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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Stelle für Uniabgänger in Aschaffenburg


Autor: Cheffe (Gast)
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Für all die, die immer jammern, es gäbe keine Stellen für reine Abgänger 
ohne Spezialisierung aufgrund allgemeiner E-Technik: Hier ist so ein 
typischer Job für die Abgänger ohne Interesse am Elektronikbasteln:

http://www.ingenieurkarriere.de/stellenmarkt/basis...

Autor: Piccoz (Gast)
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Hallo,

was PSI effektiv sucht ( schon vor Jahren )  - also auch einstellt
erschließt sich effektiv nicht

Raum Aschaffenburg:  da fällt mir Obernburg ein - der Roboterhersteller
dürfte ja bekannt sein.

Bedauerlicherweise  weis der nicht mal , wie man eine gezielte Stellen-
anzeige zu schreiben hat.

Besonders interessant ist es , wenn man sich die Mühe macht, mal nachzu-
fragen und dann erfährt, welche Attitude denn so gepflegt wird.

Mal vier von xxx Originalzitaten

Reis Dr. Kr--- : "  Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen , wenn sich
  ein Hochqualifizierter bei uns bewirbt.

ACTS : " Lernen Sie erst mal lesen "

Bei HEREÄUS, tja , dort sagen AZUBIs leitenden Ing ab....

Sicherlich liegt dies u.a. daran , daß mittlererweile Drittklassige
auf gewissen Positionen sitzen und natülich Erstklassige scheuen
wie der Teufel das Weihwasser

Hierzu passt auch sehr gut ein Originalzitat von  BOSCH :

" Guten Leuten muß man absagen "


Diese und viele andere Dinge sind führenden Lokalpolitkern bekannt,
dito diversen Zeitungen und Computermagazinen .

Solchen "Vereinen" wie VDI VDMA etc natürlich auch. ...


Viele Grüße

 Ihre Ingenieurselite

Autor: Multicolorbär (Gast)
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Welche der Heraeus-Firmen meinst du genau? Ich habe bei denen nicht den 
100%igen Einblick, daß ich das bestätigen könnte, weis aber von 
Kollegen, die im Hanauer Raum ansaessig sind und dort arbeitet oder 
arbeiteten, daß DeineDarstellung, die Azubis sagten den Ingenieuren ab, 
nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist. In einem Fall kann ich 
bestätigen, daß Bewerungen von gut qualifizierten Ingenieuren bezüglich 
einer Stelle im Bereich Hybid-SMD-BEstückung / Lot solange abgesagt 
wurden, bis man endlich einen Billigen hatte. Die benachbarte 
Vakuumschmelze, bei denen es neben Maschinenbau- und Physik- auch 
Elektronikstellen gibt, macht es genauso und sieht sich sogar beim 
Arbeitsamt nach Ingenieuren um. Bewirbt man sich dort, bekommt man 
Angebote mit tendenziell 10% unter dem üblichen Niveau. Die Firma macht 
auch optisch nicht den besten Eindruck. Kein Wunder also, daß dort 
regelmäßig Physiker rauswechseln. (Kenne persönlich einen Fall).

Ich hatte mich vor Jahren mal bei ALD beworben: Dort suchten sie einen 
erfahrenen Softwareentwickler für SPS und C++. Im Personalbüro hatte ich 
einen Termin mit dem P-Leiter Matthias O. Der hatte aber gerade einen 
anderen Bewerber, deshalb hat es ein Ersatzmann gemacht. Er nahm man 
meine Forderung von 9000 DM montalich gelassen auf und stellte fest, daß 
es eben "mein Vorteil" sei, daß ich viele Angebote habe und es derzeut 
wenige ING gäbe. Zudem erzählte er mir, daß Schulbildung nicht so 
wichtig sei, er selber habe nur Realschule und man habe gerade (anno 
2000) einen Geschäftführer eingstellt, der einen Hauptschulabschluss 
habe. Na toll. Beim Gespräch mit dem Inbetriebnahmeleiter stellte sich 
heraus, daß das mit C++ garnicht stimmte und man mit VisualBasic 
arbeitet und auch das nur ganz selten. Da hat wohl irgendjemand 
Probleme, Stellenanzeigen zu formulieren.

Die ganze Metalllandschaft in Raum Hanau, sei es Degussa, Heraeus oder 
VAC kann man heute in der Pfeiffe rauchen! Dort laufen (besonders in den 
Führungsetagen) nur noch Schwammerln rum, wie man hier sagt. Die 
einzigen, die dort was taugten, waren die Singulus, doch denen geht es 
wirtschaftlich heute auch nicht mehr so gut und dürften bald denselben 
Weg gehen, wie die Vorgängerin Leybold.

Im benachbarten Aschaffenburg ist es kaum besser: Linde, die 
Gabelstaplerproduzenten, haben kaum noch eigene Entwickler, sondern 
regeln alles über Selbständige. Fragt man aber dort an, bekomt man nur 
halbseiden Auskünfte. Der Obernburger Roboterproduzent (s.O.) zahlt so 
wenig, daß kaum ein ING dort arbeitet und wenn, dann nur auf 
Zwangsvermittlung vom Arbeitsamt. Besonders lustig war es bei dem 
Lenkradbauer Petri (heute Takata -Petri): Auf der Webseite hatten sie 
zwei Stellenanzeigen für Soft- und Hadrwareentwickler. Dort 
vorgesprochen, traf ich auf einen Herrn, der sich als künftiger 
Entwicklungsleiter einer neu gegründeten Abteilung ausgab, erklärte, er 
sei noch in einer anderen Firma und heute nur mal so schon da, um sich 
sein Team in der neuen Firma zusammenzustellen. Auf meine Frage, wo denn 
in den Lenkrädern genau die Mikrocontroller sitzen und welche Software 
dort laeuft, bzw an welcher Stelle die Elektronikweiterenticklung 
ansetzen soll, konnte er nicht beantworten. Offen blieb auch, wieso 
gerade er Entwicklungsleiter wurde, was ihn bewog sein jetziges Team zu 
verlassen, bzw warum er es nicht mit in die neue Firma mitnimmt und 
überhaupt . Ich bekam dann einige Wochen später eine Absage, daß man 
Leuten wie mir dort nichts anbieten kann. Wer hätte da gedacht.

Als ich später bei VDO im angrenzenden Babenhausen war, traf ich auf 
eine ähnliche Situation: Neuer Entwicklungsleiter, hatte sich 3 
Teamleiter ausgesucht und wollen nun zusammen mehrere Ingenieure 
einstellen. Alles lief prima, unter anderen hörten sich die Teamleiter 
interessiert an, was ich (deutlich älter, als die beiden) schon so alles 
gemacht hatte. Ende war dann aber, als ich an einem anderen Termin mit 
einer extra aus München angereisten Personalverantwortlichen (geschätz 
Ende 20) das Gehalt verhandelte: ei 60.0000 sei das Limit, so die 
Blondine! Daraus wurde dnn nichts, wie man sich denken kann.

Später traf ich dann zufällig auf einen Jungingenieur, der dort zu 
dieser Zeit angefangen hatte und nun weggeagangen war, daß man lauter 
Leute mit maximal 2 Jahren Beruferfahrung eingestellt hatte. Aufgabe war 
damals, ein existentes Steuersystem umzuentwicklen, sodas es 
kostengünstiger produzierbar ist. Das hat natürlich nicht geklappt, wie 
ich erfahren durfte. - Ich habe mir einen Ast gelacht. Was ich durch den 
jungen Mann auch erfahren habe: An der Fachhochschule Aschaffenburg gibt 
es einen Professor, der angeblich ausdrücklich die Studenten davor 
warnt, bei den Firmen VDO und Takata-Pertri anzufangen. Mann, Mann , 
Mann

Bliebe schließlich noch die eingangs erwähnte ACTS in Sailauf bei 
Aschaffenburg, die Fahrerrückhaltesysteme entwickelt und inzwischen von 
der Magna-Steyr aufgekauft und umstrukturiert wurde. Von den internen 
Belangen weis ich wenig, großes Interesse an guten Entwicklern scheint 
man aber nicht zu haben. Sicher ist auch dort mittlerweile die Sparwut 
ausgebrochen. Die Frau Etzl ist jedenfalls sehr zurückhaltend mit der 
Beantwortung von Projekt- und Stellenanfragen. Die Webseite ist 
allerdings voll mit Stellenanzeigen. Was soll uns das wohl sagen ?

Autor: Piccoz (Gast)
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Hallo

Meine Erfahrungen bzgl Bewerbungen beziehen sich in summa seit 1996
in unregelmäßigen Abständen halt . Im weiteren unterhält man sich
natürlich mit anderen...

Studiert habe ich übrigens auf der RWTH L+R  und Hüttenwesen 
Glas/Keramik

damit scheint man eher überqualifiziert zu sein . Dito können viele
mit MCSD auch nix anfangen

Zu deinem Beitrag : FULL ACK

Bzgl aller genannten Firmen lief mal ne Bewerbung  - 100% null 
Gespräch...

Petri war wenigstens imstande , einigermassen anständig zu formulieren..

Bzgl Konzerne isses erschreckend . zwei BW  - eine "überqualifiziert"
die andere von der Nebenabteilung, man sei "Unterqualifiziert"

Also was denn nu

Reis hat meines Wissens einen schlechten Ruf, daß bestätigt deine
Aussage

Die Etzl . ja die kannste auch in der Pfeife rauchen...
Wahrscheinlich verwechselt die Dame einige Dinge:
Sie hat dafür zu sorgen , daß der Firma die richtigen Leute zugeführt
werden,  und nicht die Ing und Inf dafür , daß sie ihren Tag 
"abwechslungsreich" gestalten kann und nebenher Ihren Frust (?!? ) dahin
gehend ableitet, indem man freundliche Absagen formuliert.


Überhaupt , ich kann mich gut erinnern an einen 24.12. an welchem es
4 Firmen "geschafft" haben den Tag glatt zu versauen  ....

Anbetracht dessen, was so gefordert wird aber selbst nicht mal den
Funken von "Anstand" besitzt , ist das als tendenziös zu bezeichnen.

Es nutzt überhaupt nichts, sich selbst auf Messen usw hochglanzmäßig
zu präsentieren , wenn diese Art von corporate branding gepflegt wird.


Dies gilt auch für die Lohnvorstellungen .

Ich erinnere mich an ein Gespräch bei Hannover , man suchte einen
Bereichsleiter.

Das Gespräch verlief "nett" bis zu der Position Gahalt , der Chef
dachte ( in DM ) an 18000   -- ich nickte ging zu den Goodies über
also zB Dienstwagen - - da schaute er etwas befremdlich..

ich zu Ihm, das sei eigentlich die Regel und nur einer der Verhandlungs-
posten.

Nun es stellte sich heraus , daß er die 18000 als Brutto pro Jahr 
taxierte.

Ich sagte , wenn es mit uns was werden soll müssen Sie schon eine
0 dranhängen - ohne Extras...

Der guckte vielleicht aus der Wäsche ..


Im summa muß man sich schon fragen, wie man sich das denn so vorstellt.

Die "Schwammerln" bilden sich echt ein , die Leutz hängen wie bei ALDI
im Regal .

Fragt sich nur was man machen soll, wenn man sich doch mal wieder
nach nem Job umschauen will ( ich muß Gott sie Dank nicht )

Autor: EliteIng (Gast)
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Hallo,
das ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise ist es wirklich 
unglaublich, was sich für Schwachmaten in den Firmen herumtreiben. Bei 
meinem Arbeitgeber wimmelt es z.B. nur so von Studienabbrechern, 
Lehrlingen und anderen halbseidenen Gestalten.

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