www.mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf echte 35 h/Woche, was hilft`s dem Ingenieur ?


Autor: M_Bruns (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

im Thread `Reale Einstiegsgehälter` schrieb jemand
"42 k€ pro a, echte 35 h/Woche".
Das trifft auf mich genauso zu, nur frage ich mich, was es mir bringt:

Als Maurer oder Elektriker würde ich nebenbei 10-15 Stunden/Woche 
schwarz arbeiten und mich dumm und dusselig verdienen.
Aber als Ingenieur ? Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine 
35-Stundenwoche bringt ?
Um nebenbei ein Ingenieursbüro zu eröffnen, sind die verbleibenden 10-15 
Wochenstunden zu wenig. Und im Bekanntenkreis werde ich recht selten 
nach einem Entwurf einer elektronischen Schaltung oder der 
Implementierung eines MPEG4-Cores in FPGA gefragt...
Mir wäre eine 40-Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich viel lieber. Wäre 
zwar eine Erhöhung der Arbeitszeit um 14%, aber wenn dadurch der Lohn 
ebenfalls in dem Maße zunimmt, das wäre ja genial!! Wären dann ja locker 
50k im Jahr....

Welche Nebenbeschäftigung bietet sich für einen Ing an, wenn das 
eigentliche Gehalt nicht ausreicht bzw. noch Zeit übrig bleibt ?

: Gesperrt durch User
Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Und im Bekanntenkreis werde ich recht selten
>nach einem Entwurf einer elektronischen Schaltung

Es gibt Leute, die genau sowas machen...
Das ist aber eher ein bezahltes Hobby - und das bei echten 
40Std/Woche...

Autor: Telly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine
>35-Stundenwoche bringt ?

Vielleicht leben!?
Oder in der Zeit das Geld ausgeben, was man in den anderen Stunden 
verdient hat?

Ansonsten gebe ich Dir vollkommen Recht. Als Ing, Inform etc. ist man 
für sein Umfeld recht nutzlos, wie immer immer wieder feststellen kann. 
Würde man in einem handwerklichen Beruf stehen, könnte man zumindest für 
sich selbst noch gut was wegkloppen, z.B. an seinem eigenen Haus.

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ihr könnt einzelne Aufträge abwickeln, ohne ein Gewerbe anzumelden. 
dabei kamm man dann allemöglichen Kosten absetzen und die Vorteile der 
Selbständigkeit nutzen. Mache ich seit Jahren. Brauchst halt Erfahrung 
und Kunden!

Autor: serielles Kabel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine 35-Stundenwoche bringt ?

Bitte was? Wenn du da wirklich keine Idee hast, solltest du mal ein 
Psychologen konsultieren, denn dann stimmt was mit dir nicht. Ich würde 
ein halbes Königreich für eine 35h-Woche geben, um endlich mal etwas 
mehr Freizeit zu haben.

Bei 42.000 Euro Brutto pro Jahr sollte wohl die Finanzierung des ein 
oder anderen Hobbys kein Problem darstellen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also ich verstehe das nicht, wie es immer noch Firmen geben kann (auch 
große), die ihren Mitarbeitern noch 35h-Vertröge anbieten.
Kaum angekommen und Rechner hoch gefahren, kann man das Ding wieder 
ausmachen und heimgehen. Und wann soll der Ingenieur seine Arbeit 
machen?
Kenne das aus eigener Erfahrung. Da kommen die um 7h und könnten um 
14:45h gehen.
Und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen? Tolle idee, mehr 
beschäftigung schafffen, ist aber wohl eher am Fließband zu realisieren 
als in der Ingenieurtätigkeit, gerade im Projektwesen.
Wie ist die Realität? 35h stehen im Vertrag. Die Gleitzeit erlaubt +20h 
mehr im Monat. Alles andere wird abgeschnitten. So hat arbeitet mein 
junger Kollege jeden Monat etwa 20h bis 30h "für die Katz", also ohne 
Bezahlung, da sein Zeitkonto ja schon seit Monaten auf +20h steht. 
Mehrarbeit gibts nicht!
Und die Sprüche von oben "halt weniger arbeiten" gehen auch nicht, weil 
ansonsten das Projekt darunter leiden würde, was wiederum NEAGTIV auf 
ihn zurückfallen würde. Und da die Projektgruppe zu 60% aus AT-Kräften 
besteht, die Außen vor sind, würden die die Leute die Augen verdrehen , 
wenn mein Kollege während der Besprechung aufstehen und gehen würde, 
weil zeit schon mehr als um ist.
35-Stunden Verträge sind aktive Lohnkürzungen!
Und es müssen alle mitspielen und Stunden verfallen lassen, um gute 
Arbeit liefern zu können um evtl irgendwann mal eine 40h-Vertrag zu 
bekommmen. Und in den MA-Gesprächen wird dann immer wieder verlockend 
verkündet "Sie wollen doch auch mal AT werden?". Was soll der 
Jungingenieur nun machen?
"Dienst nach Vorschrift" wohl kaum.

Autor: Stefan Wakolbinger (bier16v)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!
meine meinung ist auch, "den rest der Woche" <was immer das auch ist> 
"zu Leben". ich meine damit hobbys, freunde besuchen, oder ähnliches. 
ich habe letzten sommer meine Matura in automatisierungstechnik gamacht, 
habe jetzt einen 38h Job (progrmmieren einer software, die einen 
Industrieroboter steuert, Lagerhaltungssoftware) und bringe meine hobbys 
kaum unter einem hut, oder die Zeit für freunde. (ok, ich fahre jeden 
tag 2,5h mit dem bus...)

ps: ich als "halber" oder besser "viertel Techniker" krieg 1300 brutto 
monatlich und kann auch davon leben ;-)
mfg Stefan

Autor: Axel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
" Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine 35-Stundenwoche bringt ?"

Fortbildung ?!

Gruss
Axel

Autor: sepp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die 35 Stunden Woche hat ja eigentlich denn Sinn mehr Arbeitsplätze 
zuschaffen , da die Arbeit auf mehrere Verteilt wird. Das kommt aber 
nicht von den Unternehmen, sondern vom Betriebsrat/ Gewerkschaft. 
Soweit ich weis ist es einigen Firmen, deshalb nicht oder nur begrenzt 
möglich Leute mit 40h/Wo einzustellen.

Schlimmer finde ich es das in vielen Firmen junge Facharbeiter mit 35h 
Woche annähernd so viel verdienen wie Jungingenieure mit 40h/Wo. Die 
Facharbeiter kriegen ihre Überstunden gezahlt oder können sie abfeiern, 
als Ing. wird das schwierig.

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da würde ich aber lieber in der Firma mehr machen und mich dort 
"fortbilden". Nur 35h zu arbeiten, ist IMO ein bischen wenig, um das, 
was man in die Ausbildung gesteckt hat, gewinnbringend ins Ziel zu 
führen. Auch bei den Firmen ist es ein Riesenproblem, wenn der Ing zu 
wenig anwesend ist, da 50% seiner Kosten nicht Bestandteil des Gehalts 
sind und in jedem Fall auftreten. Ergo: Ein lang arbeitender Ing ist bei 
linear höherem Gehalt um einiges billiger!

>(ok, ich fahre jeden tag 2,5h mit dem bus...)

Das ist aber eine Minusrechnung! 7,0 bezahlte und 2,5 unbezahlte Stunden 
machen nicht mal 75% Gehaltsausbeute! Nimm Dir lieber eine Wohnung in 
der Nähe: Du hast dann nur noch 0,5h Stunden Anfahrt, arbeitest 1h über, 
hast 1h mehr Freizeit und 1h mehr Gehalt. Macht ca 25x20=400 Netto mehr 
- das reicht für die Wohnung.

Autor: M_Bruns (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das kommt halt noch hinzu, daß Überstunden nicht bezahlt werden. Die 
landen nämlich bei uns auf einem Gleitzeitkonto.
Real sind es vielleicht auch keine 35 h, sondern 38-39 h, nur werden die 
zusätzlichen Stunden nicht ausgezahlt. Man muß aber ein paar Stunden auf 
dem Gleitzeitkonto haben, da man sonst als faul angesehen wird...

Fortbildung während der Freizeit ist auf fachlicher Ebene nur begrent 
möglich. Klar, Mikrocontroller programmieren oder Rhetorik-Seminare 
besuchen, aber schonmal geguckt, was ein normales 3-tägiges Seminar 
kostet ? Locker mal eben 1.000 Euro. Für die Firma schon ein Brocken, 
für einen Privatmann unerschwinglich.

42k/anno sind schon nicht schlecht, aber ich muß Frau und zwei kleine 
Kinder mitdurchfüttern. Um für ein Haus zu sparen bleibt nix übrig und 
auch Urlaub wird eng, Auto muß auch bezahlt werden.

Keine Ideen, was man als Ing nebenbei machen kann ?
Hab mir schon überlegt einen 400 Euro-Job nebenbei zu machen, aber mit 
den ganzen Abgaben blieben mir nur 260 Euro übrig, das ist irgendwie 
witzlos.

Autor: Telly (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo man schon mal me ne Menge Geld sparen kann, ist der eigene 
Gemüseanbau.
Vieles läßt sich für den Winter auch einfrieren. Ich habe schon lange 
kein
Gemüse mehr gekauft, OK mal ne Gurke oder Tomaten im Winter, wenns denn 
unbedingt sein muß, aber ansonsten sind wir diesbezüglich 
Selbstversorger.

Außerdem schmeckts besser und man weiss, was man ißt.

Autor: Axel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen? Tolle idee, mehr
beschäftigung schafffen, ist aber wohl eher am Fließband zu realisieren
als in der Ingenieurtätigkeit, gerade im Projektwesen."

Das hängt davon ab, wie man das handhabt. Bei den üblichen 
Gleitzeitsystemen mit Kappungen geht das nicht, das bedeutet aber auch, 
dass die Leute ausgebeutet werden.

Ansonsten hat man bei weniger Wochenstunden insgesamt mehr Mitarbeiter 
an Bord, kann diese mehr MA also auch mal 45 Stunden arbeiten lassen um 
Projekte schnell abzuarbeiten, und dann bei Leerlauf die Leute das 
abfeiern lassen. Letztlich ein Gewinn an Flexibilität. Wenn man auf 
diesen Kappungsquatsch verzichtet.

"Um für ein Haus zu sparen bleibt nix übrig"

Wenn Du das erst hast, dazu zwei Kinder, fragst Du auch nicht mehr, was 
Du mit Deiner Freizeit machen sollst :-)

Dann spart die Zeit, die Du am Haus arbeitest, auch enorm Geld. Viel 
mehr, als Du an Überstunden ausbezahlt bekommen würdest.

Gruss
Axel, der gerne die Lohnkürzung hinnehmen würde, wenn er dafür 35 
Stunden hätte.

Autor: tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
zwei kinder und du weißt nicht, was du mit deiner "vielen" freizeit 
machen sollst? jeden tag eine min. stunde für die kinder zeit zu haben, 
ist doch prima! ich hätte gern eine 35h-woche. scheiß auf die spießigen 
statussymbole. lebe und nutze die zeit für wirklich wichtige dinge und 
nicht, um dich abzurackern.

Autor: Philipp Sªsse (philipp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1. Es ist schon klar, was Du eigentlich meinst, aber »40-Stundenwoche 
mit vollem Lohnausgleich« wäre wohl keine gute Idee: »Lohn« gibt es pro 
Stunde, wenn das also ausgeglichen wird, bekommst Du das gleiche Gehalt 
für mehr Arbeit ... (daher wollten die Gewerkschaften immer 
Lohnausgleich für die 35-Stunden-Woche) Also besser »mit vollem 
Gehaltsausgleich«, wenn Du dem Chef den Vorschlag machst. Zumal 
Angestellte Gehalt bekommen; Lohn ist für Arbeiter.

2. »42k/anno sind schon nicht schlecht, aber ich muß Frau und zwei 
kleine
Kinder mitdurchfüttern.« Wenn das wahnwitzige Kindergeld von heute und 
die sonstigen Vergünstigungen für die Kosten der Kinder nicht reichen, 
machst Du etwas falsch. Ich habe keine Ahnung, wie die Leute immer 
darauf kommen, Kinder seien so teuer. Und ich weiß, wovon ich spreche 
(vier Kinder, Gehalt ähnlich Deinem).

3. »Auto muß auch bezahlt werden.« Muß es? Ein Kleinwagen kostet laut 
ADAC ca. 5000 Euro im Jahr an Steuern, Versicherung, Abschreibung, 
Wartung usw. Das entspricht Zinsen und Tilgung für eine 100.000 
€-Hypothek. Den Rest bestreitest Du aus den weggefallenen Mietzahlungen, 
und schon steht Deine Hausfinanzierung. Überleg Dir, was Euch wichtiger 
ist. Und bevor Du behauptest, »ohne Auto ginge es ja nicht« ... es geht. 
Wirklich. Auch mit vier Kindern. Auch auf dem Lande. Und es tut gut. 
Probier es einfach mal aus!

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Auch mit vier Kindern
Das erinnert mich an einen Uni-Dozenten: Der meinte nur "Familien mit 
drei Kindern sind asozial."
Irgendwie hätte ich ihn verhauen können (bin die Nummer 3...).

Wir sind auch ohne Auto aufgewachsen. Dafür wohnen meine Eltern jetzt 
mietfrei.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
5000 Euro/Jahr für einen Kleinwagen ist aber ein extrem hoch gegriffener 
Wert. So wie 100.000 je nach Region auch keine Finanzierung für ein Haus 
sein dürften.

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>5000 Euro/Jahr für einen Kleinwagen ist aber ein extrem hoch gegriffener
>Wert.

Reifen, Inspektionen, Steuern, Versicherungen, Rücklagen für einen 
neuen...
Sowas zählt da mit rein; vielleicht sogar der Wertverlust...

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sage ja nur, der Wert sei hochgegriffen. Wenn einer natürlich 
100.000 km im Jahr mit nem Kleinwagen abreißt, dann kann es stimmen. 
Oder wenn du als Abschreibungszeitraum 2 Jahre ansetzt und dann einen 
Neuen kaufen willst. Aber für einen realistischen Betriebsfall halte ich 
den Wert um mindestens Faktor 1,5 zu hoch.

Rücklagen für einen Folgewagen kannst du aber nicht als Kosten des 
derzeitigen Wagens mit anrechnen, wenn du bereits die 
Anschaffungskostens des derzeitigen Wagens abschreibst. Das wäre die 
reinste Milchmädchenrechnung.

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die 5000,- finanzierung kommen hin, der Wagen kostet aber meist weniger, 
da man ihn ja wiederverkaufen oder länmger nutzen kann. 3000,- sind 
schon realisitischer. Mein Geschäftswagen kostet bei 20000km und knapp 
30k Anschaffung dagegen tatsächlich über 7000,- im Jahr (30% 
Sonderabschreibung in 2006/2007 + hohe Versicherung).

Aufs Auto zu verzichten und Gemüse anzubauen, macht aber keinen Sinn, 
wieso dann Geld verdienen? Das Auto rechnet sich zur Hälfte mit Dem 
Zeitgewinn weg, man kann ja mehr arbeiten. Bahn/Busfahren kostet die 
doppelte/dreifache Anfahrtzeit!

Man muss eben zusehen, daß man möglichst viel arbeitet und finanziellen 
Input an. Am Besten teilweise was zuhause machen. Was bei großen 
Distanzen auch geht: Projektmanagement und Planungen / Emails auf die 
Zuganreise verlegen, so 2h extra bezahlt arbeiten und dafür nur 7h in 
der Firma sein. Ich kenne einen Schulkollegen, der wickelt fast seine 
gesamten Geschäftsmails (Angebote für Kunden) in der Bahn ab (offline).

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>man kann ja mehr arbeiten.

Wenn man die Mehrarbeit aber nicht bezahlt bekommt?

>Das wäre die reinste Milchmädchenrechnung.
Deswegen auch das "vielleicht". Bei solchen Dingen bin ich mir nie ganz 
sicher.

Autor: guelcki (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@M_Bruns

Wie kommst du darauf, dass du bei einem 400€ Job nur 260€ rausbekommen 
würdest? Wenn deine 1. Stelle eine ganz normale Arbeit auf 
Lohnsteuerkarte ist, kannst du in einem zweiten Job bis zu 400€ 
verdienen, ohne einen Cent Steuern oder Sozialabgaben zu zahlen. Nur der 
Arbeitgeber muss eine Pauschalabgabe zur Sozialversicherung leisten. Du 
bekommst die 400€ also komplett raus!

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

bis zum Lohnsteuerjahresausgleich.

Matthias

Autor: guelcki (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie jetzt? Wenig aussagekräftig dein Text!

Autor: Eddi Freiter (eddi1984)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Leute,

zum "Glueck" bin ich nicht in Deutschland, um muss mir die ganze 
Arbeitssituation ansehen. Ist wirklich zu schade.

Wohne in Kanada, und hier sieht es ganz anders aus. Wenn ich kuendigen 
wuerde, der Arbeitgeber wuerde mir die "Fuesse kuessen", damit ich 
bleibe(Schon passiert, nicht mit dem Kuessen). Uberstunden werden mit 
150% vom normalem stunden lohn bezahlt. mein jetztiger arbeitgeber zahlt 
nach 60 stunden woche 200% vom stundenlohn (schon mehrfach passiert). Es 
gibt zwar kein weihnachtsgeld, oder 13tes gehalt, aber dafuer ein bonus, 
der schon min 50% des monatlichen einkommens entspricht. (ist halt 
unterschiedlich von firma zu firma, das wuerde aber (fast) der 
durchschnitt sein)

Kanada kann ich jedem nur empfehlen (provinz alberta). Und fuern urlaub 
faehrt man ca 5 stunden in die rockies, und das kostet einem fuer eine 
woche ca. 100-200 doller fuer 2 personen im zelt. Das ist wunderbar und 
ich denke es gibt nichts besseres, selbst fuer kinder ist das perfekt.

so long,

eddi

Autor: PCMCIA-Steckplatz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sinn des Lebens ist nicht arbeit, sondern leben. So weit käme es noch, 
dass ich ein 35h-Vertrag hab, und jede Woche nochmal 30h dran hänge. 
Dann würde ich aber definitiv kündigen und ALG II beantragen.

Autor: Träumer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Dann würde ich aber definitiv kündigen und ALG II beantragen.

Das geht aber nur dann dann, wenn man nix hat und nix haben will. 
Zugegeben, auch daran habe ich schon neidvoll gedacht. Aber ich wohne 
lieber in meinem eigenen Häuschen und habe keinen Bock mehr auf die 
Hinkefüße über meiner Wohnung und die lauten Musikfans neben meiner 
Wohnung. Meine Nachbarn wohnen mindestens 50 Meter von mir entfernt und 
Nachts schlafe ich so ruhig wie Tote.

@ Eddi Freiter: Es gibt immer was besseres, als einem selbst zukommt, 
hast Du Dich noch nicht umgeschaut ;-)

Autor: Philipp Sªsse (philipp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> "Familien mit drei Kindern sind asozial."

Siehste, deshalb haben wir bei dreien nicht aufgehört! (-;

> 5000 Euro/Jahr für einen Kleinwagen ist aber ein extrem hoch
> gegriffener Wert.

Quelle: ADAC. Ich kann es nicht beurteilen. Aber was da schon an Geld 
reingeht, ehe der erste Kilometer gefahren ist, finde ich schon heftig. 
Da glaube ich das durchaus.

> So wie 100.000 je nach Region auch keine Finanzierung
> für ein Haus sein dürften.

Aufpassen: ich hatte die aktuelle Miete noch mit zur Finanzierung 
benutzt. Wenn die heute auch noch 400 Euro beträgt, darf das Haus 
200.000 kosten. Wenn das Haus noch teurer ist, dann sicherlich auch die 
Miete. Also, das paßt schon irgendwo.

> Aufs Auto zu verzichten und Gemüse anzubauen, macht aber keinen
> Sinn, wieso dann Geld verdienen?

Die Arbeit bereichert das Leben, ebenso wie der Gemüseanbau (denke ich 
mal, ich hab nicht einmal einen Kressetopf). Wir haben z.B. Hühner. Du 
bist näher am Leben, wenn Du in der Freizeit einen Hühnerstall 
zusammenschraubst und deren Eier ißt. Vielleicht albern, aber das ist 
für mich (!) ein sehr angenehmer Ausgleich zu Elektronen und Bytes.

> Das Auto rechnet sich zur Hälfte mit Dem Zeitgewinn weg, man
> kann ja mehr arbeiten. Bahn/Busfahren kostet die
> doppelte/dreifache Anfahrtzeit!

Wenn man sich im Auto produktiv beschäftigen kann, mag das je nach 
Strecke so sein. Wenn man da nur fährt und sich vom Radio berieseln 
läßt, ist selbst die dreifache Zeit im Zug besser investiert, denn da 
kann man sinnvolle Dinge tun. Im übrigen fahre ich hauptsächlich die 
Achse Freiburg - Köln. Da bin ich mit dem Zug normalerweise schneller.

> Man muss eben zusehen, daß man möglichst viel arbeitet

Öhhhh ... hm .... nein. (-:

> mein jetztiger arbeitgeber zahlt
> nach 60 stunden woche 200% vom stundenlohn

Hier würde er vor dem Sozialgericht landen, denn 60 Stunden sind auch im 
gegenseitigen Einverständnis illegal ...

Autor: kein Blaubär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Wie kommst du darauf, dass du bei einem 400€ Job nur 260€ rausbekommen
>würdest? Wenn deine 1. Stelle eine ganz normale Arbeit auf
>Lohnsteuerkarte ist, kannst du in einem zweiten Job bis zu 400€
>verdienen, ohne einen Cent Steuern oder Sozialabgaben zu zahle

Die Rechnung musst Du mal Deinem Finanzmann erklären. Der sagt Dir dann, 
das alle Deine Einkommen zusammengezogen werden und mit demselben 
Steuersatz belegt werden. Wenn Du noch 12x400,- dazu verdienst, dann 
hebt das das Gesamteinkommen nochmal um 4800,- an und Du zahlst einen 
noch höhren Satz für alles! Der letzte Euro unterliegt sogar dem 
maximalen Steuersatz und dafür zahlst Du dann 50%! Das einizge, was 
geht, ist ein Gewerbe, Wo Du Ausgaben verstecken kannst und nur die 
Differenz versteuert wird!

Im Auto beschäftigen? Was willste denn da machen? - Dann leber Bahn! Das 
ist aber auch bescheiden, weil Du morgens im Zug mit allen Assis in 
einem Abteil sitzen musst. Da geniesse ich lieber meine Freiheit im 
Auto.

>in der Freizeit einen Hühnerstall
Lol! Die Viecher füttern - da würde ich lieber Hermeline züchsten und 
ein Sacko draus machen. Ich brauche keine Pseudohobbies mit denen ich 
Kohle machen kann - ich fahre Segeln, Surfen oder fahre Rad. Die Kohle 
komt vom Programmierjob. Aber :

>Lieber algII
Alg käme für mich nie in Betracht: Ich mache das so, daß ich einen Job 
mache, der mir Spass macht. Der ist dann bezahlte Freizeit, egal , was 
man dafür kriegt.

Autor: Eddi Freiter (eddi1984)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> mein jetztiger arbeitgeber zahlt
>> nach 60 stunden woche 200% vom stundenlohn
>
> Hier würde er vor dem Sozialgericht landen, denn 60 Stunden sind auch im
> gegenseitigen Einverständnis illegal ...

Hier nicht, bei gegenseitiger einwilligung ist das gestattet. Ich kenne 
leute die arbeiten 80 stunden in der woche und machen das staendig. Ich 
persoehlich habe es nur im not-not fall gemacht. wenn man andauernd 60 
stunden rackert, dann lebt man zum arbeiten und nicht zum leben.

Aber um einen "finanz bust" zu bekommen, ist das schon nicht schlecht.

so long,

eddi

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
jeder kann neben seiner "normalen" Arbeit zusätzlich einen 400 Euro-Job 
annehmen. Diese 400 Euro sind dann steuer- und sozialabgabenfrei, werden 
also auch nicht zum Gesamteinkommen hinzu addiert!

Gruß

Markus

Autor: kein Blaubär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>jeder kann neben seiner "normalen" Arbeit zusätzlich einen 400 Euro-Job
>annehmen. Diese 400 Euro sind dann steuer- und sozialabgabenfrei,
>werden also auch nicht zum Gesamteinkommen hinzu addiert!

Das kann ich nicht ganz glauben! Welche Rechtsgrundlage ? Ist das so ein 
"Minijob"?

Dann arbeite ich doch einfach ab sofort für 4 verschiedene Firmen 
jeweils Montags im Minijob: Beim Stundensatz von 50,- sind das dann 
400,- am Tag. Dienstags gehe ich dann in einen Normaljob zu 400,- im 
Monat. Macht dann 400,- für die Steuer + 4x400,- Netto. Reicht! Während 
der anderen 3 Tage in der Woche mache ich frei. Geil!

Autor: Thomas P. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also - kopfschütteln ist hier wohl angesagt...

Nehmt doch einfach mal das an, was ihr bekommt und seit damit zufrieden! 
Es muss doch nicht immer mehr und mehr sein.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Nehmt doch einfach mal das an, was ihr bekommt und seit damit zufrieden!

Dies ist die Haltung eines faulen Mitläufers! Leute, die immer mit dem 
zufrieden sind, was das Leben ihnen von alleine gibt, bringen die Welt 
nicht voran. Das sind keine Ingenieure!

Ein Ingenieur ist jemand, der stets mehr will, als vorhanden ist und 
bestrebt ist, immer das Maximale zu wollen. Das liegt ihm im Blut. Das 
ist sein Wesen. Und dieses Wesen lässt ihn Großes tun. Unaufhörlich nach 
Verbesserung strebend, waren es Ingenieure, die uns Autos, Flugzeuge, 
Handys, aber auch Wasserkläranlagen und Heizungen gebracht haben. Wären 
diese Personen nicht immer dahinter gewesen, alles zu verändern, zu 
erweitern und besser zu machen, hätten wir nichts dergleichen.

Wenn nicht einst ein Konrad Zuse zu faul zum Rechnen gewesen wäre und 
sich den Computer hätte einfallen lassen, um es sich leichter zu machen, 
hätten wir keine Mikrocontroller und kein Forum. Wenn es nicht im 
Menschen etwas gäbe, was ihn unzufrieden mit seiner Situation macht, 
lebten wir heute noch in Höhlen und auf Bäumen. Der Fortschritt ist das 
eigentliche Merkmal des Lebens. Der Ingenieur ist nicht nur die Krone 
der Evolution - er ist regelrecht die Verkörperung der Evolution und des 
Seins überhaupt.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur wrote:
> Der Ingenieur ist nicht nur die Krone
> der Evolution - er ist regelrecht die Verkörperung der Evolution und des
> Seins überhaupt.

Das ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe....

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ist aber das Beste, was ich je Nachts um halb drei, mit einer Flasche 
Rotwein intus verfasst habe :D

Aber seien wir doch mal ehrlich: Leben erfordert Fortschritt. Was wäre 
denn ein Leben, das heute noch so wäre wie vor 20 Jahren? Heute haben 
wir die Internetzeit, in ein paar Jahren ist es wieder was anderes. Und 
wer sorgt für den Fortschritt und dafür, daß es immer etwas spannendes 
und neues gibt?  Ärzte? Anwälte? Oder gar Politiker?

Autor: Markus_B (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist alles ganz interessant, was ihr zum Thema Leben, Arbeit, Kinder 
und Autos schreibt, aber ich wollte gar nicht meine persönlichen 
Lebensumstände erörtern und abschweifen.

Also: Irgendjemand eine Idee, was man nebenbei machen kann, um ein paar 
Euros zusätzlich zu verdienen ?

Autor: Blaubär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Trainiere dir einen Waschbrettbauch an und werde Unterhosenmodel.

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Powerseller bei EBAY! Die meisten Harz4-Empfänger verdienen sich so 
etwas nebenher.

Autor: guelcki (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tut mir leid, auch wenn ich das meinem Finanzmann erkläre bleibt es 
dabei, dass man einen 400€ Job VOLLKOMMEN steuerfrei zusätzlich zu 
seiner regulären (Steuerkarten-) Arbeit machen kann. Das ganze nennt 
sich dann, wie ganz richtig bemerkt, "Minijob".

Also nichts von wegen: Das ganze Einkommen wird zusammengezogen und dann 
auf alles die Steuer berechnet. Totaler Schwachsinn!!!

Du darfst aber nicht mehrere Minijobs mit 400€ haben. Die monatliche 
Grenze von 400€ darf, außer zweimal im Jahr, nicht überschritten werden. 
Man darf aber in zwei Jobs je 200€ verdienen, oder in vier 100€. Das 
wird dann addiert.

Habe mich SEHR intensiv mit dem Thema (bin Student) auseinander gesetzt!

guelcki

Autor: Hmm (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bekommt man bei einem Zweitjob nicht Steuerklasse 6 ?? Und das sind die 
Abgaben immens...

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine
> 35-Stundenwoche bringt ?

Beim besten Willen, aber der Sinn des Lebens ist definitiv NICHT das 
arbeiten. Ich bin über jede Stunde froh, die ich nicht schaffen muß. Was 
nicht heißt, dass mir mein Beruf keinen Spaß macht.

Autor: TM (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was verdient ungefähr (netto) ein Dipl.-Ing. Elektrotechnik im Jahr in 
Deutschland?

Autor: Rudi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@TM:

da war doch mal was (vor der letzten Bundestagswahl) - netto = brutto 
oder war's umgekehrt?
Der Nettoverdienst kann nicht interessieren, weil abhängig von der 
Steuerklasse. Also Brutto ist interessant. Na ja, und dann ist da 
natürlich die Frage der Qualifikation...

Beste Grüße

Rudi

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich würd mich an Deiner Stelle mal mit Aktien befassen ...

Autor: Lari Fari (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was verdient ungefähr (netto) ein Dipl.-Ing. Elektrotechnik
>im Jahr in Deutschland?

Die meisten mit min 5J Erfahrung haben zwischen 55.000 und 65.000 im 
Jahr. Netto musst Du selber ausrechnen.

Autor: icke (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Was verdient ungefähr (netto) ein Dipl.-Ing. Elektrotechnik
>im Jahr in Deutschland?

Deutschland West = viel
Deutschland Ost = wenig (oder Hartz4)
(siehe Hartz4-Landkarte)
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statisti...

Autor: Golodkowski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nicht nur Brutto und Netto sind interessant, sondern auch Tara! 
Schließlich
ist die Bekleidung, die man trägt, auch mit in Rechnung zu stellen.

Übrigens: Tara ist das Gewicht mit Verpackung.

Golodkowski

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dank Steuerprogression würde ich gar eine Teilzeitstelle annehmen und 
z.B. 33k6 statt 42k im Jahr verdienen bei 28 statt 35 Wochenstunden. Das 
wären 4x7h/Woche statt 5x7h/Woche. Mit dem sich ergebenden Nettogehalt 
ließe es sich gut leben, wobei der freie Tag pro Woche wahlweise auch im 
eigenen Ingenieurbüro für angenehme Zugewinntätigkeiten zur Verfügung 
steht.

Zu bedenken ist, daß alleine durch Verzicht auf einen unnötigen Neuwagen 
problemlos das Gehaltsdefizit mehr als augegelichen werden kann. 
Konkret: 100% vergleichbarer Lebensstandard nur bei einem 8 Jahre alten 
PKW E34 525i statt einem Neuwagen Golf 5. Reparaturen / höherer 
Verbrauch eingerechnet.

Was schränkt jetzt die Lebensqualität mehr ein: jeden Werktag in der 
Firma abzusitzen oder auf einen Golf zu verzichten?

Einziges Problem: es gibt nahezu keine Ingenieursstellen in Teilzeit!

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Tara ist das Gewicht mit Verpackung.

Wie kommst du darauf? Tara ist das Gewicht der Verpackung!

Autor: W Herzog (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Keine Ingenieurstellen in Teilzeit?

Aber natürlich - mußt halt mal bei den kleineren Ing-Büros gucken - da 
gibt es das durchaus...
Oder schau mal bei www.gulp.de

Da wo die Gewürkschaftsfritzen im Betreib regieren gibt es das 
(meistens) natürlich nicht - da ist meistens die ganze Zusammenarbeit 
zwischen Management und Mitarbeitern nachhaltig gestört - warum auch 
immer...

Autor: Reto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Laut GULP gibt es KAUM Stellen für Teilzeit. Ist auch meine Erfahrung. 
Ich bin auch 45h die Woche aktiv. Mit 35h könnte ich den Lebensstandard 
garnicht halten.

Autor: Torben (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich bin auch 45h die Woche aktiv. Mit 35h könnte ich den Lebensstandard
>garnicht halten.


Kommt immer auf den Lebensstandard an.
Ich mache 28h/Woche, meine Frau arbeitet aber auch noch.
Mit 7.000,- netto kommen wir jedenfalls ganz gut über die Runden, auch 
wenn davon noch 1.650,- für den Häuschenkredit abgehen.

Autor: MUC-DIS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Sie in München wohnen, könnten wir Ihnen eine Nebentätigkeit 
anbieten
Gruß
Mal meine Mail Adresse-privat- will ja nicht gleich die Firma nennen
hhaupt(@)gmx(dot)de
Thema wäre  Displays und Microcontroller

Autor: Reto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oach, einmla posten reicht ...

Autor: Reto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Frage hätte ich :

> jeder kann neben seiner "normalen" Arbeit zusätzlich einen
> 400 Euro-Job annehmen. Diese 400 Euro sind dann steuer- und
> sozialabgabenfrei,

Ist das wirklich so? Geht das auch für Ausländer ?

>Was verdient ungefähr (netto) ein Dipl.-Ing. Elektrotechnik
>im Jahr in Deutschland?

Das würde ich auch gerne wissen. Viel scheint es nicht zu sein, wo so 
viele hier in der Schweiz sind.

Jetzt habe ich noch etwas gefunden :

>Ein Ingenieur ist jemand, der stets mehr will, als vorhanden ist und
>bestrebt ist, immer das Maximale zu wollen. Das liegt ihm im Blut. Das
>ist sein Wesen. Und dieses Wesen lässt ihn Großes tun. Unaufhörlich nach
>Verbesserung strebend, waren es Ingenieure, die uns Autos, Flugzeuge,
>Handys, aber auch Wasserkläranlagen und Heizungen gebracht haben. Wären
>diese Personen nicht immer dahinter gewesen, alles zu verändern, zu
>erweitern und besser zu machen, hätten wir nichts dergleichen.

>Wenn nicht einst ein Konrad Zuse zu faul zum Rechnen gewesen wäre und
>sich den Computer hätte einfallen lassen, um es sich leichter zu machen,
>hätten wir keine Mikrocontroller und kein Forum. Wenn es nicht im
>Menschen etwas gäbe, was ihn unzufrieden mit seiner Situation macht,
>lebten wir heute noch in Höhlen und auf Bäumen. Der Fortschritt ist das
>eigentliche Merkmal des Lebens. Der Ingenieur ist nicht nur die Krone
>der Evolution - er ist regelrecht die Verkörperung der Evolution und des
>Seins überhaupt.

Hat sicher ein Deutscher geschrieben.

Autor: tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Mir wäre eine 40-Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich viel lieber. Wäre
> zwar eine Erhöhung der Arbeitszeit um 14%, aber wenn dadurch der Lohn
> ebenfalls in dem Maße zunimmt, das wäre ja genial!! Wären dann ja locker
> 50k im Jahr....

Lebst du um zu arbeiten oder arbeitest du um zu leben? Hast du keine 
funktionierende Familie, Freunde, Hobbys?

Viele Ings wären froh, nur 40h arbeiten zu müssen. Dass Überstunden 
bezahlt werden oder abgefeiert werden können ist in Deutschland auch 
nicht selbstverständlich, unabhängig davon, was in irgendwelchen 
Gesetzen steht.

Autor: felix (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ M_Bruns

Schonmal daran gedacht, Zeitungen auszutragen?
Beitrag "Zeitung austragen"

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich mache zur Zeit mal wieder 50h-Wochen. Was sollst, der Kunde bezahlt 
es. Je mehr man arbeitet, desto höher sind die Stundensätze. Ich habe 
mit knapp 3500 in der Woche soviel, wie ich als Anfänger im Monat hatte.

Ausserdem zahlst Du jeden Tag Hotel, Miete und was auch immer. Wenn ich 
zwei Stunden länger in der Firma bin, sind das zwar nur 10/8 an Stunden, 
aber im bezogen auf das, was über bleibt sind es eher 6/4 und inklusive 
der Zeit für die Anfahrt ist die Arbeitszeit nur 11/9. Ich kriege also 
50% mehr Gewinn vor Steuern für nur 22% mehr Arbeit. Dann ist daheim 
auch eine Stunde länger dunkel und kalt. Spart echt Energie!

Autor: JP (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast 17.03.2008 21:34

Du bist echt krank. Gibts in deinem Leben nichts wichtigeres als Geld? 
Du tust mir echt leid!

Autor: Gast (ein anderer) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich arbeite momentan auch etwas mehr. Wenn man sich Brötchen kaufen 
will, braucht man etwas Geld, oder? Und keiner weiss, wie lange der boom 
anhält oder die Firma noch lebt :-)  Schon in 3 Jahren ist sicher alles 
vorbei und Löhne wie Stundensätze gehen wieder in den Keller. Dann ist 
immer noch Zeit für Freizeit und 35h. (Ich habe schon mal ein halbes 
Jahr Kurzarbeit mit 30h/Woche gemacht und das als Ingenieur!)

Ach ja, noch eines: Ich bin in der seltenen Lage, daß mir meine Arbeit 
so richtigen Spass macht. Ich freue mich jeden Tag aufs Büro und die 
netten Kollegen. Es macht mir sogar noch mehr Spass, als zu studieren. 
Selbst wenn ich kein Geld bekäme und Lottegewinner wäre, würde ich genau 
das machen: Elektronik bauen! Habe ich ja in meiner Jugend als 
unbezahltes Hobby ebenfalls gemacht.

Daß ich jetzt , weil es ein Beruf ist, im Jahr 130 SFr. bekomme, nehme 
ich dabei gelassen zur Kenntnis.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Was mache ich mit der Freizeit, die mir eine
>> 35-Stundenwoche bringt ?
Für so eine doofe Frage sollte man dich auspeitschen :P
Man kann in der Freizeit so viele Dinger tun, die mit Arbeit zu tun 
haben, z.B. dich weiterbilden lassen, Sprachen lernen, fremdgehen, Autos 
tunen...

Autor: Onan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man kann sich in der Freizeit auch auspeitschen lassen...

Kostet aber auch n bissi.

Autor: Gast (ein anderer) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Man kann sich in der Freizeit auch auspeitschen lassen...
>Kostet aber auch n bissi.

Stimmt, 250 SFr wollte die haben und dann machts sie nur 45 min. Das ist 
ein Stundenlohn von €325,-! Ich habe den falschen Beruf...

>dich weiterbilden lassen, Sprachen lernen
Das wiederum kann man auch im Beruf: 40% meines Wirkens sind Lernen, 
davon die Hälfte die Landessprachen der süflichen Mitarbeiter (Ital + 
Fraz.)

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Man kann in der Freizeit so viele Dinger tun, die mit Arbeit zu tun
> haben, z.B. dich weiterbilden lassen, Sprachen lernen, fremdgehen, Autos
> tunen...
Kostet nur alles Geld, wovon der Ursprungsposter nicht sovieeel hat.

Autor: Trauerkloß (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da pack ich mir nur am Kopf :-( ICh würde ALLES für eine 35 Stunden 
Woche geben. Bin ebenfalls Ingenieur, habe einen 40 Stunden Vertrag, 
komme aber leider nicht unter 45 Stunden aus der scheiß Firma raus.Dann 
noch eine Stunden Autofahrt nach Hause. Innerlich habe ich bereits 
gekündigt, es bleibt doch keine Zeit mehr zum Leben über, das ist 
PERVERS

Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.