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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "Videorecorder" auf SD-Karte?


Autor: Robert Obermayer (robert1)
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Hallo,

ist sowas baubar, oder hat es vielleicht schon jemand gebaut?
Käuflich gibts nichts interessantes.

Ziel:zumindest 1h mit min. VGA und 25fps pro 4GB.Qualität besser als ne 
Digitalkamera mit ihren 320x240.

Möglichkeit 1: FBAS digitalisieren, irgendwie komprimieren und auf SD 
schreiben.

Möglich?

Möglichkeit2: USB-Host implementieren und von 800x600-Webcam der etwas 
besseren Art aufnehmen, evtl. komprimieren und wiederum auf SD 
schreiben.

Problem dürfte sicherlich die Komprimierung sein?

Hardware?
Vielleicht gibts inzwischen irgendeinen PDA mit Hostmode-USB?

Autor: Andreas K. (a-k)
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> irgendwie komprimieren

Nett formuliert ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Gibt es doch gut zu kaufen ...

http://www.evendi.de/top/kategorie/2387.html


z. B. Panasonic: "nimmt High Definition Videos in Full HD-Qualität 
[1080i] mit 5.1 Surroundsound auf SDHC oder SD Speicherkarten auf"
http://www.evendi.de/preisvergleich/ProduktInfo/12...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Einfachste, günstigste uns kompakteste Lösung: Eine fertige MPEG4 Cam 
mit Video Eingang kaufen (sollte für 100-200€ erhältlich sein).
Lehrreichste und teuerste Lösung: Das ganze mit dsp/FPGA/speziellem MPEG 
Encoder selbst aufbauen. Geschätze Zeit (je nach deinem Wissensstand) 
einige Wochen bis Jahre.

Autor: Robert Obermayer (robert1)
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Gast wrote:
> Gibt es doch gut zu kaufen ...
>
> http://www.evendi.de/top/kategorie/2387.html

Leider hilft sowas nicht wirklich...
Ich brauche min. 1m Kabel zwischen Kameramodul (möglichst klein und 
wasserfest) und Recorder (weniger Anforderungen).

Ich hab mir schon eine billige, miese Digicam zerlegt (HP R607) um zu 
sehen ob man den Sensor und die Optik extrahieren und abgesetzt 
montieren kann, wird nix schon alleine wegen der enorm hohen Zahl der 
Verbindungen und der äusserst fuddeligen Mechanik (hab das Ganze mit 
viel Geschick dann wieder funktionierend zusammenbekommen...).

Die Actioncam für 149e spar ich mir, die Beispielvideos sprechen 
Bände.Qualität mies, Baugröße maximal und viel zu teuer.

Die Flycam für 49 ist für andere Zwecke vorgesehen (dafür mithin auch 
brauchbar), Qualität kann man natürlich vergessen bei dem 
Plastiktropfenobjektiv...

Als Recorder hatte ich mir einmal einen uralten Hi8 Camcorder angesehen, 
kann zwar von FBAS ausnehmen, aber in mieser Qualität (richtig gute 
Kameramodule mit 480TVL sind besser) und ist sperrig ohne Ende.
Mein Minidv Camcorder (NV-DS60 von Panasonic, 60€ bei Ebay mit 
oxidiertem Flexiprint) kann natürlich nicht von externer Quelle 
aufnehmen auch wenn die Qualität schon sehr gut ist (und die RAW-DV 
Daten ca.20gb/h groß sind).
Baugröße ist schon deutlich erträglicher.
Ausserdem gibts systemimmanent (Band) bei stärkeren Erschütterungen 
Aussetzer und gerne Bandsalat (der wäre echt nicht gut bei empfindlichen 
DV-Köpfen).Strom ziehen tuts auch ganz gut, aber die Akkugröße für 2h 
ist gut erträglich.

Daher müsste es irgendwas mit Flashspeicher sein.Käuflich gibts da 
irgendwie nichts, oder ich finde nur nix.

Vorhanden:Ne Handvoll Ipaq h5450 PDAs mit 400er PXA CPU und nem 
Erweiterungspack mit einer 16bit PCMCIA.Leider nur 16bit, wodurch eine 
USB2.0-Karte natürlich nicht funktioniert, genauso wie eine 
Framegrabberkarte.Das darauf laufende (Familiar) Linux könnte damit 
umgehen...Zudem Crash (egal ob Linux oder Win CE) mit ner SD >1GB.
Wird also auchnix.
Für den neueren Smartphone-PDA Ipaq hw6910 (sch... billiges 
Taiwangeraffel made by HTC) gibts weder funktionierendes Linux noch 
Erweiterungspacks.
Mehr als 1G Mini-SD läuft zudem nicht.ARGH!

Autor: Düsentrieb (Gast)
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habe angebot bei ? media/oder pro-markt gesehen, kleine video-cam, 
640x480 pix, bilder bis 3 Mpix., lcd-screen, nimmt auf sd-karte auf, für 
55.- !!!
das wär doch dein ding, oder?

Autor: Der Hubert (Gast)
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Meine Digikam (Canon S3IS) macht 640x480 und da passen gerade mal 8 Min. 
auf 1GB bei 30 PPs ....

Also bei ner stupiden PAL Auflösung wird das ohne gescheite 
Komprimierung wohl nix mit SD Karten werden.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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>> irgendwie komprimieren
>
> Nett formuliert ;-)

Finde ich auch. Das Komprimieren ist nämlich neben dem Schaufeln der 
großen Eingangsdatenmengen wohl das größte Problem.

> Mein Minidv Camcorder (NV-DS60 von Panasonic, 60€ bei Ebay mit
> oxidiertem Flexiprint)

Was bitte ist ein "oxidiertes Flexiprint"?

> kann natürlich nicht von externer Quelle aufnehmen

Warum "natürlich"? Meine DV-Kamera kann das, sowohl per FBAS, als auch 
per Firewire.

> auch wenn die Qualität schon sehr gut ist (und die RAW-DV Daten
> ca.20gb/h groß sind).

Nicht eher so 13 GB/h?

Autor: Robert (Gast)
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Meine billige Digicam (die HP 607) macht auf 2G um die 3h 320x240 30fps.
Daher sollten bei VGA schon um die 15min/Gb gehen?
Bei inzwischen erhältlichen 8G Karten (und 16G kommt wohl) passt das ja.

Fertigkameras: Ja schön, aber ich kann echt keine sperrigen Klotz mit 
Objektiv brauchen.
Was geht ist kleines Kameramodul (kein Problem in der nötigen Größe und 
hinreichend robuster Bauart) und seperater Recorder.

Wegen DV-Cam:Aufnahmefunktion scheint nach Untersuchung der Kataloge 
doch eher selten zu sein, jedenfalls können nur die teuren Modelle von 
FW digital aufzeichnen (kann man bei den billigeren nachrüsten per 
Firmwareupdate) und von FBAS-In hab ich noch gar nix gesehen, nur 
Ausgänge.

Gibts vielleicht ne Liste mit Kameras, die das können (und zwar keine 
aktuellen, eher solche die man für <100e "halbkaputt" bei Ebay abstauben 
kann?

Oxidiertes Flexiprint: Das was es ist.Flexiprint mit anscheinend 
aufgedampften(?) Leitbahnen, welche sichtbar verfärbt waren.Mit 
Schleifpad vorsichtig behandelt, zusammengebaut, funktioniert.Typischer 
Fehler bei vielen Panasonics, Fehler von dauernder Kondensationsanzeige 
und damit Funktionsverweigerung (wie bei meiner) zu seltsamem Verhalten 
oder Totalausfall.

Autor: Sardaukar (Gast)
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Da gibts so eine Oregon Scientific Camera, die eigentlich genau Deine 
Anforderungen erfüllen sollte (natürlich nicht zum Selbstbau ;-))

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Was geht ist kleines Kameramodul (kein Problem in der nötigen Größe und
> hinreichend robuster Bauart) und seperater Recorder.

Das wäre sicher möglich, aber eben nur entweder billig, oder mit 
vernünftiger Bildqualität. Beides gleichzeitig eher nicht.

> Wegen DV-Cam:Aufnahmefunktion scheint nach Untersuchung der Kataloge
> doch eher selten zu sein, jedenfalls können nur die teuren Modelle von
> FW digital aufzeichnen (kann man bei den billigeren nachrüsten per
> Firmwareupdate) und von FBAS-In hab ich noch gar nix gesehen, nur
> Ausgänge.

Meine Kamera kann wie gesagt beides. Die war aber auch mal recht teuer. 
Ich kann leider grad nicht nachsehen, wie das Modell heißt. Die kann 
FBAS nach Firewire konvertieren und umgekehrt, und sie kann beides auch 
aufnehmen.

> Oxidiertes Flexiprint: Das was es ist.

Aha... was "oxidiert" bedeutet, weiß ich ja noch, aber ich habe keine 
Ahnung, was ich mir unter "Flexiprint" vorstellen muß. Klingt für mich 
wie eine Druckerschnittstelle oder ein Fingerabdrucksensor.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es heißt eigentlich "Flexprint" und ist eine flexible Leiterplatte.

Autor: Gast (Gast)
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> Die kann FBAS nach Firewire konvertieren und umgekehrt,
> und sie kann beides auch aufnehmen.

Es gab einige Sony-D8-Modelle, die das auf jeden Fall können, z.B. die 
DCR-TRV620E

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Es gab einige Sony-D8-Modelle, die das auf jeden Fall können, z.B. die
>DCR-TRV620E

Es gibt auch MiniDV-Camcorder, die sowas machen. Allerdings liegend die 
preislich immer etwas höher als Geräte, die nur als Abspieler benutzt 
werden können. Canon hatte seinerzeit die "grosse" und die "kleine" 
Version der Kameras im Angebot. Heute braucht man eher nur die 
Abspielfunktion, da man ja geschnittene Filme meist auf DVD brennt...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Es gibt auch MiniDV-Camcorder, die sowas machen.

Wie ich schon sagte, meine macht das. Ich weiß auch die Bezeichnung 
wieder. Es ist eine Sony DCR-TRV30E.

> Heute braucht man eher nur die Abspielfunktion, da man ja geschnittene
> Filme meist auf DVD brennt...

Auch die reine Konvertierung ist manchmal praktisch. So konnte ich z.B. 
Videos von der alten Analogkamera über die neue Kamera direkt 
digitalisieren und per Firewire an den PC übertragen, ohne daß ich es 
nochmal extra aufnehmen und wieder abspielen muß.

Autor: Robert Obermayer (robert1)
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Anscheinend hat sich das Ganze erledigt:
Meine ca. 250 Suchbrgriffe haben allesamt nix getaugt, ein Kollege hatte 
aus Zufall eine Zeitschrift rumliegen auf der eben das abgebildet war 
das ich suche!

Ebay-Artikel Nr. 270135147497

PVR nennt sich das Zeug also.Wusste ich natürlich nicht, und bisher war 
mir PVR nur un Verbindung mit TV-Karten bekannt...

Der Preis geht ja eigentlich, im Anbetracht der 40G Platte, und des 
völlig überflüssigen Displays.
"Leer" wäre mir aber lieber, da:

Gut, das Ding hat jetzt ne Festplatte.Und da haben wir auch schon das 
Problem.Ich habe nämlich massive Zweifel, dass die die auftretenden 
Belastungen lange mitmacht, oder überhaupt funktioniert...Würde das 
maximal mit einer alten 4GB 2,5"testen.
IDE/CF-sollte aber eigentlich laufen?

Das wäre aber eh nur Plan B. wenn das Teil nicht auf SD aufnehmen will 
(Was mit schnellen SDs aber klappen "muss").

Bildqualität ist die große Frage.
Qual sicher, ität auch?

Das Experiment wäre preislich interessanter wenns das Ding auch ohne 
Platte gäbe, mal sehen ob ich sowas auftreiben kann...

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

wenn das Ding eine normale IDE-Festplatte hat (keine SATA), dann einfach 
IDE-CF-Card-Adapter ran, eine schnelle CF-Card gesucht und es geht ohne 
bewegte Teile. Lebensdauer der CF-Card wird evtl. begrenzt sein, wenn 
das System der Kamera zuviel im Dateisystem rumschreibt und löscht, 
außerdem Karte testen, reale Angabe zu Schreib-/Lesegeschwindigkeit sind 
recht selten, die Maximalwerte sagen z.B. garnichts über kontinuierliche 
Zugriffe.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Robert Obermayer (robert1)
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CF/IDE wäre eh nur nötig, wenn das Ding ohne Platte seinen Dienst 
verweigert und/oder nicht auf SD (hat einen SD-Slot) aufnehmen mag.

SD ist halt inzwischen deutlich billiger als CF, daher bevorzuge ich 
das...

Geschwindigkeit: Eine Noname 2GB SD (vom Reichelt für 12,5e) schafft um 
die 8-10MB/sec schreiben (USB2.0-Cardreader am PC (gemessen per dd 
if=/dev/urandom of=/mnt/sdc1/test bs=1M count=512).Hat dafür leider paar 
Badblocks, was weniger gut ist.

Ich hab momentan ein solches Teil im Blick, bei dem der Akku/die 
Ladeelektronik kaputt ist, das aber laut Beschreibung am Netz noch 
funktioniert...
Selbst wenn ich die Geschichte nichtmehr hinbekomme, brauche ja ohnehin 
meine eigene Stromversorgung (mit 7,2V LiIon-Akku, schätze ich nimm 
einen fertigen 5Ah Panasonic Camcorderpack dafür, dazu hab ich schon ein 
Ladegerät) für die Kamera.Dann kommt eben noch ein Wandler für die 
Netzteilspannung des PVR dazu, auch keine grosse Aktion.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Auch die reine Konvertierung ist manchmal praktisch. So konnte ich z.B.
>Videos von der alten Analogkamera über die neue Kamera direkt
>digitalisieren und per Firewire an den PC übertragen, ohne daß ich es
>nochmal extra aufnehmen und wieder abspielen muß.

Dafür gibt es ja nun auch diverse Gerätschaften. Ich habe hier eine 
ADVC-100 von Canopus liegen, die mir Analoges Video digitalisiert und 
auch in die andere Richtung Signale wandelt...(sowas gibt es von 
diversen Anbietern. Die MiniDV habe ich erst seit 3 Wochen...)

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