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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Elektronik fit für den Außeneinsatz machen


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

ich möchte mir demnächst eine eigene Wetterstation bauen. Eine Platine 
soll hierzu im Außeneinsatz Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit 
messen.
Die große 100.000 Punktefrage ist: wie bekomme ich die Platine 
wetterfest und unanfällig gegenüber Kondenswasser (und sonstigen 
Einflüssen)?

Im Gehäuse selbst müssen schon einmal Löcher für den Druck- und 
Temperaturausgleich vorhanden sein. Kommt es dann immer noch zu einer 
Bildung von Kondenswasser?

Eine Beheizung des Gehäuses fällt schon einmal aus, wegen der 
Temperaturmessung.



Bin gespannt auf eure Antworten,

Sebastian

Autor: ich (Gast)
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Platine und Bauteile mit Klarlack von Kontaktchemie überziehen.
Währe eine Möglichkeit.

Autor: Regler (Gast)
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Hehe, ich hab bei mir zu Hause seit sechs Jahren eine kleine Platine mit 
einem DS1620 im Freien hängen, Wind, Regen, Schnee und sonstigem 
ausgesetzt, die schlägt sich wirklich wacker. Ich hatte die Platine 
lediglich mit Plastik einesprüht. Sollte eigentlich nur ein Experiment 
sein, aber so wie es aussieht, wird die auch die nächsten 6 Jahre noch 
überstehen.

Vielleicht wäre das mit dem Plastik bei dir auch ne Lösung.

Autor: Basti (Gast)
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Oder vergießen.. den Temeratursensor natürlich rausgucken lassen

Autor: ich (Gast)
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Ich würde sie vergiessen, natürlich erst, nachdem auch sichergestellt 
ist, dass sie funktioniert....

Autor: Regler (Gast)
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Ich habe übrigens Plastik 70 aus der Kontakt-Chemie Reihe benutzt.

Autor: Sebastian (Gast)
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Danke für die vielen Tipps :-)

Grad ist mir noch eingefallen, dass ich noch gar nicht weiß, wie ich die 
Stromversorung gestalten soll. Ein normales Steckernetzteil britzelt ja 
irgendwann weg draußen. Reicht da ein Akkupack oder eine kleine 
Li-Knopfzelle?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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http://www.schubert-gehaeuse.de/prod03.htm

Außengehäuse
Anwendungsbereiche:
* Für Mastvorverstärker, Weichen, Relaisschaltungen, kleine PAs
* Abstimmelemente für Antennen (auch motorisch)
* Mastleiterverteiler für Laustprecher-, Telefon-, Starkstromkabel
* Lichtsteuergeräte
* Für Temperatur-, Luftdruck- und meteorlogische Meßfühler
* Überwachungs- und Alarmgeräte im Außenbereich sowie in Garagen, Hallen 
o.Ä.

Mit dauerelastischem Silikonkitt abdichten. Ich habe sowas für einen 
Antennevorverstärker direkt am Antennenmast hängen.

Autor: Christian O. (derbrain)
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Hallo,

ich steh vor einem ähnlichen Problem. Kondenswasser dürfte sich glaube 
ich nicht bilden, denn die Platine hat ja die selbe Temperatur wie die 
Umgebung. Weiß aber nicht wies bei 100% Luftfeuchtigkeit ausschaut...
Also irgendwie versiegeln muss schon sein, allein schon wegen der 
Korrosion. Bei mir sollen aber auch eventuell noch andere Module 
angesteckt werden, da muss ich vergoldete Anschlüsse nehmen.
Für den Stromanschluss hab ich mir auch überlegt, ob ich ein 
Steckernetzteil in ein zusätzliches (wegen der Temperatur) wasserdichtes 
Gehäuse packe.

Lithium-Akkus sind bei kaltem Wetter soweit ich weiß eher nicht zu 
empfehlen. Ich denk das wird bei Batterien ähnlich sein. Weiß jemand, 
wie das bei Bleiakkus ist? Ich würd dann später eventuell eine 
Solarzelle dranhängen. Ist es ein Problem, wenn der Bleiakku erstmal (in 
der Testphase) ein paar Monate direkt am Netz hängt?

Ach ja, noch was was für den Außeneinsatz wichtig sein könnte: wie 
schauts mit Blitzschutz aus? Klar, wenn ein Blitz direkt in den Mast 
einschlägt hilft nicht mehr viel, aber um Elektronik zu schrotten reicht 
ja auch schon ein Einschlag in einiger Entfernung. Kann man die 
ELektronik zumindest dagegen schützen?

Gruß,
Christian

Autor: dernixwois (Gast)
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@Christian

Vom Elektriker einen Grob-Mittel und Feinschutz installieren lassen.

Mast mit 16 mm² oder größer Erden  möglichst senkrecht verlegen  und 
nicht
um zu viele Ecken.


Autor: Ad Da (picant)
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Ich überziehe meine Schaltungen einfach mit Heißkleber. Funktioniert 
wunderbar

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