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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Motorsteuerung/Unterwasserpumpe


Autor: Alexander H. (alex1)
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Hallo zusammen,

nachdem mir eine Unterwasserpumpe abgeraucht ist, moechte ich mir eine 
Steuerung dafuer bauen.
Es eine 1,1kW 380V Pumpe mit Direktanschluss (im Stern oder Dreieck, 
wird nicht angegeben).
Es gibt natuerlich alles zum Kaufen....

Ich wollte es wie folgt realisieren.
- Solid state Relays als Schalter: normal kennt man ja solche 
Schaltungen mit 2 gegenparallel geschalteten Thyristoren 
(Sechspuls-Brückenschaltung). Diese werden dann immer 60° weiter 
gezündet (natürlich muss der cos (phi) berücksichtigt werden.
Wie ist es mit den SSRs? Der z.B. S216SE02. Der bekommt doch ne 1 nach 
dem Nulldurchgang der Spannung+cos (phi) und ist dann offen. Er 
schliesst ja erst dann, wenn wieder ein Stromnulldurchgang kommt? oder?

- Ich habe jetzt viel hier im forum gelesen über die 
Nulldurchgangserkennung. Das ist ja teilweise recht kostenspielig 
(stromverbrauch). Im appnote von Atmel gibts ja auch so etwas. Kann man 
da eigentlich noch einen Triak zwischenschalten, so dass wenn der µP ein 
Signal bekommt (Pumpe ein), er die Messung zuschaltet? da könnte man 
doch einen MOC3041 nehmen?

- Ich möchte aber noch eine Ueberspannung und und so erkennen. Hier habe 
ich keine Ideen. Wie machen so etwas die anderen? Deren 
Motorvollschuetze sind sehr kompakt.

Es reicht erst mal. Wenn sich noch fragen auftun, werde ich sie sicher 
stellen. Und ich werde auch natuerlich eure beantworten.

Danke
Alex

Autor: tex (Gast)
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<<Unterwasserpumpe>> = Tauchpumpe?
<<Unterwasserpumpe>> = Brunnenpumpe?
<<abgeraucht>> Warum?
<< Solid state Relays als Schalter: normal kennt man ja solche
Schaltungen mit 2 gegenparallel geschalteten Thyristoren
(Sechspuls-Brückenschaltung). Diese werden dann immer 60° weiter
gezündet>>   Soll es auf eine Drehzahlregelung hinauslaufen?
<<noch eine Ueberspannung>> In der Regel wird Deine Pumpe darauf kaum 
reagieren, wenn es nicht gerade ein direkter Blitzeinschlag im Stromnetz 
oder eine zu hohe Betriebsspannung ist.
<<Wie machen so etwas die anderen?>> thermomagnetisches Sprungschaltwerk 
bei manueller Schaltung, Schütz mit nachgeschaltetem Motorschutzrelais 
bei Steuerungen.

Autor: F.H. (Gast)
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Moin,ein 1,1 KW Frequenzumrichter ist sehr kompakt und nicht teuer,da 
lohnt sich doch gar keine Bastelei und man hat alles,was man braucht,mfg 
F.H.

Autor: Alexander H. (alex1)
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@tex:
Das ist eine Unterwasserpumpe im Brunnen (hängt in 50 m). Es zum 
grössten Teil eine Überwachung werden. Vielleicht kann dann damit auch 
der Druck (bei einer konstanten Wasserentnahme) auf einen Konstantem 
Wert gehalten werden.
Die Pumpe ist abgeraucht, da Verschiedene Faktoren sich zusammengetan 
haben und als letztes Glied, der Motoschutz deffekt war.

@F.H.: natürlich gibt es so etwas zu kaufen. In diesem Fall müsste ich 
einen Motorvollschutzt und eine Steuerung kaufen, weil es das nicht 
zusammen gibt. Das werden dann wieder locker mehrere Hundert Euronen. 
Und der Spass ist weg (:-)))

Alex

Autor: Roland (Gast)
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Motoren schaltet man in der Regel mit Schützen! Ein Frequenzumrichter 
ist auch ok, für deine Anwendung jedoch unnötig und teuer sind die 
Dinger auch noch. Vergiss aber nicht ein Bi-Metall Relais nach dem 
Schütz einzubauen,  dient als Überstromschutz für den Motor. Als 
Alternative gibt es auch Motorschutzschalter, diese haben die Funktion 
eines Hauptschalters und des Bi-Metall Relais vereinbart. Man schliesst 
sie wie einen normalen Hauptschalter vor dem Schütz an.

Autor: tex (Gast)
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Brunnenpumpen haben eine begrenzte Lebensdauer, weil sie aus technischen 
Gründen kein Feinfilter vor dem Pumpenkörper haben. Dadurch dringt 
feiner Sand in die Lager ein und schmirgelt sie langsam ab, was nach ein 
paar tausend Betriebsstunden zum Lagerschaden führt.
Du solltest ihr nicht mit einem Frequenzumrichter zu Leibe rücken, das 
mag sie gar nicht und es hilft Dir nichts.
In Deinem Fall ist ein Druckwächter und ein Motorschutzrelais an einem 
Schütz die beste Wahl. Die Überwachung wird in der Regel mit einem 
Manometer realisiert, auf das an entsprechender Stelle ein roter Strich 
gemalt wird. Bringt die Pumpe bei offenen Vent. nicht mehr diesen Druck 
ist das Lager am sterben. Der Sterbevorgang selbst dauert in der Regel 
0,5 bis 2 Jahre, je nach Nutzung.

Autor: Alexander H. (alex1)
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Hallo,
vielleicht war das keine gute Idee mit der Drucksteuerung. Na ja...

Ich moechte aber, dass die Pumpe elektronisch ueberwacht wird, sonst 
kommt es wie dieses mal: Die Pumpe blieb irgendwann einfach aus, und ich 
habe zuerst "den Wolf" gesucht, und bin nicht auch die Idee gekommen, 
dass die Pumpe kaputt gegangen ist....

Ich moechte vor allem noch einen Trokenlaufschutz einbauen (Software), 
weil ich auch nicht weiss, ob sie vielleicht "trocken gelaufen" ist 
(diese Pumpe hat den nicht integriert).
Kann man dass denn mit den SSRs so machen? Ne 1 beim Nulldurchgang + 
Phi? und dann permanent ne 1?
Und die MOCs kann ich wahrscheinlich auch mit ner 1 offen lassen? Oder?

Danke
Alex

Autor: tex (Gast)
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<< Trokenlaufschutz  einbauen>>  <<Das ist eine Unterwasserpumpe im 
Brunnen (hängt in 50 m).>>
??? Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder ???

Es gibt bei Brunnenpumpen keinen Trockenlauf. Dazu müsste Dein Brunnen 
austrocknen. Da ist Deine kleinest Sorge, das die Pumpe trocken läuft.

Die Überwachung übernimmt der Motorschutzschalter. Wenn Du unbedingt 
noch eine Funktionsüberwachung einbauen willst, nimm ein handelsübliches 
Amperemeter!

Autor: Alexander H. (alex1)
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Der Trockenlauf wird dadurch ermittelt, wenn die Leistung auf eta ~60% 
abfaellt. Wie soll das denn der Motoschutztschalter machen?

Alex

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