www.mikrocontroller.net

Forum: Platinen TARGET vs. EAGLE

Autor: Walter (Gast)
Datum: 12.02.2007 19:09

Grüß euch!

Wollt einfach mal eure meinungen so hören betreffend den beiden
Programmen!

Welches ist eurer Meinung nach das bessere?

mfG, Walter
Autor: balu (Gast)
Datum: 12.02.2007 19:33

FORUMSUCHE  ICH HABE MICH IN MIN 3 Threads GEÄUßERT
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 12.02.2007 19:59

Kannst mit beiden Leiterplatten entwerfen, das ist klar.
In Target ist meiner Meinung nach das Bibliothekshandling einfacher zu
durchschauen.
Eagle wirkt mehr aus einem Guss.
Intuitiv bedienbar ist keines der beiden Programme (das liegt natürlich
auch an der Komplexität der Materie)
Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
Datum: 12.02.2007 20:23

target hat die einfachere bibliotekt, wennste aber was betimmtes sucht,
bzw was exotisches haste da evtl. mehr aufwand.
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 12.02.2007 21:38

eagle
Autor: ***** (Gast)
Datum: 12.02.2007 23:35

Target
Autor: Insider (Gast)
Datum: 12.02.2007 23:47
Dateianhang: Target3001.pdf (220,6 KB, 750 Downloads)

schau dir mal den Artikel an.
Autor: balu (Gast)
Datum: 13.02.2007 00:45

ja schau ihn dir an den artikel

das alles kann auch eagle ohne mit der wimper zu zucken

im gegesatz zum autor  kenn ich beide programme habe mit beiden
gearbeitet  und favorisiere  eagle  und schluss  und kann es guten
gewissens empfehlen empfehlen.

tatsache bleibt man mus  mal das tutorial durchmachen und das handbuch
überflogen  dann kann man 99,5% der fragen die hier im forum gestellt
werden beantworten die restlichen 0,5% sind eine mischung aus frage
falsch formuliert und seeehhrr speziell die dann auch gelöst werden.

und für feinheiten FORUMSUCHE
Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 13.02.2007 01:32

UUps! Copy&Paste.
Na reicht ja, wen sich jeder, der schonmal mit beiden Programmen
gearbeitet hat und auch noch einen mechanischen Konstrukteur im Rücken
hat, selber seine Meinung bilden.

Ich denke das einzige Manko, welches Eagle hat, ist die fehlende IDF
Schnittstelle. wenigstens IDF2.0 in beiden Richtungen sollte drinn sein.
Zum rumbasteln zuHause nicht unbedingt nötig, zugegeben. Aber auf
professioneller Ebene heutzutage unabdingbar (Solidworks, Circuitworks
als Stichworte in den Raum geworfen).
Auf Anfrage bei Cadsoft schickte man mir unter Annahme, ich könnte ein
ULP aus dem Ärmel schütteln, die Specs für IDF2.0.
Obwohl ich nun schon seit Version uraltDOS mit Eagle <2.0?(mittlerweile
auch ernsthaft) arbeite - Target kann IDF und ich bräuchte just genau
diese Funktionalität im Moment wirklich dringend.

Sonst sind allerdings Aussgagen wie:

>Wäre das Symbol nicht mehr änderbar gewesen, hätte ich das volle Blatt mit
>störenden Leitungen verlegen müssen (aus dem Kopf abgeschrieben)

natürlich nicht hinnehmbar!

Das geht mit 7-8 Befehlen auf der Komandozeile und einigen Mausklicks.

Aber wie meinem misslungenen Kopierversuch aus obigen Post entnommen
werden kann (ja nee, eben nicht, hat ja nicht funktioniert).
Wenn man Eagle nicht kennt, können solche Aussagen schon mal passieren.
macht ja nichts...

Eine strikte Zuordnung von Symbol und Package ist verdammt wichtig wenn
man mit mehreren Leuten und auch noch mit Dienstleistern
zusammenarbeiten muss und ein (hoffentlich) mehrjährig kontinuierlicher
Datenbestand gefordert ist. Ein SOIC8 ist nunmal ein SOIC8. Da kann ein
Kollege aus der Abteilung nicht einfach an den Beinen biegen oder, wie
schon gesehen, PAD7 und PAD8 weglassen und hochbiegen, mur damit noch
ein fünfter Leiterzug drunter passt.
JA nee, da müssten dann -wenn überhaupt- ZWEI BAUTEILE angelegt werden,
finde ich. Bei uns ist es sogar so, das im DeviceEditor ein 10Kohm
Widerstand eine andere "Technologie" zugewiesen bekommt, als ein 100K!
Es ist laut Nomeklatur ein anderes Bauteil mit einer anderen
Bestellnummer und nur zufällig mit gleichem Preis.
Spätestens beim nächsten ISO Audit fällt Dir das dann auf die Füße.

Oh, wieder viel geschrieben...

Eagle kann nun immernoch kein IDF2.0! -Export würde mir (für die
nächsten 2Wochen vorerst) reichen- gg

Gruß
XlR.

Ich habs nochmal gegengelesen, wer nochn Fehler findet, kann ihn
behalten
Autor: ecslowhand (Gast)
Datum: 13.02.2007 09:42

Von beiden Programmen gibt es kostenlose Demos. Einfach mal hinsetzen
und ein kleines Projekt mit beiden Programmen (versuchen zu)
realisieren.

Ich komme mit Target besser klar. Da ich mir angewöhnt habe, nicht
einfach blind fertige Libraries zu verwenden, sondern meine Bauteile
selber zu zeichnen, bin ich mit Target super bedient. Geht einfach und
schnell. Zudem sind Pads im Layout jederzeit schnell änderbar.

Eagle ist sicherlich durch die ULPs flexibler. Ich habe jedoch keine
Lust, stundenlang eben solche zu programmieren.

Noch ein Vorteil von Target (wenn man das Feature richtig nutzt) :

Die 3D-Ansicht !!! Ich weiss, jetzt geht ein Raunen durch die
Eagle-Community....
Klar, die 3D-Ansicht eines Eagle-PCBs ist schon DER Hammer (Ein RIESEN
Lob an Herrn Mattwei, Hut ab!)!!!

JEDOCH: Ich nutze die 3D-Ansicht nicht der Schönheit wegen. Wie die
Platinen später aussieht, wird man ja dann sehen. Der Vorteil ist die
mechanische Komponente. Mal eben geschaut, ob der Quarz noch unter das
Display passt oder die Sub-D-Buchse nicht dummerweise doch an das
Daughterboard stösst....kein Problem. Man muss sich nur ein bischen Mühe
beim Erstellen von eigenen 3D-Modellen geben, dann lassen sich
mechanische Fehldesigns vermeiden.

Aber entscheide selber, wie gesagt, beides gibt`s als Demo.

LG EC
Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
Datum: 13.02.2007 16:20

Hi,

was man auch nicht vergessen sollte:
Target kann mit Varianten umgehen, EAGLE nicht. Wer viel mit
unterschiedlichen Bestückungsvarianten arbeiten muß, der sollte sich
seine Wahl schon gut überlegen.

Wie auch immer, der größte Teil eines solchen CAD-Systemes befindet vor
dem Monitor.

mfg Ulrich, der immer noch aktiv mit beiden Systemen arbeitet
Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 14.02.2007 11:50

Man muss doch aber in der Lage sein, die tolle 3D-Ansicht auch als
Baugruppe ins MCAD-System (bei mir eben Solidworks) übernehmen zu
können.
Wenn ich die Maßzeichnung eines Strangußkörpers vom Hersteller erhalte
und zwei Platinen in dei vorgesehenen Nuten schieben möchte, sollen sich
die Bauteile schliesslich nicht in die Quere kommen.

AxelR.
der seit10 Jahren mit Eagle arbeitet, aber neidisch auf die IDF
Exportmöglichkeit beim Target3001 schielt.
Autor: für axel (Gast)
Datum: 15.02.2007 18:06

 auch wenn ich es nicht gerne sage

da ich ein eagle liebhaber bin

traget bringt ein ULP (ja ein ulp) mit um eagle in traget zu
exporitieren vlt hift dir das ja
Autor: cdg (Gast)
Datum: 15.02.2007 19:07

Wie meint ??

> traget bringt ein ULP (ja ein ulp) mit
> um eagle in traget zu exporitieren

Ich übersetze mal,
Target liest Eagle ein und exportiert
mittels ULP nach Target ?? verwundert ??

Da wünschte ich mir doch lieber ein ULP
in Target das Eagle importiert.

cdg
Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 15.02.2007 20:42

Mein Projekt von Eagle nach Target konvertieren?
Hmm, prinzipiell keine schlechte Idee, bin ja nicht mit Eagle
verheiratet. ABER ich denke eher NICHT, das Target weder in der "smart",
noch in der "economy" Version in der Lage sein wird, mein Projekt - vom
Umfang her - zu übernehmen.
Das bekomme ich bei meinem Chef nicht durch, fürchte ich fast.
Für den Preis kann man ja fast ein IDF-Export-ULP für Eagle in Auftrag
geben.
Autor: Insider (Gast)
Datum: 16.02.2007 00:04

Target verfügt sowohl über einen

Import von Eagle nach Target als auch einen
Export von Target nach Eagle

und Eagle Bibliotheken können auch über den Script importiert werden.


MfG , ein Taget User

Autor: Axel Rühl (axelr)
Datum: 17.02.2007 00:07

> Target verfügt sowohl über einen...
Habe ich verstanden.

Wenn DEINE Target-Version mit den vielen Innen-und Flexlagen und den
tausenden Signalen usw. klarkommt. schön.
Meine Target-Demo kann 400pins oderso.
Soll ich jetzt für den Target-Import, um dann nach solidworks zu gehen,
jetzt noch die Target ProfessionalV12 kaufen? Haben ja schon die
Professional von Eagle gekauft.
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 17.02.2007 12:52

 schon die Professional von Eagle gekauft...

NEID
Autor: netbandit (Gast)
Datum: 17.02.2007 16:37

Also ich bin bisher immer überzeugter Eagle Nutzer gewesen. Doch leider
gibt es Eagle im Hobby-Bereich nur nur bis Europlatinen Größe günstig zu
kaufen. Wenn man Platinen möchte die noch größer sind, muss man die
Professionelle Version kaufen, welche für Schüler und Studenten
keineswegs mehr bezahlbar ist. Leider gibt es wohl keine Non-kommerziell
Professionell Version von Eagle.

Dagegen kann man als Schüler oder Student sehr günstig an die
Professionelle Version von Target kommen, mit unbegrenzt großen
Platinen, unbegrenzt vielen Pins etc. Dort soll ja sogar ein
Simulationstool für die Schaltung dabei sein... Also das sind dass schon
Argumente, welche mich überlegen lassen demnächst doch auf Target
umzustellen, einfach weil es für mich für einen vergleichbaren Preis
mehr bietet. Mal sehen ob ich diesen Schritt bald wirklich gehe...

Natürlich braucht man nur bei wenigen Designs größere Platinen als
Euroformat, aber wenn man es dann benötigt ist es schon extrem ärgerlich
an die Grenzen von Eagle gebunden zu sein.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.04.2008 15:14

@balu (Gast)

http://www.mikrocontroller.net/attachment/20917/Ta...

> ja schau ihn dir an den artikel
> das alles kann auch eagle ohne mit der wimper zu zucken

Also Eagle kann keine Bauteile mehr verändern, wenn sie schon in der
Schaltung sind. Das bringt meiner Meinung nach bei Target echt
Flexibilität.

Und es gibt noch mehr Unterschiede:

http://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index...
Autor: Sven Pauli (haku) Benutzerseite
Datum: 21.04.2008 15:34

netbandit wrote:
> Dagegen kann man als Schüler oder Student sehr günstig an die
> Professionelle Version von Target kommen, mit unbegrenzt großen
> Platinen, unbegrenzt vielen Pins etc.
Der Schüler muss die dann aber auch herstellen können^^

> Dort soll ja sogar ein Simulationstool für die Schaltung dabei sein...
Jo, ist da dabei. Aber genauso gut tut es auch der Netzlistenexport von
Eagle. Das fütter ich dann in mein Spice rein und gut ist. Damit bin ich
noch nichtmal mehr an irgendeinen Hersteller eines Simulators gebunden.
DAS ist ein Argument.

> Natürlich braucht man nur bei wenigen Designs größere Platinen als
> Euroformat, aber wenn man es dann benötigt ist es schon extrem ärgerlich
> an die Grenzen von Eagle gebunden zu sein.
Klar.

Und was ich von
http://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index... halte
(persönliche Meinung aufgrund meiner persönlichen Erfahrung):

>dass sich alle Daten (Schaltplan, Platine, Simulation, 3D,
>Datenblattlinks, Bestellnummern etc.) in einem einzigen Projektfile
>befinden (realtime data integration)
Ob das ein Vorteil ist, weiß ich net, aber wenn man immer mal wieder
"Reo" drücken muss, ist das bei mir keine realtime data integration.
Sowas muss schon von alleine gehen, ohne einen Anstoss zu benötigen.

>dass die komplette Bedienung in einer einzigen Windows- Applikation ohne
>notwendige Annotation läuft
Sind das bei Eagle etwa zwei Programme?! Jedenfalls gibts Eagle auch
nativ für Linux, das ist für mich wichtig, da ich kein Windows habe.

>dass Sie auch mixed-mode simulieren können
Dafür nehm ich irgendein Spice. Das kommt flexibler daher.

>dass Sie eine unkomplizierte 3D-Ansicht erhalten
Das find ich gut, dieses PovRay für Eagle sieht nachher vielleicht
besser aus, aber jedes Mal neu rendern, das dauert so noch zu lange.

>dass Sie schnell und direkt auf die technischen Datenblätter Ihrer
>Bauteile zugreifen können
>dass Sie schnell kaufmännische Infos zu Ihren Bauteilen (Preis,
>Verfügbarkeit) erhalten
Jo, Datenblätter gibts wie Sand am Meer, da brauch ich kein Target für,
wo dann hier und da mal ein Link wieder nicht stimmt oder so. Und
kaufmännische Infos?! Hat Target etwa RS, Schuricht, Bürklin, Farnell,
Reichelt im Angebot? Eher nicht. Und: WER gibt denn den Preis vor?

>dass Sie auch RoHS -Infos oder beliebige andere Infos verwalten können

>dass Sie Ihre Prototypen schnell direkt mal Isolationsfräsen können
Vorallem als Hobby-Elektriker mal schnell direkt. Nee, da find ich den
CAM-Prozessor von Eagle angenehmer und flexibler.

>dass Sie in der Software auch Ihre Frontplatte entwerfen können
Dafür nehm ich lieber nen einfaches CAD-Programm. Ist ebenfalls
flexibler...

>dass Sie bei Eagle trotz legaler Version stetig Angst vor einem Load
>Error 293 haben müssen:
Da hat Cadsoft Murks gebaut. Ich sehs ja ein, dass sich eine Datei einer
illegalen Kopie nicht mehr öffnen lässt. Aber dafür heimlich
Bibliotheken usw. auch noch verwanzen? Neee...

>dass Sie Bauteile im Schaltplan und Layout modifizieren können, unabhängig
>von der Bauteilbibliothek
Ist für den Hobby-Bereich ideal, ansonsten aber mit Vorsicht zugenießen.
Wenn ich mal eben ein Beinchen abknipse, gehts, aber der
Bestückungsautomat wird sich da freuen. Und...was hält denn die
3D-Ansicht von "auf-die-Schnelle" umgebauten Bauteilen...?

Nix für Ungut, ich benutz auch beide Programme, komm mit Eagle aber
besser zu Recht.
Autor: Christian Erker (Gast)
Datum: 21.04.2008 15:38

>Also Eagle kann keine Bauteile mehr verändern, wenn sie schon in der
>Schaltung sind. Das bringt meiner Meinung nach bei Target echt
>Flexibilität.

Aber sicher geht das ... was genau willst du machen?
Autor: Stefan Ernst (sternst)
Datum: 21.04.2008 15:45

@ Gast & Sven Pauli:

Haltet ihr es wirklich für sinnvoll, auf Beiträge zu antworten, die über
ein Jahr alt sind?
Noch dazu in so einem "und meiner ist doch größer"-Thread.
Autor: Random ... (thorstendb)
Datum: 21.04.2008 15:56

Hi Leutz,

hab leider mit eagle (v4.x) nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Die demo verhielt sich nach ein paar starts so, als wär sie gecracket ->
las vorige projekte nicht mehr.
Auch stürzte die software dauernd halb ab, d.h. die buttons verschwanden
teilweise ...


Target hingegen war immer sehr stabil und sofort intuitiv zu bedienen.
Habe da nie reobleme mit gehabt (Bis auf das tiff-export, damit sollte
man vorsichtig sein :-)


VG,
/r.



PS: ">dass Sie bei Eagle trotz legaler Version stetig Angst vor einem
Load
>Error 293 haben müssen:"

Ahhh, das war der fehler :-)
Hatte ich mit der Demo dies Problem, und dann fange ich damit kein
Projekt an weil's ne Schweinearbeit ist ne Platine zu routen.
Autor: Sven Pauli (haku) Benutzerseite
Datum: 21.04.2008 15:57

Random ... wrote:
> hab leider mit eagle (v4.x) nur schlechte Erfahrungen gemacht.
> Die demo verhielt sich nach ein paar starts so, als wär sie gecracket ->
> las vorige projekte nicht mehr.
> Auch stürzte die software dauernd halb ab, d.h. die buttons verschwanden
> teilweise ...
Das passiert, wenn man mal "versehentlich" eine Datei öffnet, die mit
einem gecrackten Eagle gespeichert wurde. Das meinte ich auch mit
"verwanzen" :-)


@Stefan Ernst:
Hast ja Recht...
Autor: Random ... (thorstendb)
Datum: 21.04.2008 16:01

Sven Pauli wrote:
> Random ... wrote:
>> hab leider mit eagle (v4.x) nur schlechte Erfahrungen gemacht.
>> Die demo verhielt sich nach ein paar starts so, als wär sie gecracket ->
>> las vorige projekte nicht mehr.
>> Auch stürzte die software dauernd halb ab, d.h. die buttons verschwanden
>> teilweise ...
> Das passiert, wenn man mal "versehentlich" eine Datei öffnet, die mit
> einem gecrackten Eagle gespeichert wurde. Das meinte ich auch mit
> "verwanzen" :-)
>

Jo,

nur das ich das Problemn hatte ohne irgendwas verwanztes aufgemacht zu
haben und trotzdem lief nix ... hab glaub ich mal sogar mein system neu
installiert weil ich dachte, dass eagle deswegen so schei*** läuft ...


Ich find's schade, dass man so selten Target findet in Firmen ... ich
finde das Programm echt spitze!


---
Hiesse das, dass ich mir meine ganzen Projekte bei eagle versauen kann,
wenn ich ein mal ne "verwanzte" Version aufmache? Z.B. eines Layouts,
was ich heruntergeladen habe?

Das könnte natürlich die Erklärung für die Probleme mit der Demo damals
sein ...


---
Wie auch immer, wenn mich keiner "zwingt" bleib ich bei Target g




VG,
/r.
Autor: eagle Verwender (Gast)
Datum: 21.04.2008 22:41

>ur das ich das Problemn hatte ohne irgendwas verwanztes aufgemacht zu
>haben und trotzdem lief nix ... hab glaub ich mal sogar mein system neu
>installiert weil ich dachte, dass eagle deswegen so schei*** läuft ...

Lass einfach die Finger von gecrackten Versionen, dann gibt es auch
keinen "load error 293"!

Ich habe auch schon Target verwendet, bin aber immer wieder zu eagle
zurückgekehrt, weil es einfach angenehmer ist. Es läuft auch auf älterer
Hardware stabil und hat eine schöne Bildschirm-Darstellung (nach meinem
Geschmack um einiges besser als Target). Mit der neuen Version 5 kommt
ein Kontext Menü hinzu und das Layouten wird dann deutlich "runder"
werden. Ich mag auch keine Online-Bibliotheken wie bei Target, aber das
Thema wurde ja schon ausgiebig diskutiert. Eagle gibt es auch nativ für
Linux, das ist für mich ein weiterer Pluspunkt der hinzukommt, außerdem
mag ich nicht die Pin-Zählerrei wie Taget das macht. Lieber layoute ich
mit der Freeware eng und packe drauf, was drauf geht. Notfalls mache ich
eben zwei Platinen bzw. denke über die Non-Profit nach.

Grüße ..
Autor: Gast (Gast)
Datum: 22.04.2008 07:56

@Christian Erker

Ich möchte bei einem Bustreiber im Schaltplan den Kopf mit den
Steuersignalen mal oben und mal unten haben. Die 8 Eingänge kommen mal
von rechts, mal von links. Zudem möchte ich die Größe einzelner Pads im
Layout ändern, weil ich manchmal nur einseitig layoute und die Pads sich
dann weniger schnell vom FR4 ablösen können. Ich möchte aber die
Bauteile in der Bibliothek nicht ändern und auch keine neuen (ähnlichen)
anlegen. Wie geht das in Eagle?

@Sven Pauli

Reo mach ich ganz selten. Das hat nach meiner Erfahrung überhaupt nichts
damit zu tun, dass Schaltplan und Platine eines Projektes immer den
selben Stand haben. Viele Änderungen wirken direkt auf beiden Seiten
(Schaltplan + Platine) und alle anderen Unterschiede geben Fehler beim
Prüfen (z.B. Gehäuse ist im Layout noch nicht platziert).

Viele Dinge gehen bei Eagle irgendwie (User-ULP, zusätzliches
Fremdprogramm etc.). Bei Target gehen sie halt oft mit einem Knopfdruck.

@Stefan Ernst

Ich habe den Fehler von balu gestern bemerkt. Hätte ich lieber einen
neuen Target-Eagle Thread aufmachen sollen? Da dachte ich, es sei hier
an dieser Stelle besser und direkter?!? Ich hab' auch erst überlegt.
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 22.04.2008 09:19

@Gast
 Die Veränderung einzelner Pads von Bibliothekselementen sollte in EAGLE
eigentlich nicht möglich sein. Zumindest widerspricht das dem Konzept
des Programmes. Warum willst du mit EAGLE so arbeiten, wie du es mit
TARGET tust? Das ist doch Quatsch. Nimm einfach TARGET und gut. Das ist
in diesem Fall sicher besser geeignet, weil es viel mehr einem
Malprogramm ähnelt als EAGLE. (Ich meine das nicht abwertend)

Die Funktion der Reorganisation bei TARGET habe ich anders verstanden.
Aus Gründen der Performance wird nicht in jedem Fall auf das
ursprüngliche Layout zurückgegriffen, so wie es auf die Platte
gespeichert wird. Vielmehr gibt es zusätzlich eine vereinfachte Version
im Speicher, auf die viel schneller zugegriffen werden kann. Durch
Programmierfehler können die Versionen aber inkonsistent werden. Die Reo
ist da quasi ein institutionalisierter Würg-Around, der die temporäre
Version aus der ursprünglichen komplett neu aufbaut und so wieder
konsistent macht. (Wenn es jemand besser weiß, soll er mich bitte
korrigieren)

Was die ULPs etc. beim Adler betrifft: Auch hier ist der Unterschied
Teil des Konzeptes. Aufgrund der Script-Fähigkeit ist man hier nicht auf
die Funktionen beschränkt, die der Hersteller gnädigerweise einbaut.
Wenn man das nicht braucht, fällt das natürlich eher negativ auf, weil
man externe Funktionen aufruft statt eines Menüpunktes. Ich halte das
aber nicht für gravierend.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 22.04.2008 14:13

@Detlev T.

Danke für deine klärenden Worte. Mann kann also in Eagle keine Bauteile
im Schaltplan oder Layout ändern, wie balu und Christian Erker das
behauptet hatten. Target gibt mir an vielen Stellen Freiheit, die mir
auf der anderen Seite größere Verantwortung überträgt. Das finde ich ok.
Das Konzept von Eagle ist anders und andere Leute finden das ok.

Die Reo haben die Targets hier unter Punkt 'Projekt-Reorganisation'
genauer beschrieben:

http://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index...

Sie ist anscheinend in keinster Weise erforderlich, um Schaltplan und
Platine miteinander zu verbinden. Das entspricht auch meiner Erfahrung.

Target hat übrigens auch eine freie Schnittstelle, nämlich die Ausgabe
der gesamten Schaltung in einem dokumentierten und einfachen ASCII
Text-Format. Jeder kann darauf in seiner Lieblings-Programmiersprache
zugreifen, die Daten z.B. auch ändern und das Ganze wieder zurück lesen.
Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
Datum: 22.04.2008 14:38

Hi,

> Danke für deine klärenden Worte. Mann kann also in Eagle keine Bauteile
> im Schaltplan oder Layout ändern, wie balu und Christian Erker das
> behauptet hatten.

Also nochmals: bei EAGLE kannst du die Bauteile nicht direkt in der
Schaltung verändern, sondern du mußt immer über den Umweg der Library
gehen. Änderst du in der Library, kannst du das Bauteil mit update auf
den veränderten Stand bringen.

Ulrich
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 22.04.2008 14:41

Gast wrote:

> Danke für deine klärenden Worte. Mann kann also in Eagle keine Bauteile
> im Schaltplan oder Layout ändern, wie balu und Christian Erker das
> behauptet hatten.
Wenn du das so formulierst, muss ich dem widersprechen. Die Bauteile im
Eagle-Schaltplan und -Layout sind so, wie sie in der Bibliothek sind.
Wenn man das Bauteil in der Bibliothek ändert, kann man das mit "Update"
in sein Projekt übernehmen. Es ist auch möglich, durch eine Änderung der
Design-Rules Dinge im Layout zu ändern. Das gilt dann aber für alle
Elemente gleichermaßen. Deine ursprüngliche Frage war jedoch, ob man ein
einzelnes Pad ohne Änderung in der Bibliothek ändern könne, so wie in
TARGET, und genau dies geht meines Wissens halt nicht.

> Target gibt mir an vielen Stellen Freiheit, die mir
> auf der anderen Seite größere Verantwortung überträgt. Das finde ich ok.
> Das Konzept von Eagle ist anders und andere Leute finden das ok.
/signed

> Die Reo haben die Targets hier unter Punkt 'Projekt-Reorganisation'
> genauer beschrieben:
Interessanter Link, den du gefunden hast. IB Friedrich gibt da doch
tatsächlich das zu, was ich ihnen unterstellt hatte: Würg-Around statt
ordentlicher Programmierung:

"Die Reorganisation bringt Ihr aktuelles Projekt auch in einen
konsistenten Zustand. Damit werden kleinere Fehler korrigiert, die
TARGET evtl. während der Arbeit erzeugt hat. Um schwerwiegendere
Folgefehler auszuschließen, ist es ratsam, die Reorganisation ab und zu
laufen zu lassen. Wüssten wir immer, wann und wo TARGET Fehler macht,
dann würden wir diese lieber sofort beseitigen."

So sehr ich auch Ehrlichkeit zu schätzen weiß, irgendwie ist das schon
peinlich, wenn man sein Projekt nicht im Griff hat.

> Target hat übrigens auch eine freie Schnittstelle, nämlich die Ausgabe
> der gesamten Schaltung in einem dokumentierten und einfachen ASCII
> Text-Format. Jeder kann darauf in seiner Lieblings-Programmiersprache
> zugreifen, die Daten z.B. auch ändern und das Ganze wieder zurück lesen.
Aber man hat da halt keine Umgebung zur Verfügung, die einem die
Funktionen des Programmes zur Verfügung stellt. Das ist nun wirklich
nicht zu vergleichen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.04.2008 14:27

@Detlev T.

Den link habe ich nicht speziell 'entdeckt', sondern der kommt direkt,
wenn man bei Target nach Reo sucht.

> irgendwie ist das schon
> peinlich, wenn man sein Projekt nicht im Griff hat

Da bin ich ja froh, dass wir hier kompetente Fachleute wie dich haben.
Sicher kannst du von deinen Groß-Projekten berichten, die du perfekt
(100%) und fehlerfrei abgeliefert hast. Ich bin gespannt!

Peinlich ist nach meinem Eindruck höchstens, wenn einer so wenig
Sachverstand an den Tag legt und den Mund so voll nimmt wie du :-( )
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 23.04.2008 14:55

Gast wrote:
> Da bin ich ja froh, dass wir hier kompetente Fachleute wie dich haben.
> Sicher kannst du von deinen Groß-Projekten berichten, die du perfekt
> (100%) und fehlerfrei abgeliefert hast. Ich bin gespannt!
Ich mache keine Softwareprodukte. Ich baue übrigens auch keine Autos.
Dennoch erwarte ich von einem Autohersteller, dass seine Fahrzeuge
zumindest so ausgereift sind, dass es beim Fahren keine "schwerwiegenden
Folgefehler" geben kann.

Zudem gibt es TARGET ja nicht erst seit gestern. Ist es denn da zuviel
verlangt, dass solch grundlegenden Probleme wie inkonsistente Daten in
der mittlerweile 13. Version des Programmes nicht mehr auftreten? Auch
wenn dadurch - im Gegensatz zum Auto - wahrscheinlich keine
Menschenleben gefährdet werden.
Autor: Lötdampf (Gast)
Datum: 23.04.2008 15:09

> ...grundlegenden Probleme wie inkonsistente Daten in
> der mittlerweile 13. Version des Programmes nicht mehr auftreten?

In meiner V13 gibt es keine inkonsistenten Daten. Insofern ist das was
Detlev T. hier bemängelt Gehirnwichserei.
Autor: Ja mann (Gast)
Datum: 23.04.2008 15:12

Mich interessiert kurz was ganz anderes:

Warum werden die eigentlich die Leute immer so aggresiv wenn es um
solche Themen geht ? Das ist ja nun nicht der erste Eagle/Target Thread,
ähnlich auch immer die Linux/Windows Threads, oder die PC/Mac
Diskussionen.
Zusammengefasst laufen alle diese Threads immer so ab:

- A: Was ist besser, Wurstbrot oder Käsebrot ?
- B: Käsebrot!
- C: Nein! Wurstbrot!!
- B: Du hast doch keine Ahnung! Käsebrot, da kann man Pfeffer
draufstreuen
- C: Du Idiot, DU hast keine Ahnung! Wurstbrot, viel mehr Eiweiß drin!
- D: Ich esse seit 30 Jahren beides

Warum muss man das was man selber benutzt immer bis aufs Blut verfechten
?

Dann oute ich mich noch: PC, Win XP, Eagle, HP, VW, Gilette, Funk &
Soul, Halogenbeleuchtung.
Wenn mir jemand sagt Mac ist besser (vielleicht ist das so, weiß ich
nicht) sag ich "Gut, kauf' Dir nen Mac" und er ist glücklich und ich bin
glücklich.
Wenn mir jemand sagt Linux ist besser (vielleicht ist das so, weiß ich
nicht) sag ich "Gut, mach Dir Linux drauf" und er ist glücklich und ich
bin glücklich.
Wenn mir jemand sagt Target ist besser (vielleicht ist das so, weiß ich
nicht) sag ich "Gut, hol Dir Target" und er ist glücklich und ich bin
glücklich.

und so weiter.

Also: Bleibt doch einfach mal locker,
kauft/fresst/installiert/fickt/trinkt/hört/..... was ihr wollt und lasst
es die Anderen auch tun. Dieses dämliche "meins ist besser als deins"
ging mir schon im Kindergarten gehörig auf den Sack.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.04.2008 15:20

@Lötdampf

Auch, wenn ich dir 100% zustimme, finde ich die Wortwahl unpassend.

@Detlef T.

Sind alle Autowerkstätten schon überflüssig? Gibt es keine technischen
Fehler mehr bei Autos, Flugzeugen, Atomkraftwerken oder bei Windows?
Merkst du nicht, dass du dich vor allen Leuten hier immer mehr
öffentlich lächerlich machst?
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 23.04.2008 15:49

Ja mann wrote:
> Warum werden die eigentlich die Leute immer so aggresiv wenn es um
> solche Themen geht ?
Ich denke nicht, dass es wirklich an den Themen liegt. Das gibt es auch
in ganz anderen Bereichen. Zum Beispiel bei Anhängern von Fußballclubs.
Die reagieren auch ganz schön heftig und teilweise irrational auf Kritik
an ihrer Mannschaft. Von Religionsgemeinschaften gar nicht erst zu
reden.

Ich denke übrigens nicht, dass die Mehrzahl der TARGET-Nutzer so denken
wie "Gast" oder "Lötdampf" hier. Das sind zwei einzelne Personen, die zu
Beleidigungen greifen wo ihnen die Argumente fehlen. Die sollte man
nicht mit den vielen zig-tausenden zufriedenen und produktiv arbeitenden
TARGET-Nutzern über einen Kamm scheren. Die sind durchaus kritikfähig.
Viele Verbesserungen an dem Programm gehen laut IB Friedrich auf Kritik
der Kunden zurück. Das wäre ja nicht möglich, wenn alle Nutzer immer
100%ig mit dem Status-Quo zufrieden sind.
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 23.04.2008 16:09

Es ist doch auch nicht schlimm zwei so eng verbundene Produkte wie
Target und Eagle mal gegenüber zu stellen und deren Stärken und
Schwächen herauszuarbeiten und zu vergleichen. Wenn es eagle nicht gäbe
würde ich auch Target nutzen (ist kein schlechtes Programm). Entweder
man bleibt bei dem einen oder bei dem anderen Programm hängen. Was mir
z.B. sehr an eagle gefällt ist die öffentliche Diskussion auf den
Newsservern von Cadsoft. Da kann jeder ohne Anmeldung schreiben und sich
zu Fehlern auslassen und bekommt auch eine Antwort. Man muss mal
verfolgen wie lange dort schon an der neuen Version 5 gearbeitet wird.
Man kann das "langatmig" oder auch "uns Detail bemüht" nennen,
jedenfalls wird sich bemüht jedem Fehler nachzugehen, solange er
reproduzierbar ist. Wenn KiCad sich ähnlich rasant entwickeln würde wie
manch andere OpenSource SW, dann würde es vielleicht die beiden
etablierten Altvertreter der Layout-Zunft glatt vom Acker schupsen. ;)
Autor: test (Gast)
Datum: 23.04.2008 16:11

Wenn man von beiden Programmen die kostenlosen Testversion her nimmt,
würde ich als gelegentlicher Hobby-Layouter eagle bevorzugen. Keine
Pad-Begrenzung! Nur die Platinengröße ist begrenzt aber auf ein maß
welches für Hobby mehr als ausreicht. An die Padbegrenzung von target
ist man schnell gestoßen. Da reicht schon ein kleinerer Controller mit
zugehöriger Versorgung.
Nur so als kleine Überlegung am Rande...man kann aber auch Geld
investieren.

gruß test
Autor: Lötdampf (Gast)
Datum: 23.04.2008 16:15

@ Detklev T

> Das sind zwei einzelne Personen, die zu
> Beleidigungen greifen wo ihnen die Argumente fehlen.

Da ich sehr wohl ein Argument gebracht habe, darf ich mir auch erlauben
rumnervende Usern zu beleidigen.


> Viele Verbesserungen an dem Programm gehen laut IB Friedrich auf Kritik
> der Kunden zurück.

Äussere deine Kritik gegenüber ibf und mach hier keine Stimmung gegen
Target! Vieleicht schreibt ibf eine Version die dir und nur dir gefällt?



> Ich denke übrigens nicht, dass die Mehrzahl der TARGET-Nutzer so denken
> wie "Gast" oder "Lötdampf" hier.

Hast du dich bei der Mehrzahl der Targetuser erkundigt, oder wie kommst
du zu dieser Einschätzung?
Autor: Sven Pauli (haku) Benutzerseite
Datum: 23.04.2008 16:19

Ja mann wrote:
> Also: Bleibt doch einfach mal locker,

Ich sag dazu: Mach mal Licht aus und bissi lauter :-) (aus der
PA-Branche)


Jedenfalls... von vorneherein damit zu rechnen, dass ein Programm
schwere Folgefehler produziert, ist schon etwas gewagt, das kann man
einfach net abstreiten. Das ist es, was mir ganz persönlich net so an
TARGET gefällt: Statt die Ursachen für solche vermeintlichen Folgefehler
zu beheben (was weiß ich denn, Speicherleck dichtmachen usw.), wird
einfach was gegen die Auswirkung gemacht (Reo). Es wirkt doch
professioneller und beruhigender, wenn man die Ursache wenigstens kennt.
Autor: Random ... (thorstendb)
Datum: 23.04.2008 16:26

> So sehr ich auch Ehrlichkeit zu schätzen weiß, irgendwie ist das schon
peinlich, wenn man sein Projekt nicht im Griff hat.

Ich ärgere mich mit ISE und Quartus rum, und dessen Project Management,
TCL, Internal, Runtime, Java,- und wer weiss was sonst noch für Errors.
Pro Tag hab ich mind. 2 Quartus Runtime und div. Java - Errors.

Mit Target hab ich während des Studiums viele langweilige Vorlesungen
(für die man nur ein Ohr brauchte) routend verbracht, ohne einen
Absturz!


VG,
/r.
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 23.04.2008 16:31

test wrote:
> Wenn man von beiden Programmen die kostenlosen Testversion her nimmt,
> würde ich als gelegentlicher Hobby-Layouter eagle bevorzugen. Keine
> Pad-Begrenzung! Nur die Platinengröße ist begrenzt aber auf ein maß
> welches für Hobby mehr als ausreicht. An die Padbegrenzung von target
> ist man schnell gestoßen. Da reicht schon ein kleinerer Controller mit
> zugehöriger Versorgung.

O.K. das gilt für dich persönlich. Es gibt aber auch gute Gründe, eine
Platine im Eurokartenformat machen zu wollen, z.B. weil es dann prima in
ein Gehäuse passt. Das wird bei EAGLE schnell sehr teuer. Und als ich
meine ersten Layouts gemacht habe, waren das einfache Schaltungen, die
meist zur Stromversorgung einen Leiterplattentrafo hatten - Wenige Pins,
aber hoher Platzverbrauch. Da kam ich mit der 49EUR-Version von TARGET
schon ziemlich weit.

Auf der anderen Seite habe ich jetzt meine EAGLE-Version seit drei
Jahren und habe nur am Anfang etwas bezahlen müssen. Alle Updates waren
seitdem gratis. Bei TARGET hätte ich in dieser Zeit schon zweimal ein
kostenpflichtiges Upgrade kaufen müssen, um auf dem aktuellen Stand zu
bleiben.

Beide Dinge - die unterschiedlichen Lizenzen und die unterschiedlichen
Zeiten zwischen den Upgrades - machen es unmöglich, da eine
allgemeingültige Aussage zu treffen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.04.2008 17:01

@Detlev T.

Die Meinung eines anderen lächerlich zu finden ist keine Beleidigung.
Ich hätte auch das Wort peinlich nehmen können, das schließlich du
verwendet hast. Du kannst dich halt nicht damit abfinden, dass Target
auch Sachen besser kann als Eagle. Du versuchst an allen Ecken und Enden
einzig und alleine Target und seine Entwickler in Verruf zu bringen.

Deine Masche, dich jetzt als Opfer der bösen Target-User zu
präsentieren, ist wieder peinlich.


@Sven Pauli

Hast du schon mal ein Hardware Projekt gemacht z.B. mit über 1000
Bauteilen? Vielleicht mit einem Prozessor und Software? Mach doch die
Fehler raus und gut, sagt dein Chef. Klar Chef, kein Problem, sagst Du
;-)

So Programme wie Target oder Eagle haben vielleicht hunderttausend
Zeilen Quelltext. Da sind Fehler wie die Nadel im Heuhaufen. Bei mir
läuft Target jedenfalls stabil. Reo benutze ich wie gesagt nur selten.

Ich schlage den Targets mal vor, wie unsere Ärzte, Fehler lieber ganz zu
verschweigen. Weil du dich dann besser fühlen würdest.
Autor: Steffen O. (derelektroniker)
Datum: 23.04.2008 17:31

Hallo,
ich hab auch mal eine Frage: Wieso fängt eigentlich jeder immer mit
Eagle oder Target an, wenn er die ersten Platinen macht?
Ich habe von beiden eine Demo runtergeladen, und war nach 1 Stunde
Suchen wo die jeweiligen Sachen um meine Platine zu routen sind,
eigentlich schon fast frustriert, weil ich einfach nichts gefunden
habe!!!
Man könnte doch zum Beispiel auch Sprint Layout oder so verwenden.
Ich weiß, jetzt werden mir hier gleich die Klassenunterschiede der
Programme erklärt, aber für den Hobbybastler reicht doch Sprint Layout
aus, oder??
Es stimmt schon, das es eigentlich ungeeignet ist, um doppelseitige
Platinen und so zu routen, aber für einseitige bedrahtete Platinen
reicht es meiner Meinung nach völlig aus.
Man muss noch dazusagen, dass ich bis jetzt auch noch nicht richtig
anspruchsvolle Layouts gemacht habe, aber bis jetzt war ich zufrieden
mit Sprint Layout. Die Bibliothek ist zwar nicht sehr üppig
ausgestattet, aber für die Standartsachen hat sie bei mir noch immer
gereicht.
Gruß, Steffen
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 23.04.2008 17:46

@Steffen O.
Ich persönlich fange ein Layout mit dem Schaltplan an. Vor allem das
fehlt mir bei Sprint. Da es für dich aber offenbar das richtige Programm
ist, solltest du dabei bleiben.
Autor: Sven Pauli (haku) Benutzerseite
Datum: 23.04.2008 17:58

Detlev hat da Recht: Erlaubt ist, was gefällt. Anfangs hab ich sowohl
mal Eagle als auch mal Target ausprobiert und beides gaaaanz schnell
wieder weggeworfen, da war ich genauso frustriert wie du: nix
gefunden...
Hab meine Layouts dann mit Inkscape (Vektor-Zeichenprogramm) gemacht.
Dann hat man mir mal in aller Kürze ein wenig Eagle erklärt und siehe
da: mit bissi Interesse ging die Arbeit immer schneller voran.

Steffen O. wrote:
> Hallo,
> eigentlich schon fast frustriert, weil ich einfach nichts gefunden
> habe!!!
Wie gesagt^^

> Man könnte doch zum Beispiel auch Sprint Layout oder so verwenden.
> Ich weiß, jetzt werden mir hier gleich die Klassenunterschiede der
> Programme erklärt, aber für den Hobbybastler reicht doch Sprint Layout
> aus, oder??
Klassenunterschiede ist da das falsche Wort. Sprint Layout zielt einfach
auf ein ganz anderes Publikum ab; in seinem Sektor ist das Programm
sicherlich nicht schlecht.
Autor: Steffen O. (derelektroniker)
Datum: 23.04.2008 18:21

Hallo,
ja das fehlt mir auch dabei.
Allerdings ist es mir immer zu mühselig einen Schaltplan am PC zu
zeichen.
Ich zeichne meine Schaltpläne immer von Hand, und route dann am PC.
Manchmal mache ich meine Pläne auch mit Sprint Layout und Luftlinien,
und setzte dann den Autorouter ein. Weiß jemand von euch, wie ich den
Autorouter mit einem Klick alle Luftlinien routen lasse?
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Sprint Layout.
Gruß, Steffen
Autor: Roger (Gast)
Datum: 23.04.2008 20:04

>aber für den Hobbybastler reicht doch Sprint Layout
>aus, oder??


Was ist denn Eagle oder Target. Das sind kleine Malprogramme!
Wer setzt die den im Profibereich ein?

Roger
Autor: Peter Zwegat (Gast)
Datum: 23.04.2008 22:17

> Wer setzt die den im Profibereich ein?

Noch so einer der noch nie effektiv gearbeitet hat.

Als Selbständiger mach ich mit Target einen Umsatz von 240.000 EUR.

10kEUR-Programme werden nur von Leuten bedient die als Drangestellte
jedes Jahr um ihr Weihnachtsgeld bangen müssen.
Autor: gast (Gast)
Datum: 23.04.2008 22:34

ich arbeite auch schon seit einiger zeit mit eagle

target ist mir persönlich nur wichtig beim bemaßen oder in der 3D
ansicht
oder gerberdaten exportieren
das hab ich mit eagle nocht nicht sauber hinbekommen


aber alles was das layout und das routing angeht nutze ich egale ...
was ich persönlich einfach und flexibel genug finde
gerade kleinere firmen sind mit target oder egale gut beraten


hier in der FH mussten wir mit orcad arbeiten , was ich persönlich als
eine vergewaltigung eines layoutprogrammes finde


es ist wie immer geschmackssache
Autor: ecslowhand (Gast)
Datum: 24.04.2008 09:11

Zum Statement von  "Steffen O." und "Sven Pauli":

Eine Einarbeitungszeit von gerade mal einer Stunde ist wohl ein bischen
wenig. Wenn man sich an eine neue Software, sollte man erst einmal die
angebotenen "Tutorials" durcharbeiten.
Kann jetzt nur über Target sprechen: Der flüssige Umgang mit der
Software kommt sowieso erst nach einigen Stunden bzw. Projekten. Man
lernt die Lücken und Tücken kennen und merkt oft: Och, das geht ja viel
einfacher !

Und wenn alle hier über Target und Eagle rummeckern:

Besonders "spassig" wird´s beim Einarbeiten in den Altiumdesigner. Bis
man dort die erste Platine fertig hat, dauert`s länger, als dem Chef
lieb ist.....
Und bei einem Preis von 8500,--Euro netto ist die mitgelieferte bzw.
herunterladbare Information recht dürftig und unheimlich zeitintensiv!
Da kann man dann für knapp einen Tausender mehr ein Jahr lang den
telefonsichen Support nutzen.

Bei Target ist das kostenlos, bei Eagle denke ich auch.

Letztlich muss jeder selber wissen, womit er seine Platinen zeichnet und
sich das Tool raussuchen, mit dem er am besten klarkommt. Früher gings
ja auch mit Anreibesymbolen.........wobei meine Anreibesymbole besser
waren als Eure.. :)



LG EC
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 24.04.2008 09:13

@Steffen O. et al.
Nach meiner Erfahrung gelten bei Programmen die Regeln:
1) Je mehr ein Programm "kann" desto länger die Einarbeitungszeit -
selbst wenn man nur einfache Sachen machen will.
2) Je länger die Einarbeitungszeit desto mehr Sachen muss damit machen,
damit sich diese Investition in Zeit durch höhere Produktivität wieder
auszahlt.

Deshalb kann man nicht sagen, dass ein Programm um so besser ist, je
mehr es "kann". Als ich für meine Diplomarbeit ein paar technische
Zeichnungen anfertigen musste, hatte ich ein ganz primitives
CAD-Programm. Das konnte nicht viel mehr als Linien, Kreise, Schraffur,
Text und Bemaßung. Weil ich aber nicht mehr brauchte, war es für mich(!)
besser als Autocad. Bei dir dürfte das mit SPRINT ähnlich sein.

Die Verbindung mit einem Schaltplan hat erst bei größeren Projekten
einen Vorteil, wenn man nicht mehr jedes Detail im Kopf hat. Da das
Programm nicht nur den mechanischen (Layout), sondern auch den
funktionalen Zusammenhang (Schaltplan) zur Verfügung hat, kann es das
Design an Hand von Regeln überprüfen: Sind alle Eingänge beschaltet?
Auch alle Versorgungsanschlüsse? Ist "VCC" des ICs auch an "VCC"
angeschlossen? Zudem sind dann Layout und Schaltplan automatisch
konsistent, was bei SPRINT nicht der Fall ist. Man kann auch
gleichwertige Bauelemente vertauschen (z.B. in einem vierfach OpAmp)
oder gleichwertige Eingänge (z.B: logisches Gatter), wenn das einem das
Layout vereinfacht. Die Luftlinien werden automatisch neu gesetzt. Bei
SPRINT musst das im Kopf machen.

Der "Autorouter" bei SPRINT macht laut Aussage des Herstellers immer nur
einfach Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Mehr geht nicht. Aber das
"One-Click-Layout"-Programm hat andererseits auch noch keiner auf den
Markt gebracht. Es ist immer noch die Wetware der entscheidende Faktor.

Ich wiederhole mich, aber man sollte bei einem Programm bleiben solange
man seine Aufgaben damit gut lösen kann und sich nicht zu sehr darüber
ärgert.
Autor: Steffen O. (derelektroniker)
Datum: 24.04.2008 14:43

Hallo,
genau so sehe ich das auch.
Jeder sollte das Programm nehmen, was für seine Zwecke ausreicht, und
mit dem er zufrieden ist. Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit Sprint,
und werde es auch in Zukunft benutzen. Der "Autorouter" ist bei Sprint
Layout wirklich sehr dürftig, aber das stört mich nicht, denn wenn ich
das Programm alles routen lasse, und anschliessend noch etliche Zeit mit
korregieren und so verbringe, mache ich lieber alles selbst, und kann
mir dann sicher sein, dass es stimmt.
Ich überprüfe eh jedes Layout vor dem Herstellen noch etliche Male, weil
ich weiß, wie es mich aufregt, wenn ich alles schön geplant und
hergestellt hab, und am Ende funktioniert es nicht.
Gruß, Steffen
Autor: Manfred (Gast)
Datum: 24.04.2008 16:24

Wäre es nicht sinnvoll einen Artikel anzulegen, in dem in einer Tabelle
die Layoutprogramme gegenübergestellt werden.
Jemand der ein Layoutprogramm sucht kann anhand seiner Anforderungen
sich das passende Programm aussuchen und es muß nicht zig-mal über Vor-
und Nachteile diskutiert werden.
Autor: Lötdampf (Gast)
Datum: 24.04.2008 16:32

> sich das passende Programm aussuchen

Da insbesondere Target fließend weiter entwickelt wird(es kommen neue
Funktionen hinzu) muss diese Tabelle gepflegt werden. Wer soll das
machen?
Autor: Detlev T. (detlevt)
Datum: 24.04.2008 16:57

@Manfred
Klare Antwort: Nein. Das wäre nicht sinnvoll. Wie soll ein Anfänger denn
schon wissen, welche Anforderungen er genau hat? Und wie willst du ein
Bedienkonzept in eine Tabelle schreiben? Bei manchen Sachen müsstest du
auch eine Bewertung angeben, zum Beispiel beim Punkt "Stabilität". Da
wird man keine einheitliche Meinung finden können, so viel ist schon
einmal sicher. Da musst du dir nur einmal diesen Thread ansehen. Es wird
hier auch den einen oder anderen geben, der "sein" Programm als das
Beste von allen sehen will und an einer objektiven Beurteilung - was
auch immer man darunter versteht - gar nicht interessiert ist. Mit denen
müsste man sich dann herumschlagen.

Wer ein Programm hat, mit dem er zufrieden ist, sollte dabei bleiben.
Wer kein Programm hat oder mit seinem nicht zufrieden ist, der sollte
die Testversionen der üblichen Verdächtigen downloaden, die
Beispielprojekte aus den Tutorials nacharbeiten und danach ein bisschen
mit den Programmen herumspielen. Dann merkt man schon, welches einem
liegt und welches nicht