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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Antialiasingfilter + Rekonstruktionsfilter


Autor: Gastl (Gast)
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Hallo,

ich habe momentan folgende Problemstellung:

Gegeben ist ein digitales System:
Vor der digitalen Abtastung ist ein Antialiasingfilter geschaltet und 
nach der Abtastung ein Rekonstruktionsfilter.

Bei 2,8s und 5s tauchen Knicke auf - wie sind diese zu verstehen?
Welche Komponente des Systems müsste wie verändert werden, um diese 
Knicke zu vermeiden?


Weiß jemand eine Antwort?

Beste Grüße
Gastl

Autor: Matthias (Gast)
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Klingt nach einer Schulaufgabe...?
Gibt es ein Bild von den Knicken??

Autor: Gastl (Gast)
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Ja :-) Leider eine Schulaufgabe bzw. Prüfungsaufgabe.
Ich habe dazu leider kein Bild.

Finde dazu in der Fachliteratur leider nichts.

Autor: Matthias (Gast)
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also, ich hab ja von sowas Ahnung (Studium)
Aber hier weiß ich garnicht was für Knicke hier gemeint sind...
Denkbar wäre, das es in der Übertrtagungsfunktion der FIlter Knicke 
gibt, aber ob das gemeint ist..
Also ohne weitere Infos kann ich dir nix sagen dazu...

Autor: Gastl (Gast)
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Wahrscheinlich ist gemeint dass in der Übertragungsfunktion Knicke sind.
Die Frage ist jetzt nur was kann ich am System (Anti-Aliasing-Filter ==> 
Abtastung ==> Rekonstruktionsfilter) ändern um Knicke zu vermeiden?

Ist vielleicht gemeint die Abtastrate zu erhöhen? Die Abtastrate soll 
doch mindestens doppelt so groß sein wie die höchste spektrale Frequenz 
in einem Signal fo >= 2 x fmax

Autor: Jackie (Gast)
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hey ich bin gerade auf euer forum hier gestossen und möchte auch mal 
kurz meinen senf dazugeben ;-)
ein rekonstruktionsfilter kann ja z.b. aus einem tiefpass bestehen, der 
die durch die abtastung entstandenen spiegelbänder wieder rausfiltert. 
ich könnte mir vorstellen, dass die parameter des rekonstruktionsfilters 
berichtigt werden sollten damit sämtliche spiegelbänder und damit nicht 
erwünschte frequenzen aus dem rekonstruierten analogsignal entfernt 
werden.
kann mir nicht vorstellen, dass es was mit dem abtasttheorem zu tun 
haben kann, da durch den aliasing effekt, bei dem ja die 
spiegelkomponenten mit dem basisband überlappen, das orginalsignal gar 
nicht mehr rekonstruierbar wäre und nicht nur knicke entstehen würden.
bin auch grad am lernen für meine dsp-klausur, deshalb leg ich meine 
hand für diese antwort mal nicht ins feuer ;-)
lg,
jackie

Autor: Jackie (Gast)
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p.s. bin hier grad noch auf was in meinem skript gestossen, dass dir 
vll. auch weiterhelfen könnte:
Aliasing-Effekt: Spiegelkomponenten überlappen mit Basisband => das 
Originalsignal ist nicht mehr rekonstruierbar.
Lösung: Um ein Überlappen der Spiegel zu vermeiden, muss das Siganl vor 
dem Abtasten durch ein TP-Filter bandbegrenzt werden 
(Anti-Aliasing-Filter). Das diskrete Signal kann dann eindeutig und 
fehlerlos durch ein Rekonstruktionsfilter (wieder TP mit gleichen 
Parametern) zurückgewonnen werden.
Vielleicht stimmen die Parameter bei deinem Anti-Aliasing- und 
Rekonstruktionsfilter nicht überein!?
Gruß,
Jackie

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