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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR Hardware initialisieren, gibt es ein Programm?


Autor: Toto (Gast)
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Hallo ich bin auf der Suche nach einem ähnlichem Programm wie es für die 
AVR Fuses gibt 
http://palmavr.sourceforge.net/cgi-bin/fc.cgi?P_PR...
Hintergrund ist der, das ich nur sehr selten an einem Projekt mit dem 
AVR's arbeite und ich die Hälfte der Zeit damit verbringe die immer 
umfangreichere Hardware korrekt zu initialisieren.

Also das ich in einem Dropdown-Feld aussuchen kann welchen AVR ich 
verwende und Timer1 mit Vorteilungsfaktor xy non PWM usw. angeben muss.
Das Programm soll mir dann ausgeben welche Werte ich in die 
entsprechenden Register schreiben soll.

Gibt es sowas schon, oder hat jemand Lust sowas zu programmieren.
Würde ich ja selber machen, aber in der PC Programmierung bin ich nicht 
so der "Crack".

Grüsse

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Zuviel Zusammenklicken ist tatsächlich nicht so das Wahre, aber bei 
Registersettings geht es ja wirklich nur um das Zusammensuchen von Infos 
aus dem Datenblatt - eine einfache interaktive Umgebung, die einem 
sowohl die Infos als auch Auswahllisten bietet und einem die passenden 
Registerwerte auch gleich lädt, wäre wirklich sehr nützlich!

Gruss

Michael

Autor: Toto (Gast)
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Wenn ich Geld hätte würde ich mir das eventuell überlegen.
Und ich will mir mein Programm auch nicht in Modulen zusammenklicken.

Aber ich gehöre auch nicht zu den Leuten die nur glücklich sind wenn sie 
kilometerlange Parameter an der Dos Eingabeaufforderung eingeben können.

Ich programmiere auch nur in Assembler, also nichts mit "Klicki bunter 
einfacher".

Warum sollte ich mir das Leben schwerer machen als nötig. Die 
Initialierungen haben nichts mit dem Progammablauf zu tun.



Autor: mr.chip (Gast)
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Wäre auf jeden Fall ein interessantes und nützliches 
Open-Source-Projekt, da man die selben Probleme ja nicht nur auf AVRs 
hat. Die Umsetzung wäre Verhältnismässig einfach, wobei allerdings das 
Eintippen der Datenbestände für jeden Controller immens aufwändig ist. 
Und eventuell urheberrechtlich problematisch.

Wenn ich mal Zeit habe und mir ein paar Leute beim eintippen helfen...

Autor: Franz-Rainer (Gast)
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>>Alles in Modulen und einfach nur zusammenklicken, das ist nicht 1334.

was ist 1334???

Autor: Toto (Gast)
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Wenn Codevision so um die 20 Euro liegt kauf ich mir das, anderenfalls 
lohnt sich das für micht nicht.
Für mich ist das ganze mehr ein Hobby.

Und bei meinen kleinen Programmen brauche ich keine Hochsprache, da 
behalte ich auch so noch den Überblick.(Meistens)
Vorteil ist für mich auch das man wirklich Schritt für Schritt bestimmen 
kann was der AVR macht und nicht darauf hoffen, das der C Compiler schon 
alles richtig macht.
Sehr hilfreich bei der Fehlersuche finde ich.

Und da der AVR ein RISC Prozessor ist der (glaube ich) mit nur ca 120 
Befehlen auskommt lohnt es für mich auch nicht C oder Ähnliches zu 
erlernen.

Vielleicht haben ja andere Hobbyprogrammierer ähnliche Probleme mit den 
Init.
Ich habe schon über Google gesucht, zu geben scheint es so ein Programm 
noch nicht (auf jeden Fall nicht umsonst).
Wenn das einer Programmieren will beteilige ich mich selbstvertändlich 
an der Arbeit. Ich muss dann nur Wissen in welcher Form ich die Daten 
zusammenstellen soll.

War nur so ein Gedanke von mir, das ein solches Prog. für 
Hobbyprogrammierer sinnvoll ist.

Wenn ich der Einzigste bin der das nervig findet, dann wühle ich halt 
weiter in den Datenblättern, bei meinen 2 Progs pro Jahr nicht so 
schlimm.

@Steven
verrätst du uns den jetzt noch was 1334 ist ?





Autor: Falk (Gast)
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@Toto

>Und bei meinen kleinen Programmen brauche ich keine Hochsprache, da
>behalte ich auch so noch den Überblick.(Meistens)

Ist ein Argument.

>Vorteil ist für mich auch das man wirklich Schritt für Schritt bestimmen
>kann was der AVR macht und nicht darauf hoffen, das der C Compiler schon
>alles richtig macht.

Wird nur bei ganz wenigen LOW-LEvel Routinene geraucht. "Normale" 
Interruptsetc. sind auch in C sehr gut beherrschbar.

>Sehr hilfreich bei der Fehlersuche finde ich.

Du hast noch nie ordentlich mit nem C-Debugger gearbeitet.

>Und da der AVR ein RISC Prozessor ist der (glaube ich) mit nur ca 120
>Befehlen auskommt lohnt es für mich auch nicht C oder Ähnliches zu
>erlernen.

Du hast noch nie wirklich in einer Hochsprache wie C/Pascal/whatever 
gearbeitet.

>Vielleicht haben ja andere Hobbyprogrammierer ähnliche Probleme mit den
>Init.

Das ist im wesentlichen ein Anfängerproblem.

MfG
Falk

Autor: Werner (Gast)
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Irgendwer hatte letztes Jahr mal angefangen ein Konfigurierungsprogramm 
zu schreiben. Hat dann aber nur noch "Vertröstungen" gegeben. Weiss 
nicht, was aus dem Projekt geworden ist. Sah eigentlich sehr 
vielversprechend aus.
Finde den Thread aber auch gerade nicht wieder...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Also wenn ich irgendein Feature brauche, dann muß ich doch eh im 
Datenblatt nachlesen, ob das der konkrete AVR-Typ auch unterstützt und 
wie das da heißt.

Dann kann ich doch auch gleich abschreiben, wie ich die zugehörigen 
Register zu setzen habe.

Und Baudraten, Timerwerte lasse ich den Präprozesor ausrechnen (einfach 
die Formel hinschreiben).


Peter


Autor: Dirk Hofmann (arm-dran)
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Kann Peter da nur vollkommen zustimmen,

wenn Du schon das Programm schreibst (in Assembler)
dann ist doch die Initialsierung ein Kinderspiel.
Außerdem ändert man doch dort nicht ständig rum.

Ich programmiere auch Assembler und wenn man die Sprache wirklich
beherrscht, sind solche Dinge nicht der Rede wert.

Übrigens mal ein Beispiel zur seriellen Schnittstelle (SCI).
Ich hab ne Anwendung, in der über ein Display und Tastatur der Anwender
die Schnittstelle konfigurieren kann (Baudrate, Stopbits, Parität).
Hab eine kleine Routine geschrieben, die anhand von ein paar übergebenen
Werten diese dann entsprechend konfiguriert.
Sind winzige Programme die standardmäßig eingebunden werden.
Das kann man auch für Timer etc. machen.
Dann kannst Du bei Programmstart ein paar Parameter an die Routinen
übergeben und gut is. Konfigurationsfehler werden damit sogar 
verhindert,
wenn die Routinen vorher entsprechend getestet wurden.

Gruß
Dirk

Autor: Toto (Gast)
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@Steven
also wie schon geschreiben, ich komme mit Assembler bis jetzt sehr gut 
zurecht, da ich keine komplexen Regelkreise programmiere. Wenn sowas mal 
von nöten ist kann ich immer noch umsteigen.
Ich betreibe das ganze auch nicht kommerziell.
Fertige Routinen gibt es auch in Assembler. Aber ist ja auch egal das 
muss jeder für sich selber entscheiden was ihm besser liegt.


Ich will euch ja auch nichts aufzwingen wenn kein Intresse besteht seht 
diesen Beitrag als nicht geschrieben an.

Ich finde den Fuse Calculator, aus meinem obigen Link, auf jeden Fall 
für mich als sehr sinnvoll an.
Diese Daten stehen ja auch alle im Datenblatt, ist also nichts anderes 
als das was mir so vorschwebte.

Grüsse



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