www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Filterdimensionierung


Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo allerseits.
Ich muss einen Tiefpassfilter 4. Ordnung dimensionieren. Das Filter wird 
hinter einen DCDC- Wandler geschaltet um die Resonanzfrequenz des 
DCDC-Wandlers aus der nachfolgenden Schaltung zu halten. Diese beträgt 
100kHz.
Angedacht ist eine Cutoff-Frequenz von ca 1kHz. Sollte beim Ergebnis 
rauskommen, dass die Spulen und Kondensatoren zu groß werden könnte 
diese gegebenenfalls noch korrigiert werden.
Die Eingangsspannung beträgt U=15V. Folgende Schaltung ist angedacht.


o----Spule_1--O---Spule_2----O------o
              |              |
              |              |
             C_1            C_2
              |              |
              |              |
o-------------o--------------o-------o


Ich habe allerdings keine Idee wie ich an dieses Problem herangehen 
soll. Bitte um schenlle Starthilfe. Beiße mich zur Zeit durch den Titze 
Schenk

Schöne Grüße Daniel

Autor: Hendi (dg3hda) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
google mal nach aade, da gibt es eine filterdesignsoftware :-)

Gruß,

Hendrik

Autor: Christian (Guest) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tipp:
Bei den Kondensatoren eine "ordentl. Spannungsreserve" nehmen
(nicht 16V-Typen - oder wo die Sp. liegt, :-).

Autor: peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Um wieviele dB soll der 100 kHz-Rippel gedämpft werden? (Und natürlich 
auch deren Oberwellen die vermutlich weit in den MHz-Bereich reichen)

Praxisgerechte Werte währen 40..60dB für 100kHz..100MHz !

Um eine gute Sperrdämpfung auch für hohe Frequenzen zu haben, solltest 
Du die Filterstruktur immer mit einer Längsinduktivität beginnen und 
auch beenden:

o---Spule_1---o---Spule_2---o
              |
             C_1
              |
o-------------o-------------o

oder

o---Spule_1---o---Spule_2---o---Spule_3---o
              |             |
             C_1           C_2
              |             |
o-------------o-------------o-------------o


Oft findet man die folgende Struktur, (um die teureren Induktivitäten 
ein zu sparen), doch diese ist deutlich schlechter bezüglich der 
Filterwirkung bei hohen Frequenzen (parasitäre Effekte)


o---o---Spule_1---o----o
    |             |
   C_1           C_2
    |             |
o---o-------------o----o

oder

o---o---Spule_1---o---Spule_2---o----o
    |             |             |
   C_1           C_2           C_3
    |             |             |
o---o-------------o-------------o----o


Wieviel Stom soll maximal durch die Spulen fliessen? Damit die Filterung 
auch bei maximaler Belastung funktioniert, dürfen die Induktivitäten, 
(bzw. deren Ferrit) nicht in die Sättigung kommen.

Autor: OlFi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab ein ähnliches Problem.
Eine Dämpfung von 40dB wäre nicht schlecht, momentan habe ich einen 
Ripple von 3MHz und ca. 300 mVss.

Am Ausgang werden 5V und 10A gebraucht.

Gruß
    Olaf

Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nur so aus interesse, was wäre falsch daran, wenn man diese für eine 
grenzfrequenz von 1Hz auslegen würde?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel wrote:
> nur so aus interesse, was wäre falsch daran, wenn man diese für eine
> grenzfrequenz von 1Hz auslegen würde?

Rechne mal die benötigten Bauteilwerte aus, dann weißt du es...

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Beiße mich zur Zeit durch den Titze Schenk

Im Horowitz/Hill Appendix H gibt es Zahlenwerte und Beispiele
für Butterworth Filter.

Autor: Dieter Werner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Zweifelsfall die Filter-Grenzfrequenz lieber etwas niedriger legen, 
der Wandler ist schliesslich nicht quarzgesteuert.

Autor: smarti (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Tag,

ich hohl mal den alten Thread wieder hoch, da er genau auf meine 
bedürfnisse zutrifft.

Ich benötige wie oben einen Filter für einen DC/DC-Wandler.

Es geht gerade ans aufbauen, nun würde ich ihn gerne vermessen, ob er 
auch mti meiner SPICE Simulation übereinstimmt.

Wie war das?

Ich nehme einen Frequenzgenerator am Eingang und gehe die Frequenzen 
nach "oben", am Ausgang erhalte ich eine bestimmte Spannung, wenn ich 
diese Spannung 20 * log( x ) auftrage erhalte ich mein Bodediagramm und 
kann sehen wieviel dB Dämpfung mein Filter z.B. bei 100kHz hat.

LG Smarti

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.