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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bauteil auf Beamer Lampenmodul


Autor: reflection (Gast)
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Hallo zusammen

Ich habe hier eine Beamer und der will nicht mehr :o) Weiter nichts 
besonderes, aber es ist folgendermassen:

Wenn ich eine neue Lampe einbaue läuft er. Die "alte" Lampe ist aber 
nicht defekt. Die Lampe ist eigentlich eine kleine Einheit mit einem 
Print mit EINEM Bauteil drauf und zwei Pads die über Federkontakte beim 
Einbau kontaktiert werden. Das Bauteil ist nicht mit der Lampe verbunden 
(zwei eigene elektronische Kreise, ob sie im Beamer verbunden sind weiss 
ich nicht) Ich denke es ist besagtes Bauelement welches nach einer 
gewissen Zeit defekt geht.

Zum Bauteil: SMD, sieht aus wie Bauform 1206 oder ähnlich. Es ist weiss 
mit zwei Anschlüssen und es steht 50C / 100mA darauf. WEnn ich das 
Bauteil durchmesse habe ich Unterbruch (auch bei der neuen Birne)

Kann mir vielleicht jemand sagen was das für ein Bauteil ist? Wäre über 
jeden Tipp dankbar.

Greets

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Ne Temperatursicherung vielleicht? 50°C / 100 mA...

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Naja, wobei 50°C wahrscheinlich eher ein bisschen zu wenig wären für nen 
Beamer. Möglicherweise einfach ein Temperaturschalter, der dem Gerät 
anzeigt, wenn die Lampe ihre Betriebstemperatur erreicht hat.

Autor: MisterT (Gast)
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naja wohl eher wo anzeigt dass die Lampe kalt genug ist, um den Beamer 
auszuschalten.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Vielleicht ist das auch ein serielles EEPROM (mit 1Wire-Schnittstelle), 
in dem verschlüsselt die Betriebsdauer der Lampe abgelegt ist.

Das Funktionsprinzip kennt man ja von Tintenstrahldruckern ...

Autor: Düsentrieb (Gast)
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is wohl temp.schalter bzw sicherung;
teste mal: hat das ding durchgang?
typischer fehler: zuwenig kühlung bzw nach-kühlung, thermo-sich. --> 
lampe "defekt" meldung
(problem hatte ich auch bei sony-beamer)

Autor: Düsentrieb (Gast)
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sorry, genauer: teste nochmal ! vor allem: die neue lampe muss hier 
durchgang bzw nen widerstd. zeigen !

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Nicht bei einer Entladungslampe.

MW

Autor: Düsentrieb (Gast)
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michi: doch ! es geht um nen thermo-sensor, nicht die uhp birne selbst!

Autor: reflection (Gast)
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Hier mal ein Pic von dem Ding

Greets

Autor: Nitram L. (nitram)
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Das ist eine 100mA SMD Sicherung :-)
Steht sogar auf der LP : F1 0.1A
nitraM

Autor: af (Gast)
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>>Vielleicht ist das auch ein serielles EEPROM (mit 1Wire-Schnittstelle),
>>in dem verschlüsselt die Betriebsdauer der Lampe abgelegt ist.

>>Das Funktionsprinzip kennt man ja von Tintenstrahldruckern ...

so ist es! Kann das mit 98% Sicherheit bestätigen, wobei mit der 
Verschlüsselung bin ich mir nicht sicher :)

Autor: Nitram L. (nitram)
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af wrote:
>>>Vielleicht ist das auch ein serielles EEPROM (mit 1Wire-Schnittstelle),
>>>in dem verschlüsselt die Betriebsdauer der Lampe abgelegt ist.
>
>>>Das Funktionsprinzip kennt man ja von Tintenstrahldruckern ...
>
> so ist es! Kann das mit 98% Sicherheit bestätigen, wobei mit der
> Verschlüsselung bin ich mir nicht sicher :)


Dann sind das die übrigen 2 Prozent!
Wir verbauen die Dinger zu Hunderten... allerdings nicht mit 100 mA :-o

nitraM

Autor: Marvin M (Gast)
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Ich würde mal vermuten, dass diese Sicherung nach einer gewissen 
Betriebsdauer durchgeschossen wird, um die Lampe als defekt zu 
kennzeichnen. Wenn Du da bei beiden Lampen einen "Unterbruch" gemessen 
hast, solltest Du Dein Messgerät oder Deine Methode prüfen ;-)

Autor: Timo (Gast)
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Da hat Nitram wohl Recht. Viel offensichtlicher kann die Antwort (F1 
0,1A) ja gar nicht sein ;-)

Autor: Nitram L. (nitram)
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Marvin M wrote:
> Ich würde mal vermuten, dass diese Sicherung nach einer gewissen
> Betriebsdauer durchgeschossen wird, um die Lampe als defekt zu
> kennzeichnen.

<lachen> immer diese Verschwörungstheorien </lachen>

nitraM

Autor: reflection (Gast)
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OK, ich werde sie tauschen und berichten

Greets

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die Sicherung dient mit Sicherheit dazu, die Lampe als benutzt zu 
markieren. In Tonerkartuschen ist diese Technik auch weit verbreitet.
Löte also einfach eine neue Sicherung ein, und die Lampe wird als neu 
erkannt...

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich habe mal gelesen, dass diese Birnen implodieren können, wenn sie 
über die vorgegebene Betriebsdauer hinaus verwendet werden! Deshalb wird 
die Betriebszeit mit dieser Methode begrenzt, damit nicht der ganze 
Beamer kaputt geht.

Autor: Timo (Gast)
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Was ähnliches habe ich auch mal gelesen. Weiß nicht mehr, ob das eine 
implodierende Lampe war, aber es war irgendetwas, dass einen Schaden am 
ganzen Beamer verursacht.

Kann natürlich auch nur ein Verkaufsargument der Lampenmafia sein!

Wir bräuchten da mal einen Vorreiter, der uns über dieses Thema aufklärt 
und unsre Rechte verteidigt! Gibt es nicht so jemanden hier im Forum? 
;-)

Autor: reflection (Gast)
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Also mir ist schon ne Lampe um die Ohren geflogen. Bei nem ACER Beamer 
nach ca. 8h Betriebszeit (also sozusagen ein neuer Beamer) Bei alten 
Beamern stecken dann meist Glassplitter im LCD :o( Bei den neueren hat 
es meist so einen "Käfig" um die Lampe um genau das zu verhindern.

Greets

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Benedikt K. wrote:
> Löte also einfach eine neue Sicherung ein, und die Lampe wird als neu
> erkannt...
...
OP:
> WEnn ich das
> Bauteil durchmesse habe ich Unterbruch (auch bei der neuen Birne)
Das widerspricht dem aber eigentlich. Ich tippe zwar auch auf eine 
Kennzeichnung als "nicht mehr neuwertig". Dann müsste die Sicherung bei 
der ersten Inbetriebnahme der Lampe zerschossen werden. Dann wiederum 
bringt ein erneuern der Sicherung allerdings nix, was zu dem Schluss 
führt, dass wohl doch die Lampe kaputt ist (und längst nicht alle 
Defekte einer Lampe sind mit bloßem Auge erkennbar...).

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Johannes M. wrote:
> Benedikt K. wrote:
>> Löte also einfach eine neue Sicherung ein, und die Lampe wird als neu
>> erkannt...
> ...
> OP:
>> WEnn ich das
>> Bauteil durchmesse habe ich Unterbruch (auch bei der neuen Birne)
> Das widerspricht dem aber eigentlich.

Nein, das passt doch:
Sobald der Beamer mit einer neuen Lampe eingeschaltet wird, erkennt er 
den Kurzschluss, und resettet den Betriebsstundenzähler. Danach ist die 
Sicherung kaputt, die Lampe ist also als gebraucht markiert.

Eigentlich sollte der Beamer also auch mit der alten Lampe auch wieder 
laufen, nachdem die neue einmal drin war.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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1. Wie kommst Du darauf, dass die alte Lampe nicht defekt ist? Machst
   du das nur an der Tatsache fest, dass die Lampe keinen Sprung hat???
   Eine deutlich gealterte  defekte  verbrauchte Gasentladungslampe
   zündet bei weitem nicht mehr so gut wie eine frische / intakte.

2. Bei dem Bauteil handelt es sich in der Tat um eine einfache
   Sicherung.

3. Bei der ersten Inbetriebnahme der Lampe ist diese Sicherung natürlich
   noch intakt. Daran kann der Beamer erkennen, dass er eine neue Lampe
   bekommen hat. Der Beamer setzt nun seinen Lampenzähler (Betriebs-
   stunden der Lampe) zurück und bestromt die Sicherung um sie durch-
   brennen zu lassen und sie damit - wie bereits schon von Anderen
   erwähnt - als gebraucht zu markieren.

4. Würde man die Sicherung am Ende der zulässigen Betriebszeit der
   Lampe erneuern um dem Beamer einen Lampentausch vorzugaukeln, so
   würde dies wahrscheinlich sogar funktionieren (sofern die Lampe
   nicht defekt ist), aber man müsste damit rechnen, dass die Lampe
   irgendwann eplodiert (KEIN SCHERZ!).

5. Wenn dein Beamer Dir zu verstehen gibt, dass die Lampe ihr Lebens-
   ende erreicht hat, solltest Du diese ERNEUERN. Nicht nur aus
   Gründen der (eigenen) Sicherheit, sondern auch weil die Lampen
   im Laufe der Zeit deutlich an Lichtstärke einbüßen.

Gruß,
Magnetus

P.S.: Ich habe inzwischen beruflich mit der Reparatur von Video-
      Beamern zu tun, und bin mir nun sicher, dass ich mir niemals
      so ein Ding zulegen werde. (Verbrauchsmaterial und evtl. an-
      fallende Reparaturen sind für normalsterbliche definitiv zu
      teuer)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> irgendwann eplodiert (KEIN SCHERZ!)

Ist das eine Implosion gefolgt von einer Explosion (quasi eine 
Supernova)?

Autor: rayelec (Gast)
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Kann mir jemand glaubhaft erklären, warum eine 
Hochdruck-Gasentladungslampe bei Überschreiten der Betriebsdauer 
explodieren sollte? Hg- und Na-Hochdrucklampen werden auch sonst häufig 
zu Beleuchtungszwecken eingesetzt, und explodieren praktisch nie, 
sondern werden einfach immer dunkler und zünden irgendwann nicht mehr 
(von Implosion schon gar nicht zu sprechen).
Was hingegen sehr schnell zur Explosion führen kann, sind 
Verschmutzungen auf dem Lampenkoleben, welche Energie absorbieren und zu 
Hotspots und damit zu Spannungen im Glas führen. Ich habe so in jungen 
Jahren selbst schon eine normale Halogenlampe (250V/300W Projektorlampe) 
gesprengt. Die herumfliegenden, rotglühenden Scherben fielen zum Glück 
nur auf den heimischen Teppich...

Gruss
rayelec

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Naja, bei solch einer Lampe werden etliche 100W auf wenigen mm großteils 
in Wärme umgesetzt. Der Gasdruck in der Lampe steigt dabei auf >10bar. 
Und mit der Zeit wird das Glas durch die enormen Temperaturunterschiede 
zwischen Betrieb und abgekühltem Zustand etwas spröde.

Autor: Ingo (Gast)
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Zumindest lässt sich die Belastung einer Beamer-Lampe 
(Hoch/Runterfahren, kleines Gehäuse, relativ schlechte Wärmeabfuhr, bzw. 
Wärmeabfuhr am limit) nicht mit einer Lampe vergleichen, die eine sehr 
gute Wärmeabfuhr hat und jeden Tag für Stunden am Stück in Betrieb ist 
...

Wenn wirklich mal Splitter durch die Gegend fliegen und irgendwer zu 
Schaden kommt, hat sich der Spass wirklich nicht mehr gelohnt. Haftbar 
ist dann eh keiner außer Dir.

Gruss, Ingo.

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