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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromverbrauch bei Logik-Gattern


Autor: jemand (Gast)
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Moin,
ich habe hier einen 74LVX14. Das ganze ist ja LV-CMOS, sollte also nur 
Strom brauchen, wenn sich Pegel ändern. Ich lege also sämtliche Eingänge 
auf Masse, damit nichts floated, Ausgänge bleiben unbeschaltet. Vcc ist 
1.5V, natürlich mit n paar 100nF versehen. Und das Ding braucht dennoch 
1.2mA bzw. 0.8mA, je nach Messbereich(?).
Nun frag ich mich doch: Was ist da falsch?
Das Ganze ist probehalber noch auf nem Steckbrett, also vll zu lange(5cm 
max.) Leitungen?

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Die Toleranzen der Messgeräte unterscheiden sich je nach Messbereich!

Für genaue Angaben: Datenblatt!

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Mit was misst du den Strom? Multimeter by Conrad?

Autor: jemand (Gast)
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Voltcraft VC444

Nichts wirklich gutes also. Der Shunt ist Schuld? Aber 0.8mA im 2mA 
Bereich sind demnach ca 39% daneben. Wenn dem so ist, ist das wohl zu 
recht als Müll zu bezeichnen...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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> 1.2mA bzw. 0.8mA, je nach Messbereich(?).

> Voltcraft VC444

> Aber 0.8mA im 2mA Bereich sind demnach ca 39% daneben.

> Wenn dem so ist, ist das wohl zu recht als Müll zu bezeichnen...

Da stimme ich dann mal zu.

Vermutlich benutzt das dingen über alle Messbereich den gleichen Shunt, 
das kann ja auch nichts werden. Außerdem ist das Dingen vermutlich nicht 
mal justiert/geeicht/whatever/bittekeinediskussiondarüber.

Autor: Andreas K. (a-k)
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IC rausziehen.

Immer noch 0,8mA? => Messgerät Schrott oder Leckstrom im Aufbau.

Sind nun 0mA? => Irgendwie doch falsch beschaltet oder IC putt.

Autor: Falk (Gast)
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@ jemand

>ich habe hier einen 74LVX14. Das ganze ist ja LV-CMOS, sollte also nur
>Strom brauchen, wenn sich Pegel ändern. Ich lege also sämtliche Eingänge

Genau.

>auf Masse, damit nichts floated, Ausgänge bleiben unbeschaltet. Vcc ist
>1.5V, natürlich mit n paar 100nF versehen. Und das Ding braucht dennoch
>1.2mA bzw. 0.8mA, je nach Messbereich(?).

Das Ding zieht ein paar NANO-Ampere, bestenfalls Micro-Ampere, das 
kannst du mit nem normalen Multimeter gar nicht messen.

>Nun frag ich mich doch: Was ist da falsch?

Kurzschluss? Was für einen Kondensator hast du verwendet? Irgendeinen 
alten, den du irgendwo ausgebaut hast?

>Das Ganze ist probehalber noch auf nem Steckbrett, also vll zu lange(5cm
>max.) Leitungen?

Fällt dort der Strom raus?

MfG
Falk

Autor: jemand (Gast)
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Nein, ohne was dran sinds 0 uA bzw. manchmal 1 uA. Hmm, IC samt 
Adapterplatine raus => 0 uA.
Ich werd morgen gleich mal ne gescheite Platine machen. Mal sehen. Liegt 
hoffentlich nur am grottigen SMD-Adapter.
Was ich nämlich noch dachte war, ob möglicherweise Vcc zu gering ist, um 
die Pegel richtig wahrzunehmen oder so. Das Datenblatt sagt da aber war 
anderes.

Und nochwas(hat mit dem oben nichts zu tun): Wie sieht das aus, wenn ich 
am Eingang etwas zwischen low und high hab? Hatte irgendwo mal gelesen, 
dadurch werde dann auch Strom aufgenommen.
Das soll ein RC-Oszillator werden, und bei diesen ist der Pegel ja immer 
ne Zeit lang im undef. Bereich, oder bring' ich grad was durcheinander?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Das siehst du richtig, der Osz braucht Strom. Erstens weil der Eingang 
dauernd um die Mitte herum pendelt (darauf hast du keinen Einfluss), 
zweitens weil der C stets umgeladen wird (darauf schon, über den Wert 
von R). Undefiniert ist der Bereich allerdings in diesem Fall nicht, 
weil '14 = Schmitt-Trigger.

Autor: jemand (Gast)
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Oke, liegt nun bei laufendem Oszillator bei 46.2uA bzw. 52uA. Immernoch 
Messbereichsabhängig :-)
Werd mir wohl doch mal was besseres zulegen müssen.

> Undefiniert ist der Bereich allerdings in diesem Fall nicht, weil '14 = 
Schmitt-Trigger.

Dass das 'n Schmitt-Trigger ist, wusste ich, hab aber eine Erklärung zu 
dem RC-Oszi wohl etwas missverstanden.

Nun, vielen Dank euch allen und frohes Werkeln.

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