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Forum: PC Hard- und Software Arbeitsspeicher PC900


Autor: Patti (Gast)
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Hallo Leute,
habe mal eine ganz banale Frage, kann ich pc900 Speicher in einem
Motherboard verbauen, welches nur PC800 unterstütz? Rein logische nein,
aber ich dachte immer der Sppeicher wird dann runtergetacktet und läuft
auf einem niedrigen Takt...
Hatte im Netz nichts gefunden.

Danke Euch und noch ein schönes Wochenende.

Patti

Autor: Patti (Gast)
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Hatt jemand den damit schon Erfahrung gemacht?????

Autor: Schorsch (Gast)
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Also ich hab PC400 auf meinem Board, welches nur PC333 unterstützt. 
Klappt wunderbar...

Autor: Bernhard (Gast)
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Hallo Patti,

"PC900" gibt nur die maximale Taktfrequenz des RAMs an. Solange du ihn 
nicht so langsam taktest, dass sein refresh zu selten kommt (trifft bei 
dir definitiv nicht zu), sehe ich kein Problem. Dasselbe sagte mir auch 
der recht kompetente Herr von Arlt Heilbronn.

Habe ich jetzt einen Bock bei dir frei?
>> runtergetacktet
Der Systemtakt ist zwar zwar ziemlich rechteckig, aber für ein "ck" 
reicht es laut Duden noch nicht.

Viele Grüße,
Bernhard

Autor: Patti (Gast)
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Hi Leute,
ja die deutsche Rechtschreibung ;-) .
Ist es denn sinnvoll höher getakteten Speicher zu nutzen Ihn 
runterzutakten und dann von höheren cl zu profitieren? Oder doch lieber 
guten DDR800 kaufen und dann übertakten?

Danke Euch

Autor: Platinenlaminierer (Gast)
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"Untertakten" ist bzgl. Stabilität stets dem Übertakten vorzuziehen.

Autor: Patti (Gast)
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Hatt denn jemand schon mal in einem Board was für DDR2800 ausgelegt ist 
auch DDR2 1000 oder 900 verwendet? Wer hat Erfahrungen auf dioesem 
Gebiet?
Danke

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es geht.

Schnellere Speichermodule sind generell kein Problem. Probleme kann es 
bei langsameren Speichermodulen geben (dann wird halt der Systemtakt vom 
Board entsprechend reduziert), oder bei "manuellen" Einstellungen des 
Speichertimings. Hier immer "detect by SPD" verwenden!

Was nicht geht ist: DDR2-Speicher in DDR-Board, DDR-Speicher in 
SDRAM-Board, RDRAM in SDRAM-Board bzw. beliebige andere Kombinationen 
davon. Aber das ist auch ganz eindeutig an den anderen Sockeln für die 
Speichermodule erkennbar.
Manche Boards unterstützen zwei unterschiedliche Speicherstandards, dies 
aber ausschließlich - also entweder_ das eine _oder das andere, nie 
aber beides gleichzeitig.

Weitere Probleme kann es bei der Verwendung zu großer Speichermodule mit 
älteren Chipsätzen geben - so unterstützt beispielsweise der beliebte 
i440BX, ein Sockel-370-Chipsatz, Speicherbausteine mit maximal 128 MBit 
Kapazität, was zu maximal 256 MByte pro Speichermodul führt - aber auch 
nur, wenn dieses mit 16 einzelnen Speicherbausteinen bestückt ist. Sind 
nur 8 drauf, lassen sich damit nur noch 128 MByte realisieren.

OK, das ist Schnee von gestern ...

Autor: Patti (Gast)
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Hi,
ich wollte Gigabyte GA-965P-DS4 (iP965 Chipsatz) mit OCZ DIMM 1 GB 
DDR2-900 (OCZ2N900SR1G, XTC SLI) betreiben.

Also sollte es kein Problem sein. Der Speicher taktet sich dann 
automatisch runter als PC800 ?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sofern Du diesem "overclocker"-Kinderkram vertraust, ja.

Ich würde Speicher von einem Speicherhersteller verwenden, aber das muss 
ja nicht jeder.

Im übrigen solltest Du die korrekten Bezeichnungen für Arbeitsspeicher 
verwenden, also entweder DDR2-800 oder aber PC2-6400, aber nicht 
"PC800".

Autor: Patti (Gast)
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Hi Rufus,
danke Dir. Hälst du nicht viel von OCZ?

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Ich denke er hält nicht viel vom Übertakten,sollte aber jeder selber 
wissen was er macht, ich takte auch gern wenns die Hardware zulässt und 
ich Vorteile davon habe, wenn ich mit der CPU nur 10% schneller werde 
und dabei noch die Spannung anheben muss lass ich es, im Moment bin ich 
eher auf dem "undervolt"-Trip.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ich halte Übertakten für unnötig, weil die paar Prozente 
Performancegewinn, die das ganze bringen mag, von den damit 
einhergehenden Stabilitätsverlusten mehr als aufgewogen werden ...
Auch sind Performancesteigerungen um weniger als 50% zwar messbar, aber 
kaum subjektiv wahrnehmbar. Gut, es mag irgendwelche Grenzgebiete geben, 
wo 5% Performanceunterschied sich deutlich auswirken 
(ruckeln/nichtruckeln irgendwelcher Spiele), aber i.d.R. sind die 
Systeme, mit denen ich arbeite, eh' mehr als ausreichend schnell.

Auch mag ich keine "3rd-Party"-Speichermodul-Assemblierer, die 
Speichermodule ohne klare Datenblätter verkaufen oder sogar die Herkunft 
der darauf befindlichen Speicherchips verschleiern. Ein Beispiel für so 
etwas ist die Firma MDT, die auf dem Spotmarkt irgendwelche 
Speicherchips einkauft und diese mit eigenen Phantasiebezeichnungen 
beschriftet, bevor sie sie auf ihre eigenen Platinen lötet.

Anständige "3rd-Party"-Speichermodul-Assemblierer wie Kingston lassen 
wenigstens klar erkennen, wer die Speicherbausteine hergestellt hat.

Richtige Speichermodulhersteller sind aber die Halbleiterproduzenten 
selber, die können auch echte Datenblätter ihrer Module veröffentlichen.

Man vergleiche ein MDT-"Datenblatt" mit einem von Qimonda/Infineon.

Autor: Patti (Gast)
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Tja Rufus,
da haste schon recht. Leider ist alles auch immer eine Frage des 
Preises, und mann muss ja auch immer versuchen einen Mittelweg zu 
finden.
Danke noch mal für die Info.

Autor: nemon (Gast)
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nunja, übertakten ist m.e. akzeptabel. ich habe z.b  meine cpu um 35% 
übertaktet, OHNE stabilität einzubüßen. diese mehrleistung ist schon 
spürbar, auch der zusätzliche stromverbrauch unter vollast ist sehr 
gering (kleiner 10 watt für wie gesagt 35% mehr cputakt, bei einer 
gesamten primärseitigen stromaufnahme von 170w). der rechner besteht 
sämtliche stabilitätstest im übertakteten zustand, ich habe amals knapp 
300e für einen prozessor ausgegeben, und ihn auf das leistungsniveau 
eines 900e teuren cpus getaktet, wie gesagt, gratis.

zum speicher allgemein: du kannst immer speicher, der für einen höheren 
takt ausgelegt ist, in langsamere boards packen, das ist dann quasi, als 
ob du von einem 100ps-auto nur 70ps maximal benutzen kannst. also nicht 
unbedingt sinnvoll, nur evtl. kannst du das timing ein klein wenig 
runterdrehen, das bringt aber kaum geschwindigkeitsvorteile in 
anwendungen (größenordnung bis 5%). achte halt nur drauf, dass in ein 
ddr2-board auch nur ddr2 passt usw. ...

derzeit würde ich für ein ddr2- board ein 2x1gb kit ddr2-800 von mdt für 
130e empfehlen, die teile machen ansonsten auch bischen mehr takt mit, 
sind aber ansonsten sehr günstig. wenn du dualchanel nutzt, solltest du 
auf 2 baugleiche module achten, 2 verschiedene module können zu 
instabilitäten, oder deaktivierung von DC führen, in der regel aber 
nicht.

Autor: The Devil (devil_86)
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nemon wrote:
> nunja, übertakten ist m.e. akzeptabel. ich habe z.b  meine cpu um 35%
> übertaktet, OHNE stabilität einzubüßen. diese mehrleistung ist schon
> spürbar, auch der zusätzliche stromverbrauch unter vollast ist sehr
> gering (kleiner 10 watt für wie gesagt 35% mehr cputakt, bei einer
> gesamten primärseitigen stromaufnahme von 170w). der rechner besteht
> sämtliche stabilitätstest im übertakteten zustand, ich habe amals knapp
> 300e für einen prozessor ausgegeben, und ihn auf das leistungsniveau
> eines 900e teuren cpus getaktet, wie gesagt, gratis.

Frage 1: welche cpu ist das bitte??
Frage 2: dein GESAMTER pc nimmt 170 Watt auf, oda??
 Selbst ohne Stabilität einzubüßen, deine cpu hat so keine hohe 
lebensdauer!!!!!

Zum Anfangsposting: das bisher erwähnte ist schon so richtig.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> derzeit würde ich für ein ddr2- board ein 2x1gb kit ddr2-800 von
> mdt für 130e empfehlen, die teile machen ansonsten auch bischen
> mehr takt mit, sind aber ansonsten sehr günstig.
> wenn du dualchanel nutzt, solltest du auf 2 baugleiche module
> achten, 2 verschiedene module können zu instabilitäten, oder
> deaktivierung von DC führen, in der regel aber nicht.

Dann versuche mal, zwei baugleiche Speichermodule von MDT zu bekommen. 
Das ist annähernd ausgeschlossen, weil MDT verschleiert, von wem die 
verwendeten Bausteine auf den Speichermodulen sind, es sich also 
jedesmal um eine wüste bunte Mischung verschiedenster Chips handeln 
kann, der man das aber wegen der aufgedruckten Phantasiebezeichnung 
nicht ansehen kann.

Bei einem ehrlichen 3rd-Party-Assemblierer kann ich die Typenbezeichnung 
der RAMs sehen und auch die Datecodes vergleichen. Module mit 
unterschiedlichen Datecodes würde ich nicht verwenden.

Autor: nemon (Gast)
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es handelt sich um einen winchester 3200+ mit 2ghz originaltakt und 
2,71ghz übertaktet. das ganze mit einer wasserkühlung und einer 
spannungserhöhung von 1,4v auf 1,45v. das ist für einen winchester ein 
durchschnittlicher wert, es gibt einige exemplare, die bis in die 
richtung 2,9 ghz mit einer wasserkühlung gehen, dann aber mit etwas mehr 
spannung. wobei der unterschied von 1,4 zu 1,45v in der lebensdauer kaum 
einen nennenswerten effekt hat, die elektronenmigration nimmt da noch 
nicht so sehr zu.

und mein pc (nicht monitor/drucker/...) hat eine primärseitige 
leistungsaufnahme von 170w, mit besagtem winchester, einer geforce 
6800gt, 2 festplatten und 2x512mb ram, gemessen beim lauf vom 3dmark 
200irgendwas mit dem true-rms-adapter an einem vc940. das ist ein 
normaler wert....

@rufus: ja, mdt ist 3rd parity-"hersteller", die scheinen aber ganz 
anständige rambausteine zu bekommen, jedenfalls kenne ich kaum klagen 
von mdt-besitzern. und wenn du dir nen kit aus 2 mdt-modulen bestellst, 
bekommst du imho auch 2 baugleiche module.

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