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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik quarz macht 2,42 statt 1,8432 MHz


Autor: alexT (Gast)
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Hallo,

ich habe einen Quarz, der zu schnell schwingt.

Ich habe einen IQXO-350 von cmac. Der sollte eigentlich auf 1,8432 MHz 
schwingen. Sein Ausgangssignal geht in einen Frequenzteiler (74HC4520N 
von Phillips/NXP).
Ich habe ihn erst in HCMOS-Beschaltung aufgebaut, da der anschließende 
Frequenzteiler eine HCMOS-Schaltung ist. Da hat er auch schon 2,4242 MHz 
gemacht.
Also habe ich noch die entsprechenden Dioden und den Widerstand 
drangelötet, um eine TTL-Beschaltung zu realisieren. Aber die Frequenz 
bleibt gleich. (HCMOS- und TTL-Beschaltung siehe Anhang)

Was läuft hier schief, bzw., was kann ich machen?

Für Hinweise bin ich schon einmal im Voraus dankbar.

Alex

Autor: Alexander T. (alext)
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Anhang hab ich vergessen...

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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@Alexander:
Da kannst Du nicht so viel falsch machen. Entweder ist er defekt oder 
falsch beschriftet oder Deine Messung ist fehlerhaft.

Jörg

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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http://www.cmac.com/pdf/iqxo-350.pdf
Das kann nicht sein, ein Quarz läßt sich maximal um ein Promille zeiehn 
oder er schwingt auf ungeradzahligen Harmonischen. Es gibt auch 
PLL-Oszillatoren im DIL-Quarzgehäuse, aber der iqxo-350 ist eindeutig 
ein echter Quarzoszillator.
Wie sieht dein Messaufbau aus? Frequenzzähler oder Oszilloskop ?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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ziehen soll das heißen

Autor: Alexander T. (alext)
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erstmal danke für die antworten.

@christoph:
ich mess hier mit 'nem oszi. die periodendauer beträgt 0,4 us (und 'n 
bissel, etwa 0,41 us).
ich kann auch nur im analog-modus messen, da der digitale diese 
auflösung nicht mehr bringt. aber 1/0,4us sind dann eben über 2 MHz...

also wäre die einzige lösung, einen neuen quarz zu nehmen?

alex

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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ich vermute eher, die Oszillokop-Zeitbasis ist nicht abgeglichen.

Autor: A.K. (Gast)
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Mir hatte mal ein E-Techniker mein selbstgebasteltes und auch stark 
danach aussehendes Netzteil mit dem Oszi angesehen und sich über die 
Netzfrequenz von 70Hz gewundert. Als ich als Schüler ihn dann vorsichtig 
auf die variable Zeitbasis hinwies, wurde er etwas laut und hätte mich 
beinahe rausgeworfen. ;-)

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

@A.K.: naja, ich kenne einige Leute, die nicht wissen, warum der 
Hersteller an den Knopf einen Punkt auf das Gehäuse gemalt hat.
Ich würde jedenfalls auch erstmal eher den Oszi als den Quarzoszillator 
anzweifeln.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Gerd Vg (gerald)
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Hallo Alexander,

ob man mit einem Scope die Frequenz eines Quarzes bestimmen kann, 
bezweifel ich stark.
Ich jedenfalls habe das mit meinem noch nie geschafft, trotz 
Textronix-Gerät.
Welcher Scope ist es denn überhaupt?
Welche Genauigkeit hat die Zeitbasis?
Wann wurde die das letzte mal justiert bzw. fachmännisch überprüft?
Zu diesem Zweck der Frequenzmessung gibt es Frequenzmesser, nur so kann 
man richtig und vor allem präzise Frequenzen in diesem Bereich 
bestimmen!!!!!!!
Gehe davon aus, der Q-Generator ist genau!
In Deinen Beispielbildern ist nicht umsonst der Frequenzmesser 
eingezeichnet.

Du kennst das Sprichwort: Wer viel misst, misst Mist?

Gruss

Gerd

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Na ja, das Skope einfach an die sekundärseite eines magnetischen Trafos 
halten. Die oben geschriebene Abweichung sollte erkennen lassen, ob die 
Zeitbasos dejustiert ist oder der Oszillator einen Platten hat.

MW

Autor: A.K. (Gast)
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> ob man mit einem Scope die Frequenz eines Quarzes bestimmen
> kann, bezweifel ich stark.

Nicht auf zig Nachkommastellen, aber den Unterschied zwischen 1,8MHz und 
2,4MHz kann man schon erkennen. Ausserdem ist das hier kein Quarz 
sondern ein Quarzoszillator.

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Wie sehen denn 50 Hz aus? Genau 20ms?

Viel Erfolg, Uwe

Autor: Gerd Vg (gerald)
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@ A.K.

obriges Orginal: "Da hat er auch schon 2,4242 MHz gemacht."

Ich bezweifel trotzdem, dass man die Frequenz eines Quarzes oder 
Quarzozillators auch nur annähernd per Oszi bestimmen kann, höchstens 
schätzen!
Ich bleibe dabei, der Quarzozillator ist in Ordnung!


Autor: oszi_anwender (Gast)
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> Ich bezweifel trotzdem, dass man die Frequenz eines Quarzes oder
> Quarzozillators auch nur annähernd per Oszi bestimmen kann, höchstens
> schätzen!

siehe anhang. 100ns/DIV.

ich zaehle ca. 4DIV; macht ca. 400ns = ca. 2.5MHz.

drauf steht 2.457(MHz). also ein ablesefehler von 43kHz bzw ~1,7%

Autor: Werbeleistenbewunderer (Gast)
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Ui ui ui...

Was ist das denn für ein Oszillator? Oder hat einfach nur dein 
Oszilloskop so eine grottige Anstiegszeit?

Autor: Alexander T. (alext)
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danke nochmals für die tipps.
es lag tatsächlich am oszi (Philips PM 3335).
auf 'nem vernünftigen Frequenzzähler kam ich auf meine 1,843 MHz.

also nochmals danke an alle beiteiligten.

alex

Autor: oszi_anwender (Gast)
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>Ui ui ui...
>
>Was ist das denn für ein Oszillator? Oder hat einfach nur dein
>Oszilloskop so eine grottige Anstiegszeit?

der oszillator und das scope(Philips PM3305 (35Mhz)) sind ok. ich 
schaetze es liegt eher am tastkopf(PM9827A 1:10). mit einem 1:1 Tastkopf 
siehts anders aus. anders, aber nicht besser.

naja, ist ja auch egal. ich weiss zumindest, wozu der 2te drehknopf und 
die markierung "CAL" gut ist.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> ... und die markierung "CAL" gut ist.

Ahhh, jetzt ja
Scopes können manchmal ganz schön fies zu ihrem Benutzer sein  ;-)

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