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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Absage nach Norm


Autor: Absager (Gast)
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[...]
Bitte sehen Sie in unserer Absage keine generelle Wertung Ihrer Person. 
Wir
haben vielmehr nach eingehender Prüfung festgestellt, dass das Profil
anderer Bewerber fachlichen noch besser mit unserem speziellen
Anforderungsprofil übereinstimmte.
[...]

Hallo,

gibt es eigentlich eine Norm oder eine gesetzliche Regelung, wie eine 
Absage zu formulieren ist? Ausnamslos alle erhaltenen Absagen enthielten 
den obigen Wortlaut in nahezu identischer Formulierung.

Autor: 20° (Gast)
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Diese Floskel ist dem Antidiskriminierungsgesetz geschuldet.
Die Gutmenschen unter den Politikern wollten verhindern, dass Bewerber 
aus
politischen, religiösen, ethnischen Gründen bei Bewerbungen(Beruf, 
Privat, Mieter) abgelehnt werden.

Diese Floskel zeigt, dass Personalentscheider sich durch dümmliche 
Politiker nicht beeinflussen lassen.

Autor: +++ (Gast)
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Ich vermute, dass die Formulierung "keine generelle Wertung Ihrer 
Person" mit dem Antidiskriminierungsgesetz zusammenhängt, nachdem man 
den Arbeits-/Ausbildungsplatz einklagen kann, wenn man aufgrund von 
Äusserlichkeiten, Behinderungen, Krankheiten etc. abgelehnt wird.
Mit diesem Satz rechtfertigt der Stellenausschreiber sich und gibt vor, 
dass nur die fachliche Kompetenz entscheident gewesen sein soll. Das 
Gegenteil kann man nicht beweisen, also braucht man es mit einer Klage 
garnicht erst zu versuchen.
Das wäre eine mögliche Erklärung, ob das wirklich so ist, kann ich dir 
leider auch nicht sagen.

Autor: Der andere (Gast)
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Es geht niveauloser: habe letztens nach einem Bewerbungsgespräch nicht 
einmal eine Absage bekommen.

Autor: tastendrücker (Gast)
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Ich habe mal eine Absage bekommen, in der war zu lesen:



                                       [Ort], den 12.08.1998
   Sehr geehrte(r) [Berweber(in)],

   ...
   {hier ein Standard-Absagetext}
   ....

   [Unterschrift]



Die haben nicht mal die Platzhalter gefüllt. Und als Fußnote war zu 
finden:

   C:\Briefe\Vorlagen\Absage.doc

Autor: tastendrücker (Gast)
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>Es geht niveauloser: habe letztens nach einem Bewerbungsgespräch nicht
>einmal eine Absage bekommen.

Das heisst doch: Du hast den Job!    LOL

Autor: 20° (Gast)
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Personalerin, bist du Arbeitskollegin, Cheffin, Untergebene, Frau, 
Freundin von 'Personaler'?

Ihr gleicht euch in euren lustig-provokanten Beiträgen.

Autor: Reto (Gast)
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Hehe, die Personalerin geht offenbar absolut zu denen, welche soöche 
Pauschalabsagen schreiben: Sie ist gewöhnt, Platzhalter zu nutzen und 
tut sich schwer, selbständig ganze Sätze zu schreiben - sie muss später 
addieren.

Autor: 3spaces . (Gast)
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>Am meisten Spaß macht es mir, wenn ich das Gehalt drücken kann.

LOL, weil dann keiner die Stelle annehmen wird.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Wie schauts eigentlich aus, wenn sich eine... ähm.. "etwas" kräftiger 
gebaute Dame sich auf einen Job als Stripperin bewirbt und dann, da 
kräftiger gebaut, nicht genommen wird??

Wäre ja diskriminierung, da wegen äußerlichkeiten abgelehnt, oder?

Autor: tastendrücker (Gast)
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>Wäre ja diskriminierung, da wegen äußerlichkeiten abgelehnt, oder?

Nein, Sie wird ja abgelehnt, weil Sie nicht die nötige 
(Haupt-)Vorraussetzung erfüllt. Als Farbenblinder wird man auch schwer 
eine Anstellung als Drucker bekommen.

Autor: Absager (Gast)
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Ehrlich gesagt finde ich dieses Gesetz ziemlich bescheuert. Mir 
persönlich wäre es sehr viel lieber, wenn mir der Personaler oder wer 
auch immer direkt mitteilen würde, dass ihm meine Fresse nicht passt, 
oder ihm wegen meines Aftershaves übel wurde oder was auch immer. Nur so 
kann man an sich arbeiten und es das nächste mal besser machen.

Logisch, er kann nicht sagen, dass er was gegen Farbige hat oder so. 
Aber darum ging es ja auch nicht. Ich denke, ich bin relativ normal. Der 
Grund kann also nur an meinem Auftritt oder aber bei meinen 
Bewerbungsunterlagen liegen. Es kann natürlich auch wirklich so sein, 
dass jemand anderes besser auf die Stelle passte. Kann man ja nicht 
wissen...

Autor: Absager (Gast)
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>Du warst uns zu teuer. Außerdem hat uns dein schrecklicher Dialekt nicht
>gepaßt. Lern mal hochdeutsch!

Na also, warum nicht gleich so LOL

Muß man erst in einem Forum posten, um die Wahrheit zu erfahren...

Autor: Absager (Gast)
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Welches Anschreiben?

Autor: Ratgeber (Gast)
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So häufig, wie Du, Personaler, Dich verschreibst, entsprichtst Du genau 
dem hier öfters dargestellten Bild, Deiner Zunft: Schwachmat mit 
übersteigertem Wichtigkeitsempfinden.

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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Ich kann diese ganzen Unternehmen und deren Vertreter (Personaler)  auch 
nicht mehr ab. Setzen in "schlechten Zeiten" Unmengen von Arbeitnehmern 
aus fadenscheinigen Gründen auf die Strasse und beschweren sich dann in 
schlechten Zeiten über den Fachkräftemangel.

Beispiel Airbus vo 6 Monaten: Wir suchen Leute, aber  keiner will in den 
karstigen Norden ziehen (BuHu) und jetzt eine Entlassungswelle ohne 
gleichen.

Wenn man einem dieser Personaler auf ihre vorgefertigten Standardfragen 
mit einem coolen Spruch (Frage: Was treibt Sie an?, Antwort: Mein Herz!) 
kommt, fühlen die sich gleich verarscht und das wars dann mit der 
Stelle.

Ab einem  bestimmten Alter kann man hier in Großunternehmen nichts mehr 
erreichen. Das ist auch der Grund, weil so viele 40-jährige hier nur 
noch Job nach Vorschrift machen und die Zeit absitzen.

Meine Meinung: Die ganze Einstellungsploitik in diesem Land muss sich 
gehörig ändern. Wenn man die Arbeitnehmer wie Dreck behandelt, werden 
diese ihr Glück  halt woanders suchen. Unternehmen sollten langfristig 
handeln und da es auf lange Sicht immer weniger (junge) Arbeitnehmer 
geben wird, sollten diese lieber nett zu uns sein.

So, das wars jetzt. Grüsse auch vom Radioactive-Men

Autor: Dirty Harry (Gast)
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>Frage: Was treibt Sie an?, Antwort: Mein Herz!

Ich habe auch immer grlße Probleme, die Ernsthaftigkeit dieser 
Fragenkataloge zu erkennen.

Was sind Ihre Schwächen: Meine größte Schwäche ist, daß ich nicht über 
meine Schwächen reden kann.

Was ist Ihre größte Stärke: Meine Stärke liegt darin, meine Schwächen 
perfekt kaschieren zu können.

Sind Sie entscheidungsfreudig? : Kleinen Moment, da muss ich kurz 
nachdenken ... Ähm, ja, also so ziemlich, würde ich mal sagen ... ja, 
meistens bin ich sehr entscheidungsfreudig - daß heisst, - also in 
Einelfällen kann es auch mal anders sein - aber in der Regel , also 
meistens, würde ich sagen schon doch einigermassen.

Wollen Sie mich hier auf den Arm nehmen: Ein ARM ist viel zu klein, um 
Sie daruaf zu nehmen, Frau Personalleiterin, ausserdem stehe ich auch 
schlanke und junge Mädels.

Autor: Erwin (Gast)
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@Dirty Harry
Jawoll!!! ;-) Du bist so, wie ich sein sollte.

Gruß Erwin

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Hohoho, ich hab auch schon einige Absagen kassiert. Aber damit muß ich 
leben, war schließlich erst mit 45 mit dem Studium fertig.

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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Jo Dirty, das war wirklich witzig! Hast du das auf 
Vorstellungsgesprächen immer so gemacht? Das wär cool! Dann bist du 
jetzt bestimmt selbständig was?

Ich habe immer einen auf destruktiv gemacht, wenn mir die Leute bzw. das 
Interview auf Anhieb nicht gefallen hat. Irgendwie stellt man sich dann 
quer.

Einmal hat mich so ein Doktor (ich glaube Snuggles oder so ähnlich) 
geschlagene zwei Stunden  über irgendwelche fachspezifischen Fragen 
ausgequetscht. Nach einer Stunde hats mir dann gereicht und ich hab auf 
jede Frage nur noch mit 43 geantwortet.

Aber gut, ich hab ja jetzt nen Job. Manche Gespräche waren auch nicht so 
unangenehm.

Autor: Thorsten (Gast)
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Das geilste ist immer "denken Sie zielorientiert" ?  Da habe ich 
schonmal geantwortet, "nein, tut mir leid, ich denke kundenorientiert".

Meinen Spruch "Nein, ich sage immer, der Weg ist das Ziel" habe ich mich 
aber noch nicht getraut, zu bringen.

Man muss nur einmal etwas bringen, womti die nichts anfangen können, 
dann sind se eingeschappt.

Autor: Das Leiden der Flasche (Gast)
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Weisst Du was ich meine?

Autor: AVRja (Gast)
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Nein was? Schiess los!

Autor: Steven Wetzel (steven)
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Fallout-Boy wrote:
> Ich kann diese ganzen Unternehmen und deren Vertreter (Personaler)  auch
> nicht mehr ab. Setzen in "schlechten Zeiten" Unmengen von Arbeitnehmern
> aus fadenscheinigen Gründen auf die Strasse und beschweren sich dann in
> schlechten Zeiten über den Fachkräftemangel.

Was soll man denn in schlechten Zeiten mit den Arbeitnehmern machen?
Vorschlag: Du gründest einfach mal ein Unternehmen und dann kannst du so 
viele Arbeitnehmer einstellen, wie du willst und aus ganz sozialen 
Gründen bezahlen, auch wenn die Aufträge zurückgehen.

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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@S. Wetzel,

das in "schlechten Zeiten" steht in "Gänsefüßchen" und ist damit (wie 
auch "Gänsefüßchen") ironisch gemeint. Das heißt die Unternehmen 
schmeißen auch in guten Zeiten Leute raus, um das Betriebsvermögen zu 
erhöhen, was dann zu mehr Gewinn führt, der dann an die Aktionäre 
ausgezahlt wird.

Sch.., bin ja auch Aktionär.

PS.: Außerdem ist mein Bruder selbständig.

Autor: XxX (Gast)
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Was erwartet ihr denn ?

Personaler sind die BWL-er, die weder Kreativität für Marketing haben, 
noch analytische Fähigkeiten für Kontrolling... der Bodensatz vom 
Bodensatz...

Autor: Null (Gast)
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Was soll das Affentheater um Absagen? Wenn auf einen Job 100 Bewerbungen 
kommen, muessen 99 abgesagt werden. Wenn alle Bewerber gleich gut 
waeren, muessten sie einen Pfeil werfen oder Wuerfeln. Was soll's. Es 
gibt  nicht immer etwas zum Verbessern, oder einen anderen Grund.

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