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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik software uarts mit µC realisieren?


Autor: Peter (Gast)
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hallo,

hab ne grundlegende frage zu microcontroller: ich möchte gern ein gerät 
entwickeln, welches midi In/Out, zwei DMX-Inputs, 
Ethernet-Schnittstelle, Schnittstelle zum Computer, zwei weitere 
USB-Schnittstellen und 16 DMX Outputs....

das problem bzw. frage die sich mir stellt ist, dass ein normaler µC ca. 
4 UARTS besitzt... d.h. es müssten viele über software realisiert werden 
(macht das überhaupt sinn, oder wird das anders gelöst?)... zudem muss 
natürlich die realtime immer im auge gehalten werden...

ist das eine gute idee mit µC zu arbeiten oder gibt es andere 
möglichkeiten die besser sind, um sowas zu realisieren?? z.b. mit 
µProzessoren etc....


lg
Peter

Autor: Lump (Gast)
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Eine 32bit Maschine mit satt MHz schafft das schon.

Autor: Peter (Gast)
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hab mich schon umgesehen bezüglich 64Bit µC - gibt es aber noch nicht 
sehr viele, vor allem dann nicht mit den notwendigen I/Os etc. (von 
atmel hab ich gar keinen ausfindig machen können)

wieviele MHz meinst du mit satt???

lg
Peter

Autor: holger (Gast)
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>das problem bzw. frage die sich mir stellt ist, dass ein normaler µC ca.
>4 UARTS besitzt

Der normale uC besitzt einen UART. Bessere uC zwei UARTs.
Vier UARTs ist nicht mehr normal. Womit arbeitest du denn da ?

>ist das eine gute idee mit µC zu arbeiten oder gibt es andere
>möglichkeiten die besser sind, um sowas zu realisieren?? z.b. mit
>µProzessoren etc....

PC ?

Autor: Ralf (Gast)
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HM... Und 4-fach UARTs wie den 16554? Gibts glaub ich auch ne Variante 
mit 8 UARTS. Oder das ganze in nen FPGA o.ä. giessen... Wär das nix?

Ralf

Autor: Nilp (Gast)
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Was fuer Baudarten sollen denn gefahren werden ? Das bestimmt die MHz. 
Sollen irgendwelche Daten verarbeitet werden ? Als UART wuerde ich 16554 
nehmen, 4 stueck davon an einen Bus.

Autor: Peter (Gast)
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4 UARTS hat z.b. der Atmega1280 etc. 8 hab ich von atmega noch nicht 
gesehen...

Baudraten hab ich... MIDI 32kBaud, DMX 250kBaud und dann noch Ethernet 
1Gbit und USB 2.0


über welchen Bus verbindest du die µC?

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Weil ein ATmega 4 UARTs hat sagt das noch lange nicht aus, daß das bei 
µControllern normal ist. Meist findet man einen oder zwei UARTs... 4 
sind schon luxus. Zumindest bei den kleinen Controllern. Ab 32bit kann 
alles anders sein... aber zumindest die LPC21xx-Reihe hat meistens nur 2 
UARTs.

Aber zum Thema:
  Ich würde versuchen alles möglichst mit fertigen Hardwareinterfaces zu 
realisieren. Damit kannst du den Controller schon stark entlasten und 
musst dich nicht um alles selbst kümmern.
Zudem halte ich es für unmöglich USB2.0 und Gigabit-Ethernet ohne 
Spezialbausteine, also per Bit-Banging, zu implementieren.
Selbst die großen Mikrocontroller dürften dafür viel zu wenig 
Rechenleistung besitzen.

Gruß,
  SIGINT


Autor: Wolfgang (Gast)
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>Ich würde versuchen alles möglichst mit fertigen Hardwareinterfaces zu
>realisieren. Damit kannst du den Controller schon stark entlasten und
>musst dich nicht um alles selbst kümmern.

was genau verstehst du unter fertigen Hardwareinterfaces?

>Zudem halte ich es für unmöglich USB2.0 und Gigabit-Ethernet ohne
>Spezialbausteine, also per Bit-Banging, zu implementieren.
>Selbst die großen Mikrocontroller dürften dafür viel zu wenig
>Rechenleistung besitzen.

welche anderen möglichkeiten gibt es denn noch bei einer seriellen 
Schnittstelle?


Wolfgang

Autor: Polli (Gast)
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S12X von freescale mit 5xSCI wäre meine Wahl...

Autor: K. B. (kbf)
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Für was brauchst du 16 DMX-Outputs,Brauchst du soviele Lines, oder geht 
da überall das gleiche raus?

Vielleicht könntest du mal erklären, was das Ding später so alles 
machen/können soll.

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Wolfgang wrote:
>
>>Ich würde versuchen alles möglichst mit fertigen Hardwareinterfaces zu
>>realisieren. Damit kannst du den Controller schon stark entlasten und
>>musst dich nicht um alles selbst kümmern.
>
> was genau verstehst du unter fertigen Hardwareinterfaces?

Es gibt Mikrocontroller mit integriertem USB Host- oder Slave-Interface.
Dann gibt es extra Ethernet-Interfaces. (z.B.: ENC 28J60) Wobei Gigabit 
Ethernet schon extrem kompliziert werden sollte.
Vielleicht gibts auch einen Kontoller, der alles intern hat... sowas ist 
mir jetzt aber nicht bekannt (vielleicht gibts da nen ARM).


>>Zudem halte ich es für unmöglich USB2.0 und Gigabit-Ethernet ohne
>>Spezialbausteine, also per Bit-Banging, zu implementieren.
>>Selbst die großen Mikrocontroller dürften dafür viel zu wenig
>>Rechenleistung besitzen.
>
> welche anderen möglichkeiten gibt es denn noch bei einer seriellen
> Schnittstelle?

Nur externe Interfaces die seriell an den Mikrokontroller angeschlossen 
werden. Der Datendurchsatz ist aber entsprechend schlecht.

Gruß,
  SIGINT

Autor: Marvin (Gast)
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Per Software sind die UARTs doch kein Thema. Das geht doch locker auch 
mit einem AVR. Ein Timer für die Baud-Rate und dann halt in der 
Interruptroutine die Bits der Ausgänge entsprechend umgeschaltet. Weiß 
nicht wo da ein Problem sein soll. Man wird doch für 115kBaud keine 
>140Befehle für Bitumschalterei brauchen (@16MHz).

-Marvin-

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Ein AT91RM9200 hat beispielsweise zwei USB Ports und 4 Uarts.

Ethernetbausteine gibts recht gute von Micron.

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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Wenn das gute Stück überhaupt nur 4mbit Ausgänge hat (insgesamt), warum 
muss da dann USB2.0 und Gigabit Ethernet rein?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Bartholomäus Steinmayr wrote:
> Wenn das gute Stück überhaupt nur 4mbit Ausgänge hat (insgesamt), warum
> muss da dann USB2.0 und Gigabit Ethernet rein?

Na für den Software-MPEG4-Video Dekoder, den macht der kleine Atmel ja 
noch parallel so nebenbei.

So statt ein bischen LED-Blinken als erstes Projekt muss das heutzutage 
schon was ausgefalleneres sein... ;)

mal ernsthaft: Für diese Schnittsellen-Ansammlung entweder nen FPGA 
nehmen, und viel Zeit in die Entwicklung (Alternativ viel Geld in den 
Erwerb von IP) stecken, oder nen Kleines PC-Board nehmen (alternativ 
auch nen großen ARM), Linux drauf, 16x Seriell-Port Karte dran, und 
fertig.

/Ernst

Autor: Bartholomäus Steinmayr (sam_vdp)
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<div class="spass">Stimmt, ich hatte vergessen wieviel Bandbreit FullHD 
Video braucht, mein Fehler.</div>

<div class="ernst">Aber im Ernst, auch wenn man einen PC nimmt, das 
ganze wird ja selbst eher keine Daten erzeugen, also wo sollen die 
Datenmassen von Ethernet und USB hin? Echtzeit verwerfen wie Martin?
Beitrag "Re: Gbit Ethernet"
</div>

Autor: peter (Gast)
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aber warum gigabitlan??? hat das einen sinn???

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