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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrocontroller mit integr. DAC


Autor: johnjoe (Gast)
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Hallo,

nach langem Suchen habe ich komischer Weise keinen uC mit integr. DAC 
gefunden. Kennt jemand einen? Hersteller ist eigentlich egal.

Gruss
Johnjoe

Autor: niels (Gast)
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hallo.

kann man als DAU nicht einfach eine PWM benutzen?!
und das signal dann noch etwas glätten.

mfg der niels...

Autor: johnjoe (Gast)
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Bestimmt würde das gehen,

aber es geht mir darum, dass ich einen echten DAC haben möchte, um damit 
z.B. diesen mit einer komplexen Look-Up Table steuern zu können. So was 
muss es doch geben oder bleibt mir nur ein externer DAC?

Gruss

Autor: manu (Gast)
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Hallo!

Bestimmte Controller der LPC2000 Serie (NXP) bieten einen 10-Bit DAC an. 
z.B der LPC2148.

Siehe: http://www.standardics.nxp.com/products/lpc2000/lpc214x/

Gruss,
manu

Autor: Frank (Gast)
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Analog Devices hat sowas AFAIR auch.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Einige Controller von Silabs haben DA Wandler auf dem Chip.

Ich hoffe der Link funktioniert

http://www.silabs.com/tgwWebApp/appmanager/tgw/tgw...

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...die neuen XMegas bekommen dem Hörensagen nach vielleicht auch welche 
(wenn Du's nicht eilig hast...)

Autor: Willi (Gast)
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Die PSOC Serie von Cypress haben auch welche drin.

MfG Willi

Autor: Branko Golubovic (Gast)
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TI-MSP430F169,12bit ADC,12bit DAC
Analog Devices,ADµC70xx(ARM),12bit ADC,12bit DAC

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Z.B. der Silabs C8051F410 hat 2*12Bit DACs.

Die DACs kann man mit nem Timer triggern, also ideal, um Signalformen 
jitterfrei auszugeben.


Peter

Autor: tobias (Gast)
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M16C

Autor: Matthias W. (matt007)
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ich suche auch einen uC mit 12bit-DAC.
Von TI gibt es die MSP430. Leider sind
die BGA-Gehäuse für Bastler nicht
so toll geeignet.

Die im 48SSOP/VQFN haben nur 256Byte Ram.
Das scheint mir etwas knapp für C. Oder
geht das?

In dem anderen Selektor finde ich nur
64LQFP-Gehäuse, die auch extrem schwer
zu löten sind. Habe ich da was übersehen?

Die 8051 wollte ich weniger gerne verwenden.
Auch lieber keinen Exoten, der morgen nicht
mehr lieferbar.

Hat jemand eine Idee?

Matthias

Autor: Paul (Gast)
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STM32 von ST Micro hat zwei 12bit DAC

Autor: Steffen N. (steno)
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Schaut doch mal bei Microchip vorbei, z.B.

dsPIC33FJ128GP804 44pol.TQFP
dsPIC33FJ128GP802 28pol.SOIC o. DIL

Hat eigentlich alles was das Herz begehrt. 40Mhz, Pinmapping, DSP, 12bit 
A/D, 16bit D/A, CAN usw. Das einzige Manko, kein EEPROM. Kann man aber 
über SPI o. I²C anbinden.

Viele Grüße,
Steffen

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> ich suche auch einen uC mit 12bit-DAC.
> Von TI gibt es die MSP430. Leider sind
> die BGA-Gehäuse für Bastler nicht
> so toll geeignet.

Der MSP430F1611 ist nur ein Beispiel für einen Controller mit 
12-Bit-DAC, den es im PQFP-Gehäuse gibt. Durchaus noch von Hand lötbar.

Autor: Matthias W. (matt007)
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Vielen Dank Paul, Steffen und Rufus !

Die Pics waren bisher nicht mein Ding.
Da soll jedoch auch USB leicht möglich sein.

Der MSP430F1611 ist sicher interessant.
Beim Löten hatte ich da bisher Probleme.
Liegt vermutlich an mir. Bin halt zu
ungeschickt gewesen und habe Beine verbogen
und Kurzschlüsse dringehabt.

Die Frage ist halt wie leicht man an den
MSP ein USB dranbekommt. Den FT232R kann
man seriell ja leicht anhängen. Im Netz sah
ich ein Projekt, wo einer lieber einen
FT245 genommen hat mit 12 parallel-Pins, weil
das dann von der Schreiberei her viel flotter
ging. Vielleicht hat er ja recht. Er wird das
wohl probiert haben.

Ich möchte den MSP von USB aus versorgen.

Matthias

Autor: Matthias W. (matt007)
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Steffen N. schrieb:
> dsPIC33FJ128GP802 28pol.SOIC o. DIL
> Hat eigentlich alles was das Herz begehrt. 40Mhz, Pinmapping, DSP, 12bit
> A/D, 16bit D/A, CAN usw. Das einzige Manko, kein EEPROM. Kann man aber
> über SPI o. I²C anbinden.

ich verstehe nicht warum das Teil bei so vielen
features und so viel Speicher so billig ist.
Der MSP ist im Vergleich dazu ja sauteuer !

Matthias

Autor: S12 (Gast)
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Freescale: MC9S12E128

Autor: Matthias W. (matt007)
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S12 schrieb:
> Freescale: MC9S12E128

ist halt nur ein 8bit-DAC.
Da hat der billige PIC erstaunliche 16bit
und der teure MSP 12bit.

Matthias

Autor: MaWin (Gast)
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Renesas M16C hat auch DAC-Wandler sind, meist aber nur 2 Kanäle a 8 bit, 
der M16C/6S hat 10 bit.

Autor: S12 (Gast)
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Matthias W. schrieb:
> ist halt nur ein 8bit-DAC.
> Da hat der billige PIC erstaunliche 16bit
> und der teure MSP 12bit.

Jo, ein PIC ist wirklich billig!

S12

Autor: Matthias W. (matt007)
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S12 schrieb:
> Jo, ein PIC ist wirklich billig!

Wo steckt denn der Haken bei den PIC?
Warum sind die eher nicht so beliebt?
Fressen sie zuviel Strom?
Zu schwer von der Funktion her zu verstehen?
Zu teure Entwicklungsumgebung?
Zu mieser C-Compiler?
Ist man schlicht blöde nicht mal einen PIC zu nehmen?
Im Forum hier scheinen die Dinger ja auch
eher die Außenseiter . . .

Matthias

Autor: Matthias W. (matt007)
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MaWin schrieb:
> Renesas M16C hat auch DAC-Wandler sind, meist aber nur 2 Kanäle a 8 bit,
> der M16C/6S hat 10 bit.

10bit sind schon mal deutlich besser als 8bit.
Nicht zu glauben daß der PIC gleich 16bit hat.
Die 12bit des MSP würden mir ja erst mal reichen.
Nur gibt es nicht viele MSP die diese DACs haben.
Die wenigen sind dann sauteuer im Vergleich zu
diesen PICs. Den obigen PIC gibt es sogar in DIL.
Ich kenne keinen MSP mit DAC und DIL.

Matthias

Autor: Entwickler (Gast)
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>Da hat der billige PIC erstaunliche 16bit
>und der teure MSP 12bit.

Sieh Dir den Audio-DAC einmal näher an: gain error 3,1% typ. und SNR 
61dB typ.. Dazu wird der dc-offset auch noch lustig driften.
Ob die 16 Bit des DAC für messtechnische Anwendungen überhaupt zu 
gebrauchen sind, bleibt sehr fraglich.

Autor: Matthias W. (matt007)
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Entwickler schrieb:
> Sieh Dir den Audio-DAC einmal näher an: gain error 3,1% typ. und SNR
> 61dB typ.. Dazu wird der dc-offset auch noch lustig driften.
> Ob die 16 Bit des DAC für messtechnische Anwendungen überhaupt zu
> gebrauchen sind, bleibt sehr fraglich.

da hast Du sicher recht.
Vermutlich dürfte jedoch so ein 16bit-DAC
doch immer noch etwas brauchbarer sein als ein
8bit DAC. Wie gut der 12bit DAC des MSP im
Vergleich dazu aussieht kann ich momentan nicht sagen.
Normalerweise müssten 12bit ja über 70dB ermöglichen.

Matthias

Autor: David (Gast)
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Matthias W. schrieb:

> Wo steckt denn der Haken bei den PIC?

Ich setze die Dinger, auch den genannten 33FJ128GP804, seit Jahren ohne 
Probleme ein. Ich habe den Haken noch nicht gefunden.
Die Chips sind elektrisch und EMV-technisch robust und auch gut 
beschaffbar.

> Warum sind die eher nicht so beliebt?

Ist das so?

> Fressen sie zuviel Strom?

Ca. 60mA bei 40MIPS und 3,3V im Falle des 33FJ128GP80x.

> Zu teure Entwicklungsumgebung?

MPLab ist kostenlos und ich komme gut damit zurecht.
Programmieradapter mit Debugfunktion gibts ab ca. 30€.

David

Autor: Matthias W. (matt007)
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David schrieb:
> Ca. 60mA bei 40MIPS und 3,3V im Falle des 33FJ128GP80x.

60mA ist eine Menge.

> MPLab ist kostenlos und ich komme gut damit zurecht.
> Programmieradapter mit Debugfunktion gibts ab ca. 30€.

das hört sich gut an.

Matthias

Autor: Matthias W. (matt007)
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Die PICs werden leider nicht vom GCC unterstützt.

Matthias

Autor: Thilo M. (Gast)
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Hat MPLab eigentlich einen C-Compiler? Oder muss man sowas extra kaufen?

Autor: Matthias W. (matt007)
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Thilo M. schrieb:
> Hat MPLab eigentlich einen C-Compiler? Oder muss man sowas extra kaufen?

Ich bin kein PIC-Erfahrener, fand jedoch:

"The MPLAB® C Compiler for PIC18 MCUs (also known as MPLAB C18) is a 
full-featured ANSI compliant C compiler for the PIC18 family"
"The Standard-Eval Version is free!"

Es gibt also einen C-Compiler von den PIC-Leuten.
In den ersten 60 Tagen ist er frei. Dann werden
ein paar Optimierungen abgeschaltet und der Code
somit größer. Für Wissenschaftler gibt es wohl
Lite-Versionen für PIC18, PIC24, dsPIC DSC, PIC32.

Interessanterweise steht dabei:
GNU-based, open source code (except PIC18)

Matthias

Autor: Michael H. (morph1)
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Wieso interessanterweise?

Der c18 ist selbstgestrickt und ebenso furchtbar :)
Die Anderen sind alles GCC-Derivate und sehr brauchbar.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Matthias W. schrieb:
> Es gibt also einen C-Compiler von den PIC-Leuten.
> In den ersten 60 Tagen ist er frei. Dann werden
> ein paar Optimierungen abgeschaltet und der Code
> somit größer.

Das will ich nicht haben. ;-)
Dann bleibe ich erstmal bei ATMEL.

Autor: Matthias W. (matt007)
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Michael H. schrieb:
> Wieso interessanterweise?

weil ich im Internet Aussagen wie diese fand:
"There is no GCC port for PICs, and it is not likely that one will ever 
exist." Also nie eine GCC-Portierung für PICs?

"Für PIC und 8051 kann man entweder den Open-Source-Compiler SDCC 
verwenden (brauchbar, aber nicht mit GCC vergleichbar) oder diverse 
Löhnwares"

"SDCC is a retargettable, optimizing ANSI - C compiler that targets the 
Intel 8051, Maxim 80DS390, Zilog Z80 and the Motorola 68HC08 based MCUs. 
Work is in progress on supporting the Microchip PIC16 and PIC18 series. 
SDCC is Free Open Source Software, distributed under GNU General Public 
License (GPL)."

Das hörte sich für mich so an, als ob GCC für
PIC nicht möglich wäre.

"GNU-based, open source code" hört sich dann
wieder etwas anders an. Was ist denn der Unterschied
zwischen GCC und SDCC? Ist der GCC besser oder umgekehrt?

Matthias

Autor: Matthias W. (matt007)
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Thilo M. schrieb:
> Das will ich nicht haben. ;-)
> Dann bleibe ich erstmal bei ATMEL.

Thilo - das verstehe ich.
Mir ist jedoch noch unklar wie brauchbar
dieser SDCC-Compiler ist, der ja für die
besseren PIC und die 8051 zu nutzen ist.

Wenn da die Syntax nicht so viel anders
ist als beim GCC könnte man ja einen
Versuch mal damit wagen.

Matthias

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