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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche MOPPEL Projekt in Heft oder .PDF


Autor: Frank Schluerscheid (Gast)
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Hallo allerseits,

es steht hier viel geschrieben ueber die ELEKTOR.
Kann mir jemand einen Tip geben, wo man die Artikel der
ELO (ca. 1980 - 1984) findet, in denen das MOPPEL - Projekt
(Modulares Prozessor Programm der ELO) beschrieben wird ?
1000 Dank fuer jeden TIP ;-)
Gruss an alle uc - Spezis !
Frank

Autor: Thorsten S. (thorsim)
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Hi Frank,

gibt's alles auf (Doppel-)DVD:

ELRAD Archiv 1977-1997

von eMedia GmbH, Hannover.
Alle Hefte wirklich komplett Seite für Seite gescannt.
Ich glaube, der Preis liegt so bei 30,-€

Gruß,
Thorsten

Autor: Thorsten S. (thorsim)
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Hups...

falsche Zeitschrift, ist noch'n bißchen früh.

Sorry ;-)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die ELO habe ich nur in einzelnen Heften, aus der Zeit nur 5-1983:
Seite 20-25 "Computer nach Maß, Weitblickende Software (10)" danach 
"Test: Atari400".
In der Heftmitte noch ein Poster "MOPPEL-BASIC-Befehlssatz Teil1"

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Google ist nicht sehr ergiebig

Sehr kurz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Moppel

hier eine Liste der Hundenamen mit "M", leider nix mit Computer
http://www.frankenelo.de/sites/mman.html

noch ein paar Suchende:
http://www.drcrazy.de/forum/index.php?mode=viewthr...
http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/t47617/

und hier im Forum hat ihn auch einer erwähnt
Beitrag "Gute alte Zeiten :)"

ach ja Heft 11-82 hab ich auch noch "ein Gehäuse für den Moppel"

also die Moppel-Artikelserie war wohl "Computer nach Maß..."

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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In einigen Bibliothken kann man (wahrscheinlich gebundenen Jahresbände) 
der ELO ausleihen, darauf hat hier einer verwiesen:
http://www.wer-weiss-was.de/theme73/article1236365.html

Titel:   ELO : d. Magazin für Elektronik u. Computer. - München : 
Franzis-Verl.   [1.]1975; 2.1976 - 14.1988; 1989,1-8; damit Ersch. 
eingest. ISSN: 0341-4175

http://dispatch.opac.ddb.de/DB=1.1/SET=1/TTL=11/SH...

Besitznachweise der Bibliotheken - Detaillierte Ansicht alle -
Sie können die Besitznachweise nach einem bestimmten Jahrgang 
durchsuchen. Geben Sie dazu eine vierstellige Jahreszahl ein:

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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PS:
"Ich sah' die beiden Moppel dort // und dachte sofort an Doppelmord."

http://de.wikiquote.org/wiki/Sch%C3%BCttelreime

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ein Frosch, der hat nur weiche Teile.
Ich auch, wenn ich im Teiche weile!

Kratzen mit dem Buttermesser
konnte meine Mutter besser.

Wer andern in die Möse beißt,
ist böse (meist)!

Wenn wir sie als Rolle wollen,
müssen wir die Wolle rollen.

In diesem Sinne
Paul

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso
otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft
ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

Autor: Frank (Gast)
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Hallo Christoph,

kannst Du mir den Ausschnitt irgendwie rüberscannen ?

Der gute alte Moppel scheint wirklich zu alt zu sein ;-(
Meinen hab ich vor Jahren jemandem verliehen und weiss
leider nicht mehr, an wen ..

Jedenfalls der Tip mit der DVD klappt nicht,
da da wirklich nur ELEKTOR Ausgaben abgelichtet
sind ;-(

Ansonsten vorab vielen Dank !

Frank

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Das sind 5 MByte geworden, als PDF, nur aus Heft 11/82 und 5/83, 13 
Seiten. Wohin soll ich die schicken?

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Was für ein netter "Flash of the past"!

Die zur ELO kam ich anno 1978 weil Franckh (?) das Heftchen "Die 
Schaltung" einstellte und als "Anschluss-Abo" die ELO empfahl. Hab' 
gerade mal schnell im Keller geforscht: Sind noch alle Jahrgangs-Ordner 
bis 1982 da, danach hatte ich dann die "mc".

Oh je, langsam fühle ich mich alt...
(Hab' 1977 meine erste Z80-CPU in München von einem gewissen Herrn 
Rolf-Dieter Klein gekauft - ich habe das Keramik-Zebra sogar noch!)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die ersten mc-Jahrgänge hatte ich auch, von der Funkschau kommend. Aber 
nachdem Herwig DC1YB nicht mehr Chefredakteur war, wurde die mc immer 
uninteressanter.
Ja wenn du noch die 1982er ELO hast, da müssen die ersten Moppel-Artikel 
drin stehen, wie gesagt, mir liegt nur Heft 11/82 vor.
Frank könnte sich aber auch mal melden, die 5 MByte will ich hier nicht 
reinstellen.

Autor: Andreas Croonenbroeck (acdc)
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Also, wenn es um den Speicherplatz geht, dann würde ich anbieten, das 
bei mir hochzuladen - ich habe mal eben dafür einen extra FTP-Zugang 
eingerichtet.

Wer das nutzen möchte, der kann mir gerne eine eMail schreiben, in der 
er dann von mir Zugangsdaten bekommt.

Vielleicht bekommen wir ja auf die Art und Weise den ganzen Artikel 
zusammen ?

Gruß, Andreas

Autor: albi (Gast)
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Hallo !

als alter  MOPPEL Freak freue ich mich, daß sich auch heute noch jemand 
an ihn erinnert.

Ist das Problem noch akut ? Wenn ja würde ich mal in meinen Archiv 
stöbern. Müsste eigentlich noch alles zu dem Thema haben (inkl MOPPEL)

Gruß
Stefan

Autor: Chris (Gast)
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Ja das wäre echt nett.
Danke schon mal im vorraus. Wie schwer war das denn. Kann man das heute 
auch noch irgendwie machen?

Auf Wiedersehn

Chris

Autor: oldmoppel (Gast)
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Hi,
Bin durch Zufall auf den Thread gestoßen. Gehöre auch zu den damaligen 
Moppel Leidensgenossen anno 1983.
Man stand damals nach Elektor SCMP Ära vor der Wahl Moppel oder NDR 
Computer von R.D. Klein. Übriggeblieben aus dieser Zeit sind 2 
funktionstüchtige Moppelexemplare mit Minibildschirm und 3 bzw 3,5 
Floppy sowie Einzelschrittmodul und ein dritter halb aufgebaut nach 89er 
Platinen - also letzte Version von Herrn Gößler, CP/M fähig mit NSC 500 
CPU .
Habe noch alles was zum Moppel gehörte, Hardware und Software sowie ALLE 
Publikationen dazu incl dem original RDK Basic ( RDK= Rolf Dieter Klein 
!! ), hatte mir Herr Gößler selbst mal überlassen .....
Es gab sogar mal einen MOPPEL Club (Heinz Bloß) mit einer Club 
Zeitschrift für die ich auch Beiträge beigesteuert habe ( Eprommer II 
für 2764 - 27256 )
Erstes und auch Letztes Clubtreffen war 1989 im Raum Hannover.
Einige Adressen habe ich noch
Bin echt gespannt ob sich noch einige daran erinnern

Autor: Jorge (Gast)
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>Man stand damals nach Elektor SCMP Ära vor der Wahl Moppel oder NDR
>Computer von R.D. Klein.

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, so man einen Lötkolben hat.

Autor: oldmoppel (Gast)
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Hi,
Lötkolben ?? Ich habe sie nie gezählt ;-))
Der allerersten bekam ich anno 1961 geschenkt, als ich mit der Bastelei 
anfing: Artikel " Radio ohne Strom " in einer Rasselbande Zeitschrift. 
Der Lötkolben mußte im Kohleofen angeheizt werden und bestand nur aus 
einem Kupferblock an einem Metallstück mit Holzhandgriff. Lötwasser und 
Salmiakstein gehörten ebenso dazu. Den ersten ERSA 30 
(Bakelitausführung) habe ich noch aus Einzelteilen zusammengebaut, die 
billiger waren als ein Fertigprodukt. Aber heute ist ja alles anders, 
Schaltungen werden am PC entwickelt oder maximal auf dem Steckbrett, 
Lötkolben scheint irgendwie ein Fremdwort geworden zu sein. Noch vor 20 
Jahren gab es an jeder Ecke einen Elektronikshop. Verordnungen wie CE 
und ROHS haben das ihre dazu beigetragen. Somit dann auch kein Wunder 
wenn einige interessante Zeitschriften vom Markt verschwunden sind. 
Schön daß man sich beim Heise Verlag ( C´t ) wenigstens noch an die 
ELRAD auf Anfrage erinnert. Recherche über ELO verläuft meistens im 
Sande. Hatte die ELO mal komplett, habe sie jedoch vor Jahren rigoros 
ausgemistet. Artikel Moppel sowie die Sonderhefte " das interessante IC 
" und alles was mit Mikrocomputer zusammenhing aber aufbewahrt ( auch 
einige MC , CHIP , Franzis Verlag Sonderhefte )
Wer also was braucht kann sich melden
ciao
oldmoppel

Autor: oldmoppel (Gast)
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nochwas
Kann man hier auch Fotos einstellen ?
wenn ja wie und welches Format ( Größe )
oldmoppel

Autor: Frank Schluerscheid (Gast)
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Hallo zusammen,

da scheint sich ja echt was zusammenzumoppeln ;-)
Haette ja im Traum nicht dran gedacht, dass da so eine
Resonanz ist oder sich ueberhaupt jemand daran erinnert !

Gibt es denn mittlerweile einen ftp Zugang oder sowas
zum Runterladen ? Also wenns daran scheitert ... ich habe
ein paar Tausend tolle Webserverchen laufen, auf die ich das
locker einstellen koennte. Z. b. auf meiner Hausanlage

http://medusa.shacknet.nu

Da seht ihr mich auch tagaus tagein fleissig arbeiten ;-)

So und nunmal frohen Feiertag alleseits !!
(wir schreiben das Jahr 2008 2.10)

Gruss

schluerfrank

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Paul Baumann
Haha, dein Gedicht ist ja mal wieder genial :-D

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Mist, erst jetzt das Datum gesehen. Ist ja uralt -_-

Autor: Wolfgang K. (opendcc)
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Hallo,

ist ja nett, von den alten Sachen zu hören, das waren noch Zeiten (tm)!

Zusammen mit ein paar Studienkollegen haben wir uns damals an einen 
Nachbau des Moppels mit eigenen Platinen gemacht und die ersten 
Gehversuche unternommen. Das ist dann bald durch einen Selbstbau eines 
19" System mit 80x25 Textdisplay, RTC, Serielle + parallele 
Schnittstelle, EPROM-Brenner, 8"-Floppy-Laufwerken und sogar SSD 
(beides: RAM und EPROM) ersetzt worden. Und ich habe hier sogar noch 
einen selbstgebauten Single-Step-Emulator mit Adressbus und 
Datenbusanzeige auf 7-Segmentanzeigen rumliegen. Wer noch Chips braucht 
- ich hab noch was.

Servus Wolfgang

Autor: Maik (Gast)
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Moin Zusammen!
Ich habe noch die ELO Ausgaben zum Moppel hier von August 82 bis Oktober 
83.

Autor: Frank Schluerscheid (Gast)
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Hallo Maik,
wuerdest Du Dich denn von den Ausgaben trennen wollen
und wenn ja zu welchem Preis ?
Danke fuer Deine Info !
Gruss vom alten Moppelaner
Frank

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Leute

ich habe noch alles vom Moppel und auch den Bildschirm. Funktionieren 
tut es auch noch. Sämtliche Literatur und Befehlssatz, Beispiele für 
Basic und Maschinensprache sowie Assembler auch. :) Ganzer DINA4-Ordner.

Autor: Maik (Gast)
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@Fank: Ich möchte die Hefte nur ungern loswerden... also 1€ pro Heft 
wäre doch ok oder? Allerdings habe ich inzwischen selbst Lust bekommen 
das gute Stück nachzubauen. Die Teile gibtś ja noch! ;-)

@Michael: Möchtest Du die Sachen loswerden, wenn ja, welche 
Preisvorstellung hättest Du???

Ihr könnt gern mailen

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Maik

Ich kann mir einen Verkauf vorstellen, jedoch weiß ich natürich nicht im 
mindesten, was man dafür als Käufer bezahlt. Wenn ich aber lese, dass es 
die Teile noch zum Nachkauf gibt, versuche ich mal dahinterzukommen, was 
man dafür noch nehmen könnte.

VG, Michael

Autor: Maik (Gast)
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Ok Michael, wenn Du eine Preisvorstellung hast, kannst du hier gern 
nochmal Posten. Ich schau hier immer mal wieder vorbei!
Gruß
Maik

Autor: Maik B. (alienbreed)
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So Michael, jetzt habich mich hier mal angemeldet, dann kannst Du mir 
gern auch mal direkt mailen!
Grüße
Maik

Autor: Michael (Gast)
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Halli hallo Maik,
Ich habe mir überlegt, dass ich das Teil mit Bildschirm für 250 Euro 
abgebe. Nach so vielen Jahren ist es natürlich schwer einen gerechten 
Preis zu finden. Es ist aber bei mir so das damit auch ein gewisser 
ideeller Wert bezahlt wird. Außerdem habe ich noch einen ganzen Ordener 
voll von Rechnungen, Briefverkehr an Hr. Gössler und alle 
Dokumentationen + Buch über den 8085 ( müsste ich aber erst noch suchen 
:) ). Wenn ich ihn nicht verkauft bekomme, bleibt er halt weitere 20 
Jahre hier stehen.... :)
Viele Grüße, Michael

Autor: KUKO (Gast)
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Hallo zusammen,
ich bin zufällig auf das MOPPEL Thema gestoßen.
Ich habe noch die Originaldokumentation und den Moppel selber.
Da ich bei mir Platz schaffen muss, würde ich die Sachen gerne
abgeben. Außerdem liegen bei mir noch einige MC's herum.

Sollte jemand Interesse haben, bitte melden.

Viele Grüße
Kurt

PS.ich wohne im Raum München.

Autor: Maik B. (alienbreed)
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Hallo KUKO!
Hast Du eine Preisvorstellung? Ich suche schon länger so ein Gerät,aber 
ich hab halt nicht so viel Geld zur Verfügung.
Ich verstehe dass das Gerät für jeden der es gebaut hat einen großen 
persöhnlichen Wert darstellt, da ja auch viel Arbeit drinsteckt.
Nette Grüße
Maik

Autor: siewolf (Gast)
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hi Moppelfreunde!
Hat jemand Bilder oder Schaltplan der 7-Segment Anzeige/Hex Tastatur 
85031.
Bin an Austausch interessiert.
Wolfgang
(Hab Moppel Bausatz geschenkt bekommen, Literatur aus Bibliothek 
Jahresband
dummerweise nur in Schwarz/Weiss kopiert, kann Widerstände nicht 
zuordnen)

Autor: Kurt Kober (kuko)
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Hallo Siewolf,
ich habe noch eine Kopie des Bestückungsplans gefunden, vielleicht ist 
er besser lesbar. Außerdem Fotos von der HEX-Tastatur.

Ich hoffe es hilft Dir weiter.
Viel Spaß beim Zusammenbau

Gruß Kurt

Autor: Bernd Schwind (schwindb)
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Hallo Leute,

ich wäre auch interessiert an Unterlagen zum Moppel. Bei mir heißt der 
Rechner zwar UMS-85 scheint aber baugleich zu sein.
Wenn mir jemand die Unterlagen anbieten würde wäre ich euch dankbar.

lg,

Bernd

Autor: Sven Mitscherlich (Gast)
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Hallo Leute,
der Thread ist zwar schon ziemlich alt, aber ich wollte nur kundtun, 
dass ich noch die vollständige Projektdoku habe und sogar ein 
lauffähiges System im 19-Zoll-Einschub mit Pultgehäuse, eingebauter 
Tastatur und 12 Zoll Bernstein-Monitor :o)

Also falls jemand Interesse hat und Informationen sucht, bitte melden.

Auf dem System habe ich übrigens das Programmieren gelernt (in 
Maschinensprache und 8085-Assembler) ...

Gruß
Sven

Autor: Bernd Schwind (schwindb)
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Hallo Sven,

na dass hier nochmal einer Antwortet.....
Ich bin immer noch auf der suche nach den Unterlagen. Ich habe mein 
System zwar nicht in einem Gehäuse untergebracht, aber es Funktioniert 
immer noch.
Also wenn Du die Unterlagen einscannen kannst, musst Du nur noch sagen 
was Du dafür bekommst.


lg

Bernd

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

mitlerweilen schreiben wir das Jahr 2014 und ich möchte den alten 
Beitrag wieder aufleben lassen. Im Internet gibt es nach meinen 
Recherchen leider sehr wenig über dieses Modulares System aus der ELO.

Habe meinen "Moppel" mal wieder hervorgesucht, den hatte ich damals Anno 
83-87 bis zum CP/M-System ausgebaut:
- CPU-Karte
- 32kRAM
- Video-Karte
- Floppy Interface
- EPROM Brenner
- SIO-Karte und diverse Erweiterungen, EPROM-Floppy, Centronics etc.

Ist nicht mehr ganz vollständig aber dafür habe ich noch alle 
Unterlagen. Somit eine gute Grundlage für eine Wiederbelebung. Natürlich 
nicht als "Produktionssystem", dafür gibt es ja besseres, sondern als 
funktionstüchtiges "Museumsstück".

CPU und Videokarte funktionieren, mindestens die Monitormeldung wird 
angezeigt. Leider fehlt mir die alte ASCII-Tastatur (Matrix)hierzu 
benötige ich mal Eure Hilfe:
- gibt es bei Euch sowas noch in der Kiste
- Mit einem ATMEGA8 und einer PS/2 Tastatur könnte ich eine serielle
  Tastatur bauen, nur für den Anschluß (CPU SID/SOD) müsste dann das
  Monitorprogramm angepasst werden. Leider habe ich dazu nur einen
  Hex-Dump.

oder hat jemand eine bessere Idee.

PS:
Wenn noch jemand Unterlagen benötigt, bitte melden, sind reichlichst 
vorhanden.

Mit den besten Grüßen
Werner_85

Autor: Bernd Schwind (schwindb)
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Hallo zusammen, hallo Werner,

bei deinem Tastatur Problem kann ich dir leider nicht helfen, was aber
die Unterlagen angeht, so habe ich nach langer Suche einiges angesammelt
und würde es gerne hier zur Verfügung stellen.

https://www.dropbox.com/sh/mh7mjlu24vvsw2o/Peh1UCBZWO

Sollte jemand noch andere Unterlagen haben, so darf er/sie es gerne
auf meine Dropbox hoch laden. Schickt mir eure E-Mail Adresse und
ich sende eine Dropbox Einladung zurück.


Lg - Bernd

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Bernd,

dann werde ich dir mal das ELO Sonderheft Nr. 60
"Bit für Bit" schicken.

LG Werner
PS Der Scann dauert etwas, habe leider keinen autmatischen ...

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Wow. Wenn ich das so lese, kommen ganz nostalgische Gefühle hoch. Ich 
hatte mich damals auch damit befasst, die frühen 80er waren genau meine 
ELO-Zeit. Kaum zu fassen, dass das schon 3 Dekaden her ist. Ich kann 
mich errinnern, dass das Poster mit dem 8085er-Befehlssatz jahrelang in 
meinem Zimmer prangte. An Elektronik oder Doku habe ich leider nichts 
mehr, allerdings müssten noch irgendwo die Originalhefte von damals 
rumliegen. Wenn ich was finde, stelle ich das gerne zur Verfügung.

Autor: Joachim ... (joachim_01)
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In Karlsruhe gibt's die ELO (alle Ausgaben?) noch in der Badischen 
Landesbibliothek zum abscannen. Das sollte für alle westdeutschen 
Landesbibliotheken gelten.
Wenn's mir nicht zu viel Arbeit wäre...

Autor: Bernd Schwind (schwindb)
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Das ELO Sonderheft 63 liegt schon in meiner Dropbox....
Einfach mal auf den Link klicken. (Oder geht der nicht bei euch?)

@Werner:
Wenn es noch ein Sonderheft 60 gibt, nehme ich das gerne in die
Sammlung auf.

Ich habe eben schnell noch eine E-Mail Adresse eingerichtet. Wenn jemand 
etwas zur Verfügung stellen will, kann er es an diese Adresse senden.
Ich werde es dann über den Dropbox Link allen zur Verfügung stellen.

moppel [at] edvschwind [punkt] de

https://www.dropbox.com/sh/mh7mjlu24vvsw2o/Peh1UCBZWO


LG
Bernd


PS: Habe auch mit dem Franzis Verlag telefoniert. Es gibt keine bedenken
wegen Copyright solange es für Privat von Privat zur Verfügung gestellt 
wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim ... (joachim_01)
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Das Rechnerchen wäre ne Alternative zum KIM-1 (wobei ich eher ein 
6502-Fan bin).

Übrichens: Die Schadow-Tasten des MOPPEL gibt noch heute, die haben 
unter allen mir bekannten Tasten die beste Haptik. Sie sind bei Mükra in 
erschiedenen Farben erhältlich.

Autor: Joachim ... (joachim_01)
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>Einfach mal auf den Link klicken. (Oder geht der nicht bei euch?)
Ging. Danke!

Autor: Joachim ... (joachim_01)
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Hmmm... das 260MB große pdf ist jetzt nicht so dolle. Beide pdf-Reader 
unter Linux können's nicht und unter Win7 geht's nur halbwegs.

Schwere Kost das ganze. Das nächste mal vielleicht in leicht bekömmliche 
10MB-pdfs unterteilen...

Autor: Konrad S. (maybee)
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Joachim ... schrieb:
> Beide pdf-Reader
> unter Linux können's nicht

Mit xpdf ist es bei der großen Datei etwas träge beim Seitenwechsel, 
aber es tut.

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Joachim ... schrieb:
> Hmmm... das 260MB große pdf ist jetzt nicht so dolle. Beide
> pdf-Reader unter Linux können's nicht und unter Win7 geht's nur halbwegs.

Mecker nicht. Unter XP mit Reader 9.5 tut das einwandfrei und sehr 
schnell.
Stattdessen: **Vielen DANK** für die Dateien!

Autor: +/-5% (Gast)
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Joachim ... schrieb:
> Hmmm... das 260MB große pdf ist jetzt nicht so dolle. Beide
> pdf-Reader
> unter Linux können's nicht und unter Win7 geht's nur halbwegs.

Geht prima mit xpdf auf einem zehn Jahre alten Rechner mit Slackware12.
Liegt wohl an dem Titelbild mit Sascha Hehn, da bekommt der Reader 
erstmal einen Schock.


> Schwere Kost das ganze. Das nächste mal vielleicht in leicht bekömmliche
> 10MB-pdfs unterteilen...

Ist wie vor dreissig Jahren, da konnte man sich auch schon fragen ob die 
ELO das Taschengeld wert ist.

Aber ist toll das er sich die Muehe gemacht hat.
Am interessantesten waren noch die EMUFs aber die stammten glaube ich 
nicht originaer von der ELO.

Autor: Bernhard M. (boregard)
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Joachim ... schrieb:
> Hmmm... das 260MB große pdf ist jetzt nicht so dolle. Beide pdf-Reader
> unter Linux können's nicht und unter Win7 geht's nur halbwegs.
>
> Schwere Kost das ganze. Das nächste mal vielleicht in leicht bekömmliche
> 10MB-pdfs unterteilen...

Hmm Okular hat bei mir keine Probleme damit (Debian 7), und ist relativ 
schnell...

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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+/-5% schrieb:
> Am interessantesten waren noch die EMUFs aber die stammten glaube ich
> nicht originaer von der ELO.

War die mc. Gleicher Verlag, anderes Heft.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Das Sonderheft Nr. 80 "Das EMUF Sonderheft"
habe ich hier auch noch liegen.
Handelt aber nur über die 6502 also passt es nicht zu diesem Thema.
Wer möchte kann es gerne haben, ist auch nicht so zerlesen wie das 
Moppelheft ;-) oder ich scanne das Ganze und stelle es Bernd zur 
Verfügung.

Zu meinem Tastaturproblem, Tasten habe ich gefunden, das würde aber 
schnell den Preisrahmen sprengen, ich habe da bei eBay was gesehen, so 
alte Tastaturen vom Großrechner, die kann man sicherlich mit ein paar 
Metern Fädeldraht auf den Moppel anpassen. So habe ich das auch Anno 85 
gemacht, denn gute 200 DM für einen Tastaurbausatz fand ich damals schon 
reichlich teuer. Bei den modernen mit den Plastikleiterbahnen darf man 
ja keinen Lötkolben ansetzen ...

LG Werner
PS: Das Moppelsonderheft 60 habe ich hochgeladen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Die alten Tasten aus Großrechnern hatten meistens keine einfachen 
Kontakte. Damals waren viele Tasten mit Hallsensoren aufgebaut, und in 
jeder Tastenkappe war ein kleiner Magnet. Ich hatte ettliche solche 
Tastaturen in der Hand, bei der jeder Hallsensor 2 Open-Collector 
Ausgänge hat. Ein Ausgang wurde in die X-Matrix verschaltet, der andere 
in die Y-Matrix. So hat jeder Tastendruck ein Bitmuster erzeugt, das mit 
einem TTL-PROM in ASCII-Code übersetzt wurde.
Mit so einer Tastatur kann Moppel nichts anfangen. Dei große Tastatur 
hat Einzeltaster von Rafi, die im Multiplex abgefragt werden. Die hier 
verwendeten Taster waren damals in Industrieanlagen sehr verbreitet. Die 
Teile sind "Made in (D)", mit entsprechender Qualität und dem 
resultierenden Preis. Die Dinger gibts heute noch:
http://www.rafi.de/RS-76-Langhubtaster-zum-Aufbau.165.0.html

Danke für das Moppel-Heft :-))

Das Emuf-Sonderheft fehlt mir noch, in der Bucht habe ich es ab&zu für 
20Eur gesehen, was ich doch stark überteuert finde. Würde mich daher 
sehr darüber freuen.
Wenn jemand in der Gegend von KA eine Scanner&pdf Infrastruktur anbieten 
kann, ich habe hier das "mc extra Einlatinencomputer" liegen. Inhalt:die 
Klassiker Z80-Emuf, Basic-Emuf, Z80Mini, Emuf08, 80535Minimodul, Emuf86, 
Emuf-50, mc-Transputerkarte.

vG,
Jörg

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

Genau so eine Tastatur (wohl aus einer IBM-Maschine EBCDI-Code) habe ich 
damals umgebaut. Alle Taste aus der Platine gelötet, Kupferlagen 
entfernt und alles mit Fädeldraht auf Moppelmatrix gehäkelt. Für den 
Zeitaufwand hätte ich damals bestimmt eine RAFI & Co -Tastatur für 500DM 
kaufen können ;-) Aber eine Menge gelernt und sie würde auch nach 
30Jahren noch funktionieren, wenn ich sie nicht mal entsorgt hätte- blöd 
gelaufen. (Anbei Bilder aus meinem Moppel-Fundus)

Und diese Tasten sind auch heute noch jeden Euro Wert, keine Frage.

Nur für die erste Wiederbelebungsversuche, will ich nicht viel 
investieren,
gerade das Austüfteln von "Problemen" macht den Reiz - kaufen kann jeder 
;)

Das EMUF Sonderheft werde ich dir dann scannen ...
Wenn du Wert auf das Orginal-Heft legst, überlasse ich dir das gerne.

Habe ich noch:
- ELO Laborbrief 1
  "Erläuterungen und Beispiele zum 8085 Befehlssatz"
- ELO Laborbrief 3
  "Ein-/Ausgabe-Techniken für Mikrocomputer"
- Cosmos Publikation *)
  "Moppel Floppy Disk Controller"
- Cosmos Publikation *)
  "Moppel Assembler"

LG Werner

PS: *) hier musste man ggf. Herrn Gössler fragen ob die 
"Veröffentlichung" OK ist

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner Römer schrieb:
> Nur für die erste Wiederbelebungsversuche, will ich nicht viel
> investieren,...

Habe ich das richtig verstanden, Du willst das mit dem Auslöten, Cu 
entfernen und zusammenfädeln nochmal machen?
Dann schick mir mal Deine Mail-Adr per pn.

Grüße
Jörg

Autor: Werner Römer (werner_85)
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möglichst nicht ...
Wenn aber die Spalten und Zeilen gut zugänglich sind kann man die 
Zuordnung an den Moppel anpassen (Tastaturdecoder fliegt natürlich 
raus). Im Videomonitor habe ich die Umsetztabelle gefunden. Dort können 
kleinere Anpassungen vorgenommen werden. Eigendlich bietet sich der 
SID/SOD vom 8085 für eine serielle Tastatur an, dazu müsste ich dann 
aber die CO/CI-Routinen neu schreiben. Mit den Moppel gehts ja nicht, 
bin ja nicht Münchhausen ;-)

Bin gerade dabei mit VM auf dem Win8 PC eine "DOS Entwicklungsumgebung" 
zu schaffen, schauen wir mal ...

LG Werner

Autor: +/-5% (Gast)
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Bernd Schwind schrieb:
> PS: Habe auch mit dem Franzis Verlag telefoniert. Es gibt keine bedenken
> wegen Copyright solange es für Privat von Privat zur Verfügung gestellt
> wird.

Wuerde das evtl. auch die Moeglichkeit einraeumen Hefte/Heftinhalte auf 
archive.org zu platzieren?

(Schon deshalb weil hochgeladene Dokumente eine OCR durchlaufen und auch 
in andere gebraeuchliche Formate gewandelt werden.)

Autor: Hugo (Gast)
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Moin Zusammen! Ich hätte hier noch einen Vollausbau im Gehäuse mit 
unendlich viel Zubehör. Alles nicht getestet da ich von der Materie 
keine Ahnung habe. Bin beim googlen auf das Thema gestoßen.
Wer interesse hat bitte melden. Bitte nur ernsthafte Anfragen.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin moin,
so langsam nimmt das "Moppel-Thema" Fahrt auf, im ganzen Internet nicht 
so viele Beiträge wie diesen gefunden.

Gute Nachricht, habe mit Herrn Gößler Kontakt aufgenommen.

Zitat: "da der MOPPEL mein „Baby“ ist, freue ich mich natürlich über 
eine Wiedergeburt. Gegen Veröffentlichungen aus diesem Bereich habe ich 
selbstverständlich nichts einzuwenden.
Halten Sie mich diesbezüglich gern auf dem laufenden!"

Damit kann ich Euch die weiteren Unterlagen zur Verfügung stellen...

Mein Tastaturproblem kommt langsam zu einer Lösung, Jörg hatte mir
netterweise eine alte Tandberg-Tastatur (Anno 75) zur Verfügung 
gestellt, der Adressdecoder ist gebaut. Die ASCII-Belegung ist dem 
Moppel sehr ähnlich und mit kleinen Anpasseungen in der Tastaturtabelle 
leicht lösbar. Lediglich die Sondertasten benötigen noch eine Operation 
mit Skalpell und Fädeldraht.

Viele Grüß Werner

Autor: Bernd Schwind (schwindb)
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Moin zusammen,

toll dass die Sammlung größer wird.

@Hugo (Gast):
schönes Teil. Mach mal ein Angebot was Du dafür willst.

@+/-5% (Gast):
das kann ich nicht sagen, da musst Du evtl. mal bei Franzis nachfragen.

LG

Bernd

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Der Moppel lebt ;-)

hier die 1. Lebenszeichen nach guten 25 Jahren.
Der Adressdecoder sieht noch etwas gestrickt aus,
sollte ja erstmal nur funktioniert, nur das ASCII-Feld ist aktiv.

Jetzt braucht die Tastatur ein Gehäuse und die Tabelle muss noch etwas 
gerade gerückt werden. Dann kann ich die restlichen Baugruppen wieder 
aktivieren ...

Viele Grüße Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Wow, cool. Gratulation! Sauber! Das ging aber schnell!
Mensch, da hätte ich das Gehäuse damals nicht wegwerfen sollen - aber es 
war noch >4cm in jede Richtung größer als die Tastatur, das war ein echt 
riesen Brett.

Im Emuf Sonderheft ist übrigens auf Seite 35 unten eine Werbeanzeige von 
Rafi, hier werden die im Moppel verwendeten Taster beworben. Die 
gleichen Taster waren dann auch im Mupid, der zum Schluß beim "alten" 
Völkner verramscht wurde... http://de.wikipedia.org/wiki/MUPID ...lang 
ists her.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

danke für die Blumen - quick and dirty.
Sowas hatten wir an unserer BS2000 Anlage in den 90er noch dran, aber 
die Anlage war ja auch recht groß, somit darf die Tastatur auch etwas 
größer sein ;-) und sie standen auch viele Meter weit weg, in einer 
eigenen Bedienerkabine, das geht nur mit RS422 bzw. RS232.

Die Mupid habe ich auch mal als serielle Tastatur umgebaut, Völkner war 
damals sehr ergiebig, mein 3" Diskettenlaufwerk für schlappe 200DM 
stammt davon. Am PC gab es schon mal laut, schauen wir mal ob es nach so 
langer Zeit noch funktioniert ...

@Bernd - der ELO Laborbrief 1 wird gerade in die Box geladen.

Zum 8085 Befehlssatz gab es damals zwei klasse Bücher
- Siemens Mikrocomputerbausteine
  Mikroprozessor-System SAB 8085
  Datenbuch 1980/81
  Bestell-Nr. B/2157
- Lance A.Leventhal
  8080A/8085
  Programmieren in Assembler
  te-wi Verlag München
  ISBN 3-921803-09-8

  letztere noch gebraucht bei
  http://www.buchfreund.de/8080A-8085-Programmieren-...
  für knapp 30€

LG Werner

PS Hat noch jemand EPROMS 2732 4k*8 rumliegen,
   habe meine wohl mal entsorgt oder ich muss eine
   Adapterplatine für 256er bauen

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner Römer schrieb:
> PS Hat noch jemand EPROMS 2732 4k*8 rumliegen,

... klar... Du kannst sie selber löschen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

ja, Löschlampe funktioniert auch noch.
So 2 bis 4 EPROMS könnte ich gebrauchen - Preis ?

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Zur Info,

den ELO Laborbrief Nr. 3 habe ich in die Box gelegt.

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

so jetzt sind alle Tasten am richtigen Platz.
Nun geht es darum den Moppel, Karte für Karte wieder
zum Leben zu erwecken.
CPU und Bildschirm klappten ja glücklicherweise noch.
Sonst hätte ich noch eine Stufe tiefer mit der HEX-Tastatur beginnen 
müssen.

Um die ersten Test's durchführen zu können brauchte ich noch einen 
Assembler, die ersten Versuche mit dem GnuSim8085 waren nicht 
erfolgreich, kann keinen vollständigen ASM Syntax. Aber die große weite 
Welt hat ja viel zu bieten und so bin ich beim "8085 Simulator IDE" 
hängen geblieben.
Alles drin Assembler, Disassembler und sogar ein Simulator
- was will man mehr.

Jetzt müssen die Testprogramme nur noch irgendwie in den Moppel rein, 
Floppy läuft noch nicht und wird mit den exotischen Formaten aus den 
vergangenen Tagen auch sehr trickreich werden. Für die RS232 fehlt noch 
ein Übertragungsprotokoll (Terminalprogramm) und die Karte ist auch noch 
nicht klar.

Bleibt derzeit nur der Promer, am Windows-PC eine EEPROM beschreiben und 
am Moppel in den passenden Speicher einlesen - soweit die Theorie, 
schauen wir mal ...

Gruß Werner
PS: Anbei der Bildschirmabzug vom Simulator

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner Römer schrieb:
> Bleibt derzeit nur der Promer, am Windows-PC eine EEPROM beschreiben...

Für sowas habe ich immer gerne eine Eprom-Simulator genommen.
Elektor hatte mal einen einfachen: vom PC aus das Bin-File per 
Centronics ins SRAM schreiben, nur per copy "datei.bin lpt1 /b" und 
fertig.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

einen Peps von Conitec habe ich noch liegen, der müsste dann erstmal 
"Windowsfähig" gemacht werden. Hatte da schon die Idee einen ATMEGA 
vorzuschalten, wegen der RS232/USB und dann per Terminalsoftware zu 
bedienen.
Erfordert aber erstmal etwas Gehirnschmalz um dem AVR ein Intel-Hex 
Format beizubringen, lesen, umsetzen und an Peps weiterreichen ...

Wenn ich den Moppel-Promer nicht ans laufen bekomme, muss ich wohl 
diesen Umweg einschieben, egal man gewinnt mindestens an Erfahrung ;-))

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

kleiner Zwischenstand:
- 32K-Ramkarte OK
- RS232        IC 6850 ausgewechselt jetzt OK
- Uhr          OK
- 16K Speichererweiterung (ab 4000h) hatte ich mal auf Lochraster
  selber gehäkelt.

Auf der 16K-Karte sitzt nun ein EEPROM für den provisorischen
Programmaustausch zwischen Windows und Moppel (Bild 2).
Damit geht es recht flott, ohne Hexwert getippel ;-)

Der Promer will noch nicht, Hardware scheint OK. Hier vermute ich ein 
Softwareproblem, weil der Aufruf ins Nirawana verschwindet ???

Es bleibt noch genügend zutun ...
Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

mein Verdacht hat sich bestätigt, die Hardware vom Promer
und auch das Floppyinterface sind OK. Leider passen die
jeweiligen Monitorversionen nicht ganz zueinander.
Die Sprungverteiler (Symboltabellen) sind von Version zu Version leicht 
verschoben, somit starten die Unterprogramme für Promer und Floppy nicht 
richtig bzw. verschwinden in Nirawana.

Derzeit baue ich den Quellcode für das Floppyinterface neu auf.
Das funktioniert mit dem Disaasembler "8085 Simulator IDE" unter 
zuhilfenahme vom Quellcode (V10.2 in Papierform) recht gut.

Für den letztlichen "Zusammenbau" wären die Symboltabelle für den 
Videomoitor V7.5 sehr hilfreich.

Wenn jemand noch alte Unterlagen hierzu hat, bitte zu mir - Danke.

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Fehler gefunden, es lag nicht an der Software. Der BUS ist für die 
zeitkritischen Interrups zu lang. Jetzt habe ich das Floppy-Interface 
direkt neben der CPU gesteckt und es funktioniert.

Auszug aus dem Quelltext:
 0224   212B 76          ADR4:  HLT
 0225   212C 05                 DCR B
 0226   212D C2 2B 21           JNZ ADR4
 0227   2130 76                 HLT
 0228   2131
 0229   2131 3E F5              MVI A,0F5H
 0230   2133 76                 HLT      ; 3 * F5(FDC=A1!)
 0231   2134 76                 HLT
 0232   2135 76          ADR5:  HLT

Die CPU läuft auf einem Halt auf und wartet auf den Interrupt, wenn der 
dann nicht kommt (Signalverschleifung), bleibt das Programm scheinbar im 
"Nirawana" stehen. Erstaunlicherweise klappt das an meinem gehäkeltem 
ECB-Adapter (nahe an der CPU) einwandfrei.

Resümee, auch der scheinbar lahme Takt von 6Mhz hat so seine Tücken.

Für den weiteren Ausbau fehlt mir langsam der Gehäuseplatz, zumal ich da 
noch zwei 5 1/4" Laufwerke unterbringen muss. Es schlummert noch ein 19" 
Tischgehäuse, wo dann alles seinen Platz findet.

Gruß Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Hast Du irgendwo einen Terminator oder eine Terminatorkarte auf Deinem 
Bus?
Ich kann mich an einige Z80 ECB-System erinnern, die damit dann deutlich 
stabiler liefen.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

nein, für diese Backplane habe ich keine Terminierung.
Hatte mal sowas für den CP/M+ Rechner (C't HD180), den habe ich leider 
mal
mit allem drum und dran verkauft - könnte ich mich heute für beißen ;-)

Gerade die Unterlagen gesichtet und gefunden, war eine 
Konstantstromquelle, die die Datenleitung über 270 Ohm Widerstände 
abschließt.
(siehe Bild). Sollte ja nachbaubar sein ...

Danke für den Tip.

Gruß Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Ich habe zur Terminierung von TTL-Signalen immer gerne aktive SE-SCSI 
Terminator ICs von alten Adaptec Controllern verwendet. Hatte gut 
funktioniert... vielleicht habe ich noch ein paar Chips.
Das waren die DS21S07 u.ä.
Hm, die hatten 110R intern. Deutlich weniger als Deine 270R 
Terminierung. Vermutlich wäre das dann auch zuviel Last auf dem Bus. 
Vielleicht einfach 150R pro Leitung in Reihe schalten...

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

habe mal eben gestöbert, und einen AHA-2940 gefunden.
Dort sind zwei drauf, reicht somit für 18 Datenleitungen.
Die restlichen finden sich bestimmt auch noch irgendwo im WWW.

Hätte ja beim Start der "Wiederbelbung" nicht gedacht, dass man so von 
Hölzen nach Stöckchen kommt - mal eben alles wieder zusammenbauen und 
fertig - wäre ja auch zu einfach.
Macht aber nichts, so bleibt es spannend und meine to du-Liste
wird wieder um ein Punkt länger.

- 64k Speicherkarte aktivieren
- CPM zum laufen bringen
- Umbau in ein größeres Gehäuse
- besseres Netzteil (ist schon unterwegs)
- Promer reparieren (Hardware ist eigentlich OK)
- EPROM-Simulator, entweder dein Vorschlag oder
  den PEPS aufpimpen (ATMEGA zur RS232 Kommunikation)
- BUS-Terminieren
- Dokumentation ordnen

hoffentlich bleibt das Wetter weiterhin so ungemütlich, sonst locken 
andere Aktivitäten ;-))

Gruß Werner

PS: habe gerade bei eBay den DS2118M zu 3,50/St gesehen ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Hallo Werner,

mit Adaptecs kann ich auch noch aushelfen.

Aber guck mal, was ich gefunden habe... Bei Interesse -> Bescheid.
Schaltplan habe ich leider keinen, sollte aber nicht schwer sein 
abzuzeichnen.


Der DS2118 ist Differentiell. Hat andere Spannungen für High und Low 
Bits.
Zumindest habe ich das beim Ersten Überfliegen so verstanden...

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

deine Bastelkiste scheint ja sehr sehr groß zu sein ;-)

Sag mal was du dafür haben möchtest und ich kann wieder einen Punkt auf 
meiner Liste abhaken.

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

fast fertig nach dem Motto - "von einem Schrotthaufen zum CP/M 
Computer".

Er hat ein neues Zuhause bekommen, etwas mehr Platz. Leider 
funktionierte das 3" Laufwerk nicht einwandfrei, trotz "neuer" Disketten 
gab es immer wieder Lesefehler auch die 3 1/2" funktionieren nicht 
wirklich.
Formatieren klappt, aber ständig irgendwelche Schreib-/Lesefehler.
So bleiben jetzt die großen Laufwerke drin.

Das Einzelschrittmodul muß draußen bleiben aber im CP/M Betrieb ja auch 
entbehrlich. Habe da noch eine weitere CPU- und Videokarte, da könnte 
ich noch einen kleinen zusammen bauen ...

Jetzt erstmal die Restarbeiten erledigen und dann schauen wir mal ...

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Bernd,

Die Moppel Dokumentation "Floppy-Disk-Controller"
habe ich in deiner Dropbox abgelegt.

Das dazugehörige Listing ist als ASM und LST-Datei, der Bootloader
als PDF (sind ja nur wenige Zeilen) hinterlegt.

Anmerkung zu den 3 1/2" Laufwerken:
 Das TEAC-FD 235HF funktioniert mit den richtigen Disketten (2DD)
 sehr wohl am Moppel (HD kann der Controller nicht richtig lesen)
 Leider gibt es an diesen "modernen" Laufwerken keine Jumper mehr,
 die Laufwerksauswahl muss mit Lötbrücken umgestrickt werden und es
 geht nur DS0 und DS1.

 Damit ist die Türe zum Datenaustausch mit einem DOS-PC schon mal 
geöffnet.
 Es fehlt auf der DOS-Seite "nur noch" die entsprechende Disk-Tabelle 
...

Hier noch ein paar Bilder vom Moppel.

Noch einen schönen Sonntag
Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Einen schönen guten Abend,

es gibt wieder was zu berichten ...

Die Softwareanpassungen Assembler, Disassembler und FDC sind 
fertiggestellt
und liegen in der Box von Bernd als ASM- und LST-Datei bereit.
Der Editor bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen, da ich dafür kein 
dokumentiertes Listing besitze.
Das EPROM habe ich zwar mit dem Disassembler(s.o.) aufgedröselt
aber die Verbindungen zum Videomonitor V7.5 sind noch nicht
so ganz klar (Parameterübergabe und die Bildschirmausgabe).

Da in der Version 7.5 die Bildschirmausgabe mit dem 
DSPEN(Austastlücke)synchronisiert wird:
(Auszug aus Videomonitor V7.5)
  .
  1086   06D4 DB 2A    L0116:     IN 2AH    ; DSPEN
  1087   06D6 0F                  RRC
  1088   06D7 D2 D4 16            JNC L0116  ; warten auf frei
  .
müssen natürlich alle Zugriffe auf den
Bildschirmspeicher angepasst werden ...

Hier sind/wären die Symboltabellen sehr hilfreich, habe bereits Herrn 
Gößler "angefunkt", aber auch er hat mal irgendwann aufgeräumt ...
Wäre schön wenn das noch jemand ausgraben könnte.

Zwischenzeitlich werde ich mich nochmal um die BUS-Terminierung kümmern.
Jörg hatte mir die oben gezeigte Karte zur Verfügung gestellt. Leider 
mag der Moppel diese "harte" Terminierung (noch)nicht.
Reset- und Interruptleitungen habe ich schon rausgenommen, da muss 
nochmal ein eingehender Test durchgefürt werden.
Denn das stellvertretend dargestellte Taktsignal sieht nicht so hübsch 
aus (Daten- Adressleitungen lassen sich nicht so gut fotografieren;-)

Es bleibt weiter spannend.

Gruß Werner

upps, da ist ein falsches Bild reingerutscht ...

: Bearbeitet durch User
Beitrag #3528407 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Hugo Hugo (hugo0249)
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Moin Zusammen! Ich hätte hier noch einen Vollausbau im Gehäuse mit
unendlich viel Zubehör. Alles nicht getestet da ich von der Materie
keine Ahnung habe. Bin beim googlen auf das Thema gestoßen.
Wer interesse hat bitte melden. Bitte nur ernsthafte Anfragen.
Hat denn wirklich niemand von Euch Interesse dran?

Autor: Hugo Hugo (hugo0249)
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Dazu Habe ich noch eine riesige Kiste voll Zubehör , 
Literatur,Diskettenlaufwerke, Disketten, einen Nadeldrucker und und 
und...

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Hugo,

eigentlich bin ich nur an Software und Literatur interessiert
da ich noch genügend Hardware für einen 2. habe.

Mach mir mal bitte ein nettes Angebot ...

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Dank Eurer Unterstützung habe ich jetzt einen
einheitlichen Softwarestand Vx.5

Auch die BUS-Terminierung läuft mit der Karte von Jörg jetzt 
einwandfrei. Hier war eine kleine Lötbrücke zwischen A9 u. /HLDA die 
Fehlerursache,
dann noch die Moppel-Signale (VID, H-VSyn, etc) herausgenommen
und alles ist schön.

Nun ist der EPROM-Simulator an der Reihe.
In meiner Bastelkiste lag noch der PEPS von Conitec.
Mit einem vorgeschaltetem ATMEGA soll er über die RS232
vom Windows-PC betankt werden.

Grundroutinen laufen bereits im Simulator, die Intel-Hex Umwandlung wird 
wohl etwas mehr Gehirnschmalz erfordern ;-))

Hier noch ein paar Bilder.

Nachtrag: Jetzt klappt auch der PROMER, die Software steht im hinterem 
Teil(ab 7A00h) vom Editor, so konnte sie mit der falschen Edit-Version 
ja auch nicht laufen. Der Teufel steckt im Detail ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

die 2.CPU-Karte ist nun wieder funktionstüchtig. Sie hatte unter dem 
gasenden Akku gelitten. Fassungen fürs RAM und EPROM sowie einige 
Bauteile die stark angefressen waren habe ich ausgebaut und alles im 
Ultraschallbad gewaschen. Einige Leiterbahnen waren nicht zu retten, mit 
ein bisschen Schaltdraht und "neuen" Bauteilen aus der Bastelkiste ist 
nun alles wieder schön.

Anmerkung, der "Drahtverhau" im unteren Bereich ist die "Eindeutige 
Adressselektierung" für den CP/M Betrieb. Die war auf den ersten 
Platinen
noch nicht perfekt, später hatte Herr Gößler die Sache mit zwei Dioden 
und einem Widerstand gelöst.

Und noch ein paar Bilder - vorher - nachher.

Gruß Werner

@Bernd - Habe die Adressübersicht und CP/M Änderung in deiner Box gelegt

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Nur weiter, ich lese weiter interessiert mit.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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dachte schon das dies zu einem Monolog wird ;-))

Derzeit wird der EPROM-Simulator "PEPS" von Conitec gepimpt.
Habe ein AVR vorgeschaltet der die Intel-Hexdatei vom PC per
Terminal-Programm übernimmt und ins RAM schiebt.
Im Simulator (BASCOM) sehen die einzelnen Bausteine
- RS232 puffern
- Intel-Hex Interpretieren
- und die PEPS-Schnittstelle schon gut aus
  das sind vier Steuerleitungen
  M1 M0 CLK Daten
  0  0   x        Modus 0 = Adresse einstellen mit Taktleitung
  0  1   x   x    Modus 1 = Byte seriell schieben
  1  0   x        Modus 2 = Byte ins RAM schreiben
  1  1            Modus 3 = EPROM simulieren

jetzt müssen die Programmschnipsel "nur noch" zusammenspielen ...

Habe da noch ein Problem
Suche für meinen Monitor die Anschlußbelegung (Sub-D 9pol RGB)
Der Bildschirm stammt aus einem alten BTX-Multitel, das
Innenleben stammt von Sony, über BAS kann ich ihn ansteuern.
Nur dann sind maximal 40Zeichen pro Zeile möglich.
Mit den Moppel HS/VS bekomme ich gar kein Bild.

Hat jemand einen Lösungsansatz ...

Viele Grüße
Werner

PS: habe noch einen ähnlichen Monitor, gleiches Problem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

kleiner Statusbericht:
- Monitor auf 80 Zeichen pro Zeile funktioniert nun
  Damit ist dann der CP/M Betrieb sichergestellt.

- Erweitere gerade meine Hompage um MOPPEL-Projektseite

http://www.werners-seiten.de/moppel.html

Dort sollen dann alle Infos rund um den Moppel untergebracht werden ...

Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

die Projektseite ist online (natürlich nicht fertig ;-))

http://www.werners-seiten.de/moppel.html

Dort kann ich Details umfangreicher darstellen
und habe die bessere Möglichkeiten zur Gestaltung ...

schaut mal ob das so gefällt.

Noch ein schönes Wochenende
Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

die Projektseite ist aktualisiert, Software dauert noch, es ist derzeit 
einfach zu schönes Wetter um am Computer zu sitzen ...

Gruß Werner

Autor: tommy (Gast)
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[offtopic]

@ Werner Römer:
Auf Deiner Internetpräsenz habe ich die OV-10 Bronco entdeckt.
Ein wunderschönes Flugzeug!
Ich hatte das Vergnügen dieses Flugzeug 1980 und 1981 täglich
live in Aktion sehen zu können (Flugabwehrschießplatz).

[offtopic]

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, Moin,

es gibt wieder was neues:

der 2.Moppel ist fast fertig
- die 2. CPU-Karte ist nun restauriert
- Video-Interface OK
- FDC-Interface OK
- Term1 (von Graf RDK-Computer) getestet - läuft
- BUS-Karte für den Moppel umgestrickt
  hatte eine Daisy-Chain für irgendwelche Int-Signale
  (war mal mein Prof180 dran)

muss noch ein Netzteil bestellen und die Floppy ins Gehäuse schrauben
und mich für eine Speicherkarte entscheiden. Entweder die 87er, dann
ist kein CP/M Betrieb möglich oder eine zusätzliche stricken ...

Mit dem EPROM-Simulator komme ich nun endlich weiter. Die RS232 
Handshakeleitung RTS wurde nicht wie im BASCOM-Handbuch beschrieben 
gesteuert. BUG im Compiler - RTS wurde bei vollem Buffer gesetzt aber 
nirgendwo zurückgesetzt - dann bleibt die Datenübertragung natürlich 
hängen ;-((

Letztens über einige Z80CPU's gestolpert und ein HD64180 liegt auch noch 
so rum. Da liegt es nahe eine Z80CPU-Karte zu bauen, zumal es in der 
CP/M Welt dafür sehr viel Software gibt. Das Jahr ist ja noch lang...

LG Werner
PS: ein paar Bilder kommen noch

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin

Moppel die 2. - hier die versprochenen Bilder.

Er sollte eigendlich in Aktion sein, aber zum Fototermin zickt die
CPU-Karte ;-( - doch eine neue bauen ...

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

es ist geschafft, die Version 1 des EPROM-Simulators PEPS läuft endlich.

Für das Projekt hatte ich eigendlich jeweils einen Buffer für die RS232 
und die Datenübergabe an Peps vorgesehen, da ja (fast)immer 16Bytes pro 
Zeile übertragen werden und um sauber getrennte Module zu haben.
Da der BUG in BASCOM schon viel Zeit gekostet hat und meine 
Programmierkentnisse auch nicht so ausgereift sind, habe ich die 
Datenübergabe an Peps auf dem direkten Weg programmiert.
Es muss ja nur klappen.

Die Übertragungsrate ist mit 9600Bd vorsichtig eingestellt, mit dem 
Handshake sollte es auch schneller gehen. Die Daten kommen alle an den 
richtigen Platz im EPROM an, nur die freien Plätze bis Ende-EPROM haben 
derzeit noch Zufallswerte, hier muss ich noch eine Füllfunktion mit &HFF 
ausknobeln.

Die Menüführung ist sehr schlicht gehalten:
- mit den Ziffern 0-3 gibt man das gewünschte EPROM an
  (1 = 2732 ist vorbesetzt)
- mit i (ohne Return) wartet das Programm auf die Intel-Hex-Datei,
  sobald diese im HyperTerminal ausgewählt wurde startet die Übertragung

hier ist noch deutlicher Handlungsbedarf angesagt, die Warteprozedure 
ist nur suboptimal, und ein Fortschrittsbalken bei der Übertragung sieht 
bestimmt gut aus ;-)

Vorschläge werden gerne genommen ...

Nächstes Ziel ist nun, die Hardware mit einem Mega8 aufzubauen, denn der 
644 ist ja deutlich übertrieben, war aber zum testen mit den LED und 
LCD-Anzeige sehr hilfreich.

LG Werner

Autor: Heinrich (Gast)
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Hallo Jörg

Hast Du eventuell doppelte E/A-Karten für den ECB-Bus (gegen Beitrag) 
abzugeben? Ich suche noch Opto- Relais- u.a. I/O-Karten für mein 
SEPIA-System zu testen.

Grüße in die Runde
Heinrich

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Das "Peps-Projekt" ist nun erstmal abgeschlossen, die neue Hardware mit 
dem ATMEGA8 funktioniert einwandfrei. Damit ist der Datentransfer 
Windows - Moppel schon mal gesichert.

anbei ein paar Bilder "PEPS" in Aktion, Schaltbild und das Programm
Details findet Ihr auf meiner HP

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

brauchte mal Eure Hilfe !

Mit Peps bekomme ich jetzt Intel-Hex Dateien auf der Monitorebene rein 
und mit der Rs232 im Monitor bzw PIP unter CP/M auch wieder raus - 
soweit schon nicht schlecht.

Was noch fehlt ist der direkte Daten/Programmaustausch auf der CP/M 
Ebene!

Suche eine Möglichkeit die Moppel CPM-Disketten auf einen Windowsrechner 
zu bearbeiten (lesen/schreiben). Habe im Netz zwei Tools gefunden 
"Totalcommander" (XP) und "22disk" (DOS) bin aber nicht in der Lage 
denen das Moppelformat beizubiegen. Habt Ihr Erfahrung damit ???

oder gibt es eine bessere Möglichkeit, Programme auszutauschen ?

Hab da schon mal an einem SD/CF-Interface gedacht, ggf mit nem Atmega
als Dienstmädchen ...

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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es ist (fast) Ostern und ich habe den NSC800 nebst Adapter wieder 
gefunden.

Natürlich sofort eingebaut - und es funktioniert einwandfrei - klasse.

Damit sind dann auch Programme im Z80-Code (TurboPascal etc.) möglich 
...

LG und schöne Feiertage
Werner

Autor: Maik (Gast)
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Werner Römer schrieb:
> ich habe den NSC800 nebst Adapter wieder gefunden
Was ist das genau? So eine Art Koprozessor mit einem Z80?

Grüße,
Maik

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Maik schrieb:
> Was ist das genau? So eine Art Koprozessor mit einem Z80?

Es ist ein Z80. Wenn Dich die Details wirklich interessieren: google, 
erster Treffer ist ein Datenblatt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

mein Problem vom 18.04 Datenaustausch CP/M <--> DOS habe ich
mit Hilfe von Wolfram (CPM-Forum) und 22DISK nun gelöst.

Format Definition:
BEGIN MOP8 Moppel (80*1* 16,256 4 OFS 4k DIR) 3.5"
DENSITY MFM,LOW CYLINDERS 80 SIDES 1 SECTORS 16,256 SKEW 1
SIDE1 0 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15,16
ORDER SIDES
LABEL MOPPEL
BSH 4 BLM 15 EXM 0 DSM 151 DRM 63 AL0 192 AL1 0 OFS 4
END

Damit kann ich jetzt SSDD 80Track 3,5" Disketten auf CP/M- und DOS-Seite 
lesen und schreiben. Schon mal ein wichtiger Schritt.

Als nächsten müsste das BIOS angepasst werden, damit Unterschiedliche 
Formate gelesen werden können. Es sind zwar vier DPH aber nur ein DPB im 
BIOS definiert - schon etwas komisch - schauen wir mal.

TIP am Rande, wenn im Monitor mit N der serielle Drucker aktiviert ist,
kann der PC über die RS232 und Hyperterminal die "Moppelsitzungen" 
mitschneiden.

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Der Datenaustausch ist mit o.g. Verfahren doch sehr umständlich, mal 
eben was übertragen ist nicht. Erst die Dateie(en) auf einem Stick 
kopieren, dann eine alte Kiste mit XP hochfahren, den Stick übernehmen 
um diesen dann mit DOS neu zu booten und dann endlich eine CP/M Diskette 
zu beschreiben - nee das geht nicht wirklich. Da gibt es doch sicherlich 
was besseres ...

Also ein neues Projekt für den Moppel aufgelegt.
Ein Interface für eine CF-Karte soll den Austausch deutlich 
vereinfachen.
Im Netz gibt es ja viele ähnliche Projekte mit den unterschiedlichsten 
Ansätzen ...

Als Grundlage habe ich das Projekt "CF-PROF"
  von http://www.prof80.de/index.html gewählt.

Und so sieht derzeit meine "Lösung" aus:
- Die Cf-Karte wird von einem Atmega 644 komplett bedient,
  denn hierzu gibt es genügend Hilfestellungen im Netz (AVR-DOS).
  Damit ist dann das FAT16 Dateisystem komplett abgewickelt.
- Auf der Moppelseite ist es dann nur noch eine parallele Schnittstelle,
  die ich mit dem PIO-Baustein 8255 und ein bischen TTL aufbauen will.
  Der ist dann auch das Bindeglied zwischen Atmega und Moppel.
- Schaltpläne für den 1.Entwurf sind gezeichnet und die IC's sowie
  der CF-Slot haben schon mal (fürs Foto) platz genommen.
  Der Max soll erstmal nur die PC-Kommunikation mit dem AVR
  sicherstellen, bis das Dateisystem läuft.

Begründung:
CF-Karte wegen der 5V Versorgung, SD benötigt einen Wandler auf 3,3V.
Lösungen mit Spannungsteiler sind nur suboptimal. Und ich habe noch ein 
paar ;-). Die PIO erleichtert mir den Handshake mit dem AVR, So kann der 
Datenaustausch asynchron, gesteuert über Statusworte (PC4-7), 
abgewickelt werden.

Was haltet Ihr davon ?
LG Werner

PS:@ Bernd, ich habe da wieder etwas Futter fürs Archiv
CP/M Bootloader, 30- und 60K Bios sowie die
Quelldaten vom Videomonitor 7.5

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin
kleine Stolpersteine !
der ECB-Teil für das CF-Interface habe ist entsprechend verdrahtet.
Test - Oh Schreck, nichts geht.
Die ausgesuchte IO/Adresse (07h-37h)funktioniert nicht.
Alles x-mal überprüft. Noch nicht mal das IO/M Signal ist beim Start der
Test-Routine mehr zu sehen, obwohl der Port dauernd befeuert werden soll 
???
Einzelschrittmodul wieder angeklemmt und sie da, der Moppel verschwindet 
ins Nirawana - da war doch was mit den IO-Adressen. Hatte ja mal anno 85 
was aufgeschrieben - ist aber lange her und die Zusammenhänge längst 
vergessen. Nochmals eine genaue Analyse anhand des Schaltbildes und 
Datenbücher durchgeführt - Ergebnis siehe Übersichtsbild.

Da bleibt nicht viel Freiraum, aber damals war das wohl so üblich und 
mit ein wenig TTL ist dem ja beizukommen. So werde ich auch diese 
CPU-Karte entsprechend umbauen (Siehe Bilder vom 19.02.)

Bei der gewählten Adresse macht der Moppel ein ungeplantes Banking ...

Fehler die man sich selber einbaut sind doch immer wieder die besten ;-)

Ein schönes Wochenende
LG Werner
@Bernd, habe die Datei "Moppel-IO-Adressen entsprechend überarbeitet
PS: Details findet Ihr auf meiner HP

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

kleiner Zwischenstand zum CF-Interface ...

ECB- und CF-teil fertig verdrahtet. Sobald der Funktionstest
abgeschlossen ist muss noch der "Datenbus" zwischen PIO und AVR 
hergestellt werden. Dann kommt der große Softwarebrocken:
- CF-Teil mit FAT16 Dateisystem
- Datenaustausch AVR-ECB-System
- BIOS Anpassung damit das ganze unter CP/M läuft

bis neulich ...

LG Werner
Details auf meiner HP

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin.

ein Schritt weiter, der AVR liest die CF-Karte.
Hierzu war aber eine kleine Operation am IDE-Adapter erforderlich.
Die Leitungen /WE und /OE sind nicht herrausgeführt und AVR-DOS die
Karte nur im IO-Modus betreiben kann - der Teufel steckt im Detail.

Mit dem Lesen gibt es (natürlich) noch einige Probleme, da die Dateien 
nur als "Ützegrütt" auf dem AVR ankommen, hier ist erstmal 
Grundlagenforschung angesagt und am Horizont reift das nächste Problem.

Das BIOS versteht ja nur Spuren und Sektoren, die Interpretation ob es 
das Inhaltsverzeichnis oder Daten sind geschehen ja im BDOS, was 
natürlich mit dem FAT-System nichts zutun hat. Folglich muss der AVR das 
irgendwie übersetzen...

Könnte natürlich auf das ganze Gedöne mit dem AVR verzichten und die 
CF-Karte direkt am ECBus hängen, dann habe ich aber wieder ein 
CP/M-Format auf der CF-Karte und der Datenaustausch, wozu das ganze ja 
dienen soll, ist dann wieder hinfällig :-((

es bleibt weiterhin spannend

Gruß Werner
--------------------
(nichts ist unnütz, es kann immer noch als schlechtes Beispiel gelten)

Autor: oldmoppel (Gast)
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Hallo,
Nach gut 6 Jahren auch mal wieder in den alten Thread reingeschaut.
Hat sich ja ne Menge getan und einiges wohl wieder belebt.........
Leider mein altes Passowort vergessen hoffe es geht auch so mit 
posten...

Ich selbst verfüge noch über drei nahezu komplette Moppel davon einen 
mit CPM ausgerüstet.
Die Wiederbelebungsversuche waren schon lange geplant und irgendwann 
komme ich auch noch dazu

Zum Refugium an Dokumentationen nur die Info, daß nahezu alles vorhanden 
ist weil seinerzeit beim CosmosVerlag von HMS ( R.Gößler, Bremen ) 
geordert:
Assembler , Editor, CPM, Sonderhefte Elo und HMS sowie die Urschrift des 
Basic Interpreters für den Moppel, die übrigens von keinem anderen als 
Rolf Dieter Klein ( RDK ) geschrieben wurde ( RDK BASIC )

So nun mal die Erinnerungen etwas wachrufen ....
In der Hype Zeit des Moppel ( relativ schon gegen Ende ca 1986 ) gab es 
auch einen MOPPEL CLUB ( K.H.Bloos ) mit eigener Hauszeitschrift "MOPPEL 
NEWS" die mir auch  noch fast komplett vorliegt. Dieser Moppelclub hat 
1986  nördlich Hannover ( A37 / Ausfahrt B 188, Landhotel Moormühle ) 
ein 2 tägiges Treffen veranstaltet was auch gut besucht war. Herr Gößler 
wollte zwar auch erscheinen nur dabei blieb es . Viele haben ihre Moppel 
mitgebracht und es wurde gefachsimpelt bis spät in die Nacht. Zu sehen 
gab es auch einiges, so eine Grafikkarten Eigenentwicklung mit einem 
8086er Prozessor der sogar 3 D Darstellungen konnte.
Möglicherweise kennt man sich ja von damals persönlich
Der Moppelclub hat dann sich vollends auf CP/M versteift und viele 
Programme und Tools wurden so zu einer für den Club frei verfügbaren 
Sammlung zusammengetragen.
Diese Programme liegen mir noch alle vor und auch die dafür nötigen Disk 
LW
mit 3" ( Schneider doppelseitig ) und 3,25". Selbst das alte 5,25" LW 
(TTL) existiert noch.
Ich selbst habe zu der Zeit mich vorwiegend mit Eprom Programmierung und 
NC Technik beschäftigt und eine Erweiterungskarte für 2764 - 27256er 
Eproms incl  Intelligent Programmierung entwickelt.
Dieser Eprommer basierte auf einem umgerüsteten Eprommer für 2716 und 
2732er Eproms.
Die Entwicklung war damals abgeschlossen und eine Veröffentlichung in 
der Elo scheiterte nur an der Abkehr vo MOPPEL Projekt im Hause ELO.
Die Routinen hatte ich in die Software des Moppel eingearbeitet anstelle 
der Routinen für den Thermodrucker, den eh niemand benutzt hat.

Alle Eproms und Softwareversionen selbst für den UMS85 liegen mir noch 
vor

Was die Ersatzteile für den Moppel angeht so habe ich mich bei der 
Auflösung des Clubs gut eingedeckt wenn sowas von ehemaligen veräußert 
wurde ( Hardware und Software sowie Publikationen, Notizen )
Die original RAFI Tasten RS 76 für die Moppel Tastatur gibt es übrigens 
nach wie vor bei RAFI zu kaufen

Oldmoppel

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Oldmoppel,

willkommen im "Club" .
Dein Fundus hört sich gut an, denn leider sind einige über die Jahre 
verschollen entsorgt etc. selbst Herr Gössler hat wohl nichts mehr ...
Mittlerweile haben wir hier beim Bernd schon einiges an Dokumentationen 
zusammengetragen und Dein Fundus würde die Sammlung gut ergänzen.

Heinz Bloos hat sich letzte Tage bei mir gemeldet, leider hat er nichts 
mehr vom Moppel, ist ja auch schon knapp 30Jahre her. Zu dem Treffen bin 
ich damals leider nicht gefahren, hab da wohl was verpasst. Wie haben 
wir eigendlich die Kommunikation aufrecht gehalten ohne Internet und 
sonstige Annehmlichkeiten - hat aber funktioniert - nur irgendwann hat 
uns dann die "Windowswelle" überrollt und der Selbstbau wurde obsulet.
Verdammt lang her ...

Im Hier und Jetzt haben wir ja klasse Möglichkeiten um diese 
"Steinzeittechnik" wieder aufleben zu lassen - und wie ich finde recht 
erfolgreich.

Noch einen schönen Sonntag
Gruß Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

kurzer Zwischenstand:
  Die AVR-Seite mit dem FAT16-Dateisystem funktioniert jetzt.
  Lösung: 1GB-Speicherkarte - warum das Ganze mit den kleinen Karten
  (4, 32, 512MB) nicht funktioniert ist mir schleierhaft.

Egal - so kleine Karten gibt es ja sowieso nur noch in der Grabbelkiste 
;-)

Da ich noch einen weiteren Pin für die CF-Resetleitung opfern musste 
passt das PIO-Interface nicht mehr. Die schmeiß ich raus und muss dann 
mit
8 Datenleitungen, 1 CS, 2 Adressen, 1 R/W direkt am Atemga auskommen ...

Gruß Werner
PS: Eure Ideen sind immer willkommen

@Oldmoppel, kannst Du mal schauen ob da noch der Quellcode vom Monitor
(Speicherplatz 0-1000h) in Deinem Fundus schlummert.
Dann hätten wir den Monitor-Quellcode komplett - Danke.

Autor: christoph (Gast)
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Vielleicht wären diese Treffen was für euch:

http://vintagebytes.ch/

Autor: oldmoppel (Gast)
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Hallo,
HAbe neulich in meinen Atari Disketten was gesucht und bin über eine
Schneider  Disk mit dem BIOS für CP/M gestolpert
Die Eproms vom Monitor habe ich alle noch ( 2732er ) jede Version
genauso wie die Eproms für die Viodeokarte, Basic, Assembler, Editor.

Die vorhandenen MOPPEL Versionen erstrecken sich bis zur 89er Version 
die ich Anfang 1986 noch bei Gößler bezogen habe.
Habe dann noch Unterstützung für den universellen Eprommer geleistet der 
in die 89er Version intergriert werden sollte.
Nur Herr Gößler hat nicht verstanden daß hier etliche Pins umschaltbar 
sein müssen wenn bis 27256er  alles machbar sein sollte
Zuletzt hatte ich neben Heinz Bloos noch mit jemandem aus Remscheid 
Kontakt wo ich noch etliche Teile abkaufen konnte.
Des weiteren liegt mir noch die kpl Adressliste des Moppelclubs vor.


An Heften liegt mir vor ( teilweise noch jungfräulich ):
- alle Unterlagen von gekauften Baugruppen
- das Vorläufer Projekt Heft von Herrn Gößler "Delphin"
- dem Microcomputer aufs Bit geschaut
- Softwaredocu  Hexmonitor alte und neue Version
- Floppy Routinen , CP/M Urloader ,CP/M Bios, Sonderhefte ELO uvam,
Alle drei Bände des " Konkurrenten" NDR Computer.

Die letzten Projekte mit dem Moppel waren Anbindung der CAT CE  Karte 
der Zeitschrift C´t ( 68000 Motorola) sowie ein in 8085 Assembler 
geschriebener Disassembler für die CPU 6809, Vorversion war in Basic 
geschrieben.

SO hoffe klappt mit hochladen des Bildes meines MOPPELS anno 1983

Autor: oldmoppel (Gast)
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So hat geklappt  megafreu
Kurze Erläuterung zum Bild

Links der kleine 12V Monitor ( habe inzwischen auf einem Flohmarkt ein 
gleiches Modell ergattern können für den nächsten Moppel)
Videokarte hinter blanc feld
Eprommer  I  ( 2716/32)
Speicherkarte
CPU
Eprommer II (2764 - 27256 mit intelligent Modus )
Parallelinterface ( Eigenbau mit LED Anzeige )
obendrauf das Einzelschrittmodul
Das Netzteil war an Rückseite befestigt

Foto ist kurz nach Fertigstellung des Eprommer II entstanden mit den 
ersten Tests am "lebenden Objekt" genannt Eprom

der grüne Kasten mein damaliges Eprom Löschgerät von Fa Köster
rechts daneben im Gewühl die Moppel Tastatur

Ich habe mal die alten Rechnungen aufaddiert : über 3500 DM !! 
............

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

wieder ein Zwischenstand CF-Karte:

Hardware soweit fertig, es fehlt nur noch die vollstädige "Reset-Logik"
beide Welten sind nun über die PIO verbunden, hab sie doch drin gelassen
da eine direkte Ansteuerung des AVR entgegen meiner 1.Einschätzung doch 
etwas wackelig werden könnte - danke an Jörg für die konstruktive 
Kritik.

Als Nebenprodukt ist da noch ein SD-Kartenadapter bei rum gekommen.
Ist das Conrad-Modul 17 72 20, eigendlich für den C-control. War derzeit
das günstigste Modul mit Schnittstellenkonverter 5 nach 3,2V.
Für den AVR-DOS Betrieb braucht man nur eine Konfigurationsdatei 
austauschen und schon funktionieren auch SD-Karten.

Jetzt fehlt "nur" noch die Ganze Software -

- Grundlegende "Treiber" für den Datenaustausch zwischen ECB und AVR
- Sektor/Spur setzen
- Sektoren lesen/schreiben
- BIOS Anpassungen
- CP/M Dateiverwaltung auf dem AVR
- Spiegelung der Daten ins FAT-Dateisystem

das wird ein wenig länger dauern
bis da vorzeigbare Ergebnisse rüberkommen ...

Ein schönes Wochenende
LG Werner

PS: Details findet Ihr auf meiner HP

@ Oldmoppel, ist ja ein super langes Wochenede, wäre schön wenn Du
Dein Fundus ein wenig lüften würdest ;-)))

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

das Projekt habe ich nicht begraben,
nur derzeit lockt das schöne Wetter zum Motorradfahren
und in meiner Werkstatt wartet noch eine auf Wiederbelebung ;-)

Nach der "Sommerpause" geht es weiter ...
Viele Grüße
Werner

@Oldmoppel, wie sieht es bei Dir mit dem Fundus aus ?

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin moin,

mitlerweilen wieder Winter, Motorräder sind eingemottet, Werkstatt 
aufgeräumt und damit kann das Moppelprojekt wieder fortgesetzt werden.

Es warten da ja noch einige Dinge auf Vollendung.
- Assemblerlisting Monitor-rot
- Gehäuse für die Tastatur
- CF-Interface etc.

Kurzum, die Bastelstunde ist wieder geöffnet ;-))

Allen ein paar schöne Festtage und das Beste für das neue Jahr

LG Werner

PS: Nochmals herzlichen Dank für Eure Unterstützung zu diesem Projekt

Autor: AKKU (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin grade über den Thread gestolpert und muss nun meinen Moppel im 
19"-Bopla-Gehäuse mit Preh-Tastatur auch mal wieder rauskramen und 
gucken, ob er das Einschalten überlebt.
Ich war bei dem Moppel-Club-Treffen in Nürnberg auch mal dabei und 
müsste noch alle Moppel-News hier haben.

Am Anfang bin ich mit der Hex-tastatur schier verzweifelt, weil die 
Diode im Schaltplan nicht wirklich auffällig war und ich die Platine für 
die Hex-Tastatur selbst gehäckelt hab ...

Schönes neues Jahr wünscht der
  AKKU

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,
alle gut ins neue Jahr gekommen ...

Hallo Akku
schön einen weiteren "Mitstreiter" zu begrüßen,
hat er das Einschalten überstanden?

Auf der Dropbox von Bernd habe ich einiges aktualisiert
- IO-Adresslage mit Speicherbelegung
- Assemblerlisting
  - CP/M Bootlader
  - Bios 30k
  - Bios 60k

derzeit versuche ich den roten Monitor (0000-0fffh)
mit dem Disassembler ein ordendlichen Quelltext zu entlocken.
Damit hätten wir dann von allen wichtigen ROM`s
eine gute Grundlage/Verständnis für eigene Entwicklungen ...

Wenn da jemand noch eine Symboltabelle in der Version 5.5 hätte,
wäre das eine große Erleichterung.

Das CF-Karteninterface habe ich zurückgestellt, erst möchte
ich alle Softwaregrundlagen zusammentragen.

Habe da noch so eine Idee
wie wir Daten/Programme einfacher in den Moppel
bekommen, denn jedesmal ein EPROM brennen ist nur suboptimal ;-)

So ins unreine gedacht:
wenn der Moppel auf der V24 IntelHex Dateien einlesen würde, könnte
das leidige brennen entfallen. Da diese Dateien ja die Zieladresse
mitbringen würden sie dann "automatisch" ins RAM landen
und können direkt ausprobiert werden.
Für den PEPS-EPROMSimulator habe ich ja den "Interpreter" in BASCOM 
geschrieben, das ganze in 8080Assembler wandeln und die Moppelwelt rückt 
etwas näher an den PC ...

Freue mich auf eine rege Diskussion
LG Werner

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

das Monitor-EPROM Platz #0 (0000-0fffh) ist disassembliert
und neu als ASM-Listing aufgebaut.
Derzeit sind natürlich noch nicht alle Labels benannt
(mein Tool nummeriert sie einfach) aber wo ich entsprechende 
Informationen hatte sind diese eingepflegt.

Den Funktionstest hat es bereits bestanden - neues EPROM damit gebrannt 
- es läuft.

Über ein paar Ungereimtheiten bin ich schon gestolpert, ja wird an zwei 
Stellen mitten in einem 3Byte-Befehl gesprungen ??? - wahrscheinlich 
wurden diese Routinen lange nicht genutzt ...

Das Listing habe ich bei Bernd in die DropBox gelegt.

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

hab da mal ein Problem mit der seriellen Schnittstellenkarte:
Daten senden mit 4800Bd funktioniert einwandfrei
1.)Der Empfang mit dem Monitor w aaaa,eeee[RET] empfäng keine Zeichen.
2.)Das Testprogramm (Listing) empfängt die Daten, leider nicht immer 
richtig

Takt für Baudrate ausgemessen (6,144Mhz/2/$800Bd)=640 für den Timer
alle Signalleitungen auf der Platine überprüft - alles OK

Beim Empfang wird RTS nicht gesetzt (Sendeanforderung) sollte doch 
eigendlich im ACIA 8650 automatisch ablaufen damit der Empfänger nicht 
überrannt wird ...

Hat da jemand eine Idee ?

LG Werner

PS: Fehler 1 kann natürlich an dem vielfältigen Umbau der Monitor-ROM's 
liegen. Da der V24Programmteil sehr trickreich, mit Sprüngen, Tabellen 
und selbstmodifizierten Code programmiert wurde, ist da vielleicht was 
über die Wupper gegangen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin

hab da nochmal das Datenblatt zum MC6850 zu Rate gezogen,
hiernach erzeugt er das RTS-Signal nicht automatisch sobald der 
Empfangsbuffer gefüllt ist.

OK, kann ich ja mit leben - also RTS in Software nachbilden (Listing)
und gut ist. Die Software macht das auch recht schön nur die
Datenfehler bleiben :-(((

Hier nochmal der Versuchsaufbau:

PC Hyperteminal mit 4800Bd 8Datenbit 1 Stopbit keine Parität

über --> Nullmodemkabel  --> an Moppel (gleiche Einstellung)

Nullmodemkabel: TX - RX, RTS - CTS und DSR - DTR/DCD gekreuzt

hat da jemand noch eine Idee zu ?

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Problem gelöst !

Sollte das Datenblatt auch von der ersten Seite an lesen.
Beim Senden darf der Takt eins zu eins sein.
Aber beim Empfang muss ja irgendwie die Mitte des Signals abgetastet
werden, dies geht natürlich nur wenn der externe Takt mindestens
doppelt so groß wie die Baudrate ist. Dafür kann man den Eingangsteiler 
ja auf 1/16 bzw 1/64 einstellen.

- kaum macht man es richtig und schon klappt es ;-)

Also Timer auf 40h (bei 6,144MHz) und UART Teiler auf 1/16 eingestellt 
und alles ist schön. Wie der Empfang damals funktioniert hat ist mir 
allerdings ein Rätsel, den im Monitorprogramm wird dieser Teiler und RTS 
nicht genutzt.
(nach meinen bisherigen Recherchen)

So findet man Fehler die schon 30Jahre alt sind - keiner hats gemerkt.

Nun kann ich das Ziel vom 4.1. weiter verfolgen und die Hex-Datei 
zeilenweise einlesen interpretieren und und und ...

schauen wir mal was do noch für Bugs hochkommen, bis neulich

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Die Analyse vom Monitor_rot #0 auf CPU-Karte schreitet voran.
Der Initialisierung der Seriellen-Schnittstellenkarte habe ich aufs Bit 
geschaut, da ist schön zu sehen, wie Anno85 programmiert wurde.
Die Routine ist sehr flexibel gehalten, durch Vorgabe der CPU-Frequenz, 
der gewünschten Baudrate und dem ausgesuchtem Gerät kann hier die 
Übertragungsrate mit hilfe von Tabellen bereitgestellt werden.
Die Routinen für die eigendliche Ein-Ausgabe sind bedingt durch die 
verschiedenen Anschlüsse (Kasette, Drucker, V24 und 20mA) recht komplex 
aufgebaut, da blicke ich noch nicht das letzte Byte ...

In der DropBox von Bernd habe ich den aktuellen Stand, sowie eine 
Ausführliche Beschreibung und ein Testprogramm der 
Seriellen-Schnittstellenkarte hinterlegt.

Erst wenn der Monitor analysiert und verstanden ist, kann ich den Bug 
beseitigen ...

Zum nachschlagen, ist das auch auf meiner Homepage zu sehen.

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

kleiner Fortschritt - Testprogramm läuft nun mit allen Baudraten.

Im Oszi-Bild ist die Taktrate für 9600Bd dargestellt, nah dran am 
rechnerisch Wert von 6,51µs. (für 6,144MHz)
Jedenfalls kommt das Intel-Hex File richtig an.
Bei der Terminaleinstellung darf man nur nicht den Haken für LineFeed 
vergessen, sonst werden diese vom Terminalprogramm unterdrückt.

Im Anhang findet ihr Testprogramm, es ist derzeit auf 256Byte begrenzt.

Damit ist die Grundlagenforschung abgeschlossen und ich kann mich dem 
eigendliche Programm zuwenden ...

LG Werner

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Hallo Werner,

mit Interesse lese ich gerade deine Berichte zum Moppel...
Mein Gott, das war mein erster eigener Computer... nachgebaut bzw. in 
Einzelteilen erworben von Reinhard Gößler persönlich ;-)

Habe gerade mal einen der Ordner gezogen... wenn dir etwas fehlt, dann 
schaue ich gerne mal genauer in meine Unterlagen.
Ich habe noch alle ELO-Hefte UND die damalige hms-Anleitung mit 
Schaltplänen und Stücklisten.

Ich komme wohl nicht mehr dazu, meinen Moppel wieder herauszukramen, da 
ich bis über beide Ohren mit MFA-Systemen arbeite (auch 8085er-Prozz).

Bis dann mal
Dr. ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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hallo Dr.Tom,

schön, noch einen ehemaligen "Moppel-Bastler" zu treffen.

Ich suche noch immer eine Symboltabelle zum Monitor rot
also Steckplatz #0 in der Version 5.5

Damit ist die Analyse/Disassembling deutlich einfacher ...

Mein Ziel ist es, alle Dokumentationen zusammenzutragen und weiter zu 
entwickeln.

Da hält mich manch einer bestimmt für Verrückt, "oller Kram"
aber die neuen können auch nur bits und Bytes zusammenschaufeln, 
natürlich schneller und schöner, aber wer blickt denn noch durch ein 
Windows/Linuxprogramm durch. Mit diesem "ollen Teil" kann man sich die 
Basics schön ansehen und Selbstbau ist auch noch möglich.
- Und für den Schrottplatz viel zu schade -

Mit dem MFA-Rechner sieht das doch ähnlich aus.

LG Werner

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Moppel-Profi-Monitor V5.1 habe ich auf Anhieb gefunden...  :(

ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Tom,

leider zu alt, da die Adresslage von Version zu Version unterschiedlich 
ist.
Schade, aber trotzdem Danke.

LG Werner

Autor: Dr.ToM (Gast)
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na ja, ich suche weiter... habe eben nur erst einmal den gesamten Thread 
durchgelesen ;-)
Ist schon klar, dass da einiges umbenannt bzw. erweitert wurde.
Mein Gerät habe ich 1983 in Teilen gekauft und zusammen gebaut. Da ging 
regelmäßig sehr viel Geld rein ;-)

Demnach warst du ja 2014 kaum mit'm Motorrad unterwegs...?

Tolle Arbeit und ein tolles Projekt! Ich freue mich sehr darüber und 
werde morgen mal genauer meinen Moppel inspizieren; der steht seit Ende 
der 80er auf dem trocken Dachboden  - nebst den ganzen anderen Rechnern 
und Teilen, die so ziemlich den gesamten Boden (gestapelt) einnehmen.

Ich bleibe dran! Dir ´weiterhin viel Erfolg!
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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ist ja klasse ...

ja so um die 3000DM habe ich damals darin versenkt, bereue aber keinen 
Pfennig - die Grundlagen haben mir damals einen neuen Job beschert, den 
ich über 20 Jahre ausführen durfte/konnte.

LG Werner

PS: Das Moped kam nicht zu kurz, von Mai bis September Grundüberholt
und dann bis Dezember reichlich bewegt.
Jetzt ist aber wieder "Moppelzeit" bis der letzte Salzkrümel von den 
Straßen abgewaschen und die Temperaturen über 10Grad liegen ...

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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ja, so mache ich es auch, allerdings ist meine DKW auch schon ein wenig 
älter... ;-)

Nun ja, ich bin eben Mitte der 80er auf MFA umgestiegen. Habe dann  - 
viel später -  noch viele Jahre an der Uni Assembler an diesen Kisten 
gelehrt.
Erst gegen 2002 herum habe ich dann wie ein Wahnsinniger Restbestände 
aufgekauft und dann alles Mögliche  - eben so wie du auch -  an Hardware 
gebaut.
Heute noch bastle ich gerne mit den Tierchen herum ;-)  Ich werde die 
Sache im Auge behalten. Morgen sehe ich erst einmal auf'm Boden nach 
;-))

Literatur  - alles vom 8080/8085  - sowie über deren 
Peripheriebausteine, Software etc. ist vorhanden. Insgesamt etwa 20 
laufende Meter Bücher, Zeitschriften und Ordner...
MC, C´t, Chip, ELO, Elektor, 64er und Funkschau sind lückenlos vorhanden 
(tlw. 1975 bis 1990; je nach Erstausgabe... quasi bis ins 
"uninteressante" und meist durch Werbung vermüllte Computerzeitalter). 
Wer also einen Artikel sucht,...

Grüße
ToM

Autor: Josef G. (bome) Benutzerseite
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Schaut auch mal in diesen Thread im Nachbar-Forum
Beitrag "8bit-Computing mit FPGA"

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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Hallo Josef,
ich glaube, dass erst alle 80(C)85er verheizt sein müssen, bevor ein 
Moppel-Freak eine derartige Substitution anstrengt...

Aber interessant finde ich dein Projekt durchaus. Viel Erfolg weiterhin.
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

das Intel-Hex Ladeprogramm ist nun fuktionstüchtig, nicht schön aber es 
tut genau was ich vor einigen Wochen angedacht hatte - so ins unreine 
...

Der Moppel nimmt über die (nun endlich funktioniernde) V24 Schnittstelle 
ein Intel-Hex-File an und schiebt dieses in einem Rutsch(mit 4800Bd) in 
den Eingangsbuffer (ab 9000h). Anschließend baut der "Hex-Interpreter" 
daraus ordentlichen Binär-Code. Da im Assembler durch ORG die Zieladress 
bestimmt wird, muss man hier aufpassen das kein Buffer überschrieben 
wird, da diese Adresse ja aus dem Intel-Hex-File ausgewertet wird.

An der "Benutzerführung" muss ich noch ein wenig feilen und dann das 
Ganze ins EPROM gemeißelt nimmt es an Stelle des Basich-Interpreters 
platz.

Details und das komplette Listing findet Ihr auf meiner HP im DOKU-Teil
http://www.werners-seiten.de/moppel.html

bis neulich

PS: Das Projekt vom Josef habe ich mir kurz angesehen, alle Achtung!
aber wie Dr.Tom schon sagte "ich glaube, dass erst alle 80(C)85er 
verheizt sein müssen, bevor ein Moppel-Freak eine derartige Substitution 
anstrengt..."

und ich hab davon noch einige und Reichelt noch ganz viele ;-)))

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
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Werner Römer schrieb:
> Der Moppel nimmt über die (nun endlich funktioniernde) V24 Schnittstelle
> ein Intel-Hex-File an und schiebt dieses in einem Rutsch(mit 4800Bd) in
> den Eingangsbuffer (ab 9000h). Anschließend baut der "Hex-Interpreter"
> daraus ordentlichen Binär-Code.
Warum interpretierst Du Intel-Hex nicht direkt? Dauert das zu lange?
Oder willst Du erst die Prüfsumme kontrollieren?
Wahlweise könnte man auch ein raw-File direkt in den Speicher schreiben. 
Da dürfte die Übertragung ca. 3x so schnell sein.

Jens

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jens,

es gibt natürlich viele Wege nach Rom ;-)

Das Intel-Hex Format ist der kleinste gemeinsame Nenner:
- kommt direkt aus dem Assembler
- kann problemlos über V24 übertragen werden
  [Binärdaten sind nur über Protokolle auf beiden Seiten (z.B. ZModem)
  übertragbar]
- durch die Prüfsumme gibt es ein gewissen Schutz
  gegen Übertragungsfehler
- Decodierung ist ganz einfach in Assembler möglich

Ja, ich gehe sehr verschwenderisch mit dem Speicherplatz um - 16kB im 
8bit System - ist natürlich übertrieben. Dafür kann ich mir aber in der 
Testphase das komplette Übertragungsergebnis anschauen.

Es würde natürlich auch Byteweise klappen, und bei falscher Prüfsumme 
verwirft man das Ganze. Würde aber eine starke Verschachtelung zwischen 
Übertragung und "Interpreter" bedeuten.

Eine Zeilenweise Übertragung/Decodierung halte ich für den optimalsten 
Kompromiss (Da der jetzige Interpreter dafür ausgelegt ist - Ursprung 
aus dem gepimten EPROM-Simulator PEPS). Dies würde natürlich noch 
schöner wenn der Moppel die V24 und den Eingangsbuffer über eine 
Interruptroutine abwickeln würde - aber hier bedient der "Chef" noch 
selber (Pollingverfahren).

Das kann man natürlich viel schöner und platzsparender programmieren, 
aber Zeit ist in diesem System sehr relativ.

Mit dem Ladeprogramm hat sich der WorkAround für die Softwareentwicklung 
für den Moppel deutlich vereinfacht. Jetzt ist nur noch die V24 
Schnittstelle und auf der PC-Seite Hyperteminal erforderlich um die 
Dateien aus dem Assembler in den Moppel zu schaufeln.

Denn auf dem Moppel möchte ich mit dem schwachen Editor keine Programme 
mehr schreiben, das geht bei aller Begeisterung für die alte Technik mit 
einem PC deutlich einfacher ...

Bevor ich das Teil ins EPROM-Meißel und an Stelle des
Basicinterpreter einsetzte (aufrufbar dur b), werde ich Eure 
Verbesseungsvorschläge durch meine grauen Hirnwindungen schieben und in 
das Programm einfließen lassen.

Also her mit Eurer Kritik und Anregungen.

LG Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner Römer schrieb:
>... und auf der PC-Seite Hyperteminal erforderlich um die
> Dateien aus dem Assembler in den Moppel zu schaufeln.

Hm, bei mir hat für sowas immmer ein
copy %1.asm com1:
in der Batch-Datei gereicht, die zuvor den Assembler gestartet hatte.
Hyperterm dann erst später fürs "printf-Debugging" ...

Viele Grüße
Jörg

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

klar mit der guten alten DOS-Befehlszeile/Batch geht das natürlich.
Bedingt durch die V24Probleme habe ich mir den Umweg über das 
Hyperterminal angewöhnt - und "Schlechte Gewohnheiten" wird man nicht 
mehr los ;-))

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

hier noch ein Bild vom Hex-Lader in Aktion mit einem kleinem Hex-File:

Moppelstart über >b (ehemals Basicinterpreter)

Zum Starten der Übertragung hat man 2Sek Zeit
 (PC-Seite wird über RTS Steuerung solange festgehalten)
- Für jedes Byte wird ein * ausgegeben (fürs Auge ;-)
- für jede abgearbeitete Hex-Zeile ein i (wie Interpreter)
und zu guter Letzt eine Endemeldung.

LG Werner

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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Moin,

nun ja, viele Wege führen...

Ich verwende als Assembler-Editor ASM8085. Dort kann ich über das 
Programm den Makroassembler von Alfred Arnold aufrufen und direkt mein 
Intel-Hex generieren. Den ASM8085 kann ich nur empfehlen!
Beides findet man im Netz.

Grüße
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

@Jörg, habe Deinen Vorschlag mit der Batch umgesetzt:

mode com1: BAUD=4800 DATA=8 PARITY=n octs=on rts=on
copy ecb-test.hex com1:

funktioniert ausgezeichnet und viel einfacher als erstmal ein 
Terminalprogramm zu laden - Danke

(Windows macht blind für die einfachsten Dinge ;-)

@Tom, habe im Netz den Makroassembler gefunden.
der Editor scheint ein VB-Programm zu sein, klappt bei mir nicht.
Benötige ich da noch ein VB-Runtime dazu ?

LG Werner

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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@ Werner: Nein, ein kleines Progrämmchen, dass nicht einmal installiert 
wird. Ich arbeite damit seit vielen Jahren. Auch zu empfehlen ist S85; 
ein kleiner 8085-Simulator; ebenfalls ohne Installation. Beide in 
Deutsch und m.E. auf irgendeiner Universitätsseite zu finden. Das 
Brennen der EPROMs übernimmt bei mir der Batronix BX40  - welcher mir 
sehr viel Freude macht.

Für meine MFA habe ich mal ein Monitorprogramm selber geschrieben und 
dazu eine Windows-Applikation mit der ich den gesamten Monitor 
"fernsteuern" kann; also ein "speziellen" Terminal. Der Monitor hat eine 
besondere Eigenschaft: Er wird über ein 2716er EPROM als Urlader in der 
hintersten Bereich des RAMs kopiert (F800) und von dort aus gestartet. 
Vorteil ist so, dass der vordere Speicherraum  - insbesondere die 0000h 
für eigene/andere Programme genutzt werden kann. Des Weiteren habe ich 
mir mal den Spaß gemacht und für meine vielen Datenblock-Eingaben 
(Textbausteine bzw. für LCD-Ansteuerung) einen "Übersetzer" (von ASCII 
nach HEX und umgekehrt) geschrieben. Na ja, eben so kleine 
Spielereien... siehe Bild.

Falls du die o.g. Programme nicht findest, so schaue ich noch einmal 
genau nach, ob ich die Ursprungsquelle finde.

Beste Grüße
ToM

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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Vielleicht hilft das weiter(?):

ASM8085, S85, AS (Alfred Arnold)
damalige Quelle: FH Hannover, Prof. Brümmer

Beste Grüße
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Tom,

zwei Quellen habe ich gefunden:
- ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/asreadme.txt
- http://www.freecolormanagement.com/s85/german.html

sieht irgendwie anders aus als deine Sreenshots.
Das werde ich mir in den kommenden Tagen nochmal genauer ansehen.
Obwohl ich mit meiner "Entwicklungsumgebung "Oshon 8085 IDE" sehr 
zufrieden bin (kann zwar keine Makros, dafür ist der Disassembler große 
Klasse und die Simulation läuft ganz gut).

Aber das Bessere ist des Guten Feind - oder so ähnlich ...

Aber deine "Fernsteuerungslösung" interessiert mich doch sehr !

mit Jörg hatte ich mal über eine bessere "Nabelschnur" zum 
Moppel/Zielrechner nachgedacht. Als gute Basis dient ein 
Netzwerkanschluß mit Bootlader (Netzboot)ggf. mit SFTP/TFTP-Client. Auf 
der Moppel-Seite wahrscheinlich mit einem kleinen "Helferlein" (AVR oder 
was ähnlichem). Damit könnten dann Daten direkt zwischen den Rechnern 
geschaufelt werden. - das ist aber noch alles Zukunftsmusik ...

Zunächst soll aber das CF-Interface laufen, die dabei gewonnenen 
Erfahrungen sind für solche Projekte bestimmt nützlich. Die 
Moppel-ECB-Seite ist soweit hergestellt und das Protokoll steht, nun 
folgen die Testprogramm um zu schauen ob die beiden Welten sich 
verstehen.

schauen wir mal wie weit ich komme ...

LG Werner

Autor: Jens (Gast)
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Werner Römer schrieb:
> Als gute Basis dient ein
> Netzwerkanschluß mit Bootlader (Netzboot)ggf. mit SFTP/TFTP-Client.
Für Z80 mit Ethernet gibt es das hier:
http://susowa.homeftp.net/index.php/kcnet-75.html

Vielleicht läßt sich das ja auf den 8085 portieren...

Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
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Als Mitleser und Fan vom AS liefere ich mal den direkten Link:

http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/as/

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Danke für Eure Info's

@Jens, das ist ja eine sehr "fruchtbare" Seite. Über das WizNet-Modul 
sind wir auch schon gestolpert. Dies ist mit guten 20€ auch im Rahmen. 
Die Anbingung an den KC85 ist mit dem PIO-Interface so ähnlich wie bei 
meiner CF-Karte. Somit sollte eine Portierung an den ECBus/Moppel 
möglich sein ...

@Tom/Guido, den Assembler habe ich heruntergeladen,
jetzt fehlt nur noch der ASM8085 (GUI) damit es hübsch wird.
Unter diesem Namen existieren einige Dinge, eine DOS und eine auf 
VB-Basierende Version habe ich bereits gefunden,
aber das wird auch noch ...

LG Werner

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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@Werner: gugge ma in deine PN

Das Aachener (Gesamt-)Projekt ist aber ziemlich unübersichtlich. Es gibt 
eine abgespeckte Version von Alfred Arnold  - nur für den 8080/85. Dies 
lässt sich dann mit einer Batch über den ASM8085 direkt starten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Danke für den Hinweis auf KC85 mit Wiznet.
Mit den Wiznet liebäugle ich seit langen, auch deswegen, weil sie für 
mein Projekt geeigenten 8051-Code als Ref-Design anbieten. Der große 
Wiznet-Chip hat auch einen 8051 Core, wie ich auf einer Messe vor 1-2 
Jahren erfahren habe. Allerdings fehlt mir momentan die Zeit... Chips 
habe ich schon.
Die Wiznet-Teile lassen sich so wie ich das verstanden habe, im RAM-Mode 
oder im Register-Mode betreiben, dann brauchen Sie ein großes 
Speicherfenster oder nur ein paar IO-Adressen zum Ansprechen als Fifo. 
Letzteres hatte ich ins Auge gefaßt, dann kann die Host-CPU direkt mit 
dem IP-Modul sprechen, ohne daß ein zusätzlicher Controller oder 
PIO-Baustein nötig wäre. Muß mir das nochmals genau durchlesen...

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,
mal wieder einen kleinen Zwischenstand zum CF-Interface.

wie im Schaltplan angegeben unterhalten sich die "beiden Welten"
über die PIO 8255 in der Betriebsart 2 (Bidirektional + Handshake)

... sobald ein Datenbyte geladen wird geht der Ausgang /OBF auf Null
und signalisiert dem AVR - es sind Daten vorhanden - dieser liest sie
ein und quittiert das ganze mit /ACK für 5µs - damit ist die Übertragung 
abgeschlossen und der Moppel kann das nächste Datenbyte senden ...

In den Bildern seht Ihr den Versuchsaufbau mit den ganzen Nabelschnüren
(V24Moppel-Terminal, V24AVR-Terminal, AVR_Promer und die Testanschlüsse 
für das Oszi) Das Oszibild zeigt im oberen Kanal das /ACK-Signal vom AVR
und im unteren das /OBF aus dem Moppel. Auf beiden Seiten wird jeweils 
das Byte in einer Endlosschleife gesendet bzw Empfangen, also ohne 
"Verwaltungsoverhead". Ein Schreibzyklus dauert hier 40µsek, dies ist 
auch die max theoretische Datenrate also rund 25kByte/sek - der Moppel 
kanns halt nicht schneller - aber doch garnicht so schlecht.

Nach Theorie kommt die Praxis, jetzt muß der Moppel noch die Daten vom 
AVR lesen und dann kann es an den ganzen Verwaltungsakt gehen. Im 
Schaltplan habe ich noch zwei Leitungen für 4Register vorgesehen 
(ähnlich wie andere "Intelligente Bausteine" auch). Nach dem Studium der 
KC-Homepage ist das nicht erforderlich, dort wird zuerst ein Befehl 
übertragen, dem dann die Daten folgen - so könnte ich noch zwei 
Portleitungen auf der AVR-Seite sparen - schauen wir mal was sinnvoller 
ist ...

LG Werner
http://werners-seiten.de/doku_hw.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

ich hätte da mal gerne ein Problem ;-)

Das CF-Interface kann bereits Daten vom Moppel zum AVR und umgekehr 
austauschen - soweit ganz schön.

Problem: Das erste Byte was über den 8255 geschickt wird ist immer 0
der Rest funktioniert dann einwandfrei - ist das eine Besonderheit vom 
8255 oder mach ich da was falsch ???

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin oder besser Helau Alaaf,

Problem ist gelöst - vor der Tastatur zwischen den Ohren ;-)

Auf der AVR-Seite wird der Handshake softwaremäßig nachgebildet.
Die Daten müssen in der "Low-Phase" von /ACK in den Port gelesen werden 
!
Das hatte ich bereits bei der fallenden Flanke von /OBF getan - zu früh 
-
und man liest die Daten aus der vorherigen Ausgabe.

In umgekehrter Richtung (Moppel liest ein Sektor mit 128Byte) muss das 
erste Byte (Müll aus vorherigen Übertragungen) entfernt werden.

Im Bild seht ihr den Buffer nach dem Lesen eines Sektors:
- Adr. 8000 bis 807f ist der Ausgabebuffer
- Adr. 8080 bis 8100 befindet sich der Eingangsbuffer
- Adr. 8100 = Spurregister
- Adr. 8101 = Sektorregister
Damit sind die Grundroutinen für den Datenaustausch mit dem AVR fertig.
- RESET testen ob CF-Karte vorhanden ist
  ein Byte an Karte senden, und zurücklesen
  Invertiertes Byte senden und zurücklesen,
  wenn beide Bytes richtig ankommen ist alles grün
- Spur/Sektor setzen
  Befehl senden
  Datenbyte senden
- Sektor schreiben/lesen
  Befehl senden
  128 Bytes senden/empfangen
Da das erste Byte immer ein Befehle ist, können die beiden vorgesehenden
Adressleitungen entfallen und stehen z.B. für RTS/CTS an der V24 zur 
Verfügung.

Die Listings können nun im ersten Ansatz als Laufwerk unter CP/M
weiterentwickelt werden. Wenn das dann funktioniert, kommt das 
FAT16-Dateisystem hinzu ...

LG Werner

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Nachtrag zu meinem Beitrag vom 18.01.2915

UART6850 Baudrateneinstellung:
"So findet man Fehler die schon 30Jahre alt sind - keiner hats gemerkt."

Altes Siemens Datenbuch "Mikrocomputer Bausteine Peripherie 79/80" 
wiedergefunden. Dort steht für den UART 8251A folgendes:

"Der Abtastzeitpunk für die Bits wird beim Asynchronbetrieb digital 
bestimmt. Es ist zu diesem Zweck erforderlich, daß die Frequenz des 
Empfangsteiltaktes ein Vielfaches (16/64) der Baudrate ist ! ... Wenn 
mann jedoch dafür sorgt, daß der Takt an beiden Enden der 
Übertragungsstrecke völlig synchron ist, kann die Frequenz gleich der 
Baudrate sein, in diesem Fall spricht man von ISO-Sysnchron."

Bei der Kopplung von zwei Moppels ist das möglich, da der Takt an der 
25pol Sub-D Pin 9 herausgeführt und an Pin 24 wieder zugeführt wird 
(Br.2 entfällt). Damit ist die Ehre vom Entwickler (Herrn Gößler) wieder 
hergestellt ;-).

Im modernen PC so nicht mehr möglich, also Monitor nachbessern ...

LG Werner
http://werners-seiten.de/moppel_2.html

Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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Hallo Werner,

wenn es weiterhelfen würde...

Ich habe einschlägige Erfahrung mit dem 8251A (ser. 
Schnittstellenbaustein) und habe ihn in einem Monitor-Programm 
implementiert.
Eine sehr gute Dokumentation findest du außerdem in dem Buch von Günter 
Schmitt (Mikrocomputertechnik mit dem Prozessor 8085A; Oldenbourg Verlag 
München).

Beste Grüße
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Tom,

Vielen dank für Deine Hilfe.
Problem hat sich aber bereits erledigt, das Intel-Hex Ladeprogramm läuft 
absolut zuverlässig und ist eine große Hilfe um Programme in den Moppel 
zu "pumpen".

Wenn ich den Monitor weiter analysiert habe, sollten die gewonnen 
Erkenntnisse entsprechend eingearbeitet werden - derzeit umgehe ich die 
Monitorroutine für die Rs232 und habe für den HEX-Lader eigene gebaut.

- weiter oben hast du ja was für den MFA entwickelt. Da habe ich 
interesse dran ob einige Dinge in den Moppel übernommen werden können 
...

LG Werner

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr. ToM (dr_tom)
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Hi Werner,

ja, wie geschrieben, habe ich das eigentliche Monitorprogram direkt in 
ein 2k-EPROM "geschossen"  - zusammen mit einer kleinen trickreichen 
Kopierroutine, wie sie auch für das CPM-System verwandt wird.
Beim Einschalten wird  - über das Kopierprogramm (Urlader) -  das 
Monitorprogramm in den RAM an die "hintersten Stellen" kopiert und dann 
gestartet. Das EPROM wird danach abgeschaltet, sodass der gesamte 
64k-Speicher im RAM nutzbar ist (bis auf die letzten Plätze des 
Monitors).
 Ich hänge dir mal mein lauffähigen Monitor ran. Er funktioniert in 
dieser Fassung nicht nur mit meinem Terminal-Programm unter Windows 
sondern auch mit jedem anderen Terminal, Mit "H" erreicht man die 
"Hilfe" und kann entsprechend die Funktionen per Buchstaben aufrufen. 
Das siehst du ja aber im kommentierten Listing. Vielleicht kannst du 
davon einiges für deinen  Entwurf gebrauchen.
Zu Bedenken bleibt: ich habe den 8251A im Einsatz! Ich habe keine Ahnung 
von den 68xx-Derivaten...
Wenn du die Schaltung der Speicherplatine haben willst, so sag was... 
dort ist auch der oben erwähnte Urlader gut dokumentiert.

Beste Grüße
ToM

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Tom,

danke für das Listing.

Wenn ich das mit dem Moppel-Banking erweitere und die RS232 Routinen 
anpasse, sollte das im "CP/M-Moppel" funktionieren. Denn dort habe ich 
64kByte Ram zur Verfügung. Im "Standard-Moppel" ist erst ab 8000h RAM 
vorhanden ...

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, Moin,

Das CF-Karteninterface macht deutliche fortschritte:
Datenaustausch über die PIO8255 ist nun komplett fertig, gegenüber dem 
1.Entwurf sind die beiden Adressleitungen A0,A1 entfallen. Der Moppel 
leitet den Datenaustausch mit einem Befehl (Reset, Spur/Sektor setzen 
und Sektor lesen/schreiben) ein. Die Parameter folgen dann im nächsten 
Byte, Daten werden dann in einem Rutsch (512byte) ausgetauscht.

Mit den Testprogrammen können die grundlegenden Funktionen auf der 
Moppel-Monitorebene durchgeführt werden. Für den Test habe ich auf der 
CF-Karte ein 2MB großen Datenbereich angelegt. Da dieser im FAT-Bereich 
integriert ist musste ich dafür Sorge tragen, dass der Moppel nicht wild 
auf der CF-Karte schreibt, sondern nur innerhalb dieses Datenbereiches.

Im Hexeditor ist dieser Bereich leicht zu lokalisieren und der 
Startsektor dann angepasst - mit der 4MB Karte liegt er ab Sektor 128. 
Das ist als Offsetwert in die Berechnung auf dem AVR berücksichtigt. 
Wenn die Software ins CP/M-Bios integriert wird muss ich dann nochmals 
darüber nachdenken ob es bei der Übertragung beim kompletten 
physikalischen Sektor bleibt oder ob es sinnvoller ist, das auf logische 
Sektoren (CP/M - 128Byte) zu ändern. Hierzu muss dann im AVR das 
Blocking/Deblocking durchgeführt werden -
schauen wir mal was der bessere Weg ist ...

LG Werner
Listings habe ich auf meiner Seite hinterlegt
http://werners-seiten.de

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,
es gibt wieder ein paar Neuigkeiten.
Der Moppel kann nun auf der Monitorebene CF-Karten lesen/schreiben.

Noch nicht ganz perfekt, Routinen stehen noch im RAM, da etwas zu groß 
für den EPROM-Bereich und die Fehlerbehandlung bei nicht gesteckter 
Karte sind noch nicht optimal, aber für die ersten Experimente zu 
gebrauchen.

Das Bild zeigt eine Datenübertragung für 28kByte, schafft er in unter 
zwei Sekunden, das betagte Floppylaufwerk muss dafür 25Sekunden schuften 
;-))

Neugierig, einfach mal in meinen Seiten stöbern.

LG Werner
http://werners-seiten.de/index.html

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

kleiner Nachtrag zum Intel-Hex Lader:

Umgestellt auf Zeilenbuffer, liest immer eine Hex-Zeile und übergibt 
diese an den Interpreter, der den Objektcode ins RAM (ORG) legt.

So benötigt er nur noch einen Buffer von 47Bytes, habe ihn auf 
64aufgerundet.

Im Bild hat er gerade dir Floppy-CF-Routinen nach F000h geschaufelt ...

Pro Zeile gibt es jetzt nur noch ein i, damit ich sehe ob er auch 
sinnvoll beschäftigt ist, und nicht irgendwo rumhängt ;-))

Die Änderungen sind notwendig gewesen, denn der Lader soll später aus 
dem EPROM ins RAM ab 2800h geladen werden, damit er auch auf gebankte 
"RAM-Seiten" Programme ablegen kann.
CP/M steht ja beim Moppel auf Bank #1.

So kann ich das Bios entsprechend erweitern, testen etc.

LG Werner
PS: Die CF-Routinen habe ich mit ein paar Tricks aus den 80er und 
gekürzten Texten ins 2k EPROM gepresst - da gab es ein paar Efekte
mit dem Banking - koppelt ja den EPROM-Speicher ab 4000h ab ;-(

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

Zwischenstand:

Der Hex-Lader bedient nun den Speicher ab 4000h in der Bank #1.
Damit kann nun das Bios direkt am richtigen Ort geladen werden.
Das Prozedere ist noch etwas umständlich -
 1. CP/M Boot normal von Diskette
 2. Reset
 3. Mit dem Hex-Lader das Bios in Bank #1 überschreiben
 4. Bios Kaltstart aufrufen
    testen, testen, testen ...

Das erspart aber den mühseligen Zusammenbau von CCP,BDOS und Bios
auf den Systemspuren.

CP/M Bios:
hier sind nun die grundlegenden CF-Routinen eingebaut, derzeit noch
mit dem DPB der Floppys (da ich nur eine Baustelle haben will ;-))

Kopieren von Dateien funktioniert und werden im Inhaltsverzeichnis
richtig angegeben. Auf der Karte bleiben dereit immer zwei Sektoren 
zwischen den belegten Blöcken frei, das liegt sicherlich an der leidigen 
Umrechnerei zwischen logischen und physikalischen Sektoren.

CP/M kann ja nur 128Byte/sek, der Moppel 256Byte/sek und die
CF-Karte hat ja 512Byte/sek.
Herr Gößler hat im BIOS einen Buffer für 1kByte eingebaut
und liest immer 4 Sektoren mit entsprechenden Blocking/Deblocking.

Da muss ich die CF-Karte zwischenfummeln, oder wie der Moppel mit 
256Byte/sek. arbeiten, dies erfordert aber ein Blocking auf der 
AVR-Seite ...

Eure Ideen dazu sind herzlich willkommen.
LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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moin, moin,

arbeite immer noch am CF-Interface bzw. die Implementierung ins CP/M
BIOS. Dateien können mit PIP auf die CF-Karte und davon wieder
zurück auf Diskette kopiert werden, auch das Inhaltsverzeichnis ist OK.

Wenn ich aber dann Programme von der CF-Karte starten will, bleiben 
diese hängen. Kein Wunder, da jeweils ein paar Bytes fehlen.
Am Beispiel STAT.COM habe ich den Inhalt der TPA näher analysiert:
- Beim ersten Block über den 1kB-Buffer klappt alles wunderbar.
- im 3.CF-Sektor fehlt dann ein Byte
- der 4.Sektor zieht den Versatz wieder glatt
so wiederholt sich das Spiel bis zum Dateiende.

Zunächst hatte ich das CF-Interface in Verdacht, aber die Daten sind
auf der Karte alle am richtigen Platz und werden auch als Kopie zur 
nächsten Diskette richtig übertragen.

Damit müssten die Kopierroutinen zwischen CF-Karte und Buffer OK sein.
Fehler im Blocking/deblocking halte ich für unwahrscheinlich, da ja
nur einzelne Bytes verloren gehen und dass nicht an den Grenzen
vom Record oder CF-Sektor. Einflüsse von Außen, z.B. Interrupt sind 
ausgeschlossen, da abgeschaltet. Und die Floppy-Routinen funktionieren 
Einwandfrei.

Eigenartiger Weise sind die "Fehlbytes" immer an der gleichen Stelle...
(Bei drei Versuchen mit STAT.COM)

So langsam gehen mir die Ideen aus, wo es noch dran liegen kann ;-(

Jemand noch eine Idee ?
LG Werner

PS: zur Übersicht habe ich das BIOS-Listing und den Auszug aus der 
Analyse angehängt.

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Moin, moin,

es ist geschafft, das CF-Interface werkelt nun unter CP/M Kontrolle.
Sage und schreibe 8MB frei, mehr als genug für ein betagtes System.

Grund des ganzen Dilemmas war eigendlich nur das Timing der alten Karte,
mit der 1GB-Karte funktioniert alles wunderbar ...

Das Interface bietet darüberhinaus noch einige frei Optionen:
- schnelle RS232 Schnittstelle
- freier PIO-Kanal ggf. für eine Druckerschnittstelle
- und in Verbindung mit dem AVR-DOS soll dann in Zukunft das Dateisystem
  CP/M nach DOS bzw. umgekehrt gespiegelt werden. Für den einfachen
  Datentransport zwischen den Welten. Das ist ja auch das eigendliche
  Ziel der "Übung" ;-))

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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kleiner Nachtrag,

Die aktuellen Schaltbilder und Listings findet Ihr auf meiner
Homepage:

http://werners-seiten.de/

LG Werner
PS: Sobald ich die Dokumentation "Laborbrief" fertig gestellt habe,
kommt das natürlich bei Bernd ins Archiv...

Autor: Werner Römer (werner_85)
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hallo Jungs,

es gibt wieder was neues ...

Neulich im Internet eine schöne Tastatur von einem HP-Laptop gesehen,
wäre genau das richtige fü den Moppel und könnte das Ungetüm von Jörg
ersetzen. Also für 10€u's geordert, das die einen Folienanschluß haben 
war ja klar und mit Lötkolben ist da nichts zu machen.
In der Bastelkiste lag noch eine entsprechende Fassung rum, soweit so 
gut. Leider gibt es keine Lochrasterplatinen oder fertige 
Adapterplatinen für das 1mm Raster. Eagle kann das glücklicherweise, 
kleine Platine geätzt und mal schauen wie die Belegung der Matrix 
aussieht.

In den Bildern die ersten Ergebnisse, nun muss noch das Interface nach 
Moppel-Vorbild und natürlich die Software entsprechend gestrickt 
werden...

LG Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner Römer schrieb:
> ...könnte das Ungetüm von Jörg ersetzen....

och nööö! - jetzt ist das Retro-Feeling bald entgültig weg.
Als nächstes einen 24" TFT an den 8085, WLAN und Bluetooth? ;-))
duck und weg

Aber Glückwunsch zur gelungenen Umsetzung!

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jörg,

du bist "Hellseher" ;-)))

ja, es soll ein LCD Bildschirm dran, 24" sind ein bisschen zu viel
aber 7" passen dann zusammen mit der HP-Tastatur in einem 3HE Deckel
für das Gehäuse (gibt es derzeit bei Pollin). Damit das Moppelteil
transportabel wird ...

Die schöne Tandberg Tastatur wollte ich dafür nicht mit dem Dremel
zersägen - einfach zu schade. Sie bekommt noch ein schönes Gehäuse
damit das Retro-Feeling erhalten bleibt.

Und mit WLAN bis'te auch nicht soweit von meinen Plänen weg - Es steht 
noch eine RAM-Floppy 512Kb an. Diese soll am anderen Ende mit einem AVR, 
FTP und LAN die Nabelschnur zum PC werden - so wie wir es mal erörtert 
haben.

Aber alles noch Zukunfsmusik, schauen wir mal was ich realisieren kann 
...

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

zunächst ein gutes neues Jahr mit vielen erfolgreichen Projekten.

da selbst im Dezember noch gutes Motorradwetter war, hat sich das 
Projekt deutlich verzögert ;-))

Damit ich wieder reinfinde habe ich mir erstmal die HP-Tastatur 
vorgenommen.
Das Gehäuse ist in Schichtbauweise (3ABS-Platten a 4mm)gefräst. Der 
Drahtverhau sieht nicht schön aus, damit kann ich aber unterschiedliche 
Tastaturlayouts anpassen - die Tandberg wartet auch noch auf ein nettes 
Zuhause.

Jetzt muß noch ein Anschlußkabel dran und die Matrix ins EPROM ...

LG Werner

PS: Der Admin schlägt einen neuen Beitrag vor, da würde ich
dann "MOPPEL - 8085 Computer - ELO" vorschlagen und entsprechend 
verlinken...

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Hm, sieht ja imposant aus, was da wächst. Und ich habe mein geMoppel 
damals irgendwann entsorgt ... (?)

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jürgen,

schade drum, aber so ist es wohl vielen ehemaligen Bastlern gegangen.

Im Zeitalter der GHz und Bytes ist ja auch wenig Platz für so ein Oldi.
Mir fällt derzeit auch kein vernünftiger Nutzen ein, es muß aber nicht 
alles vernünftig sein was man so treibt. Allein die Beschäftigung mit 
diesem historischen Cumputer bereitet eine Menge Spaß. Wünschte mir nur 
ein paar Mitstreiter, wie damals im Moppel-Club, dann macht es noch mehr 
Spaß ...

Viele Grüße vom Niederrhein
Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Hallo Werner,
schön, wieder von Dir und Deinem Projekt zu lesen!
Viele Grüße,
Jörg

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Ja,Werner,  dir und den anderen Mitstreitern ebenfalls ein gesundes 
neues 2016.
Ich bleibe mit "Abonnement" jedenfall hier am Ball. Selber komme ich 
allerdings auch im Moment nicht zum Projektieren...
Alles Gute weiterhin und viel Vergnügen.
Ich freue mich über jeden Beitrag hier im Thread.
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

die HP-Tastatur habe ich bis auf weiteres auf Eis gelegt, es gab immer 
wieder Kontaktprobleme mit der SMD-Buchse. So ist kein gesicherter 
Betrieb möglich - schade sah so schön aus ...

Als nützlichen Nebeneffekt habe ich die PEPS-Software angepasst.
Nun wird die Adresse in der INTEL-Hex-Datei in jeder Hex-Zeile 
ausgewertet und Sprünge mit entsprechender Anzahl von FüllBytes 
berücksichtigt.
(Ich setze zur besseren Übersicht Tabellen und Texte immer ans Ende vom 
Quellcode [ORG-Anweisungen]).

Beim Stresstest als VIDEO-Monitor ist die PEPS-Hardware glatt
durchgefallen. Die Zugriffzeiten zum RAM sind zu hoch.
Im EPROM-Brenner oder auf einen leeren EPROM-Platz auf der großen 
Speicherkarte funktioniert alles wunderbar,
im Wirkbetrieb gibt es Datensalat.

Hier werde ich bei nächster Gelegenheit alle Treiberbausteine gegen 
schnellere austauschen.

Schauen wir mal ob es hilft ...

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Werner R. schrieb:
> wünschte mir nur ein paar Mitstreiter
Wäre ganz nett, ja, aber Zeit habe ich dafür leider keine :-(

> wie damals im Moppel-Club, dann macht es noch mehr Spaß ...
Einen Moppel-Club hätte ich damals mal gebraucht :-)

Autor: werner_85 (Gast)
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Hallo Jungs,

die Zeit vergeht wie im Fluge, Ostern schon vorbei und noch nichts 
richtiges geschafft. Nach dem Frust mit der Tastatur habe ich mein 
Augenmerk erstmal wieder auf das CF-Interface gerichtet, da sind noch 
ein paar ungenutzte Features.

Die V24 kann nun vom Moppel benutzt werden, derzeit funktioniert die
Übertragung von einzelnen Bytes, sowie das Empfangen einer Zeile bis CR 
eintrifft. Daten werden im AVR und Moppel über ein Buffer (64Byte) 
ausgetauscht. Damit kann dann der Hexlader mit 38kb Daten empfangen. Die 
Senderoutine ist noch in der Testphase...

Der Rest vom PIO-Baustein kann nun als 8bit Datenport dienen, für einen 
Drucker reichen leider die PIN's nicht aus, jedenfalls kommt mein HP 
damit nicht zurecht. Vieleicht sollte ich mir noch einen alten 
Nadeldrucker besorgen um das vollständig auszutesten...

Der Boot von der CF-Karte ist noch in Arbeit, da hier die FDC-Routinen 
angepasst werden müssen. Im Moppel kann nur vom 1.Laufwerk gebootet 
werden ...

Wenn dann alles zusammen getragen ist, brauche ich im Monitor-EPROM 
etwas Platz für die ganzen Routinen. Dafür gibt es zwei Wege. Entweder 
fliegen die ungenutzten HEX-Routinen raus oder wie beim Hexlader der 
sich von 4000h ins RAM 2800h kopiert und dort ausgeführt wird. Es 
spricht eigendlich mehr für den ersten Weg, dafür muß ich aber erst den 
Monitor weiter analysieren um was rauszuschmeißen - wenn da jemand eine 
Idee hat, rüber damit ...

LG Werner

PS: In der Anlage habe ich die vorläufige Beschreibung zur CF-Karte 
eingefügt

Autor: werner_85 (Gast)
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Nachklapper zu meinem Betrag vom 31.01.2016

Austausch der Treiber und ein schnelleres RAM hat leider nichts gebracht 
;-((
So muss ich mir wohl ein neuen EPROM-Simulator bauen - ich denk mal über 
den aus der Elektor nach, sieht Hardwaremäßig sehr übersichtlich aus und 
die wesentlichen Softwareschnipsel sind ja vorhanden...

Noch etwas, in eBay verkauft gerade einer einen vollständigen Moppel - 
einfach unter "8085 Computer" suchen ...

LG Werner

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Moin Werner,
hast recht, Motorradfahren ist eh im Moment noch nicht angesagt...  also 
weitermachen ;-)

Der EPROM-Simulator... aus welchem Heft/Jahrgang ist der?
Ich wünsche Dir in jedem Fall weiterhin viel Erfolg! Im Moment komme ich 
eher nur zum Mitlesen, weniger zum Mitmachen... obwohl in meinem Kopf 
immer noch nach einer Lösung zum assemblermässigen Übersetzen einer 
Routine für das Erfassen von Zeiträumen brummt.... ich suche nach einer 
gescheiten Vergleichsmethode  - von Echtzeit zur im Speicher 
hinterlegten Zeit: Beim Neustart soll anhand der Echtzeitwerte (die aus 
einem DCF-Signal sofort im RAm anliegen) erkannt werden, ob sich der im 
EEPROM-Speicher befindliche Zeitraum  - festgelegt durch Jahr, Monat, 
Tag und Uhrzeit in jeweils zwei DB (Ein- und Ausschaltzeit) -  befindet 
und dann jeweils den richtigen Status aus den Ausgang wiedergeben...
Beispiel: Schaltuhr. Im Einschaltmoment soll also erkannt werden, ob 
sich der Aktor im Ein- oder Ausschaltfenster befindet und 
dementsprechend garnicht erst einschaltet oder eben doch...
Bei den meisten Schaltuhrprojekten ist es erforderlich, dass der Ein- 
bzw. AusschaltPUNKT überfahren wird. Ich will aber der Schaltzeitraum 
vergleichen und auswerten...
Nun ja, wenn man keine anderen Sorgen hat...
Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser einen passablen Ansatz...
Dies aber nur am Rande.
Dir, Werner weiterhin viel Erfolg und Ausdauer. Ich verfolge Deine 
Aktivitäten mit geschätzter Anerkennung und Aufmerksamkeit
Beste Grüße
ToM

Beitrag #4526282 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo ToM,

fahre auch im Winter und sobald das Salz weggespült ist kommen dann die 
schöneren Mopeds dran - "es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte 
Kleidung" - aber das ist ein anderes Thema ...

Der Simulator stand in der Elektor Januar 2001, lange her.
Würde aber einen Atmega644 nehmen, dort habe ich genügend Ports für 
Adress- u. Datenleitungen und komme somit ohne Latch aus - oder ich 
nehme die fertige Platine (gibt es noch) schauen wir mal...

Zu deinem Problem.
Wird der Steuerrechner kontrolliert heruntergefahren oder bekommt er 
einfach den Saft abgedreht ?
Vorschlag, nur so ins unreine ...

- nach dem Start des Ausgangs in einem EEPROM ein Flag für Ein/Aus zu 
sichern und ggf. zusätzlich einen Timer die Ablaufzeit zu takten und den 
Zählerstand regelmäßig zu sichern. Damit sieht man nach Rückkehr der 
Versorgungsspannung was vorher und wie lange gelaufen ist...

- wenn da Mechanik dran sitzt könnte ein Schalter die Ruhe- oder 
Arbeitsstellung signalisieren damit das Ding wieder auf Anfang kommt ...


LG Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Werner R. schrieb:
> Hallo Jungs,
> die HP-Tastatur habe ich bis auf weiteres auf Eis gelegt, es gab immer
> wieder Kontaktprobleme mit der SMD-Buchse.

Hallo Werner,
Kontakprobleme am FFC-Verbinder? Was hast Du denn da für ein Fabrikat 
eingesetzt?

Grüße,
Jörg

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Moin Werner,
das Heft habe ich noch. Danke, dies erspart mir die Suche ;-)   werde es 
mir nachher mal zu Gemüte führen...
Nun, es soll hier aber um Gottes Willen nicht zu sehr um mein "Problem" 
gehen... dennoch, danke für deine Überlegungen.
Die Schaltuhr könnte irregulär aussteigen oder aber für unbestimmte Zeit 
ausgeschaltet sein. In dem Zeitfenster könnte es aber schon wieder 
Schaltaktionen gegeben haben, die natürlich dem  - entsprechend der 
realen Zeit -  entsprechen muss. Ein etwaiges Ablegen/Zwischenspeichern 
bringt da wenig. Dies hatte ich mal versuchsweise. Nur, es nützt nichts, 
wenn die Anlage sich den - inzwischen veralteten -  Zustand (weil die 
Anlage z.B. 3 Stunden oder Tage ausgeschaltet war) zurücklädt. Das wäre 
eine Katastrophe...

Einen Timer "parallel" mitlaufen zu lassen, erscheint mir bei 24 Kanälen 
und einer Alarmaktivität pro Aktor über ggf. mehrere Monate hinweg wenig 
sinnig - zumal das Problem bleibt, wenn ein Zeitfenster durch 
Ausgeschaltetsein überstrichen wurde.
Ich brauche eine entsprechende Komparation mit den manuell eingegebenen 
DB-Werten zur DCF-Zeit, welche im Sekundentakt ebenfalls als DB 
eingeschrieben wurde. So nach dem Motto:
-Einschalten,
-DB "Zeit" lesen (über Menü zuvor eingebbare Parameter in EEPROM),
-DCF lesen und temporär in DB ablegen (über Interrupt),
-Vergleiche Jahr, Monat, Tag, Stunde, ...  mit DCF

Und nun muss ich auch dann die richtige Schaltaktion auslösen können, 
wenn der EinschaltzeitPUNKT überschritten ist, aber der ZeitRAUM noch 
nicht abgelaufen ist...
Vereinfacht gesagt, die Uhr soll nach einem beliebigen Einschalten 
automatisch die Aktor-Zeitfenster erkennen und entsprechend die Bits für 
die Aktoren anlegen  - ähnlich, wie es die DCF-Zeit macht... einschalten 
und dann,...
Im Moment habe ich die Uhr laufen, indem ich ein Zustandsbit des Aktors 
im EEPROM abgelegt habe und nun verglichen wird, ob gesetzt oder nicht 
gesetzt. Dann wird einfach der anliegende Wert negiert. Das funktioniert 
soweit auch... nur, wenn ich beispielsweise die Uhr vom Netz nehme, 
könnte es passieren, dass er dann ausschaltet - statt einzuschalten wenn 
die Uhr innerhalb des nächsten Schaltpunktes ausgeschaltet war...
So, jetzt ist meine Mittagspause schon 15 Minuten um...

Viele Grüße
ToM

Autor: werner_85 (Gast)
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Hallo Jörg,

da habe ich mich nicht richtig ausgedrückt - kein Wackelkontakt.
Die Buchse stammt aus einem alten Laptop und hat 2 Kontakte mehr als die 
Tastatur. Beim Testen musste die Verbindung öffters getrennt werden - 
Kabel zu kurz - beim erneuten Stecken kommt es dann zu Kontaktfehlern.
So ist das halt mit "Schrott" aus der Bastelkiste ... ;-))

LG Werner

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Verstanden, danke für die Erklärung. Ich hab mir das abgewöhnt, wenn ich 
nur 1 Exemplar eines Bauteils zur Verfügung habe, damit etwas zu machen. 
Ruck-zuck ist etwas ungewolltes passiert, und dann war die Arbeit für 
die Katz.
Meine nächste Tastatur an einem Controller-Projekt wird daher eine PS/2 
sein. Die gibt es (noch) genug. Und das Interface ist überschaubar :-)
Grüße und weiterhin gutes Gelingen!
Jörg

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

da der Garten und die Mopeds schon rufen, habe ich etwas Gas gegeben und 
die Dokumentation der CF-Karte ergänzt. Die V24 ist nun vom Moppel aus 
vollständig ansprechbar und kann damit ASCII-Daten übertragen (38kb/s, 
nicht ganz, es geht noch etwas für die Verwaltung drauf).

Nun kann ich mir Gedanken machen, wo die ganzen Moppel-Routinen 
unterzubringen sind. Schön wäre es, wenn sie im Monitor intergriert 
werden könnten, der muss dazu aber noch weiter analysiert werden um z.B. 
den Platz der HEX-Tastatur/Anzeige zu nutzen.

Bin immer noch auf der Suche nach der Symboltabelle von der Version 7.5 
!

Nun bekommt der Hexlader die neue Schnittstelle, dann geht die Post ab 
;-))

LG Werner
PS: Das "Handbuch" könnt Ihr von meiner Homepage - Dokuteil - laden und 
ich stelle es bei Bernd in die Drop-Box.

http://werners-seiten.de/doku_hw.html#CF-Karte

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

da mein rechter Huf vorrübergehend stillgelegt wurde, habe ich viel Zeit 
noch etwas für den Moppel zu bauen ...

der Hex-Lader schaufelt jetzt seine Daten über V24 der CF-Karte mit 
115kb/s. Netto deutlich weniger, da der Moppel ja mit dem 
"Hex-Interpreter" gut beschäftigt ist.
Musste extra eine Bremse einbauen damit er beim Programmstart nicht 
sofort überrannt wird, der Interpreter konnte sich nur noch die letzte 
Zeile der Hex-Datei anschauen ;-)).

Nun wird erstmal ein RTS gesetzt bevor der AVR in bewegung gesetzt wird. 
Die Empfangsroutine hat einen 64Byte Buffer und die Daten werden per IRQ 
dort eingelesen. Sobald die Zeile voll ist, wird sie in den Moppel 
gepumpt, dort wieder in ein Buffer abgelegt und vom "Interpreter" 
entsprechend aufgedröselt.

Da der Moppel hier ohne IRQ auskommen muss, geht das ganze natürlich nur 
häpchenweise. Eine Verzahnte IRQ-Geschichte zwischen Moppel und AVR 
würde eine größere Baustelle. Für diesen Zweck ist das so erstmal völlig 
ausreichend.

LG Werner
PS: Details auf meiner Homepage

Autor: MW (Gast)
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Hab ich das richtig gelesen, das Du ein ASCII-Protokoll verwendest?
Wenn ja, könntest Du auch XON/XOFF-Softwarehandshake implementieren. Das 
ist ggf. einfacher (wenn z.B. in der Hardware die Drähte oder die Ports 
fehlen...)

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo MW,

du hast richtig gelesen.

Protokolle benötigen an beiden Enden eine entsprechnde Software, der 
Moppel hat von zu Hause nichts dergleichen. So habe ich zunächst diesen
kleinsten gemeinsamer Nenner - ASCII mit RTS/CTS - gewählt.
Die Datei kann mit einem einfachen Copy von "DOS(-box)" zum Moppel 
sicher übertragen werden (siehe oben - Beitrag von Jörg 01.2015).

Spätestens unter CP/M benötige ich ein entsprechendes Protokoll z.B. 
YMODEM, dort kann ein Dateinamen mit übertragen und wenns gut werden 
soll - KERMIT.
Aber alles Zunkunftsmusik, erstmal soll CP/M von der CF-Karte gebootet 
werden. Der eingebaute Bootlader kann nur vom 1.LW gestartet werden, mal 
sehen wie ich ihn überreden kann, dass er von allen LW Booten soll.

LG Werner

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Werner R. schrieb:
> und wenns gut werden soll - KERMIT.

Sieh Dir mal ZModem an. Das war irgendwie noch schicker, insbesondere 
bei Übertragung zum PC hin, weil da das Terminalprogramm (selbst das 
unbeliebte Hyperterminal) selbständig den Empfang einer Datei erkannt 
hat, und man also nur auf dem Host das Senden der Datei starten musste.

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Werner,
Dir erstmal gute Genesung!
Ich muss mal bei mir gucken... ich habe da mal was  gelöst mit  RTS/CTS. 
Eventuell hast du es sogar schon in meinem Monitor-Progrämmchen 
bekommen, welches hier weiter oben hinterlegt ist. Ich habe allerdings 
im Moment nicht die Zeit nachzusehen. Vielleicht später am Wochenende.

Beste Grüße
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo ToM,

danke für die guten Wünsche.

Du brauchst derzeit nichts raussuchen, meine V24 Übertragung ist ja mit 
Hardwarhandshake (RTS/CTS) absolut zuverlässig. Damit habe ich eine 
solide Grundlage für alle möglichen Protokolle. Diese würden dann 
vorzugsweise im AVR abgewickelt, bei 6% Auslastun ist da noch viel Luft 
nach oben.

Du kannst mir ja mal dein Problem vom 30.03 etwas näher skizieren (hier 
oder per Mail). Vielleicht finde ich dazu einen Denkansatz, denn 
irgendwann soll der Moppel ja mal was steuern und eine gut gefüllte 
Bibliothek ist da nicht verkehrt. Hab ja gerade viel Zeit ;-)

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo zusammen,

baue gerade den Bootloader für die CF-Karte.

Er macht alles soweit richtig und trägt im BIOS-Kaltstart noch die
LW-Nr (03 für D) in die Speicherstelle 0004h ein. Diese wird 
anschließend dem CCP übergeben - soweit noch OK.

Aber der CCP spricht trotzdem erstmal das Laufwerk A an um dann auf
Laufwerk D zu wechseln, was danach auch einwandfrei funktioniert.

Im CP/M Assemblerlisting von Klaus Kämpf gibt einen Patch für den CCP
damit Submit von allen Laufwerken funktioniert, dies nutzt hier leider 
nichts.

Habt Ihr eine Idee wie man dem CP/M 2.0 diese Eigenart abgewöhnen kann ?

Sonst müsste ich die CF-Karte als Laufwerk A deklarieren,
dazu müssten aber alle Floppy-Routinen und das BIOS angepasst werden ...

LG Werner
PS: Morgen wünsche ich Euch einen schönen Feiertag

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

nach längerem Studium der CCP/BDOS Quellen habe ich mich entschlossen, 
meine FDC-Routinen und das BIOS anzupassen. Bei dem Umbau sind dann noch 
die 5 1/4 Zoll Laufwerke gegen ein 3 1/2 ersetzt worden. Jetzt habe ich 
wieder viel Platz im Gehäuse, schauen wir mal wie ich es füllen kann.

Nun einfach auf Monitorebene B (war mal der Einsprung für den 
Basic-Interpreter) und RETURN drücken und "Rats fatz" steht die 
CP/M-Welt offen.

Wenn  die Dokumentation vervollständigt ist, geht es an den 
Datentransfer zwischen der Windows- und Moppelwelt weiter, ein alter 
DOS/XP-Rechner wartet schon auf Arbeit. Hier hat dann ein 
Terminal-Programm oberste Priorität, Quellen gibt es ja genügend ...

LG Werner:
Details findet Ihr auf meiner Homepage

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

habe mal das Procedere für den Umbau der CF-Karte als CP/M Bootlaufwerk
in ein kleines "Handbuch" zusammengefasst und den Quellcode für BIOS, 
FDC-Routinen sowie den Bootloader als Zip-Datei beigefügt.

Steht auf meiner HP und im Archiv von Bernd...

Schöne Pfingstage
LG Werner

Autor: Dr. ToM (Gast)
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Perfekt!
Dir auch ein paar vergnügliche Feiertage.
Soll ja eher "Lötwetter" werden...  ?
ToM

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Danke und schon wieder vorbei ;-)

habe ich genutzt und das Moppel-BIOS etwas erweitert, nun kann die 
Druckerausgabe über die V24 der CF-Karte erfolgen. Mit rund 50kb/s, da 
ich immer nur ein Zeichen übertrage ist der Overhead, es wird ja immer 
ein Byte für den Befehl voran gestellt, etwas groß. Aber alles deutlich 
schneller als die 4,8kb/s mit der Moppel-V24. Sobald der Zeilenbuffer 
lauffähig ist, kommt noch ein Häppchen drauf ...

LG Werner
PS: Die Dokumentation ist angepasst und auch bei Bernd ins Archiv 
gewandert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

Mein Moppel ist nun Fit für die Große CP/M Welt, Ed, DDT, ASM, etc 
funktionieren nun recht ordentlich. Was noch fehlt ist das DFÜ-Programm 
wie z.B. Kermit.

Wenn ich die Quellen richtig interpretiere muss ich mir aus den vielen 
ASM-Schnipsel das Teil selber bauen - Sehe ich das so richtig ???

Die fertigen Versionen sind entweder für CP/M3 oder angepasste Versionen 
für diverse Systeme.

Ich benötige die einfache Variante (Kermit-80), die über das IO-Byte den 
Reader/Puncher ansteuert, denn dort hängt die schnelle V24 (115kb)der 
CF-Karte.

Es muss aber nicht unbedingt Kermit sein, ein Y-Modem (damit der 
Dateiname übertragen wird) würde mir auch reichen...

habt Ihr eine Idee dazu?

LG Werner
http://werners-seiten.de/

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

arbeite mich gerade in die CP/M Programmierung ein.
Es soll ein DFÜ-Programm werden ...

Mit der BDOS-Funktion 3 kann ich ein Zeichen einlesen (auch viele ;-)

Diese Fuktion hat aber die Eigenschaft, wenn kein Zeichen kommt weil 
Datei zu Ende ist bleibt sie hängen und wartet auf den "Sant Nimmerleins 
Tag".

Eigentlich benötigt der RDR auch eine Statausabfrage wie die Console - 
im Bios ist da auch ein Eintrag vorhanden - wird aber vom BDOS nicht 
genutzt ?????.

Ich kann natürlich am BDOS vorbei eine eigene Statusabfrage bauen, halte 
ich aber für blöd.

Habt Ihr dazu einen Vorschlag ?

LG Werner

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

kleiner Zwischenstand:

So mal eben für CP/M ein DFÜ-Programm zu basteln oder anzupassen ist ja 
nicht. Da gibt es im BIOS doch so einige Fallstricke.
Die DFÜ-Programme benötigen bei Zeitüberschreitung (ca.10s) einen 
definierten Abbruch, so müssen die "V24-Treiber" entsprechend angepasst 
bzw. neu geschrieben werden.

Im BIOS sind nun "Treiber" für die 87er V24-Schnittstelle sowie für die 
schnelle V24 (115kBd) auf der CF-Karte eingebaut und über die erweiterte 
BIOS-Sprungleiste erreichbar (ab WBOOT + 30H) - siehe Bild

Die BIOS-Routinen sind unter Monitorkontrolle erfolgreich getestet, 
hierzu habe ich das BIOS einfach in der Bank#0 auf der Zieladresse EA00h 
geladen und mit diversen Testprogrammen beshossen - alles grün.

Bei der Gerätezuordnung über das IO-Byte im Wirkbetrieb funktioniert nur 
die V24 der CF-Karte einwandfrei, die 87er Moppel-Schnittstelle 
verschwindet noch ins Nirawana - hier stehen noch einige Tests aus.

LG Werner
PS:Ich wollte eigendlich mit dem DFÜ-Programm schon lange fertig sein, 
aber zwischendrin gibt immer mal wieder Störfeuer von der Hardware:
- Null-Modem Kabel ohne Verbindung (Schraubbolzen zu lang)
- V24 im PC gestorben (Ersatz über Zusatzkarte)
- Monitor-EPROM mit Lesefehler
und natürlich die vielen Fehler vor der Tastatur zwischen den Ohren ;-))

Der Weg ist das Ziel - sobald das erreicht ist wirds langweilig ...

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Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Jungs,

... Nach etlichen Stolpersteinen - endlich fertig!

Da das BIOS deutlich angewachsen ist, und ich es nicht mehr auf dem 
Schirm hatte, wieviele Sektoren der Bootloader wirklich kopiert - gibt 
es natürlich komische Reaktionen, kein Wunder wenn der entsprechende 
Code nicht geladen wurde. Bootloader angepasst und alles ist schön.

Wie war das sogleich mit den Fehlern vor der Tastatur zwischen den Ohren 
;-))

Die Moppel-V24 kann unter CP/M vollständig genutzt werden, klassischer 
Weg über RDR: und PUN: oder über die erweiterte Sprungleiste (WBOOT + 
30h).

Auch ein Televideo 935 hat den Weg in meine Bastelbude und Anschluß an 
den Moppel gefunden. Damit sind Anpassungen an diverse CP/M-Programme 
wie WordStar, dBase, Turbo-Pascal und der wiedergefundene 
Bildschirmeditor NVEDIT ein Kinderspiel.

Der Weg ist nun frei für ein DFÜ-Programm unter CP/M, Quellcode vom 
X-Modem liegt schon bereit ...


LG Werner
PS:Das "Handbuch" ist aktualisiert bei Bernd hinterlegt und Details 
könnt ihr auf meiner HP lesen.

Autor: Dr.ToM (Gast)
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Werner, Du bist ein Held! Glückwunsch!
Viele Grüße
Tom

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Frohes neues Jahr,
wie schnell die Zeit vergeht.
Schon wieder Winter und endlich Zeit das Moppelprojekt etwas weiter zu 
schubsen ;-)

Bin dabei, ein einfaches DFU-Programm aufzulegen, so als Vorstufe zu 
XMODEM/KERMIT und natürlich zum üben.

Derzeit übertägt es Intel-Hex-Dateien in einem Rutsch in den Speicher,
beendet das Ganze über dem Time-Out der V24 und sichert das dann
auf Diskette/CF-Karte. Alles ohne Schnörkel und Komfort. Wollte 
anfänglich noch den Hex-Interpreter einbauen, sowas ist auf CP/M-Seite 
mit dem LOAD.COM aber schon vorhanden, also überflüssig.

Ein paar kleinigkeiten müssen noch nachgebessert werden
- HEX-ASCII Umwandlung für die Anzeige der Recordnummern
- Quelltext aufräumen
- ausgiebig testen ...
- CF-Software anpassen, V24 mit einem Timeout ausstatten
  Die DFÜ-Programme erwarten sowas, im BIOS hatte ich das bereits
  für die Moppel V24 realisiert

LG Werner
PS: Vorläufigen Quelltext habe ich angehangen

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Nachklapper zu Gestern ...

Das DFÜ-Progrämmchen ist fertig, nimmt nun auch über die schnelle V24 
der CF-Karte eine HEX-Datei entgegen. Das dann nur noch unter CP/M
mit A>LOAD I.HEX in ein ausfühbares Programm wandeln und fertig ist die 
Laube.

Details und Quellen findet ihr auf meiner HP

http://werners-seiten.de/index.html

LG Werner

Autor: Klaus Loy (klaly)
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Hallo Leute,
mein Name ist Klaus Loy aus Nürnberg.
Ich bin zufällig über eueren Thread gestolpert, weil ich nach dem 
kleinen RDK Basic, aus seinem Basic Interpreter Buch gesucht habe.
Falls einer von euch den Assembler Sourcecode davon hätte, würde ich den 
gerne haben wollen.

Selbst habe ich zwei kleine Moppels, Flohmarktfund.
Jeweils die CPU Platine und diese 7-Segment Ein-/Ausgabeplatine.

Ich wusste gar nicht, dass der Mopel sogar mit Video Karte und Floppy 
verfügbar war.

Selbst hatte ich 1982/83 den MC-CP/M Computer von RDK.
Die Boards existieren noch, sonst ist leider alles weg.

Aktuell bastle ich an einem Z80mini3 Board rum, den ich aus dem 
E-Schrott gezogen habe. Da wurde grad ein Monitor Programm drauf gesetzt 
und nun möchte ich noch ein kleines Basic in das EROM mit rein machen.

Evtl. soll da mal noch CP/M drauf booten, am schönsten natürlich von 
Floppy, oder eben von SD- oder CF-Card.

Wie gesagt RDK Basic wäre schön.

mfG. Klaus Loy

Autor: Werner Römer (werner_85)
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Hallo Klaus,

ich habe hier das Buch von Rolf-Dieter Klein
"Basic-Interpreter"
ISBN 3-7723-6942-1 aus dem Jahre 82

Es fängt mit einem Miniinterpreter mit ca 1kB an, es folgt eine Tiny 
Version mit ca. 3kByte (auf 30 Buchseiten) als Listing und auch eine 
12kByte große Version als Hex-Listing ist enthalten.
Es ist aber sehr mühsam daraus ein funktionsfähiges Programm zu bauen.

Wenn du möchtest kann ich dir das Listing durch den Scanner schieben ...

Zum Mc CP/M Cumputer habe ich auch noch einiges an Literatur und zwei 
Exemplarer der Term-1 Hardware, eine mit Farbzusatz ...

LG Werner
PS: Hab mal in der großen weiten Welt geschaut, die wollen über 50€ für 
die alte Schwarte haben, hat damals 38,00 DM gekostet.

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Autor: Werner Römer (werner_85)
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Nachklapper,

auf den Scanner brauch ich nichts zu legen
unter dem Link

http://www.tiffe.de/Robotron/misc/RDK-Basic-buch.pdf

ist das Buch komplett abgelegt.

ggf. kannst du über OCR daraus einen Quelltext bauen, viel Vergnügen 
;-))

LG Werner

Autor: Klaus Loy (klaly)
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Hallo Werner,

danke, für den Tip, das Buch hatte ich zuvor schon gefunden.
Ich hab es ja auch original.
Aber OCR, ...

In der Zwischenzeit hat mir der Fritz Chwolka auch schon geantwortet.
Der führte mich zum Hans Peter Schütz, ...
Dessen Seite kannte ich bereits.

Also noch mal geschaut.
Alle NKC Disketten gezogen.

Bingo, in einer war der gesuchte Source des RDK Basic, so wie im Buch 
als ASM File enthalten.

Mal schaun ob ich es zum Laufen bringe.

Bei Interesse bitte rühren.

Gute Nacht,
  Klaus Loy aus Nbg.

Autor: Fritz Chwolka (alterechener)
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