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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistorfrage: Last zwischen Emitter und GND


Autor: Matthias N (Gast)
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Guten Abend,

hab mal eine blöde Frage, finde aber irgendwie keine Antwort im Netz, 
weil es alle anders machen :)

Wenn man einen NPN-Transistor als Schalter benutzt, schaltet man doch 
normalerweise die Last zwischen Vcc und Collector.
Funktioniert dieser "Transistorschalter" auch noch, wenn ich mangels PNP 
Transistoren die Last (LED + Vorwiderstand) zwischen Emitter und GND 
hänge?

Möchte ihn nur zum Schalten benutzen, also er wird immer im 
Sättigungsbereich betrieben.

Hoffe die Frage ist nicht "zu" dumm :)

Gruß Matthias

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Matthias,

nicht richtig, da der Transistor dann nicht (voll)
durchsteuern kann....

Gruss Otto

Autor: Matthias (Gast)
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Ja, dann musst du den Kollektor auf Vcc legen.
Zum Anschalten tust du die Basis direkt (also OHNE vorwiderstand) 
zwischen GND (aus) und Vcc(an) umschalten, zB mit nem Logikausgang.
Der Transistor geht aber hier nicht IN die Sättigung, sondern nur AN 
diese.
Deshalb hat er jetzt 0,6Volt Spannungsfall (C=>E), gegenüber sonst 
(0,1V). Das macht aber gewöhnlich nichts. Diese Schaltung ist jedenfalls 
viel schneller als die andere. Sie heißt auch Kollektorschaltung, oder 
SPannungsfolger

Autor: Held (Gast)
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Hallo.

Prinzipiell geht das schon. Das Problem bei deiner Variante ist,dass
du im Eingeschalteten zustand des Transistors das Potezial am Emitter 
"änderst", da ja spannung an der last abfällt.
Damit der Transistor durchschaltet, muss Ube größer 0,7V sein.

1. Transistor aus:
Emitter liegt an GND -> Ub = 0,7V -> Transistor schaltet

2. Einschaltvorgang
Transistor schaltet "langsam" ein, durch spannungsabfall an der Last 
ändert sich das Potenzial am Emitter -> Basispannung müsste sich 
mindestens genauso anheben.

3. denk mal drüber nach!

Gruß

Autor: Matthias (Gast)
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@held:
nicht ganz.

Autor: crazy horse (Gast)
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nö, isse nicht.
Prinzipiell geht es, aber du musst bedenken, dass sich dadurch eine 
Emittergegenkopplung ergibt.
Und das heisst, dass du min. eine Basisspannung brauchst, die >= Ulast + 
0,7V ist. Bei LEDs ist das kein Problem, es wird sogar einfacher, da du 
keinen Basiswiderstand mehr brauchst. Bei 5V Betriebsspannung musst du 
jetzt bei der Vorwiderstandsberechnung für die LED von 4,3V ausgehen. 
20mA -> Rv =4,3/0,02=220R.
Die Basis darfst du jetzt direkt an 5V hängen zum Ansteuern.
Auch bedenken: die sonst übliche Invertierung durch die  Treiberstufe 
entfällt jetzt.

Autor: Otto (Gast)
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naja - bei:

> Rv =4,3/0,02=220R sollte man die LED nicht vergessen

Otto

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