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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mal ne Frage zum Uhrentut bez. Timergenauigkeit


Autor: Der Hubert (Gast)
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Hallo Leute,

hier im Tut steht was von nem 4MHz Quarz und der Problematik bez. der 
Teiler, die leider nie genau aufgehen.

Es wird zwar gegen Ende eine Lösung angeboten, die zwar irgendwo auch 
funzt aber warum amcht man sich "den Stress" ??

Ist es nicht möglich, statt einem 4MHz Quarz einfach einen zu nehmen, 
bei dem die Teilung ohne Rest genau aufgeht ??

Die erwähnten Uhrenquarze haben doch solche "krummen" Werte und auch in 
PCs oder anderen elektronischen Geräten wird doch immer gerne ein Quarz 
genommen, womit der Teiler wieder passt.

Wieso nicht hier ??

Gruß
Der Hubert

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Der Hubert wrote:
>
> Wieso nicht hier ??

Weil das Tutorium nun mal rund um einen 4Mhz Quarz aufgebaut ist.

Die Herausforderung besteht darin mit dem zurechtzukommen
was da ist. Dein Chef wird wohl kein Verständnis dafür haben,
wenn man sagt: Sorry die Uhr ist ungenau weil da ein 12Mhz
Quarz im µC werkelt.

Autor: ... (Gast)
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Willst du damit sagen, dass man mit einem 4MHz Quarz keinen genauen 
Sekundentakt bekommt?

Autor: fnah (Gast)
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klar wuerde das die sache auf den ersten blick einfacher machen. 
vorraussetzung ist dann allerdings, dass der quarz auch exakt mit der 
angegebenen frequenz schwingt, oder auf die genaue frequenz "gezogen" 
werden kann. ansonsten muss man auch bei einem "baudratenquarz" den 
fehler per software ausgleichen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_-_Die_...

Autor: Der Hubert (Gast)
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Schon aber liegt nicht genau in der Möglichkeit eines externen Quarzes 
der Vorteil dieses Problem "elegant" zu umgehen, da ja die internen 
Taktgeber der AVRs ja eh nicht so der "Hit" sein sollen ??

Ok, für zeitunkritische Aufgaben kein Problem aber eben genau für ne 
(genaue) Uhr ??

Gruß
Der Hubert

Autor: Der Hubert (Gast)
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Ok, im Link wird Folgendes erwähnt:

>> Im Beispiel AVR wird ein 11,0592MHz Quarz verwendet,
>> was einem üblichen Baudratenquarz entspricht, d.h.
>> damit können die UART Standardbaudraten erzeugt werden.

Aber genau das ist ja ein solcher "krummer" Wert, den ich bei den 
Standard AVRs noch nicht gesehen habe ....

Wobei auch hier der Teiler eine Abweichung von 1,5 Sek. / Tag hatte, was 
aber weiter unten korrigiert wurde.

Gruß
Der Hubert

Autor: Null (Gast)
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Eine Uhr laeuft sowieso falsch. Das ist eine Eigneschaft der billigen 
Quarze und so mal unabhaengig von den Teilern. Das faengt damit an, dass 
die billigen Quarze 100ppm oder so haben. Das sind schon mal 8.6sek/Tag. 
Dann geht's weiter, damit, dass Praezisionsquarze mit 10ppm und besser 
eine bestimmte Last brauchen. Das interessiert in der Prozessorwelt 
niemanden. Eine Uhr abgleichen ? Koennte man, dazu muesste man zumindest 
die Temperatur mitmessen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Der Hubert wrote:
> Ok, im Link wird Folgendes erwähnt:
>
>>> Im Beispiel AVR wird ein 11,0592MHz Quarz verwendet,
>>> was einem üblichen Baudratenquarz entspricht, d.h.
>>> damit können die UART Standardbaudraten erzeugt werden.
>
> Aber genau das ist ja ein solcher "krummer" Wert, den ich bei den
> Standard AVRs noch nicht gesehen habe ....

Dieser 'krumme Wert' hat aber andere Ursachen. Für eine
Uhr kann man die Fehler leicht per Software korrigieren
bei einer UART Übertragung aber nicht.

>
> Wobei auch hier der Teiler eine Abweichung von 1,5 Sek. / Tag hatte, was
> aber weiter unten korrigiert wurde.

Die Abweichung kommt aber dadurch zustande, dass der Quarz
eben nicht auf 11.0592 Mhz schwingt, sondern etwas daneben.
D.h. aber auch: selbst wenn du einen krummen Quarz nimmst,
bei dem sich die Teiler für eine Uhr theoretisch exakt ausgehen,
so stimmt das in der Praxis nicht, weil eben der Quarz nicht
exakt auf der aufgedruckten Frequenz schwingt. Bei vielen
Aufgabenstellungen ist das relativ egal, bei einer Uhr
aber nicht.

Daher wird man bei einer Uhr immer Mittel zur Korrektur brauchen.
Die könnte man in Hardware aber auch in Software machen. Da das
Tutorium hauptsächlich im Zeichen des 'Wie funktioniert eigentlich
programmieren' steht, wird das natürlich per Software gemacht.

>
> Gruß
> Der Hubert

Autor: Ocke (Gast)
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Ist doch i.d.R. einfach
· wenn RS232 gebraucht wird: krummen Quarz nehmen
· wenn Uhr gebraucht wird: Quarz mit geradem Teiler nehmen
· Wenn Uhr UND RS232 oder eine genaue Uhr gebraucht wird: RTC einbauen 
bzw. bei z.B. ATMega Uhrenquarz mit einlöten für die integrierte RTC

· und/oder bei allen Varianten: DCF77 auswerten und integrieren zum 
gelegentlichen Uhrenstellen.
O.


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