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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik welcher Lötkolben


Autor: jochen (Gast)
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Hallo,
ich bin relativ neu im Gebiet der Elektronik und habe auch schon eine 
kleien Uhr gebaut.
Aber ich denke mein Lötkolben hat eine zu dicke Spitze, jedenfalls 
könnte ich mir eine geeignetere besser vorstellen.
Was für Lötspitzen verwendet man am Besten?
Welchen Lötkolben?

Grüße Jochen

Autor: Tippgeber (Gast)
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Weller WM15L

Autor: jochen (Gast)
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Danke dir, und nochs so schnell :-) Hast du auch Lötzinn Empfhelungen?

Autor: Null (Gast)
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Weller WD1M, Bleifrei Stannol HF32 oder so.

Autor: Tippgeber (Gast)
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natürlich mit Blei ;-) und Flußmittel drin.
ob 0,5mm oder 1mm ist Geschmacksfrage.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Bei 0,5mm und normalen Lötstellen kriegste ja nen Krampf vom ganzen Zinn 
'reinschieben. ;)

Autor: antworter (Gast)
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Ich nehme noch Lötzinn mit Blei - für's Hobby ist es meiner Meinung nach 
unbedenklich.

Ich persönlich benutze einen ERSA Multitip C15 - preiswert und die 
Dauerlötspitze macht ihrem Namen alle Ehre.

Am Anfang ist man meist der Meinung, die Lötspitze sei viel zu dick, 
aber mit wachsender Löterfahrung stellt man fest, daß man auch damit 
winzige Stellen löten kann.


Meine Meinung zu ultra-feinen Lötspitzen: die haben oft das Problem, daß 
das Lötzinn die Spitze hochwandert - im besten Fall ist das nur 
gewöhnungsbedürftig.

Autor: Tippgeber (Gast)
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0,5mm sichert beim Anfänger sparsame Verwendung ;-)

Autor: Sajuuk (Gast)
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Lötzinn muss mann selbst rausfinden. Der eine bevorzugt dies der andere 
jenes.
Ich bevorzuge das:
http://www.reichelt.de/?SID=20W7OXfKwQARQAABhHHeI9...
Allerdings, Bleifreies Lötzinn sollte man als Anfänger unbedingt meiden.

Autor: Sajuuk (Gast)
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Wo wir gerade beim Lötkolben sind.
Kann mir jemand sagen wo man nen möglichst günstige aber brauchbaren 
Lötstation(Set) bekommt?
Im mom schlepp ich immer die von Arbeit mit Heim. :D

Autor: Tippgeber (Gast)
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Benq?

Autor: Sajuuk (Gast)
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>...möglichst günstige aber brauchbaren Lötstation...

....möglich günstige aber brauchbare Lötstation ...

Autor: Edson (Gast)
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ERSA MS250 - gibts bei den üblichen Verdächtigen, war mal viel billiger 
ist aber so auch jeden Cent Wert. Wird mit Multitip 25 und einem 6W 
Feinlötkolben ausgeliefert.

Gruss,
Edson

Autor: Andreas W. (Gast)
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ich kann die 
http://www.reichelt.de/?SID=28WX1AD38AAAIAAEr8udk3...
empfehlen. bin damit SEHR zufrieden

Autor: Sajuuk (Gast)
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Ja es sollte halt 100 EUR nicht übersteigen.
Meine finanziellen Mittel sind halt sehr begrenzt.


Autor: S. H. (fat32)
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Ich hab nen billigen Lötkoben von Pollin, der tuts gut. (4€)

Autor: Tippgeber (Gast)
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@Sajuuk:
Dann musst beim Resteverwerter(Pollin) gucken.
Aber man bekommt das, was man bezahlt.

Autor: Edson (Gast)
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Mehr als nen Hunni sollte die MS250 auf keinen Fall kosten.

Gruss,
Edson

Autor: Der Hubert (Gast)
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Apropos bleiernes Lötzin: Gibts das noch ?? Is ja seit 2006 verboten 
.... (zumindest das neu in den Verkehr bringen)

Ich denke sehr dünne Lötspitzen bei den Billichlötern taugen net viel 
und glühen auch mal schnell oder verbiegen ....

Ich habe so ne Konradlöte mit Displayx, kostet IMHO aktuell irgendwas um 
die 60€ und funzt perfekt. So nen Weller für knappe 300€ ist natürlich 
was feines aber IMHO nur, wenn man kein anderes Leben neben dem Löten 
hat ....

Gruß
Der Hubert

Autor: Sajuuk (Gast)
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@Tippgeber

Ich bin bereit nötige Geld für ne brauchbare Station hinzulegen.
Auch wenns weh tut.

Ich bin allerdings nicht bereit wenig Geld für irgend einen Schrott 
auszugeben.

Mit ERSA und Weller bin ich vertraut und weiß das man auch was 
anständiges für sein Geld bekommt.
Die frage ist aber ob z.B. diese Lötstation
http://www.reichelt.de/?SID=20W7OXfKwQARQAABhHHeI9...
die nur 50 EUR kostet ihr Geld nicht auch Wert ist?

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich finde auch das man mit großen spitzen Teilweise besser lötet als mit 
den ganz kleinen. Zum anderen verbiegen sich du ultrafeine vorne 
teilweise ganz leicht was dann etwas blöd ist wenn man den Lötkolben 
dann am schwamm abputzt weil die dann hängen bleibt. Zum anderen hat man 
teilweise einfach nicht genug wärme an der Lötstelle. (z.B. 
Masseflächen)
Gruß
Peter

Autor: Sajuuk (Gast)
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@Der Hubert

Ja gibts noch. Einfach mal bei http://www.reichelt.de/ unter 
Werkstattbedarf nachschauen.

Autor: Edson (Gast)
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@sajuuk

Man beachte den Preisunterschied nicht nur für die Station sondern auch 
das Zubehör. Die Ersatz-Spitzen der verlinkten Station sind auffallend 
billig gegenüber den bekannten Marken. Das lässt auf Materialien von 
geringerer Qualität schliessen. Auf mich macht das ganze Teil keinen 
guten Eindruck.
Ich bin der Meinung, eine analog-Station bietet im Vergleich zu einer 
digitalen in dem Preissegment die solidere Technik.

Gruss,
Edson

Autor: Geniesser (Gast)
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>Apropos bleiernes Lötzin: Gibts das noch ?? Is ja seit 2006 verboten
>.... (zumindest das neu in den Verkehr bringen)

Weder wurde bleiernes Lötzinn verboten (kannst du beim Conrad kaufen) 
noch wurde das Inverkehrbringen von bleiernen Lötzinn, d.h. der Verkauf 
von Lötzinn mit Bleianteil verboten (deswegen kannst du es ja beim .. 
naja du weißt schon .. weiterhin kaufen) :)

Ich weiß natürlich was du meinst, aber wir sollten da schon genau sein, 
sonst bilden sich in Bastelkreisen schnell Legenden wie "du darfst kein 
Bleilötzinn mehr nehmen"

Autor: jochen (Gast)
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Was ist an Bleilötzinn so schlimm?

Autor: Sajuuk (Gast)
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Richtig es gibt kein Verbot von Blei im Lötzinn.
Was du meinst ist die sogenannte RoHS Richtlinie (engl. Restriction of 
the use of certain hazardous substances in electrical and electronic 
equipment: „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe 
in Elektro- und Elektronikgeräten“)

Wie du richtig liest steht da "Beschränkung der Verwendung bestimmter 
gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten"

Das bedeutet das in allen Elektronikgeräten die in Serie gefertigt 
werden
nur noch ein Gwichtsanteil von 0,1 Gewichtsprozent Blei, Quecksilber, 
sechswertiges Chrom, PBB und PBDE enthalten sein dürfen.

Und selbst für diese Beschränkungen gibt es einige Ausnahmen.
Unteranderem das Reparaturen von Menschenhand weiterhin mit bleihaltigem 
Lötzinn ausgeführt werden dürfen.

Und den gemeinen Privatbastler brauch RoHS gar nicht stören, solang er 
seine Geräte nicht in Serie fertigt und verkauft.

Autor: Sajuuk (Gast)
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@ jochen

Blei ist giftig und der ganze Elektroschrott, der auf unseren Müllhalden 
liegt, enthält jede Menge Blei das wird vom Regen ausgespült und kommt 
so ins Grundwasser, was dann früher oder später in unseren Wasserhänen 
oder Essen landet.

Also wenn du Umweltbewusst sein möchtest nimmst Bleifreies Lötzinn.

Wenn du auf bleifrei pfeifst, so wie die meisten Bastler, dann nicht am 
Lötzinn lutschen. ;D

Autor: Olli (Gast)
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also ich löte schon seit 2 Jahren mit einer ähnlichen Station
(aber gleicher Lötkolben) wie der hier: 
http://www.shop.display3000.com/pi21/pd75.html
Und ich löte viel damit und die sieht mittlerweile aus wie Sau; u.a. 
Farbspritzer, natürlich nicht vom löten ;-).

Ich habe zwischenzeitlich noch diverse andere Lötstationen getestet auch 
Markenstationen: ich war IMMER unzufrieden und habe sie wieder bei ebay 
verscherbelt und und bin bei meiner alten Station geblieben. Daher habe 
ich mir gerade schnell für den Angebotspreis von 35 Euro bei Display 
3000 eine neue bestellt.
Wenn jemand meine alte Station haben möchte: bitte melden. Mit 20 Euro 
plus Versand bist du dabei.

Vorteil: schnelle Energiezufuhr und schmale/spitze Lötspitzen, mit denen 
man auch vernünftig löten kann. Meine letzte Station war eine 120 Euro 
80 Watt RDS80 von Ersa. Mit einer richtig dicken Spitze war sie OK (so 
richtig dick, zum Bleche löten etc.), aber mit einer spitzen Lötspitze 
war sie echter Schrott, denn sie schafft die Energie nicht so schnell 
ran wie sie müsste (weil die Lötspitze dermaßen lang ist, dass der 
Energietransport zu lange dauert), trotz angeblich 80 Watt. Profis haben 
ja eine Vorheizplatte für Platinen, da geht das dann sicher auch mit der 
Ersa gut, aber das wäre für mich etwas übertrieben.
Die Lötspitzen von der Station oben halten zudem ewig und drei Tage. Zum 
Vergleich: Die erste Ersa Spitze war bei mir nach 2 Wochen hin und 
Ersatz kostet dann direkt über 10 Euro.

Allerdings: Ein Lötkolben (Heizkörper) ist mir zwischenzeitlich schon 
durchgebrannt, aber ein kompletter Ersatzkolben kostet so um die 10 Euro 
und da war das zu verschmerzen.

Na denn ein schönes Wochenende
Olli

Autor: schäuble (Gast)
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@sajuuk und jochen

Hier schon mal geschaut. Klingt doch vielversprechend:
Beitrag "Ersa RDS 80 zu verkaufen"

Autor: Sajuuk (Gast)
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hab mich bei ein paar Arbeitskollegen umgehört die selber viel zu Hause 
basteln.
und mir wurde dieser Lötkolben hier sehr empfohlen.
http://www.reichelt.de/?SID=29s-e2tawQAR0AAHp91cMb...

meine Kollegen meinten sie hätten vorher selbst Jahrelang auf Weller un 
Co gesetzt. Aber dieser oben genannte Lötkolben kann gut mithalten und 
ist um einiges günstiger auch die Lötspitzen sollen von guter Qualität 
sein.

Autor: Stefan (Gast)
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@ Sajuuk : also den Lötkolben würde ich schon mal gar nicht empfehlen!!!
Das ist ein 220 Volt Lötkolben, der ist gut für mal ein Kabel aber nicht 
für Elektronik. Sowas hatte ich früher auch und würde nicht mehr dahin 
zurückkehren. Außerdem hat er keine Temperaturanzeige und sicher auch 
keine richtige Regelung. Vermutlich nur ein Triac, der die Station 
ähnlich eines Dimmers regelt. Da kannst du auch einen 5 Euro Baumarkt 
Lötkolben und einen Dimmer nehmen. Ist das gleiche.

Wenn, dann diese hier:
http://www.reichelt.de/?SID=29Kn7PVawQAR0AACkC6OMb...

und beim Suchen habe ich gerade bei Reichelt die gleiche Station wie bei 
Display3000 gesehen. Kostet bei Reichelt 65,90 und bei Display3000 34,95
http://www.reichelt.de/?SID=29Kn7PVawQAR0AACkC6OMb...

...ich dachte immer, Reichelt wäre günstig.
Stefan

Autor: Winfried (Gast)
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Ich nutze normal auch diverse Weller-Lötstationen und bin sehr 
zufrieden. Trotzdem: Macht mal nicht so einen großen Zauber um die 
Sache. Habe gerade mal testweise mit einem Weller 15 Watt 220V Lötkolben 
für 17 Euro gelötet, auch das geht sehr gut. Noch ein 30 Watt für etwas 
größere Lötstellen und dann kommt man damit auch sehr weit, wenn man 
kein Geld hat, um sich was teureres zu kaufen.

Ich habe während meiner ganzen Lehrzeit als Elektroniker mit normalen 
220 V Billiglötkolben gearbeitet. Und man hat so diverse Tricks gelernt, 
wie man damit vorzüglich arbeiten kann. Lötspitzen haben wir uns aus 4mm 
Kupferdraht selbst geschmiedet. Eine Diode in der Zuleitung, um ggf. auf 
Halbwellenbetrieb umzuschalten und die Spitze zu schonen, ist z.B. eine 
sinnvolle Sache. Oder einen Dimmer aus dem Baumarkt davorschalten.

Wer löten kann, kommt mit nahezu jedem Eisen irgendwie zurecht. Und es 
geht ja darum, vernünftig löten zu lernen.

Bleifrei würde ich als Anfänger auch erstmal meiden.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich finde eine beschichtete Lötspitze und ein Kolben mit etwas Leistung 
ist ausreichend. Habe mehrere Jahre mit einem Ersa MULTITIP C-25 (25W) 
Lötkolben gearbeitet der eine sehr hohe Lötspitzentemperatur hatte ca. 
450° und auch sehr schnell aufheizt (60 Sek). Dadurch konnte man sehr 
schnell löten so das die Bauteile nicht beschädigt wurden. Ein nachteil 
war aber das die Lötspitze durch die hohe temperatur immer dunkel wurde, 
man musste nach einer Lötpause also immer die Spitze am Schwann 
saubermachen, was aber bei der Ersadur-Beschichtung kein Problem war. 
Inzwischen hab ich mir eine Analog 80 geholt.

Bei einem Freund konnte ich mal eine MULTITIP C-15 ausprobieren, damit 
war ich aber nicht so zufrieden, gerade wenn man mehrere vormontierte 
Bauteile nacheinander lötete merkte man das die Leistung zu gering war, 
da die Temp arg absank.

Ganz am Anfang hatte ich nen Lötkolben vom Conrad so ein graues Teil das 
sie inzwischen auch nicht mehr im Programm haben damit war es schwer zu 
löten, die Spitze war ständig oxidiert und erlaubte keinen richtigen 
Wärmeübergang auf das Bauteil, ohne Löthonig ging da fast garnichts.

Autor: Ocke (Gast)
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Och, ich weiß nicht: "Bleifrei als Anfänger erstmal meiden."
Hallo: Das Zeug ist giftig und krebserregend - hier geht es nicht nur um 
die Umwelt im allgemeinen sondern um die eigene Gesundheit (nicht heute 
aber in 30 Jahren). Dein Vorschlag kling so wie: "Neu in der Stadt? Geh 
mal in paar Kneipen, aber fang vorher besser mit dem Rauchen an, dann 
ist es leichter Menschen kennenzulernen" oder "nimm Arsen, dann klappts 
auch mit den Frauen besser ....". Gift bleibt Gift und die 
Bleikonzentration in den Dämpfen ist nicht zu vernachlässigen und wer 
des öfteren Lötet und dann auch mal vergisst, sich sofort danach die 
Hände zu waschen, der dürfte schon ein nettes Bleipolster in seiner 
Leber angesammelt haben. Gift bleibt Gift und das gilt es zu vermeiden. 
Punkt.

Gerade umgekehrt wird ein Schuh draus. Mir fällt gerade als Beispiel das 
Tauchen ein: Wer hier in Deutschland in einem See lernt (Sichtweite je 
nach Jahreszeit so 2-10 Meter), der wird immer und unter allen Umständen 
tauchen können. Lernt er/sie es im Urlaub im warmen Meer mit 100m 
Sichtweite, wird er schneller Probleme bekommen, wenn man plötzlich mal 
nichts sieht weil jemand was aufgewirbelt hat.

Meine Meinung: Wer direkt bleifrei beginnt, wird nach den ersten 
anfänglichen Schwierigkeiten (die man auch mit bleihaltigem Zinn hat) 
besser Löten als umgekehrt. Und noch eines sollte man unbedingt 
beachten: es muss GUTES bleifreies Lötzinn sein, dann sieht auch ein 
Anfänger, ob die Lötstelle OK ist, oder nicht. Mein Favorit ist z.Zt. 
Stannol KS 115
Flowtin TSC (NICHT TC!! sondern TSC) - ist allerdings ziemlich teuer und 
schwer zu bekommen.
O.

Autor: Ocke (Gast)
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@Thomas O.: 450°C - oje: da wird ja dann das Flussmittel spritzen und 
qualmen wie Sau und du hast ständig das verbrannte Flussmittel an der 
Lötspitze. Eine mikroprozessorgeregelte Station dagegen regelt immer 
nach und powert nicht einfach wild in den Lötkolben rein egal, ob die 
Energie gerade abgerufen wird oder nicht. Das ist dann nämlich der Grund 
für einen schnellen Defekt bei den Lötspitzen und außerdem für einen 
hohen Stromverbrauch. Eine geregelte Station verbraucht eben auch 
weniger Strom und macht sich dann irgendwann auch selbst bezahlt.
Ich denke du wirst den Unterschied mit der Analog 80 gegenüber den 
normalen Kolben schon festgestellt haben - ich glaube auch kaum, dass du 
die Analog 80 auf 450! stehen hast, oder?
O.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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nein die Analog 80 läuft mit niedrigerer Temp, nach dem man den 
Multitip25 am nassen Schwamm saubergestreift hat war es kein Problem mit 
dem Flussmittel auch wenn man schnell nacheinander löten war das auch 
kein Problem, schätze mal das die Temp nicht unter 350° absank.

Autor: antworter (Gast)
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>Och, ich weiß nicht: "Bleifrei als Anfänger erstmal meiden."
>Hallo: Das Zeug ist giftig und krebserregend

Soweit ich weiß, liegt der Siedepunkt von Blei bei über 1700°C.

Hauptsächlich müßte es bei den Dämpfen um das Flußmittel gehen - und 
da man beim bleifreien Löten mit höheren Temperaturen arbeiten muß, 
verdampft mehr Flußmittel - und es wird mehr davon verbrannt.

Blei ist in bestimmten Verbindungen gefährlich, und dann, wenn es in 
meterlangen Rohren ins Trinkwasser gelangt.

...ich verbleibe somit skeptisch und bleibe beim alten Pb-Lötzinn (ja, 
ich fasse es sogar an - buh)...

Autor: Ocke (Gast)
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aha, Wasser verdunstet auch ohne dass es kocht !
Es kommt nicht auf den Siedepunkt sondern den Dampfdruck an. Mal sehen, 
ob ich da was finde über Blei .......

Autor: antworter (Gast)
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>aha, Wasser verdunstet auch ohne dass es kocht !

Wasser hat auch ganz viele andere komische Eigenschaften:

- Die Anomalie des Wassers (es hat bei +4 °C die höchste Dichte, so dass 
Eis schwimmt)

- die größte Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten (40,7 kJ/mol 
entsprechend 2256 kJ/kg; daher der kühlende Effekt bei der 
Transpiration) sowie eine hohe Schmelzenthalpie (6,01 kJ/mol 
entsprechend 333 kJ/kg)


(Quelle ist Wikepedia - ich find die gut)

Autor: antworter (Gast)
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Noch ein Gedanke:

Bei der ROHS-Geschichte geht es um die Abfälle, die die Stoffe enthalten 
und möglicherweise an die Umwelt abgeben (ins Grundwasser diffundierend 
und so).

Das Wohl des lötenden Heimbastlers und seine "tägliche Schnupfdosis 
Lötzinn" stand da wohl eher nicht im Vordergrund.

Wer weiß, ob nicht gerade das neue Lötzinn fiese Langzeitschäden 
hervorruft...

Autor: Visitor (Gast)
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@antworter,

beim Siedepunkt ist der Dampfdruck der Flüssigkeit egal ob Wasser, 
geschmolzenes Blei oder sonstwas gleich dem äußeren Druck. Bei 
Temperaturen unter dem Siedepunkt hat jede Substanz einen bestimmten, 
natürlich kleineren Dampfdruck, d.h. es befindet sich immer Substanz in 
der Gasphase.
Daß Wasser unterhalb seines Siedepunktes verdunstet, hat nichts mit 
dessen Anomalien zu tun, sondern gilt für alle anderen Subtanzen 
genauso.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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köstlich, da will einer nen Tip für einen Lötkolben und der Beitrag 
artet soweit aus.

Autor: antworter (Gast)
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>köstlich, da will einer nen Tip für einen Lötkolben und der Beitrag
>artet soweit aus.

Ergänze diesen Satz:

Nadel zu Faden wie ... zu Lötkolben

Autor: antworter (Gast)
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>köstlich, da will einer nen Tip für einen Lötkolben und der Beitrag
>artet soweit aus.

Ergänze diesen Satz:

Nadel zu Faden wie ... zu Lötzinn

Autor: antworter (Gast)
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...mist - doch schon gepostet... wenigstens ist der gag nun 
allgemeinverständlich

Autor: Winfried (Gast)
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Trotzdem: Ich halte ja viel von Umweltschutz und ökologisch sinnvolle 
Ausrichtung. Man sollte aber nicht anfangen, irgendwo Gefahren 
hineinzudichten, wo sie nicht sind. Wir haben heutzutage 
Langzeiterfahrungen damit, wie sich bleihaltiges Löten auf die 
Gesundheit auswirkt. Und ich habe bisher kaum etwas davon gehört, dass 
Leute, die 40 Jahre handgelötet haben, eine erhöhte Dosis Blei in der 
Leber hatten. Wenn es um die konkrete Gefahr des Löters beim 
bleihaltigen Löten geht, so glaube ich, ist das völlig unkritisch.

Wer andere Erkenntnisse dazu hat, ich lasse mich gerne überzeugen.

Viel kritischer halte ich die Flussmitteldämpfe. Bei Kollophonium haben 
wir Langzeiterfahrungen, bei vielen neueren Flussmitteln weiß man da 
noch nicht so viel drüber. Insofern bleibe ich lieber bei 
Kollophonium-Flussmittel.

Autor: nop(); (Gast)
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Leute, die 40 Jahre geloetet haben, haben eine erhoehte 
Wahrscheinlichkeit fuer Uebergewicht, wuerd ich mal sagen. Zuviel Blei 
im Organismus ? :-)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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nop(); wrote:
> Leute, die 40 Jahre geloetet haben, haben eine erhoehte
> Wahrscheinlichkeit fuer Uebergewicht, wuerd ich mal sagen. Zuviel Blei
> im Organismus ? :-)

Aha... - Endlich habe ich die Erklärung für mein üBÄRgewicht, nach der 
ich schon seit Langem suche. Ich werde versuchen, dass mal meiner Ärztin 
zu verklickern. Mal sehen, was sie dazu sagt.

...

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