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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wieder eine Frage


Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Guten Morgen alle,

ISt schon peinlich, dass ich immer nachfrage, nur die Angst etwas zu 
schrotten ist einfach zu groß...

Ich habe mir dieses hier aufgebaut:
http://www.electronic-idea.de/typo3/uploads/pics/a...

Aber ohne die MISO,MOSI,SCK,RESET und Masse Pins, was ich aber gerne 
doch noch hinzufügen möchte. Dann hab ich mir das hier angeguckt:

http://www.rowalt.de/mc/avr/avrboard/01/progcirc.png

Das ist ein einfaches Programmiergerät. Ich beziehe die Spannung aus dem 
USB und somit kann ich doch einfach die Pins 4-8 am LPT Port weglassen.
Und die Masse an die Masse vom USB anschliessen und SCK an SCK usw...
den Kondensator und die Dioden benötige ich ja nicht, ich gehe davon 
hinaus das due Dioden den LPT vor Kurzschlüssen schützen (?), da ich 
aber den Strom wie gesagt aus dem USB entziehe wird da wohl kein Problem 
sein.

Und zu den Massenpins des LPT hätt ich noch ne Frage und zwar muss ich 
die immer eine Lötbrücke von PIN 18 zu 25 machen ? Wann muss ich das 
machen und wann nicht ? Ich hätte jetzt 18 - 25 verbunden, das an GND 
von USB die anderen  an ihre Stellen Reset an Reset, SCK and SCk etc...

Das müsste doch klappen oder ist da noch ein Haken ?

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Holger (Gast)
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Bauanleitung
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog.htm
In dem Plan fehlen noch die Verbindungen 2-12 3-11
Die Spg aus USB zu nehmen ist Ok.

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Guten Morgen Holger,

Aber auf diesem Plan:
http://www.rowalt.de/mc/avr/avrboard/01/progcirc.png

ist PIN 11 schon benutzt ! Soll ich trotzdem von 3 zun 11 zu verbinden, 
obwohl PIN 11 schon für MISO ist ?


MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Michale U. (Gast)
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Hallo,

Es gibt verschiedene Parallelport-Programmer und die Beschaltung passt 
zu einer Software. Die mit den Brücken sind meist STK200-Abwandlungen, 
die kann normalerweise PonProg bedienen.

Die andere Beschaltung geht mit einem anderen Programm, Namen habe ich 
vergessen, das lief bei mir nie stabil.
Bei mir, wie gesagt...

Ich benutze immernoch PonyProg mit dem Original-STK200-Dongle und habe 
keine Probleme damit.
http://www.lancos.com/e2p/avrisp-siprog.gif

Wie gesagt, ich habe keine Probleme damit...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo,

Ist ja gut und schön ;), aber ich weiß noch immer nicht wie ich das 
Beschalten soll.

Bei der einen sind die PINS 2-12 und 3-11 mit einerander verbunden und 
sie benutzt 1K Ohm und nicht 20O Ohm,

bei der anderen sind die PINS 2-12 und 3-11 nicht verbunden sondern es 
geht von 11 direkt zu MOSI.

Ich weiß jetzt nicht welches ich machen soll... Ich benutze PonyProg und 
hatte immer diesen Programmer:
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-parallel.gif
(
auf einer extra platine, ich möchte es nun auf meine TEST-Platine die 
Anschlüsse bereitstellen, damit ich den MC nicht andauernd umstecken 
muss)

Das ist meine jetztige Schaltung ohne die MOSI, MISO etc... Anschlüsse:
http://www.electronic-idea.de/typo3/uploads/pics/a...

Kann ich jetzt diesen:
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-parallel.gif

einfach an diese:
http://www.electronic-idea.de/typo3/uploads/pics/a...

ranbauen ?

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

irgendwie stehe ich jetzt auf dem Schlauch...

Was hindert Dich daran?

Anschließen und ok, wenn diese Programmerschaltung bei Dir bis jetzt 
läuft, wird sie es auch weiterhin.
Auf der Extra-Platine ist ja vermutlich auch nichts anders gemacht 
worden.

Gruß aus Berlin
Michael



Autor: Holger (Gast)
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@Tugrul Ö
Du must den Progger nachbauen der zu deiner PonyProg. passend ist.
STK200 TYP.

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Guten Abend,

Ich habe das alles jetzt soweit aufgebaut und kann den MC lesen und 
schreiben, aber ist es normal das wenn ich den MC lese immer das alte 
gelöscht wird ? Wenn ich es schreibe, dann ist es ja noch da aber sobald 
ich es auslese steht da glaub ich nicht das Programm drin.

Ist das so gewollt oder ist da was falsch ??

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Stefan (Gast)
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> aber ist es normal das wenn ich den MC lese immer das alte gelöscht wird ?

Nein. Die Programmiersoftware (ProngProg) hat einen eigenen 
Menüpunkt/Befehl/Option, um die  Software (das Flash) vom µC zu löschen. 
Notwendig ist das z.B. vor einem Neubeschreiben. Verschwindet die 
Software einfach beim Lesen, ohne dass dieses ERASE angewählt wurde, ist 
was faul.

> Wenn ich es schreibe, dann ist es ja noch da aber sobald ich es auslese
> steht da glaub ich nicht das Programm drin.

Drin heisst, das µC-Programm läuft und die LEDs blinken? Glaub ich steht 
nicht mehr drin heisst, dass die LEDs nach Entfernen des 
Programmieradapters nicht mehr anfangen zu blinken? Das wäre übel.

Oder meinst du, dass beim Auslesen die LEDs aufhören zu blinken? Das 
wäre nicht verwunderlich. Die Programmiersoftware zwingt den µC in den 
Dauerreset, um ihn unter eigener Kontrolle zu halten. Das sollte sich 
aber normalisieren, wenn der Programmieradapter abgezogen wird bzw. die 
Programmiersoftware PonyProg beendet wird.

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo Stefan,

Also ich habe mein Programmieradapter reingesteckt das Programm in den 
MC geladen und danach den Programmieradapter entfernt und sogar den 
Strom (USB Anschluss) rausgesteckt und reingesteckt und die LED blinkt 
genau wie sie es soll, aber wenn ich den Programmieradapter rein stecke 
kommen ganz viele:

B's und die Zahl 46 ganz oft, k.a. was das bedeutet aber auf jeden Fall 
ist das Programm nicht da.

Ich habe dieses hier nachgebaut:
http://www.electronic-idea.de/typo3/uploads/pics/a...

und diesen Programmieradapter gebaut den ich den auf die Platine mit den 
LED's drauf stecke:
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-parallel.gif

Was könnte denn faul sein ? Ich habe die Lötstellen durchgecheckt, sieht 
in Ordnung aus.

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hmm.
Aus der Beschreibung werde ich nicht schlau.
Das ist das erste mal, dass ich mir wünschen würde ein Video
von dem zu haben was du da eigentlich machst.

> rausgesteckt und reingesteckt und die LED blinkt
> genau wie sie es soll,

das klingt schon mal gut

> aber wenn ich den Programmieradapter rein stecke
> kommen ganz viele:
>
> B's und die Zahl 46 ganz oft, k.a. was das bedeutet aber auf
> jeden Fall ist das Programm nicht da.

Wo kommen die?
Was machst du damit die kommen?


Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo Stefan,

Also ich habe mir wie gesagt diese Schaltung gebaut:
http://www.electronic-idea.de/typo3/uploads/pics/a...
und diesen Programmer:
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-parallel.gif

Dann hab ich auf der Platine mit den LED's eine Stiftleiste reingelötet 
für den Stecker des Programmers also die MOSI und MISO etc.. Leitungen.

Wie gesagt das Programm wird erfolgreich drauf geschrieben und es läuft 
auch, (auch wenn ich den Programmerstecker reinstecke) aber sobald ich 
PonyProg öffne und "Read All" mache, kommt nicht das Programme sondern 
diese B's und die F46 oder so... Ich gehe davon aus, das dass die 
Grundeinstellungen oder das Grundprogramm oder wie auch immer des 
Atiny231 ist, weil es so ähnlich aussieht als ich den Attiny mal zum 
ersten mal frisch aus der Packung, ausgelesen habe.

Aber ist es so schlimm ? Dann schreib ich das Programm ebenhalt immer 
neu, ich mein ich steck den Adapter ja nicht rein um ihn auszulesen 
sondern um den MC zu schreiben. Solange er das Programm nicht löscht ist 
ja gut.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Stefan (Gast)
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> aber wenn ich den Programmieradapter rein stecke
> kommen ganz viele:
>
> B's und die Zahl 46 ganz oft, k.a. was das bedeutet aber auf jeden Fall
> ist das Programm nicht da.

Möglicherweise hast du "nur" Schwierigkeiten das Flash mit PonyProg und 
dem auszulesen und du siehst die B's und 46's aus den Fehlversuchen was 
zu lesen.

Was passiert, wenn der Programmieradapter abgezogen wird? Blinken dann 
die LED wieder normal?

Ich würde mir an deiner Stelle einen richtigen ISP Adapter "AVR ISP 
(STK200/300) parallel port interface" zulegen oder bauen. Also 
mindestens was mit einem Linebuffer-IC wie dem 74HC244 o.ä. zwischen PC 
und Target. Anleitungen gibt es auf der Ponyprog-Seite

> da ich aber den Strom wie gesagt aus dem USB entziehe wird da wohl kein
> Problem sein.

Das ist mutig. Die USB Bauteile in deinem PC sind vor einem Kurzschluss 
auf deiner Platine nicht geschützt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Dann schreib ich das Programm ebenhalt immer
> neu,

Das musst du sowieso, das ist nicht das Thema.

Wenn du im PonyProg das HEX-File aufmachst, dann
kommt da ein Fenster mit vielen HEX-Zahlen. Das ist
das Programm, dass in den Tiny gebrannt wird (Ja
so sieht das Programm tatsächlich aus, nachdem es
dein Compiler/Assembler/Bascom in Maschinensprache
übersetzt hat).

Diese Zahlen werden in den Tiny gebrannt. Offenbar
klappt das auch.
Beim Wiederauslesen sollten die gelesenen Zahlen allerdings
schon übereinstimmen. Dies ist wichtig, damit man überprüfen
kann, ob der Schreibvorgang auch tatsächlich erfolgreich war.
Dazu werden die Zahlen aus der Original-Datei mit den gelesenen
Zahlen verglichen. Stimmen sie überein, so war der Schreibvorgang
erfolgreich. Tun sie das nicht, dann gab es irgendwo einen
Übertragungsfehler. PonyProg macht, soviel ich weiss, diese
Überprüfung in der Grundeinstellung (man nennt das den 'Verify')
und da du nichts über eine entsprechende Fehlermeldung berichtest,
gehe ich mal davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat.

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo !

Ja beim Verrifyng sagt er nichts,
es kommt zum Schluss Write Successfull, aber das mit Einlesen ist schon 
komisch, das ähnelt nichtmal nach der HEX die ich gebrannt habe.

Ist mir auch egal, solange ich brennen kann und das Programm drauf 
bleibt passt das schon.

Vielen dank für eure Mühe !

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Tugrul Ö wrote:
> Hallo !
>
> Ja beim Verrifyng sagt er nichts,
> es kommt zum Schluss Write Successfull, aber das mit Einlesen ist schon
> komisch, das ähnelt nichtmal nach der HEX die ich gebrannt habe.

Moment...
Wie gehst Du da vor?
- Du liest den AVR-Inhalt in Ponyprog ein.
- Du speicherst das als Datei auf Deine Festplatte.
- Die Datei sieht anders aus als eine übliche Hexdatei?

Kann es sein, dass Du im falschen Dateiformat speicherst? Also in *.bin?

Da ich Pony nicht nutze jabe ich es auch nicht mehr installiert und kann 
nicht nachschaun, welche Dateiformate zum Speichern verfügbar sind.

>
> Ist mir auch egal, solange ich brennen kann und das Programm drauf
> bleibt passt das schon.
>
> Vielen dank für eure Mühe !
>
> MfG,
>
> Tugrul Ö.

...

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Guten Morgen,

Erstmal zu deinen "..." Hannes Lux, was mir schon vorher aufgefallen 
ist.

Was bedeuten diese "..." ?

1.) Kein Text
2.) Oh man bist du blöd etc... ?

Also ich finde "..." einfach "primitiv".

Zu meinem Problem:

Ich mach BASCOM auf, schreib mein Programm, kompiliere es und lade die 
"HEX" Datei in den AVR und das Programm läuft. Dann lese ich meinen AVR 
aus und der Inhalt den mir PonyProg zeigt, sieht anders aus als die 
"HEX" die ich davor in den AVR gebrannt habe. Das seh ich daran, wenn 
ich mit PonyProg eine HEX Datei aufmache zum Laden, zeigt es mir ja den 
Inhalt im Fenster ja an, und beim Auslesen sieht dieser Inhalt in diesem 
Fenster anders aus als die HEX Datei, die ich davor mit PonyProg 
geöffnet habe (Die Datei am Anfang die ich drauf brennen wollte).

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>> Ist mir auch egal, solange ich brennen kann und das Programm drauf
>> bleibt passt das schon.
>>
>> Vielen dank für eure Mühe !
>>
>> MfG,
>>
>> Tugrul Ö.

>...

>Was bedeuten diese "..." ?

>1.) Kein Text
>2.) Oh man bist du blöd etc... ?
3.) Dann lass es, wie es ist, wenn es funktioniert.

>Also ich finde "..." einfach "primitiv".
Naja, "primitiv" würde ich es nicht nennen...

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>Das seh ich daran, wenn
>ich mit PonyProg eine HEX Datei aufmache zum Laden, zeigt es mir ja den
>Inhalt im Fenster ja an, und beim Auslesen sieht dieser Inhalt in diesem
>Fenster anders aus als die HEX Datei, die ich davor mit PonyProg
>geöffnet habe (Die Datei am Anfang die ich drauf brennen wollte).

Ich kenne weder Ponyprog noch Bascom.
Wie wird die Datei angezeigt?
So wie sie auch in der .hex-Datein dargestellt wird?
Oder einzelne Hex-Zeichen?
Du könntest sie auch beide mal ins AVRStudio laden und dir dann den 
"lesbaren" Assemblercode angucken.

>Dann lass es, wie es ist, wenn es funktioniert.
"Never change a running system!"

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Morgen,

Ok !

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Tugrul Ö wrote:
> Guten Morgen,

Guten Morgen

>
> Erstmal zu deinen "..." Hannes Lux, was mir schon vorher aufgefallen
> ist.
>
> Was bedeuten diese "..." ?

Das ist nur ein Mittelweg zwischem einem "MfG" (das sowiso kaum Jemand 
ehrlich meint) und gar keiner Grußformel. Es hat sich im Laufe der Zeit 
so entwickelt, kannst Du als einen persönlichen Splien oder ein 
Markenzeichen sehen, falls Deine Phantasie das erlaubt. Es ist 
keinesfalls etwas, was sich gegen Dich persönlich oder gegen irgendeine 
andere Person richtet.

>
> 1.) Kein Text

nein.

> 2.) Oh man bist du blöd etc... ?

nein.

>
> Also ich finde "..." einfach "primitiv".

Das steht Dir frei.

>
> Zu meinem Problem:
>
> Ich mach BASCOM auf, schreib mein Programm, kompiliere es und lade die
> "HEX" Datei in den AVR und das Programm läuft. Dann lese ich meinen AVR
> aus und der Inhalt den mir PonyProg zeigt, sieht anders aus als die
> "HEX" die ich davor in den AVR gebrannt habe. Das seh ich daran, wenn
> ich mit PonyProg eine HEX Datei aufmache zum Laden, zeigt es mir ja den
> Inhalt im Fenster ja an, und beim Auslesen sieht dieser Inhalt in diesem
> Fenster anders aus als die HEX Datei, die ich davor mit PonyProg
> geöffnet habe (Die Datei am Anfang die ich drauf brennen wollte).

Was sieht daran anders aus?
Hat diese Datei den gewohnten Aufbau einer Hexdatei (Doppelpunkt, 
Adresse, Typ, 16 Bytes Code, Prüfsumme je Zeile) und hat nur anderen 
Code-Inhalt (was auch andere Prüfsummen bedingt)?
Oder hat die Datei einen ganz anderen Aufbau der Zeilen?

In der Hexdatei stehen ja nun nicht einfach irgendwelche Hieroglyphen 
drin, jedes Zeichen hat eine eindeutige Bedeutung.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Du statt des Flashs das EEPROM 
ausgelesen hast. wenn man die Architektur des AVRs noch nicht richtig 
kennt, kann dieser Irrtum schnell passieren.

>
> MfG,

Muss ich Dir das "MfG" glauben? - Eher nicht, oder?

>
> Tugrul Ö.

Im Übrigen möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich Dir helfen 
wollte.

...

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hey Hannes Lux,

Ok tut mir leid, wenn du dich dadurch angegriffen fühlst.

"Im Übrigen möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich Dir helfen
wollte."

Ich finde es sehr freundlich von dir, das du mir bzw. den anderen 
hilfst. Man sollte immer  geben und nehmen, wie gesagt das mit der Frage 
war nicht böse gemeint.

Und das mit dem MfG, kannst du mir glauben, aber das steht dir auch 
frei.

Ich schreibe nicht umsonst MfG, ich finde dieses Forum einfach spitze, 
hier wird einem richtig gut und kompetent geholfen.

Wie gesagt, es war nicht böse gemeint, sondern eher mehr aus "Neugier".

Wünsche dir und den anderen einen schönen Tag.

MfG,(besonders an dich :P)

Tugrul Ö.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Wer sucht Hilfe, Du oder ich??

Da Du die Fragen immer noch nicht beantwortet hast
(wo erscheinen diese B's und die F46 oder so...),
wird Dir keiner helfen können.

Bei mir funktioniert's, ich mach's zwar nicht mit Ponyprog und BASCOM, 
sondern mit AVR-Studio und STK500, manchmal auch mit meinem Eigenbau-ISP 
(Hardware und PC-Software).

Mit freundlichen Grüßen,
Hannes

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo Hannes,

Das ist sehr Merkwürdig, jetzt geht es. Er liest genau das gleiche aus, 
was ich davor geschrieben habe. Aber diesmal habe ich keine Verbraucher 
an den PB0 PB1 und PB2 währeds des Auslesens angeschlossen.

Davor erschienen diese Zeichen wenn ich den EPROM  oder den FLASH 
ausgelesen habe, aber jetzt geht es.

Ohne das ich jetzt hier "geköpft" werde :P, ich habe keinen 100nF 
Kondensator an VCC angeschlossen, kann dieses Vernachlässigen des 
Kondensators solche merkwürdigen "Erscheinungen" hervor rufen ?


MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Tugrul Ö wrote:
> Hallo Hannes,
>
> Das ist sehr Merkwürdig, jetzt geht es. Er liest genau das gleiche aus,
> was ich davor geschrieben habe. Aber diesmal habe ich keine Verbraucher
> an den PB0 PB1 und PB2 währeds des Auslesens angeschlossen.
>
> Davor erschienen diese Zeichen wenn ich den EPROM  oder den FLASH
> ausgelesen habe, aber jetzt geht es.
>
> Ohne das ich jetzt hier "geköpft" werde :P,

Du wirst hier nicht geköpft, zumindest nicht von mir.

> ich habe keinen 100nF
> Kondensator an VCC angeschlossen,

Das ist aber eine Selbstverständlichkeit. Der Kondensator gehört einfach 
an jeden Digital-IC dran, darüber diskutiert man nicht, das macht man. 
Der Kondensator ist für die stabile Stromversorgung unabdingbar. Er 
gehört eigentlich mehr zur Platine als zum AVR.

> kann dieses Vernachlässigen des
> Kondensators solche merkwürdigen "Erscheinungen" hervor rufen ?

Na aber selbstverständlich kann das solche Wirkung zeigen. Deine 
Leiterzüge haben ja einen gewissen ohmschen Widerstand und eine gewisse 
Induktivität. Und ein Mikrocontroller arbeitet mit einem Takt. Daher 
zieht ein Mikrocontroller auch nicht kontinuirlich Strom, sondern bei 
jedem Takt eine kleine Stromspitze (Umladen der Kapazitäten im 
Chip-Layout), dazwischen fließt fast kein Strom. Fehlt der Kondensator, 
gerät das ganze Platinenlayout ins Schwingen. Da gibt es dann einen 
ungewollten Reset nach dem anderen.

>
>
> MfG,
> Tugrul Ö.

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt, auch 
wenn es mir nicht immer gelungen ist, vollständige Sätze (SPO =
Subjekt, Prädikat und Objekt) zu formulieren.

...

Autor: Tugrul Ö (Gast)
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Hallo Hannes,

Ich habe jetzt einen Kondensator dazu gepackt und jetzt wird alles 
richtig ausgelesen. Da ich neu in der Welt der Elektronik bin, finde ich 
es sehr beeindruckend wie alles abhängig von einander ist, was der 
kleine Kondensator bewirkt und das mit den Strom spitzen... echt klasse.

Nur komischerweise hat er einmal auch ohne Kondensator, aber auch ohne 
die LED's, richtig ausgelesen.

Naja jetzt funktioniert es. Ich hoffe das Programm läuft dann auch mal 
stabil bzw. richtig, dies hab ich noch nicht getestet und werde es heute 
auch nicht mehr schaffen.

Ich hätte da noch 2. Fragen an dich:

Ich habe gehört, das der USB keine Kurzschlüsse vertragen kann, hab dann 
auch wiederum von jemanden gehört das sein USB mehrere Kurzschlüsse 
hatte und trotzdem noch alles lief. Welche Aussage stimmt ? Werden 
bestimmte (neuere) Motherboards mit Kurzschlusssicheren USB's angefertig 
?

Kann man eine Kurzschlusssicherung auch selber bauen ? So das manm eine 
Platine mit bestimmten Bauelementen (Kondensator,Diode ? ....)herstellt 
wo der USB Stecker vom PC reingeht und von der anderen Seite zum 
Verbraucher (MicroChip). Wenn ja wie könnte man sowas realisieren ? Es 
ist eine Frage aus Neugier.

Meine zweite Frage wäre: Ich habe vor einen Festspannungsregler mit 5V 
zu benutzen, so das ich z.b. eine 9V Batterie oder eine andere 
Spannungsquelle anschliesse und dieser Regler mit Hilfe der 
Rippelkondensatoren (nahe am Eingang und Ausgang) die Spannung auf 5V 
reduziert. Ich habe mir gedacht, dass der 78L05 dafür gut geeignet ist.

Jetzt habe ich auch erfahren das es zwei Sorten von Spannungsreglern 
gibt (eventuell auch mehrere, die sind mir nicht bekannt) einmal die 
78xx und die 79xx Reihe, der 78xx ist für positive und der 79xx für 
negative Spannungen. Was kann ich unter positiv und negativ verstehen ? 
Das der andere + und - gibt ? Was braucht der MC ? Ich schätze mal eine 
positive Spannung.


Mag sein das diese Fragen für dich und andere etwas lächerlich 
erscheinen, weil die Antworten aus logischen Gründen selbstverständlich 
sind. Aber da ich neu in diesem Gebiet bin und mir "leider" sehr viel an 
dem Grundelementarwissen der Elekronik fehlt, ist es mir noch nicht so 
klar.

Wünsche dir und den anderen eine gute Nacht,

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Was kann ich unter positiv und negativ verstehen ?
> Das der andere + und - gibt

Zunächst mal: Sowas wie ein absolutes 0 Potential für
Spannungen gibt es nicht. Ob eine Spannung positiv oder
negativ ist, hängt einzig und alleine davon ab gegen welches
Bezugspotential du misst.

Ich symbolisiere mal ein paar Spannungen mit Strichen.

Du kannst zb folgendes machen:


   Masse           +12 V          +24 V
    |----------------|--------------|


Wenn du die beiden Spannungen gegen Masse misst, misst du
also einmal +12 Volt und einmal +24 Volt.
Die Wahl des Bezugspunktes ist aber völlig willkürlich. Genauso-
gut könnte man den mittleren Spannungsanschluss 'Masse' nennen
und hätte dann:

   -12 V           Masse          +12 V
    |----------------|--------------|

es würde sich nichts ändern. Die Spannungsdifferenzen zwischen
den 3 Punkten sind immer noch dieselben. Nur die Bezeichnungen
haben sich geändert.
Eine andere Möglichkeit wäre:
   -24 V           -12 V          Masse
    |----------------|--------------|

oder überhaupt

   +400 V          +412 V         +424 V
    |----------------|--------------|

Auch hier: Die Spannungsdifferenzen sind nach wie vor dieselben.

Ein 7805 ist ein Spannungsregler der an seinen Ausgängen
eine 5V Spannung erzeugt. Das Regelprinzip besteht darin, dass
die positivere Spannung solange korrigiert wird, bis sich die
5V Differenz einstellt.
Bei einem 7905 wird ebenfalls am Ausgang 5V erzeugt. Nur wird diesmal
die negativere der beiden Spannungen korrigiert.

Um beim Beispiel oben zu bleiben:

   -12 V           Masse          +12 V
    |----------------|--------------|

    | ----- 7905 ----|----- 7805 ---|

Ein 7805 regelt den rechten Endpunkt der Linie, bis zwischen mittlerem
Anschluss und rechtem Endpunkt 5V entstehen. Ein 7905 hingegen
regelt den linken der beiden Endpunkte nach, bis zwischen linkem
Endpunkt und dem mittlerem Anschluss 5 Volt entstehen. Man könnte
das ganze theoretisch auch so erreichen:

   -12 V           Masse          +12 V
    |----------------|--------------|

    | ----- 7805 ----|----- 7805 ---|

hat dann aber den Nachteil, dass wenn der linke 7805 zu regeln
anfängt, sich der Bezugspunkt für den rechten 7805 ändert und
der daher ebenfalls mitregeln müsste. Mit der Kombination aus
7905 und 7805 erreicht man, dass der mittlere Punkt in seiner
Spannungslage konstant liegen bleibt. Besonders wenn dann noch
externe Verbindungen zu anderen Geräten mit eigenen Netzteilen
dazu kommen, ist das von Vorteil.



Autor: Hannes Lux (hannes)
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Tugrul Ö wrote:
> Hallo Hannes,
>
> Nur komischerweise hat er einmal auch ohne Kondensator, aber auch ohne
> die LED's, richtig ausgelesen.

Das war vermutlich Zufall.

> Ich habe gehört, das der USB keine Kurzschlüsse vertragen kann, hab dann
> auch wiederum von jemanden gehört das sein USB mehrere Kurzschlüsse
> hatte und trotzdem noch alles lief. Welche Aussage stimmt ?

Sorry, da kenne ich mich nicht aus. USB ist für mich eine 
Multimedia-Schnittstelle, auf die man heutzutage nicht mehr verzichten 
kann und ich betreibe nur dafür vorgesehene Geräte daran. Die 5V für den 
Eigenbau-ISP-Adapter hole ich mir am Lappi von der PS2-Buchse. Die ist 
frei, da ich ohne Maus arbeite.

> Werden
> bestimmte (neuere) Motherboards mit Kurzschlusssicheren USB's angefertig
> ?

Das weiß ich nicht. PCs sind für mich inzwischen Werkzeug, sie haben 
gefälligst zu funktionieren und ich werde sie nicht unnötig in Gefahr 
bringen.

>
> Kann man eine Kurzschlusssicherung auch selber bauen ? So das manm eine
> Platine mit bestimmten Bauelementen (Kondensator,Diode ? ....)herstellt
> wo der USB Stecker vom PC reingeht und von der anderen Seite zum
> Verbraucher (MicroChip). Wenn ja wie könnte man sowas realisieren ? Es
> ist eine Frage aus Neugier.

Das kann man. Dazu sollte man aber etwas mehr wissen als an welchem Ende 
der Lötkolben warm wird. Wenn ich mit AVRs experimentiere, habe ich 
meist eine Kleinglühlampe 6V / 100 mA als Sicherung in der Plusleitung.

>
> Meine zweite Frage wäre: Ich habe vor einen Festspannungsregler mit 5V
> zu benutzen, so das ich z.b. eine 9V Batterie oder eine andere
> Spannungsquelle anschliesse und dieser Regler mit Hilfe der
> Rippelkondensatoren (nahe am Eingang und Ausgang) die Spannung auf 5V
> reduziert. Ich habe mir gedacht, dass der 78L05 dafür gut geeignet ist.

Ja, der ist geeignet. Allerdings solltest Du dann nicht allzuviele LEDs 
oder Relais gleichzeitig eingeschaltet lassen. Der L-Typ ist aber ein 
guter Kurzschluss-Schutz. Bei Dauerkurzschluss stitbt er aber auch 
irgendwann.

>
> Jetzt habe ich auch erfahren das es zwei Sorten von Spannungsreglern
> gibt (eventuell auch mehrere, die sind mir nicht bekannt) einmal die
> 78xx und die 79xx Reihe, der 78xx ist für positive und der 79xx für
> negative Spannungen.

Das ist allgemein bekannt.

> Was kann ich unter positiv und negativ verstehen ?
> Das der andere + und - gibt ? Was braucht der MC ? Ich schätze mal eine
> positive Spannung.

Beides ist richtig. Es gibt nämlich auch Bauteile bzw. Schaltungen (z.B. 
mit Operationsverstärkern) die brauchen symmetrische 
Versorgungsspannung. Das ist dann eine positive und eine negative 
Spannung gegenüber GND (Masse, Erde, Bezugspotential), die meist den 
gleichen Betrag haben, z.B. +15V und -15V bei vielen OPV-Schaltungen.

>
>
> Mag sein das diese Fragen für dich und andere etwas lächerlich
> erscheinen, weil die Antworten aus logischen Gründen selbstverständlich
> sind. Aber da ich neu in diesem Gebiet bin und mir "leider" sehr viel an
> dem Grundelementarwissen der Elekronik fehlt, ist es mir noch nicht so
> klar.

Nunja, diese Fragen sollten bereits geklärt sein, bevor man Schaltungen 
mit Mikrocontrollern entwickelt. Normalerweise beschäftigt man sich 
vorher mit einfacheren Dingen der allgemeinen Elektronik. Das dabei 
erworbene Wissen (Grundlagen der Elektronik, Grundlagen der logischen 
Verknüpfungen und einiges mehr) ist beim Umgang mit Mikrocontrollern 
sehr hilfreich, ja eigentlich sogar Voraussetzung.

>
> Wünsche dir und den anderen eine gute Nacht,
>
> MfG,
> Tugrul Ö.

Das geht da dito.

...

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