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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu Basisstrom.


Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Guten Abend allerseits,

Ich habe mich hier etwas über den Tranistor als Schaltung erkundigt und 
habe festgestellt das man je nach Gebraucht einen Basiswiderstand 
benötigt,den man auch ausrechnen kann.

Ich habe mir das alles gelesen und wollte das auf mein Gerät beziehen.

Ich möchte über einen Attiny 2313 einen Transistor ansteuern, der 6 
blaue helle LED's ansteuern soll. Die LED's sind natürlich Parallel an 
den Transistor angeschlossen. Als Transistor habe ich den BC547A 
gewählt, weil der bei mir in Massen vorhanden ist.

Ich habe in das Datenblatt dieses Transistors geschaut und rausgelesen 
das hFE 110 mA ist und max. 800mA. Ich bin mir nicht sicher ob ich das 
richtig rausgesucht habe. Dann habe ich einfach mit zwei Formeln den 
Basiswiderstand ausgerechnet.

Ib = 120mA / 30mA

120mA weil ich ja 6 LED's betreiben will und bei der Parallelschaltung 
ergibt sich der Widerstand ja aus Ig = I1+I2+I3+...In.

Nur ich weiß nicht wie man auf diese 30mA kommt, ich habe das mit der 
Sättigung nicht so ganz verstanden und habe deshalb einfach 30mA 
genommen ^^.

Wie dem auch Sei, kommt ein Basisstrom von 4mA.

Der Widerstand der Basis ergibt sich dann aus: 3.8V / 0.004A = 950 Ohm.

Stimmt das so ? Ich habe einfach 4.5V - 0.7V gemacht, weil ja irgendwie 
0.7 an der BE Strecke "verloren" gehen.

Und muss ich bei den LED's den max. Stromverbrauch nehmen ? Also die 
30mA oder die 20mA ?. Es sind blaue helle LEDs.

Könnte ich diese 6 LED's auch mit einem 5V Netzteil betreiben ? Dieses 
hat einen max. Strom von 450mA oder doch lieber 12V ?.

Würde mich freuen, wenn ihr meine Rechnung verbessern könnten, was 
sowieso der Fall sein wird g.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

mit 1 - 2k Basiswiderstand geht es auf jeden Fall.
Mit 5 V geht es, wenn Du die LED parallelschaltest.

Otto

Autor: dernixwois (Gast)
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Welche Spannung brauchen die LED's und wie hoch darf der Vorwärtsstrom 
für die LED haben damit sie satt leuchtet?

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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> Nur wie viel Ampere muss denn mein Netzteil haben ? Es sind
> immerhin dann 6*6 + 6*6 LEDs. Geht das auch nocht mit 5V oder
> dann eher 12V ?

Du schreibst jetzt 100 mal
"Volt sind Spannung. Ampere sind Strom. Spannung ist nicht
dasselbe wie Strom".

Warum soll das nicht mit 5V gehen?
Das einzige was dich zwingen könnte eine höhere Spannung
zu nehmen, wäre, wenn die Led mehr als 5V benötigt.

Du hast 36 Led. Jede will 20mA. Also hast du insgesammt
einen Stromverbrauch von 36*20 also 720mA.

> Und kann ich für jeden Transistor vom Netzteil
> Parallel die Spannung an die LEDsd dranlegen ?.

Das klingt als ob du keine Vorwiderstände benutzen willst.
Das wird nicht gehen. Du brauchst die Vorwiderstände um den
Strom durch eine Led einzustellen!

Und ja, die hängen dann alle parallel

     +5       ----------+-----+-----+---
                        |     |     |
                        |     |     |
                       ---   ---   ---
                       | |   | |   | |
                       | |   | |   | |
                       ---   ---   ---
                        |     |     |
                       ---   ---   ---
                       \ /   \ /   \ /
                       ---   ---   ---
                        |     |     |
                        +-----+-----+---
       ------      B  |/
     --|    |---------|
       ------         |\
                        |
                        |
    --------------------+------ GND

> PS: Ich habe dich gestern noch etwas gefragt wegen der Masse zweier
> Spannung wie ich da eine Rückwirkung o.Ä. abblockieren kann.

Im Moment brauchst du noch nichts abblocken. Häng einfach
nur die Massen zusammen.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Die LEDs brauchen eigentlich ne Spannung von 3.4V und 30mA.

Autor: Otto (Gast)
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Hallo dernixwois,

ist das jetzt eine Frage?

1. Datenblatt
2. Hat man keins, mal mit 15mA versuchen, wobei

Gruss Otto

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gleich vorweg. Ich bin auch nicht gerade der Analog-Technik-Spezi.


> Ich möchte über einen Attiny 2313 einen Transistor ansteuern, der 6
> blaue helle LED's ansteuern soll. Die LED's sind natürlich Parallel an
> den Transistor angeschlossen. Als Transistor habe ich den BC547A
> gewählt, weil der bei mir in Massen vorhanden ist.

Die Leds werden hoffentlich jeweils mit einem Vorwiderstand
betrieben, der den Strom durch die Leds einstellt.

>
> Ich habe in das Datenblatt dieses Transistors geschaut und
> rausgelesen das hFE 110 mA ist und max. 800mA. Ich bin mir nicht
> sicher ob ich das

hFE hat keine Einheit. Das ist einfach nur ein Verstärkungsfaktor, also 
eine dimensionslose Zahl.

> richtig rausgesucht habe.

Ich geh mal davon aus, dass du die Zahlen schon richtig aus dem
Datenblatt abgescdhrieben hast.

> Dann habe ich einfach mit zwei Formeln den
> Basiswiderstand ausgerechnet.
>
> Ib = 120mA / 30mA
>
> 120mA weil ich ja 6 LED's betreiben will

und du den Widerstand vor jeder Led so eingestellt hast, dass durch
jede Led 20 mA rinnen. Bei 6 Leds parallel müssen dann durch den
Transistor 120 mA rinnen. Logisch.

> Nur ich weiß nicht wie man auf diese 30mA kommt, ich habe das mit der
> Sättigung nicht so ganz verstanden und habe deshalb einfach 30mA
> genommen ^^.

Das rechnest du so:
Du möchtest einen Strom von 120 mA durch den Transistor laufen lassen.
Dazu brauchst du  120 / 110 = 1.irgendwas mA an der Basis. 110 ist
der Verstärkungsfaktor hFe.

Mit etwas über 1mA an der Basis würde der Transistor also 120 mA
durchlassen. Wir wollen aber nicht kleinlich sein und gönnen dem
Transistor etwas mehr. Dadurch treiben wir den Transi in die
Sättigung und er kann mehr mA durchlassen. Wird er zwar nicht, weil
der Strom ja durch die Vorwiderstände begrenzt ist, aber was solls.
Wir wollen ja schalten und nicht regeln. Üblich ist ein Faktor von
3 oder 4.

>
> Wie dem auch Sei, kommt ein Basisstrom von 4mA.

Klingt gut. 1.irgendwas * 3 ist ca. 4

>
> Der Widerstand der Basis ergibt sich dann aus: 3.8V / 0.004A = 950 Ohm.
>
> Stimmt das so ? Ich habe einfach 4.5V - 0.7V gemacht, weil ja irgendwie
> 0.7 an der BE Strecke "verloren" gehen.

Die 4.5 hast du woher?
(Das ist die Spannung die an der Basis vor dem Basiswiderstand anliegt)


>
> Und muss ich bei den LED's den max. Stromverbrauch nehmen ? Also die
> 30mA oder die 20mA ?. Es sind blaue helle LEDs.

Alte Regel: geh nicht bis an die Grenze. Deine Bauteile werden es
dir danken. Wenn du also maximal 30mA durchjagen kannst, dann
nimm das nicht als Dauerzustand. Bei 20mA sind die Leds sicher auch
noch hell genug.

>
> Könnte ich diese 6 LED's auch mit einem 5V Netzteil betreiben ? Dieses
> hat einen max. Strom von 450mA oder doch lieber 12V ?.

Wieviel Spannung brauchst du denn für 1 Led. Da ja die Leds alle
parallel hängen, ist das auch die Spannung die du für 6 Leds
brauchst. Lediglich der Stromverbrauch erhöht sich mit jeder
Led die du parallel dazuhängst (Vorwiderstand für jede Led
nicht vergessen).

> Würde mich freuen, wenn ihr meine Rechnung verbessern könnten, was
> sowieso der Fall sein wird g.

Deine Ergebnisse schauen nicht schlecht aus.
Einzig: Einen 950 Ohm Widerstand gibt es m.W. nicht. Nimm
1kOhm und dann passt das schon. Dadurch kriegst du zwar
nicht ganz die 4mA Basisstrom hin, aber die 4mA waren sowieso
schon gut gerechnet.

Autor: Matthias (Gast)
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...hFE 110 mA ist und max. 800mA......????
Die Stromverstärkung hat keine Einheit, und erst recht nicht mA.

...r Widerstand ja aus Ig = I1+......???
Der Widerstand ist Spannung durch Strom gleich Ohm.

Also:
Zuerst musst du wissen, welchen Strom du durch JEDE LED schicken willst. 
Ich nenne ihn mal IF. Dann musst du wissen, welche Spannung über dieser 
LED bei diesem Strom abfällt (Messen oder Datenblatt). Ich nenne diese 
UF.

Da du den Transistor bis in Sättigung fahren willst, ist der praktisch 
voll durchgesteuert. Das bedeutet, über dem eingeschaltenem Transistor 
fällt (fast) keine Spannung ab. Die Betriebsspannung der Schaltung (5V 
?) nenne ich UB. Somit errechnest du den Vorwiderstand für die LEDs 
folgendermaßen:

Rv = (UB-UF) / (6*IF)          bei Parallelschaltung von 6 LEDs

JEtzt der Basisvorwiderstand: Du suchst im Datenblatt des gewählten 
Transistors die Stromverstärkung Hfe ( dc-current-gan für BC547A= 
100..800)
Da du also kollektorseitig einen Strom von 6*IF fließen lassen willst, 
musst du als Basisstrom MINDESTENS IB= (6*IF) / Hfe_min fließen lassen. 
Hfe_min ist im Bsp nach Klammer 100.
Da deine Ansteuerung vom Atmel her mit 5V erfolgt, muss der 
Basisvorwiderstand jetzt folgendermaßen errechnet werden:
RV < (5V-0,7V) / IB

Gruß

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

ich hatte gestern auch geantwortet.

Ja sicher kannst Du an jeden Port einen Transistor
mit Vorwiderstand und LED hängen.

Die Stromversorgung muß den Maximalstrom
aller LED auch leifern können - lass aber
etwas Reserve - "alte Hasen" nehmen die
70% - Regel:

heißt im Klartext, alles nur zu 70%
auszulasten:

- Widerstände
- Netzteile
- LED
- Transistoren
- usw. etc.

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo !

DANKE für diese ausführlichen Beschreibungen, jetzt wurde wieder ein 
Loch bei mir gestopft ;).

Das mit den Vorwiderständen bei den LED's war mir schon klar, aber 
trotzdem danke für den Hinweis ^^.

Eine LED braucht 3.4V damit sie hell leuchtet und 20mA, nicht 30mA da 
ich ja nicht an die grenzen gehen soll, aber ich hoffe bei 20mA leuchten 
sie noch hell genug =).

Aber ich kann doch 5V Netzteil nehmen, da ja die Spannung in der 
Parallelschaltng überall gleich ist, aber wie du scho sagtest steigt der 
Stromverbrauch pro LED. bei 72 LED's brauch ich ja dann 72 * 20mA ???

1440mA , das sind denn ja 1,4 A ?

uff

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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@Otto

Nicht nach meiner letzten Frage oder ? Das war ein Dennis, bist du 
Dennis ? Warscheinlich nicht :P.

Datum: 05.02.2007 22:02 ^^.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

> kann ich für jeden Transistor vom Netzteil
> parallel die Spannung an die LEDs dranlegen ?

ist das eine theoretische Frage oder eher
"verdrahtungstechnisch" ?

Hast Du LED, Widerstände und Transistoren jetzt
auf eine Platine gelötet oder "zusammengewickelt"?

Otto

Autor: Matthias (Gast)
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... 72 * 20mA, 1440mA , das sind denn ja 1,4 A ?

JA.
Aber folgendes solltest du dich fragen:
Ist es Notwendig, 20mA? Meist reichen auch 10..15mA für gute Helligkeit.
Falls alle zugleich ein/ausgeschalten werden sollen, kann auch über eine 
(Teil)reihenschaltung nachgedacht werden: Spannung steigt, Strom sinkt.
Aber:

Wenn jede LED 3,4V und 20mA bekommen soll, sind das 3,4*0,02 = 68mW je 
LED.
72STk benötigen somit eine Leistung von knapp 5Watt. Wie du die 
verteilst, ist egal. 5Watt bleiben 5Watt. bsp:
Betriebsspannung  5V, und Strom 1A,
Betriebsspannung 10V, und Strom 0,5A
...

Autor: dernixwois (Gast)
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Ich geh mal von 2.2V für LED und 20mA aus und einer angelegten Spannung 
von 5V.

URV = UB-ULed = 5V-2,2V = 2,8V

RV = URV / IF = 2,8V / 20mA = 140ohm

So! Du hast aber 6 Leds

Igesamt = I1+I2+I3+I4+I5+I6 = 6*20mA = 120mA


Du benötigst Transistor als Schalter

Laut Formel IBmin = ICmax / Bmin oder IB = ü * IBmin

Wenn dein IB kennst dann brauchst ihn nur 3mal Übersteuern.

So wie Otto schon sagte 1K müsste reichen.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Otto,

Ich habe noch gar nichts gelötet, geschweige denn zusammengewickelt.
Es war mehr eine Frage ob es Möglich ist. Ich mach das so "Paket" mäßig.

Also insgesammt 12 Pakete pro 1 Transistor an den 6 LEDs angeschlossen 
sind.
Und an diese einzelnen "Pakete" eine 12V Spannung anlegen die ich von 
einem Netzteil beziehe und dann müssen ja wie du mir gestern sagtest, 
von allen Paketen die Masse einmal an das 12V Netzteil und einmal an die 
Masse des Netztteils mit dem ich den Attiny betreibe oder nicht ?.

Autor: Matthias (Gast)
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as 12V Netzteil und einmal an die
Masse des Netztteils mit dem ich den Attiny betreibe oder nicht ?.
JA.richtig.

Ich würde dir aber empfehlen, wenn du schon die 12V nimmst, soviel LEDs 
wie 12Volt abkönnen, in Reihe zu legen. (vier stück)
So hältst du den Vorwiderstand/Gesamtstrom gering. Und sparst, wenn auch 
nur relativ wenig, Energie...

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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HALLO

1.) @  Karl heinz Buchegger
Danke, du hast wieder mit meinem Namen geschrieben, brauchst noch mehr 
Zeit bis du dich an die Buttons gewöhnt hast g ;).

2.) Ja ich dachte man darf die Massen zweier Spannungen nicht zusamm 
packen... das hab ich nirgengswo gelernt, nichtmal im Physik Unterricht 
in der Schule, es war nur ein einfach ***** Unterricht mit diesen 
"LEHRERN".
Vielleicht kennt ihr gute Seiten wo so ein Elementarwissen einem bei 
gebracht wird.


Aber darum verusuche ich mir das selbst bei zubringen und wenn ich so 
viel frage tut es mir leid, ich frage lieber tausendmal bevor ich meinen 
Attiny 2313 zur Hölle schicke, es geht nicht ums Geld aber wo ich lebe 
gibt es nur zwei Conrads und die haben nicht gerade immer alles auf 
Lager und wegen einem Attiny möchte ich keine Bestellung bei Reichelt 
machen ^^,nur dann wenn ich viel brauche dann wird auch in Massen 
bestellt g.

Wie gesagt, danke für eure Unterstützung, ist echt nett. Eure nerven 
sind echt gut, das ihr mich aushällt :p.

Mit freundlichen Grüßen,

Tugrul Ö.

Autor: Matthias (Gast)
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Unterricht mit diesen "LEHRERN".....

Welche Aggregatzustände gibt es?
-feste Körper
-flüssige Körper
und
-überflüssige Körper, wie zB den Lehrkörper

hoho

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

wenn alle LED zusammen auf eine Platine sollen,
speist Du dort nur 1x die Spannung vom Netzteil
ein - z. B. Deine 5V


+ o---------------------------------------+ usw.
             I                            I
             Vorwiderstand                Vorwiderstand

             LED                          LED

µC Basis-R   Transistor       µC Basis-R  Transistor
             I                            I
- o---------------------------------------+


Ansonsten hat Matthias natürlich Recht.

Gruss Otto

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> 1.) @  Karl heinz Buchegger
> Danke, du hast wieder mit meinem Namen geschrieben, brauchst
> noch mehr Zeit bis du dich an die Buttons gewöhnt hast g ;).

Mist. Das ist mir heute schon mehrmals passiert. Nur
hab ichs immer noch rechtzeitig bemerkt und konnte
es rückgängig machen.

Ich hoffe du akzeptierst meine Entschuldigung. Ist
wirklich keine Absicht.


Autor: Johannes (Gast)
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Beim Lesen dieses Fadens ist mir was gekommen. Bitte mal einer schreiben 
warum das nicht geht oder wenn es geht nicht gemacht wird:

Im obigen Beipiel wurde ja der Transistor als Schalter benutzt, also 
vereinfacht "Schleuse ganz auf". Aber man kann doch einen Transistor 
auch so an steuern, dass er nur einen bestimmten Strom durchlässt (lässt 
man halt so wenig Strom durch die Basis laufen, dass der Transistor 
nicht in die Sättigung kommt). Wenn man jetzt mit dem geringen 
Basisstrom den Emitterstrom auf ca. 20mA begrenzt und diesen dann durch 
die LED fließen lässt, hätte man sich ja den Vorwiderstand gespart, 
oder?

Autor: Otto (Gast)
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Heißt dann "Konstantstromquelle", dafür brauchst Du
aber mehr Bauteile

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Ich glaube ich mach das mit 4 LED's mit 12V und Reihe schaltung.

Dann muss ja der Basiswiderstand wieder anders sein oder ?

Würde da 1-2k auch gehen ?.


@ Karl heinz Buchegger:

Was soll ich da akzeptieren ^^, du bist der Admin. Das ist ja nicht 
schlimm, ich finde es nur lustig, wenn jemand anders diesen Beitrag 
später liest sieht das der Autor "Tugrul" eine Frage stellt und später 
Autor "Tugrul" mit einer sehr kompetenten Antwort auf diese Frage 
antwortet. Dieses Wissensverhätlnis der Frage und der Antwort 
unterscheidet sich in Dimensionen g.


Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Ja ich dachte man darf die Massen zweier Spannungen nicht
> zusamm packen

Ganz in Gegenteil. Du musst die Massen zusammenpacken.
Eine Spannung ist immer nur eine Potentialdifferenz.
Erst dadurch, dass du die Massen zusammenhängst, schaffst du
für beide Teile einen gemeinsamen Bezugspunkt.

Stell es dir so vor:
Angenommen du hast 2 aufrecht stehende Leitern von 2Meter
Höhe. Auf einer Leiter steht in Mann in 1 Meter Höhe
auf der anderen steht er in 1.5 Meter Höhe.
Absolut gesehn (bezogen auf Meereshöhe): Wer steht
höher?
Kann man nicht sagen. Wenn der 1.5 Meter Typ in Hamburg
ist und der 1 Meter Typ auf der Zugspitze, dann ist zweiterer
höher. Die Frage, wer von den beiden höher steht macht also
so keinen Sinn. Erst dadurch, dass beide auf eine gemeinsame
Bezugsebene gebracht werden, kann ein Vergleich stattfinden.

Bei Spannungen ist es ganz genauso. Nur dass es bei Spannungen
kein natürliches Bezugspotential (wie die Meereshöhe, die als
0 gerechnet wird) gibt.

Erst durch zusammenschalten der Massen, wird ein gemeinsamer
Bezugspunkt für beide Stromkreise geschaffen. Vorher sind
die Spannungswerte des einen Stromkreises im anderen Stromkreis
nur Schall und Rauch.

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

wenn der Strom nur 1/4 ist, könnten 4k7 auch reichen

Otto

Autor: Dennis (Gast)
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Hehe, der Tarn-Karl-Heinz hat wieder zugeschlagen ;-)

Hallo, hab nicht alles genau gelesen, aber falls Deine LEDs wirklich 3.4 
Volt (wirklich so viel?)  brauchen pro Stück, sind 4 in Reihe zu viel 
für 12V (4*3.4V =13.6V).
Schaltest Du 3 in Reihe berechnet sich der Vorwiderstand folgendermaßen:
1.Spannungsabfall über den Dioden: 3*3.4V=10.2V
2.Bleiben also 12V-10.2V=1.8V Spannungsabfall über dem Widerstand übrig. 
Die LEDs brauchen 20mA.
3.Meister Ohm: R = U / I = 1.8V / 20mA = 90 Ohm

Autor: Dennis (Gast)
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OK, ich hätte mehr lesen sollen. Geht ja um den Basiswiderstand, nicht 
Vorwiderstand. Vergiss, was ich geschrieben hab. Sorry!

Autor: Otto (Gast)
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Recht hast Du trotzden....
für die Anzahl der LED und
den Vorwiderstand

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Danke Otto

@  Karl heinz Buchegger:

Danke für diese Beschreibung. Wie gesagt, ich dachte die Spannung würde 
sich irgendwie addieren und der Attiny bekommt keine 5 sondern 17 V. Ja 
das war meine Denkensweise vorher, aber jetzt bin ich natürlich schlauer 
geworden.
Ich steige so langsam in die Elektronik ein. Ich gebe selber zu, das es 
vielleicht etwas übetrieben ist, gleich mit AVR anzufangen lol, aber 
so bin ich ebenhalt, wenn ich mir was in mein Kopf setze versuche ich 
solange bis das  in die Tat gesetzt wird, besoders bei technichen 
Angelegenheiten.

Bis jetzt habe ich all die Jahre nur Programmiert und zwar in VB6 und 
VB.NET.
Aber die Elektroniktechnik und das mit den AVR etc.. begeistert mich 
sehr, und solange man die Interesse hat, erreicht man vieles. Man 
benötigt allerding dieses Elementarwissen, aber ich bin nicht "leider" 
(ich bin mir aber nicht sicher, ob dieses "leider" an dieser Stelle so 
richtig ist, jeder sieht es anders) der Typ der ein Buch aufschlägt und 
alles Schritt für Schritt durchgeht., sondern eher dieses "Learning By 
Doing." O.K., bei der Softwarentwicklung schadet das nicht, aber bei der 
Elektrotechnik kann schnell etwas kaputt gehen und darum bei mir diese 
Unsicherheit. Fast jede Freizeit die ich neben der Schule finde, nutze 
ich aus um mich mit der Elektroniktechnik und AVR etc.. auseinander 
zusetzen. Und ich kann sagen, das ich "fast" (Betonung auf fast) jeden 
Tag was dazu lerne. Also Leute, Freunde, Kameraden hier schreibt ein 
sehr Elektrotechnik-Interessierter junger Mann.

Und ich muss wieder an dieser Stelle dieses Forum für seine schnelle und 
häufig gezielte Hilfen loben. Das sah in manchen Programmierseiten 
anders aus.

Wie schon 1*10^5 mal gesagt, Danke für eure Hilfe.

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Matthias (Gast)
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 1*10^5 mal gesagt...

100*10^3 ist besser, da kann man auch sagen: 100k
grins

Autor: Johannes (Gast)
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@ Otto:

Ja und warum?

Autor: Otto (Gast)
Datum:

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@johannes,

da die Stromverstärkung der Transistoren
schwankt, muss man "tricksen", daher wird
der Strom bei einer "Konstantstromquelle"
fest "eingestellt".

Dafür ist ein höherer Schaltungsaufwand
nötig.

Lies bitte hier: 
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Angehängte Dateien:

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@Otto

Kannst du mir kurz zu einem Datenblatt helfen ?

Es geht um den SFH409. Eine IR Sender.

Im Datenblatt steht "Sperrspannung 5V" ist das die Betriebsspannung ? 
Oder ist dieses Durchlasspannung die Betriebsspannung.

Im Datenblatt steht 100mA. Wie kann eine kleine IR Diode 100mA Strom 
brauchen ?

Datenblatt ist im Anhang.

Autor: Dennis (Gast)
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>>Im Datenblatt steht "Sperrspannung 5V" ist das die Betriebsspannung ?
Jein. Wenn Du die Diode im Sperrbetrieb betreibst, ist die Sperrspannung 
schon die Betriebsspannung, aber ich denke Du meinst mit 
Betriebsspannung die Spannung im Vorwärtsbetrieb.

>>Oder ist dieses Durchlasspannung die Betriebsspannung.
Ja. In Deinem Datenblatt in der Tabelle auf S.3 angegeben.

>>Im Datenblatt steht 100mA. Wie kann eine kleine IR Diode 100mA Strom
>>brauchen ?
Geht noch radikaler. Wenn Du nur kurze 100us-Pulse sendest, kannst Du 
sogar ein volles Ampere "durchjagen". Steht auch bei der 
Vorwärtsspannung dabei.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Das ist die zulässige Sperrspannung, also die Spannung, die diese IR-LED 
in Sperrichtung verträgt, ohne kaputt zu gehen.

LEDs haben meist auch eine zulässige Sperrspannung von 5V.

...

Autor: Dennis (Gast)
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Nachtrag:

Für Pulse < 10 us kannst Du der Diode sogar 3A zumuten. S.2 oben.

Zur Sperrspannung: Das ist die maximale Spannung, die Du anlegen kannst, 
bevor die Diode durchbricht, d.h. die Eigenschaft verliert, praktisch 
keinen Strom (den Sperrstrom) mehr zu leiten. Die Diode geht beim 
Durchbruch normalerweise kaputt. Sie geht nicht kaputt, wenn man den 
Strom bzw. die Leistung begrenzt. Wenn beim Bastler eine "normale" Diode 
(nicht Zenerdiode) durchbricht bedeutet dies allerdings mit ziemlicher 
Sicherheit den Tod der Diode.

Autor: Dennis (Gast)
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Hannes war schneller...

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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D.h.

Bei einem Widerstand von: 39 Ohm kann der DIODE nichts passieren.

(5V-1.3) / 0.1 = 39 Ohm.


Eine Nebenfrage, wenn man die Wellenlänge der DIODE kennt, kann man doch 
die Freqeuenz ausrechnen oder nicht ?

F = c / lambda

da kommt bei mir was mit 3.1*10^14 raus.. und das in KHZ sind 3.1*10^11.

Aber auf den Empfängern z.b. TSOP 1738 steht 38khZ drauf. Wie geht das, 
dass sie noch kommunizieren können ? Sender und Empfänger ? Kann man 
beim Sender die Frequenz einstellen ?

Naja, ich will diesen Thread nicht mit vielen neben Fragen sprengen, hat 
mir nur interessiert.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Eine Nebenfrage, wenn man die Wellenlänge der DIODE kennt, kann man doch
> die Freqeuenz ausrechnen oder nicht ?

Ja

>
> F = c / lambda

Korrekt

> da kommt bei mir was mit 3.1*10^14 raus.. und das in KHZ sind
> 3.1*10^11. Aber auf den Empfängern z.b. TSOP 1738 steht 38khZ
> drauf

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
Was du ausgerechnet hast ist die Wellenlänge des Lichts, also
des Trägermediums. Auf dieses Trägermedium ist die eigentlich
Interessiernde Welle aufmoduliert. Und diese Frequenz der
Aufmodulierung ist auf dem TSOP angegeben.


Autor: Tugrul Ö. (Gast)
Datum:

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Alles klar !

Danke

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