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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was haltet ihr von diesem Oszilloskop?


Autor: Karl (Gast)
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Hallo!

Wollte mir schon lange mal ein Oszilloskop kaufen. Dabei habe ich mich 
immer schwer getan mit der Entscheidung ob ein Digitales oder Analoges. 
Denn ein Analoges kommt man zwar für weniger Geld, aber es ist schwierig 
Dinge zu betrachten die nicht periodisch vor sich gehen, zum Beispiel 
Einschaltvorgänge etc.
Nun meine ich aber ein günstiges und gutes Digitaloszi gefunden zu haben 
(in der Hoffnung, dass nicht viele auch eines wollen und so der Preis 
allzuschnell in die Höhe geht, also bitte nicht itbieten :))
Was haltet ihr davon? Ist auch der Sofort-Kaufenpreis i.O.?

http://my.ricardo.ch/accdb/viewItem.asp?IDI=416264437

Danke

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Einschuebe sind dabei ? Falls ja, nehmen.
Ohne Einschuebe laeuft nichts.

nw

Autor: Karl (Gast)
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Da muss ich mal nachfragen was noch alles genau dabei ist. Was gibt es 
denn für Messeinschübe? Hat jemand ein Datenblatt zu dem Teil? Ich finde 
irgendwie nichts, nur zum DSA602...

Gruss

Autor: Tom (Gast)
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viel zu teuer, ist doch alter Schrott

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Es gibt Strom- und Spannungsmesseinschuebe. Mit verschiedenen 
Spezifikationen. Hinunter bis mV, bis 1GHz udgl. Was ich auf dem Bild 
sehe ist eigentlich nur die Anzeige. Da wird nichts gemessen. Noch 
nicht, die sollen noch einen Einschub, zwei hinzupacken.

nw

Autor: Karl (Gast)
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@Tom, kannst du mir etwas besseres offerieren?

Autor: Karl (Gast)
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Der Verkäufer hat das Angebot nun auf meinen Wunsch hin ein bisschen 
genauer beschrieben, könntet ihr euch das nochmals ansehen?

Autor: Marcus (Gast)
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Na ja, Tektronix ist an sich toll, aber das Ding ist wirklich
Ur-Ur-Ur-Ur-alt.

Das Gerät dürfte mindesten 20 Jahre alt sein. In den 80ern war das
sicher was ganz edles aber ob man damit heute noch so glücklich
wird weiß ich nicht.

Gruß, Marcus

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Trotz des tiefen Preises wuerde ich eins mit Knoepfen haben wollen. Ein 
Drehknopf fuer die Zeit, einer fuer die jeweilige Amplitude. Wie soll 
das hier gehen ? Immer ein PC dran haben ? Das kann's nicht sein.

Oder wird da links unter der Roehre gedreht ?

nw

Autor: Karl (Gast)
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Hallo!

Danke erstmal für die Tipps. Hat jemand noch mehr Informationen darüber? 
Ich habe bisher nur diesen Link gefunden:
http://www.testequip.com/sale/catalogs//TEK/0/TEK_DSA602.pdf
Was ich auch nicht genau weiss, was kann das Ding, bzw, für was sind die 
Einschübe? Zum Beispiel die FFT, ist die in so einem Einschub, oder ist 
das sicher im "Grundgerät"?
Hat jemand schon mal mit dem Gerät gearbeitet? Was für Erfahrungen damit 
gemacht?

Danke, aber ich will mir keinen Schrott kaufen und ich habe halt noch 
nie ein Oszi gekauft...

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die FFT scheint im Grundgeraet zu sein. Schaut gut aus.

nw

Autor: Michael S. (mst)
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@Karl:

Wir hatten einige Artverwandte Gerät in der Firma. Sind aber bei uns 
schon vor 5 Jahren als Alt und nicht mehr Wirtschaftlich ausgemustert 
worden (Warum, siehe unten...).

Prinzip dieser Geräte: Es das Chasis mit "Rechner" und Anzeigeeinheit. 
Ebenfalls im Chasis ditzten evtl. vorhandene Anschlüße für 
Fernsteuerung, GBIP, CAN, Printer, etc. Die Einschübe Leisten die 
"vorarbeit", wie Verstäkung, Dämpfung, Div-Messung, D/A-Wandlung, etc...

Um die Frage noch zu beantworten wo die Knöpfe sind: Das Teil hat 
Touchscreen, funktionierte glaube ich irgendwie mit IR. Jedenfalls waren 
neben dem Bildschirm solch eine Reihe von "Knubbels"...

Die Technik in den Einschüben und der Zentraleinheit ist einfach alt, 
funktioniert aber wenn sie funktioniert tadellos. Teilweise sind 
speziell für TEK hergestellte Bauteile darin verbaut. Wie z.B. ein 
Speicherbaustein mit der Firmware drauf der nach 15 Jahren 
prinzipbedingt einfach mal was "vergisst". Solche fehler findet dann der 
Power-ON Test. Je nach fehler werden die Einschübe dann schnell 
unbrauchbar! Leider!

Dies war auch der Grund warum sie bei uns "verschrottet" wurden. Einen 
74HCT244 als Bustreiber kann ich tauschen, einen Hyprid-D/A-Wandler, wo 
nur TEK71443 draufsteht und der Techniker von TEK mich auslacht wenn ich 
danach Frage, nicht! :-)

Ich hatte auch ein "verschrottetes" mitgenommen, lief auch 3 Jahre noch 
ohne Probleme. Dann versagte auch bei mir der Speicher im 4 Kanal 
Einschub. Danach wurde es wirklich verschrottet...

So, meine Erfahrungen mit den Geräten!
Gruß Micha,

PS: Genial bei den Teilen war das Random-Sampling (war aber glaube ich 
eine extra Karte hinten im Chasis). Damit konnte man mit etwas Geduld 
selbst bis hinunter in den ps-Bereich noch einigermaßen was sehen...

Autor: holm (Gast)
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@michael S.
Wenn Du schon weißt, daß die Eproms die Firmware vergessen, warum hast 
Du dann die Proms nicht ausgelesen und neu gebrannt? Zu viel Arbeit?
Das ist ja das selbe, als wenn man Auto fährt und weiß daß die Reifen
nur noch Glazen sind.

BTW: Tek Firmware ist zu bekommen, ich denke für die 11er Serie gibts 
die sogar noch auf der Tek Webseite..

Gruß,

Holm, der privat mit 2 7000ern werkelt.

Autor: Michael S. (mst)
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@holm:

Vielleicht Faulheit, vielleicht habe ich auch nur ein Grund dafür 
gesucht endlich ein neues Oszi kaufen zu können. Klein sind die Teile ja 
auch nicht gerade und der Platz auf dem "Basteltisch" begrenzt.

Ich wollte mit meinem Beitrag nicht von den Geräten abraten, nur 
aufzeigen, das man sich auf "alte" Technik einlässt mit deren Tücken man 
sich einfach auseinandersetzten muss. Dazu gehört auch wie von dir 
vorgeschlagen sich evtl. Backups von den Speichern macht und sich evtl. 
das eine oder andere Ersatzteil schon zurechtlegt...

BTW: Was nicht heissen soll, neue Geräte wären Reparierbar. Ich glaube 
bei mein neuen LeCroy kann ich "nichts" mehr Tauschen! Aber überhaupt 
nicht mehr!

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