos und führe sich bei 
Frauen ab 40 vor. Das ist derzeit der Trend! Allein von den Trinkgeldern 
in Deiner Unterhose kannst Du locker leben.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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"Der Mediaberater - professionelle Beratung und Akquise

Der Mediaberater ist für einen Verlag als freier Handelsvertreter nach 
§84 HGB oder seltener auch als reisender Angestellter tätig.

Seine Aufgaben sind die qualifizierte Beratung bestehender Kunden und 
die Akquisition von Neukunden für die offiziellen Print- und 
Online-Verzeichnisse. Hierunter fallen: GelbeSeiten, DasTelefonbuch, 
DasÖrtliche, elektronische Medien u.a..

Der Mediaberater arbeitet in einem ihm zugeteilten Gebiet. Kunden sind 
kleine, mittlere und große Unternehmen, Institutionen oder Freiberufler, 
die bereits in einem Verzeichnis eingetragen sind oder hierfür in Frage 
kommen.

Der Mediaberater zeichnet sich aus durch unternehmerisches Denken, 
verkäuferisches Gespür sowie erfolgs- und zielorientiertes Arbeiten. Er 
besitzt ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit 
bei freier Zeiteinteilung."


--> Also Anzeigenverkäufer.

Dann scheint das mit der Damenberatung ab 40 tatsächlich noch lukrativer 
zu sein...

Autor: andreas (Gast)
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Moin!

Und danke für die Interessanten Beiträge!

Die Berufsbeschreibung des Mediaberaters  vom "Wegstaben Verbuchsler" 
hört sich so an, wie ich es auch verstanden habe und wie es auch auf 
dieser Actera Seite beschrieben wird.
Ich wollte aber eigentlich Informationen über diese Agentur und nicht 
Euch einen Job verkaufen...
Aber wenn einer von Euch so freundlich wäre, mir die Berufsbeschreibung 
eines Mädchenberaters,  Liebesspielzeugverkäufers oder Damenberaters bei 
Frauen ab 40 mal genauso detailliert zu beschreiben, würde mich mich das 
äusserst interessieren!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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"Ich bin seit einiger Zeit als Verkäufer in einem sehr großen Elektronik
Kaufhaus angestellt und schon seit längerem schwer unzufrieden über
meinen Lebenszustand "

Also Mädchen-Markt oder sowas. (Tschuldigung, deises Wortspiel mußte 
jetzt sein g). Hmmm... Angesteller in einem "großen Kaufhaus" klingt 
ja erstmal nicht so schlimm ... aber wenn man die genauen Umstände nicht 
kennt kann man da sicherlich schlecht drüber urteilen.

"und möchte mich jetzt beruflich unbedingt verändern!"

Ok,die Zeiten sind sicherlich nicht die besten, um sich beruflich auf zu 
neuen Ufern zu machen. ABer manchmal wächst man ja auch an seinen 
Aufgaben.


Pflücken wir doch mal die Stellenbeschreibung und dein Posting etwas 
auseinander:

"[ ... ]  Ich habe mir deren Seite durchgelesen und die sind wohl so 
eine art Agentur, die für Unternehmen Medienberater suchen.

"Agentur, welche für Unternehmen Medianberater suchen". Die beschäftigen 
also selbst keine Medienberater, sondern führen irgendwelchen 
Drückerkolonnen in irgendwelchen kleinen Adresserlagen frisches 
Menschenmaterial zu. Und nehmen dann vermutlich für diese 
Zuhälterdienste vom zukünftigen Medienberater auch noch eine 
Vermittlungsprovision (womit macht denn die Agentur wohl sonst ihr 
Geld????)

--> "Der Mediaberater ist für einen Verlag als freier Handelsvertreter 
nach
§84 HGB oder seltener auch als reisender Angestellter tätig."

naja, das bedeutet also
- 500 EUR Grundgehalt, der Rest wird über Provisionen für geschaltete 
Anzeigen erwirtschaftet
- berufliche Selbstständigkeit = Freiberufler-Status (keine gesetzliche 
Krankenkasse, Streitereien mit dem Finanzamt über deine 1000 
Futzels-Rechnungen die du als "freier Handelsvertreter" einreichst.
- Auto selbst finanziert und 40.000 Km Fahrtstrecke im Jahr, um von 
Pontius nach Pilats zu fahren "in einem ihm zugeteilten Gebiet", um 
.....
"kleine, mittlere und große Unternehmen, Institutionen oder 
Freiberufler,
die bereits in einem Verzeichnis eingetragen sind oder hierfür in Frage
kommen." ..... ein Ohr abzukauen, wie toll es doch ist, genau im 
XY-Magazin eine tolle Anzeige zu schalten oder im xyz-Adressverzeichniss 
aufgenommen zu werden.

"Der Mediaberater zeichnet sich aus durch unternehmerisches Denken,
verkäuferisches Gespür sowie erfolgs- und zielorientiertes Arbeiten."

Also wo keine Kohle bei einem "kleinen oder mittleren Unterehmen" zu 
holen ist, ruck zuck wieder zur Türe raus, um den nächsten ein Ohr 
abzukauen. 100 Kundenbesuche pro Tag.

"Er besitzt ein hohes Maß an Selbstständigkeit und 
Eigenverantwortlichkeit"

Sind das deine perönlichen Stärken????

"bei freier Zeiteinteilung."

--> Also hauptsächlich 18:00-23:00, denn tagsüber muß der gewöhnliche 
Kleinunternehmer arbeiten. Leider ist er abends etwas indisponiert, und 
ziemlich ausgelutscht, um den Ausschweifungen des Medienberaters noch 
irgendwie zu folgen.

An anderer Stelle habe ich gelesen, dass Mediaberater momentan sogar
gesucht werden!!??

ja, sicherlich genau so dringend wie russische Prostituierte momentan 
gesucht werden. Nichts gegen russische Prostituierte oder Prostitution 
im allgemeinen. Es wird immer frisches Menschenmaterial benötigt, in 
jeder Branche (Abonnenten-Werber, Anzeigenverkäufer etc). Auch in der 
Branche des Anzeigenverkäufers. Das ist aber in meinen Augen nichts 
seriöses.

Sieh es mal so rum: Was glaubst du wohl, müßte ein ach so toller 
Anzeigenverkäufer einem "kleine, mittleren [..] Unternehmen, 
Institutionen oder Freiberufler, " für eine Frikadelle an die Backe 
labern, damit der in irgendeinem sch**** Adressverzeichniss eine Anzeige 
schaltet? Die kleinen Krauterbuden haben eh nix an Marge, die weden 
nicht auch noch hunderte von EUR in irgendwelche komische 
Adressverzeichnisse investieren.

Solche Vertreter würde ich persönlich ziemlich schnell der Türe 
verweisen, die wären mir genauso willkommen wie die Leute von der GEZ 
oder von irgend eiener kirchlichen Sekte.


---

So das war meine ganz persönliche Meinung (und ein bischen "Erfahrung" 
aus dem Bekanntenkreis). Sicherlich haben ander Menschen eine andere 
Einstellung und andere Meinungen zum Thema


Autor: andreas (Gast)
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Puh, nicht schlecht. Jetzt weiß ich, was es heißt Dich herauszufordern!

Also, das Mädchen-Markt Wortspiel ist so schon mal in Ordnung.

Das es sich in diesem Fall bei diesen Actera Leuten um eine Art
Drückerkolonnen Vermittlung handelt, kann ich mir garnicht vorstellen, 
aber vielleicht bin ich zu naiv dafür.
Dass es kein Zuckerschleck-Job ist, Betriebe zu finden, die mehr als nur 
einen Grundeintrag in ein Branchenbuch zu schalten, habe ich mir 
allerdings schon gedacht.
Als Selbstständiger ist man doch von vorn herein dazu verdonnert mehr 
als ein Angestellter zu arbeiten, dafür aber eben Freiberuflich.
Mit eigenen Versicherungen und einem eigenen Fahrzeug, samt vieler 
gefahrener KM muß man bestimmt auch rechnen, da hast Du recht.

Manchmal frage ich mich, ob ich die Angelegenheit noch ernst nehme, wenn 
ich zB Deinen Vergleich zu russischen Prostituierten lese, ich habe 
herzlich gelacht, obwohl ich alleine war!

Zu dem Aufwand, Unternehmen eine Anzeige an die Backe zu labern, ist mir 
aufgefallen, dass es, im Gegensatz zu den Branchenbüchern von 1990 
unglaublich viele Werbeeinträge gibt, da scheint doch schon Bedarf zu 
sein!?

Ich werde mich an anderen Job Foren noch ausgiebig informieren und danke 
Dir ganz ehrlich für Deine persönliche Meinung!
Ich hoffe, dass Du als Schreiberling Dein Talent wirksam einsetzt und 
Dich nicht niederen Dingen widmen musst. Obwohl es mich irritiert, dass 
Du Dir soviel Zeit nehmen kannst, Dich so über meine Anfrage 
auszulassen...
soweit erstmal

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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Hallo Andreas,

danke für das "Schreiberling" Kompliment. Doch, ich mache noch was 
anderes (in der IT-Branche) außer kurz vor Mitternacht irgendwelche 
Kommentare in irgendwelchen Foren zu verfassen.

Das war halt nur meine gewohnte "Runde" durch meine diversen 
Lieblings-Boards, kurz bevor ich zu Bett gehe

Gruß Martin

Autor: Dieter (Gast)
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Hiho!
Da ist ja eine rege Diskussion am Gange, die mich angespont hat.
Ich selbst bin in der Branche tätig und habe mir ausserdem diese Actera 
Agentur mal angesehen und gebe hier meinen Senf mal dazu:
Den Job des Medienberaters in das Abseits von Drückerkolonnen zu
drängen ist ein verbreitetes Vorurteil, der Vergleich mit russischen 
Prostituierten und ständig gesuchten Nachschub an "Menschenmaterial"
absurd, aber natürlich nicht ohne Komik.
Ich selbst habe keine Agentur in Anspruch genommen, aber auf deren Seite 
wird darauf hingewiesen, dass eine Vermittlungsprovision von Verlagen 
genommen wird , die nicht zu Lasten des Bewerbers und zukünftigen 
Mediaberaters geht. Für Personen, die sich für eine Arbeit als 
Mediaberater interessieren, fallen im gesamten Bewerbungsprozess - von 
der Einsendung der persönlichen Unterlagen bis zum Einstieg in die 
Tätigkeit - keine Kosten an. (das habe ich mal zitiert um der Frage des 
Wegstabenverbuchslers "womit macht denn die Agentur wohl sonst ihr
Geld????" zu begegnen)
Manchmal ist es also auch ganz interessant sich zu informieren und nicht 
einfach zu vermuten und dies anderen als Wissen zu verkaufen!
Zumal Andreas ja gezielt nach Informationen über diese Agentur gebeten 
hat,
wobei es ihm natürlich selbst überlassen ist, einfach zu glauben oder 
selbst zu lesen,bzw Erfahrungen zu sammeln.
Meinen Job als "erste Sahne" zu verkaufen liegt mir fern, doch ist es 
eine
tatsächliche Selbstständigkeit, in der ich mich befinde.
Ich werde natürlich Leistungsbezogen bezahlt, wobei ich einen festen 
Stamm an Altkunden betreue, die mir ein Basisgehalt sichern.
Hierzu sei einfach mal der Verweis von Andreas zu den  vermehrten 
Werbeeinträgen in Branchenbüchern im Gegensatz zu 1990 bestätigt.
Ich bin tatsächlich sehr viel unterwegs, jedoch ist es nicht richtig, 
dass ich von 18 bis 23 Uhr meinen Job mache, sondern natürlich schon 
vormittags meine Kunden aufsuche.
Gelegentlich werde ich natürlich wirklich der Türe verwiesen, meist 
jedoch freundlich, da es in unserem Land zum Glück jedem selbst 
überlassen ist, wie und was er Werbetechnisch zu tun gedenkt.

So das war meine ganz persönliche "Erfahrung" und nicht das, was ich
aus dem Bekanntenkreis erfuhr.
Dieter

Autor: Blaubär (Gast)
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Sind das etwa Klinkenputzer... höhhöhöhö

Autor: andreas (Gast)
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Danke Gast Dieter, für mal Deine persönliche "Erfahrung" der anderen 
Seite!
Diese Schilderun war interessant und gibt mal eine wage Vorstellung von 
dem Job ab.
Ich denke aber, dass ich mich weiter in anderen Jobforen nach Actera 
erkundige, wie rege das hier auch sein mag. Vielleicht weiss ich ja in 
einem Jahr mehr, dass ich mich dann zurückmelde.
Wünscht mir Erfolg für das Kommende Jahr, ich wünsche es Euch auch!

Autor: Herbert (Gast)
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Dieser Beitrag hier klingt mir etwas zu sehr nach SPAM bzw. macht den 
Eindruck, als ob er gefälscht wäre.. mal abgesehen von dem 
qualifizierten Beitrag von Wegstaben Verbuchsler...
Im Übrigen habe ich gelesen, dass dieser Beruf ABSOLUT ÜBERLAUFEN 
ist!!!!
Lasst euch bloß nicht auf den Arm nehmen, ist doch alles 
Bauernfängerei...

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