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Forum: PC Hard- und Software Seagate Festplatte Schreib- / Lesekopf defekt


Autor: Lupus (Gast)
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Hallo,
bin mal eben auf die Seite gestoßen auf der Suche nach Antworten und 
Tipps zu meinem Problem:
Habe eine Seagate Barracuda ATA 5 60GB Platte hier, die nichtmehr im 
BIOS bzw. Windows erkannt wird und "Klack"-Geräusche macht bevor sie 
sich selbst abschaltet.
Habe die Sache aufgeschraubt und der Schreib-/ Lesekopf "möchte" aus 
seiner Position (die er beim Abschalten am inneren Scheibenrand 
einnimmt) herausfahren. Dies tut er bis knapp über die Mitte der Scheibe 
und dann springt er wieder zurück zum Anfang (geht alles sehr schnell). 
Normalerweise sollte der Kopf an den äußeren Rand der Platte fahren 
soweit ich weis.
Habe nun schon einiges über defekte Elektronik gelesen und so weiter, 
hat jemand noch einen anderen Tipp? Oder habt ihr selbst so ein Problem 
gehabt?
Oder hat jemand eine defekte Platte (mit intakter Elektronik;-)) 
rumliegen?
Danke schonmal im Vorraus! Bis dann...

mfg Lupus

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du hast die Platte aufgeschraubt - damit ist sie unwiederbringlich 
zerstört, denn Du wirst das nicht in einem dafür gedachten Reinstraum 
gemacht haben.

Der in normaler Raumluft vorhandene Dreck genügt, um einer Festplatte im 
Betrieb den Garaus zu machen.

Sag den Daten adieu ...

Autor: tastendrücker (Gast)
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> Der in normaler Raumluft vorhandene Dreck genügt, um einer Festplatte im
> Betrieb den Garaus zu machen

Ach was - einmal unter den Wasserhahn und das Ding ist wieder sauber...

Autor: tastendrücker (Gast)
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Aber im ernst: Festplatte (selbst) öffnen ist der denkbar schlechteste 
Weg, um eventuell doch noch an die Daten zu kommen.

Wenn die Platte vom BIOS nicht erkannt wird, ist höchstwahrscheinlich 
(nur) die Plattenelektronik (oder die auf dem Mainboard) defekt.

Autor: Mr. Smith (Gast)
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Hallo,

Kleine Anmerkung: Wasser tötet die Platte mit Sicherheit !?
Oder hat unser "tastendrücker" das schonmal probiert ???
Ich hab das noch nie gemacht und würde es auch nicht empfehlen.

Ausserdem tut eine Handvoll Staubkrümel die Platte nicht sofort
töten. Ich hab schon mehrere Platten mehrere Stunden nach dem
Öffnen problemlos auslesen können.

Allerdings würde ich nach dem Öffnen die Daten so schnell wie möglich
von der Platte runter zu lesen.
Was ich auch schon gehört habe ist, dass sich die Platten automatisch
vom ATA Trennen, wenn bestimmte Probleme auftreten. Dann kann man 
angeblich
nur noch mit speziellen Softwaretools die Platte wieder online bringen.
Dann läuft aber die Zeit. Wenn die Platte nur noch so rumklickt hat man
nimmer viel Zeit die Daten auszulesen (falls man die Platte überhaupt 
wieder in Funktion bekommt!!!).

Funktioniert das nicht mehr, wäre evtl. die Datenrettung zum
"Studententarif" bei festplatten-pool.de eine Option, falls da 
"Lenbenswichtige" Daten drauf sind.

Hinweis zur Datenrettung:
-------------------------
Wer sich nicht in  "Teufels Küche" bringen will, der gibt eine
Platte mit nicht 100% legalen Daten NIEMALS aus der Hand.
Wäre schon ziemlich doof, wenn man wegen einer "Kleinigkeit" gleich
tausende Euro Schaden hätte ;-)



Autor: tastendrücker (Gast)
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> Kleine Anmerkung: Wasser tötet die Platte mit Sicherheit !?
> Oder hat unser "tastendrücker" das schonmal probiert ???
> Ich hab das noch nie gemacht und würde es auch nicht empfehlen.

Ich denke, jeder Halbwegsnormaldenker hat die Ironie in meiner Aussage 
erfasst!


Autor: Matthias S. (da_user)
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1.) ist das ganze kein ReinSTraum, sondern "nur" ein Reinraum. Die 
Reinraumklasse die für ne HDD notwendig is, ist oft ein Klacks!

2.) kann man auch ne Platte in normaler Luft öffnen, ne ewig lange 
Laufzeit darf man dann allerdings nicht mehr erwarten.

3.) Lesen solche Datensicherungsfirmen die Daten wirklich aus? Hab sowas 
mal im TV gesehen, da wurde gesagt, dass die die Daten gar nicht 
mitlesen. Geht die ja zum großen Teil auch nix an (irgendwelche 
Kundendaten oder Betriebsgeheimnisse)

Autor: Snake (Gast)
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ist euch schonmal das loch aufgefallen, das JEDE festplatte auf der 
oberfläche hat?
das ist für den druckausgleich. zwar ist ein filter drunter, aber sooo 
schlimm ist die außenluft nicht.
außerdem wird die luft im inneren, die durch die drehung in rotation 
gerät, auch durch einen filter geleitet.
will damit nicht behaupten, es sei ungefährlich die festplatte 
aufzuschrauben, aber es ist keinenfalls das todesurteil.
ich kenne ne platte, die anstatt dem deckel eine plexiglasplatte 
verpasst bekommen hat. sie läuft 1A.

nichts desto trotz frag ich mich, wie man als leie durch das öffnen des 
gehäuses an die daten kommen will :D

Autor: Karl-j. B. (matrixman)
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Also ich habe auch mal ne Festplatte laufen lassen wo sie geöffnet war. 
Nach ca 30 Min war sie so fehlerhaft das das Windows darauf nicht mehr 
hochfahren wollte.

Es ist auf jedenfall schädlich eine Festplatte in normaler Raumluft 
aufzuschrauben. Grund: Ein Staubkern ist größer als der Abstand zwischen 
lese/Schreib Kopf und der Platten. Deshalb reißt das Staubkern wie ein 
Rießenfelsbrocken am Anfang die Schutzschicht runter und dann beschädigt 
er die Daten darauf.

Der Filter ist zwar so gebaut das Staub von den Platten geschleudert 
werden und in dem Filter aufgefangen werden aber dieser ist nicht dafür 
ausgelegt soviel aufzufangen wie in der Raumluft. Zudem wird der Staub 
schon mit dem Kopf in die Platten gedrückt bevor sie durch Fliekräft 
rausfliegen.

Wenn einer mal ne Platte geöffnet hat um ein Fenster einzubauen 
verwendet er (gibt viele Beschriebungen im internet dazu) meistens einen 
Staubsauger um einen ständigen Luftzug zu haben der Staub einsaugt und 
dann lässt er die Platte maximal 10sec offen liegen um den Deckel zu 
tauschen. Aber selbst dort sollte man keine wichtigen Dateien mehr auf 
diese Platte tun.

Ich habe auch mal versucht eine 300GB Platte zu reparieren sogar richtig 
proffesionell in einem Reinraum aber leider war das Spindellager defekt 
und dieses kann man nur schlecht tauschen. Selbst wenn ich die Platten 
in ein neues Gehäuse gebaut hätte wären die Daten unwiederruflich weg da 
ich niemals die Platten 100% exakt so wie sie waren einbauen könnte.

Also deine Daten sind eigentlich schon verlohren. Das nächste mal 
entweder Backups machen (empfehl ich grundsätzlich jedem wobei bestimmt 
95% aller PC Anwender nichtmal wissen was des genau ist) oder die 
Festplatte einschicken und reparieren lassen. Übrigens die meisten 
Reperaturfirmen versichern das sie keine Dateien auf den Datenträgern 
auschauen.

Ach ja der Luftfilter für den Druckausgleich siebt soweit schon sogut 
wie jeden Staub aus der Luft aus oder hast du schonmal ne Festplatte 
aufgeschraubt die Innen staubig war??? Der Staub wo doch noch durchkommt 
ist so klein das er dem Innenleben nicht schaden kann und auch sofort in 
den Filter geschleudert wird welcher die Luft in der Platte sauber hält.

mfg Karl

Autor: Matthias S. (da_user)
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Wir reden ja von öffnen, nicht geöffnet betreiben ;-)

Kumpel hatte auch so ne Plexiglasplatte. Für Auslagerungsdatei und 
MP3's, so dass Win immer schön drauf zugreift und sich der Kopf bewegt. 
Hat auch noch Jahrelang gehalten. War allerdings auch ne alte mit <80GB 
;-)

Einzige Chance kostengünstig an die Daten ranzukommen dürfte ne 
Ersatz-Elektronik sein, notfalls von ner neuen Platte. Und dann so 
schnell wie möglich die Daten sichern (wichtige zuerst).

Autor: Karl-j. B. (matrixman)
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ok dann hat ers nur aufgemacht aber das reicht auch schon wenn dus nicht 
unter einem Luftzug machst aus um die Daten zu beschädigen.

Aber wie oben auch schon erwähnt am besten die gleiche Festplatte 
besorgen (wenn dir die Daten so wichtig sind kaufst du am besten ne neue 
und tauscht mal die elektronik aus. Wenn die Platte dann nicht geht 
kannst du glaub nicht mehr viel machen. In diesem Fall kannst du ja die 
Elektonik an die neue Platte wieder bauen dann hast du wieder ne 
Festplatte (die kannst du dann entweder innerhalb 2 wochen 
zurückschicken oder selber benützen)

mfg Karl

Autor: Lupus (Gast)
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Coole Reaktion auf meine Fragen! Hätte nicht gedacht, dass so viele 
schreiben. Das mit dem aufschrauben und sofort defekt kann nciht sein, 
meine alte 20GB läuft ohne Probleme (jedoch sehr selten zum Transport 
von Daten). Die hatte ich auch schon auf.
Egal, ich mache mir auch keine große Hoffnung, dass ich die Daten 
wiederbekomme. Einige defekte Sektoren wären nicht so schlimm.
Das mit den Backups ist schon klar, mache ich von der Systemplatte ja 
auch. Das auf der Seagate sind unwichtigere Daten, deswegen wollte ich 
ohne/mit wenig kosteneinsatz probieren das Teil wenigstens noch 
auszulesen.

Also würdet ihr auch sagen, dass es die elektronik ist, oder was?

(Das die Sache mit dem Reinstraum wieder losgeht dachte ich mir schon 
;-) habe ja vorhr auch andere Artikel hier gelesen)

Selbst wenn die Platte echt Schrott ist, gut sieht sie aus (von innen) 
;-)

Genau das gleiche Problem hat noch keiner repariert bekommen, oder?

Autor: SiO2 (Gast)
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Ne ZIP-Diskette kann man mit Wasser reinigen. Ich kenn einen, der hat 
damit den Kaffe abgewaschen der drauf war .

Autor: 2-of-omega (Gast)
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Hallo alle Miteinander,

verzeiht die Störung, durch Google fand ich den Bericht, der sich 
eigentlich mit meinem ATM Problem abdeckt.
habe genau das gleiche Problem, bei mir ist es nur eine

WESTERN DIGITAL - WD CAVIAR WD1600
160 GB - IDE LBA 312581808


Darauf meine ganze Webdesign
+ Arbeitsaufzeichnungen,
+ mein Private & geschäftliche eMail
+ Browser + Forenpws...
+ Messenger
+ PW zeugs
+ Noch einige Private Aufzeichnungen


Generell wird jeder von euch, sich wahrscheinlich beim folgenden Bericht 
sich die Haare raufen, und wahrscheinlich sogar fragen was für ein 
Vollidiot ich bin, aber ich ging für mich Methodisch vor, den Generell 
war die Platte für mich eigentlich schon tod, was sie jetzt "wieder" 
ist. Ich wäre dankbar, für die Hilfe einiger Fachkompetenten wie 
Bastler, die das Problem kennen.


-- Die Ursache --
Die Platte war in einem USB Gehäuse und fiel während laufendem Betrieb 
knapp 1m vom Tisch runter. Was direkt mit dem "Klacken" beantwortet 
wurde.


-- Das Vorgehen --
Zuersteinmal habe ich mich über Google 3 Tage intensiv non Stop mit dem 
Problem befasst,
-- Foren durchstöbert
-- Die Platte NICHT laufen lassen
-- Das Problem in zwei Foren angesprochen
-- Natürlich die generelle Antwort erhalt
---- Entweder finde dich damit ab das sie Schrott ist
---- Oder gib sie einem Datenrettungsunternehmen


Nachdem ich mich damit abgefunden hatte das:
- für mich eine profi Datenrettung zu teuer ist
--- auch wenn ich die Daten gerne gehabt hätte, aber ich eben kein Geld 
für irgendetwas habe, und dafür leider auch nicht auch wenn ich ein 
halbes Jahr dafür zahlen müsste, wäre ich wahrscheinlich nicht an die 
Kosten dran gekommen.
- für mich ein Datenrettungsunternehmen ggf. zu unseriös ist.
--- Da sich auf der Platte wichtige Firmendaten + wichtige Privat Daten 
befinden und ich genug laß von wegen das Sie eben diese Daten auch 
auslesen.

- somit die Platte generell TOT ist, und für mich unwiederbringbar



Ging ich mit Grobmechanik an das Feinmechanik Problem ran.
!!! DAS EMPFEHLE ICH KEINEM !!!
!!! NICHT NACHMACHEN !!!
!!! DAFÜR ÜBERNIMMT JEDER SELBST DIE HAFTUNG!!!
-- nur machen wenn alles andere nichtmehr hilft --
WAS KAPUTT IST KANN NICHT MEHR KAPUTT GEHN, TOTE KANN MAN NICHT MEHR 
TÖTEN
ABER MEISTENS LIEGT DIE PLATTE EINFACH HIRNTOD IM KOMA


1. Ich überlegte wie die Platte vom Tisch runterfiel, und vorallem 
aufkam.
- lauschte wie Sie schlägt
- gab ihr einige beherzte Gegenschläge.


1. Ergebnis: Ihr Klacken war verschwunden und sie surrte wieder "normal"


2. Softwaredatenrettung
Windows
konnte zuerst die Platte ohne "weitere Probleme" lesen, das kopieren 
jedoch schlug total fehl, ein Fehler nach dem anderen. Jedoch war das 
Notebook im Akku Modus - leider kurz vor dem Aus, an das ich die Platte 
angeschlossen hatte, holte mein Stromkabel, doch leider konnte ich nach 
dem Neustart die Platte nichtmehr mit Windows korrekt lesen.
Sie war anscheinend "Unformatiert". Jedoch erkannte er noch Ihre 
korrekte Größe

Chkdsk
erkannte noch alles, Name, NTFS Dateistruktur... aber konnte eben nichts 
gegen den CRC 23 INDEX Fehler machen.

Datei Wiederherstellungsprogramme
Somit, sofort dran gemacht die in diversen Foren bereits empfohlenen 
Datenrettungsprogramme zu nutzen.
Wie empfohlen habe ich zuerst nach den wichtigsten Dateien geschaut. 
Leider konnte ich nur Sektoren auslesen, welche nicht die wichtigsten 
Daten enthielten, ich scannte die Platte mit 4 verschiedenen 
Programmen... nie waren die wichtigen Daten vorhanden, es schien beinah, 
das diese gezielt beim Fall der Platte ausgelöscht wurden.

- Die Dateien welche ich wirklich benötigte konnte ich nicht 
wiederfinden. Es war als wären diese... "unauffindbar"


Ein Intensivdiagnose Programm,
werkelte 4 Tage an der Platte non-stop, bis dann auf einmal wieder 
dieses KLACKEN Anfing...
Zuerst dachte ich mir, ok der liest vielleicht einen Defekten vielleicht 
verkratzen Datensegment der Platte... Aber dann erhielt ich tausende von 
Fehlern, und musste erkennen das garnichtsmehr ging...

Nach dem Abbruch des Scans,
und dem Ausschalten der Platte und nach 1 Tag ruhepause - wiederholten 
einschalten... noch immer, da half dann alles lauschen und Grobmechanik 
nicht...
Ich meine die Platte war für mich schon kaputt, ob ich der jetzt noch 
nen Schlag verpasse und der Fehler wird schlimmer oder geht weg, war mir 
da egal, ich wollte nur eine "Veränderung"

Aber der Fehler blieb konstant...
ich ließ das sogar extreme 2 Stunden laufen, mit der Hoffnung "das renkt 
sich vielleicht wieder von selber ein".

Aber immer wieder diese
Anlaufen 9 Schläge - Pause ...
Anlaufen 9 Schläge - Pause ...
Anlaufen 9 Schläge...


Das schlimmste, ich las es schon vor JAhren und eigentlich überall wo 
ich in die Forenblickte zuvor
- NIEMALS IN EINEM NICHT STERILEN RAUM EINE PLATTE AUFMACHEN -

Tja, wenn man keine Hoffnung mehr hat... und einfach wissen will was da 
jetzt vorsich geht...
Da sind dann alle gut gemeinten Vorschläge scheiss egal ^^
Ich hab sie jetzt nach einem Monat? aufgemacht... Ich sah das Problem

Der Lesekopf springt von Innen zur mitte, schlagartig.
ca 7 - 10 mal.. ich denke es waren 9 mal, bin mir aber unsicher...
aufjedenfall verändert sich nichts.
Er kommt jedoch nicht darüber hinaus.
Er springt zur mitte und zurück...


Hätte es irgendeinen nutzen,
wenn ich mir die gleiche Platte nochmal zulege und versuche irgendwie 
das Zeug umzubauen?
Ich weis ja nicht was dafür verantwortlich ist das dieser Kopf nur noch 
hin und herschlägt.

Die Platte hatte jedoch bereits einen hauchdünnen kratzer... der sich 
über ... 1/16 einer runde zog als wäre auf dem Stück der Kopf kurz 
aufgeschlagen


Aufjedenfall zeigen mir nur noch wenige Dateiwiederherstellungsprogramme 
die Platte an
mit einer Unglaublichen Größe von 2 TB (TeraByte)

Beim Scannen kommen Sie jedoch über das klacken und 0% nichtmehr hinaus.

Weis einer irgendeine "Lösung"

Autor: Snake (Gast)
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das "schlagartige" springen ist ganz normal, überleg mal wie schnell der 
kopf an verschiedene stellen springen musst wenn du was kopierst.

der kratzer wird vermutlich durch den aufschlag auf dem boden entstanden 
sein. unter normalen umständen schwebt der kopf auf einem luftpolster 
das dünner als ein menschliches haar ist über der platte. der kopf wird 
also nicht mechanisch über der platte gehalten, das ist die luft die 
durch das rotieren entsteht.

so, was der kopf in der mitte zu suchen hat, weis ich nicht. allerdings 
hab ich mir auch noch nie ne nicht-boot hd angeschaut. dennoch müsste 
sie doch alle ganz nach außen springen, um sachen wie partionen etc. zu 
finden.

vllt ist der arm irgendwie verklemmt, dass er nicht ganz nach außen 
geht?

Autor: 2-of-omega (Gast)
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Vielen Dank für die Antwort.

Was du da sagst scheint für mich als "Laie" recht logisch zusein.

- Kratzern -
stimme ich dir genauso wie mit dem Schlagartigen springen zu, nur stört 
es mich eben, das es ein dauerlauf ist, als wäre das Komando 
"eingefressen".


- Verklemmung -
Der Kopf geht immer bis zum gleichen Punkt und springt schlagartig 
wieder zurück. Das mit der Verklemmung könnte ich nur mit dem Orangene 
Datenkabel, welches zwischen den Kopf und der (Platine?) ist in 
Verbindung bringen.

Dieses ist nach innen in die Richtung der Scheiben gewellt. Beim 
zurückziehen dieses Kabels mit einer Pinsete ist der Kopf jedoch weit 
über die Scheiben hinaus gefahren, das hat mir dermasen Angst gemacht 
das ich es wieder zurückgelassen habe.


Der arm wird ja von einer "Magnetbahn" gesteuer sofern ich das 
beurteilen kann. Natürlich geht diese auch nur bis zur hälfte.

hilft dir das etwas weiter?



Ich schaue mal bis zu deiner Nächsten Antwort ob ich ein Bild von den 
Bauteilen samt genauer Beschreibung finde... habe hier leider keine 
Digicam um es zu fotografieren / aufzunehmen.

Wenn du willst kannst du es dir anschauen wenn du aus dem Bereich Ulm - 
Erbach - Laupheim kommst ^^

Autor: 2-of-omega (Gast)
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Also zwecks Foto,
habe ich hier mal etwas was wegen den Bauteilen weiterhelfen könnte.


Foto von anderem Modell welches nicht ganz so aufgebaut ist, aber die 
Beschreibungen enthält.
http://www.lrz-muenchen.de/services/schulung/unter...


Foto von ungefähr gleicher Platte
http://www.tweakers.net/ext/i.dsp/1043451137.jpg


Das Kabel (Flexible Leiterplatte) ist wie bei den beiden Platten gleich 
gebogen, somit nehme ich nicht an das es wirklich blockiert, aber meines 
Wissens nach stößt der Körper des Lesekopfes daran an wenn er in der 
mitte ist.

Also es wäre Möglich das
- die Elektronik des Kopfes nen schaden hat
- etwas blockiert
- ein kleines leichtdefekte Bauteil durchgeschmorrt ist nach den 4 Tagen 
dauerbetrieb?


grübelt

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Ihr sucht das Problem an der falschen Stelle. Das ist kein mechanisches 
Problem. Die Elektronik steuert den Kopf genau so an, wie er sich jetzt 
bewegt, und das ist auch gewollt.

Der Kopf springt nicht vom Rand zur Mitte und wieder zurück, weil 
irgendwas verklemmt ist oder ein Programm "hakt", sondern weil irgendwas 
in der Mitte ausgelesen werden soll und diese Daten nicht gefunden 
werden. Es werden neun Versuche unternommen und danach geht die Platte 
in den Fehlermodus.

Das laute Klacken kommt vom Fahren in den Anschlag außen 
(Anlaufbereich), dort fährt der Kopf normalerweise nur hin, wenn die 
Platte abgeschaltet wird. Wenn sie sich nämlich nicht mehr dreht, landen 
die Köpfe auf der Platte und da können natürlich keine Daten gespeichert 
werden. Eine Mechanik sorgt dafür, daß der Kopf im Ruhezustand immer in 
diesen Anlaufbereich zurückfährt. Wenn nun ein gravierender Fehler 
auftritt, macht die Platte eine Art Reset, wozu eben auch die Prozedur 
gehört, die Köpfe zu "parken".

Die Platte hat eine "low-level-"Formatierung, anhand derer die Spuren 
und Sektoren erkannt und gefunden werden können. Diese wird vom 
Hersteller durchgeführt und ist normalerweise vor dem Benutzer 
verborgen. Der Benutzer legt auf dieser low-level-Formatierung seine 
Partitionen und schließlich Dateisysteme an. Wenn durch einen Defekt auf 
der Plattenoberfläche Daten der Low-Level-Formatierung kaputt gehen, 
findet der Controller auf der Festplatte die entsprechende Spur nie mehr 
und kann dort auch nichts mehr auslesen.

Die Datenretter schließen die Magnetspulen der Kopfmechanik direkt an 
eine eigene Elektronik an, die diese Fehler ignoriert und die Platte 
nach und nach von außen nach innen abtastet. Dann wird versucht, aus den 
gelesenen Daten noch etwas sinnvolles zu extrahieren. Mit anderen 
Mitteln kommst Du hier auch nicht weiter.

Autor: inVi (Gast)
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hab grad meine wd hdd mit 250gig wieder zum laufen bekommen, hatte auch 
dieses klackern und war verzweifelt!

dann hab ich ihr auch ein paar schläge mitgegeben, in mein externes 
gehäuse gebaut und angeschaltet - wieder dieses klackern! aus - wieder 
an - wieder klackern.

dann hat es mich so genervert das ich sie 20mal aus und an gemacht hab, 
und auf einmal lief sie wieder ;D


hab jetzt alle wichtigen daten runterkopiert und jetzt wird sie grade 
formatiert :)))


JUHU!!


gruß inVi

Autor: Gast (Gast)
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Du glaubst aber ja wohl nicht, dass du sie nach dem Formatieren wieder 
normal benutzen kannnst, oder? Der Fehler wird trotzdem bleiben.

Autor: jester (Gast)
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hallo miteinander.


das mit dem gib ihr einen kann ich bestätigen.
oft hilft aber wirklich auch ein mehrmaliges anschalten bzw neu booten.

Schläge für die platte würde ich wirklich nur im äußersten Fall raten 
(mit dem Risiko das garnichts mehr geht und die Daten unwiederbringlich 
weg sind!!!)
Bei wichtigen Daten würde ich einfach Sparen und in 1 oder 2 Jahren die 
Platte Proffessionel wiederherstellen lassen! (Bank nach Kredit fragen)


ich habe schon 2 Platten so wieder größtenteils auslesen können.
allerdings ging es bei einer ohne behertztes schlagen einfach nur viel 
gedult und oft ein auschalten! (Dabei können aber auch weitere daten 
verlorengehen!!)
Sollange die Platte noch erkannt wird kann man zb mit Easyrecovery (90 
Euro- ich glaube es gibt eine 30 Tage Demo)die Daten meiste wieder 
auslesen.  Dauert so 1-4 Tage



Mit testdisk lassen sich auch recht gute Ergebnisse erzielen.



Wenn alle Daten gesichert wurden ein low level format durchführen und 
anschließend   chkdsk D: /r    bzw /f die platte testen.

Wichtige Daten würde ich aber dennoch nicht mehr drauf spreichern da die 
platte ja definitiv einen mechanischen schaden hat und jederzeit wieder 
ausfallen kann!!

Autor: Homer J. Simpson (Gast)
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Hmmm, ich hab ein ähnliches, vllt das gleiche problem aber ein anderes 
Ziel.

Ich habe eine alte Festplatte bekommen weil sie nicht mehr ging, 
klackte, und nun brauch ich sie um neben windows leopard zu 
installieren.

Ich hab die Festplatte natürlich nochmal getestet, klacken....
Da die sie dann keinen wert mehr für mich hatte hab ich sie einfach 
aufgeschraubt und laufen lassen und hab dabei entdeckt, dass der Kopf 
bis ganz nach außen und wieder nach innen und nach außen fährt, oft 
hintereinander und sehr schnell, dadurch entsteht das klackende 
Geräusch.
Unmittelbar nach dem Einschalten "sucht" sie (denke ich) ungefähr 1-3 cm 
von der mitte entfernt, sehr schnell, dann setzt der eben beschriebene 
Vorgang ein (hab nicht gezählt wie oft, geht auch sehr schnell). Danach 
bleibt der Kopf in der Mitte und die Platte dreht weiter.

Mir sind die Daten egal, brauch blos ne lauffähige Festplatte.

Meine Frage ist also ob es eine Möglichkeit gibt, sie einfach neu zu 
"formatieren" oder so, auf null zurückzusetzen um sie weiter verwenden 
zu können.

Ich weiß das die Daten dann darauf nicht besonders sicher sind, aber das 
sollte kein Problem sein, haupsache ich kann Leopard darauf 
installieren.

ich hoffe mir kann jemand was dazu sagen...
schonmal danke!

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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1. Lies den 2. Beitrag von Rufus!
2. Kauf eine neue Festplatte!

Klackende Festplatten sind auch ohne sie zu öffnen ein Fall für den 
Elektroschrott. KEINE HOFFNUNG - AUS, VORBEI, DEFEKT!
Eine funktionierend Festplatte zu öffnen, zerstört die HD! Die ist 
nachher ein Fall für den Elektroschrott, auch wenn sie vielleicht noch 
eine Zeit lang funktioniert.

3. Keine jahrealten Threads ausgraben!

Gruss
rayelec

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Tjoa, auf die selbe Art und Weise sterben die Platten in den iPods... 
ich nehme mal an dass aussen die Reserve-Sektoren sind und er deswegen 
staendig nach aussen faehrt.

Autor: bla (Gast)
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Das Klackern kommt zustande, weil die Elektronik die Position der Köpfe 
nicht ermitteln kann. Dies geschieht anhand von Daten auf den Plattern. 
Sofern diese nicht beschädigt sind, liegt das Problem meistens an der 
Elektronik zwischen den Köpfen und der Verbindung zur Aussenplatine. Die 
Verbindung wird durch ein Flexkabel hergestellt, auf dem ein Verstärker 
verbaut ist. Eine alte "berühmte" DTLA konnte ich zum Leben erwecken, 
indem ich an dem Kabel etwas gebogen hatte und der Kontakt dadurch 
wieder hergestellt war. (Kabelbruch) Es kann auch an dem Verstärker 
liegen. Das mit der Reinheit in Festplatten ist reichlich übertrieben, 
1. wird die Oberfläche durch ein paar Staubkörner nicht zwangsläufig 
gleich total ruiniert 2. gehts in Festplatten ohnehin nicht so rein zu 
wie oft behauptet. Durch das Landen der Köpfe auf der Oberfläche 
entsteht auch Staub. Ausserdem wäre das Filterkissen nicht nötig, wenn 
kein Staub vorhanden ist. Für ein einmaliges Auslesen der Daten kann 
eine Operation im Gefrierbeutel also durchaus erfolgreich sein. Unter 
den Bedingungen dass 1. die Daten nicht so wichtig sind dass es sich 
lohnt eine Datenrettung durch Profis zu bezahlen und 2. die Daten 
wichtig genug sind um eine Platte als Ersatzteilquelle zu besorgen und 
zu opfern.

Autor: King of the Cables (Gast)
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Habe den Thread mit viel Interesse gelesen und möchte Euch als 
allerletzte Verzweiflungslösung die "russische Variante" präsentieren. 
Bei mir hat's funktioniert.

Viel Spaß beim Lesen, Nachmachen nur auf eigene Verantwortung!

Also... vor zwei Tagen hat sich bei mir eine recht neue 2TB Seagate 
Barracuda verabschiedet, anhand der äußerst hässlichen Geräusche, die 
sie nur noch machte, war es definitiv kein Dateisystemfehler. Hab 
verschiedene Gehäuse etc. probiert. Nö. Putt. So weit, so schlecht. Vor 
allem, wenn wichtige Daten auf der Platte waren, natürlich ohne Backup.
Also, Ladies und Gentlemen, ich präsentiere: The russian way of fixing 
sensible electronics.

1. Ofen einschalten (ja, den in der Küche) und vorheizen
2. Festplatte ausbauen, in eine saubere Plastiktüte stecken
3. Ofen ausschalten, Festplatte reinlegen
4. einige Minuten Festplatte aufwärmen (ca. 70°- 80°C)
5. (optional) ihr einen liebevollen Schlag verpassen
6. wieder einbauen und anschließen
7. (wichtig!) auf die voll aufgedrehte Heizung legen und anschalten

Fazit: Funzt. Hatte zwischendurch einige Schreckmomente, weil sie wieder 
krrrrz beep krrrrrz gemacht hat, aber mit einer Wiederholung der 
Prozedur läuft jetzt wieder alles, habe bereits +500 GB kopiert.

Aber pssst, nicht weitersagen und nur machen, wenn man sich schon damit 
abgefunden hat, dass die Platte futsch ist.

Autor: digitale Demenz (Gast)
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Jahre später...
Neben mechanischen Einwirkungen gibt es Kälte- und Wärmefehler.

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