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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gleichrichter


Autor: Kay B. (newbie)
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hallo,
habe einen trafo 12V 250VA dahinter einen Brückengleichrichter B125C35A 
dahinter 21Halogenlampen a 10Watt,die ich auch dimme per 
pwm,gleichrichter ist auf nen grossen kühlkörper befestigt.

irgendwann fängt der trafo anzu brummen, gleichrichter ist defekt,
warum geht der gleichrichter kaputt ist er vielleicht unterdimensioniert 
vielleicht kann mir da einer helfen
danke

Autor: alfsch (Gast)
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ratespiel?
oder zeigst du die schaltung?

+ gleichr. gekühlt?

Autor: Clemens (Gast)
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Vielleicht zu wenig gekühlt.

> grossen kühlkörper

Was immer das auch bedeuten mag...

Autor: Kay B. (newbie)
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also der kühlkörper ist 250x20x50 von einer alte auto endstufe oben 
drauf sitzen noch ein paar lüfter geregelt,
schaltung kann ich jetzt noch nich posten

Autor: A.K. (Gast)
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Was sagt der Fingertest am Gleichrichter? Wenn du den im Betrieb ein 
paar Sekunden lang anfassen kannst, passt es. Von Datasheet her sind 
dort max ~70 Grad zulässig.

Autor: HomerS (Gast)
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In welcher "Stellung" ist denn Deine PWM wenn das Teil den Geist 
aufgibt?

Ist der GR denn heiß wenn er kaputt ist?

Zeig mal ein Bild von der Schaltung, Aufbau und Schaltplan und 
Bezeichnung des Gleichrichters (und des Trafos).

guude

ts

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Halogenlampen ziehen beim Einschalten etwa den 8fachen Strom

Autor: Pieter (Gast)
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moin moin,

der Kühlkörper, 250x20x50 , LxTxB ?
Wie Dick ist die Grundfläche?
Wahrscheinlich ist dieser Kühlkörper für mehrere Wärmequellen ausgelegt.
Nur der eine Gleichrichter und dann Lüfter bringts nicht.

Mit Gruß
Pieter

Autor: Kay B. (newbie)
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hallo
beim einschalten ist erstmal alles aus,
gesteuert wird dies über einen mega8515 ich muss wenn ich alles 
einschalte erst mal taste 1-4 drücken um hochzu dimmen,
habe mal den schaltplan vom leistungsteil  angehängt.

es läuft cicra 3-5 stunden voll gedimmt dann fängt der trafo anzu 
brummen,
wechsle ich den gleichrichter gegen einen neuen aus selben typs dann 
läufts wieder ein paar stunden dann das selbe problem.
der gleichrichter wird nicht heiss bissle warm, mann kann ihn anfassen.

an was kann denn das nur liegen

mfg kay

Autor: alfsch (Gast)
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vermutlich der strom :-)
wenn halo gedimmt, niedriger r , höherer strom...
dh, du hast maximal rund 20a, also 30a peak.
gedimmt könnte das noch mehr sein....
oder es gibt durch schaltspitzen spg-peaks , die den gleichrichter 
killen.

solltest mal peak strom + spg messen ...dann isses weniger ratespiel.

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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primär dimmen mit Phasenanschnitt, dann kannst du
dir Gleichrichter, Kühlkörper, Verlustwärme etc. sparen.

Jürgen

Autor: Kay B. (newbie)
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hallo,
erstmal danke,
das hab ich mir schon fast gedacht,
wenn ich zwei gleichrichter paralell schalte müsste es doch gehen,
werd das die nächsten tage mal ausprobieren.

wünsche noch schönes weihnachtsfest.

kay

Autor: Matthias (Gast)
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Wird der Kühlkörper nur ein bischen warm oder der Gleichrichter?
Ich atte mal Probleme mit ein paar Leistungstransitoren, der Kühlkörper 
hatte vielleicht 50° aber die Transitoren 100°. Ein bischen 
Wärmeleitpaste hat hier geholfen.

Autor: AVR und mehr (Gast)
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> wenn ich zwei gleichrichter paralell schalte müsste es doch gehen

Nein, laß' das! Dioden sind nie hundertprozentig gleich, somit fließt
immer über eine ein etwas höherer Strom als über die andere, was den
Effekt weiter verstärkt und irgendwann geht diese eine Diode ganz
kaputt. Theoretisch übernimmt sogar eine Diode die gesamte Last - die
Diode mit der geringfügig geringeren Flußspannung begrenzt ja eben
somit den Spannungsabfall über die andere Diode, so daß sie nie zum
Leiten kommen würde. Praktisch (wenn die Dioden nicht extrem weit
voneinander abweichen) leitet die zweite Diode noch ein bißchen, da
der Punkt der Durchflußspannung eben kein Punkt ist, sondern ein
Bereich mit großem Anstieg.

Nimm grundsätzlich entsprechend dimensionierte Dioden. Wenn das
nicht möglich ist, mußt du den Lastkreis in zwei oder mehrere
Kreise aufteilen, die jeweils eigene Dioden haben.

Oder: Überlege, ob die nette Spielerei des Dimmens wirklich notwendig
ist. Meist verwendet man ja dann doch immer wieder ziemlich die selben
Dimmstufen. Dann könnte man aber auch gleich eine Stufenweise Schaltung
machen mit jeweils verschiedenen Trafos bzw. Übersetzungsverhältnissen.
Dabei kannst du dann auch gleich noch auf die Dioden verzichten. Und
nebenbei hat die Verwendung von Wechselspannung durchaus auch noch ihre
Vorteile beim Betrieb von Glühlampen jeglicher Art.

Frohes Fest
AVR und mehr.

Autor: crazy horse (Gast)
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hm, Flussspanunng sinkt aber bei Erwärmung.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> hm, Flussspanunng sinkt aber bei Erwärmung.

Eben. Und was macht dann die Diode, die eh schon warm ist und die 
kleinere Flußspannung hat?

Autor: jÜrgen (Gast)
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wenn du im selben gehäuse einen brückenglr findest, der mehr strom 
führen kann, versuch den mal.

ich könnt mir auch vorstellen, das der glättungskondensator zu klein 
sein könnte - die rückwirkung der PWM könnte bis auf den trafo 
rückreichen.

gibt viele möglichkeiten, aber das trafobrummen lässt entweder auf einen 
alten trafo schließen od. auf zu viel blindleistung.

Autor: Kay B. (newbie)
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hallo jürgen,
der trafo ist nagelneu,
werde mir mal den bestellen cm5000 50V 50A

ist auch das selbe gehäuse.

ich wünsch euch noch nen schönes weihnachstfest.

kay

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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wenn du nur dein Problem lösen willst ->
nimm 2, 3 oder 4 Gleichrichter.
Ist keine Parallelschaltung weil du ja 4 getrennte Lastkreise hast.
Also gehts auch ohne Ausgleichwiderstände.

wenn du genau wissen willst warum der Gleichrichter kaputt geht ->
kann man so ohne weitere Messungen nicht sagen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mann - Gleichrichter ´raus, Triac ´rein und dann entweder den kompletten 
Trafo primär dimmen oder halt die Sekundärspannung. Ist die Hälfte an 
Arbeit und lebt bei vernünfriger Dimensionierung echt lange! Bei 
Phasenanschnitt zum Beispiel wird niederfrequent synchron zur 
Netzspannung gedimmt, da kann der Controller sich langweilen und ´ne 
Menge andere sinnvolle Dinge tun! Gibt tausende Schaltbeispiele im www.

Autor: eProfi (Gast)
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Wenn der Gleichrichter nur handwarm wird, ist es nicht der Strom, 
sondern die Spannung, die ihn killt. Schalte mal 4 VDRs je parallel zu 
den 4 Dioden. Oder einfach 4 gute Folien-Cs. Jede Leitung hat eine 
Induktivität (auch der Trafo), bei PWM treten da durchaus beachtliche 
Spannungsspitzen auf.
AC-PWM hat durchaus ihren Reiz! Man kann damit den Oberwellengehalt 
drastisch reduzieren und den Trafo kühler halten.

Wenn Du keine galvanische Trennung brauchst, bietet sich auch eine 
Serienschaltung der Lampen  mit direkter 230V-PWM an -> wesentlich 
geringere Ströme.

Beitrag "Kann man Netzspannung mit PWM Dimmen?"
Beitrag "230V PWM-Dimmer"
http://www.strandlighting.com/PDF/Sinewave%20Dimme...

Und das mit dem Weiterbrennen bei Ausfall einer Lampe kann man  mit 
einem Diac und Triac  parallel zu jeder Lampe  auch elegant lösen (ist 
meines Wissens patentiert).

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich würde mich auch um die Spannungsfestigkeit der Gleichrichter 
kümmern, bei 12V und dem hohem Strom sind die Impulse die durch das 
abschalten entstehen bestimmt nicht ohne. Also entweder nen 
Gleichrichter nehmen der für ne höhere Spannung ausgelegt ist oder einen 
Schutz mit reinmachen der diese hohen Spitzen 
verhindert(Spannungsbegrenzung)

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Die Frage ist nur wie sollen Spannungsimpulse entstegen wenn keine 
Induktivität in der Schaltung ist?

Autor: Thomas O. (kosmos)
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21 Halogenlampen wollen auch einen Verkabelung haben und diese kann 
diese Induktivität darstellen.

Wenn ein Oszi vorhanden ist einfach mal das Signal anschauen.

Autor: Marcus (Gast)
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Die Halogenlampe selbst ist die Induktivität. Habt ihr mal daran 
gedacht? Freilauf dioden parallel zu den Lampen könnte in dem Fall etwas 
bringen.

Gruß Marcus

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