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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welches Oszi? - Kaufberatung


Autor: Hans (Gast)
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Hi Leute ich brauche mal eine Kaufberatung:

Ich möchte mir ein gutes DSO anschaffen! Es sollte eine 
Logic-Analyser-Funktion besitzen, nicht zu groß sein (so dass man es 
auch mal mitnehmen kann) und nicht über 2000,-€ kosten! (Umso günstiger 
umso besser ;-) )

Welches Gerät könnt Ihr mir da empfehlen? Wie gut sind denn die 
Pico-Scopes? Bin also grundsätzlich gegen eine PC-Lösung nicht abgeneigt 
sofern die Abtastrate stimmt!)

Vielen Dank für die Hilfe schon mal im voraus!

Hans

Autor: Pflorz (Gast)
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Ein scope mit logic analyzer nennt sich mixed signal scope. Ja, Agilent 
hat welche, Tek auch. Da hat sich einiges entwickelt in den letzten 
Jahren. An der Embedded in Nuernberg hab ich mir die Dinger vorfuehren 
lassen. Toll.
Ein Picoscope lebt nur solange wie der PC der dazugehoert. Wenn's keinen 
Vista-treiber mehr gibt, war's das. Ein Standalone scope kann seine 15 
Jahre machen.

P

Autor: Uli Huber (ulihuber)
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Hallo zusammen,

kennt eigentlich jemand die Geräte von Conrad/Rigol ?

Da gibt es z.B. einen DS-1062CD mit 60 MHz und 512kB 16-Kanal 
Logik-Analyzer, der immerhin 400MS/s macht. Der kostet gerade mal 850 
Euro.
Ein Modell mit 20MHz gibt es schon für 650 Euro.

Klingt alles recht gut - wo ist der Haken ?

Warum kostet das Gerät nur gleich viel wie das Voltcraft DSO8062 (ohne 
Logik-Analyzer) ?

Gruß
Uli

Autor: Hans (Gast)
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Klingt interessant!

Hast Du ne Conrad-Best.-Nr. für das DS-1062CD ich kann es leider nicht 
finden.

Autor: Hans (Gast)
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Habe mich ein bischen über die Rigol Oszis schlau gemacht. Die scheinen 
von Preis-Leistung sehr gut zu sein.

Hat jemand noch eine andere Bezugsquelle außer Conrad?

Autor: Sonic (Gast)
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Hi,
ich habe das VOLTCRAFTplus DSO6060C (60MHz DSO). Hersteller von den 
Teilen ist INSTEK, lässt sich auch per DIP-Schalter wieder auf 
original-INSTEK-Zustand bringen. Sind die 100MHz-Verstärker drin, alle 
DIP-Schalter aus und es ist wieder ein 100MHz-Teil.
Bei INSTEK kannste auch mal 'reingucken, die haben recht viel in der 
Richtung, auch zuerschwinglichen Preisen. Oder bei TEKTRONIX.

Autor: filzlaus (Gast)
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Die kleinen Agilent Oszis scheinen ja auch von Rigol zu sein:

http://www2.tek.com/WMNoReg/video_audio/dso3k/300k...

Autor: Michael Stumpf (michael-s)
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Hallo Hans,

Du schreibst, dass Du ein gutes (!) DSO suchst, damit fallen die 
"Billig-Teile" à la Voltcraft und so eher weg.

Was meinst Du mit Logikanalyser-Funktionalität? Reichen dir dafür die 
üblichen 4-DSO-Kanäle, oder brauchst Du 16 oder 32?

Wenn Du ein wirklich gutes Gerät haben willst, empfehle ich Dir das 
LeCroy WaveJet 314... Die haben momentan einige Rabattaktionen, so dass 
man das Gerät für schon 2500 EUR (statt 3???) bekommt (netto).

Viele Grüße
Michael

Autor: Hans (Gast)
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Sollte schon min. 16 Kanäle haben und unter 2000,-Euro liegen!

Ich habe verschiedene Tests gelesen und die Rigol können wohl mit den 
TEKTRONIX und AGILANT mithalten! Hat einer ein Rigol Oszi? Eine Meinung 
aus erster Hand würde mich schon interessieren.

Autor: Michael Stumpf (michael-s)
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Hans wrote:
> Sollte schon min. 16 Kanäle haben und unter 2000,-Euro liegen!
>
> Ich habe verschiedene Tests gelesen und die Rigol können wohl mit den
> TEKTRONIX und AGILANT mithalten! Hat einer ein Rigol Oszi? Eine Meinung
> aus erster Hand würde mich schon interessieren.

Ich vermute, dass das sehr knapp wird... Oszi mit LogikAnalyzer für 
2000,- EUR?! Ich habe über Rigol, Voltcraft und ähnliche bisher meist 
gelesen, dass die Verarbeitung nicht gut ist, der Service gleich null 
und die Leistung auch nicht so toll. Aber aus erster Hand kann ich das 
wie gesagt auch nicht beurteilen!!

Autor: Hubertus von der Weide (Gast)
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Ich würde mir ein Einsteigergerät von Tektronix oder Agilent kaufen, 
kostet so ca. 1500 Euro. Und für 500 Euro bekommst du gute 
Logikanalysatoren für USB. Die tauchen auch öfter hier im Forum links in 
der Werbeleiste auf.

Autor: Michael Stumpf (michael-s)
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Hubertus von der Weide wrote:
> Ich würde mir ein Einsteigergerät von Tektronix oder Agilent kaufen,
> kostet so ca. 1500 Euro. Und für 500 Euro bekommst du gute
> Logikanalysatoren für USB. Die tauchen auch öfter hier im Forum links in
> der Werbeleiste auf.

Wäre auch meine Empfehlung... Ein Tektronix DSO und einen USB LA...

Autor: Rudi (Gast)
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Also ich habe das RIGOL DS-1102CD und bin sehr zufrieden! Die 
Verarbeitung ist gut. Ich kenne Tektronix und Agilent von der Arbeit und 
muss sagen, dass mein privates Rigol durchaus mit diesen Geräten 
mithalten kann. Klar muss man hier und da ein paar kleinere Abstriche 
machen aber im großen und ganzen stimmt einfach das 
Preis-Leistungsverhältnis der Rigol-Geräte. Würde mir sofort wieder 
eines kaufen!

Autor: Marco S. (masterof)
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Rudi wrote:
> Also ich habe das RIGOL DS-1102CD und bin sehr zufrieden! Die
> Verarbeitung ist gut. Ich kenne Tektronix und Agilent von der Arbeit und
> muss sagen, dass mein privates Rigol durchaus mit diesen Geräten
> mithalten kann. Klar muss man hier und da ein paar kleinere Abstriche
> machen aber im großen und ganzen stimmt einfach das
> Preis-Leistungsverhältnis der Rigol-Geräte. Würde mir sofort wieder
> eines kaufen!

Hi
kannst du mal diese kleine Abstriche beim Namen nennen.

Autor: Rudi (Gast)
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Klar kann ich das:

Ich persönlich finde, die Menü-Führung nicht so gut - ist aber meine 
persönliche Ansicht ein Freund von mir findet sie z.B. super.

Der Lüfter läuft permanent und ist relativ laut. Dies stört mich aber zu 
Hause nicht sonderlich, da das Ding ja nicht rund um die Uhr läuft.

Das Gerät hatte einen Bug im Logic-Analyser (Es wurde ein Falscher 
HEX-Wert im Info-Fenster angzeigt, die Cursor-Position war ca. um 2 Div 
verschoben wenn man sich im STOP befand.) Dies konnte aber schnell durch 
ein Firmware-Update behoben werden.

Also alles "Nachteile" mit denen sich leben lässt bzw. die schnell 
behoben werden können!

Autor: Michael Stumpf (michael-s)
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Rudi wrote:
> Also ich habe das RIGOL DS-1102CD und bin sehr zufrieden! Die
> Verarbeitung ist gut. Ich kenne Tektronix und Agilent von der Arbeit und
> muss sagen, dass mein privates Rigol durchaus mit diesen Geräten
> mithalten kann. Klar muss man hier und da ein paar kleinere Abstriche
> machen aber im großen und ganzen stimmt einfach das
> Preis-Leistungsverhältnis der Rigol-Geräte. Würde mir sofort wieder
> eines kaufen!

Hallo,

welche Tek bzw. Agilent Geräte kennst Du denn von der Arbeit? Wenn ich 
die aktuell angebotenen Geräte von LeCroy, Yokogawa, ... mit den Rigol- 
 Voltcraft- ... geräten vergleiche, vermisse ich bei den "billigen" 
Geräten schon einige Berechnungen bzw. Funktionen

Autor: Rudi (Gast)
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Von Tektronix haben wir das TPS2024 und das TDS1012 (wenn ich mich nicht 
total irre) von dem Agilent kenne ich die Bezeichnung nicht aus dem Kopf 
dürfte aber das DSO3202A sein. Dann haben wir noch ein paar ältere 
Modelle die sehr gut und teuer (waren) von diesen kenne ich aber die 
Bezeichnung nicht.


Welche Funktionen vermisst Du denn? Kann mir schon vorstellen, dass es 
ein paar math. Funktionen geben wird, die nicht abgedeckt sind. Die 
Frage ist, ob diese benötigt werden oder nicht. Bis jetzt habe ich noch 
nichts vermisst. Die Standardfkt wie FFT, Addition, Subtraktion etc. 
kann es und die automatischen Messfunktionen wie Spitze-Spitze etc. 
beherscht es auch ohne Probleme!

Autor: Hans (Gast)
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Das Rigol klingt ja echt nicht schlecht! Kommt also schon mal in die 
engere Auswahl!

Was für ein Tektronix Einsteigermodell und welchen USB LG würdet Ihr mir 
denn empfehlen?

Autor: A.K. (Gast)
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Rein von den Daten her kommt mir ein Rigol DS-1102CD mit seiner 100MHz 
Bandbreite ein bischen schräg vor, es sei denn man ist öfter mit 
repetitive sampling unterwegs. Denn bei 2 benutzten Kanälen hat das Teil 
eine sample rate von max. 200M/sec, weshalb bei real-time sampling eine 
Bandbreite jenseits von 20MHz wenig Sinn ergibt.

Insofern scheint mir als Einstiegsmodell - wenn Rigol denn in Frage 
kommt - für den Bereich rund um die hier üblichen Microcontroller das 
kleine Modell 1022CD mit seiner 25MHz Bandbreite durchaus interessant. 
Kostet mit <800 EUR weniger als halb so viel als der 1102CD und hat 
trotzdem den LA drin (kurios: im grossen Modell kostet exakt der gleiche 
LA doppelt so viel Aufpreis wie im kleinen).

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

zufällig schaue ich mich auch gerade nach nem Oszi um und bin auch bei 
Conrad auf diese Rigol Geräte gestossen. Es ist ein chinesischer 
Hersteller, Hauptsitz in Peking:

www.rigol.com

Was mir auffällt, ist dass diese Geräte (wie auch manche der Voltcraft 
"Pseudo"-Marke) ein viel grössere Speichertiefe haben als die Geräte von 
zB Tektronix. 2.5 K ist einfach sehr wenig. Das kann alleine schon ein 
Entscheidungsgrund sein.

Thema Bildschirm (1):
Ein Bekannter hat auch ein TDS1000er von Tektronix, aber ich finde die 
Bildschirmauflösung ist sehr gering. Schöne Sinussignale werden doch 
recht pixelig. Zur Zeit gibt es wohl tatsächlich eine Sonderaktion von 
LeCroy bis Ende März. Die haben erstens von der Fläche her ein viel 
grösseres Display (7,5 Zoll) und statt 320x240 Pixel (1/4 VGA) die volle 
VGA Auflösung (640x480 Pixel, also dei 4-fache Fläche). Da erhoffe ich 
mir eine wesentlich bessere Darstellung. Die Geräte bewegen sich auch im 
ähnlichen Preisbereich, vor allem zur Zeit (Angebot). (Preise zB bei 
www.Schuricht.de). Wenn man da etwas flexibel ist, kanns echt was 
bringen.

Bitte, liebe Gerätebesitzer aller Marken, kommentiert doch dies mal, wie 
seht Ihr das ?

Thema Bildschirm (2):
Die Pixelei ganz vermeiden könnte man evtl. mit den HAMEG Combiscopes, 
die haben eine echte Oszi-Röhre, sind aber auch Digital gesteuert. Haben 
halt nur 2 Kanäle, sind aber dann auch relativ günstig.
Wie seht Ihr diesen Gerätetyp im Vergleich zu den Pixeligen 
Display-Typen?

Abschliessend eine kleine Bemerkung am Rande:
Meine Frau ist Chinesin, sie hat heute bei Rigol angerufen. Ich habe 
nämlich die Erfahrung von Werkzeugen her (Fräser, Mikrometerschrauben, 
usw.) dass dies in absolut guter Qualität in Shanghai im Laden nur ca. 
10-20% der hiesigen Preise kosten. Dieses Verhältnis gibt es leider 
nicht bei den Scopes, die bekommt man auch nur 30% billiger als bei 
Conrad, hat aber dann noch den Transport, Zoll, und die fehlende bequeme 
Garantie hier in Deutschland.

Bin gespannt auf Eure Meinung bzgl. der Bildschirmfrage, und hoffe auch 
einen Aspekt beigesteuert zu haben
viele Grüsse
Christian

Autor: A.K. (Gast)
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> Die Geräte bewegen sich auch im ähnlichen Preisbereich

Naja:
DS1102C ~1200
LeCroy  ~2600
jeweils inkl. MwSt.

Autor: Hans (Gast)
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Also ich habe mich inzwischen für das Rigol mit 60MHz und Logicanalyser 
entschieden (habe es seit gestern) und bin bis jetzt mehr als zufrieden. 
Gekostet hatte mich der Spaß 1180,- Euro inkl. Ultra-Scope-Software 
(Einzelpreis ca. 70,-).

Ich beschäftige mich hauptsächlich mit µC-Schaltungen und da reichen mir 
die 60 MHz aus. (40MHZ Real-Time bei einem und 20MHz bei beiden Kanälen) 
und alles was drüber ist kann man ja mit repetitive Sampling machen)

Meine bisherigen Erfahrungen:

Verarbeitung ist sehr gut.
Deutsche, übersichtliche und einfache Menüführung.
Tastköpfe sind super (das Kabel ist im vergleich zu den Hameg Tastköpfen 
wesentlich beweglicher)
Die Software habe ich noch nicht richtig geteste ist aber auf den ersten 
Blick nicht so Umfangreich wie die Hameg-Software.
Die Lüfter sind recht laut und laufen ständig!
(Wusste ich ja dank dem Forum schon vorher. Damit kann man aber leben!)

Fazit (sofern man das nach einem Tag sagen kann):
Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Würde ich wiederkaufen.

Autor: A.K. (Gast)
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> 60MHz und Logicanalyser entschieden

Wo kriegen? Conrad hat m.W. mit LA nur 25 und 100 ium Angebot.

Autor: Hans (Gast)
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Habe ich bei Sky-Messtechnik gekauft:
http://www.sky-messtechnik.de/

Autor: Uli (Gast)
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Kleiner Nachtrag zum Thema Support:

Also ich wollte wissen ob meine Firmware aktuell ist. Also eine kleine 
Mail an den Support von Rigol. Schon nach 2 Std. hatte ich die Antwort, 
dass sie es ist und ein Hinweis wo ich zukünftig die aktuelle Firmware 
runterladen kann und wie man sie installiert.

Da kann sich manche Firma hier in Deutschland ne Scheibe abschneiden. 
Kann also weiterhin nur positives von Rigol berichten!

Autor: Hans (Gast)
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Sorry da hat wohl noch mein Bruder seinen Namen drin stehen gehabt.
Der Beitrag oben ist von mir Hans!

Autor: Pit (Gast)
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@Uli,

kannst du mir kurz beschreiben wie ich selber ein Firmwareupdate an 
einem Rigol-Oszi durchführen kann? Habe selber eines aber weiß nicht wie 
ich es updaten kann.

Danke,

Pit

Autor: A.K. (Gast)
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> wo ich zukünftig die aktuelle Firmware
> runterladen kann und wie man sie installiert.

...und wo/wie?

Autor: Hans (Gast)
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Ich habe von Rigol die Firmware 02.03.03 geschickt bekommen.

Mit einem Hinweis, dass die Homepage gerade überarbeitet wird und auf 
dieser in Zukunft unter Support die aktuelle Version runtergeladen 
werden kann. (Momentan befindet sich wohl noch eine ältere Version auf 
der HP)

1) Die Datei muss DS1000Update.RGL heißen. (Falls diese einen anderen 
Namen hat einfach umbennen)
2) Diese einfach auf einen USB-Stick ziehen (nicht in ein Verzeichnis)
3) USB-Stick ins Oszi stecken
4) Anweisungen auf dem Bildschirm folgen
5) Selbstkalibrierung durchführen

Fertig

Autor: Pit (Gast)
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@Hans

auf der Rigol-Homepage gibt's leider nur die 01.03.19 Firmware als 
Download. Wäre nett wenn du mir die 02.03.03 schicken könntest.

Emailadresse: petro(at)gmx(dot)info

Vielen Dank schon mal!

Pit

Autor: Hans (Gast)
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Habe die Firmware hier angehängt, falls diese noch von jemanden benötigt 
wird.

Autor: Hans (Gast)
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Hat wohl nicht geklapt! Also noch ein Versuch mit dem Datei-Anhang!

Autor: Pit (Gast)
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@Hans

Danke! Das Update, nach deiner Anleitung, hat auch einwandfrei 
funktioniert.

Pit

Autor: Franz (Gast)
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Habe nun seit 4 Tagen das Rigol DS-1102CD! (Hätte ich den Thread hier 
vorher gelesen, hätte ich mir sehr wahrscheinlich auch die 60 
MHz-Variante besorgt)
Bis jetzt muss ich sagen, ich bin damit 100%ig zufrieden. Für den 
Heimgebrauch ist das absolut ausreichend und der Preis dafür ist mehr 
als ok. Auch ich kann es eigentlich nur weiterempfehlen!

Autor: A.K. (Gast)
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Frisch eingetroffenes DS1102CD: Analogeingänge sauber. Digitaleingänge 
auf irgendein Taktsignal angewandt, hier die eigene 1KHz Referenz, sieht 
allerdings aus wie im Anhang gezeigt. Interessanterweise ist das 
Analogsignal auch dann stabil, wenn der Trigger auf D0 steht.

Autor: A.K. (Gast)
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Ebd. in equ-time Mode.

Autor: gast (Gast)
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Immer wieder auf ein Neues:

TEKTRONIX


wenn dort 60 MHz angegeben sind, dann stimmt das auch.
Fantasiewerte braucht kein Mensch.....



Autor: A.K. (Gast)
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Sollte das eine Antwort sein?

Autor: Konfuzius (Gast)
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Hi,

hat mal jemand von euch bei diesen Rigols versucht, ein "relativ"
anspruchsvolles Signal zu triggern? Z.B. 100BaseT im Single Shot?
Wenn das Ding sauber und reproduktiv exakt immer wieder den Beginn
der Präambel eines PING-Paketes erwischt, wäre das für mich genau
so ein Kaufargument wie der große Speicher.
Und wollte Wittig nicht genau solche Scopes auf den Markt bringen?
Steckt hinter Rigol vieleich Wittig? Von deren angekündigten Oszi-
Offensive hört man ja quasi nichts mehr...

Autor: A.K. (Gast)
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Dafür ist das Ding nicht gebaut:
- Bandbreite von 100MHz ist etwas knapp.
- Sample-Rate von max 400Ms/s ist etwas knnap.
- Und auch die 400Ms/s sind nur bei kurzer Sample-Tiefe drin. Bei voller 
Sample-Tiefe geht es anscheinend runter auf 100Ms/s.

Autor: Konfuzius (Gast)
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Ich dachte durch MLT-3 liegt die Bandbreite bei 100BaseT nur knapp
über 30 Mhz und das sollte ein Rigol doch wohl locker schaffen, wenn
die Angaben im Datenblatt nicht kreativ frisiert wurden.

Die Sample-Tiefe spielt hierbei keine allzu große Rolle, es soll ja
nicht das gesamte Frame analysiert werden, sondern lediglich die
Präambel und ganz eventuell noch ein paar Bits danach, um zu sehen,
ob der dargestellte Signalverlauf noch als 100BaseT-Signal "durchgeht"
und ob das Gerät somit vernünftig konstruiert wurde. 400 MS/sec sollte
für diesen Test ebenfalls ausreichen. Obwohl...Um wieviel verkleinert
sich denn die Speichertiefe, wenn man mit vollen 400 Mbit/sec arbeitet?

Am besten eine gute Netzwerkkarte (3Com?) verwenden und keinen
Billig-Schrott.

Von mir aus gerne auch noch ein Test mit 10BaseT, da beträgt die
Bandbreite 20 Mhz und das sollte so ein Rigol ja locker packen.
Wenn ich ein Rigol hätte, würde ich mir die Mühe ja glatt machen.
Ich würde mich ehrlich freuen, wenn es diesen Test besteht,
irgendwann werde ich mir ja auch mal ein neues Oszi kaufen.

Autor: A.K. (Gast)
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Sample-Tiefe (1/2-Kanäle):
Normal = 1K/2K
Long = 0,5M/1M

Autor: Bernhard Rother (bejoro)
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Hallo!

Ich bin auch auf der Suche nach einem guten DSO.

Würdet Ihr sagen, dass für die uC Entwicklung (derzeit AVR und ARM7/9), 
DSPs und für analoge und digitale Audioschaltungen ein 2-Kanal-Gerät 
ausreicht oder sollte man heutzutage unbedingt auf 4 Kanäle gehen? Die 
4-Kanal-Geräte sind eben meist wesentlich teurer als die 2-Kanal-Geräte.

Ich habe derzeit ein faires Angebot für ein 2-Kanal Tektronix und bin 
mir jedoch nicht sicher, ob ich so viel Geld für ein 2-Kanal-Gerät 
ausgeben soll.

Viele Grüße
Bernhard

Autor: snowman (Gast)
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gerade bei uC-schaltungen bist du extrem froh, wenn du mehr als nur 2 
kanäle hast - so viel teurer sind die 4 kanal auch meistens nicht 
gegenüber denen mit 2 kanälen ...ich persönlich warte immer noch auf die 
ersten berichte hier über die neuen Wittig DSOs ^^

Autor: Heinz (Gast)
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@Bernhard: kommt drauf an was Du genau messen möchtest. Für 
uC-Schaltungen würde ich dir eigentlich einen Logic-Analyser empfehlen! 
Ansonsten sind natürlich 4 Kanäle immer besser als 2!

Autor: Bernhard Rother (bejoro)
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Logicanalyzer:

Ich habe mir schon vor ein paar Tagen einen LogicPort LA1034 von 
http://www.pctestinstruments.com/index.htm gegönnt. Er war nach 4 Tagen 
bei mir (unglaublich, aus den USA). Ich konnte leider noch nicht testen. 
Übrigens sehr freundlicher Kontakt und schnelle Antworten auf Fragen. 
Dieser Logicanalyzer wurde hier und in anderen Foren sehr gelobt und 
wird auch von vielen Firmen eingesetzt. Aber das nur nebenbei.


Oszi:

Kann man dann davon ausgehen, wenn ein LogicAnalyzer vorhanden ist, dass 
man neben uC für die restlichen Aufgaben (DSP und analoge/digitale 
Audioschaltungen) ein 2-Kanal-Gerät gut ausreicht. Das 
Tektronix-Angebot, das ich habe, ist sehr verlockend, aber leider nur 
2-kanalig. Das 4-Kanal-Gerät wäre wesentlich teurer und ist gebraucht 
nicht zu bekommen.

Sorry für meine doofen Fragen, aber ich bin etwas unsicher. Das Angebot 
für das 2-kanalige Tektronix (300MHz, 2,5Gs/s, 9 Bit vertikale 
Auflösung, viele Mess- und Triggerfunktionen, FFT) ist sehr gut, aber 
trotzdem viel Geld.

Ich hatte bisher ein sehr altes 2-kanaliges Hameg. Ohne LogicAnalyzer 
fehlte mir oft ein oder zwei weitere Eingänge. Das Hameg hat jetzt 
seinen Geist aufgegeben. Reicht ein 2-kanaliges, hochwertiges DSO für 
analoge und digitale Audio-Schaltungen auch mit DSPs?

Danke für Eure Geduld.

Viele Grüße
Bernhard

Autor: A.K. (Gast)
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@Konfuzius: Ethernet PING Frame siehe Angang.

Tx Ausgang vom ENC28J60, Lochrasteraufbau. Mit Pulselängen-Trigger 
gelingt es meistens, die Frames einzufangen. Mit Edge-Trigger kriegt man 
nur die regelmässige Einzelschwingung rein.

Sample-Rate bei tiefem Sampling ist 100Ms/sec, oben der komplette Frame, 
unten Ausschnittvergrösserung.

Autor: A.K. (Gast)
Datum:
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Diesmal mit kurzer Sample-Tiefe, 400Ms/s. Darstellung als Dots, damit 
das Sampling erkennbar ist - in diesem Frequenzbereich belügt man sich 
sonst allzu leicht selber.

Autor: A.K. (Gast)
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> Sample-Rate bei tiefem Sampling ist 100Ms/sec

Stimmt nicht, wie man am ersten Bild erkennt.

Autor: let (Gast)
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Ich habe jetzt seit etwa einer Woche ein DS1042CD (40MHz mit LA)
von Rigol (Firmware 02.03.04) und bin sehr zufrieden damit.
Design und Bedienung entspricht im Wesentlichen den Tektronix Geräten.
Das Display misst ca. 13cm in der Diagonalen und hat 320x200 Pixel.
Helligkeit, Kontrast und Winkelabhängigkeit sind m.M.n. sehr gut.
Auch an der Verarbeitung habe ich nichts zu bemängeln.

Besonders anspruchsvolle Messungen habe ich damit zwar noch nicht
gemacht (RC5 Code, I2C mit LA) aber im Vergleich zum HM507 bzw.
TDS202(?) ist es bereits dabei um Klassen besser. Man kann damit
ein komplettes RC5-Signal aufzeichnen und weit bis in die Trägerfrequenz
hineinzoomen. 512kB/Kanal machen es möglich.
Der Lüfter ist deutlich hörbar, stört mich aber nicht sonderlich.
Ich hoffe das das Teil ein vernünftiges Lager hat und mir nicht in
einem Jahr die Ohren voll heult.

Auf der Embedded World habe ich mir einige LeCroy Geräte angesehen.
Die können natürlich einiges mehr (v.a. bezügl. Bandbreite) aber mehr
als 1000€ ist mir ein Scope für private Zwecke einfach nicht wert.
Mein Gerät hat 880€ gekostet.


 - Michael

PS: @A.K.: Der LA zeigt bei mir beim Ref.-Signal einen sauberen
Rechteck.

Autor: Honkey Honk (honkeys)
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@Let wo hast du das Oszi denn gekauft ich suche jetzt schon ewigkeiten 
nach einem Verkäufer in Deutschland allerdings habe ich bisher nur 
Conrad gefunden und die sind deutlich teurer, und bieten das DS1042CD 
gar nicht an.

Kennt jemand evtl. bezugsquellen für die anderen Rigolgeräte, wie z.B. 
den Funktionsgenerator oder das DMM?

Autor: A.K. (Gast)
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> Der LA zeigt bei mir beim Ref.-Signal einen sauberen Rechteck.

Yep. Habe es getauscht, jetzt auch korrekt.

NB: Dienstag früh zur Post gegeben, Donnerstag früh war der Ersatz da. 
Respekt. Was immer man über DHL und C* meckern mag, manchmal sind sie 
doch recht fix.

Autor: helferlein (Gast)
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@ sonic

ich habe das original 150er von instek (GDS 820c),
und als ichs beim entpacken gleichmal geöffnet habe sind
mir auch die dip-switches aufgefallen, hatte aber
wegen garantie und so doch bedenken da herumzukurbeln.

ausser dem color/sw ist auch keiner bezeichnet, wie
hast du deren funktion herausgefunden ?

es gibt ja auch die 250er version, ein dip-switch upgrade
wär ja echt prima :)

grüße.

Autor: let (Gast)
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@Honkey Honk: Das Gerät habe ich von www.sky-messtechnik.de
Das 1042C (ohne LA) sollte 640€ kosten. Für die anderen Geräte habe
ich mich nicht interessiert.

 - Michael



Autor: Peter Mathes (Gast)
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Meilhaus Electronic GmbH hat eben ein neues Gerät rausgebracht, hört 
sich ganz interessant an.
MEphisto Scope UM203 Robustes, mobiles 16 bit Kombi-Instrument, Scope 
und Logger für USB 2.0

7 Mess-Geräte in einem!

Dieses Kombi-Instrument umfasst ein 16 bit Digital-Speicher-Oszilloskop, 
einen Spektrum-Analysator mit FFT, ein Voltmeter, einen 
Logik-Analysator, einen Datenlogger und eine Digital-Switchbox mit 24 
I/O-Leitungen. Es hat ein absolut robustes Metall-Gehäuse. Ein Geräte 
also, auf das Sie sich verlassen können - auch im harten Einsatz 
unterwegs, z. B. in Wartung, Kundendienst, Service und Ausbildung. Als 
echter "Stromsparer" ist das MEphisto Scope bestens geeignet für den 
mobilen Einsatz am Notebook - ohne Netz(teil) und doppelten Boden. Jede 
Menge Messtechnik-Knowhow ist direkt in der Software als Online-Hilfe 
integriert.
Highlights

    * Oszilloskop: 2 Kanäle, 1 MS/s je Kanal, 16 bit, bis 500 kHz, 
Bereich 200 mV...20 V. Zeit-, Spektrum- und XY-Darstellung.
    * Voltmeter: 2 Kanäle, Eingangsbereiche ±100 mV, ±1 V, ±10V. 16 bit. 
Zeiger-Darstellung (Software). DC, AC echter Effektivwert.
    * Datenlogger Analog und digital: Bis 100 kHz.
    * Logik-Analysator: 16 Kanäle, bis 100 kHz, CMOS-Pegel.
    * Digital-I/O Switchbox: 24 TTL-Leitungen, je Leitung als 
Ein-/Ausgänge programmierbar. Mit optionalem Zubehör ME-UB erweiterbar 
mit Relais oder Opto-Isolation.
    * Modell UM203 - Stand-alone Datenlogger: Aufzeichnen von Analog- 
sowie Digital-Daten auf SD-Card. 256 MB SD-Speicherkarte im 
Lieferumfang. Bis 100 kS/s (kartenabhängig). Arbeitet nach Anlegen der 
Versorgungsspannung mit den zuletzt online gemachten Einstellungen. 
Messung durch Einstecken der SD-Karte starten.

Features

    * Robustes, kleines und kompaktes USB-Modul mit 7 Geräten in einem.
    * UM203 zusätzlich offline/stand-alone Logging-Funktion: 
Daten-Aufzeichnung auf SD-Speicherkarte, unabhängig vom PC (inkl. 256 MB 
SD-Card).
    * UM202 arbeitet ohne Netzteil und ist extrem stromsparend - ideal 
am Notebook im Akku-Betrieb: Versorgung über USB - Ultra-Low-Power 0,85 
W. UM203 Versorgung im offline/Stand-Alone-Betrieb über mitgeliefertes 
Netzteil.
    * 16 bit Auflösung. 1 MS/s Summenabtastrate, bis 2x 1 MS/s 
simultanes Sampling. Analog-Bandbreite 1 MHz. Werte-Speicher 256 kS.
    * Stabiles, zuverlässiges Profi-Gehäuse aus Metall.
    * BNC-Buchsen für den sicheren Anschluss von Standard-Tastköpfen.
    * ±300 VCD Überlastschutz.
    * Vielfältige Trigger-Möglichkeiten: Trigger-Modi Schwelle, Fenster, 
Flanke, Steilheit (dV/dt), extern, manuell.
    * USB 2.0 Full-Speed (USB 1.1 kompatibel). USB-Kabel inkl.
    * Komfortable Windows-Software mit Panels für alle 7 Geräte. Einfach 
zu programmieren - auch unter VEE Pro u. a.

* 
[http://www.meilhaus.de/produkte/usb-mobile-messtec...] 
- Herstellerseite mit Datenblatt etc. zum Produkt.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
16Bit sind schon ein wort aber 1MS ist halt auch sehr Langsam.
Gruß
Peter

Autor: Schoasch (Gast)
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Was haltet ihr von dem OSzi von Owon (Owon-5022), welches gerade im 
Elktor-Newsletter war?

http://www.hacker-datentechnik.de/

http://s69484843.einsundeinsshop.de/sess/utn;jsess...

mfg Schoasch

Autor: A.K. (Gast)
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Für 100 Euro mehr gibt's die 25MHz-Version vom Rigol und das bietet 
deutlich mehr.

Autor: Messdiener (Gast)
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Ich möchte hier mal bzgl. der Rigol Geräte einhaken und hoffe Ihr könnt 
mir helfen.

Ich möchte eines der Geräte mit LA erwerben und es stehen folgende zur 
Wahl:

DS1022CD neu mit Software und Garantie für 740,- Euro inkl. MwSt
DS1042CD neu mit Software und Garantie für 948,- Euro inkl. MwSt
DS1102CD neu ohne Garantie dafür 14 Tage Rückgaberecht ("C"-Restposten) 
für ca. 1000,- Euro inkl. MwSt

Meine Frage nun, was haltet Ihr für am sinnvollsten?

Meine Einsatzzwecke wären halt normale analoge Messungen (z.B. im Hifi 
Bereich) und in erster Linie Atmel µC und Platinen aus alten Flipper- 
und Arcadeautomaten. (also in der Regel 4-16 MHz).
Evtl. noch ein wenig alte Spielkonsolen (70'er/80'er Jahre, ggfls. noch 
Anfang 90'er)

Unterscheiden tun sich die drei ja durch den Frequenzbereich 25/60/100 
MHz, obwohl alle drei Geräte die gleiche Samplingrate haben.

Wie sieht es bei den dreien mit dem LA aus?
Ist der bei allen identisch oder gibt es auch dort verschiedene 
Frequenzbereiche?

Dann käme evtl. noch ein gebrauchtes Tek 1002B in Frage für um die 600,- 
Euro, allerdings fehlt mir da der LA und die Speichertiefe, denn 2kB 
sind ja nicht wirklich viel.
D.h. ich käme um einen zusätzlichen Logicport nicht drum herum und der 
kostet auch noch einmal um die 400,- Euro inkl. Prüfklemmen Zoll und 
Steuer.

Vielleicht könnt Ihr mir ja einen schubs in die richtige Richtung 
geben...und jetzt bitte keine: Es gibt nur Tek, alles andere ist 
Dreck-Postings.


Messdiener

Autor: Andreas K. (a-k)
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Vom Handbuch her ist der LA bei allen gleich.

Den DS1102CD "Restposten" solltest du allerdings sehr gründlich unter 
die Lupe nehmen, denn das kann ja eigentlich nur ein retourniertes Gerät 
sein (mein erstes Exemplar mit defektem LA? ;-). Immerhin werden diese 
Dinger weiterhin verkauft, die Bezeichnung "Restposten" ist somit 
fragwürdig.

Autor: Messdiener (Gast)
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Also wenn der LA wirklich bei allen Geräten identisch ist dann würde mir 
ja rein theoretisch das 1022CD ausreichen, denn rein vom analogen zweig 
her würde ich mich mit 25MHz zufrieden geben.
Na klar, je mehr Bandbreite desto schöner, aber wenn es, wie hier schon 
so oft diskutiert, bei 400Ms/S (bzw. 200 bei 2-Kanal Betrieb) eh keinen 
Sinn macht ein schnelleres Gerät zu nehmen dann würde ich auf die 15MHz 
mehr für 200,- Euro verzichten.

Die Frage die sich mir stellt ist halt auch welche Bandbreite passt am 
sinnvollsten zu der angegeben Samplingfrequenz.

Soweit ich verstanden habe sollte die Samplingrate mind. 10 mal so hoch 
sein wie die angegebene Bandbreite?

Das wiederum hieße das bei ständigem 2 Kanal-betrieb das 1022CD und wenn 
man oft Einkanal Messungen durchführt eher das 1042CD eine sinnvolle 
Lösung wären?

Btw. kennt jemand einen preiswerten Anbieter für den Logicport innerhalb 
der EU, falls ich mich doch für die Zwei Geräte Lösung entscheiden 
sollte?



Messdiener

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Soweit ich verstanden habe sollte die Samplingrate mind. 10 mal so hoch
> sein wie die angegebene Bandbreite?

Nein. Sondern 10x so hoch wie die Grundfrequenz des höchsten 
einigermassen sauber darzustellenden Signals. Bei Rechteck jedenfalls. 
Und das gilt bei real time sampling gleichermassen für sample rate und 
Bandbreite.

Beim einem 25MHz Eingangsverstärker wird ein 16MHz Rechtecksignal als 
etwas verzerrter Sinus erscheinen, denn die für die Signalform ziemlich 
entscheidende 3.Oberwelle liegt bereits bei 45MHz und wird entsprechend 
gedämpft.

Einer zu niedrigen sample rate lässt sich hingegen bei sich 
wiederholenden Signalen durch equivalent time sampling abhelfen. Dann 
ist man zwar nicht besser dran als bei analogen Scopes, aber auch nicht 
schlechter. Das erklärt die scheinbare Diskrepanz bei DS1102, mit 100MHz 
Bandbreite aber nur 200-400Ms/s.

Zum LA: Ein "echter" LA bietet weit bessere Möglichkeiten zur 
Protokolldekodierung. Beim Rigol darfst du das selber machen, ein echter 
LA zeigt dir SPI,I2C schon dekodiert an.

Autor: Messdiener (Gast)
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Naja, das mit dem LA und der Businterpretion ist mir schon klar aber 
eine 100% Lösung ist halt oft nicht Hobbybudgetfreundlich.

Sicherlich wäre die Tek1002B + Logicport die sinnvollste, abe rman hat 
wieder zwei Geräte, einer davon sogar ein PC.
Ausserdem machen mir die 2k Speicher beim Tek ein wenig Angst, da 
bekommt man ja nicht wirklich viel gespeichert denn ich fand 125k an 
einem anderen Gerät schon zu wenig.

Kann der logicport auch einen Adress- und Datenbus interpretieren?
Das wäre gerade bei Flippern interessant bei denen viel mit 8 Bit 
Datenbus gearbeitet wurde.

Bis zu welcher Frequenz kannst Du denn an Deinem 1102DC ein sauberes 
Rechteck abbilden, ~50MHz?


Messdiener

Autor: Andreas K. (a-k)
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Die dreifache Frequenz (3.Oberwelle) muss auf jeden Fall noch innerhalb 
der Bandbreite sein, sonst kommt praktisch nur noch der Sinus durch.

10MHz, oben mit Standardtastkopf, unten mit Testec: 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/23748/10...

25MHz Standardtastkopf: 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/23671/GN...

32MHz Standardtastkopf: 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/23672/32...

Erkennbar: Bei extrem steilflankigen Signalen (hier: 74AC) und Oszis ab 
60MHz Bandbreite sind Tastkopf und dessen Anschlussweise ebenso wichtig 
sind wie der Oszi selbst.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Sicherlich wäre die Tek1002B + Logicport die sinnvollste, abe rman hat
> wieder zwei Geräte, einer davon sogar ein PC.

Was auch für mich ein Grund für die CD-Version war.

> Kann der logicport auch einen Adress- und Datenbus interpretieren?

Zweifellos besser also der Rigol. Denn 16 Ports sind für viele Dinge 
sehr praktisch, aber bei 8 Datenleitungen und 2-4 Steuerleitungen 
bleiben da nicht mehr viele für die Adressen übrig. Grad für solche 
Busse sind die 34 Leitungen eines Logicport sinnvoller.

Autor: Andreas K. (a-k)
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PS: Die Rigols gibt es stets auch ohne LA, dann erheblich günstiger. Nur 
nicht alle davon bei Conrad. Also statt TDS1002+Logicport kann auch 
DS1062C+Logicport sinnvoll sein.

Autor: Marc Buntemeyer (messdiener)
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Hmmm...inzwischen tendiere ich aus Garantie und Reparaturgründen zu 
einemn Neugerät von Sky-Messtechnik, die sind ja sogar anscheinend 
Servicepartner für Rigol und reparieren selber.

Nun stellt sich mir die Frage 1022CD oder für ~200,- Euro mehr das 
1042CD.

Für µC-Schaltungen wird man ja eh in der Regel den LA benutzen der bei 
beiden gleich sein soll.

Analog würde ich warscheinlich das 42'er nicht voll ausnutzen und ich 
würde voraussichtlich mit dem 22'er hinkommen.

Um aktuelle, elektronische Geräte instandsetzen zu können würde man eh 
größtenteils eine Bandbreite jenseits 200MHz benötigen denn neu Geräte 
(HD-Sat-Receiver, HD-DVD PLayer, aktuelle Speilkonsolen, etc.) liegen ja 
inzwischen alle weit über 100MHz und beinhalten oft ein Linux als 
Firmware.

In sofern richtet sich dann die Anschaffung eh letztendlich nach dem 
Geldbeutel und da meine Atmega-Geschichten in der Regel bei 4MHz und 
selten mal bei 16MHz werkeln glaube ich mit dem 1022CD am besten zu 
liegen.

Und sollte der LA irgendwann ma nicht mehr ausreichend sein kann ich mir 
zusätzlich imem rnoch den Logicport zulegen.



Messdiener

Autor: Marc Buntemeyer (messdiener)
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Vielen Dank noch einmal für die ausführliche Beratung, das hat mir sehr 
geholfen.

Wie es der Zufall so wollte war heute bei 321-meins ein Rigol DS-1022CD 
mit 24 Monaten Gewährleistung zum Sofortkauf-preis von 549,- Euronen 
(200,- unter normalpreis) das ich mir dann mal schnell unter den Nagel 
gerissen habe.

Ansonsten hätte ich noch ein gebrauchtes TEK1002 zu dem Preis bekommen 
können, aber erstens fehlt mir da die Möglichkeit einen PC/Drucker 
anzubinden (ohne mind. 300,- für das TDS2CMA auszugeben) und zweitens 
empfinde ich die Speichergröße von 2k als zu gering im Vergleich zu 1M 
(bzw. 512k bei zwei-Kanalbetrieb).


Danke sagt der Messdiener

Autor: Marc Buntemeyer (messdiener)
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Also,
gestern war der große Tag und mein 1022CD Schnäppchen trudelte ein.
Alles noch originsl verpackt und sogar schon die neueste Firmware drauf.
Nach kurzen Tests war klar das alle 19 Eingänge wunderbar funkionierten.

Von der Bedienung her ist es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da nicht 
für jeden Kanal ein separater Satz drehregler vorhanden ist wie bei 
anderen Oszis, sondern man muß zum Einstellen vorher auf Ch1 oder Ch2 
drücken und kann dann die Einstellung vornehmen.

Nachdem ich mich ersteinmal mit der Bedienung vertraut gemacht hatte 
folgte nur noch Begeisterung, in meinen Augen ist es eine reine Freude 
mit diesem Gerät zu arbeiten.
Die Umfagreiche automatische Messfunktion rundet das ganze noch ab.
Das Farbdisplay ist super abzulesen und die Verarbeitung ist alles 
andere als schlecht...ich finde Sogar das das Gerät sehr wertig aussieht 
und sich ebenso beim benutzen so anfühlt.

Einzig die Druckeransteuerung is tmir noch nicht so ganz klar, denn in 
der enlgischen anleitung steht da eigentlich nichts großartig drüber 
drin.

Hat zufällig jemand eine Deutsche Anleitung für die Rigols oder eine 
kurze Erklärung zur Nutzung eines Durckers am Gerät?



ein begeisterter

Messdiener

Autor: AxelR. (Gast)
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Evtl. hätte man günstig einen gebrauchten Agilent bekommen? Egal 
woher...
http://www.tequipment.net/Agilent54622D.asp

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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> Evtl. hätte man günstig einen gebrauchten Agilent bekommen?

Ein 54622 für weniger als 'nen Tausender?  Wo denn?

Autor: Alexander P. (tollerteppich)
Datum:

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Hallo ich schreibe mal hier in den thead dann muss ich keinen neuen 
aufmachen, vom thema passt es ja genau

und zwar suche ich auch ein ozzi, am liebsten währe mir eins was digital 
mit schnittstelle fürn pc und so 3GHz bereich hat aber ich denke das 
sowas viel zu teuer für mich ist. ich will damit RC fernsteuerungen 
messen können also so 50-100MHz, für 2,4GHz müsste ich eh in die FH 
fahren denke ich.

ich habe mich bei einem gebraucht wahrenhändler, der sich auf messgeräte 
spezialiesiert hat, umgeguckt und da gibt es ein paar geräte die 
preislich interessant für mich sind.

und zwar von
Tectronix:
465   (100Mhz,2Ch)  für 250€
465B  (100Mhz,2Ch)  für 300€
2213  (60Mhz,2Ch)   für 380€
2213A (60Mhz,2Ch)   für 400€
2335  (100Mhz,2Ch)  für 370€

Philips:
PM3217 (50Mhz,2Ch)  für 340€

Agilent / Hewlett Packard:
1743A (100Mhz,2Ch)  für 400€

Die Digitalen gehen da erst ab 700€ los das ist für mich zuviel. ich 
will so maximal 300€ ausgeben. limit bei 350€

welches könnt ihr mir empfehlen ? also der vertrieb gibt 2 jahre 
garantie dazu.

viele grüße alex.

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