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Forum: Offtopic Alarmanlage für's Haus


Autor: Christoph H. (berton)
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Hallo zusammen.
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.
Ich suche ne Alarmanlage für unser Haus.
Sollte nach Möglichkeit Glasbruch-, Bewegungs- & Türkontaktmelde 
besitzen und so gesteuert werden können, dass die Bewegungsmelder 
ausgeschaltet werden können, falls wir uns im Haus aufhalten.
Bitte nicht so ein Baumarktkram! Soll schon was ordentliches sein.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Gelbe Seiten -> Haustechnik, Sicherheitstechnik

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Sollte nach Möglichkeit Glasbruch-, Bewegungs- & Türkontaktmelde
> besitzen und so gesteuert werden können, dass die Bewegungsmelder
> ausgeschaltet werden können, falls wir uns im Haus aufhalten.

Sowas ist nix Herstellerspezifisches. Kann das denn nicht jede Anlage ?


> Bitte nicht so ein Baumarktkram! Soll schon was ordentliches sein.

Was genau stört dich daran bzw. was vermisst du? "Ordentlich" oder 
"unordentlich" ist bei solch einer Anlage eigentlich eher die Planung 
und Umsetzung, weniger die Zentrale oder die reine Sensorik. Selbst 
scheinbare "Super-Toll-Funktionen" wie eine Benachrichtigung per SMS 
etc. gibt es manchmal für kleines Geld nachträglich.

Ein (passiver) Glasbruchmelder ist ein Glasbruchmelder und bleibt auch 
ein Glasbruchmelder. Der wird an die Scheibe an der passende Stelle 
dranmontiert, und gibt als Öffner oder Schlieserkontakt entsprechend 
Alarm. Wenn das Glas nicht bricht (Sicherheitsglas) oder an der falschen 
Stelle montiert ist dann alarmiert der halt nicht. Neben dem Bruchmelder 
sollte also auch noch ein Kontaktschalter montiert sein, der feststellt 
ob das Fenster auf Kipp ist. Wenn der Kontaktschalter schlecht montiert 
ist, nützt die beste Alarmanlage nix.

Wenn für die Leitungsführung zwischen den einzelnen Kontakten nur 
schäbiger ungeschirmter Klingeldraht genommen wird, kann man das 
ebenfalls kaum der Anlage anlasten, obwohl dann schnell auf schlechte 
Sensoren geschlossen wird.

Versuch mal für dich selber zu identifizieren, welche 
"Überwachungsobjekte" (Türen, Fenster, Räume, etc) du wie überwachen 
kannst oder willst, und welche Leistungsmerkmale du benötigst oder gerne 
hättest.


Autor: Christoph H. (berton)
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Okey, danke wegstabenverbuchsler.
Die Anlage soll auf jeden Fall einfach zu bedienen sein (wegen Eltern) 
und möglichst auch noch gut erweiterbar, weil es gut vorstellbar ist, 
dass wir in ~2 Jahren umziehen.
Da stellt sich natürlich auch die Frage, ob Funk oder Kabel.
Wobei sicherlich fragelich ist, wie sicher diese Funksysteme z.B gegen 
Überlagerung von Handsprechfunkgeräten sind.
Es müssen 3 Türen und ca 6 Fenster überwacht werden. Ebenso 
Bewegungsmelder auf 2 Etwagen.
Im Alarmfall sollte natürlich eine Sirene losgehen und wenn möglich 
jemand von uns angerufen werden.
Gibt es irgendwelche Firmen, die ihr empfehlen könnt?

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Ich suche ne Alarmanlage für unser Haus.

Das Geld kannst Du Dir sparen. Interessiert keine Sau, ob Dein Haus hupt 
und blinkt.

Mach doch mal den Test: Bau eine Alarmanlage in Dein Auto, parke es 
möglichst nahe an eine gut besuchte Fußgängerzone und dann verdrückst Du 
Dich und löst den Alarm aus.

Du wirst sehen, nicht einer bleibt stehen und schaut das Auto an.


Eigene Erfahrungen und Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis ergeben:

Es gibt zwei Arten von Einbrechern:

a.) Idioten die aus Dummheit oder Langeweile oder sonst unplanmäßig
    irgendwo mal einbrechen.

b.) Proffesionelle Einbrecher mit Plan, Verstand und Können.

Gegen Klientel a. hilft am besten ein Hund! Aber kein Dackel sondern ein 
richtiger Hund. Alle Fälle in meiner Bekanntschaft (z.B. Gewerbegebäude 
in Gewerbegebiete) haben nur mit einem Hund Ruhe bekommen. Alarmanlagen 
haben gar nix genützt. Vor einem Hund haben diese Penner noch am 
meistens Angst. Der Hund muss sich natürlich im und/oder um das Objekt 
frei bewegen können.

Gegen Klientel b. hilf gar nix. Wenn die irgendwo reinwollen, gehen sie 
rein, egal welche Schlösser, egal welche Alarmanlage. Ein Hund stört die 
auch nicht. Der ist hinterher eben einfach tot.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Naja, ganz für Nöppes ist es nicht mit der Alarmanlage. Die 
"Idioten-Einbrecher" lassen sich möglicherweise mit einer Hupe schon 
abschrecken.

INSBESONDERE dann, wenn das nicht nur anonym hupt, sondern z.B. die 
Nachbarn explizit darüber informiert werden, daß das Haus gesichert ist, 
und sie bei Alarm doch vorsorglich nachsehen oder an geeigneter Stelle 
anrufen sollen.

Darüber hinaus: "Gelegenheit macht Diebe". Angekippte Fenster und 
unabgeschlossene Kellertüren/Gartentüren/Gartenhäuschen laden zur 
Besichtigung von unerwünschten Personen natürlich ein. Sowas sollte man 
schließen.

Übrigens braucht man nicht immer "komplizierte" Alarmanlagen montieren. 
Im Haus meiner Eltern habe ich einen einfachen Taster in das Schloss 
der Kellertür montiert, und eine LED im Wohnungsflur an gut sichtbarer 
Stelle befestigt. Das hat schon häufiger mal geholfen, daran zu 
erinnern, daß die Kellertüre noch aufsteht (diese ist der "neuralgische" 
Punkt im Haus.

Materialaufwand: Mikro-Schalter, LED, Strippen, Stecker-Netzteil. 
Materialaufwand keine 5 EUR. Für die 1,50 Meter im Flur habe ich dünne 
Kupferlitze verwendet, welche in der Zimmerecke unter die Tapete geklebt 
wurde. Da trägt nix auf, nur an der Wand ist ne rote Warze die 
gelegentlich leuchtet.

Autor: Christoph H. (berton)
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Nun ja. Es wurde halt schon bei uns eingebrochen. Aus Fehlern lernt man. 
Alles realtiv professionell. Der Einbruch hat sich gelohnt. Die 
Alarmanlage soll uns natürlich informieren, wenn wir nicht zuhause sind 
und auch etwas Krach machen. Nachbarschaft ist gut und die würden auf 
jeden Fall mal kurz nachsehen was da los ist. Zumal es eine 
Doppelhaushälfte ist.
Primär soll die Anlage aber dazu dienen, dass wir uns sicher fühlen. 
Wenn wir schlafen und die Anlage alarm gibt, wir wohl schon einer von 
uns wach werden.
Fenster bzw irgendwelche Türen werden eher selten aufgelassen, aber die 
Idee mit dem Mikroschalter ist wirklich gut.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Es soll auch wirken, dem potentiellen Einbrecher eine laufende 
Alarmanlage vorzugaukeln. Insbesondere dann, wenn man gut sichtbar 
Kameraatrappen oder Laserlichtschranken anbaut, die verwendete 
Tür+Fenster+Sensorik aber nicht zu erkennen ist. Hier vermutet der 
Ganove Eigenbauanlagen, die unberechenbar arbeiten und läßt die Finger 
davon. Ich denke nicht, daß Einbrecher so bescheuert sind und eine 
(womöglich) scharfe Alarmanlage einfach ignorieren. In einer Gartenlaube 
von einem Freund hat ein blinkendes und gut sichtbares Steckernetzteil 
nach einer Einbruchsserie für Ruhe gesorgt.

Autor: Axel (Gast)
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"b.) Proffesionelle Einbrecher mit Plan, Verstand und Können."

Die suchen sich eher die Gebäude aus, wo am wenigsten Risiko/Aufwand 
vermutet wird. Solange es genügend Häuser ohne Alarmanlage gibt, nehmen 
die lieber solche.

"Wenn wir schlafen und die Anlage alarm gibt, wir wohl schon einer von
uns wach werden."

Ehrlich gesagt, wäre es mir dann wahrscheinlich am liebsten, wenn ich 
gar nichts mitbekomme.

Auf eine Konfrontation mit einem Einbrecher lege ich keinen Wert.

Von daher sind vernünftige Schlösser/Türen/Fenster die erste Wahl. Und 
gute Beleuchtung. Welcher Einbrecher arbeitet schon gerne bei Flutlicht 
?

Gruss
Axel

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Nachbarschaft ist gut und die würden auf
> jeden Fall mal kurz nachsehen was da los ist.

Was sollen die machen? Den Einbrecher verscheuchen oder festhalten?
Egal was: Viel zu gefährlich.


 [Kameraatrappen]

> Hier vermutet der Ganove Eigenbauanlagen, die unberechenbar
> arbeiten und läßt die Finger davon.

Fehler Nummer 1: Andere zu unterschätzen. Jemand der einbricht, sieht 
sofort, ob es eine echte Kammera oder eine Atrappe ist. Völlig 
wirkungslos. Kannst Du Dir von jedem Polizisten und Fachmann anhöhren.


> Darüber hinaus: "Gelegenheit macht Diebe". Angekippte Fenster und
> unabgeschlossene Kellertüren/Gartentüren/Gartenhäuschen laden zur
> Besichtigung von unerwünschten Personen natürlich ein.

Das stimmt 100%.


Vor einigen Jahren, war ich im Kundendienst tätig und habe den Schlüssel 
für ein Haus (Luxus-Ferienwohnung) eines Kunden bekommen um dort etwas 
zu erledigen. Was der Kunde vergessen hat, war die Alarmanlage mit 
stiller Alamierung der Polizei auszuschalten.
Es hat allerdings fast 20 Minuten gedauert, bis die Beamten da waren und 
mich gefragt haben, wer ich bin, was ich hier mache etc.

Fazit: Selbst eine Alarmanlage mit stiller Alamierung der Polizei bietet 
dem Einbrecher ein genügen großes Zeitfenster um das mitzunehmen, was er 
will. Die brauchen ja nicht lange. Das geht Ruck-Zuck.


Autor: einer (Gast)
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Funk-Alarmanlagen kann man mit billigen PMR dualband Geräten aufspüren,
und Stillegen !!!
Viele Alarmanlagen sind ungeschützt:
220V auf den Sensoranschluß und Tschüß Alarmanlage.
Da die Alarme sowieso 90-xxx Sec verzögerung haben, sind die relativ
einfach zu überbrücken.
Wenn die Alarmanlage zugänglich ist, innerhalb der Totzeit, dann ist sie
sowieso Nutzlos.
Strohmausfall, sowie Signalhupen (Bauschaum) sind speziell im Urlaub
Schwachstellen der Alarmanlage, die gerne ausgenutzt werden.
Die Telefonleitungen sind eigentlich von außen zugänglich, also ev.
auch Händy zus. zur Telefonbenachrichtigung.

Autor: e^x Man (Gast)
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@Unbekannter:
Warum ist es für die Nachbarn zu gefährlich, nachzusehen? Die Einbrecher 
sind unbewaffnet, und die wollen ja nur stehlen, und keinen umbringen.
Ich habe als Nachbarn einige ältere Leute, und habe denen gesagt, dass 
sie mich immer anrufen können, wenn sie den Verdacht haben, dass ein 
Einbrecher da ist. Das ist auch schon öfters vorgekommen, dass ich dann 
mit einer hellen Taschenlampe los bin. Einmal haben die wirklich gerade 
eine Wohnung ausgeräumt und sind dann getürmt, und 3 mal war falscher 
Alarm.
Die Gauner hauen schon ab, wenn sie etwas verdächtiges hören, so ein 
Einbruch ist für die der totale Streß (hat die Polizei gesagt). Geh 
einfach hin und klingele an der Tür, oder leuchte in der Gegend herum, 
und die ziehen ab!

Autor: Axel (Gast)
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"Was sollen die machen? Den Einbrecher verscheuchen oder festhalten?"

Polizei anrufen ?

Gruss
Axel

Autor: Stevko (Gast)
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Hallo Christoph,

ich bin zwar kein Alarmanlagenmonteur, habe jedoch schon 3-Stück 
installiert die heute noch funktionieren und schon mehrmals "getestet" 
wurden.

welche Zentrale?

Nach meiner Erfahrung muß sie folgendes können/besitzen:
  *separater Anschluß um Anlage scharf zu schalten
  *Telefonwählteil mit 4 speicherbaren Nummern
  *2 Sprachmeldungen (Alarm/Störung)
  *Auswahl von verschiedenen Alarmmodis (stiller Alarm/Telefon/...)
  *Selektion von Alarmschleifen
  *Anzeige auf welcher Schleife der Alarm ausgelöst wurde
  *Ausfilterung von Störimpulsen
  *Bedienteil für Code und Menü
  *....

Je größer die Funktionalität der Anlage, um so leichter lassen sich 
Planungsfehler ausbügeln.

Kabel/Funk?
Also Funk(866Mhz) ist nicht mein Freund, wegen der Funkwellen und der 
Störbarkeit.
Geschichte eines Wachmanns:
Die Diebe hatten immer wieder die Frequenz gestört und die Anlage löste 
widerrum Alarm aus. Nach mehreren Fehlalarmen haben die Besitzer am 
Wochenende die Anlage entnervt abgestellt und die Diebe schlugen zu.
Ob es möglich ist die Anlage von außen so zu manipulieren weiß ich 
nicht, aber denkbar wäre es.

Sensoren:
Solange sie potentialfrei schalten kann man fast alles 
zusammenschließen.
Logischerweise werden mehrere Schleifen aufgebaut. z.B. eine Schleife 
für Keller, eine für Erdgeschoß usw. Da weis man wo der Dieb sich 
aufhält.
Die Auswahl der Sensoren ist groß und muß vor Ort geklärt werden. 
Bewegungsmelder sind bei einer Katze bestimmt keine gute Wahl.

Es gibt noch so viele Punkte aber für etwas gescheites mußt Du mit 
Sensoren und ohne Arbeitsleistung ca. 500,-Euro als Einstiegsgebot 
rechnen.

Mal was zum Lesen und kein schlechtes Ding:

http://www1.conrad.de/conrad/layout2/detail.fh?fh_...

oder googeln nach

  EG 5000 (ist ein älteres Modell -> ebay)
  Conrad -> 6-ZONEN-ALARMANLAGE-KOMPLETTSET


Gruß
  Stevko


Autor: Bewunderer (Gast)
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Jede Dienststelle der Kriminalpolizei bietet auf Nachfrage KOSTENLOSE 
Beratung und sogar einen Besuch vor Ort zu Gefährdungsbeurteilung an.

Autor: HPV (Gast)
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Hi,

ich stimme mit dem Unbekannten überein, so eine Anlage
manipulationssicher aufzubauen ist alles andere als
leicht. Es gibt zwar Möglichkeiten, selbst Profis das
Leben so schwer zu machen, dass sie vermutlich keine
Lust mehr haben, aber das lässt sich meist weder mit
den Design-Wünschen der Kunden noch mit ihren finanziellen
Möglichkeiten in Einklang bringen.
Das Einfachste wäre daher eine günstige Alarmzentrale von
Reichelt (AZ 5000 oder so), an die man empfindliche
Bewegungsmelder anbringt. Da hast Du "nur" das Problem
der Verkabelung (Frauen haben es nicht so gern, wenn man
50 Meter graue Kabel mit Heißkleber durch die Wohnung
zieht) und gelegentlicher Fehlalarme. Es bietet Dir aber
genug Schutz gegen "gewöhnliche" Einbrecher. Wer es jedoch
mit Planung auf Dein Objekt abgesehen hat, den wirst Du nur
mit unverhältnismäßig viel Aufwand und unsummen von Geld
davon abhalten können, bei Dir einzusteigen.

Ist das Objekt z.B. sehr abgelegen, ist eine umgehende
Benachrichtigung pflicht. Allerdings bringt das auch nur
etwas, wenn der Einbrecher ebenfalls informiert wird, dass
eine Benachrichtigung stattgefunden hat und er somit damit
rechen muss, dass nach einer gewissen Zeit jemand das
Objekt überprüft. Jenachdem was er sucht, interessiert es
ihn aber nicht mal. Wenn Du einen soliden Safe hast und der
Einbrecher auf dessen Inhalt scharf ist, wird es ihn
vermutlich interessieren, weil es abhängig vom Safetyp
eine gewisse Zeit braucht, um ihn zu öffnen. Wenn er
lediglich Schmuck und Bargeld sucht, nimmt er dich vieleicht
trotz Alarmanlage und Telefon-/SMS-Benachrichtigung aus. Die
Profis  brauchen keine 5 Minuten, um Dein Haus zu filzen
und mit erschreckender Präzision in wenigen Sekunden all
die Verstecke zu finden, die Du Dir über viele Stunden so
mühsam ausgedacht hast. Und die 5 Minuten beziehen sich
auf Nachts, wenn es im Haus ruhig ist und die Hausherren
ein Stockwerk weiter oben schlafen - so viel Nerven muss
man als Einbrecher erstmal haben! Viele Einbrecher sitzen
die Stunden vor dem Einbruch im Garten der Opfer und
beobachten sie. Also bring schon mal elektrische Rolläden an,
die bei Dämmerung automatisch herunterfahren und somit ein
Ausspähen bzw. eine Kontrolle, ob im Haus noch Licht an
ist und sich jemand bewegt, verhindern. Am Ende sitzt Du in
einer Festung, in der es keinen Spaß mehr macht zu Leben.
War da bei Tool Time nicht mal so eine Folge, in der Tim so
eine High-Tech-Anlage installiert hat und genau das zum Ausdruck
gebracht werden sollte? =)

HPV.

Autor: Christoph H. (berton)
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Wow! Das war jetzt erstmal ne Menge zu lesen. Danke an alle, die 
geholfen haben!
Wir hatten inzwischen auch 4 Sicherheitsfirmen da.
Eine davon möchte die Türen und Fenster so sicher machen, dass es kaum 
möglich sein soll die aufzuhebeln. WK3 oder so nennt sich das. Irgendwas 
mit Pilzköpfen an den Fenstern ... Beschläge tauschen usw...
Der Typ will eine Alarmanlage von Aubi einbauen 
(http://www.siegenia-aubi.com/produkte/gebaeudetech...)
Kennt einer die Dinger? Auf Bewegungsmelder wurde wegen häufiger 
Fehlalarmierung absichtlich verzichtet, aber irgendwie traue ich der 
Zentrale nicht so ganz. Da scheint es nur ein An/Aus-Schalter zu geben. 
Also ohne PIN oder ähnliches.
Alles sehr kompliziert und jeder "Sicherheitsfachmann erzählt was 
anderes :(

Die Nachbarn sollen ja nur mal nachsehen, ob irgendwas aufgebrochen ist. 
Wenn ja, natürlich die Polizei rufen. Habe wenig Bock drauf, deren 
Beerdigung zu zahlen g.

Autor: Christoph H. (berton)
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okey, habe da nochmal ne Frage.
Kenn jemand Anlagen, bei denen es möglich ist, das Fenster z.B. im 
Sommer zu kippen und im Falle eines Aufbruchs trozdem alarmiert?
Die Tür/Fensteröffnungsmelder haben ja irgendwie das Problem, dass sie 
nicht mehr Funktionieren, sobald das Fenster auf ist. Läßt sich die 
Anlage dann überhaupt noch scharf schalten?

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Interessantes Thema. Nur mal als theoretischer Beitrag (nicht für 
Häuser):

Im Flur hängt ein FotoApparat / FotoHandy mit Bewegungsmelder. Wenn man 
die Wohnungstür öffnet, muß man innerhalb einer kurzen Zeit einen 
(verdeckten, nur den Eingeweihten bekannten) Knopf drücken. Wenn nicht, 
schießt das Ding ein Foto und versendet es per MMS. Wenn man es 
verpennt, kann man sich also selbst angucken.

Wenn ich also als Dieb "geblitzt" wurde und meine schwarze Maske nicht 
aufhabe, hab ich dann noch die Nerven, auszuräumen? :-) Um noch eins 
draufzusetzen: Ein Sprachmodul sagt: "Ihr Foto wurde versendet. Sabotage 
ist somit zwecklos. Sie werden nicht angezeigt, wenn Sie einfach wieder 
gehen.."

ich weiß, klingt naiv, aber die Idee gefällt mir irgendwie..

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Und, was nützt ein Foto eines, sagen wir mal, weißrussischen 
Spezialisten im Wohnungsleeren?

Das dürfte dem sowas von scheissegal sein, ob er bei seiner produktiven 
Tätigkeit geknipst wird (und außerdem wird er die Ansage nicht 
verstehen).

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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ja, stimmt - deswegen der Hinweis auf "theoretisch" ..

Wohnungstür mechanisch gut sichern ist schon wichtig. Daß bei mir einer 
'ne 4m Leiter anlegt, um an die Fenster zu kommen (1. OG Altbau, von 
überall gut einzusehen), halte ich schon für unwahrscheinlich :-)

Autor: Axel (Gast)
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"Und, was nützt ein Foto eines, sagen wir mal, weißrussischen
Spezialisten im Wohnungsleeren?

Das dürfte dem sowas von scheissegal sein, ob er bei seiner produktiven
Tätigkeit geknipst wird (und außerdem wird er die Ansage nicht
verstehen)."

Er weiss aber nicht, ob und wann jemand kommt.

Und das könnte ihn schon nervös machen.

Davon abgesehen wird man sich nicht gegen alles und jeden schützen 
können. Wenn man 90% der Diebe abschreckt ist das schon genug. Für den 
Rest gibt es die Versicherung.

Gruss
Axel

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