Datum: 08.06.2007 20:30
Hi! Bin verzweifelt, habe mein Elektrotechnik - Studium nur mit einer 3.0 abgeschlossen. Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???
Datum: 08.06.2007 20:33
also ich werde auch nicht besser sein so große probleme sehe ich da nicht
Datum: 08.06.2007 20:35
Ja, dann schaue Dir das hier an: Beitrag "Dipl.Ing(FH) Nachrichtentechnik arbeitslos"
Datum: 08.06.2007 21:33
Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem Diplomzeugnis. Für einen der besseren Jobs musst Du da schon überzeugende Argumente haben. Daher mein Rat: Bereite Dich auf Bewerbungsgespräche sehr gut vor. Insbesondere eine gute und glaubwürdige Begründung für das Versagen ist wichtig. Auf viele Absagen musst Du Dich aber trotzdem einstellen, da Du nur zur unteren Hälfte gehörst.
Datum: 08.06.2007 21:56
Viele Unternehmen wollen nicht den Besten, sondern den passenden. Also wie Dirk auch schon gesagt hat, bereite Dich gut vor - damit kannst Du bestimmt was rausholen. Viel Erfolg
Datum: 08.06.2007 22:01
@Steffen Ich denke, wenn du erstmal ein paar Jahre im Job bist spielt deine Abschlussnote keine Rolle mehr... da spielt es eher eine Rolle, was du bisher gemacht hast und welche zusätzlichen Qualifikationen du erworben hast. Aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit noch irgendwie einen Master oder so hinten ran zu hängen, dann wirfst du dich die nächsten 2 Jahre absolut ins Zeug und kannst dann vielleicht mit einer besseren Note die jetzige "überdecken" :) Ich wünsche dir auf jeden Fall viele Erfolg, das wird schon :)
Datum: 08.06.2007 22:43
Hi, es kommt darauf an, was Du aus Deiner Note machst. Im Prinzip ist die Note noch zu gut. Schlieslich geht es darum mit gegebenem Aufwand "das beste" rauszuholen. Vielleicht hast Du ja einen Nebenjob gehabt um Dein Studium zu finanzieren - klar, dass Du da nicht so viel lernen konntest wie die Anderen, deren Studium Papi bezahlt hat. Vielleicht ... Es gibt tausend Gründe für einen Abschluss: Der wichtigste ist doch, dass Du ihn hast! Die Note spielt keine Rolle solange Du Zielorientiert bist. Was ist Dein Ziel? Wenn Du dem Personaler klar machen kannst, dass das Studium nur ein Schritt zu Deinem Ziel ist, ist plötzlich nicht mehr so wichtig wie "gut" der Abschluss ist... Übrigens gibt es Jobs, da wollen die Personaler keine 1,0-Absolventen .... Gruß Andreas
Datum: 09.06.2007 10:43
Ich finde dass die Noten nicht das wiederspiegeln was man leisten kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Note nicht immer aussagekräftig ist. Es gibt bei uns Leute die mit 1.3 abgeschlossen haben, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, und es gibt auch die, die mit 4.0 die tollsten Schaltungen entwickeln können. Klar, der Arbeitgeber kann sicherlich nicht wissen wer geeigneter ist und wird einen besseren Abschluss bevorzugen, ob dies aber die richtige Entscheidung wird sei dahingestellt.
Datum: 09.06.2007 12:03
Die Reale Welt...
in der Realität sieht es so aus, dass du über "häßliche" Frauen keine
Gedanken verlierst. Vieleicht können die aber gut kochen oder sind ein
besonderer Mensch im positiven Sinn. Wie du anfangs nur die visuelle
Information deines gegenüber hast, hat der Personaler nur deine Noten.
Mit wievielen Frauen, die dir absolut nicht gefallen haben, warst du
aus?
Hast du denen eine Chance gegeben?
Warum sollte dir der Personaler eine geben?
Mit Personalern und Noten ist es so ähnlich.
Mag ja sein, dass du self made bist und nicht alles (erstklassige
Bildung von Kiga bis Diplom ) von akademisch gebildeten Eltern
gesponsort bekommen hast.
Natürlich ist deine Leistung ohne so ein Sprungbrett lobenswert.
Nun ist es aber so, dass die Jungs und Mädels mit Sprungbrett,
wesentlich höher, mit gleichem Leistungseinsatz, springen können als die
ohne.
Will heißen: Jeder Personaler einer großen Firma schaut die Bewerbung
ab einem gewissen Notendurchschnitt nicht einmal an.
Es sei denn, er hat langeweile.
Nu, die Welt is halt ungerecht aber dafür hart.
Wer viel Geld auf die Bank bringt, bekommt einen höheren Zinssatz als
der der wenig auf die Bank bringt.
Wer sein Auto Bar bezahlen kann, bekommt Rabat. Der andere der wenig
Kohle hat, darf es abstottern und darf auch noch mehr dafür zahlen.
Unser System stützt die Starken und hemmt die Schwachen.
Das gleiche macht die Natur auch also irgendwo geht es vielleicht nicht
anders oder wir sind genauso primitiv wie die Tierchen in der Natur.
Wie meine Vorschreiber aber auch schon sagten: Bewerben, Bewerben,
Bewerben, vielleicht haste ja Projekte nebenher gemacht und dabei
praktische Erfahrungen gesammelt, die im Job nützlich sind.
Meinetwegen darfste auch lügen, da dies die Firmen ja auch im großen
Stil tun (Schmiergeldaffären, Doppelmoral, Umwelt- und Sozial-Sünden ).
Also kämpf mit gleichen Bandagen. Aber so, das du damit glücklich wirst
und es kein Pyrrhussieg für dich wird.
Bin davon überzeugt, dass du was finden wirst. Mußte halt am Anfang
kleinere Brötchen backen. Hast immerhin ein Diplom in der Tasche und
dafür einiges leisten müßen und kannst eigentlich Stolz darüber sein.
Sei aber ehrlich zu dir selbst. Sind deine Noten schlecht, weil kein
Interesse an Elektrotechnik oder weil andersweitige Belastungen durch
Nebenjob oder schwierige Lebenssituationen.
Datum: 09.06.2007 14:13
Ja, hatte mindestens 40 Stunden in der Woche auf dem Bau verbracht um mir und meiner Frau (arbeitslos) so den Lebensunterhalt zu sichern. Sicher hatte ich nie Zeit zum Lernen. Aber wen interessiert das später? Keinen.
Datum: 09.06.2007 19:40
Was hast du für das Diplom bekommen?
Datum: 09.06.2007 19:50
wie mein opa immer sagte man muss sich auf freie stellen bewerben es gibt unatraktive stellen bei denen die bewerberzahl gering ist. und du solltest wenn möglich direkt hingehen bzw vorher anrufen und dann direkt in der firma vorbeischauen. usw
Datum: 09.06.2007 20:09
du kannst dich auch auf eine Techbnikerstelle bewerben. Bekommst natülich weniger Geld. Nach ein paar Jahren ist es dann egal was in deinem jetzigen zeugnis steht.
Datum: 09.06.2007 22:12
Sorry, Leute, da muss ich den Schwarzmalern mal widersprechen. Hab selber mit 3,29 abgeschlossen und hatte trotzdem nach fünf Bewerbungen einen ordentlichen Job ergattert. Da ich schon damals selbständig Elektronik entwickelt habe, war es nicht schwierig, mich in meiner Bewerbung entsprechend zu präsentieren. Mein Tip: Du musst Dich richtig verkaufen, das fängt schon in der Bewerbung an. Du brauchst ja nicht explizit auf Deine Note hinzuweisen, aber solltest genügend Gründe aufführen, die der Personaler dann problemlos mit Deiner Abschlussnote assoziiert. Wirst sehen, das klappt. Ich habe auch selber Geld verdienen müssen, und den Personaler hat's sogar gefreut, dass ich soviel "Biss" gezeigt habe und niemandem auf der Tasche gelegen habe und alles erfolgreich abgeschlossen habe. Stephan.
Datum: 09.06.2007 22:46
Also an der Grundeinstellung von dem Personaler kannst Du eh nichts ändern. Also ob der im Allgemeinen viel oder wenig Wert auf die Noten legt. Aber den Eindruck den Deine Bewerbungsunterlagen machen und an dem Eindruck den Du im Bewerbungsgespräch macht kannst Du arbeiten. Geh mal davon aus das wenn sie dich zu einem Gespräch laden das mit der Note kein grundsätzliches Problem ist. Die stellen ja einen Mitarbeiter ein und keinen Werksstudenten. Also die Aufgaben sind ja auch anders als in einer Klausur. Also ich würde das alles nicht so schlimm sehn.
Datum: 10.06.2007 01:33
>wie mein opa immer sagte man muss sich auf freie stellen >bewerben es gibt unatraktive stellen bei denen die bewerberzahl gering >ist. >du kannst dich auch auf eine Techbnikerstelle bewerben. Bekommst >natülich weniger Geld. Lass Dir nicht so einen Opa- oder ähnlichen Schmarrn erzählen. Es gibt auch gute Ingenieurstellen, wo es nicht auf die Noten, sondern auf das Können ankommt.
Datum: 10.06.2007 02:09
du willst wissen wie es in der realität ist? wenn du deinem gegenüber klarmachen kannst, das du dich auch in deiner freizeit mit dem gebiet auseinandergesetzt hast und ZB durch praktika oder eben eigene basteleien dein handwerk beherrschst und eben nur eine "lernschwäche" besitzt, dann hättest du evtl bessere chancen als ein guter absolvent, der nur am lernen war, aber in der praxis nicht weiss wie man einen lötkolben richtig anfasst! diese erfahrungen habe ich in unserer firma gemacht! niemand will, zumindest bei uns, was von formeln wissen, aber ein flinkes händchen,etwas praxis erfahrung,teamgeist und kreativität können eine menge bewirken!
Datum: 10.06.2007 07:55
... dass Du nur Lernschwächen hast .. oder dass Du unter stress nicht arbeiten kannst... Dies heist Du bist unbrauchbar. Du wirst Dich immer in neue Dinge einlernen müssen oder Dich weiterbilden müssen. Mit dem was du im Studium hattest kannst Du noch gar nichts anfangen. Im Studium hattest Du mehr Zeit was zu lernen wie im Beruf. Dort druckt es ständig mit Terminen und Du musst unbekanntes schnell auf die Reieh kriegen und Du musst unter Stress arbeiten können. Sprich Du brauchst eine andere Ausrede. Du solltest so ein Argument bringen, dasss nicht negativ auf Dich zurück wirkt wie zum Beispiel kein Geld gehabt ständig nebenher arbeiten müssen oder so. Du musst aber aufpassen. Es wird dann schnell so ausgelegt, dass Du nicht bei der Sache bist und Dir etwas anderes wohl wichtiger war als Deine Sache ordentlich zu machen (Studium). Das legen die dann so aus, dass Du dann auch im Job so arbeitest und erst recht, wenn andere Dinge dazu kommen wie Freundin oder Familie.
Datum: 10.06.2007 08:24
Kennst Du die VDI-Nachrichten ? Jede Woche erscheint dort seit mindestens 25 Jahren eine Seite Leseranfragen mit Heiko Mell. Er hat auch Bücher rausgebracht, die diese zusammenfassen. Ich lese seine Seiten seit meinem Studium - er hat absolut Recht - so werden Stellen in Unternehmen entschieden - und nur so - knallharte Realität. Ich will nicht sagen, dass ich meine Karriere seinen Ratschlägen zu verdanken habe - aber er hat mir frühzeitig die Flausen genommen (Ich war beim Berufseintritt 29 Jahre alt - nach einem Doppelstudium - viel zu alt .... das weiss ich heute!!! Und dass ich heute Geschäftsführer bin verdanke ich seinen Hinweisen (wie man strategisch doch noch dahin kommt - nicht was man operativ im einzelnen tun muss, um dort zu kommen). Habe in 2 Grosskonzernen "gelernt", habe mind. 5 - 10 Jahre bei jedem Unternehmen verbracht und bin nun glücklich im Mittelstand. Okay - das beantwortet nicht Deine Frage, wie bekomme ich einen Job. Alles was ich weiss und meine Versuche, die richtigen Ingenieure für mein U. zu finden resultieren in folgenden Erkenntnissen: Manche stellen sich saudumm in der Bewerbung an - und leben nicht in der Realität. Andere wollen nicht verstehen, was dem Unternehmen wichtig ist ... - alles schon erlebt - jeder hat sein eigenes Problem - es gibt kaum Raster. Für E-Ingenieure dürfte es eigentlich keine Probleme geben - sagt die Agentur f. Arbeit - und warum sollte die lügen wenn sie dies sagt ? Was glaubst Du wie Deine Zukunft aussehen würde, wenn Du Jura studiert hättest (ohne Prädikatsexamen und älter als 25 ...)- da würde Dir die Agentur f. Arbeit aber nur noch Tempo-Taschentücher reichen ... (und eine Umschulung auf E-Technik empfehlen ...!) Meines Wissens kriegt hier jeder E-Ing einen Job - wenn er einen Abschluss hat. Schicke Heiko Mell Deine Bewerbung, wenn Du Glück hast, schreibt er zurück. Aber die Realität musst Du vertragen können, sonst brauchst Du hinterher eine Psychotherapie ... UND: Die Aussage EINER Personalberatung würde mir nie reichen, wenn ich meine Bewerbung beurteilen lasse. Da kann ich nur empfehlen, mind. 5 zu fragen ... und die müssen Zeit haben und ehrlich sein. Vielleicht hat man Dir nur gesagt, Bewerbung ist o.k. , um Dich loszuwerden. Schliesslich konnte man mit Dir ja kein Geschäft machen - und bei den Personalberatern bist Du nichts anderes als Ware ... Grüsse und viel Glück - wird schon klappen - aber Jammern ist nicht der richtige Weg.
Datum: 10.06.2007 12:01
Was dieser Herr Mell so schreibt, kann ich nicht immer so folgen! Bishweilen habe ich den Eindruck, daß er keine Zeit hatte für eine Kolumne und daher mal wieder etwas vollkommen Banales publiziert. Manchmal liest sich das wie Dr.Sommer bei der Bravo!
Datum: 10.06.2007 18:46
Bereite dich sehr gut auf die Bewerbung, das Vorstellungsgespräch vor. Das heiß informiere dich über das Unternehmen, was wird gesucht, welche Fähigkeiten werden verlangt, was macht das Unternehmen, wo sind die Standorte, wie groß ist das Unternehmen,............. Die Informationen bekommst du aus Stellenauschreibungen und aus dem Internet. Achte darauf das die Bewerbung vollständig und optisch ansprechend ist. Ich meine damit nicht das du ein Kunstwerk abgeben sollst, aber es sollte auch kein Geschmiere sein. Geh im Bewerbungschreiben auf das Unternehmen ein. Ich arbeite bei einem Internationalen Konzern mit >60000 Mitarbeiter. Hier ist es so das die Personalabteilung nur formale Dinge einer Bewerbung prüft. + Vollständigeit der Bewerbung. + geforderte Abschlüsse + möglicher Arbeitsbeginn + Auswahl aller passenden Stellenausschreibungen ( das heißt: du hast dich auf Ausschreibung A beworben, die Ausschreibung C und D würden auch passen, dann geht die Bewerbung zusätzlich in die Abteilung für C und D) . . . Alle Bewerbungen, unabhängig von Noten, gelangen danach in die entsprechende Abteilung ( zb Entwicklung, Fertigung,...) und werden dort bewertet, inclusive einem eventuellen Bewerbungsgespräch und Eignungstest. Die Personalabteilung macht danach nur den formalen Akt der Einstellung. Auch mit "schlechten" Noten sind durchaus gute Chancen, weil die Auswahl nicht nach dem Papier durch einen Fachfremden sondern nach fachlichen Aspekten erfolgt. Und abgesehen davon, sooo schlecht ist ein Schnitt mit 3.0 auch wieder nicht. Sei ehrlich beim Vorstellungsgespräch und fang gar nicht erst mit Ausreden an. Die jenigen die dort mit dir sprechen, haben auch mal studiert und wissen was es bedeutet neben dem Studium zu arbeiten. Neben dem Studium eine Familie zu ernähren ist eine gewaltige Leistung auf die du durchaus Stolz sein kannst. Und das solltest du auch deutlich machen. Du hast schon gearbeitet, weißt was es bedeutet im Dauerstress zu arbeiten (Studium und Bau), bei jungen Ingenieuren, also Abi und dann sofort Studium, ist das anderst. Was die leisten können sieht mann erst nach einigen Monaten. Vielen Unternehmen ist es da lieber wenn sie einschätzen können wie der zukünftige Mitarbeiter unter Stress arbeiten kann. Du hast da schon eine solide Leistung vorzuweisen. Ich will damit jetzt nicht sagen das du es einfach haben wirst eine Stelle zu finden, das ist für niemanden einfach, aber du hast durchaus gute Chancen.
Datum: 10.06.2007 19:15
ich denke mal derzeit ist es kein Problem mit einer 3 einen Job im Bereich E-Technik zu bekommen. Wir haben 30 offene Stellen und bekommen die fast nicht besetzt. Z.T warten wir schon seit 2 Jahren auf einen Bewerber... Gruss DiWe
Datum: 10.06.2007 19:27
Was ich noch vergessen habe: Es macht wenig Sinn, seine Situation zu hinterfragen, die nun nicht mehr zu ändern ist. Hättest Dich halt mehr anstrengen müssen. >Ich finde dass die Noten nicht das wiederspiegeln was man leisten kann. Ja, ja die Ausrede derer, die keine guten Noten haven. So würde ich garn icht erst anfangen zu diskutieren und die Wertigkeit der Noten runterzureden. Das macht einen schlechten Eindruck- Selbstkritik ist hier eher angebracht: Die anderen waren entweder fleissiger oder habens besser drauf. >Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Note nicht immer >aussagekräftig ist. Was hast Du denn für reale Erfahrungen als Anfänger, daß du das so von oben beurteilen kansst? Hast Du andere (1er / 2er-Absolventen) mal im Job gesehen? >Es gibt bei uns ... [welche] ... die mit 4.0 die tollsten Schaltungen entwickeln können. Wieder so ein zweischneidiges Schwert : Kannst Du beurteilen, was eine tolle Schaltung ist ? Wievil Horizont hast Du, als Anfänger ?
Datum: 10.06.2007 23:00
wo wären die 30 ofene Stellen?? Also in welcher stadt.
Datum: 11.06.2007 00:43
Analyse der Aussage:
>Wir haben 30 offene Stellen und bekommen die fast nicht besetzt.
Das macht wohl keinen Sinn. Wenn ihr die Stellen FAST nicht besetzt
bekommt, sind sie also weitgehend besetzt und nur wenige noch offen.
Anders herum musste es heissen, wir "hatten 30 Stellen offen" und diese
wiederum gibt inhaltlich keinen Sinn. Keine Firma hat im Laufe der Zeit
30 Stellen offen und konnte sie dann kurz vor der Aussage zufällig alle
besetzen.
Ihr habt wahrscheinlich eine Masse an pauschalen Suchstellen "offen" die
den permanenten Bewerbunsmappenstrom sicherstellen sollen. Da ich áber
soviele Stellen offen habt, solltet ihr auch Bewerbung haben, d.h. alle,
die sich namenentlich für eure Firma interessieren, haben sich
inzwischen beworben und da 30 Stellen eine große Breite abdecken, habt
ihr auch ein heterogenes Image der Bewerber.
Wenn ihr, obwohl ihr heterogen angefragt werdet, keinen passenden
findet, da habt ihr die falschen Anspüche, oder ihr zahl nicht genug
oder aber ihr kriegt von Guten keine Anfragen, da ihr einen schlechen
Ruf habt.
-----
Ich sage zu dem penetranten Gejaule der Firmen, das auch hier wieder
durchklingt, nur noch das, was ein Ex-Chef mir mal sagte:
Wir SUCHEN keine Mitarbeiter, sondern STELLEN sie einfach ein. Wer in
ganz Deutschland keinen Mitarbeiter findet, der findet nirgendwo einen.
Datum: 11.06.2007 01:23
Hallo, das mit den Noten ist im Grunde eine Farce.... Was soll die Note als Alleinstellungsmerkmal aussagen. Es ist bekannt ,daß zuviele Prof "Gefälligkeitsnoten" vergeben, weil es eben nicht gut aussieht , wenn "seine" Leute keinen Job bekommen. Bzgl der al so vielen nicht besetzbaren Stellen. Das "Geschmeiß" in der HR sollte mal dringend runter vom hohen Sockel und weg von den Checklistenkriterien, die Ihr Gewissen entlasten sollen. Letztens habe ich ne Weltcompany angeschrieben ( nicht beworben) weil zb Entwicklungsing gesucht werden, aber auf der Hp keine einzige Stelle vakant ist. Als Antwort bekommt man u.a. Wir wünschen Ihnen alle Gute ... ALso . solange man net in der Lage ist sich auf Höhe des aktuellen Horizonts zu bewegen , ist es völlig egal welche Note einer hat. man sagt quasi grundsätzlich ab und wundert sich , das alle so schlecht sind Standardhinwiese, wie bereite dich gut aufs Gespräch vor sind offen gesagt olle Kamellen, weil unklar ist , auf was für einen Stuhlsäger man trifft. Ich hatte mal einen , da paßten nur zwei Kenngrößen , seine 2m und sein Outfit ( selten wirklich angemessen) und was sollte man machen : Testkreuzchen in einer losen Sammlung Papier machen, wobei wg der losen Anordnung das ganze natürlich gerutschte - und man was ganz anderes "angekreuzt" hat. Andere speilen schon beim Hinsetzen an der Uhr, was besonders bemerkenswert ist, weil dies ein Zeichen der Langeweile ist... Oder wieder andere wollen 2 Stärken/ Schwächen hören. ABER: etwas in Sinne, was von Kandidaten gefordert wird, nämlich ein Eingehen auf den Kandidaten in Korelation mit einem Job , das habe ich noch nie erlebt. Man macht also genau das Gegenteil dessen, was man selbst vom Kandidaten fordert. Ja in einer Großklitsche war man noch nicht mal in der Lage den zukünftigen Arbeitsplatz / Umfeld zu zeigen.... Und nochwas - mit 29 viel zu alt - klar wenn man mit 22,5 bei Aldi im Regal stehen soll . Aber das hat mehr mit fragwürdigem Wunschdenken als mit üblicher Realität zu tun. Zudem das auch noch von der Uni abhängt - und das ist hoch bedauerlich Es scheint nur Schnell , Schnell zu zählen und alles andere ist eher karriereschädlich. SO verwundert es nicht , daß viele sog. Geschäfts- und sonstige Führer beim kleinsten Windhauch weggeblasen werden . Übrigens selbst Geschäftführer - und ging mit 32 von der TH...
Datum: 11.06.2007 10:21
@diwe "Wir haben 30 offene Stellen und bekommen die fast nicht besetzt." Welches Unternehmen ist das? Vielleicht sollte ich mich da mal bewerben.
Datum: 11.06.2007 11:48
@Teery Ich finde Steffen hat schon Recht mit den Noten. Also bei uns in der Firma haben wir viele "Kandidaten" die mit 2.0 und besser zu uns gekommen sind. Wir haben aber auch 3.0 und schlechter. Teilweise sind die 3er - Leute besser und leisten auch mehr. Sicher hängt das von der Uni/Fh ab, auch von den Profs. Bei uns war es auch so, dass viele Profs aus Feulheit oder was auch immer seit 5 Jahren immer und immer wieder die selbe Klausur aufgetischt haben. Wieviel Wert ist dann so ein Abschluss? Auch wenn er notentechnisch sehr gut ist? Ich kann also nur sagen: Noten sind nicht alles, und da spreche ich aus Erfahrung. Letzten Monat hatten wir einen ( Abschluss mit 1.7 ), der wußte nicht mal wozu ein 7805 ist und geschweige was mit diesem gemacht wird. Also bitte...
Datum: 11.06.2007 13:23
>Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem >Diplomzeugnis. Das heißt also knapp 50 % haben eine 3 oder 4? Also sind die Noten fast gleichverteilt und die Aussage ist vollkommen informationsfrei ;-)
Datum: 11.06.2007 15:14
>Letzten Monat hatten wir einen ( Abschluss mit 1.7 ), der >wußte nicht mal wozu ein 7805 ist und geschweige was mit diesem >gemacht wird. Von unserer Uni kann der nicht sein- wir bringen den Leute bei daß ein 7805 zum Backen von Platinen gemacht ist : http://www.ciao.de/Severin_MW_7805__1920018 >>Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem >>Diplomzeugnis. >Das heißt also knapp 50 % haben eine 3 oder 4? Also sind die Noten >fast gleichverteilt und die Aussage ist vollkommen informationsfrei ;-) Nicht ganz, der Aspekt der Gleichverteilung umd die 2,5 IST die Information! Eigentlich muss man aber sehen, daß der echte Schnitt viel tiefer liegt: Denn die vielen 5er, die es nicht packen, müsste man auch dazuzählen. Es ist in jedem Fall richtig, daß das von der Bildungsstätte abhängt: Es gibt Klausuren, da packst Du selbst mit maximaler Anstrengung und super wissen kaum eine 3.
Datum: 11.06.2007 15:30
>Nicht ganz, der Aspekt der Gleichverteilung umd die 2,5 IST die >Information! Mathematisch sehr gut erkannt, Applaus! Aber hat das der Poster damit sagen wollen? Er wollte zeigen, dass GANZ viele Leute gut oder sehr gut sind. Da aber fast gleich viele befriedigend oder ausreichend sind, hat seine Aussage wenig Informationsgehalt. Das hat man sich auch vorher schon gedacht. Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in einer Nachricht. >Eigentlich muss man aber sehen, daß der echte Schnitt viel tiefer liegt: >Denn die vielen 5er, die es nicht packen, müsste man auch dazuzählen. Die Aussage, die ich aufgegriffen habe, bezog sich aber auf die Absolventen. Deine angehängte Grafik kann ich auch nicht so Recht interpretieren. Was willst du uns damit sagen? Dass es zwei unterschiedliche Arten von 4,0 gibt? Das ist echt seltsam!
Datum: 11.06.2007 15:56
So etwas sollte man aber kennen, wenn man studiert hat :-) Nach P.O. ist ein 4,3 auch noch "gerade" eine 4, genauso wie eine 0,7 (= 1+) auch "nur" eine 1.0 ist. Alles, was unter 4,3 ist, also auch die 4,7 (5+) und schlechter sind definitionsgemäß eine 5. Das Zahlensystem der Notengebung ist nun einmal ein Nichtlineares.
Datum: 11.06.2007 16:00
Häh? Das finde ich ziemlich sinnlos und ich kenne mindestens vier Hochschulen, bei denen es keine unterschiedlichen 4,0 gibt. Wenn man gerade genug Punkte zum Bestehen hat, bekommt man eine 4,0. Ist man auch nur einen halben Punkt darunter, gibt es eine 5,0. Der Sinn mit zwei unterschiedlich gewerteten 4,0 erschließt sich mir nicht.
Datum: 11.06.2007 16:05
>Nach P.O. ist ein 4,3 auch noch "gerade" eine 4
Und was hat das eigentlich mit der Grafik zu tun? Die zweite 4,0 soll
also eine 4,3 sein? Dann hätte zB auch die 3,3 als 3,0 aufgeführt werden
müssen, damit es konsistent ist.
Datum: 11.06.2007 16:30
die grafik ist schon richtig warscheilich tummeln sich nur die 1 kanditaten rum die die normalos für dumm halten
Datum: 11.06.2007 16:40
Auch wenn die Diskussion sinnlos wird, bei einer Funktion kann doch nie einem Wert der Definitionsmenge (4,0) zwei Werte der Bildmenge zugeordnet werden. Das zweite muss doch eigentlich 4,3 heißen.
Datum: 11.06.2007 16:48
Timo wrote: >Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in >einer Nachricht. Nur zur _Erinnerung_!
Datum: 11.06.2007 17:00
Hi gebt bitte mal Bewerbungstipps anstatt nur rum zu pöppeln
Datum: 11.06.2007 17:22
>>Timo wrote: >>Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in >>einer Nachricht. >Nur zur _Erinnerung_! Schäuble , der war sehr gut. Absolute Sahne! @timo: Bei der Zwischenabbildung 4,0 und 4,3 -> 4.0 ist die Zwischennote (die veröffentlichte!) die Bildmenge. sie wird erst später zur Definitionsmenge durch Zusammenfassung, so wie bei Pivot in Excel!
Datum: 11.06.2007 20:55
Hier mal die Auswertung unserer letzer ET2-Klausur. Teilgenommen: 105. Da bist Du mit Deiner 3 doch gar nicht so schlecht.... :)
Datum: 11.06.2007 22:56
Könnte fast ein Diagramm von meiner damaligen HM Klausur sein aus der Unizeit. Da sit auch 87% durchgefallen
Datum: 12.06.2007 11:12
Wir hatten mal 92% in Mathe 2.
Datum: 12.06.2007 13:20
ET1: 120 Studis, 2 (In Worten: zwei!!!!) bestanden...
Datum: 12.06.2007 13:29
Frank Bußmann wrote:
> ET1: 120 Studis, 2 (In Worten: zwei!!!!) bestanden...
Der Professor ist sich dabei bestimmt richtig cool vorgekommen...
Naja wie dem auch sei, es stellt sich hier schon die Frage, ob 118
Studenten zu blöd waren vernünftig zu lernen oder ob der Professor zu
blöd war 118 Studenten vernünftig an den Stoff heranzuführen.
Datum: 12.06.2007 13:54
Ich laste das eher dem Prof am. Der war auch dafür bekannt. Beispiel: Letzte Vorlesung vor der Klausur: Thema XX haben wir leider nicht mehr geschafft. Ist auch nicht klausurrelevant! Klausur: Thema XX kam dran (was sonst..., mit dick Punkten) Erste Vorlesung im Folgesemester: Thema XX kam ja in der Klausur dran. Ist also bekannt. Nächstes Thema... Davon gibt es noch wesentlich mehr Beispiele (Nur in Vorlesung benutzter Rechenweg erlaubt sonst falsch etc.)
Datum: 12.06.2007 14:15
Frank Bußmann wrote: > Ich laste das eher dem Prof am. Der war auch dafür bekannt. Beispiel: > > Letzte Vorlesung vor der Klausur: > Thema XX haben wir leider nicht mehr geschafft. Ist auch nicht > klausurrelevant! > > Klausur: > Thema XX kam dran (was sonst..., mit dick Punkten) > > Erste Vorlesung im Folgesemester: > Thema XX kam ja in der Klausur dran. Ist also bekannt. Nächstes Thema... > > Davon gibt es noch wesentlich mehr Beispiele (Nur in Vorlesung benutzter > Rechenweg erlaubt sonst falsch etc.) Solchde Dinge habe ich von Bekannten schon öfter gehört... es gibt halt immer solche Experten. Auf der anderen Seite gibt es auch Profs, die sich fpr ihr Studenten richtig ins Zeug werfen... tja, da kann man nur Hoffen, dass man Glück mit seinen Profs hat.
Datum: 12.06.2007 18:53
Tja, an einer Uni / FH kriegt man eben z.b. gerade mal eine 3 oder 4 wenn man sich ins Zeug legt, und wo anders eine 1 obwohl derjenige nichts getan hat, d.h. doch, er hat die alten Klausuren mitgebracht, oder Auswendig gelernt. Und jetzt bist Du ein Personalchef und hast einen 3er und 1er Bewerber...wen nimmst Du? Wie kannst Du beurteilen wer besser ist, es seitdem es gibt Unis/Fhs mit schlechtem Ruf...ich weiß nicht.
Datum: 12.06.2007 20:40
Ich bin 2006 mit meinem Studium (FH, E-Technik) fertig geworden und lag mit einer 2,3 leicht über dem Schnitt (2,4). So schlecht finde ich eine 3,0 nicht, wenn man in den "wesentlichen Fächern" nicht nur 4er hat.
Datum: 14.06.2007 00:45
Wie alt bist Du? Das ist ein wesentlicher Punkt! Anossten mußt Du Dich halt umorientieren - frag doch das Arbeitsamt, was Du machen kannst, dann haben die außer Verwaltung auch mal was zu tun! Das ist Deine Anlaufstelle, nicht hier! @ $$$ > Meinetwegen darfste auch lügen, da dies die Firmen ja auch im großen > Stil tun (Schmiergeldaffären, Doppelmoral, Umwelt- und Sozial-Sünden ). > Also kämpf mit gleichen Bandagen. Aber so, das du damit glücklich wirst > und es kein Pyrrhussieg für dich wird. Ja geht's noch???!! Das ist ja schon ein Aufruf zur einer Straftat! Ich hoffe echt, irgendein Jurist pinnt Dir eine. So Leuten wir Dir gönne ich es ,daß sie mal voll auf die Fresse fliegen.
Datum: 14.06.2007 10:01
habe jetzt nicht den ganzen thread durchgelesen und auf die gefahr hin, etwas nachzuplappern: "3" ist wirklich nicht berauschend; das ist fakt, ABER wenn du akzeptierst, beim einstiegsgehalt kleinere brötchen zu backen und dich dann im arbeitsleben bewährst, dann interessiert die note nach 5 jahen keinen menschen mehr. ABER du wirst - in 90% der fälle ist das so - die frima wechseln müsssen. du wirst von HR immer nur als der "Mittelmäßige" gesehen und den job den du machst ist demzufolge auch mittelmäßig, und demzufolge gibts nicht mehr kohle. firma wechseln, neue position suchen, und dann schreib in 10 jahren deine erfahrung. grüße jochen
Datum: 15.06.2007 17:21
@Smörre, auf Fragen, die nicht unmittelbar mit Deinem zukünftigen Job zu tun haben, darf man durchaus bewusst lügen, ohne deswegen Nachteile befürchten zu müssen. Frag mal einen Juristen, der sich im Arbeitsrecht auskennt. Z.B. Fragen zur Familienplanung, Gewerkschaftszugehörigkeit usw. dürfen wahrheitswidrig beantwortet werden. Also nicht immer gleich den moralisch entrüsteten spielen.
Datum: 15.06.2007 18:49
"Also nicht immer gleich den moralisch entrüsteten spielen." Naja, auch wenn solche Lügen juristisch irrelevant sein mögen, so ist das dennoch unmoralisch! Was hat denn Moral mit Rechtsprechung zu tun? Ehrlichkeit währt am längsten. Man muss ja nicht alles ausführlich erzählen und hat insbesondere bei Privatangelegenheiten das moralische Recht, eine Frage nicht zu beantworten. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Prioritäten man in seinem Leben setzt.
Datum: 15.06.2007 19:52
@Punktrichter, die Reaktion des Vorposters "Ja geht's noch???!! Das ist ja schon ein Aufruf zur einer Straftat! Ich hoffe echt, irgendein Jurist pinnt Dir eine. So Leuten wir Dir gönne ich es ,daß sie mal voll auf die Fresse fliegen." war heftig und falsch, da wahrheitsrwidriges Ausfüllen von Arbeitgeber-Fragebögen niemals eine Straftat darstellt. Selbst Lügen bei erlaubten Fragen können maximal zur nachträglichen Kündigung führen, aber niemals zu Strafbefehlen. Die Drohung mit irgendwelchen Juristen war also völlig sinnfrei. Im übrigen kann ich also davon ausgehen, daß Du in Deinem Leben noch nie gelogen hast.
Datum: 15.06.2007 21:08
>Selbst Lügen bei erlaubten Fragen können maximal zur >nachträglichen Kündigung führen, Weis man was über nachträglichen Lohnabzug, wenn mn z.B: die Zeugnisse gefälscht hat?
Datum: 15.06.2007 21:10
Zeugnisse sind Urkunden und deren Fälschungen sind demnach Urkundenfälschungen. Und da hört dann der Spaß auf.
Datum: 15.06.2007 21:55
Bewunderer, ich bewundere Deinen Scharfsinn! (o.k. ertappt. Ich habe gerade gelogen...)
Datum: 15.06.2007 22:54
@Punktrichter, oh, wir gefallen uns in unserer moralischen und intellektuellen Überlegenheit? Ich Bewundere(r) (Punkt)richter!
Datum: 16.06.2007 02:16
> Zeugnisse sind Urkunden und deren Fälschungen sind demnach > Urkundenfälschungen. Und da hört dann der Spaß auf. Richtig, und so hatte ich die Äußerungen von $$$ auch aufgefaßt - wenn er denn schon "lügen" und dann die Korruptionsaffäre bei Siemens, etc. als Beispiel heranführt. Und da hört der Spaß dann auf - zumal Dir dann etwas mehr an Strafe droht, als jemand der in den höhreren Chefetagen weilt - das hat man ja an den lächerlichen Strafen gesehen; in USA wären solche Leute für 10 Jahre in den Knast gewandert.
Datum: 16.06.2007 08:18
Hallo, falls es wirklich nicht klappt, brauchtst Du ein neues Zeugnis. Vielleicht ein Ergänzungsstudium zum Master mit etwas verbesserten Notendurchnitt. mfg Fritz123
Datum: 16.06.2007 16:34
Also so schlecht ist ne 3 auch wieder nicht. Klar ists auch nicht berauschend, aber wenn man mal die dazugehörige wörtliche Def. nennt, "befriedigend" , dann sollte man den Teufel deswegen nicht an die Wand malen.
Datum: 16.06.2007 17:53
Solange sich die Note irgendwie erklären lässt, sollte sie das kleinere
Übel sein.
Wenn ich mir allerdings die Zusammensetzung meiner Diplomnote angucke,
hätte ich eine 4 als Diplomarbeit abliefern müssen, um eine 3 zu
kassieren.
An unserer FH bzw. in meinem Studiengang machte die Note der
Diplomarbeit zusammen mit den Noten der Klausuren und anderer Scheine
ca. 75% (oder auch mehr) der Diplomnote aus. Dazu kamen dann noch die
Note für eine Projektarbeit und die des Kolloquiums.
Wenn man eine gute Erklärung (Geldverdienen...) für die Note hat, sollte
man die im Bewerbungsgespräch vorbringen, sofern man es überhaupt bis
dort schafft. Dazu muß der Lebenslauf schon sehr interessant für einen
möglichen zukünftigen Arbeitgeber sein.
>Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???
Die Frage stellst du (dir) aber sehr spät...
Datum: 16.06.2007 19:38
> >Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt??? > Die Frage stellst du (dir) aber sehr spät... Unsinn, die Frage kann man sich zu jeden Zeitpunkt stellen und man muß dann die entsprechenden Entscheidungen treffen. Was sollen denn andere sagen, die den Abschluß am Ende nicht geschafft haben? Jetzt im Moment gibt's doch wieder mehr Chancen, der große Fachkräftemangel überall, Aufschwung überall, auch wenn ich den nicht so merke. Deshalb fragte ich ja nach dem Alter, der Rest ist nicht so entscheidend.
Datum: 17.06.2007 10:01
>Unsinn, die Frage kann man sich zu jeden Zeitpunkt stellen und man muß >dann die entsprechenden Entscheidungen treffen. Wenn man eine nicht besonders prickelnde Note im Diplom hat, dann liegen die Ursachen dafür bestimmt nicht ganz am Ende des Studiums. Dann hat man es leider verpennt, im richtigen Moment die Kurve zu nehmen. (Meine völlig subjekte Meinung!) >Was sollen denn andere sagen, die den Abschluß am Ende nicht geschafft >haben? Sowas ist teilweise Pech. In unserem Studiengang gab es auch Studenten, die eigentlich nur noch Regelungstechnik oder Messtechnik schreiben mussten - alles andere hatten sie in der Tasche. Die sind dann im dritten bzw. vierten Versuch gescheitert. Die meisten von denen hatten aber auch schon einen Job, wo der Abschluß nicht mehr ganz so viel bewirkt hätte. Nur, wenn sie den Arbeitgeber (kurzfristig nach dem Studium) gewechselt hätten, wäre es wohl problematisch gewesen.
Datum: 17.06.2007 10:21
Zu dem Thema: Gute Noten und hoher Abschluß = Viel Verdienst nur mal soviel ... Ich habe letztes Jahr meinen Techniker in Automatisierungstechnik Fachrichtung: Prozessautomatisierung gemacht. Abgeschlossen habe ich mit 1,9 Nach nur 60 Bewerbungen einen Job in einem großen, weltweit operierenden Unternehmen bekommen für 4000 Brutto bei 180 Std./Monat Gehalt. Natürlich wurde man gründlich mit Arbeit und Verantwortung eingedeckt. Letzten Monat habe ich dann in einer Firma der Automobilindustrie eine Produktionslinie in Betrieb genommen und dabei kam ein Elektriker (Schichtler im 18 Schichtdienst mit 8 Monaten Betriebszugehörigkeit) so ein wenig ins Plaudern. Der hat ja mit seinen Schichtzulagen gut 200 Euro mehr netto raus, als ich ... Einer in der Produktion, der brav seine Schrauben an den Autos im Akkord anzieht oder die Karosserie in Form dängelt, hat nochmal einen 100er mehr raus, wenn der seine Stückzahl schafft. Ich habe mich nun in dieser Firma beworben. Aber als Schichtelektriker (Schichtleiterposten als sog. "Mitwirkender Schichtleiter") und bin da angekommen. Habe nun incl. Zulagen 2500 netto und geregelte Arbeitszeiten, planbaren Urlaub, einen Kollegenkreis der mich nicht dauernd versucht mich auszubooten. Also Leute nur mal soviel zum Thema "Guter Abschluß" und was man daraus machen kann. Techniker

