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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Optokoppler (und dann TRIAC) mit einer Software ansteuern


Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Hallo Mitstreiter...

habe folgende Frage:


Könnte ich theoretisch mit einer Software einen Optokoppler ansteuern um 
die Phase anzuschneiden wie beim Phasenanschnitt.

Ich habe mir gedacht eine einfache Schaltung mit DIAC ( OPTOKOPPLER) 
TRIAC und ein paar Widerstände...

Ich lasse mir von einer zusätzlichen Hardware den Nulldurchgang der 
Phase bestimmen und an die Software senden, diese schickt je nach Wunsch 
der Leistung Impulse an den Optokoppler , der widerrum den Triak und 
somit die Last schaltet...


Vielen Dank im Voraus...

PC: Ich möchte keinen µC benutzen , da meine komplette Steuerung mit der 
Software erfolgt, da wäre doch der zusätzlicher Aufwand durch den µC 
unnötig meiner Meinung nach ...

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Roman,

ist machbar - kein Problem - aber ganz im Gegenteil
mit einem Controller ist es einfacher - wurde hier
vor ein paar posts beschrieben.

Otto

Autor: Otto (Gast)
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Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Hmm, ein Microcontroller bedeutet doch für mich mehr Hardeware aufwand, 
das ist widerrum mit kosten für die Produktion verbunden.. Wenn meine 
Software das direkt Regelt (wird mit C++ realisiert) dann entfällt 
praktisch alles... ich bekomme über eine bereits enthalene Hardware 
direkte Impulse vom PC , ich kann damit schonmal schalten, also z.B 
Transistorarray steuere ich damit schon mal an , diese widerrum schalten 
Relais.

Nun wenn ich jetzt direkt die Impulse von der Software bekomme, die z.B 
etwas Phasenverschoben den TRIAC schalten , müsste ich doch die 
Phasenanschitt realisieren...

Die Frage ist ob durch die evt. Verzögerung

1. Hardware hat den Nulldurchgang der Phase erkannt und sendet an die SW
2. SW berechnet das delta t und schickt Impulse zu einschalten
3. TRIAC schaltet

Ich mach mir sorgen , dass es evt durch die Hardwarebedingten 
Schaltzeiten dir Rechnung jedesmal angepasst werden muss...

Ich habe es ja noch nicht ausprobiert, nur das ganze zuerst zu berechnet 
ist ja ein hölischer Aufwand, zudem das ganze vom PC auch noch 
abhängt...

Andererseits denke ich mir für 50Hz Wechselspannung , wäre das doch kein 
Problem , es könnte doch maximal zu µs verzögerung kommen...


Vielen Dank im voraus

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Roman,

jetzt wird mir erst klar, dass Du es mit einem PC steuern
möchtest. Den Phasenanschnitt selbst durch einen PC zu
berechnen und durchzuführen ist natürlich theoretisch möglich:

-  Du "sendest" den Nulldurchgang an den PC (wie auch immer)
-  Du "steuerst" zum richtigen Zeitpunkt den Optokoppler mit dem PC an.

-> Du benötigst mindestens 2 Optokoppler

Frage: schaffst Du es 50 mal in der Sekunde, den PC
       "zu triggern" und nach t < 10ms den Triac zu triggern
       ohne das dem PC "irgendetwas anderes dazwischen kommt"

Gruss Otto

Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Tja das ist die Frage Otto  :_)

Der Nulldurchgangsdetector ist mir einem Optokoppler verbunden welcher 
5V Steuert, diese 5V werden mit Hilfe eines USB Inrefaces mit einer 
Bitfolge an das C++ Programm übertragen. Da geht die Reise weiter....

Ich denke mal die Triggerung wird hier eben das Problem sein.. Im moment 
führ das Program ja nur eindache Schaltbefehle aus , da machen ein paar 
ms kein Problem aus ... doch wenn der Rechner mal zu Rattern hat :-)

Alos meinst du einfach mal ausprobieren :-)

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Roman,

> diese 5V werden mit Hilfe eines USB Interfaces mit einer
> Bitfolge an das C++ Programm übertragen

Wie schnell ?

.....ich meine: das könnte eng werden

Übertrage diese Aufgabe an eine externe HW (Controller)
und alles wird gut.....

Otto

Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Wie meinst du das ?

Also doch µC und den soll ich mit dem Rechner steuern ?

Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Übrigens mach ich mir bei der Übertragung selbst keine Probleme da das 
interface mit den vollen 480Kbyte pro Sekunde übertägt...
Wenn dann würde eher der Rechner mit der Berechnung probleme haben .. 
müsste man mal ausbrobieren...

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Roman,

so würde ich es machen oder Du startest
mal eine Meßreihe (ohne 230V), indem
Du Deinem PC den Nulldurchgang sendest
und die Zeiten misst, die dazwischen
vergehen - es müssten immer exakt 10ms sein.

Dann "stresse" Deinen PC mal ordentlich

Wenn es dann trotzdem über ein paar
Minuten sicher funktioniert, könntest
Du es ja mal versuchen.

Gruss Otto

Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Jo das werde ich mal so machen ... mal sehen was sich ergibt wenn der 
Rechner das macht , dann kann ich auch ohne sorgen die Hardware aufbauen 
...

Vielen Dank nochmals

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Ich würde da eher einen billigst-AVR à la Tiny2313 oder kleiner nehmen.
Ist wesentlich angenehmer.
> interface mit den vollen 480Kbyte pro Sekunde übertägt
--> schlechte Idee, die CPU mit dem dimmen einer Lampe oder was auch 
immer zu belasten. Die könnte wesentlich sinnvolleres tun, statt die 
ganze zeit einsen und nullen rumzuschubsen. Vor allem welche 480KByte? 
entweder sind das 1.5, 12 oder 480 MBits/s.

Autor: Roman Becker (roman-1980)
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Ja meine ich natürlich MBits .. ich dachte das ist klar...

Hmm... Also du bist auch für eine AVR ... und die dann mit dem 
Rechner... joa.. kann ich die Tiny2313 direkt ansteuern mit meinen 5V 
ausgängen con dem Interface ? Also nachdem diese Programmiert wurde ...

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