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Forum: Offtopic Telegraphieren


Autor: Gerd (Gast)
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ich denke jeder hat es mal in einem Western gesehen wie jemand eine 
Nachricht per TElegraphie an eine ztweite Person sendet.

Jetzt stellt sich mir die Frage wie das so abläuft:
Es handelt sich meines Wissen nach um Punkt zu Punkt verbindungen die 
Nachrichten zwischen den Punken A und B übermitteln.
Wenn jedoch von A nach C etwas gesendet werden soll muss die NAchricht 
ja eigentlich solange weitergeleitet werden bis ein Empfänger eine 
Verbindung zu C hat.

Oder gab es bei der Telegraphie ähnlich wie bei den ersten Telephonen 
einen Art Vermittlungsstelle? Schließlich hat jeder immer nur eine 
Sende/Empfängereinheit auf dem Tisch.

Weiß jemand wo ich hier weitere Infomationen finden kann?

Gruß
Gerd

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Soweit ich weiss, war das damals kein grosses Problem. Das waren ja 
nicht eigentliche Telegrafen-'netze' sondern eher Telegrafen-'linien'. 
Und wenn mal mehrere an einer Leitung sassen, dann konnte man ja noch 
ein 'von-an'-Statement einfügen. (Wobei, das ist jetzt Spekulation.)

Gruss

Michael

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die "Verstärker" waren Relais. Die ersten Telegrafenlinien waren entlang 
der Bahnstrecken, zum Beispiel gab es die Taunusbahn 
Frankfurt-Wiesbaden, die schon ab 1845 mit einem Zeigertelegrafen 
ausgerüstet war. Es gab sogar einen portablen Apparat, den der Lokführer 
bei einer Panne in die Leitung einschleifen konnte um Hilfe zu holen.
Ein Nachbau des Apparates steht im Landesmuseum für Technik und Arbeit 
in Mannheim, für die Amateurfunkstation DF0LTA im Museum haben wir 
QSL-Karten mit Foto davon.

Die erste Weitverbindung bestand schon in den 1860er Jahren von England 
nach Indien.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die Vorläufer der elektrischen Telegrafie waren die optischen 
Telegrafen, die schon ab der frz. Revolution eingerichtet wurden. Im 
zweibändigen Werk "Geschichte der Nachrichtentechnik" von Prof. V. 
Aschoff ist diese Karte der opt. Verbindungen in Frankreich in den 
18030er/40er-Jahren, also kurz vor Einführung der elektr. Telegrafie um 
1835-40 zu finden.

ISBN 3-540-13317-8 und 3-540-17809-0 Springer-Verlag 1984 / 1987
wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht.

Autor: Gerd (Gast)
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Danke für die Hilfe
Also ist Telegraphieren nicht mit heutiger kommunikation vergleichbar.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Doch doch, Es ist dasselbe Prinzip.
Ich habe eine Botschaft und einen Empfänger.
Ich codiere die Botschaft und setze das Ziel, welches ich anschreiben 
möchte an den Anfang der Nachricht.
Dann sende ich über die Leitung die Sequenz. Anschließend bekomme ich 
eine Quittierung, das die Botschaft angekommen ist, fehlerhaft sei, oder 
keine Antwort, wobei die letzten 2 Ergebnisse mich dazu veranlassen, die 
Botschaft erneut zu senden. Es hat sich nichts geändert.

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