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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsausfall erkennen


Autor: Kurt (Gast)
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Hab ich da Tomaten auf den Augen, geht die Schaltung prinzipiell oder 
muss ich nach Löt/Aufbaufehlern suchen.

An A und C messe ich mit einem Mutlimeter 3,9V, an B 1,2V, am Eingang 
des 7805 10,5V

Ich möchte an B ein Signal haben um mit einem AVR Eingang ein Abschalten 
der Netzspannung zu erkennen. Ich hatte mir also knapp 4,7V an B 
erwartet.

Autor: Lars (Gast)
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Hallo,

wo ist A,B und C ?????

Autor: Kurt (Gast)
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komisch warum war der Anhang nicht dabei?
Geht das als Gast nicht?
Also vielleicht so:

                   +

Trafo ----   Gleichrichter  ----- Trafo --- Diode> ---- A 3,9V

                   -

der Trafo hat 6V, ich hätte mir also zwischen A und - um die 10V 
erwartet

Autor: johnny.m (Gast)
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Welcher Trafo "hat 6 V" und was soll der Trafo zwischen dem 
Gleichrichter und der Diode bewirken? Zunächst mal hat jede 
Si-Gleichrichterdiode einen Spannungsabfall von ungefähr 0,6-0,7 V. Im 
Brückengleichrichter (Wenn es sich um einen solchen handeln sollte) hast 
Du in jedem Zweig zwei davon in Serie, macht 1,2-1,4 V Abfall. Dann 
hinten noch ne Diode, gibt noch mal 0,6-0,7 V (wenn man den zweiten 
Trafo mal außer acht lässt, der ja nur den Wechselanteil durchlassen 
würde und möglicherweise nicht vernünftig arbeitet wegen der 
Gleichstromvormagnetisierung). 6V * sqrt(2) = 8,4...V, also keinesfalls 
10 V Scheitelwert.

BTW: Ein Trafo hat im Schaltbild mindestens drei (Spartrafo) bzw. vier 
Anschlüsse, ein GR ebenfalls vier. Mit so einem Schaltbild kann man 
nicht viel anfangen...

Autor: Kurt (Gast)
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Sorry mit dem Schaltbild, Anhang geht ja wie gesagt nicht ...

also, das ist nur ein Trafo an den ganz normal ein Brückengleichrichter 
angeschlossen ist. Am Wechselspannungsanschluss des Gleichrichters geht 
eine Diode ab, da hatte ich mir 10V erwartet.
Am + Ausgang hängt noch ein Elko, da komme ich auch auf über 10V

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Anhang geht ja wie gesagt nicht ...

Klar geht der.
Nur wenn du auf 'Vorschau' gehst, verliert die
Forensoftware den Link. Also: Antwort tippen,
Anhang anhängen, 'Absenden'.

Probiers noch mal. Im Moment kann sich, glaub ich,
keiner wirklich vorstellen, was du da gebaut hast.

Autor: Kurt (Gast)
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noch ein Versuch

Autor: johnny.m (Gast)
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Jetzt ist A plötzlich woanders... Also, wo willst Du die 10 V messen? 
Und noch mal: Ein 6 V-Trafo bringt 10 V Gleichrichtwert bei 
Brückengleichrichtung allerhöchstens im Leerlauf, aber sicher nicht 
unter Last, wie oben schon gesagt.

Autor: Kurt (Gast)
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stimmt,
also an A 3,9V,
nach der Diode ca. 3,4V

der Trafo ist nicht sehr belastet,
an dem 470uF Elko sind 10,5Volt

Autor: johnny.m (Gast)
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Öh, wie misst Du denn die Spannungen? Wenn Dein Multimeter ne 
Gleichspannung misst, dann kriegste nen Mittelwert...

Autor: Kurt (Gast)
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um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren:

mir geht es nicht um irgendeinen exakten Spannungswert,
ich brauche nur an B einen TTL Pegel um das Abschalten der Spannung zu 
erkenen.
Nach meiner Vorstellung müsste das mit der Schaltung gehen, oder hat 
jemand einen besseren Vorschlag.

Autor: Moritz Becker (moritz_becker)
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Hallo,

warum machst Du das so kompliziert?

Schalte eine Diode vor den Elko und greife die
Spannung für die Überwachung vor der Diode ab.
Mit einem Spannungsteiler kannst Du dann die Spannung auf
den für Dich erforderlichen Wert herunterteilen.

Gruß,

Moritz Becker

Autor: Moritz Becker (moritz_becker)
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Ich habe das R/C Glied zur Glättung vergessen.

Autor: Kurt (Gast)
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"Schalte eine Diode vor den Elko und greife die
Spannung für die Überwachung vor der Diode ab.
Mit einem Spannungsteiler kannst Du dann die Spannung auf
den für Dich erforderlichen Wert herunterteilen."

Genau das habe ich ja mit der Schaltung gemacht,
Ich habe zwar nur eine Einweggleichrichtung, aber sonst ist alles wie 
von dir beschrieben:
Diode, Spannungsteiler, RC-Glied (und zusätzlich ne Zenerdiode zur 
Spannungsbegrenzung)

Da keine richtigen Widersprüche zu meiner Schaltung kommen,
werde ich wohl zum x.ten Male den Aufbau durchchecken müssen ...

Autor: Moritz Becker (moritz_becker)
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Kannst Du bitte mal die Spannung an B ohne die Zenerdiode messen?
Mich würde mal interessieren, was dabei rauskommt.

Autor: Henrik J. (henrikj)
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Das du an A 3,9V und am Elko 470µ 10,5V misst, ist schon sehr komisch.

Eigentlich dürfte sich die Spannung nur um 1,4 oder vielleicht 2V 
unterscheiden. Obwohl....

Wenn du an A DC misst, kann da schonmal Murks rauskommen. Dann da hast 
du nur die positive Halbwelle deiner Wechselspannung.
Besser ist es demtentsprechend wenn du deine 1µ gleich hinter die Diode 
bringst, um die AC noch zu glätten. Danach dann den Spannungsteiler und 
die Z-Diode. 1µ würde ich übrigens aufstocken zu mindestens 10µ. Da 
deine Last nicht so groß ist in diesem Zweig könnte das schon gehen. 
Allerdings musst du ja auch den Zeitraum der negativen Halbwelle 
brücken.

N Oszi wäre jetzt unheimlich hilfreich.

Autor: Moritz Becker (moritz_becker)
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Zur Begründung:

Durch eine Zenerdiode fließt in Sperrrichtung auch unterhalb
der angegebenen Spannung schon ein kleiner Strom (Kennlinie).
Ich vermute, dass dir dieser kleine Strom den Kondensator zu
stark entläd, bzw. die Diode den Spannungsteiler zu stark verändert.

Autor: Kurt (Gast)
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@Henrik

"1µ würde ich übrigens aufstocken zu mindestens 10µ."

Genau das wars, vielen Dank. Da habe ich mich zu viel aufs Gefühl 
verlassen anstatt mal nachzurechnen ...

"N Oszi wäre jetzt unheimlich hilfreich."
Da hast du auch 100% recht

Grüße
Walter

Autor: Henrik J. (henrikj)
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Hast du mal ne Kennlinie da? Der Strom, der trotzdem fließt ist doch im 
nA Bereich, oder?!
Sein Spannungsteiler ist im µA Berich. Also dementsprechend wäre das 
Faktor 1000 größer.

EDIT:
Ui! Schön! :) Wenns jetzt passt, ist das doch toll. :D

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