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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Glättungselkos, zwei kleine anstelle eines großen?


Autor: F. Kriewitz (freddy436)
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Hallo,

macht es praktisch einen unterschied wenn ich anstelle eines 10000µF 
Elkos zwei 4700µF Elkos nehme um die Spannung hinter einem 
Trafo+Brückengleichrichter zu Glätten?

Theoretisch sollten sie sich ja einfach addieren. Möchte mich nur 
vergewissern ob es da nicht irgendwelche physikalische Besonderheiten 
gibt.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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der Querschnitt der beiden Anschlussleitungen ist in der Regel etwas 
größer wenn man 2 kleine Elkos nimmt. Also positiv. Praktisch wirst du 
den Unterschied nicht merken.

Autor: xyz (Gast)
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Und der "ESR" geringer - auch positiv

Autor: Hans Wilhelm (hans-)
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zum thema esr niedriger.... nimm hohe,dünne elkos dann ist er niedriger 
da die induktivität der teile sinkt (weniger "windungen")

genau den effekt hast du bei 2 elkos..dazu kommt noch, dass du weniger 
Bedrahtungs-R hast...

alles trift dich wenn du schaltnetzteile mit HOHEN impulsströmen hast... 
und wenn wir schon bei impulsströmen sind.. seien die elkos und die 
verdrahtung gleich teilen sie sich auf... ;) der konjunktiv ist absicht 
obwohl er hier grammatikalisch nicht passt aber so wirds glaubich klar 
auf was ich abziele :)

wies mit leckströmen aussieht hängt davon ab wie dich dein dielektrikum 
ist bzw wie das da drinnen beschaffen ist... =>im datenblatt 
nachlesen...

fazit:

für 0815 gschichten ists wurscht.. im einzelfall kanns durchaus fälle 
geben wos nicht wurscht ist...

73

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Leute denkt mal nach. Er nimmt keine 10mF für ein Schaltnetzteil. Es 
werden wohl 50Hz sein. => ESR egal

Autor: F. Kriewitz (freddy436)
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ok, danke euch allen

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Stefan:

"Leute denkt mal nach. Er nimmt keine 10mF für ein Schaltnetzteil. Es
werden wohl 50Hz sein. => ESR egal"

Das kannst du so pauschal nicht sagen! - Es kommt auf den Strom und die 
Frequenz an. Da können 10mF bei einem 25A-SNT durchaus berechtigt sein..

Autor: Thomas O. (kosmos)
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bei 10.000µF gehe ich auch davon aus das das für die Gleichrichtung der 
230V genommen wird, nach dem Zerhacker(hohe Frequenz) reicht natürlich 
ein viel kleinerer Kondensator.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Thomas O. wrote:
> bei 10.000µF gehe ich auch davon aus das das für die Gleichrichtung der
> 230V genommen wird, nach dem Zerhacker(hohe Frequenz) reicht natürlich
> ein viel kleinerer Kondensator.

in dem Fall müsste man einen C mit kleinem ESR nehmen.
Aber 10000µF sind auch hier zu viel. In einem 400W PC-Netzteil sind 
zwischen 220 und 470µF drin.
Das größte das ich gebaut habe hatte 3000µF.
Und wer solche Fragen stellt baut kein Kleinkraftwerk als SNT - jede 
Wette.

Autor: Noch ein Kommentar (Gast)
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Bei Leistungsleitungen kann das sinnvoll sein, wenn man die beiden Teile 
weit auseinandersetzt. Es tritt ein ähnlicher Effekt auf, wie bei 
niederkapazitiven C und Hochfrequenzbetrachtung: Einer nimmt die 
Eingangsstörungen, der andere die Rückwirkungen von der Schaltung.

Autor: F. Kriewitz (freddy436)
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>> bei 10.000µF gehe ich auch davon aus das das für die Gleichrichtung der
>> 230V genommen wird

Stimmt, ist ein normaler Trafo mit 230V Primär und 30V (AC) Sekundär, 
ich brauche halt 40V DC bei relativ konstanten 6 A.

Autor: Arno H. (Gast)
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Versuche als einfachere Lösung für die Sekundärseite noch ein paar 
Windungen aufzubringen und in Reihe zu schalten. Ansonsten sollte der 
Trafo mindestens 10A liefern können.
Arno

Autor: F. Kriewitz (freddy436)
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Ah sorry, der Trafo sollte passen, die 40V brauch ich nur unbelastet 
(bzw. minimalst). 25V unter last.

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