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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik BASCOM-AVR 1.11.8.6


Autor: Hannes (Gast)
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Hallo zusammen,

habe kürzlich erfahren das es eine neue Version von BASCOM 
gibt(BASCOM-AVR 1.11.8.6). Unterstützt jetzt endlich auch DCF-77 (per 
Befehl!!). Damit kann man auch als Anfänger wunderbar DCF-77 Uhren 
programmieren.

Wo gibt´s die Demo hierzu ???

Gruß Hannes

Autor: Udo (Gast)
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Beim Hersteller, wenn fertig

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Es geht auch heute schon. Hier ist ein schöner Artikel dazu:

http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/DCF77-D...

oder ohne Assembler auch hier:

http://mcselec.com/index.php?option=com_content&ta...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Hannes wrote:

> Unterstützt jetzt endlich auch DCF-77 (per
> Befehl!!).

Nimm doch die neue Version mit Spracheingabe:
Man spricht seine Programmwünsche hinein und am Schluß "Abrakadabra", 
dann erscheint kurz ne Sanduhr und fertig ist das Programm.


> Damit kann man auch als Anfänger wunderbar DCF-77 Uhren
> programmieren.

Mal im Ernst, was hat das denn noch mit Programmieren zu tun.

Select Funktion X, Juhu, ich habe X ganz alleine programmiert.

Kauf Dir nen DCF77-Wecker, is billiger und geht noch einfacher.


Peter

Autor: Bastelmensch (Gast)
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Hi,

was soll eigentlich schon wieder die drauf rumprügelei?

Es macht echt keinen Sinn das Rad jedesmal neu zu erfinden.

Manche Leute haben eben nicht die allumfassende kompetenz und für die 
werden solche Befehle eingebaut.

Wenn ich so was lese muß ich echt mal sagen das Ihr Eueren µC auch 
selber entwickeln könntet, so einen Käfer kaufen kann ja jeder!

Und wenn heute einer eine DCF77 Uhr baut steht doch sowieso keiner mehr 
da und ist beeindruckt!

Manchmal könnte man echt meinen ein paar hier im Forum nehmen extra eine 
Bergsteigerausrüstung um in den 12 Stock zu kommen, Aufzug und Treppe 
sind ja zu bequem.

Gruß Bastelmensch

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Wir sehen uns wieder wenn mit der DCF-77 Uhr
ein Wecker gebaut werden soll, und sich der
gute BASCOM Mensch frägt, wie er denn 2 Uhrzeiten
miteinander vergleichen soll. Schliesslich hat
BASCOM nichts dafür parat :-)

Nichts für ungut: Ich finde BASCOM nicht schlecht.
Die Erfahrung in diesem Forum ist allerdings die,
das es einige (viele?) BASCOM Programmierer gibt,
die, sobald sie die Fertigteilwelt von BASCOM
verlassen, aber sowas von sofort nicht mehr
weiter wissen. Manchmal passiert das sogar schon
bevor der Schritt gemacht wird :-)

Autor: Rolf Im forum (for_ro)
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Meint ihr wirklich, dass das bei C-Anfängern anders aussieht?
Gerade ihr beiden (PD und KHB) habt doch dankenswerter Weise jede Menge 
Funktionen und Programme zur Verfügung gestellt. Denkt ihr, dass der 
C-Anfänger erst mal versucht das alles zu verstehen, bevor er es 
benutzt?
Den Fragen hier entnehme ich eher, dass die das gleiche Problem haben 
wie jeder andere Anfänger in einer Programmiersprache.

Gruß

Rolf

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bastelmensch wrote:

> Es macht echt keinen Sinn das Rad jedesmal neu zu erfinden.


Mich regt solche Auffassung auf, man könne Programme gedankenlos 
zusammenpappen und sie würden danach auch noch zuverlässig 
funktionieren.

Die Folgen sieht man tagtäglich, es gibt kaum noch ordentlich 
funktionierende Geräte, alles nur grüne Bananen und man ist ständig mit 
Reklamieren oder Updates beschäftigt.


Ne DCF77 Uhr ist nichts einfaches, sie braucht Ressourcen (Interrupts, 
Timer), Fehlererkennung, interne Uhr als Gangreserve, Synchronisation 
der internen Uhr usw.

Schau Dir mal an wie viele DCF77-Uhren-Varianten gibt und welche hohen 
Ressourcen sie teilweise verbrauchen.
Sowas als Blackbox reinzustellen muß einfach schief gehen.


Gegen das Einbinden eines DCF77 als Quelltext ist nichts zu sagen, man 
kann dann die belegten Ressourcen erkennen und gegebenenfalls 
Anpassungen vornehmen.
Man sollte aber schon ein bischen verstehen, wie es funktioniert.


Peter

Autor: Dirk Hofmann (arm-dran)
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Naja,

ist ja schon komisch.

Als ich mich über solche Dinge aufgeregt habe, wurde ich von allen 
Seiten
mit grünen Bananen beworfen.

Das Problem kommt doch dann, wenn man dann solche Leute in 
verantwortungs-
volle Projekte steckt, und meint, sein Wissen wäre der Gipfel der
Evolution.

In einem Land, wo man die Rechtschreibung an das sinkende Niveau der
Nachkommenswelt anpasst, scheint das aber normal zu sein.

Dirk

Autor: Erwin (Gast)
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....ich hab´s kommen sehen. ;-)
Wenn BASCOM nicht BASCOM hieße, wären viele im Forum nicht an die 
Sprache
BASIC erinnert worden und das Herumgehacke auf den _ja so dämlichen_
Bascom Programmierern würde ausbleiben.

Ja, ich bin auch einer von der Sorte und ich bin es gerne.
Allerdings "programmiere" ich bei größeren Aktionen auch erst einmal
auf einem Blatt Papier, um mir über die Struktur, die mein Programm 
haben muß, klar zu werden. Das bleibt auch bei einem "Baukasten" nicht 
aus.

Ich freue mich über jede neu hinzugekommene Funktion, die ich vorher
selbst erstellen mußte. Was ist der Unterschied zwischen einer 
"vorgefertigten"  Programmfunktion und einer "selbstgebauten", die
man in seinen Programmen auch immer wieder verwendet?!

Manche vorgefertigten Funktionen sind bei zeitkritischen Sachen so nicht
verwendbar, da muß dann ein Stück Assemblercode rein, aber was solls.

Autor: Netbird (Gast)
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@Peter, @Karl-Heinz,

Hannes hat eine Frage gestellt, eine gute Antwort bekommen und freut 
sich darauf, etwas zu realisieren, das er bisher so nicht konnte.

Warum müsst Ihr solche Kommentare abgeben, habt IHR das nötig? Nicht 
jeder, der sich mit MC beschäftigt, ist Ingenieur, Softwarespezialist 
... und will es auch nicht werden.

Elektronik und MC ist auch ein schönes Hobby und sollte auch ausgeübt 
werden können, ohne dass man jedes Bit und Byte kennen muss! Da hilft 
BASCOM prima weiter ...

Wer damit dann nicht zufrieden ist, arbeitet sich tiefer ein, andere 
finden das toll! So wie früher Menschen mit einen selbstgebauten 0-V-1 
und Rückkopplung die ersten SSB- Sendungen gehört haben, ohne sich auch 
einen Gedanken gemacht zu haben, wie sich denn das SSB- Signal 
mathematisch entwickeln läßt.

Mit Eurer Haltung konsequent weitergedacht dürftet Ihr nicht einen 
hochspezialisierten CHip verwenden, dessen Innenaufbau Ihr nicht vorher 
analysiert habt ...

Wenn Ihr Euch dann über die Beiträge mancher Forumsteilnehmer ärgert, 
wird das z.Tl durch solche Kommentare mit provoziert.

Viel Vergnügen für alle MC - Interessenten, auf welcher Erkenntnisstufe 
auch immer!

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Peter Dannegger wrote:
> Bastelmensch wrote:
>
>> Es macht echt keinen Sinn das Rad jedesmal neu zu erfinden.
>
>
> Mich regt solche Auffassung auf, man könne Programme gedankenlos
> zusammenpappen und sie würden danach auch noch zuverlässig
> funktionieren.

Ich Programmiere jetzt schon seit über 20 Jahre verschiedene Systeme und 
von Assembler über Basic, C etc.

Es ist bei jeder Sparache, egal wieviele "Bausteine" man hat und wie 
die aussehen IMMER das gleiche.

Was rauskommt zählt.

Hier wird Bascom nur runtergemacht weils Basic ist. Ich kenne jemand der 
ist nach den ersten Schritten Bascom auf C umgestiegen weil er dachte 
man kann in Basic nur Programme machen die bei a anfangen und bei z 
aufhören und wundert sich jetzt was ich mit Bascom und einer Priese 
Assembler raushole.

Wer nichts kann, kann mit keiner Sprache etwas.
Ich für meinen Teil habe erkannt das ich erst zu den ganz ausgefeilten 
Tricks greife wenn es sein muß, vorher setze ich lieber einen Baukasten 
zusammen, denn das Programm ist das was aus´m Hirn kommt, der Code ist 
nur noch die Umsetzung.

Laß die Leute einfach mal Probieren. Wenn sie es ernst meinen werden sie 
schon anfangen Probleme selbst zu lösen und wenn nicht dann wächst mir 
deshalb auch kein Ast aus´m Knie.

Ich weis noch wie mir manches am C64 nicht mehr gereicht hat. Da habe 
ich dann irgendwann auch mit Assembler angefangen.

Aber ich bin inzwischen 35 und hab keinen Bock mehr alles und jeden Mist 
der schon 1000 mal gemacht wurde in jedem Bit selber zu machen.
Dafür zahle ich den Compiler und freue mich dann wenns solche Funktionen 
gibt. Und solange sie den Zweck erfüllen ist OK, wenn nicht dann ist 
früh genug es selber zu machen.

OK, vielleicht sehe ich das schon wieder aus der Sicht desjenigen der 
Datenblätter in der Regel versteht und auch genau weis wie ein µC System 
funktioniert. (Habe in meiner Schul- und Ausbildungszeit mehrere System 
selber zusammenlöten müssen und dort auch alles mit jedem Byte selbst 
machen müssen.)

Aber wahrscheinlich gibt es Leute die auch jedesma alles ganz neu machen 
und nicht auf eigene Bausteine zurückgreifen weil das ja ein 
Baukastensystem wäre...

> Gegen das Einbinden eines DCF77 als Quelltext ist nichts zu sagen, man
> kann dann die belegten Ressourcen erkennen und gegebenenfalls
> Anpassungen vornehmen.
> Man sollte aber schon ein bischen verstehen, wie es funktioniert.

Jo, während der Lehre als Geburtstagsgeschenk für den Ausbilder 
gebastelt mit weis der Geier wievielen LEDs als Anzeig in den 
Dimensionen 30x50cm.

Die Frage ist ob ichs wirklich immer ganz genau wissen muß.

Klar ist es von vorteil, aber wirklich wissen muß mans oft nicht. Dafür 
darf man dann eben bezahlen.

Autor: Netbird (Gast)
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Danke, Bernd T, 100% Zustimmung !!!

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Es gibt kaum ein Projekt was man mit Bascom nicht machen kann.

Die Leute die C benutzen - greifen auch auf ein "Baukastensystem" zu 
siehe Codesammlung. Also wo ist der Unterschied?

Denn man muss zumindest wissen wie der Befehl Funktiniert, bevor man was 
machen kann und dazu ist C zu kryptisch veranlagt, obwohl besser 
Portabel.


www.comwebnet.de

Autor: rebs88 (Gast)
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Mein Chef hatte in seinem ersten Produkt auch ein Basic-Programm laufen 
und verdiente damit sehr viel Geld und tut es auch heute noch. Welchen 
Anwender interessiert es welche Software in seinem Produkt läuft, 
wichtig ist das das Ding seinen Zweck erfüllt. Und darauf kommt es an!

Autor: Dirk Hofmann (arm-dran)
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rebs88 wrote:
> Mein Chef hatte in seinem ersten Produkt auch ein Basic-Programm laufen
> und verdiente damit sehr viel Geld und tut es auch heute noch. Welchen
> Anwender interessiert es welche Software in seinem Produkt läuft,
> wichtig ist das das Ding seinen Zweck erfüllt. Und darauf kommt es an!

Da kann ich Dir nicht ganz zustimmen.

Mal ein Extrembeispiel:

Man kann einen ATmega8 für nen Euro nutzen und damit schon ziemlich 
schnelle
Anwendungen realisieren.

Man kann aber auch das gleiche mit einem ARM9 realisieren und mit 
Kanonen
nach Spatzen schiessen, den Aufwand ins unermessliche treiben.

Viele auch sogenannte Spezialisten, verstecken programmiertechnische 
Defizite
hinter einer extrem aufgeblasenen und unwirtschaftlichen Hardware
und teilen dem Chef noch mit, es wäre das "non plus ultra".


Es kommt immer darauf an, welche Interessen man vertritt.

Wenn man ein Produkt preislich gut gestalten will, so kann man durch
Softwareoptimierung bzw. Ausnutzung einen sehr positiven Effekt auf die
Hardwaregestaltung erzielen.

Wenn es mir aber wichtig ist, mich durch Unwissenheit schnell zu 
profilieren, dann werde ich durch solche Aktionen meine Kompetenz 
einbringen, um schnelle Erfolge vorzuweisen.

Denkt mal an die 80er und 90er. C16 C64 AtariST Amiga etc.
Mit welchen Taktfrequenzen wurden die betrieben und was haben Sie 
geleistet.

Heute: oooh, ich muß 12 statt 8 Eingänge einlesen, da sollte ich 
unbedingt
vom ARM7 auf einen ARM9 umsteigen.

BASCOM auf µC, neeeee

Autor: Rolf Im forum (for_ro)
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Dirk Hofmann wrote:
> BASCOM auf µC, neeeee

Weder bascom noch C laufen auf irgendeinem Prozessor, schon gar nicht 
auf einem µC.
Und dass ausgerechnet die Bascom Programmierer sich profilieren wollen 
habe ich so auch noch nicht entdeckt. Meistens trauen die sich gar nicht 
den Mund aufzumachen, weil ja da die selbstherlichen C-Programmierer 
sind, die sie abfällig beobachten.

Bis jetzt habe ich noch kein Problem gesehen, das ich mit C hätte lösen 
können und mit Bascom nicht.

Gruß

Rolf

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