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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wann bewerben?


Autor: TechInfo (Gast)
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Hallo,

mich würde mal interessieren, zu welchem Zeitpunkt ihr euch für euren 
ersten Job nach dem Abschluss beworben habt.

Habt ihr schon während eurer Abschlussarbeit Bewerbungen abgeschickt um 
so möglichst direkt von der Uni zum Arbeitsplatz übergehen zu können, 
oder habt ihr abgewartet bis das Diplom vorlag, um es in die 
Bewerbungsunterlagen mitaufzunehmen?

Gruß

Marc

Autor: Dennis (Gast)
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Ich selber bin zwar noch nicht so weit, die Meisten bewerben sich aber 
schon während der Abschlussarbeit, was ja auch durchaus sinnvoll ist. 
Warum Zeit verlieren?

Autor: Kritiker (Gast)
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Ich habe während der Abschlussarbeit schon gearbeitet. Den Job hatte ich 
sogar schon unterschrieben, BEVOR ich die Diplomarbeit angemeldet hatte. 
Je früher, desto besser.

Autor: TechInfo (Gast)
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Ich dachte immer, die Unternehmen wollen meistens erst das Diplomzeugnis 
sehen. Habt ihr euch also einfach mit Vordiplom bzw. Notenzetteln aus 
dem Hauptstudium beworben?

Autor: Jens (Gast)
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Man kann sich ja einen Notenspiegel ausstellen lassen und die 
voraussichtliche Endnote nennen.
Ich bin demnächst auf mit meinem Studium fertig, fange aber auch erst an 
mich zu bewerben (hatte keinen Nerv dafür während meiner Diplomarbeit). 
Allerdings habe ich schon ein (vages) Angebot.

Autor: tuppes (Gast)
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Ein Notenspiegel ist sehr gut, besser als ein Wust von Scheinen mit 
jeweils einer Note drauf. Wer sich da bis zum Ende durchwühlt, hat schon 
vergessen, welche Note auf dem ersten Schein stand.

Die "voraussichtliche Endnote" ist hochgradig spekulativ, zumindest aus 
Sicht dessen, der die Bewerbung liest. Das kann man sich sparen. Der 
Platz ist besser verwendet mit einem kurzen, aber interessanten Absatz 
über die laufende Diplomarbeit, der den Leser neugierig macht.

Ich denke, es ist durchaus normal, dass Absolventen, wenn sie sich 
bewerben, noch kein gedrucktes Diplomzeugnis haben, das gibts nämlich 
erst, nachdem die Arbeit korrigiert und benotet wurde und nachdem du - 
je nach Studienordnung - dein Kolloquium überstanden hast. D.h. zwischen 
Abgabe der Arbeit und Aushändigung des Zeugnisses können noch mehrere 
Wochen liegen, willst du darauf auch noch warten?

Was du sofort nach der Abgabe bekommen kannst, ist eine Bescheinigung, 
dass die Arbeit frist- und formgerecht eingereicht wurde und dass du 
alle geforderten Studienleistungen erbracht hast. Dein Betreuer weiß ja, 
was du getrieben hast, hat Korrekturabzüge der Arbeit gesehen und kann 
einschätzen, dass es zum Bestehen auf jeden Fall reicht. D.h. wenn dir 
nicht noch ein Plagiat nachgewiesen wird oder ähnliches, hast du damit 
die Diplomprüfung bestanden und kannst dich auf Dipl.Ing.-Stellen 
bewerben.

Wenn eine Firma dich haben will, wird sie dich einstellen und dir 
vertrauen, dass das Zeugnis in Kürze kommt. Klar, dass du es dann auch 
unaufgefordert vorlegst, sobald es da ist.

Wenn die interne Bürokratie so viel Flexibilität nicht zulässt, aber man 
ist an dir interessiert, wird man dir mitteilen, du sollst dich erneut 
bewerben, wenn du ein Zeugnis hast. Das Risiko, dass du in der 
Zwischenzeit eine andere Stelle findest, muss die Firma dann tragen.

Wenn die Firma dich nicht will, können auch zehn Diplome mit Goldrand 
das nicht ändern.

Gruß,
der Tuppes

Autor: Kritiker (Gast)
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>Die "voraussichtliche Endnote" ist hochgradig spekulativ

Wieso: Bei uns zählte die DA gerade mal doppelt und ändert an der 
Gesamtnote so gut wie nichts mehr. Die zuvor erarbeiteten Scheine 
bestimmen daher die Note weitestgehend und diese sind ja bekannt.

Ausserdem wollte der Einsteller bei mir eh keine Noten sehen, sondern 
hat mich ausgequetscht, was ich kann. Das scheint heute nicht mehr 
üblich zu sein, wenn ich mich so umsehe, dabei ist es geradezu trivial, 
einem Bewerber mal ein paar Fragen zu stellen um zu testen, wie er 
herangeht, was er weis und was er so an Fehlern macht.

>du sollst dich erneut bewerben, wenn du ein Zeugnis hast.
>Das Risiko, dass du in der Zwischenzeit eine andere Stelle findest

Abhaken! Eine Firma, die sich nicht schon jetzt einen Bewerber sichert, 
sondern rumtrödelt, während andere suchen und obendrein kein 
Bewerbungsgespräch durchzieht sondern sich auf eine ausstehende Note 
verläßt, kann kein Ziel für einen Einstieg sein.

Autor: VHDL_Mensch (Gast)
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Kein Stress. Mach die Arbeit in Ruhe zu Ende. Dann gönne dir erstmal 4 
Wochen Auszeit, in denen du gut überlegen kannst, wo du den 
darauffolgenden Monat Urlaub machst. Wenn das alles erledigt ist, würde 
ich mich bewerben. So habe ich das gemacht und fand das prima.

Autor: Blaubär (Gast)
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Richtig, mach erstmal ein halbes Jahr auf Kosten des Arbeitsamtes 
Urlaub!!! Sauberer Ratschlag, VHDL Mensch!!

Autor: VHDL_Mensch (Gast)
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Was für Ansprüche könnte man denn als Absolvent beim Arbeitsamt geltend 
machen? Ich denke überhaupt keine...

Autor: Haste Bock (Gast)
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> Was für Ansprüche könnte man denn als Absolvent beim Arbeitsamt
> geltend machen?

Eher bem Jobcenter für Arbeitsmarktintegration in Form von ALG II. 
Durchaus legitim, wenn man überlegt, dass man die nächsten 35 Jahre 
genug Steuern zahlen wird.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Aha... und ein Studium kostet den Staat kein Geld? Und wer garantiert, 
dass du für die nächsten 35Jahre Steuern zahlst?

Autor: tuppes (Gast)
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>> du sollst dich erneut bewerben, wenn du ein Zeugnis hast.

> Abhaken! Eine Firma, die sich nicht schon jetzt einen Bewerber sichert,
> ... kann kein Ziel für einen Einstieg sein.

So brutal würde ich das nicht sagen. Besser ein Job bei so einer Firma 
als gar keiner. Es ist wichtig für einen Absolventen, zügig in Arbeit zu 
kommen, und zwar im studierten Beruf, nicht als Taxifahrer.

Nur wegen einer "bürokratischen Unpässlichkeit" eine ganze Jobchance 
sausen lassen, das finde ich nicht angemessen.

Gruß,
der Tuppes

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