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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Seltsame Zeugnisformulierungen


Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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Ich habe da gerade ein Zeugnis in der Hand, die eine seltsame unübliche 
Formulierung beihnhaltet. Das Zeugnis sit aber mit note 2 bewertet.

"...lieferte überdurchschnittliche Arbeotsqualität und hat mit seinen 
Leistungen unseren Erwartungen in guter Weise entsprochen, sodass wir 
mit ihm stets voll zufrieden waren.
Sein kollegiales Wesen sicherte ihm ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten 
und Kollegen".

Vor allem der letzte Satz "..sicherte ihm ein gutes Verhälntis..." ist 
merktwürdig.

Wie würdet Ihr das sehen?

Autor: Ganz klar... (Gast)
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Das bedeutet, dass er eine Quasselstrippe war!

Autor: Philipp Sªsse (philipp)
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Betriebsgröße des Ausstellers? In Kleinbetrieben würde ich nämlich gar 
nichts darauf geben; das sind da fast nie Fachleute, die so etwas 
formulieren.

Wenn das von Profis kommt, lese ich heraus, daß der Schreiber etwas die 
Nase darüber rümpft, daß dieser kumpelhafte Typ seinen Gruppenleiter 
o.ä. umgarnt hat.

Das ist jetzt aber Instinkt, die Formulierung als slche ist mir auch 
unbekannt. Das »kollegiale Wesen« kann zwar in anderem Zusammenhang auch 
im Zeugnis der Betriebsnudel stehen, aber nicht, wenn aus diesem ein 
gutes Verhältnis zu Vorgesetzten folgt.

Autor: T.H. (Gast)
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nein,dass er eine Quasselstrippe war würde in etwa so formuliert werden:

"er pflegte stets ein kollegiales Verhältnis mit seinen Mitarbeitern und 
Vorgesetzten"

Sein kollegiales Wesen sicherte ihm ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten
und Kollegen".
==>> würde ich eher so deuten, dass sein Verhältnis zu den Mitarbeitern 
und Vorgesetzten nicht unbedingt der Brüller war,.H. was aber durch 
seine fachlich korrekte Zusammenarbeit wieder gut gemacht wurde....

grüßle

T.H.



Autor: H.A.L. (Gast)
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Du bist anscheinend nicht der erste mit diesem Bausteinsatz.:

guckst du hier:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/11402,0.html

Autor: unbekannter (Gast)
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> Sein kollegiales Wesen sicherte ihm ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten
> und Kollegen

= Befriedigend 
(http://www.jobworld.de/artikel/arbeitszeugnis/zeug...)

Autor: Erwin (Gast)
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Kann es sein, daß dieses Zeugnis von einem "normalen Menschen" verfasst
wurde und keinerlei Fußangeln und Hintertürchen enthält?

Es soll auch noch Leute geben, die mit ihren Worten genau DAS 
ausdrücken, was sie meinen. Hinter jedem Wort etwas Seltsames zu 
vermuten, grenzt an
Paranoia. ;-)

(Ich habe mich bemüht, diesen Text zur vollsten Zufriedenheit des Lesers 
zu verfassen.) :-)))

Mit kollegialen Grüßen

Erwin

Autor: Dipl.Ing.unbekannter (Gast)
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> Es soll auch noch Leute geben, die mit ihren Worten genau DAS
> ausdrücken, was sie meinen. Hinter jedem Wort etwas Seltsames zu
> vermuten, grenzt an
> Paranoia. ;-)

Also Erwin, mal ehrlich. Du kannst doch wohl nicht erwarten das 
Sekretärinnen und BWLer unsere Arbeitsleistung eigenständig in Worte 
fassen. Dafür gibt es einfache Sachen wie:
http://www.hr-manager.de/hr_man/html/zeugnis_gen_exp.html

Traurig aber war :(

Autor: Erwin (Gast)
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...das kann doch nicht wahr sein?! (Den Link meine ich)
Sind denn nur noch Ferngesteuerte und hochgradig Gestörte am Werk? :-((

Ensetzt über solche "Automatisierungs -Ideen": Erwin

Autor: Toffifee (Gast)
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In meinem ersten Zeugnis von einem Großkonzern steht als Abschied "Wir 
wünschen ihm für die Zukunft alles Gute " - was laut oben ein 4 ist!

So isses also.

Ok, ich habe etwas sauer reagiert, als sie mich zusammen mit 3 anderen 
aus der Abteilung kostenbedingt wegreduziert haben und ihnen kräftig die 
Meinung gesagt. Man muss halt ein Arschkriecher sein, um eine 1 zu 
kreigen. Die Zeugnisse sind allesamt Symphatiegeprägt und haben mir der 
Leistung nichts zu tun.

Praktisch war es dort so, daß die Herren Altingenieure MIR die 
Drecksarbeit liegengelassen haben und ich ein Proejt machen drufte, daß 
anderen zu terminriskat war. Ich habe dann entgegen der vielen "Tipps" 
der ach so schlauen Leute (FH, kaum Mathewissen) das Dingens ganz anders 
gebaut und es perfekt zum Laufen gekriegt. Anerkennung gab es dafür 
keine !

Die Arbeitswelt ist ein Scheissladen. Der einizge Vorteil der 
Ingnenieure ist, daß man sie immer noch braucht. Daher kreigt man immer 
wieder was, auch mit noch so miesen Zeugnissen.

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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wird zeit dass auch Unternehmen und Abteilungen bewertet werden

Autor: Philipp Sªsse (philipp)
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R. H. wrote:
> wird zeit dass auch Unternehmen und Abteilungen bewertet werden

Das passiert doch. Sag bloß, Du informierst Dich vor einer Bewerbung 
nicht im Web, was fü ein »Zeugnis« der potentielle Arbeitgeber hat?!

Autor: Bewerber (Gast)
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>Du informierst Dich vor einer Bewerbung
>nicht im Web, was fü ein »Zeugnis« der potentielle Arbeitgeber hat?!

höhöhö

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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wie soll das gehen?

Autor: Piccoz (Gast)
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Hallo,

@Toffifee

genau so isses - man bringt an die Wand gefahrene Projekte zum Laufen 
und
binnen kurzer Zeit biste "weg"
Erschreckend bei solchen Durchläufen ist, das nicht mal die Konkurrenz
interessiert ist.

Bzgl Bewertung der Unternehmen isses schwierig was zu finden.

Von 500 angeschriebenen Firmen  ist man bei 450 zu alt  etc,

der Rest leistet sich eine Arroganz - die völlig konträr zum "Mangel" 
ist

Man leigt halt nach wie vor unterm Tisch vorm Lachen ,wenn sich ein
Hochqualifizierter bewirbt  ( O-Zitat  Reis )

oder bei BOSCH schreibt man intelligenterweise  Ing mit nachgewiesener
Problemlösekompetenz coole Sprüche wie:

Guten Leuten muß man absagen.

oder bewerb Dich mal als General Manager bei DC.   Die 
Wahrschienlichkeit
beim gewünschten Vorfühltelefonat binnen 2 Minuten 5 mal herzhaft laut
und vernehmlich angegähnt zu werden , ist sehr hoch.

Das Gesamtverhalten ist typisch und letztlich ein Spiegel dessen wie
es generell so zugeht  . Das siemenstypische Managerverhalten und
damit die human ressource checklistenaquise korreliert in weiten Teilen
aufs Vortrefflichste

Frau von der Leyen ist sicherlich zB noch nicht aufgefallen, daß die
größten Kinderverweigerer die Männer sind - anbetracht DER Jobaussichten
kein Wunder...

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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Ach was, das regelt sich doch von alleine wieder.

die gestressten Ingenieure sterben früher und Kinder machen sie ja auch 
noch nicht mehr so.Bei 2 Kindern kannste ja kaum noch verhalten und dann 
ist die Geburtenrate und sterberate gerade aufgehoben. Das heist Kinder 
können sich nur noch die ganz oberen Leisten und der Rest stirbt halt 
aus.

Das ist doch das Gesetz der Natur. Die Herschenden überleben die 
Schwächeren kratzen ab. Wo ist das Problem?

Autor: Philipp Sªsse (philipp)
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Piccoz wrote:

> Erschreckend bei solchen Durchläufen ist, das nicht mal die Konkurrenz
> interessiert ist.

Alle dumm und inkompetent? Gut, daß das ein freies Land ist: jeder kann 
sich selbständig machen und beweisen, daß er es besser kann ...

> oder bei BOSCH schreibt man intelligenterweise  Ing mit nachgewiesener
> Problemlösekompetenz coole Sprüche wie:
>
> Guten Leuten muß man absagen.

Eine Absage muß heutzutage a) auf die Psyche des Bewerbers Rücksicht 
nehmen, b) auf den Ruf des Unternehmens achten und dabei c) keine 
Angriffsfläche für eine juristische Auseinandersetzung 
(Antidiskriminierungsgesetz!) bieten. So sieht das Ergebnis halt aus. Es 
bilde sich bitte niemand ein, daraus einen Rückschluß auf die Ursache 
seiner Ablehnung zu erhalten.

Ich habe mittlerweile mehr Ablehnungen verschickt als erhalten. Es ist 
beides unerfreulich.

> Frau von der Leyen ist sicherlich zB noch nicht aufgefallen, daß die
> größten Kinderverweigerer die Männer sind

Der ist noch fast überhaupt nichts aufgefallen. Vor allem nicht, daß für 
jedes Kind, das durch ihre teuren Pläne zusätzlich geboren wird, drei 
andere dadurch weniger geboren werden ...

Wir haben uns damals vom »Armutsrisiko« nicht abschrecken lassen. Aber 
da gab es ja auch noch nicht die Versuchung, mit dem ersten Kind bis 
nach dem Studium zu warten, damit man erst die erste Stelle antreten und 
ordentlich Elterngeld abgreifen kann. Oder noch eben bis zur nächsten 
Gehaltsstufe warten ... oder bis ... vielleicht ist Karriere ja doch 
schöner als Kinder?

Unwahrscheinlich? Nun, was ist wahrscheinlicher: daß jemand für eine 
Stange Geld den Kinderwunsch verschiebt oder daß er entgegen der Planung 
nun doch ein Kind will, nur weil man dafür heute bezahlt wird?

> - anbetracht DER Jobaussichten kein Wunder...

Der »demographische Deutschlandatlas« zeigt zwei signifikante 
Korrelationen:

1. Die Geburtenrate steigt mit sinkender Arbeitslosenquote.
2. Die Geburtenrate sinkt mit steigendem Betreuungsangebot für 
Kleinkinder

Was also tut die Politik? Vergessen wir's besser ...

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