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Forum: HF, Funk und Felder Antennenverstärker für DVB-t


Autor: Alex (Gast)
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kann man für eine Stabantenne einen verstärker bauen?
habe mal im Netz geguckt, nicht viel zu DVB-t antennen gesehen.
gruss Alex

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sowas unterscheidet sich nicht von einem Antennenverstärker für analoges 
terrestrisches Fernsehen.

Autor: Alex (Gast)
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>Sowas unterscheidet sich nicht von einem Antennenverstärker für analoges
>terrestrisches Fernsehen.
aber die frequenzen sind ja anders...

Autor: Alex (Gast)
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soll ich nach "uHF antennenverstärker" suchen?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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So eine Stabantenne mit Verstärker wird als "Aktivantenne" bezeichnet. 
Ein Antennenverstärker hat normalerweiser 75 Ohm Eingangsimpedanz.
Die Stabantenne wird, wenn sie nicht gerade 1/4 Lambda lang ist, 
irgendwie anders angepasst. Stabantennen für Lang/Mittel/Kurzwelle zum 
Beispiel haben nie 75 Ohm, da sie viel zu kurz sind.

Autor: Frank (Gast)
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warum sollten die Frequenzen anders sein? Warum wurde dann das analoge 
Fernsehen abgeschaltet als DVB-T kam?
Verstärker sind die schlechteste Wahl um einen besseren Empfang zu 
bekommen. Einzig eine bessere (passive) Antenne die von sich aus mehr 
Gewinn bringt wird ein brauchbares Ergebnis liefern. Ein Verstärker 
verstärkt dummerweis auch das was man garnicht stark haben will, nämlich 
das Rauschen.

bye

Frank

Autor: Alex (Gast)
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@ Christoph Db1uq
aber es gibt doch aktive antennen, die 20 cm kurz sind!

Autor: Alex (Gast)
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@ Frank
das Receiver ist im Auto! ;)))
ich kann ja nicht mit so einer dachantenne durch die Gegend fahren. ;)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die einfachste Möglichkeit zum Selbstbau sind 50 Ohm Verstärkermodule, 
Reichelt hat sie unter "Transistoren" versteckt:
  MSA 0686  HF-Transistor  3,15 €
  MSA 0886  HF-Transistor  1,95 €
  MSA 1105  HF-Transistor  3,65 €
Datenblätter von http://www.avagotech.com

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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http://www.avagotech.com -> Products ->
RF ICs/Discretes
    *   RFICs
          o GaAs Amplifiers, Mixers, Switches (34)
          o Silicon Amplifiers, Gain Blocks (71) --->hier
          o Demonstration Circuit Boards (33)

MSA 0686 http://www.avagotech.com/assets/downloadDocument.do?id=2175
MSA 0886 http://www.avagotech.com/assets/downloadDocument.do?id=2140
MSA 1105 http://www.avagotech.com/assets/downloadDocument.do?id=2138

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> > Sowas unterscheidet sich nicht von einem Antennenverstärker für analoges
> > terrestrisches Fernsehen.
> aber die frequenzen sind ja anders...

Nein.

Sind sie nicht.

UHF und VHF sind UHF und VHF, egal ob analog oder digital.

Autor: ??? (Gast)
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Verstärker bringen nur was, wenn deren Eingangsstufe sehrviel weniger 
rauscht als die Eingangsstufe des Empfängers.
Eine 20cm lange Antenne für Fernsehband IV/V braucht dazu schon einen 
sehr guten rauscharmen vorverstärker. Sowas baut man nicht einfach mal 
selber. Oder man hat daran einen stocktauben Chinareceiver hängen...

Autor: Frank (Gast)
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Ich hab den mitgelieferten Antennenstab eines DVB-T-Sticks gegen eine 
nur unwesentlich grössere Butterflyantenne ausgetauscht und bekomme nun 
22 statt vorher 9 Sender (plus der kompletten Radioprogramme). Das 
Einzige was ich immernoch nicht reinbekomme sind die vertikal 
ausgestrahlten Sender auf VHF aber die krieg ich nichtmal mitten in 
Berlin im 4.Stock rein.

bye

Frank

Autor: Thomas O. (kosmos)
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alles humbug ein schlechtes Signal kann man nicht zu einem guten 
verstärkern. Nimm ne andere Antenne nen Verstärker braucht man nur um 
Verluste zw. Antenne und Empfänger auszugleichen.

Wenn man z.B. ne große Antenne auf den Dach hat und der Fernseher dort 
direkt ein gutes Bild liefert, in der Wohnung  wo 20 Meter Kabel 
dazwischenliegen  das Bild aber unbrauchbar ist, dann hilft ein 
Verstärker wenn er direkt an der Antenne installiert ist um den Pegel 
anzuheben damit in der Wohnung noch was ankommt.



Autor: Wolfgang (Gast)
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alte Weisheit: der beste HF-Verstärker ist eine gute Antenne, o.ä.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Interessant wäre doch mal eine Antenne im Selbstbau, die nur auf den 4 
oder 5 Frequenzen resonant ist, welche für die Übertragung verwendet 
werden und dann noch zirkular polarisiert ist, um sowohl horizontal, als 
auch vertikal polarisierte Aussendungen empfangen zu können, ohne 
jedesmal die Antenne kippen zu müssen. Ich wohne in Potsdam im 
5.Stock(Platte) und habe eigneltich schon einen recht brauchbaren 
Receiver (Technisat Digipal 2).
Da kann man alles mögliche anzeigen lassen( Frequ. Pegel in dB und S/N 
Ratio).
Ein Verstärker nützt nicht wirklich was. Der Unterschied von passiver zu 
aktiver Antenne beträgt zT 20dB in den Pegeln, aber die Signalqualität 
(S/N Ratio) wird eher schlechter, als besser.
Ich brauch keine Fernbedienung, wenn ich jedesmal aufstehen muss, um die 
Antenne mal hinzustellen und mal hinzulegen. Ich kann zwar nachweisen, 
dass die Pegel zwar schon deutlich niedriger sein können, um ein Bild 
hinzubekommen (ab 28dB geht's relativ gut - bei analogem Empfang sollten 
es schon etwas mehr als 55dB sein), aber ob der kleine Stab das immer 
rausreißt? Ein Dipol mit Reflektor würde auf alle Fälle eher helfen.
Wer kennt noch Geisterbilder bei VHF (erste Programm)? diese 
Geisterbilder sind zwar nun nicht mehr zu sehen (logisch), aber die 
Reflexionen sind trotzdem da und sorgen nun dafür, das gar kein Empfang 
mehr möglich ist bzw. dieser stark beeinträchtigt ist.
Ich kann ja mal die 30Sender durchzappen und die jeweilige 
Transponderfrequenz aufschreiben. Evtl. lässt sich auf einem Stück 
Leiterplattenmaterial eine Struktur ätzen, die auf diesen Frequenzen 
resonant ist.
Die Zimmerantennen, die se im MM noch vor einigen Jahren nicht mehr 
losgeworden sind, sind ja nun absolut überteuert, seit dem dort DIGITAL 
oder DVB-T drann steht.

Ich muss mal im Keller kramen, dort habe ich in den 80zigern für SAT1 
einen breitbandigen Schmetterlingsdipol vor einer Reflektorwand gebaut. 
Das Ding ging 1A (zumindest auf KANAL 25 UHF). Habe ich aber bestimmt 
nicht mehr :((


Gruß und viel Spasss

AxelR.

edith

grad gefunden :google-> schmetterlingsdipol
http://forum.digitalfernsehen.de/forum/showthread....

/edith

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ab 1967 wurden "farbtaugliche" Antennen angeboten, heute heißen sie eben 
"DVB-T-tauglich"

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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oder "digital-ready" wie hier:
http://www.tele-tukku.fi/images/wisi/pdf/wisi1-94s.pdf
ich benutze die EE04 (auf Seite 9).
Der Trick bei den Hochgewinnantennen für UHF (Seite 8) sind zwei 
nebeneinanderliegende Halbwellendipol-Yagiantennen, das sieht aus wie 
eine VHF-Antenne. Auch die EE04 besteht aus je zwei 
nebeneinanderliegenden endgespeisten Halbwellendipolen.

Autor: sdf aka .. .. (Gast)
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moin

wenn mir jemand sagen kann wie man das ding auf 75 ohm ummünzt dann 
würde ich das ja mal bauen und berichten

http://www.adl303.oevsv.at/technikecke/dlogpant/


rolf

Autor: Tobias Weber (tobiw)
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Ich meine auch: das erste was man verbessern muss, ist die Antenne und 
ihre Empfangslage. Damit gewinnt man am meisten.

"ein schlechtes Signal kann man nicht zu einem guten
verstärkern."

Das natürlich nicht. Aber man könnte mit einem selektiven Vorverstärker 
die Rauschzahl eines Empfangssystems verringern und somit die 
Empfindlichkeit heraufsetzen.

Bei einer sehr breitbandingen TV Anlage verstärkt man dann aber auch 
Signale, die man garnicht haben will (zB Taxifunk, Pager-Systeme usw.) 
Die können den billigen Empfänger mit wenig Dynamikbereich schnell 
übersteuern. Da hat man trotz mehr Signal ein schlechteres Bild.

Der optimale Vorverstärker sollte nur die Kabel/Stecker-Verluste 
überbrücken.

Autor: 5-0-H-z-S-00X (Gast)
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Hallo !

Zur Theorie:

DVB-T wird in der BRD auf ( fast ) gleichen Frequenzen wie vorher das 
analoge TV gesendet.

Folgende Unterschiede/Änderungen sind gegeben:

a) das UHF-Band wird jetzt von einigen Sendern bis 860 MHz bzw. Kanal 69
genutzt ( analog nur bis 790 MHz bzw. Kanal 60 ), Antennen(-verstärker) 
haben dann u.U. etwas Abfall im Frequenzband )

b) Für die Hochfrequenztechnik ist die Modulationsart ( alt-PAL bzw. 
neu-DVB-T ) prinzipiell egal; alte Antennenanlagen können weiterbenutzt 
werden, FALLS nicht einzelne Senderkanäle von UHF nach VHF umgesetzt 
werden ( wg. unterschiedliche Kanalbreite 7/8 MHz ) !

c) Vielfach ist auf vertikale Polarisation umgestellt worden ( damit 
unsere Autofahrer bei 180 km/h Fernseh gucken können ? ), daher 
erforderlichenfalls die Antenne drehen.

d) Grundsätzlich ist die Reichweite besser als früher und es gibt keine
Geisterbilder mehr, da reflektierte, verzögert ankommende Signale sogar 
zur Empfangsverbesserung beitragen.

==============================================================

Nun zur Verstärkerfrage:

EINE GUTE ANTENNE IST DER BESTE HOCHFREQUENZ-VERSTÄRKER ! =>

Ein neuer DVB-T-Verstärker bringt zusätzlichen Profit für den Hersteller 
...

---


Bei mir sieht's wie folgt aus:

1.) Abstand vom Sender Bremen: 55 km, "Empfangsregion für Dachantenne"
2.) UHF-Antenne, ca. 60 cm lang, unterm Dach ( keine Alufolie als 
Dampfsperre ! )
3.) Zuleitung ca. 12m gutes Koax-Kabel ( Wisi MK 90 )
4.) KEIN Verstärker ( macht sowieso nur Sinn zum Ausgleich von 
Dämpfungsverlusten des Kabels ! )
5.) Empfänger: erstbester, 60 EUR, Fa. Skymaster [ wer weiss, wann die 
nächste Norm kommt ( DVB-T2 ??)]
6.) genaues Ausrichten der Antenne nach Bremen

>> Ergebnis: ALLE Sender aus Bremen in bester Qualität, weitere 3 aus der 
"falschen" Richtung, Hamburg, davon ein Sender aus dem VHF-Band (!) fast immer 
störungsfrei.

Mein Vorschlag: Sinngemäß vorgehen, Antenne selbst basteln ( 
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingsantenne ) und besten Standort 
probieren, dabei unbedingt Polarisation horizontal-vertikal beachten; je 
nach Standort wg. Reflexion/Beugung u. U. auch "schräg" günstig.

Verstärker nur zum Ausgleich langer Antennenzuleitung, bei gutem Kabel ( 
Durchmesser 7mm, Innenleiter 1mm ) erst ab ca. 10m sinnvoll).


MfG. 5-0-H-z-S

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Ich wollte mich kurz nochmal melden.

Wie oben geschrieben, sitze ich im ziemlichen Nahfeld (Potsdam, 
Schäferberg ist nicht weit) und ich habe mal die Antenne nach "Berliner 
Modell" aufgebaut( naja aufgebaut ist wohl fast schon übetrieben)
http://www.qxm.de/digitalewelt/20040517-111208/har...

Das Ding geht echt spitzenmäßig!
Hab es einfach innen am Balkonfenster hinter der den Zimmerpflanzen 
versteckt.

Den Schmetterlingsdipol hatte ich beim letzten Umzug entsorgt - kann ja 
keiner wissen, das man sowas nochmal brauchen könnte.

Gruß, 73
Axel / DG1RTO

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